Günter Groß ist tot – Ein Nachruf

Bereits im Mai diesen Jahres verstarb einer der ganz Großen aus der ständig kleiner werden Gruppe der Streiter für Herzinfarkt, Lungenkrebs und was man sich sonst als Raucher noch so wegholen kann: Günter Groß aus dem fränkischen Bad Kissingen.

Günter Groß war ein Ausnahmekämpfer für den blauen Dunst. Bereits selbst schwer angeschlagen durch eine fortgeschrittene Lungenkrebserkrankung, die von seinem Mitstreiter Werner Niedermeier dereinst öffentlichkeitswirksam als „eingewachsene Rippe“ verklärt wurde (denn Rauchen KANN nicht gesundheitsschädlich sein, so die Diktion von Werner Niedermeier), führte er auch unter widrigen gesundheitlichen Vorzeichen seinen Kampf für das ungehemmte Rauchen eisern fort.

Günter Groß war stets ein politisch hochaktiver Mensch. Sein Hauptanliegen galt dabei, man kann es sich denken, der politischen Arbeit gegen das 2010 in Bayern eingeführte absolute Rauchverbot in der Gastronomie.

Ganz „homo politicus“ trug er sich zuerst mit dem Gedanken, die „PHR“ zu gründen, die „Partei humaner Raucher“. Dieser Widerspruch im Namen seiner Gruppierung konnte von Günter Groß nie vollends aufgelöst werden. Bald verwarf er allerdings diesen Gedanken wieder und wandte sich dem „BmB“ zu, einer Raucherpartei aus dem baden-württembergischen Schwetzingen, gegründet von einem Herrn Johannes Brender als „Bund mündiger Bürger“. Groß wurde daraufhin Vorsitzender des „BmB Bayern“, konnte aber auch hier nie ein Mandat erreichen, weil der „BmB“ niemals die Zulassung zu einer Wahl erhielt. Als der Vorsitzende der Bundespartei, der bereits erwähnte Herr Brender, mit 57 Jahren plötzlich und unerwartet an einem Februarmorgen des Jahres 2012 von seinem Amt zurücktreten musste (aus gesundheitlichen Gründen) löste sich der BmB auf und Groß suchte eine neue politische Heimat.

Diese fand er in der Bayernpartei, einer Splittergruppe die sich ebenfalls gegen den Nichtraucherschutz positioniert hatte. Mit seinem neuen Mitstreiter Vaclav Wenzel Cerveny und ausgerüstet mit einer Sauerstoffflasche und einem Elektrorollstuhl sah man ihn oft an vielen öffentlichen Plätzen in Bayern, wo er Informationsmaterial der Bayernpartei verteilte und gegen den Nichtraucherschutz auftrat.

Bewunderung gehört seiner Stärke mit seiner durch das Rauchen ausgelösten tödlichen Krankheit öffentlich umzugehen.
Sein Kampf für das ungehemmte Rauchen war indes vergeblich. Günter Groß verstarb im Mai 2017 ohne die allgemeine Raucherlaubnis in der bayerischen Gastronomie wiedererlangt zu haben.
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Das „Netzwerk Rauchen“ und seine „Bundesmitgliederversammlung“ – Das miefige Dutzend.

Wenn man sich „größte Organisation“ für das angebliche „Recht auf Tabakgenuß“ nennt (GOOGLE Ergebnis bei einer Suche nach „Netzwerk Rauchen“) und bei seiner „Bundesmitgliederversammlung“ die Anwesenden an einem einzigen Tisch unterbringt, wirkt das doch eher sehr dämlich. Luc Hinterscheid ist einer der Vorstände dieses Vereins für den „Selbstmord auf Raten“ und hat auf facebook ein paar Fotos dieser bizarren Zusammenkunft eingestellt:

 

Nicht gerade viele „Genussanhänger“. Zählt man die am Tisch Anwesenden der Runde nach durch, kommt man auf 11 Personen. Nimmt man den Fotografen dazu, ist das Dutzend voll.

Wir fragen uns immer, was die schwachsinnige Veranstaltung namens „Netzwerk Rauchen“ eigentlich noch soll. Die Überlebenden werden immer weniger und Nachwuchs gibt es erkennbar nicht. Aber das ist nicht ganz unlogisch. Wer möchte schon mit solchen Leuten gesehen werden? Wahrscheinlich fand deshalb diese „Mitgliederversammlung“ im Hinterzimmer einer Kneipe im pfälzischen Worms statt. In ein paar Jahren wird man auf den Lokalfriedhof ausweichen müssen.

Eva Peter-Culik aus Wien mit dem nächsten Tarnnamen: Maria Anna Herberts

Die Wiener Wuchtbrumme Eva Peter-Culik, welche in den verschiedenen Blogs der Rauchgegner nicht gerade gut wegkommt, hat mal wieder einen neuen Alias:

Maria Anna Herberts

Die Wiener Denunziantin, die schon mal Rauchgegner bei der Behörde anschwärzt, hat offenbar ein Problem mit ihrem Namen. So wurde aus „Eva Peter-Culik“ erstmal „ Ava Peters“ und nun firmiert die Denunziantendame unter Maria Anna Herberts.

https://www.facebook.com/maherberts.121?pnref=lhc.friends

Na, dann wollen wir doch mal sehen, wie schnell die einschlägigen Suchmaschinen die Verbindung hinbekommen.

 

„Netzwerk Rauchen“ und der „Jahreskalender“

Schön beim „Netzwerk Rauchen“, dem wohl überflüssigsten Verein Deutschlands, ist, dass sich diese Truppe, die sich nachhaltig dem sozialverträglichen Frühableben verschrieben hat (in Gestalt von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall als bevorzugter Todesursache) immer mal wieder sporadisch mit einer neuen Lachnummer auf der Bühne zurückmeldet. Die jüngste Idee ist der „Jahreskalender:

"Netzwerk Rauchen" sucht Ideen für einen "Jahreskalender"

„Netzwerk Rauchen“ sucht Ideen für einen „Jahreskalender“

Gut, man muss sich natürlich an dieser Stelle fragen, wie krank man sein muss, um sich so einen Kalender des „Netzwerk Rauchen“ überhaupt an die teervergilbte Wand zu nageln. Aber diese Frage wollen wir einmal zurückstellen. Entscheidend ist doch, dem „Netzwerk Rauchen“ bei der Motivauswahl zu helfen, denn wie Michael Löb, der Oberkrebsfreund (aka „Vorstand“) meint, soll sogar ein Fotowettbewerb zum Thema angedacht sein.

Warum der Mann jetzt son einen Aufwand betreibt, verstehe ich nicht. Tolle Bilder zum Tabakgenuss und Rauchen gibt es hier. Viel Spaß, Michael Löb, und „Allzeit Gut Hust“!

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Alexander Jäger: Der Durchblicker aus Aalen

Sie kennen sicher noch Alexander Jäger, den Ex-Studenten, Ex-Juwelier und Ex-FDP-Europakandidaten aus Aalen, eines der Zugpferde aus diesem Blog? Einen Herrn, der seit Jahren ebenso beständig wie vergeblich versucht, andere von seiner intellektuellen Begabung zu überzeugen und zu diesem Zwecke früher u. a auf die sehr bizarre Idee verfiel, seine Erstsemesterreferate in das Forum von „Netzwerk Rauchen“ einzustellen und damit seine Mitleser zu langweilen? Genau jener Alexander Jäger hat jetzt neuerlich herausgestellt, warum er den Beinamen „The Brain“ zu Recht trägt.

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema "Rauchverbot im Auto"

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema „Rauchverbot im Auto“ (Quelle)

 

Ausgangspunkt für den Unsinn des Herrn Jäger ist ein längerer Artikel im Spiegel (Quelle) in welchem u. a. folgende Fakten genannt werden: 71% der Deutschen sind nach einer repräsentieren Umfrage für ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren, 67% der Raucher schließen sich der Forderung an. Auch werden Forderungen erhoben, das Mindestalter für den Erwerb von Zigaretten auf 21 Jahre herauf zu setzen. An diesen Dingen muss sich Qualmfreund Jäger dann abarbeiten.

Was jedem normalen Menschen durchaus einsichtig ist, nämlich dass Kinder sich nicht im gleichen Maße wehren können wie Erwachsene und daher der Gesetzgeber gegen diese massive Gesundheitsbedrohung einschreiten muss, ist Herrn Jäger und seinen Mitqualmern vom „Netzwerk Rauchen“ kaum zu vermitteln. Und so muss man, gelinde gesagt, schwachsinnigste Vergleiche bemühen, um gegen eine sehr vernünftige Forderung, die allerdings dazu geeignet ist, die eigenen Suchtausübung zu limitieren, anzuschreiben.

Bereits die Einleitung von Jägers Sermon ist an Dümmlichkeit kaum zu übertreffen. Was hat das Wahlalter mit dem Alter zu tun, ab dem Menschen Drogen kaufen können? Die einfache Antwort: Nichts. Aber offenkundig stellt es für Alexander Jäger eine erhebliche  intellektuelle Herausforderung dar, zu erkennen, wann man Äpfel mit Birnen vergleicht. Wir wwissen das allerdings aus dem täglichen Leben: Der ultimativ bekloppte Vergleich ist die ultima ratio, wenn man keine Argumente (mehr) hat.

Ebenso geistig flach ist natürlich auch das Argument mit der „Amokautofahrt“ von Islamisten. Wenn ein durchgeknallter Anhänger einer orientalischen Gottheit mit der Hoffnung, etwas für „seinen Glauben“ zu tun mit einem LKW in einen Weihnachtsmarkt oder eine ähnliche Veranstaltung fährt und dort wahllos Menschen tötet hat das wohl kaum etwas damit zu tun, dass man Kinder vor giftigen und krebserzeugenden Stoffen schützen muss. Das erste ist eine schwere terroristische Straftat, der zweite Punkt läuft unter „Gesundheitspräevention“. Aber es leitet „geschickt“ über zum Gipfel der Dummheit, der Aussage, dass es „Sicherheit sowieso nicht gibt“. Stimmt, Herr Jäger. Und deshalb empfehle ich Ihnen doch einfach mal die beliebte Sportart „Bungeespringen ohne Seil“. Das würde uns viel geposteten Dummfug ersparen!

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Neues aus der Welt des Schwachsinns: „Krankenhaus erfüllt Sterbendem den letzten Wunsch: Eine Zigarette“

Gelegentlich blättere ich manchmal noch über die Seiten, die den geballten Raucherschwachsinn im Internet zelebrieren. Viel ist ja nicht mehr los, aber manchmal stößt man auf Dinge, da lässt es einem, ob der dargebrachten, ins Exzessive reichenden Dummheit, buchstäblich die Nackenhaare senkrecht stehen.Hier ist so ein Fall:

Auf dem facebook-Kanal des sog. „Netzwerk Rauchen“, eines Vereines, der sich nachhaltig dafür einsetzt, dass möglichst viele Menschen tabakbedingt der „sozialverträgliche“ Frühtod ereilt, stieß ich auf folgende Meldung:

Netzwerk Rauchen“ fällt auf Fakenews rein

Link zum Beitrag im FOCUS

Beim „Netzwerk Rauchen“ war man ob der kruden Story komlett aus dem Häuschen. Und die „krude Story“ ist schnell erzählt: Angeblich soll in einem dänischen Krankenhaus ein Patient mit einem geplatzten Aneurysma eingeliefert worden sein, das nicht mehr operiert werden konnte und der daher binnen Stunden sterben würde. Der ältere Herr, ganz „Genießer“, hatte indes noch einen letzten Wunsch: Eine Zigarette und ein Glas Wein. Also gewährte das Krankenhaus entgegen aller Regeln (schließlich herrscht in Krankenhäusern Rauchverbot, aus sinnvollen Gründen, nebenbei bemerkt!) dem Herrn den letzten (Genuss)Wunsch und rollte ihn im Sterbebett auf den Balkon, damit er den letzten Sonnenuntergang seines Lebens mit einem Glas Wein und eben der Zigarette genießen konnte. Man fasst sich an den Kopf angesichts dieses quadrierten Bullshit.

Dass Leute wie Michael Löb von „Netzwerk Rauchen“ und der „Deutsche Zigarettenverband“, der den Beitrag ebenfalls auf seiner facebook-Seite brachte, diesen hanebüchenen Mist glauben, verwundert indes nicht. Aber dass der FOCUS ebenfalls darauf hereinfällt, ist schon bemerkenswert. Bereits bei oberflächlicher Betrachtung fällt nämlich auf, dass das zugehörige Foto komplett „gefaked“ ist. Die Zigarette in der Hand des angeblich todkranken „Genussfreundes“ ist mittels Photoshop (oder eines Derivates) ins Bild gekommen.

Noch deutlicher wird die plumpe Bildfälschung bei dem von rechts hineingereichten Glas Weißwein. Da stimmt gar nichts. Weder das Licht, noch der Schattenwurf und die Kanten sind auch nicht geglättet. Einfach darübergemalt. „Wird schon passen!“, mag sich der Dilettant gedacht haben, der dieses Bild erzeugt hat. So eine Montage macht übrigens jeder Achtklässler heute besser. Aber die verblödete Raucher“scene“ hatte ihre emotional aufgeladene Story und so ultimativ dämlich, darauf nicht zu kommen, dass der Quatsch nicht stimmen kann, muss man erst mal sein. Und außerdem passen Rauchen und Sterben ja doch auch ganz gut zueinander.

Schlussbemerkung: Ein Hauptrisikofaktor für ein geplatztes Aneurysma ist, Sie werden es sich denken können, das Tabakrauchen. Insofern ist die Geschichte dann wieder plausibel.

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Werner Niedermeier (aka „Aranita“) – reingelegt!

Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München war früher einer der ganz großen im Qualmbusiness. Mit seinem Blog „rauchernews.de“ war er über Jahre hinweg das Sprachrohr für die Freunde von Lungenkrebs und Raucherbein. Leider ist es um den Mann diesbezüglich sehr still geworden. Er hat seinen Kampf die Windmühlen des Nichtraucherschutzes wohl aufgegeben, der liebe Werner. Aber auf Sendung ist er immer noch. Auf seinem Blog „aranita.blog“ betätigt er sich schreibend und liefert so etwas, was entfernt an politische Kommentare erinnert. Aber weil Werner nun mal nicht der hochbegnadete Schreiber ist (das war er nie), lesen sich seine Ergüsse eher zähflüssig, um nicht zu sagen langweilig. Aber eines mag der Mann aus Bayern: er lamentiert fortwährend gegen den Zeitgeist, gegen „Gendersprech“, „Quotenwahn“ und andere Zeitgeistthemen mehr. Und man merkt dabei, dass der Mann ziemlich depressiv drauf sein muss.

In einem seiner letzten Beiträge versuchte er herzuleiten, dass das Wort „Neger“ im Prinzip doch in Ordnung sei:

Dabei ist das Wort „Neger“ ja völlig wertfrei, Martin Luther King, dem man ja selbst beim besten Willen nicht unterstellen kann, dass er Rassismus betrieben hat, sprach immer von „Negro“, wenn er über seine Rasse sprach. Das Wort wurde erst durch Sprachfaschismus zu einem „bösen“ Wort.

Tja, wenn man keine Ahnung hat… Also, lieber Werner, „Negro“ ist nun mal nicht „Neger“ (OK, jeder mit einem IQ über 80 kommt da von alleine drauf), Negro hatte eine andere Bedeutung und existierte neben dem Wort „Nigger“, welches eindeutig einen die Schwarzen Amerikaner beleidigenden Charakter hat und welches wiederum von „Negro“ abgeleitet war. Und warum glaubst Du nennen sich die Amerikaner, deren Vorfahren aus Afrika kamen,  heute (40 Jahre nach MLK) fast ausschließlich  „Afro-Americans“? Na, Werner, schon mal nachgedacht?

Und, Wernerchen, wenn Du schon von „Faschismus“ redest, warst Du es nicht, der Rauchgegner gerne im Internet früher auch als als „Faschisten“ bezeichnet hat (Link1 Link2)?

Natürlich gab es Idioten, die „Neger“ auch als Schimpfwort benutzten. Dafür kann das Wort aber nichts.

Natürlich nicht. Nur wenn Du Begriffe als problemlos bezeichnest, die auch von Neonazis gerne ins Feld geführt werden, um Menschen afrikanischer Herkunft zu schmähen, sagt das doch eine Menge über Deine Grundgesinnung aus, oder?

Es geht aber auch anders. Ein Wort, welches ursprünglich sogar überwiegend negativ gemeint war, ist das Wort „schwul“. Doch die schwule Gemeinschaft kreischte nicht „homophob“ und „verbieten“, sondern sie verwendete das Wort „schwul“ selbst als Beschreibung ihrer Sexualität. Damit nahm sie gekonnt den Hetzern den Wind aus den Segeln.

Wernerchen und wie bitte erklärst Du, dass das Wort „schwul“ bei männlichen Jugendlichen heute ein ziemlich übles Schimpfwort ist? Ich wollte Dir Deine rosarote Brille nicht herunterreißen, oder vielleicht doch. Nein, eigentlich wollte ich nur zeigen, dass Du keine Ahnung hast und nur dummes Zeug schreibst. Weil Du krampfhaft versuchen willst, gegen den von Dir gehassten Genderismus und bestimmte Sprachregelungen anzuschreiben.

Mal ganz allgemein: Die Verhunzung der deutschen Sprache durch Gendersternchen, -unterstrich & Co. mag die eine Sache sein. Als Sprachpurist stößt mir dieser Quatsch auch auf. Aber wenn man schon gegen Sprachregelungen aufbegehrt, sollte man sich bei jedem angegriffenen Begriff genau überlegen, wie dieser zu werten ist. „Neger“ ist heute nun einmal ein Neonazibegriff gegen Menschen afrikanischer Herkunft. Ähnlich wie der Begriff „Kanaken“, was in der hawaiianischen Ursprache schlicht „Mensch“ bedeutet. Aber wer heute zu einem Ausländer „Kanake“ sagt, meint eben die beleidigende moderne Begriffsinterpretation. Und sonst gar nichts.

Beim Menschen gibt es zudem, zumindest vom Standpunkt der Zoologie (also einer anerkannten Wissenschaft) her betrachtet keine „Menschenrassen“. Was die Nazis in ihrem Rassenwahn noch behauptet hatten und dafür nie einen Beweis antreten konnten, der einer wissenschaftlichen Prüfung hätte standhalten können. Also sollte man sich heute auch nicht Nazivokabular zu eigen machen.

OK, beenden wir unsere Besprechung des Niedermeierschen Unsinns hier. Aber ein kleiner Gag am Rande soll noch erwähnt werden. Ein kurzer, von mir verfasster und als Leserbrief getarnter Text, wurde von einem „faschistoiden Rauchgegner“ aus meinem Umfeld als Kommentar bei Werner eingestellt:

aranitablog1

Der Text ist eine Abwandlung aus einem Biologiebuch mit einer eigenen Bewertung des Sachverhaltes. Aber was kommt heraus, wenn man von jeder Zeile den ersten Buchstaben nimmt und zu einem Aussagesatz zusammenfügt?

Die Antwort gibt es hier.

Muhahahaha!

2016 – Der große Jahresrückblick von Destruxol

Ein Gastbeitrag zum Jahresausklang

 

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und auch wenn es noch ein paar Tage bis Silvester sind, so werden wir demnächst mit Jahresrückblicken überrannt werden. Da dürfen wir natürlich nicht fehlen, bietet so ein Jahresrückblick doch die Möglichkeit alle jene Raucheraktionen zu besprechen, die keinen eigenen Beitrag wert waren, aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten sollen.

Glücksmoment für die Raucher:

Entscheidung im Raucher-Mietwohnungs-Prozeß

Deutschland bekanntester (noch lebender) Raucher Friedhelm Adolfs hat in letzter Instanz gesiegt und darf weiterhin in seiner Wohnung bleiben. Ein großer Sieg für die Raucher, für die dieses Urteil… äh… eigentlich nichts ändert! Trotzdem haben sie in den diversen Forum über das Urteil verbalejakuliert und sich wie die Schneekönige mit Friedhelm gefreut. Eine Freude, die fast schon zynisch wirkt, bedenkt man die Wohnlage von Friedhelm. Steht Friedhelm rauchend an seinem Wohnungsfenster, dann sind die Hundekothaufen auf dem Gehweg nämlich fast schon auf Augenhöhe. Aber der Friedhelm hat ja schon angekündigt, dass er demnächst umziehen wird. Am Ende wird die Vermieterin also ihr Ziel erreichen, wenn auch mit etwas höheren Kosten. Vorausgesetzt der Friedhelm und seine ebenfalls rauchende Freundin finden eine bezahlbare Wohnung und einen raucherfreundlichen Vermieter. Wir sind jedenfalls gespannt, ob das Vorhaben glückt.

Rückschlag für die Raucher:

EU-Tabakproduktrichtlinie 2

Riesen Aufschrei in der Rauchergemeinde. Die Tabakproduktrichtlinie 2, ganz kurz TPD2, offiziell „Richtlinie 2014/40/EU zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 2001/37/EG“ wurde dieses Jahr auch in Deutschland umgesetzt. Besonders beliebt ist dabei das Thema der sogenannten Schockfotos. Die Verpackungen von vielen Tabakprodukten müssen seitdem mit Warnhinweisen aus einer Kombination von Bild und Text versehen werden, die 65 % von Vorder- und Rückseite bedecken. Das trübt natürlich den Genuss, wenn man beim Anzüchten des Lungen- und Kehlkopfkrebses schon sehen kann, wie man vielleicht selbst einmal aussieht. Daher gibt es inzwischen eine Vielzahl an Aufklebern und Hüllen, mit denen man die ungeliebten Bilder überdecken kann. Aber selbst wenn der Raucher beim Einkauf die Augen verschließt und die Packung gleich nach dem Bezahlen, mit immer noch verschlossenen Augen, in die bereits vorbereitete Hülle stülpt, wird er stetig an die Gefahren des Rauchens erinnert. Und das ärgert ihn mit jedem Zug.

Einzelkritiken Vereine und Gruppen:

Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.

Der Verein um Vorsitzenden Bodo Meinsen hatte dieses Jahr Grund zum Feiern, denn im Februar jährte sich der Jahrestag der Vereinsgründung zum 5. Mal. Das ist aber auch schon der einzige Erfolg, denn es in diesem Jahr zu vermelden gab (und vermutlich auch der bedeutenste Erfolg seit der Vereinsgründung). Dabei hatte man vor 5 Jahren noch Ambitionen. Ich erinnere mich dabei nur zu gerne an das abgesagte Festival. Doch was ist aus diesem Verein geworden? Welche Aktivitäten hat er heute noch vorzuweisen? Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich einen Screenshot von der offiziellen Website des Vereins präsentieren:

BfT e. . - Nur noch "tote Hose"!

BfT e. . – Nur noch „tote Hose“!


Quelle: http://www.freiheit-toleranz.de/blog/aktionen

Keine Aktionen? Ist es nicht ein Armutszeugnis für einen Verein mit mehr als 10.000 likes auf Facebook, wenn er keine eigenen Aktionen vorweisen kann? Ok, das war jetzt mein Fehler. Denn im Netz zeigt der Verein tatsächlich noch Aktivitäten. So erscheinen immerhin täglich neue Beiträge auf der Website und der Facebookseite. Bei näherer Betrachtung muss man jedoch erkennen, dass diese fast ausschließlich in folgende 3 Kategorien fallen:

  1. Artikel von Vorstandsmitglied Matthias Heitmann, Journalist aus Frankfurt
  2. Kopierte oder verlinkte externe Artikel aus anderen Medien
  3. Bilder mit Zitaten von prominenten Persönlichkeiten

Also nichts, was sich auf reale Aktionen von BFT bezieht. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Popularität dieses Vereins und seine Likezahlen auf Facebook:

bft-in-zahlen-1

bft-in-zahlen-2
https://www.facebook.com/BFT.e.V/?fref=ts

Seit Jahresbeginn hat BFT e.V. auf Facebook mehr als 200 Likes verloren. Bei mehr als 10.000 Likes kein großes Ding, aber durch den kontinuierlichen Verlust ein mehr als deutliches Zeichen: BFT e.V. rockt nicht mehr! Da helfen auch finanzielle Investitionen in Facebookwerbung nicht weiter. Diese generieren zwar kurzfristig viele Likes, schaffen aber keine dauerhafte Bindung und erst recht keine reale, kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die reale Mitgliederzahl von BFT e.V. dürfte sich eh eher im zweistelligen Bereich befinden. Das sieht man auch deutlich daran, wie viele Fans die Beiträge von BFT e.V. teilen oder liken. Oder wie viele Follower BFT e.V. auf Twitter hat:

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug

Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e.V.

Kommen wir zum Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte und damit zum einzigen Verein in dieser Auflistung, der in diesem Jahr noch weniger vorzuweisen hat, als BFT. Aber sie haben noch große Pläne und nur deshalb werden sie hier erwähnt. Das Komitee möchte nämlich wieder aktiver werden und im Wahlkampf der 2017 anstehenden Landtagswahl in NRW mitmischen. Diesen Vorsatz können wir nur unterstützen. Zugegeben, die neue Homepage http://www.komitee-buergerrechte.de hat noch nichts vorzuweisen, aber ich bin sicher, der Webmaster bekommt das noch hin. Und wenn dann endlich der Wahlkampf für die Landtagswahl NRW losgeht, wird die Site sicher wieder im alten nikotingelben „Glanz“ erscheinen. Naja, oder auch nicht, denn der Radi hat bereits im März verkündet, dass die neue Seite fast fertig ist und seitdem ist nicht viel passiert. Aber wir sind hier weiterhin optimistisch. Und bis es soweit ist, werden wir zumindest auf dem Blog von Manfred Engelhardt weiterhin auf dem Laufenden gehalten (Link).

Netzwerk Rauchen e.V.

Netzwerk Rauchen e.V. machte in diesem Jahr ebenfalls keine gute Figur. Angefangen hat alles damit, dass so ein übereifriges Mitglied gleich mal Fotos von der Mitgliederversammlung in der Facebookgruppe postete und der Welt damit offenbarte, dass dem Verein das Nebenzimmer einer kleinen Kneipe genügt. Was mit den restlichen Mitgliedern von Deutschlands größten Raucherverein an diesem Tag war, weiß man nicht. Ebenso ist auch bei diesem Verein unklar, ob es überhaupt noch weitere Mitglieder gibt. Immerhin haben etliche Kämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein sich inzwischen zurückgezogen oder liegen 6-feet-under. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man inzwischen nicht mehr ganz so wählerisch bei der Auswahl der Mitstreiter ist. Hatte man früher noch ein Auge auf die Boardhygiene, sind inzwischen sogar prominente Neonazis willkommen. Selbst als dieser Blog die Aktivitäten von NPD-Funktionärin Gitta Schüßler in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen enthüllte (Link), wurde sie nicht aus der Gruppe entfernt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man beim Kampf gegen die TPD2 inzwischen jeden Mann und auch jede Frau braucht?

Raucher in Deutschland

Kommen wir zum Schluss zur schrägsten Gruppe in dieser Auflistung. *** Vollautomatische Stopfmaschine für 50 € *** Raucher in Deutschland ist eine von zwei Gruppierungen in dieser Auflistung, die es nur virtuell gibt. Mit etwas mehr als 3.000 Mitgliedern ist es sogar die größte öffentliche deutsche Rauchercommunity auf Facebook. *** Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! *** Die 7 Administratoren – darunter auch 2 Sockenpuppen des Gründers – sind mit der Größe der Gruppe aber offensichtlich überfordert oder schlicht zu faul für die Moderation. Rassisten und rechte Verschwörungstheoretiker nutzen diese Lücke für ihre krude Propaganda, vor allem gegen Flüchtlinge. *** Hi, was raucht ihr so? *** Aber konstruktive politische Diskussionen gab es in der Gruppe ohnehin noch nie. Schon seit der Gründung beschränkte sich der Austausch innerhalb der Gruppe auf Spam, Verschwörungstheorien und Hetze. *** TOP-Angebot: Vollautomatische Stopfmaschine! Nur noch 40 € ! ! ! ! ! *** Und Feinde fand man in dieser Gruppe immer genug: Antiraucher, Grüne, SPD, NRW Genießt, Politiker generell und 2016 auch vermehrt Flüchtlinge und Moslems.

Einzelkritiken Persönlichkeiten:

Ronald Blumberg

Ronald Blumberg, Ron Blu, Rader Raucher oder wie er sich sonst noch nennt, ist ein extrem rüpelhafter und sehr stark rechts angehauchter Pfeifenraucher. Er ist Gründer und Administrator der Facebookgruppe „Raucher in Deutschland“, mutmaßlicher Administrator der Facebookseite „Bergische Bürger Initiative e.V.“ und mutmaßlicher Herausgeber der Blogs „Rachow und Cohortes“ und „Der Freibrief“. Doch auf allen Kanälen hat er sich 2016 ziemlich rar gemacht. Während er früher fast schon im Stundentakt seinen Hass ins Netz ergoss, vergehen inzwischen bis zu 4 Wochen, in denen man gar nichts von ihm liest. Und wenn er doch mal was postet, dann ist der Beitrag so lahm und langweilig, wie Nicolai Kosirogs Versuche lustig zu sein (Link).

Roland Dittmar

Mit einem genialen Schachzug hat sich Roland Dittmar kurz vor Redaktionsschluss noch einen Platz im Jahresrückblick gesichert. Man könnte angsichts seiner Äußerung fast meinen, der Schriftführer von Bürger für Freiheit und Toleranz e.V. kennt sich mit Scheiße als politischem Statement aus *muahahaha*

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/719373894877305/

Alexander Jäger

Der erfolgreiche FDP-Politiker von der Ostalb wagte dieses Jahr einen Neuanfang. Er hat sein Juweliergeschäft geschlossen und ist unter die Autoren gegangen. Sein Erstlingswerk trägt den Titel „Die gute Dame“ und ist auf Amazon erhältlich (Link). Dass Herr Jäger von der Schreiberei leben kann, darf stark bezweifelt werden. Das Buch richtet sich nämlich an eine sehr spezielle Zielgruppe und die dürfte ziemlich klein sein. Genauer gesagt hat Herr Jäger von April bis Juli nur 5 positive Rezensionen erhalten und seitdem ist Ruhe. Amazon-Prime-Kunden können sich den Roman übrigens kostenlos als ebook ausleihen. Es ist also durchaus möglich, dass es weniger Käufer als Rezensenten gibt. Hoffentlich hat das nächste Werk eine größere Fangemeinde, sonst wird das nichts mit der Autorenkarriere.

Werner Niedermeier

Die Schreiberei weitgehend aufgegeben hat dagegen Werner Niedermeier. Nach rauchernews.de hat er auch seinen Blog aranita.de geschlossen. Aber keine Angst! Werner schreibt weiterhin Rezensionen bei Amazon (Link) und twittert fleißig über Gott und die Welt (Link). Er bleibt uns also weiterhin erhalten, auch wenn er nicht mehr so präsent ist wie früher.

Edit: Wie ich nach Redaktionsschluss erfahren habe, ist Werners Blog über aranita.blog wieder erreichbar.

Jürgen Vollmer

Der Hammer des Jahres: Jürgen hat mit dem Rauchen aufgehört! Nein? Doch! Ohhh…

Jürgen Vollmer aus Marburg - Alte Sprüche, aber rauchfrei!

Jürgen Vollmer aus Marburg – Alte Sprüche, aber rauchfrei! Quelle

Ausgeraucht

Auch in diesem Jahr hatte die Rauchergemeinde ein paar Verluste zu betrauern. Hier eine kleine Auswahl der Todesmeldungen aus den diversen Raucherforen:

Tamme Hanken

deutscher Tierheilpraktiker, (* 16. Mai 1960, + 10. Oktober 2016)

Peter Heinrichs

Kölner Tabakladenbesitzer, (* 1946, + 4. November 2016)

Wolfgang „Wölli“ Rohde

Ex-Schlagzeuger der Toten Hosen, (* 9. Januar 1950, + 25. April 2016)

Biggi

engagierte Demoteilnehmerin aus Radis Freundeskreis

Was ist eigentlich…

…mit den Helmut Partys?

Seit nunmehr einem Jahr hat man nichts mehr von den Helmut Partys gehört. Genauer gesagt, ist die letzte über Google auffindbare Nachricht auf 10 Tage vor dem Tod des Namensgebers datiert. Seitdem herrscht Funkstille. Ist für die beiden Promoter Gerald Rademacher und Ronald Blumberg ja auch zu peinlich, zugeben zu müssen, dass man eine total blöde Idee hatte und damit einigen Wirten erhebliche Bußgelder bescherrt hat. Und wenn die Wirte sich auch noch daran erinnern, wem sie das Bußgeld verdanken und ihnen dann noch einer das Prinzip der „Regressforderung“ erklärt, könnte es nicht nur peinlich, sondern auch noch teuer für die beiden werden.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.


http://www.derwesten.de/staedte/essen/helmut-party-olg-hamm-bestaetigt-bussgeld-fuer-essener-wirt-id11232981.html

…der Raucherpartei?

Kenner der Szene werden jetzt fragen: Welche? Denn Ankündigungen eine Raucherpartei zu gründen gab es viele. Es gab auch schon ein paar Versuche. Ich erinnere mich da z. B. an den Bund mündiger Bürger, dessen Existenz fast zeitgleich mit dem Tod des Voritzenden endete (Link). Aber die letzte Aktivität des BMB liegt schon viel zu lange zurück, um eine Erwähnung in diesem Jahresrückblick zu rechtfertigen (Link). Gemeint ist vielmehr die Ankündigung von Ronald Blumberg bzw. Achim Kobsch im letzten Jahr:

Ronald Blumberg träumt von einer "Raucherpartei".

Ronald Blumberg träumt von einer „Raucherpartei“.


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/512916698856360/

Wer sich jetzt fragt: Achim Kobsch? Muss man den kennen? Natürlich! Achim Kobsch war nämlich der Wirt, der die Niederlage der Helmut Partys vor Gericht zu verantworten hatte (Link). Die Ankündigung der Parteigründung war allerdings noch vor dem Urteil. Nach dem Urteil hat man davon dann nichts mehr gehört. Schade eigentlich, so eine Raucherpartei wäre sicher lustig geworden. Also für uns, nicht für die!

…den Volksbegehren?

Auch von den direktdemokratischen Initiativen hat man schon lange nichts mehr gehört. In NRW dürfte sich das Thema wohl endgültig erledigt haben. Der interne Streit in der Raucherszene über die Ausrichtung des Volksbegehrens und seiner Finanzierung hat dem Vorhaben ein vorzeitiges Ende gesetzt. Und eine Neuauflage scheinen die Beteiligten zu scheuen. Ganz anders die unermüdlichen Kämpfer in Bayern. Den Volksentscheid verloren und das eigene Volksbegehren vergeigt, denkt man in Bayern noch lange nicht ans Aufgeben. Über ein Volksbegehren zur Legalisierung von Hanf versucht ein Ex-Wirt Raucherclubs durch die Hintertür zu erlauben. Und das ohne Unterstützung der bayerischen Rauchergrößen! Im Vergleich zum ersten Versuch hat Vaci diesmal sogar die erste Hürde von 25.000 Unterschriften genommen. Doch dann haben das Bayerische Innenministerium und der Bayerische Verfassungsgerichtshof dem weiteren Weg einen Riegel vorgeschoben (Link). Doch gibt Vaci auf? NEIN! Natürlich nicht! Anders als die heulenden und nörgelnden Waschlappen in NRW haben bayerische Raucher nämlich Eier in der Hose und Stehvermögen!

…der Verfassungsbeschwerde?

Am 28. April 2014 hat die Bergische Bürger Initiative e.V. eine Verfassungsbeschwerde gegen das Rauchverbot in NRW eingereicht (AZ: 1 BvR 1252/14), doch bis heute hat man nichts davon gehört. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es die Bergische Bürger Initiative e.V. nicht mehr gibt. Auf der Facebookseite vertrollt Ron Blum die Links zu seinem Hetzerblog und die Website wurde aus dem Netz genommen. Ob das vielleicht mit der Anzeige von Pro Rauchfrei gegen die öffentlich beworbenen Geschlossenen Gesellschaften zusammenhängt? (Link)

Schlusssatz

Liebe Raucher,

jetzt mal ehrlich: Eure Performance 2016 war Scheiße! Wie wollt ihr mit diesem katastrophalen Engagement irgendein Rauchverbot reißen? Für 2017 erwarte ich mal wieder etwas mehr Engagement und Aktivität! Und Ausreden wie Atemnot, Schmerzen im Bein oder sozialverträglichem Frühableben zählen nicht mehr! Ihr seit durch die strengen Rauchverbote in Bayern, NRW und Saarland im Rückstand und da verbietet sich Zeitspiel! Also erhebt euch vom Frustsofa und kommt mal wieder zu Potte!

Euer
Destruxol

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Geistiger Tiefflug par excellence

Mal wieder was aus der Welt von „Freiheit“ und „Genuss“. Also, liebe Leserinnen und Leser, ich weiß gar nicht, ob sie’s wussten, aber „Biggi“ ist unlängst verstorben. Aufmerksam auf den Trauerfall wurde ich durch einen facebook-Beitrag von Gerald „Radi“ Rademacher. Denn es kommt ja gelegentlich vor, dass die Extremraucher der bekannten facebook-Kanäle das Ableben ihrer Rauchgenossen der versammelten Gemeinde mitteilen müssen. So auch in diesem Falle:

Liebe Freunde!
Leider muß ich Euch heute mitteilen, dass unsere Freundin Biggi, gestern verstorben ist! Viele Leute kannten sie von den Raucherdemos in verschiedenen Städten, wo sie sich immer durch ihre sammelaktionen hervorgetan hat!
Man kannte sie auch durch den rosa Hut!
Hab dich wohl liebe Biggi…Du warst immer voll dabei…irgend wann sehen wir uns alle!
Ein herzliches Beileid an alle Angehörigen!
Und möge sie es dort oben besser haben als hier unten bei uns!
R.I.P. BIGGI !
(Quelle)

Wie üblich der bekannte Schwulst, wenn einer der Rauchgenossen nicht mehr unter uns weilt. Aber auch ein paar Fakten werden uns serviert. Denn was man über Biggis Engagement für das Rauchen wissen muss, lernen wir dann aus dem Nachruf von Rademacher: Sie war bei den Raucherdemos in NRW dabei (als man noch meinte etwas gegen den kompromisslosen Nichtraucherschutz ausrichten zu können), hat dabei Geld gesammelt (denn die Raucher waren immer notorisch klamm und die Strafen für das verbotene Rauchen in der Kneipe mussten ja irgendwie berappt werden) und trug gerne rosa Hüte. Soweit, so gut. Aber Nachrichten dieser Art sind ja nun nicht gerade ungewöhnlich. „Raucher sterben früher“ steht auf jeder Kippenpackung, seit kurzer Zeit auch garniert mit ein paar netten Bildchen, welche von unseren „Genussfreunden“ über die Maßen geschätzt werden. Besonders von jenen Rauchern, die nicht lesen können oder wollen.

Aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. Einer neuen ultimativen Peinlichkeit von Ronald Blumberg und Gerald Rademacher. Für alle Leser zur Erinnerung: Blumberg (ein gescheiterter Werkzeughändler aus Radevormwald) und Rademacher (Ex-Koch und LKW-Fahrer aus Düsseldorf) waren vor zwei Jahren mit der haarsträubenden Idee am Markt, unter Berufung auf das Versammlungsrecht das Nichrauchergesetz in NRW aushebeln zu können. Über den juristisch hanebüchenen Schwachsinn, der unter dem Namen „Helmut Party“ firmierte (in Erinnerung an den bekanntesten Kettenraucher der Bundesrepublik), kann man hier im Blog alles nachlesen. Und die beiden haben was den öffentlichen Vortrag von Peinlichkeit betrifft, den Kanal noch lange nicht voll:

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher - Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ja, Gerald Rademacher ist fürwahr die allerhellste Kerze auf der Torte. Da wäre „Biggi“ gaaaaanz bestimmt seeeehr, seeeeeeehr stolz, könnte sie Ronald Blumberg noch erleben, wie er sich auf ihren Heimgang „eine ansteckt“.

Argggghhhhh!

 

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Das Netzwerk Rauchen, seine Boardhygiene und die NPD-Funktionärin

Ein Beitrag von Destruxol

Wer versucht als Nichtraucherschützer Mitglied in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen zu werden, der hat es nicht leicht, selbst wenn er einen Zweitaccount mit falschem Namen verwendet. Um dort Mitglied zu werden, braucht man einen ausgefuchsten Account mit Profil und tadellosem Leumund als Kämpfer für Raucherbein und Lungenkrebs. Die Administratoren dieser Gruppe überprüfen nämlich jede Beitrittsanfrage und blocken verdächtige Anfragen zwecks der „Boardhygiene“ einfach ab. „Boardhygiene“ ist eine der wunderbaren Wortschöpfungen von Jürgen Vollmer, mit der er ausdrücken möchte, dass gegenteilige Meinungen in der Gruppe nicht erwünscht sind. Der Marburger Jürgen Vollmer dürfte allgemein bekannt sein als DER hochaggressive Raucheraktivist, der in den letzten Jahren wie kein anderer seiner Qualmkollegen seine Erzfeinde, die Rauchgegner, im Internet geschmäht und herabgwürdigt hat (Beweis)

Beim "Netzwerk Rauchen" wird "Boardhygiene" groß geschrieben - Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!

Beim „Netzwerk Rauchen“ wird „Boardhygiene“ groß geschrieben – Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!
Bei NPD-Aktivisten ist Netzwerk Rauchen allerdings nicht so kleinlich. So findet man in der Mitgliederliste dieser Facebookgruppe die NPD-Funktionärin Gitta Schüßler. Diese war von 2004 bis 2014 für die NPD im sächsischen Landtag und Mitbegründerin des Rings Nationaler Frauen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei "NEtzwerk Rauchen" mitspielen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei „Netzwerk Rauchen“ mitspielen.

Dass Gitta Schüßler in der Gruppe bleiben darf, verdankt sie sicherlich der Tatsache, dass ihre Partei und auch sie als Landtagsabgeordnete, sich stets gegen ein Rauchverbot in Kneipen ausgesprochen haben. Dass man ihre NPD-Aktivitäten einfach nicht bemerkt hat, kann man angesichts der eingangs erwähnten strengen Prüfung neuer Mitglieder und dem doch recht eindeutigen Vermerk in ihrem Facebookprofil wohl einigermaßen sicher ausschließen.
netzwerk-rauchen-npd-schuessler


Kommentar von Peter Rachow: Beim „Netzwerk Rauchen“ werden also auch Rechtsradikale gerne genommen. Hauptsache die Einstellung stimmt. Nämlich die zum Qualmen. Und wen juckt da schon die vielbeschworene „Boardhygiene“ des Jürgen Vollmer? Ganz abgesehen davon, dass Nazis in früherer Zeit das Wort „Hygiene“ auch gerne verwendet haben, z. B. in dem perversen Kampfbegriff der „Rassenhygiene“. 

Und wo bleibt eigentlich der Aufschrei des Alexander Jäger aus Aalen, der gerne seine Gegner schon mal als „rechts“ betitelt aber bei Nazis in der Rauchergruppe noch keinen Pieps vermeldet hat?

Apropos „Alexander Jäger“. Alex, ich finde angesichts Eures Neuzugangs von der NPD kommt der Gruß „Heil Lungenkrebs!“ endlich mal wieder zu seinem Recht.

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„Netzwerk Rauchen“. Mit Tabakschwachsinn gegen „Ekelbilder“

Das bekannte „Netzwerk Rauchen“ hat ein Markenzeichen: Das Verbreiten von hirnrissigem Schwachsinn pro Raucherbein und Lungenkrebs im Internet. War es in der letzten Zeit doch eher etwas ruhiger um den Krebsverein, dem der Wormers Michael Löb vorsteht, haben die Nikotinisten, die sich sinngemäß „Deutschlands führende Lobby für den Rauchgenuss“ nennen, nun wieder heftig zugeschlagen. Anlass war die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie 2 („TPD2“) in deutsches Recht, welche u. a. das Anbringen von sog. „Schockfotos“ auf den Packungen zur Pflicht macht. Nachdem sich Tabakdrogenlobby jahrelang erfolgreich bei der Politik gegen die Einführung dieser bildlichen Warnhinweise gestemmt hatte, ist nun doch die finale Niederlage in der „Causa Schockbilder“ zu verzeichnen gewesen. In Deutschland müssen daher alle neu produzierten Zigarettenpackungen ab heute großflächig von der EU vorgegebene Bilder tragen, die zeigen, welche üblen Folgen der Tabakdrogensucht verursacht: Lungenkrebs, abgestorbene Beine, ein Loch im Kehlkopf als Folge eines Kehlkopfkrebses und viele andere Dinge mehr. Die Bilderreihen werden dabei turnusmäßig jedes Jahr ausgetauscht so dass der „Genussfreund“ immer mal wieder was Neues sehen kann.

Dass derlei einem kleinen Verein, der das Recht beansprucht, seine Mitmenschen immer und überall mit seinen krebserregenden tabakogenen Abgasen vollstinken zu dürfen, nicht kalt lassen kann, ist klar. Dafür hat die kleine Schar lungenkrebsverliebter Suizidfreunde sogar eine Domäne gesichert, die den Titel „ihr-uns-auch.de“ trägt und die wohl eine Art internetbasierter Stinkefinger sein soll. Gut, dass Menschen, die nun nicht gerade den höheren Bildungsschichten entstammen schon mal die Beleidigung als adäquate Form menschlicher Kommunikation ansehen, das kann man hier im Blog hundertfach nachlesen.

Auf der genannten Webseite geht es dann richtig rund. Man kann den Blödsinn, der dort verzapft wird, gar nicht zählen. Bereits auf der Startseite beginnt man sich gepflegt an den Kopf zu fassen:

Die Kampagne “Ihr uns auch, EU” von Netzwerk Rauchen e.V. ist Ausdruck unseres Protestes gegen die Tabakproduktrichtlinie TPD2, deren auffälligstes Merkmal die sogenannten Schockfotos oder Ekelbilder sind, die künftig auf unseren Produkten prangen werden. Auch der Geschmack und die Rauchqualität vieler Marken werden sich verändern, wohl nicht zum Besseren.

Jetzt müsste man mir mal erklären, wie man an verbranntem Pflanzenabfall überhaupt „Geschmack“ finden will. Vermutlich finden diese Leute auch den Rauch eines herbstlichen Laubfeuers irgendwie „geschmackvoll“. Oder ein kokelndes Baunkohlebrikett.  Spätestens an diesem Punkt erkennt man das eigentliche Problem der Nikotinsüchtigen: Rauchen ist nicht nur gesundheitsschädlich, es ist in vielen Fällen absolut tödlich. Mit den Schockbildern bekommt diesen  unter normal denkenden Menschen unstrittigen Sachverhalt der gemeine Suchtfreund drastisch gezeigt. Und zwar nicht mehr über mehr oder weniger banale Textbotschaften („Rauchen ist tödlich“, ach was?) die sich rationalisiert wegräumen lassen („Wieso ist Helmut Schmidt dann über 90 geworden?“, „Mein Opa ist 90 und Ketteraucher, bla bla bla….“) sondern mit Bildern die einen anderen, nämlich direkten, Eingangskanal in das Bewusstsein finden. Oder noch tiefer führen, nämlich in das Unbewusste, denn im Grunde wissen auch die Herren vom „Netzwerk Rauchen“: Sie betreiben ein tödliches Hobby. Da muss man sehr gut verdrängen können. Die drastischen Bilder stören dabei aber ganz erheblich.

Weiter geht es nun im Reigen der dargebotenen Dummheit vom „Netzwerk Rauchen“:

_pkt_bu Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den „Warnhinweisen“ handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

Bullshit. Wenn sich einer der Verfasser dieses unsäglichen Blödsinns einfach mal ein paar Tage in einem Krankenhaus umgesehen hätte, in dem man langjährigen Rauchern die Folgen ihrer Sucht therapieren will, wären sie wohl nicht auf die Idee gekommen, solch einen entsetzlichen Schwachsinn zu verbreiten. Alleine ein Aufenthalt auf einer onkologischen HNO-Station hätte klar gemacht, wer z. B. fast ausschließlich vom Kehlkopfkrebs betroffen ist: Langjährige Raucher mit einer Komorbidität in Sachen Alkoholismus. Im Medinzinerdeutsch „C2H5OH-Abusus“ genannt. Oder dass auf einer Lungenkrebsstation 90% der dort auf den Tod wartenden Patienten ebenfalls Raucher waren bzw. noch sind, in letzterem Falle vorausgesetzt sie schaffen es zum Rauchen vor die Krankenhaustür zu kommen. Ob mit oder ohne Rollator, Rollstuhl oder anderer Hilfsmittel.

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum, a) das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und b) um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.

Was heißt „Gehässigkeit“? Wer so blöd ist, für seinen eigenen Tod eine Menge Geld zu verbrennen und so deutlich zeigt, dass er schon lange nicht mehr alle Latten am Zaun hat, über den wird man ja wohl noch gepflegt den Kopf schütteln dürfen. Das hat übrigens mit „Gehässigkeit“ nichts zu tun, eher mit Mitleid. Und mein ganz besodneres Mitleid gilt jenen, die dafür auch noch Lobbyarbeit betreiben. „Suizid e. V.“ mit Vereinsziel Lungenkrebs, Herzinfarkt, Raucherbein oder Schlaganfall. Dümmer geht’s nimmer.

Und wenn gar nichts mehr einfällt, was man für das eigene kanzerogene Hobby noch so anführen könnte, werden „Studien“ erdichtet. Von einem Vereinchen, welches übrigens der Wissenschaft regelmäßig vorhält, „Junk science“ zu betreiben. Nämlich dann, wenn Wissenschaftler exakt und über jeden Zweifel erhaben nachweisen, wie gefährlich das Rauchen und das Passivrauchen sind:

Schon mal vom „Nocebo-Effekt“ gehört? Ist das Gegenteil vom Placebo-Effekt: Durch Einbildung und Ängste können Krankheiten entstehen. Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren schon angerichtet hat. Das sagt selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Die EU macht sich auf diese Weise schuldig an zahllosen schweren Erkrankungen, sogar an Todesfällen.

Wow, das ist ja mal eine wissenschaftlich exakte Referenzierung. Wo kann ich denn nachlesen, dass die Bilder mit einem Bronchialkarzinom, die auf Zigarettenschachteln angebracht sind, eben diesen Lungenkrebs auslösen? Wie ist die Kausalkette? Da wäre jetzt ein entsprechender Hinweis gängige wissenschaftliche Praxis: Wer etwas behauptet, muss es beweisen. Beim „Hetzwerk“ aber wie immer diesbezüglich Fehlanzeige! Und wie üblich wird einem Käse ein weiterer nachgelegt:

Noch mehr zum Thema EU und „Gesundheitsschutz“. Einer Studie zufolge kann der Anblick von Ekelbildern bei anfälligen Personen sogar Herpes auslösen.

Und Euer ins Netz gestellter Scheiss verursacht heftige Kopfschmerzen. Alles klar, Netzwerk Rauchen?

Richtig blöd wird es, wenn die Macher dieses üblen Bockmistes witzig sein wollen:

Hurra, das „Raucherbein“ ist zurück. Früher standardmäßig immer erwähnt als kleiner Bruder des Lungenkrebses, hatte es zuletzt an Prominenz eingebüßt. Vielleicht, weil es gar nicht so sehr direkt mit dem Tabakgenuss, sondern eher mit Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu tun hat? Man spricht übrigens auch von der „Schaufensterkrankheit“, insofern gehören auch Schaufenster zur Gruppe der Betroffenen.

OK, man mag das witzig finden. Wer auf Krücken oder Rollator angewiesen ist, weil er nach 30 Jahren „Rauchgenuss“ so derart verstopfte Beinarterien hatte, dass das Gewebe nekrotisch wurde und abstarb, findet es wohl nicht ganz so lustig. Die Realität ist dann eben doch nicht unbedingt erheiternd:

„Raucherbein“ oder „Schaufensterkrankheit“ heißt die periphere arterielle Verschlusskrankheit im Volksmund. Einmal, weil diese Form der Durchblutungsstörung vorwiegend Raucher betrifft, zum anderen, weil die Betroffenen regelmäßig beim Gehen durch heftige Schmerzen im Bein zum Anhalten und Stehenbleiben gezwungen werden. Die Erholungspause nutzen sie unauffällig zum Betrachten von Schaufenstern. (Regensburger Ärztenetz)

Und auch die dümmliche Geschichte von „Franz Fernidnand Raucher“ als Namensgeber der Krankheit ist nicht tot zu kriegen:

P.S.: Das Raucherbein, so hält sich hartnäckig ein Internet-Mythos, ist nach seinem Entdecker, dem Mediziner Franz Ferdinand Raucher (1864-1930) benannt.

Kleiner Tipp: Einfach mal in den „Pschyrembel“ schauen und nach „Prof. Raucher“ suchen!

Man könnte jetzt diesen kaum mehr zu steigernden Hirnriss stundenlang fortsetzen. Die Seite des „Netzwerk Rauchen“ ist voll davon. Ich habe dazu jedoch keine Lust mich weiter mit diesem intellektuellen Dünnpfiff zu beschäftigen. Schauen Sie sich den Quatsch selber an, falls noch Bedarf besteht. Hier nochmal der URL: https://www.ihr-uns-auch.de/ und dann in die „Online Galerie“ gehen. Dort wird dann erschreckend klar, was Drogen gepaart mit individueller Dummheit und Uneinsichtigkeit in Einzelfällen anrichten können.

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„Die Gute Dame“ von Alexander Jäger: Fäkalien und Gewaltexzesse als Literaturthema (Teil 2)

Liebe Leserinnen und Leser,

nein, ich möchte hier nicht zum Literaturkritiker avancieren. Offen gestanden lese ich zwar viel, aber nur Fachbücher und keine Belletristik. Aber wenn einer der Superstars hier im Antiraucherblog, Alexander Jäger aus Aalen, einen Roman verfasst und diesen online anbietet, da kann man dann schon mal eine Ausnahme machen. Eine Vorabkritik hatte ich vor einigen Tagen veröffentlicht. Um mit Marcel Reich-Ranicki zu sprechen, war lediglich zu vermelden „Dieffeff Buch ifft schlächt!“.

Aber dieses Buch ist nicht nur schlecht, es kann einem davon auch schlecht werden. Denn mit der „Guten Dame“ hat Jäger nicht nur sein Erstlingswerk vorgelegt, sondern auch einen ganz veritablen Fäkalroman verfasst. Falls Sie nun Interesse haben sollten, dass Ihr Mittagessen (oder was sich sonst in Ihrem Magen befinden mag) dort verbleiben möge, so lesen Sie nicht weiter! Ich zitiere der plastischen Anschauung halber einige wenige Textstellen aus dem „Werk“, aber die sind nicht dazu angetan, sich unbedingt körperlich besser zu fühlen. Mir war jedenfalls nach Abfassen dieser Rezension richtiggehend übel.

So, Sie sind noch da? Ich hatte Sie gewarnt! Dann wollen wir uns also mal mit den unschönen Dingen des Lebens beschäftigen. Nämlich den Rückständen der menschlichen Verdauung, genauer gesagt mit dem, wie Alexander Jäger bespricht, was vom Essen den Körper auch irgendwann mal wieder verlässt. Aber vorher wenden uns erst einmal kurz den genitalen Phantasien des Autors zu. Und da hat der Autor einige ganz klare Vorstellungen:

„Karamanlis!“ rief sie. „Herr Karamanlis, kommen Sie sofort her!“ Zahnlos-empörtes Kauderwelsch war die Antwort, gefolgt von den Schritten schwerer Arbeitsschuhe, die die knarzende Treppe heraufstapften. „Wafiflof?“ fragte er und Corinna hielt die Luft an. Er trug seine alten Stahlkappenschuhe, ein offenes Pyjamaoberteil – und sonst nichts. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder kotzen sollte. Der Kerl hängte hier tatsächlich seinen faltigen Schwanz heraus.

Jäger malt den alten zahnlosen Fettwanst an die Wand und bedient dabei alle Klischees die man so haben kann. „Alt“, „zahnlos“ und widerwärtig. Und er zeigt seinen …, ja Sie wissen schon. Aber wir fragen uns nun natürlich, was im Kopf eines Menschen vorgehen mag, der einen derart unerträglichen Schund verfasst. Hat der Mann ein sexuelles Problem, sind das besondere erotische Phantasien, die da kondensieren oder was ist da los? Ich jedenfalls würde mich schämen, so etwas unter meinem Namen veröffentlich zu haben. Jäger kennt sich übrigens nicht nur „vorneherum“ gut aus, auch den Analbereich betreffend kann man vom ihm einiges an interessanten Einblicken erwarten:

Die Toilette, die ohnehin noch keinen Tag einladend gewirkt hatte, sah aus als wäre ein Laster mit einer Fuhre Düngemittel explodiert. Irgendwie war es Karamanlis gelungen, das Klo nicht nur restlos zu verstopfen und sich daran anschließend zu diesem denkbar schlechtesten Zeitpunkt auf einmal wieder an die Wasserspülung zu erinnern, nein, er hatte es fertiggebracht, seine stinkenden Exkremente bis an die Decke zu verspritzen. Corinna wollte gar nicht wissen, welche Handlungen im Detail nötig waren, um eine derartige Schweinerei anzurichten.

So, ich habe gerade mal zum Eimer gegriffen, jetzt geht es wieder. Wo war ich? Ach ja, ich wollte fragen, wie sich jemand derartig über mehr oder weniger feststoffliche Ausscheidungen ereifern kann. Wäre ich Freudianer, würde ich sagen, dass in der analen Phase von Herrn Jäger einiges schief gelaufen sein muss. Denn unter den Anhängern des Psychoanalytikers gilt als ausgemacht, dass wer als Erwachsener exzessiv von Kot phantasiert während der frühen Kindheit eine schwere familiale Traumatisierung erfahren haben muss. Um dies zu diagnostizieren und aufzuarbeiten wäre aber ein Fachmann notwendig, dessen Konsultation durchaus empfehlenswert scheint.

Und wem menschlicher Stuhlgang noch nicht reicht, der kann bei Jäger auch gerne etwas blutiger bedient werden. Schwenken wir also im Jägerschen Farbspektrum von braun nach rot:

Steffen und Corinna stehen über der grässlich zugerichteten, noch ein wenig zuckenden Leiche, der in großen Fontänen das Blut aus dem Halsstumpf spritzt. Steffen bemerkt „Gott vergibt, wir nicht!“ und zieht Corinna zu einem innigen Kuss an sich. Ausblenden. Es folgt der Abspann mit einem Song von Slayer, im Kino gehen die Lichter an und die Realität hat uns alle wieder.

Das sind Killerphantasien vom Feinsten. Die Leiche ist „grässlich zugrichtet“ und „zuckt“ aber noch. Und Blut spritzt raus. Gut, man muss jetzt nicht wissen, dass Leichen in der Regel vollkommen tot sind und daher gar nichts mehr machen, aber egal. Jäger muss seine kranken Phantasien rauslassen und da kann man dann schon mal fachlich unsauber bleiben.

Warum schreibt einer sowas? Muss man dazu jahrelang alle erdenklichen Brutalspiele am Videoschirm durchballern und Tausende von Typen abgeknallt haben oder gibt es dafür andere Ursachen im Neocortex des Autors? Aber gesund klingt das nicht. Eher krank. Sehr krank.

Also fassen wir einmal kurz zusammen. Alexander Jäger schreibt gerne über Männer, die sich untenherum entblößen, über menschliche Exkremente, über Schlachthausorgien, deren Opfer aber Menschen und keine Tiere sind und vermutlich noch andere nette und durchaus appetitliche Dinge mehr.Ich konnte das Buch nicht ganz lesen, mir war einfach übel. Wir haben hier ein hochwirksames literarisches Emetikum vor uns liegen, das kann ich nicht komplett durcharbeiten.

So richtig schlecht wird es einem dann nochmal gegen Ende der 148 Jäger-Seiten. Da kommt gerne nochmal das Essen hoch (wenn man denn überhaupt noch etwas im Magen hat). Jäger beschreibt einen Kampf zwischen Steffens Frau Corinna und dem bereits erwähnten Herrn Karamanlis (von Jäger auch in vulgärer Form als „Kackspecht“ bezeichnet, denn ein Fetisch des Herrn Jäger, das wissen wir mittlerweile, sind menschliche Ausscheidungen).

Sie machte eine halbe Drehung, griff nach der Fleischgabel, erreichte sie beinahe, dann fühlte sie, wie Karamanlis sie im Genick packte. Heilige Scheiße, war der Kerl stark! Das hätte sie diesem alten Kauz gar nicht zugetraut. Unsanft schleuderteer sie gegen den klapprigen Küchentisch und drückte ihr Gesicht in die pürierten Überreste der Katze. Corinna würgte, der Ekel schnürte ihr den Atem ab, als sie diesen widerwilligen fleischig-ranzigen Geruch aus nächster Nähe in die Nase bekam. Sie waltete auf den Schmerz des sich in ihren Rücken bohrenden Schlachtermessers, doch der blieb vorläufig aus. „Du Flampe!“ stieß Karamanlis röchelnd aus. Er presste seinen Unterleib gegen ihre Hinterbacken, so dass sie durch den Schlafanzug seine Erektion spüren konnte.

Perverse Vergewaltigungsphantasien zwischen zerstückelten und auf dem Esstisch gleichmäßig ausgebreiteten Katzen. Einfach nur krank. Besonders krank und abartig wird die Darstellung aber dann, wenn Jäger herausarbeitet, wie „Corinna“ Herrn Karamanlis endgültig ins Jenseits befördert:

Mit der brennenden Linken griff sie ihm unsanft in den Schritt und zerquetschte ihm die Hoden, so dass er wimmernd zusammenbrach und sich am Toilettensitz mit einem deutlich hörbaren Knirschen das Kinn brach. Die Spitzen der Fleischgabel ragten aus seinem Rücken, aber Karamanlis versuchte nochmals, sich aufzurappeln. Corinna kam mühsam vollends auf die Beine, packte ihn und schob seinen Kopf über die Kloschüssel. Danach trat sie zu. Zweimal. Dreimal. Karamanlis wand sich in spastischen Zuckungen. Schließlich brach Corinna erschöpft und völlig außer Atem auf ihm zusammen. Noch immer presste sie seinen Kopf in die Schüssel. Dort blubberte es noch ein paar Mal, dann war Stille. Corinna rutschte von der Leiche des alten Mannes und atmete schwer. Schließlich kicherte sie kraftlos, denn ihr war eingefallen, dass sie vorhin, bevor sie nach oben ging um ihre grausige Entdeckung zu machen, die Spülung nicht betätigt hatte. Noch halb betäubt fummelte sie ihr Smartphone aus der Hosentasche.

Ah ja, nett! Was haben wir denn heute so im Angebot? Die Hoden fachfraugerecht zerquetscht, das Kinn an der Toilettenschüssel zerschmettert, von einer Fleischgabel durchbohrt, und schließlich, nach erfolgreichem „Waterboarding“ in der Keramik, noch ein letztes verschämtes Röcheln des Opfers. Dann isser tot. Kein schönes Ende, aber es passt zu Jägers Gesamtvortrag.

Spätestens hier fragt man sich dann auch, warum man ein derartiges krankes Machwerk ohne Altersbeschränkung bei Amazon zur Verfügung stellt. Derartig pathologische Killerphantasien und verbalisierte Gewaltexzesse sind einfach nur widerwärtig und erregen entweder Brechreiz oder Abscheu oder beides. Das ist keine Literatur, das ist die kranke Verherrlichung von Gewalt in übelster Form.

Wenn Alexander Jäger sich einmal nicht über entblößte Geschlechtsteile, an Decken und Wände verteilte Exkremente, versuchte Vergewaltigungen, in Toilettenschüsseln versenkte alte tote Männer oder abgeschlagene Köpfe ereifert, kann man, wenn man nicht zwischendrin einschläft oder gerade mal wieder den Eimer umarmt (bei der Lektüre des Buches pendelt man ständig zwischen diesen beiden Alternativen!), so manche „sozialkritische“ Äußerung erhaschen. Und die kommt so vorhersehbar, dass auch ein durchschnittlich intelligenter Mensch bereits vor dem Lesen der entsprechenden Stelle weiß, was da gleich folgen wird. Besonders wenn man das „Denken“ von Alexander Jäger kennt. Machen wir den Test:

Insbesondere Corinnas Vater empfand die Zukunftspläne seiner Tochter und seines Schwiegersohnes als die reinste Kakophonie. „Ihr seid doch verrückt! Selbständigkeit! In diesen Zeiten!“, brummte er und legte die Sonntagszeitung beiseite. „Wie stellt ihr euch das überhaupt vor?“

Na, wollen wir mal raten, was „Corinnas Vater“ von Beruf ist? 3, 2, 1…. Hat es geklingelt? Hier also die Auflösung des Rätsels für den eher einfach gestrickten Zeitgenossen:

 Herr Kölling war deutscher Beamter mit Leib und Seele und von Begriffen wie Kreativität oder gar Selbständigkeit in geistiger Hinsicht um Lichtjahre entfernt Außerdem war er ein furchtbarer Pedant.

Ich wusste es! OK, ich hätte zwar getippt, dass Herr Kölling ein spießiger Lehrer kurz vor der Pensionierung ist, aber immerhin, mit dem Beamten lag ich nicht ganz falsch. Es folgen dann mehrere strunzlangweilige Seiten in denen der Vater erzählt, warum Selbstständigkeit ganz, ganz schlimm ist und so weiter und so weiter. Jäger gelingt es heauszuarbeiten, was für eine übel spießige Beamtenseele der Mann ist. Unkreativ, langweilig, öde, dröge. Eben so, wie sich ein schwäbischer Provinzautor der offenbar mit der spießigen schwäbischen Provinz ein Problem hat, einen Beamten vorstellt. Und dargestellt wird der Charakter in einer platten Art, dass man davonlaufen möchte „Beamte sind doof!“, so die Lesart von Herrn Jäger. Und auch andere Beamte bekommen ihr Fett weg und die sind, im Gegensatz zu Schwiegerpapa, natürlich ganz einfach „Deppen“:

„Andreas ist studierter Finanzbeamter im höheren Dienst.” stellte Herr Kölling geradezu triumphierend fest „Der Kerl wohnt noch bei seinen Eltern.“ konterte Corinna. Meine Güte, sie war ein paar Mal mit ihm ausgegangen, er hatte sich als Depp entpuppt und damit war der Fall für sie erledigt gewesen.

Aber der Oberdepp dürfte der Mann vom Amt sein, über den ich im ersten Teil der Rezension berichtet habe. Der dumme Paragraphenreiter, der die Markise des Juwelierladens moniert, Sie erinnern sich?

Mit seinem Hass auf Beamte scheint Herr Jäger wohl primär seinen Frust verarbeiten zu wollen. Seinen Frust, es nicht so richtig geschafft zu haben. Denn, das wissen wir mittlerweile aus seiner Vita, Herr Jäger hat kein abgeschlossenes Studium, keinen Erfolg als FDP-Politiker, sein Juwelierladen ist geschlossen und er versucht sich heute als Literat. Klar, dass studierte Beamte da als „Deppen“ abgekanzelt werden müssen. Und nein, derartig primitves Beamtenbashing ficht mich nicht an. Schon seit 20 Jahren nicht mehr. Diese Phase liegt lange zurück.

Aber egal, irgendwann wird nach heftigem Zerwürfnis mit den (Beamten)Eltern der Juwelierladen in der „Mittelbachgasse“ eröffnet. Geht auch ohne Schwiegerpapa. Und die „Mittelbachgasse“? War da nicht was? Ach ja, nur zur Erinnerung: Das Geschäft des Herrn Jäger befand sich in der Mittelbachstraße 19 in 73430 Aalen. Ein wenig mehr Kreativität beim Finden von Namen hätte man dem Ex-Juwelier Jäger schon gewünscht!

Es folgen dann mehrere Seiten auf denen eher langatmig Kundenkontakte und Verkaufsszenen resümiert werden, das kann man sich sparen. Wie man sich eigentlich das ganze Buch sparen kann. Danach lesen wir eine längere Ausarbeitung über den bereits vorher erwähnten Herrn Karamanlis und seine Defäkationsaktionen, die seitens Herrn Jäger u. a. als „Bierschiss“ subsumiert werden. Das Koten (bzw. das Berichten darüber) und die entsprechenden Lokalitäten scheint ein besonderes Anliegen des Alexander Jäger zu sein. Über das Thema „verunglückte anale Phase nach Freud“ hatte ich ja bereits kurz referiert.

So, und dann langt es mir plötzlich mit der „Guten Dame“ des Alexander Jäger. Ich kann nicht mehr. Buch (oder genauer die Kindle-Cloud) zu, und gut is‘! Denn man möchte eigentlich nichts mehr über vollgekotete Räumlichkeiten, abgeschlagene Köpfe oder zu Hackfleisch zerstampfte Katzen lesen. Ich wende mich daher nun lieber einem Fachbuch über elektronische Schaltungen zu. Mein Magen beruhigt sich auch langsam. Gott sei Dank kostet das „Werk“ des Herrn Jäger nichts, wenn man Kindle unlimited Nutzer ist. Es hätte mich geärgert, für ein derartiges Sammelsurium von widerlichen Gewaltexzessen, primitivsten Fäkalausdrücken, abgedroschenen Klischees und dümmlichen Banalitäten auch noch Geld bezahlt zu haben.

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Peinliches Erstlingswerk: Alexander Jäger (FDP Aalen) und sein Roman „Die Gute Dame“

Zum 2. Teil der Besprechung

„Schuster, bleib bei Deinem Leisten!“ so möchte man Alexander Jäger aus Aalen angesichts seines unlängst veröfffentlichten Erstromanes „Die Gute Dame“ zurufen. Und vor allem: Versuche nicht, Deine persönlichen Probleme durch einen autobiographischen Roman in die Öffentlichkeit tragen. Derlei wirkt immer peinlich. Außerdem sind Autobiographien meistens problematisch. Besonders wenn sie, wie im vorliegenden Fall, verklärt als Romanwerk daherkommen. Man verliert als Autor die kritische Distanz und wird u. U. zum Opfer seiner eigenen überzogenen Selbstdarstellung.

„Früher war aber mehr Lametta“, wissen wir von Loriot und bei Jäger ging es auch schon mal deftiger zu: „Fette Taucherqualle“ als Schmähung gegen den Autor dieses Blogs (Link), „Nichtrauchender Blödsack“ (Link), „Arschloch“ (Link) und andere „Nettigkeiten“. Da ließ es der Aalener noch richtig krachen. Heute versucht sich Jäger hingegen als ernsthafter Autor und legt uns so eine Art „Autobiographie“ vor. Ein Versuch, den man nicht unbedingt als geglückt bezeichnen mag.

Aber mancher muss sich halt ständig in den Mittelpunkt stellen, das eigene Ego will es so. Bereits der Name des Juweliers in dem Roman „Waidmann“, der unschwer als Synonym mit dem Nachnamen des Autors assoziiert werden kann, ist bewusst gewählt. Und er erzählt, wen Jäger eigentlich meint. Nämlich sich selbst. Besonders wenn man weiß, dass eben dieser Neu-Autor Alexander Jäger bis vor wenigen Monaten einen Juwelierladen betrieben hat, den er dann zu Beginn des Jahres 2016 letztlich geschlossen hat.

Juwelier Alexander Jäger Aalen - dauerhaft geschlossen

Juwelier Alexander Jäger Aalen – dauerhaft geschlossen

Ob Herr Jäger mit dem vorgelegten Elaborat sein (vorläufiges?) Scheitern als Unternehmer literarisch verarbeiten wollte, kann nur gemutmaßt werden. Die Vermutung ist hingegen nicht von der Hand zu weisen. Denn wir wissen zwar nicht, was Herrn Jäger dazu gebracht haben könnte seinen Laden in Aalen zu schließen, aber man kann vermuten, dass es wirtschaftliche Gründe waren. Der Protagonist in Jägers Debutroman hat jedenfalls wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dort ist es allerdings eine „Dame“ nach deren Ladenbesuch regelmäßig die Kunden 3 Tage ausbleiben. Psychologisch betrachtet kann man hier einen Versuch sehen, die Schuld am Niedergang auf einen externen Faktor (die ominöse „Dame“) zu verlagern, sich also selbst von der Verantwortlichkeit für das Scheitern freizusprechen.Frei nach der Devise „Schuld sind immer die anderen“. Bei Alexander Jäger passt diese Geisteshaltung ins bekannte Bild.

In dem Roman nimmt Jäger die Rolle des „Steffen“ ein. Ein durchaus erfolgreicher Juwelier, zumindest wie es scheint. Alexander Jäger scheint seine eigene, offenbar wenig von Erfolg gekrönte, berufliche Existenz hier einem Protagonisten übertragen zu wollen, der doch in einigen Belangen ganz anders ist als er selbst. Dieses Verhalten nennt man in der Psychologie „Projektion“. Die Wunschvorstellung des eigenen Seins wird übertragen auf eine fiktive Figur und solcherart zu einer Art Quasirealität.

Schemenhaft scheint durch, was Jägers Idealbild des Menschen ist: Denn es handelt sich hier um einen Protagonisten der auch ein Rebell und nachgerade unkonventionell ist, der Normen kritisch sieht und daher die geltende Rechtslage gerne auch mal dahingehend ausgelegt wissen will, dass man ja durchaus „liberal“ sei. Ob Steffen, wie Jäger, Mitglied der „FDP“ ist, bleibt allerdings im Dunkeln. Aber „freiheitlich gesinnt“ ist er in jedem Falle. So heißt es an einer Stelle im Buch, wo Juwelier „Steffen Waidmann“ offenbar im Clinch mit den staatlichen Autoritäten liegt:

„Das kann ich Ihnen nicht sagen, dazu müssten wir erst noch einmal die genaue Rechtslage eruieren.“ „Und das dauert dann wieder vier Jahre?“ verlor Steffen die Geduld. „Wieviel Euro kostet mich das eigentlich, wenn ich Ihren ganzen Paragraphenquatsch einfach missachte und das Stadtbild weiterhin mit meiner Markise verschandele?“ „Solange keiner der Anwohner eine schriftliche Beschwerde einreicht kostet Sie das gar nichts.“ Es kostete Steffen eine Menge Selbstbeherrschung, sich nicht wahlweise mehrfach gegen die Stirn zu schlagen oder diesen Behördenheini kurzerhand zu erwürgen. „Dann schlage ich vor, dass wir es darauf ankommen lassen.“

Der Begriff „Paragraphenquatsch“ umschreibt schön, wie der Autor Jäger geltendes Recht sieht. Als lästiges Sammelsurium von kodifizierten Normen, die man auch gerne mal übertreten kann. „Quatsch“ eben.Und bei Jäger bedeutet dies, auch mal eine Nötigungshandlung in Betracht zu ziehen, wenn er sich in seinen Rechten beschnitten fühlt.

Alexander Jäger, Aalen: Nötigung als Mittel zur „Rechtsdurchsetzung“

Genau so „locker“ sieht sein Protagonist Steffen rechtliche Normen. Allerdings scheint hier die Phantasie des Herrn Jäger (und seine Unkenntnis in rechtlichen Belangen) doch wohl die Oberhand zuungunsten der tatsächlichen rechtlichen Gegebenheiten gewonnen zu haben. Denn würde ein Behördenmitarbeiter einen rechtswidrigen Zustand (hier eine unzulässig angebrachte Markise) nicht verfolgen, verstieße dies gegen das Rechtsstaatsprinzip. Man mag Herrn Jäger empfehlen, sich vor dem Schreiben einmal kundig zu machen über das Sujet zu welchem er schreibt.

Der Jäger bekannte Hang zu Tabakerzeugnissen muss natürlich in seinem Erstlingswerk auch eingearbeitet werden:

„Aber trotzdem, Steffen saß auf der Schreibtischkante und spielte mit denn Gedanken, sich auch eine Zigarette anzuzünden. Aber er rauchte momentan sowieso schon zuviel.“

Dazu ist es natürlich interessant zu wissen, dass auch Herr Jäger in der Realität ebenfalls gerne Zigaretten raucht und sich jahrelang intensiv gegen den Nichtraucherschutz positionierte. Sonst wäre er nicht Dauergast auf diesem Blog hier. Diese öffentlich Darstellung erledigte Jäger besonders im Internet, wo noch eine große Anzahl originaler Textdokumente des Aaleners abrufbar sind. Es ist allerdings schön, dass Alexander Jäger bei der Abfassung seines Debutromanes seine Sprache doch etwas gemäßigt hat. Wenn auch diese Sprache von eher einfacher Struktur und wenig variantenreich daherkommt.

Nun bleibt abschließend noch die Frage zu stellen, was den Autor Jäger denn geritten haben könnte, ein derartig doch eher einfach strukturiertes Werk, das überdies von einer belanglosen Handlung getragen ist, vorzulegen. Ist es nur der Wunsch, sich mal so zu zeigen, wie man sein möchte? Oder steckt mehr dahinter? Meine offene Antwort: Ich weiß es nicht. Und ich will es auch nicht wissen.

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Ronald Blumberg – Neuer Qualmblödsinn aus Radevormwald

Ronald Blumberg aus Radevormwald gehört, das wissen Sie als regelmäßige Leser meines Blogs, nicht gerade zu den knusprigsten Chips in der Tüte. Die grandios hirnrissigen Einlassungen, die der Mann in den letzten Jahren ins Internet gestellt hat, füllen ganze Seiten meines Blogs. Jetzt hat der Kampfraucher, der sich auch schon mal als Verfassungsrechtler profilieren wollte und mit den „Helmut-Partys“ einen der derbsten Lacherfolge der letzten Jahre in der Diskussion um den Nichtraucherschutz ablieferte, neuerlich zugeschlagen:

Ronald Blumberg - Der Kampfraucher aus Radevormwald kennt die wahren Ursachen des Lungenkrebs

Ronald Blumberg – Der Kampfraucher aus Radevormwald kennt die wahren Ursachen des Lungenkrebs

Was hat der Mann, der sich auf facebook als Zigaretten rauchendes Schwein darstellt, denn da nun wieder ausgegraben?

Die Antwort kurz und knapp: Eine Studie hat herausgefunden, dass wer regelmäßig zu viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, sein Lungenkrebsrisiko steigert.

Jetzt ist Blumberg, wie bereits geschildert, nicht die allerhellste Kerze auf der Torte. Denn beim Lesen der Studienergebnisse sowohl auf dem verlinkten Artikel als auch im Abstract, hätte ihm folgendes auffallen können: Die angebliche Risikosteigerung am Bronchialkarzinom zu erkranken um 50% (und nicht AUF 50%!) betrifft zwar vor allem Nichtraucher. Die haben aber von allen Menschen grundsätzlich erst einmal das niedrigste Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs. Dieses liegt im Mittel bei 0,5-1%, also 1 bis 2 von ca. 200 Personen. Durch eine Risikosteigerung von 50% (wohlgemerkt bei der Langzeitaufnahme von vielen Lebensmitteln mit hohem glykemischen Index!) steigt das Risiko dann im Laufe seines Lebens einen Lungenkrebs als Nichtraucher zu entwickeln auf 0,75% an. Also auf 1,5 bis 3 von 200 Personen.

Diese nichtauchenden aber fehlernährten Pesonen leiden dann oft bedingt durch die Fehlernährung, unter starkem Übergewicht. So sind die Erkenntnisse nicht neu, weiß man doch seit vielen Jahren, dass Adipositas ein Risikofaktor für verschiedene Krebserkrankungen darstellt. Dass dies nun auf den LK erweitert wurde, überrascht nicht wirklich.

Raucher hingegen haben bereits durch ihren Tabakkonsum ein Lebenzeitrisiko zwischen 10 und 20% an Lungenkrebs zu erkranken. D.h. jeder 5. bis 10. Raucher wird am Bronchuskarzinom sterben. Ihr relatives Risiko steigt aber durch einen hohen glykämischen Index der bevorzugten Nahrungsmittel laut der Studie „nur“ um 31% an. Was zuerst als eine Entwarnung gelten mag, ist aber bei näherer Betrachtung kein wirklicher Nutzen, denn das Grundrisiko der Raucher für Lungenkrebs ist bereits alleine durch das Rauchen sehr hoch. Ein wenn auch geringerer Risikoaufschlag bleibt allerdings immer eine Risikoerhöhung.

Wenn man also die Begriffe „absolutes Risiko“ und „relatives Risiko“ nicht sauber voneinander trennen kann, kommt  man leicht auf Abwege. Dass Blumberg diese Sachverhalte nicht mal ansatzweise versteht, beweist sein Kommentar unter dem Artikel:

Ron Blum Das hätte M. P-L wohl nicht gedacht …
(Quelle)

(Hinweis: Mit „M. P-L“ meint Blumberg Martina Pötschke-Langer vom dkfz, seine Erzfeindin)

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Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

Heute mal ein paar Neuigkeiten von unserem Qualmfreund aus Karlsfeld bei München. Werner Niedermeier ist nicht nur ein bekannter Raucherfreund, der zu verbalen Tiefschlägen neigt (Link) oder der nicht gerade als Kopie von George Clooney in schlecht gemachten Videostreifchen durchgeht. Nein, Werner Niedermeier gibt uns gerne mal den Intellektuellen. Leider bleibt es beim Versuch. Mit einem „Jürgen Hoffmann“ versucht Niedermeier mal wieder, seine Haltung pro Nikotinkonsum zu rechtfertigen. Diesmal am Beispiel des Konsums der Droge „Crystal Meth“:

Werner Niedermeier: Wir haben nun mal einen Sozialstaat. Und wenn man jeden, der aus eigenem Verschulden dem Staat auf der Tasche liegt nichts mehr geben würde, bräuchte man fast keinem was zu geben.

Wir müssten Skifahren verbieten, Tauchen, ja so gut wie jeden Sport und auch den Haushalt, wo am meisten passiert, also alles wo irgendwas passieren könnte um deiner Argumentation zu folgen. Danke, in so einer Welt möchte ich nicht leben. Aber genau da gehen wir hin wenns so weiter geht. Aber die „Volksgesundheit“, die ja auch Frankenberger ansprach, war schon mal Staatsziel einer Zeit in Deutschland.

Was die Bilder betrifft: Ich bin mir immer sicherer dass das aufgeblasene Einzelfälle sind. Aber ich bin weiter am recherchieren.

Eine sehr eigenartige Auffassung, die man vom dem Qualmfreund aus Bayern aber seit Jahren gewohnt ist. Vielleicht kann Herr Niedermeier ja mal anhand von Daten belegen, wie viele Menschen jedes Jahr durch das Ausüben bestimmter Sportarten zu dauerhaften Kostgängern des Sozialstaates werden. Bei den Tauchunfällen weiß ich es zufällig. In Deutschland gibt es unter einem halben Dutzend schwere Tauchunfälle pro Jahr. Von  denen allerdings führt meines Wissen keiner zu einer dauerhaften Behinderung. Der Rollstuhl aufgrund DCS II ist eine seltene Ausnahme. Auch dank früh einsetzender hyperbarer Sauerstofftherapie.

Bei dem von Herrn Niedermeier so gerne gepflegten Zigarettenkonsum sieht es hingegen anders aus. Ein Beispiel: Die mit dem Tabakrauchen häufig einhergehende Krankheit COPD führt in aller Regel zu einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit.

Auch bei der angedrohten „Recherche“ des Herrn Niedermeier scheint nicht allzuviel herausgekommen sein. Wen wundert das? Werner reagiert jedenfalls gereizt:

Werner Niedermeier: Wenn du mir unterstellst, ich würde nicht vernünftig recherchieren, dann hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn. Persönliche Beleidigungen statt sachliche Diskussionen kenne ich nur von Fanatikern und Antis. Für beide ist mir meine Zeit einfach zu schade

Persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind übrigens eine Kernkompetenz des Herrn Niedermeier. Mich hat er vor Jahren einmal als Alkoholiker bezeichnet. Wahrscheinlich weil er geistig mal wieder am Ende der Fahnenstange hing:

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

OK, so sieht dann vermutlich die von Niedermeier angemahnte „sachliche Diskussion“ aus. Oder vielleicht so?

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Quelle 1, Quelle 2

Sachlichkeit hat einen Namen. Aber der ist nicht Werner Niedermeier.

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Nippelgate bei Netzwerk Rauchen

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Raucher stellen sich selbst gerne als Genießer dar, die besonders tiefenentspannt und umgänglich sind, doch diesen Mythos konnten wir hier schon oft widerlegen. Gerade die Nikotinjunkies vom „Netzwerk Rauchen“ sind meilenweit von dieser Selbstdarstellung entfernt. Die permanenten Niederlagen der Vergangenheit, eine extrem niedrige Frustrationstoleranz und die bereits nach wenigen Minuten nach dem letzten Schuss einsetzenden Entzugserscheinungen lassen die selbst ernannten Widerstandskämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein regelmäßig explodieren, wie der Vulkan im Titelbild der Gruppe es bildlich zeigt.

Aufreger der aktuellen Empörung die Löschung von Nacktdarstellungen durch Facebook. Eigentlich sollte inzwischen jeder Bescheid darüber wissen, dass Facebook auf seiner Plattform keine Nacktdarstellungen duldet und solche Bilder daher zügig löscht. Aber der teilweise sehr geringe Wissensstand von Mitgliedern des Hetzwerkes wurde hier ja ebenfalls schon mehrmals behandelt.

Jedenfalls hat Peter Keuner aka „Doderich von Schwarzen“ ein solches Bild gepostet und dafür eine Meldung eingefangen. Und weil die Mitglieder des Lungenkrebsfördervereins zu den Vollzeitempörten dieser Republik gehören, musste er seinen Suchtfreunden umgehend von der Meldung berichten. Natürlich mit den auf diesem Kanal obligatorischen Beleidigungen garniert.

 

netzwerk-rauchen-nippel1

Quelle: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153210756526595/

„armselige Würste“ ist allerdings ein sehr schwacher Einstieg. Aber an der darauf folgenden Diskussion nehmen auch Werner Niedermeier und Jürgen Vollmer teil, was eine rasche Steigerung verspricht:

Jürgen Vollmer: Schon allein, weil es Vollhorsts gibt, die glauben sowas melden zu müssen, und weil es solche gibt, die glauben sowas löschen zu müssen, auch von mir ein „Like“! 🙂

 

Werner R. Niedermeier: Die Zensoren, Denunzianten und Bücherverbrenner des 21. Jahrhunderts sind weitaus schlimmer, als man sich das vorstellen kann. Totalitaristen hätten (haben) ihre wahre Freunde an diesen Leuten.

Schade, auch die Großmeister der verbalen Frontalagression bleiben unter den Erwartungen zurück und enttäuschen mit einer sehr schwachen Darbietung. Ich bin enttäuscht! Und es wird nicht besser, ja sogar fast schon sachlich. So postet Peter Keuner seine Antwort an Facebook, mit der er gegen die Meldung protestiert:

Peter Keuner:  In der Kunst (Stichwort „Kunstfreiheit“ ) ist die sogenannte „Aktmalerei“ und auch die Darstellung männlicher oder weiblicher Nacktheit bereits in der Steinzeit (!) praktiziert worden. Bei dem von mir geposteten Bild handelte es sich um ein Gemälde des berühmten amerikanischen Pop-Art-Künstlers Mel Ramos. Ich finde es bedauerlich, daß eure Zensoren anscheinend über keinerlei künstlerischen oder kunstgeschichtlichen Mindeststandard verfügen und ein hoher diesbezüglicher Schulungsbedarf für Euer Unternehmen offensichtlich ist…Wollt ihr Fotos und Gemälde von Skulpturen wie z.B. die „Venus von Milo“, „David“, u.v.a.m. jetzt ebenfalls löschen? … Bitte setzt bei Kunstdarstellungen auch wirklich kompetente Entscheider ein und nicht irgendwelche ungebildeten Minijobtrantüten…

Es ist typisch für Mitglieder des Netzwerkes, dass sie selbst bei völliger Ahnungslosigkeit großspurig auftreten. Zuerst einmal hat Herr Keuner vergessen, dass seine Mitgliedschaft bei Facebook einem Vertrag gleichkommt und er bei Vertragsabschluss auch den Gemeinschaftsstandardszugestimmt hat. Und in diesen Gemeinschaftsstandards ist nunmal ein Verbot von Nacktdarstellungen festgeschrieben:

Manchmal teilen Personen Inhalte mit Nacktdarstellungen, beispielsweise im Rahmen von Kunstprojekten oder Kampagnen, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Facebook schränkt die Darstellung von Nacktheit ein, da einige Zielgruppen innerhalb unserer globalen Gemeinschaft auf diese Arten von Inhalten unter Umständen sensibel reagieren können, insbesondere aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder Alters. […]

Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind. Fotos von Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden, sind jedoch in jedem Fall erlaubt. Außerdem sind Fotos von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstformen erlaubt, die nackte Figuren zeigen. […]

Hätte Peter Keuner diese Standards auch gelesen und nicht nur bestätigt, dann wüsste er, warum sein Bild gelöscht wurde bzw. wie er es hätte verhindern können. Z. B. in dem er nicht das Originalbild teilt, was auch aus Gründen des Urheberrechts problematisch ist, sondern ein Foto davon. Damit dürfte sich auch geklärt haben, wer hier die „inkompetente Trantüte“ ist, um mal Peter Keuners Wortwahl aufzugreifen.

Was dann folgt ist ein wahrer Spaß. Peter Keuner teilt aus kindlichem Trotz Fotos nackter Statuen und ich melde sie. Ich weiß zwar, dass dies nach den Gemeinschaftsstandards nicht beanstandet wird, aber ich weiß auch, dass Peter das nicht weiß. Und so kommt es, dass Peter von Facebook über die eingegangenen Meldungen informiert wurde und diese aus Angst vor einer Sperre selbst löscht. Und weil er sich seiner Peinlichkeit nicht bewusst ist, postet er die Beweise dafür sogar noch auf Facebook. Ich würde sagen: Punkt für mich *muahahaha*

Und jetzt tauen unsere Nikotinjunkies auch endlich auf und greifen etwas tiefer in die Kiste mit den Beleidigungen. Jetzt kommen auch endlich die bewährten sexuelle Anspielungen und beleidigenden Bilder zum Einsatz. Auch ein Terroristenvergleich, die moderne Alternative zum altbekannten Nazivergleich und eine indirekte Morddrohungen werden ausgepackt.

netzwerk-rauchen-nippel2

Alles in allem bleibt die Kreativität und Qualität allerdings weit hinter den Beileidiungen aus alten Zeiten zurück, wie man sie z. B. im Urteil des Marburger Landgerichts zum „sittlich verwahrlosten Rüpel“-Prozeß nachlesen kann.

PS. Zum Schluss vielleicht noch ein kleines Detail: Weil Peter Keuner und Werner Niedermeier bei dieser Diskussion auch das Wort „Zensur“ in den Mund genommen haben, versucht doch mal, diesen Artikel beim Netzwerk zu teilen 😉

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„Netzwerk Rauchen e. V.“: Immer noch die alte Leier!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich mal richtig langweilen wollen, das „Netzwerk Rauchen e. V.“, Deutschlands führende Organisation für Lungenkrebs und Rauchertod, hat mal wieder aufgeheult:

Tabakbekämpfung im Bundestag – Sachverständigenanhörungen im Bundestag sind ein Ritual eigener Art, bei dem die Politiker die „Experten“ und Lobbyvertreter selbst auswählen, die dann ihre eigenen Positionen untermauern sollen. Bestenfalls wird noch der vordergründige Eindruck von Ausgewogenheit erzeugt. Zu den handverlesenen Sachverständigen für das Thema deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wurden ein paar Herrschaften handverlesen und man spielte sich vergangene Woche vor dem Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss in Berlin wieder die Bälle zu.
Quelle

Ach Gottchen, nun muss man wirklich Mitleid haben mit den armen Freunden des Lungenkrebses. Wie sind sie doch gebeutelt:

Die Raucher als Leidtragende waren selbstverständlich nicht eingeladen, man fragt ja nicht die Frösche, deren Sumpf man mit aller Brutalität trockenlegen will.

Was für eine Tragik! Da sind ein paar Leute, an deren Verstand man ob der dargebotenen Textaussage wirklich zweifeln muss und die es unbedingt darauf anlegen, sich lieber heute als morgen ins Jenseits zu befördern und nun legt ihnen bei diesem heroischen Ansinnen auch noch Steine in den Weg. Zum Beispiel, indem man geschmackliche Zusatzstoffe in Zigaretten verbietet, eklige Bilder auf den Packungen anbringt, auf denen man erkennen kann, was den „Tabakgenießer“ am Ende seines sowieso schon kurzen Lebens erwartet usw. usw. Ganz entsetzlich, diese Lustfeindlichkeit! Denn auch die Lust am eigenen Tod kann eine Lust sein. Anstatt die Leute nun also sich in Ruhe umbringen zu lassen, dieser faschistoide Angriff auf Selbstbestimmtheit und Lebensfreude!

Auf den Rest des Textes einzugehen kann man sich aber sparen. Der verlautbarte Schwachsinn aus dem Hause Löb und Co., der so oder so ähnlich schon seit Jahren über den Sender geht, ist bekannt. Kurz zusammengefasst: „Alles Spießer, alles Genussfeinde, alles Faschisten! Und über allem steht die Pharmamafia!“ garniert mit ein paar Diffamierungen. Und Diffamierungen machen besonders Spaß, wenn man, das ist nämlich Pflicht bei den Nikotinfanatikern, auch noch einen Nazivergleich mit einbringen kann. Voilà, hier ist das intellektuelle Maximum der Mannen um Michael Löb, dem Bundesvorsitzenden dieses wohl überflüssigsten deutschen Vereines:

Die berüchtigte deutsche Anti-Tabak-Päpstin Martina Pötschke-Langer vom „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ in Heidelberg saß in der Runde, ebenso die Vize-Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Gabriele Bartsch. Beides wesentlich staatsfinanzierte Einrichtungen mit prohibitionistischer Mission, wobei die DHS bis zur „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ der Nazis zurückreicht.

Was schreibe ich angesichts des x-ten an Dummheit nicht mehr zu übertreffenden nazivergleichenden Schwachsinns? Klar, ein wie immer zackiges „Heil Lungenkrebs!“. Und mehr braucht man auch nicht um, diesen erneuten Ausbruchs des Raucherwahnsinns aus Worms zu kommentieren.

 

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Peter Möstl – BFT-Gründungsmitglied und besorgter Bürger

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Heute ist es mal an der Zeit, den bayerischen Nikotiniker Peter Möstl mit einem eigenen Beitrag zu würdigen. Herr Möstl gehörte vor 5 Jahren zu Bodos Gründungsteam beim Raucherverein „Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.“, wurde Vorstandsmitglied und gelegentlicher Kommentator. Doch als der Verein sich bundesweit aufstellte und versuchte das Image eines schmuddeligen Lobbyistenvereins der Tabakmafia loszuwerden, musste Peter Möstl, wie auch andere bayerische Brachialraucher, seinen Platz im Vorstand räumen, um Platz für Verbündete aus anderen Bundesländern zu schaffen.

Seitdem ist viel passiert und Herr Möstl hat inzwischen auch die Seiten gewechselt, vom Kämpfer für Freiheit und Toleranz, zum Kämpfer gegen Flüchtlinge.

Peter Möstl - Flüchtlingsfeindliche Thesen

Peter Möstl – Flüchtlingsfeindliche Thesen (Quelle)

Kommen wir also zur absatzweisen Analyse der „Thesen“ von Herrn Möstl:

Ich stelle jetzt einmal meine Meinung zur Flüchtlingsproblematik hier zur öffentlichen Diskussion und hoffe auf faire und sachliche Diskussion.

Ich würde ja gerne mitdiskutieren, aber leider wurde ich von den selbst ernannten Kämpfern für Meinungsfreiheit blockiert. Deswegen danke ich Peter dafür, dass er mich auf seinem Blog auf Herrn Möstls offenen Brief antworten lässt.

Unsere Politiker und vor allem die Medien haben sich auf einen sehr gefährlichen Weg begeben.
Sie verbreiten eine „Willkommens Kultur“ ohne gleichen, öffentlich und in alle Welt. Wir werden durch den unkontrollierbaren Zustrom von Flüchtlingen überrannt.

Halten wir fest: Die aktuellen Flüchtlingsströme sind in der Tat eine Herausforderung. Ursache dafür ist allerdings nicht unsere „Willkommenskultur“, sondern die desolate Situation in den Herkunftsländern. Wer aufgrund von Krieg, Verfolgung, Hunger oder medizinischer Unterversorgung um sein Leben fürchten muss, hat einen legitimen Fluchtgrund. Gerade wir Deutschen sollten dies wissen, waren wir doch in den 1940er Jahren nicht nur Hauptfluchtgrund für viele Menschen, sondern auch noch selbst betroffen. Die Willkommenskultur ist dagegen eine Reaktion auf die Flüchtlingszuwanderung, zu der wir nicht nur aus moralischen Gründen verpflichtet sind, sondern auch aus sicherheitspolitischen. Ein freundliches Willkommen ist der erste Schritt der Integration und eine gelungene Integration der beste Schutz vor Radikalisierung.

Wann gedenkt die Politik denn das Volk zu befragen ?

Dazu sage ich nur: Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht und als solches sogar vor dem Mehrheitswillen des deutschen Volkes geschützt! Außerdem ist direkte Demokratie auf Bundesebene nicht vorgesehen.

Im weiteren Verlauf äußert Herr Möstl einige Thesen, die ich gerne kommentiere:

Peter Möstls These Nr. 1:

Die sofortige Einstellung der Einladung an ALLE Flüchtlinge dieser Welt zu uns.(Merkel wird ja im Nahenosten mittlerweilen als die „Mutter aller Gläubigen“ betitelt.)
Die Unterstützung der Flüchtlinge muss auf reine Sachleistungen beschränkt werden. Das schreckt die Wirtschaftsflüchtlinge mit Sicherheit ab.

Die erste These ist im Grunde nur eine Wiederholung aus der Einleitung. Zu den Fluchtgründen habe ich mich bereits geäußert. Dass Herr Möstl diese Gründe nicht anerkennt, zeigt er deutlich durch die Verwendung des Begriffs „Wirtschaftsflüchtlinge“, mit dem rechte Ideologen Flüchtlingen pauschal unterstellen, nur aus ökonomischen Gründen zu uns zu kommen.

Peter Möstls These Nr. 2 und 3:

Alle Flüchtlinge abweisen die über sichere Drittstaaten zu uns kommen.
Unterstützung der Ersteinreisestaaten wie z.B. Griechenland, Italien.

Ja, Dublin II war ein geschickter Schachzug der Deutschen. Dieses Abkommen verlangt von Flüchtlingen, dass sie ihren Asylantrag in jenem Land stellen müssen, in dem sie zuerst europäischen Boden berührt haben. Da Deutschland keine EU-Außengrenze hat (außer über Nord- und Ostsee), hätte es nach diesem Abkommen auch keine Flüchtlinge zu versorgen, während andere Länder wie Griechenland, Italien und Spanien den Großteil der Flüchtlinge zu versorgen hätte. Inzwischen hat aber selbst die deutsche Politik gemerkt, dass dieses Abkommen durch die Realität überholt wurde und die Forderung von Herrn Möstl den europäischen Frieden massiv gefährdet. Selbst eine finanzielle Unterstützung würde nicht helfen, da für die Bewältigung der Flüchtlingsströme auch eine Infrastruktur benötigt wird, die sich nicht von heute auf morgen aufstellen lässt.

Peter Möstls These Nr. 4:

Wir müssen unser überaltertes Asylgesetz in ein Einwanderungsgesetz umwandeln und damit jedem Einwanderungswilligen die Vorraussetzungen für eine Einwanderung klar machen. (Wir können nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen!) Dieser Antrag müsste vor Ort gestellt werden.

Wir brauchen ein Asyl- und ein Einwanderungsgesetz. Ein Asylgesetz für den temporären Schutz von schutzbedürftigen Flüchtlingen und ein Einwanderungsgesetz für jene, die dauerhaft bei uns wohnen und arbeiten möchten. Allerdings hätte ich dann gerne, dass beim Einwanderungsgesetz die Herkunft keine Rolle spielt und ein Iraker die gleichen Chancen hat, wie ein Amerikaner!

Peter Möstls These Nr. 5 und 6:

Flüchtlinge aus Afghanistan, Maroko usw. haben viele sichere Länder in der Nachbarschaft und haben daher meiner Meinung nach kein Asylrecht in D.
Einrichtung und Unterhaltung von Flüchtlingslagern in den Nachbarländern von Krisengebieten in Verbindung mit der UN. Dann haben die Flüchtlinge auch die Möglichkeit wieder in ihr Land zurückzukehren. Dort könnten dann auch entsprechende Asylanträge/Einwanderungsanträge bearbeitet werden. Und die Länder/Unternehmer , die meinen sie bräuchten „Frischfleisch“ für ihren Arbeitsmarkt (Niedriglohn usw. ) könnten dort die Arbeiter einstellen und wären auch für sie verantwortlich. Das ist aber moderner Sklavenhandel – das ist aber bei unserm jetzigen System nichts anderes.

Hier bleibt mir eigentlich nur zu sagen: GIDF! Denn wer sich mal die Mühe macht die internationalen Flüchtlingszahlen zu googeln, würde feststellen, dass die Mehrheit der Flüchtlinge tatsächlich in den Nachbarländern verbleibt und das UNHCR dort Flüchtlingslager unterhält (hier ein paar Zahlen und Fakten). Allerdings hat die chronisch klamme Finanzsituation des UNHCR die Lage in diesen Lagern verschärft und damit neue Fluchtanreize geschaffen. Dies haben unter anderem auch wir zu verantworten!

Peter Möstls Thesen Nr. 7 und 8:

7. Vor allem müssten wir der Welt endlich klarmachen, dass in Deutschland nicht alles „Friede , Freude, Eierkuchen“ ist. Bei uns ist jeder 5. von Armut betroffen und die meisten Flüchtlinge werden über kurz oder lang in Hartz IV landen.
8. Wie sieht die Zukunft der Flüchtlinge bei uns aus ? Die meisten landen in Hartz IV und in Flüchtlingsghettos (Berlin z.B. Kreuzberg usw. )

Mit dem Begriff „Armut“ sollte man vorsichtiger sein. Es gibt verschiedene Definitionen von Armut, die einen Vergleich oftmals schwierig machen. Herr Möstl scheint sich bei seiner Aussage auf eine Definition zu beziehen, die als „relative Armut“ bezeichnet wird. Eine Person ist demnach armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Durchschnittseinkommen verfügt. Das sind etwas weniger als 1.000 Euro im Monat. Eine internationale Armutsdefinition spricht dagegen von Armut, wenn eine Person über weniger als 2 US-Dollar pro Tag verfügt. Also etwa ein 20stel der relativen Armut in Deutschland.

Aber der Deutsche jammert bekanntlich gern auf hohem Niveau! So ist es auch nicht verwunderlich, dass Herr Möstl seinen Diskussionsanstoß mit Jammern noch mehr abschließt:

Das ist meine pers. Einschätzung der ganzen Flüchtlingsproblematik.
Für diese Einstellung wurde ich in letzter Zeit schon als „Nazi“ bezeichnet. Realistisches Denken wird in D mittlerweilen von der Politik und den Medien massiv eingeschränkt.

Nein, realistisches Denken wird meiner Meinung nach durch DUMMHEIT eingeschränkt. Jemand, der nicht als Nazi betitelt werden möchte, sollte besser nicht so einen Stuss wie Sie posten! Hier ein paar Beispiele:

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik (Hinweis: Das rechte untere Bild zeigt eine Gruppe von dunkelhäutigen jungen Männern, die entspannt im Gartenstuhl sitzen und an Handys spielen. Es wurde aus Urheberrechtsgründen verfremdet.)

 

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1048435135217246

Ein Link zur FB-Seite „Freiheitlich für Österreich“, die mit der rechtspopulistischen FPÖ bzw HC Strache aus Österreich sympathisiert. Ist zwar kein Grund, jemanden gleich als „Nazi“ zu beschimpfen, aber schon mal ein deutliches Indiz, dass man sich gern am rechten Rand suhlt.

Peter Möstl - Ein "besorgter Bürger"?

Peter Möstl – Ein „besorgter Bürger“?

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1044385588955534

Bei diesem Beispiel fällt auf, dass Herr Möstl nur muslimische und jüdische Kleidungsstücke als Provokation empfindet, ein christliches Nonnengewand dagegen nicht. Auch stört es Herrn Möstl scheinbar nicht, dass viele Menschen durch ihre Kleidung die Zugehörigkeit zur Fangemeinschaft einer Band oder eines Sportvereins in der Öffentlichkeit bekunden. Wieder so ein Indiz, Herr Möstl.

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/995129507214476

Als Identitäre Bewegung werden mehrere lose verbundene rechtsextreme bzw. völkisch orientierte Gruppierungen bezeichnet, die von der Neuen Rechten entwickelte Ideen des Ethnopluralismus aufgreifen. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben die Aufrechterhaltung einer nationalen und/oder europäischen „Identität“, die ihrer Ansicht nach vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. Beobachter sprechen von Rassismus sowie Demokratie- und Islamfeindlichkeit. (Wikipedia)

Wieder so ein Indiz. Langsam zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab 😉

Da fällt mir ein, was macht Herr Möst eigentlich beruflich?

Peter Möstl auf facebook

Peter Möstl auf facebook

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1005824802811613

Hoppla, ein bayerischer Beamter mit Sympathien zu rechtsextremen Gruppen. Ich hoffe Herr Möstl kann sich noch an seine Verpflichtung zur Verfassungstreue erinnern:

Nach dem Bayerischen Beamtengesetz muss sich der Beamte durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Bayern bekennen und für ihre Erhaltung eintreten. Mit dieser Verpflichtung des Beamten ist insbesondere unvereinbar jede Verbindung mit einer Partei, Vereinigung oder Einrichtung, die die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung ablehnt oder bekämpft, oder die Unterstützung anderer verfassungsfeindlicher Bestrebungen (Art. 62 Abs. 2 des Bayerischen Beamtengesetzes).

Vielleicht sollte man seinem Dienstherren mal einen Tipp geben? Bodo übernehmen Sie!

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„Thema erledigt“ möchte man sagen

Dick Rauch hat gestern hier einen Kommentar eingestellt, der nicht unbesprochen bleiben soll:

Ich mache mir bald Sorgen, weil hier keine Artikel mehr erscheinen. Würde mich über neue Beiträge freuen!

Also alle Sorgen sind unbegründet, es geht mir hervorragend  (im Gegensatz zu manchem unsere „Genussfreunde“, wo unlängst häufiger das „sozialverträgliche Frühableben“ zu beklagen ist). Warum schreibe ich trotzdem so wenig über die bekannten Qualmrüpel aus den einschlägigen Kanälen?

Einfache Antwort: Es ist nichts mehr los. Auf „Netzwerk Rauchen“ (egal ob auf deren Homepage „netzwerk-rauchen.de“ oder deren facebook-Kanal) ist gähnende Öde. Alle Tage mal wird ein mehr oder weniger schlecht übersetzter Artikel des des britischen Hardcorerauchers Frank Davis eingestellt (der aber i. d. R. unkommentiert bleibt), Michael Löb beklagt bisweilen das Frühversterben des einen oder anderen Qualmlautsprechers und das war es auch gewesen.

Auf „Raucher in Deutschland“ geben sich die Newcomer die Klinke in die Hand, posten zwei oder drei Beiträge und verschwinden dann wieder im Nikotin-Nirwana. Einzig Ronald Blumberg, der verhaltensauffällig-aggressive Raucheraktivist aus Radevormwald stellt regelmäßig noch ein paar Pressemeldungen ein auf deren Erscheinen sich dann eventuell ein pauschales GRÜNEN-, Ärzte- oder DKFZ-Bashing formiert. Um dann allerdings genau so schnell wieder abzuebben wie es erschienen ist. Manchmal kommen noch ein paar „Dampfer“ vorbei (nein, keine Ozeanriesen sondern Konsumenten von Nikotinersatzprodukten) und legen eine „Petition“ vor, die das Volk doch bitte unterzeichnen möge. Die seltenen Höhepunkt sind dann kurze Verbalschläge mit dem Thema „Raucher vs. Dampfer“, die aber wegen ihrer ausufernden Dümmlichkeit keine Kommentierung rechtfertigen würden.

Auch den früher hochaktiven Kampfrauchern wie Jürgen Vollmer aus Marburg oder Werner Niedermeier geht langsam (rauchertypisch) die Puste aus. Werner Niedermeier schreibt nur noch gähnend langweilige Artikel auf seinem Blog „aranita.de“, die den Rest der Welt mit seinem unendlichen Welt- und Politschmerz belästigen und die daher wohl kaum einer liest. Jürgen Vollmer rüpelt gelegentlich noch etwas bei facebook herum, hält sich aber allgemein auch sehr bedeckt. Gerade um ihn ist es besonders schade, war der selbsternannte „Medienmeteorologe“ doch jahrelang DAS Zugpferd der Qualmrüpelei im deutschsprachigen Internet.

Und auch vom Aalener FDP-Juwelier Alexander Jäger kommt nicht mehr viel. Er kandidiert nicht mehr und hat außerdem seinen Klunkershop in der Mittelbachstr. in Aalen dicht gemacht. Was aus ihm geworden ist? Keine Ahnung. Es täte mir sehr leid, wenn meine über Jahre geführte Berichterstattung zu seinen Netzpöbeleien zu seinem Geschäfts- und Politikerfolg ein klein wenig beigetragen hätte.

Und was aus Peter Brucha geworden ist, ist auch unerfindlich. Zuletzt soll er versucht haben, hochpreisige SM-Events für die Freunde der etwas härteren Erotik an den Mann zu bringen bzw. irgendwelche unter dubiosen Umständen in seinen Besitz gelangte Segelschiffe mithilfe von Sponsorengeldern flott zu halten. Aber vielleicht hat ihn ja mitllerweile auch der dritte Myokardinfarkt ereilt, wer weiß es?

Dann gab es noch die „Sat-Antenne“, aber die ist seit Jahren vollkommen verschollen. Kennt sie noch jemand? Was ist aus ihrer Raucherpartei „BmB“ geworden nachdem deren Gründer bereits mit 58 Jahren aufgrund eines letalen Ereignisses von seinem Amt zurücktreten musste?

Die bekannten Organisation der Gruppe „Lungenkrebs e. V.“ wie „bft e. V.“, „VEBWK e. V.“, „BVGG e. V.“ und wie sie alle hießen sind entweder aufgelöst oder halten eiserne Funkstille. Bodo Meinsen, Roland Dittmar & Co. sind fast oder ganz von der Bildfläche verschwunden. Die „Bergische Bürgerinitiative“  ist genau so tot wie alle anderen Splittergrüppchen aus der Szene.

Also, was soll man in einem Blog schreiben, der vom Input der Qualmfanatiker lebt? Da bleibt nicht mehr viel über. Die haben doch tatsächlich diesen Blog ausgetrocknet. 😉 Traurig bin ich aber nicht. So rund betrachtet hatte ich die letzten 10 Jahre sehr viel Spaß mit den „Selbstmördern auf Raten“. Dies gilt übrigens für einige andere auch, insbesondere die Mitstreiter von racherwahnsinn.de.

Und wenn man mal nach den Namen von bekannten Kampfrauchern  wie „Jürgen Vollmer Marburg„, „Werner Niedermeier„, „Alexander Jäger Aalen“ oder „Eva Peter-Culik“ (die jetzt unter dem „Künstlernamen“ Ava Peters auftritt) GOOGLE befragt, so haben wir (also meine damaligen Mitstreiter und ich) den Damen und Herren doch ein bleibendes Andenken im Netz bewahrt und dafür gesorgt, dass diese „Genussfreunde“ (und noch viele andere mehr) gut in der Öffentlichkeit ‚rüberkommen. Sehr gut und sehr ausführlich. Und das auch noch in 10 oder 20 Jahren. Denn das Netz vergisst nichts, wie Werner Niedermeier mal gesagt hat.

Ja, die Zeiten, in denen sich der netzweite Raucherwahnsinn in Dutzenden Foren brachial artikuliert hat, diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Das Thema ist weitestgehend „durch“. Die kläglichen Reste des Raucherwahnsinns treffen sich noch einmal im Jahr zur Jahreshauptversammlung von „Netzwerk Rauchen“ (wo auch nur eine Handvoll Restraucher anwesend sein dürften) und anderer Pro-Lungenkrebs-Verbände oder sie fallen ganz aus. Mangels Beteiligung. Oder weil die ehemals Aktiven nicht vorbeischauen mögen. Entweder weil sie keine Lust mehr auf einen vergeblichen Kampf gegen den Nichtraucherschutz haben oder weil sie beizeiten „den Turci“ gemacht haben und nun zwei Meter tiefer liegen. Soll ja vorkommen.  Also sagen wir es kurz und knapp:  die Raucherparty ist allem Anschein nach beendet, der letzte macht bitte das Licht aus.

 

C Frank Davis explains cancer death

C Frank Davis is a pro-smoking blogger from the UK. I’ve written some entries to this blog about his weird sights and statements he recently has put into his blog. Here’s the next one…

Two days ago well-known musician David Bowie died from cancer being 69 years of age. Bowie had battled liver cancer for 18 months before finally dying from the disease. Up to the year 2004 Bowie has been reported as an extremely heavy smoker. Then he quit because of a nearly fatal heart attack that stroke when he was performing at a festival in Scheeßel, Germany. The facts so far.

Every person with something more in the forehead than a vacuum would see a link of Bowie’s decade-long heavy smoking and the cancer he suffered from. Not so Mr Davis.  Heavy smoker Davis has got another explaination:

Until his brush with death [in 2004], Bowie, a long-time heavy smoker, insisted on a full English fry-up every weekend.

Now his wife of 20 years, Iman, prepares him a fat-free Sunday brunch of egg-white omelette with shiitake mushrooms and steamed asparagus.

And she told followers on Twitter earlier this year that she has replaced his favourite mashed potatoes with healthier — if less appetising — pureed cauliflower with non-fat sour cream.

Now we know what really killed him. Pureed cauliflower with non-fat sour cream. Them and the egg-white omelettes with shiitake mushrooms and steamed asparagus. And giving up smoking:

David Bowie was shocked by the timing of his near-fatal heart attack last year (04) – because he’d given up smoking six months previously.

(Source)

As I have mentioned before. Mr Davis is strongly advised to see a doctor. He states:

Funny how he had a heart attack 6 months after stopping smoking. And never toured again, while presumably enjoying all the amazing health benefits of stopping smoking.

I’m just a year younger than David Bowie. I’ve never had a heart attack. And I’m still smoking, drinking whisky, and cooking fry-ups. I’ve cooked two in the past couple of weeks. Eggs, bacon, mushrooms, baked beans, and fried bread that’s absorbed all the lard and bacon fat in the pan (makes the pan a lot easier to clean). About the only thing missing was sausages and black pudding.

If I stopped smoking and started eating pureed cauliflower, I reckon I’d be dead within a week.

OK, it’s the usual bullshit from Mr Davis‘ feather. David Bowie was killed by trying to live healthy? Interesting and convincing. And Mr Davis still feels healthy (he surely is NOT) because he smokes, consumes hard drinks and eats more fat then recommended? Also interesting.Lemmie Kilmister comes into my mind who died two weeks ago. Two days after he was diagnosed with heavy cancer from smoking an drinking excessively for decades.

So, it was not smoking that David Bowie’s cancer attributes to? Let’s leave the Davis‘ crap and turn to science. Liver cancer has one main risk factor. You guess what thiscould be? See this page:

Study: Smoking Dramatically Increases Liver Cancer Risk

Article date: November 2, 2011

By Stacy Simon

A new study reinforces the link between liver cancer and the risk factors of smoking, obesity, and heavy drinking.

Researchers from the US and Europe studied 125 liver cancer patients to determine what risk factors were contributing to their disease. They compared them to 229 people without cancer who were matched by age, gender and other factors. The participants were all part of a European study group that was formed so researchers could investigate the role of biological, dietary, lifestyle and environmental factors in the development of cancer and other chronic diseases.

They found that almost half the cases of liver cancer in the study were associated with smoking, 16% were associated with obesity and 10% were associated with heavy alcohol consumption. Almost 21% of cases were associated with hepatitis C and 13% with hepatitis B.

(Source)

Any questions what killed David Bowie?

 

 

 

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Die Lungenkrebsindustrie heult mal wieder

Der „Deutsche Zigarettenverband“ hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Das Sprachrohr der deutschen Produzenten und Vertreiber von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Gefäßverschluss ist, man ahnt es, mal wieder am Jammern. Sujet des Missfallens ist diesmal die Tabakproduktrichtlinie der EU (TPD), welche für die Branche, die Coolness und Lebensgefühl anpreist aber Krankheit und Tod verkauft, eher weniger wünschenswerte Regelungen enthält. So müssen demnach große bildliche Warnhinweise auf den Packungen angebracht werden, welche in drastischen Bildern die oftmals entsetzlichen Folgen des „eigenverantwortlichen Genusses“ zeigen. Zusätzlich kommt ein Verbot von Zusatzstoffen, wie z. B. Menthol.

Für die hiesige Tabakwirtschaft scheinen die schlimmsten Befürchtungen einzutreten. Die kürzlich veröffentlichten Regelungsvorschläge des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Umsetzung der von der EU beschlossenen Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht sehen erhebliche Verschärfungen für die gesamte Branche vor. Die Bundesregierung will weit über die EU-Richtlinie hinausgehen und plant entgegen dem Koalitionsvertrag keine 1:1-Umsetzung.

(Quelle)

Also, das ich das noch erleben darf! (TM). Sollte sich die Bundesregierung, die jahrzehntelang zuverlässig nach der Pfeife der Tabakindustrie getanzt hat, nun endlich vernünftig verhalten und ein Produkt, das weit über 100.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland zuverlässig umbringt, regulieren wollen? Halleluja, das wurde aber auch Zeit!

„Pretty not amused“ sind hingegen die Dealer von Krankheit, Siechtum und Tod ob der neuen Vorschriften:

Statt der von der EU vorgesehenen Produktregulierung droht eine tiefgreifende Marktregulierung. Die bisherigen Vorschläge sind daher auf harsche Kritik von Mittelstand, Industrie und Gewerkschaftsvertretern gestoßen.

Na ja, da wollen wir doch mal sachlich bleiben. Vom deutschen Mittelstand und der Industrie hat nur der kleinste Teil Bezug zum Herstellen und Dealen von Tabakdrogen. Die meisten deutschen Unternehmen verdienen ihr Geld wohl auf anständige Weise. Sehen wir mal von der Waffenindustrie ab. Aber deren Produkte töten auch nicht den Käufer, sondern diejenigen, die das Pech haben, auf der falschen Seite der Mündung zu stehen.

Eine Umstellung der Produktionsanlagen zum 20. Mai 2016 ist mittlerweile faktisch unmöglich. Die notwendigen gesetzeskonformen Umstellungen in der Produktion und im Handel geschehen nicht von heute auf morgen.

Tja, Leute, da habt Ihr wohl alle ein wenig gepennt, oder? Beziehungsweise Ihr habt Euch wie immer darauf verlassen, dass es doch nicht so schlimm kommt, weil man vielleicht doch noch hoffte, den einen anderen Politiker „überzeugen“ zu können, auf Eure krude Argumentation einzugehen. Da haben sich die Tabakstände und das großzügige Verteilen von allerlei Geschenken z. B. bei den Parteitagen doch nicht so gelohnt, oder? Dass die TPD kommt und wie sie aussieht, das ist übrigens schon ein paar Jahre bekannt. Aber wenn Ihr von der Drogenindustrie eben davon ausgegangen seid, dass Euch die Bundesregierung weiter die Gesetze „nach Gusto“ macht und das alles so weiter läuft wie bisher, so ist das doch wohl alleine Eurer Problem, oder? „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“  Wer hat’s gesagt?

Für die drucktechnische Umsetzung für Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen werden mindestens 15 Monate, für die Umstellung der Verpackungsmaschinerie für Tabak zum Selbstdrehen mindestens 20 Monate benötigt. Was für andere Branchen undenkbar wäre, ist für die heimische Tabakindustrie ein absurdes und fatales Szenario: Stillstand in den Produktionsstandorten wegen fehlender Rechtssicherheit und mangelnder Übergangsfristen.

Ihr wollt jetzt aber nicht erzählen, dass es ein ungeheuer Stress ist, die Schockbildchen mit einem Grafikprogramm in eine neue Druckvorlage einzubauen und diese auf den Druckmaschinen zu installieren? Kleiner Tipp: Jede Tageszeitung schafft es doch tatsächlich, täglich neue Vorlagen in die Maschinen zu bringen und die Zeitung pünktlich um 4:00 Uhr auszuliefern. Fragt doch mal in den Verlagen nach, wie die das hinbekommen!

Im nationalen Alleingang sollen Zigaretten mit Mentholgeschmack nicht erst ab 2020 sondern bereits ab Mai 2016 verboten werden. Während Polen sogar gegen das Mentholverbot vor dem Europäischen Gerichtshof klagt, will man in Deutschland auf die vierjährige Übergangsfrist verzichten.

Jetzt mal ernsthaft. Wer raucht heute noch Mentholzigaretten? Mit dem vor kurzer Zeit eingetretenen Tod des größten deutsche Abnehmers von Mentholzigaretten dürfte der Bedarf an diesen Produkten quasi zusammengebrochen sein.

Darüber hinaus sind zahlreiche Verbote bestimmter Inhaltsstoffe wissenschaftlich nicht nachvollziehbar und willkürlich. Innerhalb kürzester Zeit sollen Rezepturen eines Großteils der Tabakprodukte umgestellt werden. Dies wirkt der ohnehin schier unmöglichen fristgerechten Produktionsumstellung zusätzlich entgegen. Hieß es im Thesenpapier der CDU zur Europawahl noch „Vielfalt statt Einheitsbrei…“ droht dem Mittelstand nun der Verlust seiner Produktvielfalt. Tür und Tor für Einheitsprodukte sind geöffnet.

Lieber DZV, was genau ist Eurer Problem? Der Krebs, der aus Euren Pordukten entsteht, hat auch keine große Vielfalt. Da gibt es zwei große Gruppen von Lungenkrebs (kleinzellig und nicht-kleinzellig). Die nicht-kleinzellige Gruppe teilt sich nochmal in ein paar andere zelluläre Typen auf und damit hat es sich. Nimmt man noch die anderen Krebsarten hinzu, die der Raucher sonst noch gerne bekommt (Blasen-, Bauchspeicheldrüsen, Magen- oder Nierenkrebs, um nur mal die wichtigsten zu nennen) wird die Vielfalt auch nicht wesentlich größer. Am Ende stehen nämlich meistens der Tod und der ist ziemlich einheitlich.

Getrieben vom Gesundheitswahn will die Politik endgültig ein umfassendes Werbeverbot für alle Tabakprodukte.

Es ist doch regelmäßig sehr erheiternd, wenn sich ein Verband, der seine Konsumenten mit seinen Produkten krank macht und tötet, über den „Gesundheitswahn“ zu echauffieren anschickt. Die meisten der Konsumenten der Produkte des DZV, die es bereits „erwischt“ hat, denken nämlich über das Thema Gesundheit plötzlich ganz anders.

Plakat- und Kinowerbung sowie die kostenlose Abgabe von Produkten an Erwachsene als einzig noch verbliebene Werbeformen wären damit nicht mehr zulässig.

Und das ist auch verdammt gut so. Ganz abgesehen davon versucht man eben nicht den älteren erwachsenen Raucher anzufixen, der schon seit mehreren Jahren auf Droge ist, sondern man treibt sich z. B. auf Musikfestivals herum um jüngere Konsumenten zur Droge zu bringen. Von denen übrigens nur ein Teil wirklich über 18 Jahre alt ist. Die Tabakdrogenverteiler fragen da auch nicht nach dem Alter. Da werden alle jungen Leute angesprochen, Hauptsache man bringt sie ganz schnell dazu, sich die rauchbare Killerdroge regelmäßig zuzuführen. Das bringt Profit und schließlich sterben Euch, lieber DZV, jeden Tag in Deutschland 300 bis 400 Eurer Kunden weg. Schlicht und einfach deshalb, weil Eure Produkte sie umgebracht haben. Da muss Nachwuchs her, was sicher eine keine einfache Aufgabe ist. Denn bei den jungen Menschen (zumindest bei denen, die mehr im Kopf haben als nur Stroh) ist das Rauchen zunehmend „megaout“ und absolut „uncool“. Ehrlich, ich möchte kein Marketingmann sein. Schon gar nicht für Euch.

Grundregeln der sozialen Marktwirtschaft werden bewusst verletzt. Hersteller legaler Produkte könnten hierzulande nicht mehr mit ihren Kunden kommunizieren und für ein an Erwachsene frei verkäufliches Produkt werben.

Ach Gottchen, jetzt aber mal eine Runde Mitleid für den DZV! Die dürfen jetzt echt nicht mehr mit den Kunden „kommunizieren“? Wie böse! Ich hätte jetzt nur noch erwartet, dass derlei als Einschränkung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung nach Art. 5 GG deklariert wird und man ob dieses massiven Grundrechtseingriffes ohne Umschweife zum Verfassungsgericht rennt.

Sehen wir es doch mal nüchtern. Das, was der DZV als „Kommunikation“ bezeichnet, ist das doch nur das bewusste Belügen und Täuschen des Konsumenten um des reinen skrupellosen Profites willen. „Rauch die Marke X, dann bis Du cool!“, „Rauch Marke Y, dann kommst Du bei Frauen an!“, „Wer Marke Z raucht, ist lässig, locker und unkonvetionell!“. Es sei denn man ist ein „Maybe“ oder heißt „Alex“. Oder beides.

Diese Art der „Kommunikation“, die bewusst ausblendet, dass Rauchen weder cool noch lässig sondern einfach nur eklig und letztlich tödlich ist, ist keine „Kommunikation“ sondern irreführende Werbung. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum die Typen auf den Zigarettenplakaten so gar keine Ähnlichkeit haben mit den Bildern jener lebenden Leichen, die man z. B. in den einschlägigen facebook-Gruppen der Tabakabhängigen sehen kann?

Das Verbot von Plakat- und Kinowerbung sowie die versteckten zusätzlichen Kommunikationsverbote wirken auch wirtschaftsfeindlich: Der Fachverband Außenwerbung e.V. beziffert den durch ein derartiges Werbeverbot für Tabakprodukte eintretenden unmittelbaren Schaden auf ca. 250 Mio. Euro pro Jahr.

Und hier das unausgesprochene Standardargument, wenn dem Lobbyisten gar nichts mehr einfällt. Es heißt schlicht und einfach „Arbeitsplätze“.

Aus Sicht der deutschen Tabakwirtschaft sind die Pläne der Bundesregierung eine unverhältnismäßige und unnötige Belastung für Industrie, Handel und auch den Staat. Eine ganze Branche fordert daher die zwingend nötige 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie und eine Fristenverlängerung.

Tja, dumm gelaufen für Euch,lieber DZV, oder? So, und jetzt geben wir alle dem DZV noch eine Runde Mitleid mit auf den Weg und dann ist aber auch Schluss:

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Der Raucherblues des Werner Niedermeier

Langjährige Leser meines Blogs kennen bestimmt noch Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München. Werner, der von seinen Freunden auch „Ronson“ genannt wird (wegen der von ihm präferierten Marke von tchechischen Krebsstängeln), war früher extrem aktiv gegen die von ihm gehassten „Antis“. Das Netz vergisst bekanntlich nichts und so sind auch Werners Aktivitäten gut dokumentiert (Google) . Mit Schlagzeilen wie „Denunziant zeigt Rauchen auf der Bühne an.“ oder anderem Schmarrn mehr erfreute Niedermeier jahrelang unsere Herzen. Leider wurde es etwas still um den Mann, der auch als Filmregisseur brillieren konnte (YouTube) und dessen hochgeistiges im Jahre 2010 abgedrehtes Filmchen auch heute noch Kultstatus genießt.

Aber Werner meldet sich manchmal doch noch zu Wort. Auf seinem Blog „aranita.de“ gewährt er uns tiefe Einblicke in die schlimme Seelenlage des gescheiterten Raucherbefreiers, Politaktivisten, Piraten und Anti-Feministen:

Werner Niedermeier: 2015 war, politisch gesehen, ein Pleite-Jahr. Die Piraten-Partei, in die ich so viele Hoffnungen gesetzt hatte, hat diese leider nicht erfüllt. Genaueres dazu will ich nicht öffentlich schreiben, da Nachtreten nicht mein Ding ist. (Quelle)

Wenn Werner nicht darüber reden will, was schief lief bei den Piraten, dann spekuliere ich mal. Also, ich mutmaße, dass seine Versuche, die Piratenpartei dazu zu missbrauchen, dass Rauchverbot in Bayern zu lockern komplett in die Hose gegangen sind. Entweder, weil die Piratenpartei mittlerweile nur noch unter „Sonstige Parteien“ läuft (mit einem Anteil von unter 2% der Wählerstimmen) und daher keinerlei politisches Gewicht mehr hat (wenn sie es denn jemals hatte) oder weil man ihm dort bei seiner „Befreiungsbewegung“ zugunsten von Lungenkrebs und Raucherbein nicht länger folgen wollte. Auf jeden Fall dürfte das Thema „Werner bei den Piraten“ erledigt sein.

Weiter im Text des bayerischen Bluesman Niedermeier:

Wobei das alte Rechts-Links-Schema schon länger nicht mehr gilt. Es entstand ja ursprünglich im Jahre 1814 durch die Sitzordnung der politischen Parteien in Frankreich.

OK, Werner wieder so ein Problem: Keine Ahnung aber über Dinge schreiben, wo man Ahnung haben muss. Die Aufteilung „links-mitte-rechts“ stammt nicht aus der Assemblée nationale sondern geht zurück auf die erste Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche ab 1848. Macht aber nix.

Die weitergehenden Wehklagen des Herrn Niedermeier ersprare ich Ihnen und mir und will daher nur noch einen Textauszug bringen. Werner wird älter und da beschäftigt man sich schon mal mit dem Tod:

Viele Menschen sind 2015 gestorben, ich will nur ein paar heraus greifen, […] ach ja, Helmut Dietl, der der Münchner Schickeria so gekonnt den Spiegel in seinen Filmen vorgehalten hat. Und natürlich Leonard Nimoy, der beste Mister Spock aller Zeiten.

Ähemm, Werner, gerade die beiden sollten Dir als Raucher vielleicht kein leuchtendes Vorbild sein. Dietl starb an Lungenkrebs und Nimoy an COPD. Beides verursacht durch Tabakrauchen.

Um zum Schluss zu kommen: Werner, Werner, Du hast aber ganz ordentlich den Blues. Ist denn alles sooo schlimm? Ich dachte immer, Ihr Raucher seid immer gut drauf, feiert gerne und lasst es bei jeder Gelegenheit ordentlich krachen. Und jetzt das. Der arme Werner ist ein richtiges Kind von Traurigkeit geworden und jammert sich im Netz seinen Weltschmerz von der Seele. Wo ist der Biss der frühen Jahre geblieben, lieber Werner, als Du noch auf allen Kanälen den bösen „Antis“ richtig gut fast täglich eine reingehauen hast? Was ist auch „rauchernews“ geworden? Werner, Du bist müde geworden. Sehr müde.

Aber, lieber Werner, vielleicht hat ja „die Pharma“ das eine oder andere Mittelchen, um Dich aufzuheitern und wieder aufzubauen. Die Kippen wirken wohl bei Dir nicht mehr so wie früher. Aber stattdessen gibt es bestimmt auch was von ratiopharm. Was auch bestimmt keinen Krebs macht.

Es grüßt Dich ganz lieb  und wie immer rauchfrei

Dein Peter

 

 

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C Frank Davis: Mind controlled by Nicotine

Sometimes, when I really don’t have anything better to do (which fortunately does not happen that often!) I follow the facebook pages of the German pro lung cancer group „Netzwerk Rauchen e. V.“. That is a ridicoulus bunch of a few remaining nicotine fanatics. And if then I really still have got too much time I read through the translation of C Frank Davis‘ nictotine addicts‘ blog that is posted frequently on „Netzwerk Rauchen“. Subsequently I regularly start laughing out loudly. To share this exhilaration with you, I would like to point out two entries of recent month that gave an interesting inside view of a the mind of a real nicotine addict.

First, it’s notable that poeple who suffer from severe nicotine addiction even subordinate their political opinion to their, let’s call it, „medical problem“.

Frank Davis obviously once had sympathies for Donald Trump. This really does not make me wonder. Both persons show extremely strange behaviour in public. Mr Trump by giving political statements that are racistic, anti-feministic, islamophobic, intolerant, violent and so on. And Mr Davis behaves like a notorious nicotine freak insulting and defaming people who don’t like smoke and who dare to declare this in public. „Bastards“ for these poeple is one of the nicer utterances Mr Davis uses to speak out when he talks about „Antis“. „Nazis“ and „terrorists“ are two other lexic elements he uses to express his hatred towards people like me. Therefore I’m not surprised to learn that Mr Davis appreciates people like Mr Trump. The problem is: Trump now surprisingly turned out to be an anti-smoker. And this makes Mr Davis a little bit change his mind:

C Frank Davis: Mind-controlled by Nicotine

C Frank Davis: Mind-controlled by Nicotine (Source)

Well, this actually isn’t new to me. Also German hardcore smokers show strong tendency to judge political parties or politicians wether they are pro or anti-smoking. Other facts don’t matter. And Mr Davis now seems to have lost one of his icons. I’m feeling really with you, Mr Davis! But, don’t give up hope! One day there might be another candidate running for US presidency who is a racistic, anti-feministic, islamophobic and radical pro-smoking asshole. But, under certain circumstances you won’t be still alive that time. But maybe you’re lucky.

Next topic. Giving the title „The Disappearance of Private Property“ Mr Davis is deeply concerned about the fact that smoking is now prohibited in British cars if there are children on board. Referring another author who speaks in favor of the ban Mr Davis outrages:

But really now, private property ceased to exist with the smoking ban that the author so fondly approves. A pub is as much private property as a car or a house. The mere fact that the general public are allowed to enter and buy themselves drinks doesn’t make a pub or cafe or restaurant into a public place, any more than my home becomes a public place when I invite friends to it for drinks. (Source)

Oh, a „Pub“ is not a public place? I’m sad that Mr Davis obviously does not know much about his mother tongue. The word „pub“ is derived from the word „public bar“. I would slightly be embarrassed if a foreigner had to explain the language I grew up with to me.

And, obviously as well, Mr Davis has not understood the simple fact that privacy does not justify any actions you exert on other people’s health or life. As far as I know it is prohibited in Britain like it is in Germany e. g. to smash another person’s face even if this person is sitting in the living room of your privately owned house. Nor is it allowed to poison this person or to harm him or her using other means. This simple fact does not come to the mind of Mr Davis who is evidently so seriously depending on nicotine that in his thinking there is no space for some reasonable thoughts. What a pity!

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Werner Bertram: Das Ekelbild

Auf der facebook-Seite von „Raucher in Deutschland“ wird wieder nach Kräften gerüpelt, beleidigt und geschmäht. Besonders in die Vollen darf man greifen, wenn das Thema „Ekelbilder“ auf dem Stundenplan steht. Für die Nichtmitglieder der Gruppe der Hardcoreraucher zur gefälligen Erläuterung: Als „Ekelbilder“ bezeichnet man in den hier in Rede stehenden Kreisen die Schockbilder, die demnächst die Tabakkonsumenten vor den schlimmen Folgen des Rauchens warnen sollen und die einen großen Teil der Fläche einer Kippenpackung in Anspruch nehmen werden.

Dass derlei optischer Unrat bei den Schwerstabhängigen aus der Nikotinfraktion nicht besonders beliebt ist, liegt nahe zu vermuten. Besonders kreativ zeigen sich die Damen und Herren der Pro-Lungenkrebs-Fraktion, wenn man Politiker als „Ekelbild“ verunglimpfen kann. Da kann sich der Hass der Nikotinfanatiker endlich mal ungezügelt ausleben. Und ein gewisser Werner Bertram langt dann gleich mal hin:

Werner Bertram - Der Profi für Ekelbilder

Werner Bertram – Der Profi für Ekelbilder (Quelle)

Das, was Werner Bertram als „Ekelbild“ bezeichnet, ist eine Fotografie der Bundeskanzlerin Angela Merkel, der er  zusätzlich eine Art „Schleim“ an den Mund retouchiert hat. Verziert mit der Frage „Wann ist der Mensch hirntot?“ Nun, Herr Bertram hat die Frage vermutlich gerade selbst beantwortet.

Allerdings fragt man sich, warum sich Herr Bertram eigentlich die ganze Mühe mit dem Photoshopping zwecks Bildverfremdung gemacht hat. Auf seiner facebook-Präsenz findet sich nämlich auch das eine oder andere hochpotente „Ekelbild“. Also, lieber Werner, warum denn in die Ferne schweifen…? Guckst Du einfach mal hier!

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Wenn Tabakjunkies nicht lesen können (oder wollen)

Heute mal wieder etwas Lustiges aus der Ecke „dumm, dümmer, nikotinsüchtig“. Auf dem facebook-Kanal des bekannten „Netzwerk Rauchen“ war gerade folgende Meldung gepostet worden:

Megan Hoffmann bei "Netzwerk Rauchen" - Kein Durchblick

Megan Hoffmann bei „Netzwerk Rauchen“ – Kein Durchblick (Quelle)

 

So so, Prof. Molinard ist also „klasse“. Da hat Megan Hoffmann aber den Artikel nicht gelesen, auf den die Meldung verlinkt. Dort stehen dann nämlich so garstige Sachen wie:

[…] Die überwiegende Mehrheit der Rauchinhaltsstoffe – z.B: Wasser, das wäre ein Inhaltsstoff! – ist nicht toxisch. Aber manche sind fürchterlich toxisch.

[…]denn wenn Sie rauchen, haben Sie eine chronische Vergiftung mit Kohlenmonoxid. Dann gibt es ungeheuer schlimme Kanzerogene: die Nitrosamine. Das sind ganz entsetzliche Krebserreger, schon in winzigsten Dosen.

[…]Dann hätten wir noch an gefährlichen Substanzen Kohlenwasserstoffe, Benzo[a]pyren, Naphthalin und …Benzolprodukte …

[…]Rauchen erhöht in der Hauptsache das Lungenkrebsrisiko. Ein Raucher mit einem Konsum von über 20 Zigaretten hat annähernd das 20-fache Risiko eines Nichtrauchers. Und das hört nicht von heute auf morgen auf: als ehemals starker Langzeitraucher haben Sie 10 Jahre nach der Entwöhnung noch ein doppeltes Risiko.

[…]Schließlich entwickeln Sie einen Krebs an der Stelle, wo die kanzerogenen Substanzen hinkommen. Das betrifft also Mund, Rachen, Bronchien … Also mit den sehr nikotinstarken Zigaretten, den „Boyards“ [Anmerkung d. Übs.: Boyards waren dafür bekannt, dass selbst geübte Raucher von filterlosen Gauloises davon Hustenanfälle bekamen], da hat man nicht tief inhaliert, also hat man den Krebs an den großen Bronchien bekommen. Mit den ultraleichten Zigaretten inhaliert man viel tiefer in die Lunge und entwickelt daher den Krebs in zunehmend tieferen Lungenbereichen. Dann haben Sie natürlich auch noch die Speiseröhre, weil sie ja schlucken. Und die Harnblase wäre da auch zu nennen. Weshalb die Harnblase? Weil Sie eine Konzentration im Harn haben und dann die Aggressivität stärker ist. Vielleicht noch in geringem Ausmaß alle Krebsformen, weil möglicherweise Auswirkungen auf das Immunsystem bestehen, aber die Wahrheit ist … die genannten machen es in der Hauptsache aus. Es betrifft hauptsächlich die oberen Atemwege, die Lungen und die Harnblase.

(Quelle)

Oh,oh, das wird man beim „Netzwerk Rauchen“ aber gar nicht  gerne lesen wollen. Also, liebe Megan Hoffmann, man/frau sollte dann halt schon mal weiter lesen, als nur den plakativen Satz vom Anfang!

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Michael Löb: In der „Hölle des Nikotinismus“

Rauchen führt offenbar tatsächlich zu ernsten Defekten im Neocortex des Tabakkonsumenten. Anders ist der jüngste Verbalausfall des Michael Löb, Vorsitzender der Nikotinikergruppe „Netzwerk Rauchen e. V.“ nicht zu erklären. Unter seinem Pseudonym „Freiraucher“ schreibt der Mann aus Worms:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Dieser Beitrag von Frank Davis verdient besondere Beachtung. Er stellt die  barbarische Gesinnung der Menschenfeinde in den weitläufigen Gefilden der Hölle der Tabakkontrolle bloß: Menschenleben sind nichts wert, die Ideologie ist alles, unser Profit noch viel mehr.

http://www.netzwerk-rauchen.de/frank-davis-auf-deutsch/785-die-vergessenen-paris… (Quelle)

Den zugehörigen Artikel des britischen Hardcorerauchers Frank Davis hatte ich bereits vor einigen Tagen besprochen (Link). Davis stellt darin die irrsinnige These auf, die Menschen, die vor den Cafés in Paris durch ein paar vollkommen durchgeknallte Islamisten erschossen worden waren, könnten noch leben, wenn sie nicht aufgrund der Nichtrauchergesetze vor den Kneipen hätten sitzen müssen, wo man sie quasi aus dem Auto heraus habe abknallen können. So drückte sich Davis frei übersetzt aus.

Löb setzt diesem unsäglichen und nachgerade widerlichen Schwachsinn nun noch die Krone auf. Denn liest man zwischen den dürren Zeilen des Vorstandes vom „Netzwerk Rauchen“, so kommt folgendes zum Ausdruck:

Die „Tabakkontrolle“ (wer auch immer das sei) wusste, dass irgendwann ein paar Irre mit Kalaschnikovs im Namen Allahs auf den Straßen von Paris ein Blutbad anzurichten gedenken. Um sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen, verabschiedete man mal eben die Nichtrauchergesetze. Nach denen müssen die Raucher nun vor den Türen der Kneipen ihre Zigaretten rauchen. Den Rest würden dann ganz einfach die Terroristen erldigen, indem sie mal eben im Vorüberfahren das eine oder andere Magazin auf die „freiheitsliebenden“ Raucher leerballern dürfen.

Lieber Michael, geh doch endlich mal zu einem Arzt!

Dass die Reduzierung des Tabakkonsum im Gegenteil intendiert, Menschenleben zu retten, wird jemand wie Löb nie verstehen. Denn immerhin tötet das Tabakrauchen in Europa jedes Jahr mehrere hundertausend Menschen. Und auch wenn man Tote nicht gegeneinander aufrechnen kann, so sei doch folgender Gedanke vorgetragen: So viel Magazine aus Schnellfeuergewehren kann man gar nicht auf die Raucher verschießen, die vor den Kneipen ihre Zigaretten rauchen und die voraussichtlich am Rauchen sterben werden.

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Paranoider Raucherwahnsinn

Frank Davis, ein britischer Hardcorenikotinker, hat etwas über den Sender gelassen, was man einfach nur als dumm, geschmacklos, paranoid und durch und durch hirnkrank bezeichnen kann. Die kurze Zusammenfassung dieses Textes, bei dessen Lektüre ich wirklich schlucken musste: Bei den Attentaten in Paris war besonders die Opferzahl unter den Rauchern sehr hoch, weil diese eben VOR den Lokalen, welche die islamistischen Mörder angegriffen hatten sitzen mussten und daher leichter zu töten waren.

Der Text in Englisch liegt hier: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/11/22/the-forgotten-parisian-smokers/

Wer sich diesen wirklich widerlichen Textmüll antun möchte, bitte sehr! Fazit von Mr. Davis: An den Händen der Tabakkontrolle klebt das Blut der Erschossenen:

In these attacks, which were pretty much drive-by shootings, it was the smokers sitting outside that were the principal casualties. And they were only sitting outside because the law had “exiled them to the outdoors”.

Their blood is as much on the hands of Tobacco Control as anyone else.

Wie gesagt, ein ernstlicher Dachschaden ist unabdingbare Voraussetzung, damit jemand etwas derart Krankes schreiben kann. Wie gestört im Kopf muss jemand sein, der für seine Drogensucht und den Wunsch diese immer und überall befriedigen zu dürfen den Tod unschuldiger Menschen als Rechtfertigungsgrund heranziehen muss? Man kann sich einfach nur sprachlos abwenden. Und sich dabei gepflegt übergeben.

Nachsatz: Und dem Juwelier Alexander Jäger (FDP Aalen) fällt nicht mehr ein, als diesem widerwärtigen Geschreibsel auch noch beizupflichten:

Alexander Jäger, FDP Aalen: Die Tabakkontrolle wird das sicher demnächst als Argument für Rauchverzicht bringen. (Quelle)

Aber mal ehrlich, wer hätte von Jäger erwartet, dass er sich von diesem Mist distanziert?

Edit: Auf meine Vorhaltung:

I’ve rarely read disgusting stuff like this crap. Makes me physically sick! Innocent people have been slaughtered by a bunch of islamistic idiots and all that you do is exploiting their deaths for your filthy nicotine addiction.Shame on you!

erwiderte der „tolerante“ Raucher Mr Davis:

Nazi antismokers don’t like this post!  …Fuck off!

Mein Kommentar: Heil Lungenkrebs! (Nur für Dich,Alex!) 😉

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Ronald Blumberg und die Realität: Welten treffen sich

Ronald Blumberg,der aggressive Raucheraktivist, ist wieder online. Nach einer längeren Abwesenheit von den Kanälen der Freunde des Lungenkrebses legt der verhaltensauffällige Mann aus Radevormwald wieder los. Jeden Tag gehen zahllose Beiträge über den Sender. Bei manchem dieser Postings ist die Frage nach dem Geisteszustand des Mannes die unmittelbare Folge der Lektüre derselben.

Ein Beispiel: Vor einigen Jahren ersannen Blumberg (ein bereits vor Jahren insolvent gegangener Werkzeughändler) und ein ehemaliger LKW-Fahrer namens Gerald Rademacher als „legalen“ Weg aus dem Rauchverbot in Gaststätten die sog. „Helmut-Partys„. Die beiden Herren, die nie eine Juravorlesung besucht haben, kamen auf eine ebenso dämliche wie fragwürdige juristische Idee. Man meinte, mit dem Artikel 8 des Grundgesetzes (Recht auf Versammlungsfreiheit) die Rauchverbote in den öffentliche Gaststätten aushebeln zu können. Denn eine Versammlung, so hatten die beiden kompletten Dilettanten auf dem Gebiet der Juristerei herausgefunden, sei ja angeblich „polizeifest“. Dass man dort dann aber trotzdem keine Ordnungswidrigkeiten begehen darf, war den beiden Freizeit-Verfassungsrechtlern nicht zu vermitteln.

So eröffneten sie total besoffen von ihrer vermeintlich genialen Idee sogar eine Webseite (mittlerweile offenbar nicht mehr im Netz) wo man den ganzen juristischen Käse lesen und sich sogar eine Anleitung für die Veranstaltung einer „Helmut-Party“ herunterladen konnte. Und, man wundert sich kaum, einige Gastronomen (wohl eher die im Geiste weniger hellen) fielen auf den Quatsch herein, veranstalteten eine entsprechende Party nach dem Muster von Blumberg-Rademacher, bekamen daraufhin Post vom Ordnungsamt und durften ordentlich blechen. Einige der so gebeutelten Damen und Herren versuchten zwar noch auf dem Rechtswege gegen die Bußgelder vorzugehen, aber ohne Erfolg (Link). Auszug:

Die Entscheidung des OLG Hamm bestätigt, dass dem Nichtraucherschutz ein hoher Stellenwert zukommt. Auch eine Protestveranstaltung, welche grundsätzlich unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit steht, hat hinter den Regelungen des Nichtraucherschutzgesetzes und dem damit bezweckten Schutz von Leben und Gesundheit der Nichtraucher zurückzutreten. Nicht entscheiden musste das Gericht, ob die Veranstaltung einer „Helmut-Party“ zulässig gewesen wäre, wenn diese nicht im Rahmen der normalen Öffnungszeiten der Gaststätte erfolgt wäre, sondern als Privatfeier, also im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung. (Quelle)

Derlei rechtlicher Kleinkram eines Obergerichtes ficht aber Ronald Blumberg nicht an. So macht er weiterhin ebenso unverdrossen wie dumm Werbung für seine „Helmut-Partys“:

Ronald Blumberg: Kein Durchblick.

Ronald Blumberg: Kein Durchblick. (Quelle)

Legaler ziviler Widerstand“? Die offizielle Rechtsmeinung dürfte eine andere sein. Besonders blöde wirkt dabei Blumbergs obige Einlassung, dass nach einem unlängst ergangenen Urteil des VG Stuttgart die Demos gegen „Stuttgart 21“ als rechtlich zulässige politische Versammlung gem. Art. 8 GG besonders geschützt sind. Das ist zwar richtig, aber Blumberg ist, wie man leicht erkennen kann, intellektuell hoffnungslos damit überfordert, auch nur rudimentär zu verstehen, dass dieses (im Übrigen zu erwartende) Urteil nun eben nicht das Begehen von Ordnungswidrigkeiten auf einer „spontanen politischen Versammlung“ zulässt und damit eben keinen Freischein für seine Raucherpartys darstellt. Ronnie, um nur mal ein altes Indianersprichwort zu nennen, das hier sehr gut passt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!„.

Aber Ronnie hat ein Problem: Er merkt nicht mal, dass der Gaul „Helmut-Party“ unter ihm nicht nur tot sondern bereits skelettiert ist.

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Die Hardcoreraucher und der Tod von Helmut Schmidt

Helmut Schmidt ist tot. Der wohl bekannteste Kettenraucher der Republik verstarb gestern im hohen Alter von 96 Jahren. Über das Wirken von Herrn Schmidt will ich hier nicht referieren, das können andere viel besser. Ich möchte hingegen daran erinnern, dass Helmut Schmidt in einem Belange sicher kein leuchtendes Vorbild war. Zumindest nicht für normale Menschen. Denn Schmidt war derart zigarettenabhängig, dass er sich immer und überall eine anzünden musste. Auch dort, wo für andere Menschen ein striktes Rauchverbot herrscht. Bekannt sind unter anderem seine rauchigen Eskapaden aus Krankenzimmern und Fernsehstudios. Und genau diese Tatsache löst bei den bekannten Hardcorerauchern nun eine kollektive Welle größten Katzenjammers aus. Denn den Suchtrauchern ist nun ihr letztes Idol abhanden gekommen, nachdem bereits vor einigen Jahren Jopi Heesters mit 108 Jahren von der Bühne des Lebens abtreten musste. Und der ganze Jammer kulminiert nachfolgend in einigen peinlichsten Entgleisungen, über die nun kurz und schmerzvoll berichtet werden soll, denn „Netzwerk Rauchen“, „Raucher in Deutschland“ und vermutlich auch andere Kanäle der Fans des Herrn Schmidt überbieten sich also derzeit mit Lobpreisungen und Kondolenzpostings auf den verstorbenen Altkanzler. Trauer ist angesagt. Oder was man so „Trauer“ nennt. Bei manchen Tabakfanatiker wird daraus nämlich nur die ultimative Peinlichkeit.

Nehmen wir uns doch gleich einmal das „Netzwerk Rauchen“ vor, genauer gesagt deren facebook-Kanal. Es geht los mit einer ebenso dümmlichen wie schwülstigen Einlassung des uns wohlbekannten Jürgen Vollmer aus Marburg:

Jürgen Vollmer: Mit Schmidt geht der letzte große Staatsmann, den dieses Land in besseren Tagen einst hervorgebracht hat! Möge er Frieden finden auf seiner letzten Reise zurück ins Universum, das nicht nur um eine feine Spur Mentholwölkchen bereichert wird. (Quelle)

Schwurbeldiktion vom Feinsten, wie wir sie von Vollmer gewohnt sind, inklusive seiner Lieblingsvokabeln „einst“ und „möge“. OK, ich bin schon froh, dass es beim Marburger Qualmfreund endlich mal ohne Beleidigung geht, aber das mit den „Mentholwölkchen“ die Schmidt auf seinem Ritt durch das „Universum“ begleiten sollen, das rollt einem wirklich die Fußnägel hoch. Was nimmt Vollmer so zu sich, bevor er derlei dummes Zeug ins Internet einstellt? Allerdings ist diese dümmlich-verschwurbelte Sprache des Jürgen Vollmer nun auch nicht eine einzelne Eruption verbalen geistigen Dünnpfiffs. Denn Vollmer hat einen neuen Stil erfunden. Statt rüpelhafter Beleidigungen gegen seine Gegner nun die ebenso aufgeblasene wie sinnfreie Schwulstrhetorik. Diesen neuen Stil konnte man bereits vor Monaten erahnen, als man den neu ersonnenen Leitspruch über der facebook-Seite des von ihm adminstrierten Nikotinkanals zu lesen „das Vergnügen“ hatte. Da wurde klar: Der Mann taugt eindeutig zur Heißluftpumpe im Dienst von Raucherbein und Lungenkrebs:

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das „Netzwerk Rauchen“

Ach weißt Du, Jürgen, von mir aus könnt Ihr alle gerne in die Luft fliegen. Irgend jemand wird die Reste schon beseitigen und dann ist endlich Ruhe mit der Qualmquengelei.

Tamara Eggert hingegen gebärdet sich,als ob sie gerade Vater oder Ehemann verloren habe:

Tamara Eggert Er wird mir so fehlen….

Tja Tamara, jetzt konntet Ihr nicht mal mehr zusammen Weihnachten feiern, Du und der Helmut. Eine Runde Mitleid für Frau Eggert! Aber Tamy, vielleicht tritt ja bald einer neuer Mann in Dein Leben. Lass es uns wissen!

So, und jetzt wird es wieder richtig blöde. Denn Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ legt los:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Auch den stärksten Raucher haut es irgendwann um. 96 Jahre alt ist Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt geworden, heute ist er von uns gegangen. […] Der populäre Elder Statesman hat sich um diskriminierende Rauchverbote einen feuchten Kehricht geschert und bleibt damit Vorbild für uns alle. (Quelle)

Wenn der stärkste Raucher erst mit 96 Jahren abtritt, kann der ehemalige Starkraucher Gian Turci, dessen Frühversterben das Netzwerk vor ein paar Tagen beklagte (Link), ja eigentlich nur eher schwach auf der Brust gewesen sein. Den hat es nämlich bereits mit knapp 58 Jahren tabakbedingt aus den Latschen gehauen. Und dass Löb das asoziale Verhalten, sich über geltende Regeln einfach hinwegzusetzen (in diesem Falle trotz Rauchverbot zu rauchen) durchaus goutiert, verwundert mich nicht im Geringsten. Man ist derlei von der Organisation, welcher der Mann aus Worms vorsteht, durchaus gewöhnt.

Weiter geht’s im Text der Kondolanten: Auch Uwe Knuth steht immer noch mit Orthographie bzw. Grammatik auf Kriegsfuß und verpackt einen schweren Fall von Legathenie gekonnt in eines seiner beliebten „Diese Person“-Bildchen. Schön wäre es indes, wenn sich „diese Person“ endlich mal einen Duden kaufen würde oder sich in der VHS für einen Rechtschreibkurs anmelden und diesen dann auch tatsächlich besuchen würde!

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Ein „n“ wurde mal eben eingespart, aber die Zeiten sind hart und da muss man Prioritäten setzen. Grammatik gehört bei Knuth nicht dazu. Aber schön, dass sich Knuth bei Schmidt bedankt. Das freut den Helmut sicher, wenn er auf „Wolke 7“ eine Mentholzigarette pafft und sich nach unten umschaut.

Und nun wird klar, warum alle Suchtraucher Helmut Schmidt verehren:

Kurt Schild ein kanzler und raucher geht von uns und was ich glaube er hat mehr graucht wie ich und ist trotzdem ein alter von 96 jahren erreicht und was sagt uns das weiter rauchen bis zum letzten zug wir sterben alle ob mit oder ohne rauchen (Quelle)

Yep, da spricht die deutsche Intellenz (Schreibweise ist Absicht!) Helmut Schmidt war für diese Leute vermutlich nur der lebende Beweis, dass man auch als Raucher sehr alt werden kann. Das kleine Problemchen dabei: Die Suchtraucher sind in den meisten Fällen einfach zu unterbelichtet, den Begriff „statistischer Ausreißer“ korrekt zu verstehen. Man denkt in diesen Kreisen wohl, dass wenn es einen einzigen Menschen erst mit 96 „umhaut“ (Zitat „Netzwerk Rauchen“) es dann in allen anderen Fällen auch so sein muss. Und so wird mancher der hier kondolierenden Zeitgenossen sich vermutlich in der nächsten Zeit ebenfalls auf dem Weg „ins Universum“ (Zitat Jürgen Vollmer) wiederfinden. Allerdings ohne dass man ihn entsprechend beweinen wird.

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Happy Birthday, Gian Turci!

Gian Turci, ehemals führendes Sprachrohr der Nikotinistenbewegung, wäre heute 65 Jahre alt geworden. Aber leider hat Herr Turci keine Gelegenheit, seinen Geburtstag zu feiern. Vor 6 Jahren hat der Raucheraktivist aus Italien nämlich mit seinem tabakbedingten Frühableben einerseits zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität in Europa beigetragen, andererseits ist auch dem internationalen Nikotinismus unbestritten eine Führungspersönlichkeit abhanden gekommen. Turci war immerhin Vorstand der Rauchfanatikergruppen „FORCES international“ und „FORCES Italia“ und rührte zeitlebens nach Kräften die Trommel für Lungenkrebs und Raucherbein. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby, für das Turci da eintrat. Und dass jemand sein lebensgefährliches Hobby schon mal mit dem Leben bezahlt, soll vorkommen.

So feiert „Netzwerk Rauchen“ also heute seinen Geburtstag:

Gian Turci, 1950 – 2009

Gian Turci, führender Kopf der Antiprohbitionsbewegung, wäre heute 65 Jahre alt geworden. Der ehemalige Chef von FORCES International und FORCES Italien wurde leider 2009 überraschend aus unserer Mitte gerissen.

Sein leidenschaftlicher Kampf für Freiheit bleibt unvergessen. Er erkannte schon 1996 – damals im anglopuritanischen Kanada wohnhaft, wo die Raucherhetze früher eskalierte -, dass man den Gesundheitsfaschismus beim Namen nennen und gegen ihn mit den erforderlichen Mitteln vorgehen muss. Gians Verdienst lag insbesondere auch darin, die unwissenschaftlichen Lügen der Antiraucher und sonstigen Zwangsbeglücker als solche zu entlarven.(Quelle)

Ganz abgesehen davon, dass der Autor (vermutlich einer der beiden „LöLös“ Löb oder Lövenich) nicht weiß, dass es nicht „Prohbition“ sondern „Prohibition“ heißen muss, soll Turci ein „Freiheitskämpfer“ gewesen sein? Gestatten, dass ich lache? Aber es gehört eben zur kranken Betrachtungsweise des „Netzwerk Rauchen“ zwingend dazu, den eigenen K(r)ampf für tödliche Tabakdrogen als „Freiheitskampf“ hochzustilisieren. So bekommt die eigene Drogenabhängigkeit wenigstens den Hauch einer Rechtfertigung. Wenn es sich dabei auch um einen sehr dummen und überdies untauglichen Versuch handelt.

Und liebe Netzwerker, warum schreibt ihr, dass er „überraschend“ verstorben sei? Wenn sich jemand einen Revolver mit einer Kugel in der Trommel an die Schläfe hält (man kennt dieses überaus lustige Gesellschaftsspiel übrigens auch als „Russisches Roulette“), dann ist es doch wirklich nicht überraschend, wenn es nach ein paar Klicks auch mal ziemlich laut „Bumm!“ macht. Nicht anders verhält es sich mit dem Rauchen und den dadurch ausgelösten diversen Raucherkrankheiten. Und wenn ich das vom Netzwerk geteilte Bild des teuren Verblichenen ansehe, dann wird erschreckend klar, zu welch beschleunigtem körperlichen Verfall der Konsum von Tabakdrogen führen kann. (Link) Das Foto zeigt einen Mann, der an einer Zigarette zieht und der rein optisch für 70 oder 80 Jahre durchgehen würde, dabei war die Person nachweislich zum Zeitpunkt der Aufnahme unter 60 Jahren alt.

Das auf den Seiten „Netzwerkes“ gezeigte Bildnis des Herrn Turci wäre dabei übrigens durchaus geeignet, den „hippen“ und „coolen“ Typen von der auf Jugendliche zielenden Tabakwerbung einen entsprechenden Gegenpol anheim zu stellen. Aber das Bild, das den Verstorbenen in seinen letzten Lebensjahren zeigt, als abschreckende Warnung auf Zigarettenpackungen anzubringen, dürfte kaum mit unseren Vorstellungen von Pietät korrelieren und ist daher abzulehnen.

Ja, die Anzahl der Vorbilder und Helden von „Netzwerk Rauchen“ ist begrenzt. Viele Weggefährten sind bereits in die ewigen Rauchergründe übergegangen und sind heute anerkannte Mitglieder des „Club 58“. Und nur ganz wenige „Genussfreunde“, wie der deutsche Rauchergott Helmut Schmidt, haben ein methusalemisches Alter erreicht. Aber im Gegensatz zur Raucherikone Schmidt wurde Gian Turci nur 58 Jahre alt. Nicht jeder ist eben Helmut Schmidt. Gian Turci starb, auch das sei vermerkt, an einer Hirnblutung zu deren Risikofaktoren bekanntermaßen hoher Blutdruck und Rauchen gehören. Derartige Zusamenhänge werden von den Nikotinisten u. a.des „Netzwerk Rauchen“ bekanntermaßen geflissentlich ignoriert und als „unwissenschaftliche Lügen der Antiraucher“ bezeichnet. Als ob irgend jemand vom „Netzwerk Rauchen“ etwas von Wissenschaft verstünde.

Interessant ist übrigens auch der letzte Satz auf der Gedenkseite: „Netzwerk Rauchen fühlt sich dem Erbe und Auftrag Gian Turcis eng verbunden.“ Welcher Auftrag? Wohl ein Auftrag, der in etwa so lauten dürfte: „Smoke that cigarette ‚til you’re dead!.

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Über den Wolken: Krebs zum halben Preis

„Wenn einer eine Reise tut…“ so spricht der Volksmund. Also gibt es auch was zu erzählen. Aber nichts Erbauliches. Denn vor einigen Tagen stieg ich aus dem Flieger, der mich von südlichen Gefilden zurück nach Deutschland brachte. Klar, die Flüge sind seit Jahren alle ausnahmslos Nichtraucherflüge (wobei auch der Freund von Lungenkrebs und Raucherbein mitfliegen darf, wenn er es schafft, mal einige Stunden zu überstehen ohne sich „den Schuss“ zu setzen). Das ist schon mal positiv. Was aber wesentlich weniger schön ist, dass die Fluggesellschaft, namentlich TUIfly.com, es für nötig befindet, während des Fluges aggressiv Tabakdrogen zu bewerben.

Sie erhalten bei uns im Bordshop 2 Stangen Marlboro Red zu dem Preis, den sonst eine einzelne Stange in Deutschland kostet. Für 50,- Euro erhalten sie auch die gleiche Menge L&M rot oder blau, ebenfalls zum halben Preis, wie er in Deutschland zu entrichten ist.“ So oder so ähnlich ging die Anpreisung der tödlichen Drogen über den Bordlautsprecher. Kurz darauf setzte sich das Kabinenpersonal  in Bewegung, um die Billigdrogen unter das anwesende Süchtigenvolk zu bringen. Ja, bei TUIfly.com kann man wirklich sparen. Da kann sich den Krebs jeder leisten. Ich habe mir da doch spontan überlegt, ob ich bei dem sagenhaften günstigen Preis nicht auch mit dem Rauchen anfange. Aber weil ich dann doch wenig Lust auf eine Mitgliedschaft im „Club 58“ verspürte, habe ich dann doch von dem Vorhaben abgelassen.

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Kai Schwarzer – Kölner Busfahrer und Kampfraucher hetzt gegen Ausländer

Etwas älteres Material vom Kölner Kampfraucher. Kai „Achim“ Schwarzer hatte mal wieder einen seiner Ausraster. In altbekannter Manier hetzte der Busfahrer aus der Südstadt im Mai 2015 gegen Zuwanderer:

Kai „Achim“ Schwarzer: Diese scheiss Asylanten brungen nur Kriminalität und Krankheiten nach Deutschland, aber denen blässt man ja Zucker in den Arsch!

(Quelle)

Kai Schwarzer:Kölner Busfahrer hetzt gegen Schwarze

Kai Schwarzer:Kölner Busfahrer hetzt gegen Schwarze

Wussten Sie schon? Raucher sind tolerant, offen und liberaaaaal! Und Vorurteile haben sie schon gar nicht! Was man an Herrn Schwarzers Ausrastern regelmäßig sehen kann. Kai, bist Du eigentlich schon in der NPD? Oder sind die Dir zu links?

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Aus der Schweiz: „Fümoar“ hat ausgeraucht.

„Fümoar“ ist in der Schweiz, das was der „VEBWK“ einst in Deutschland war. Ein Verein, mit dessen Hilfe, namentlich einer „Vereinslösung“, man versuchte, das Quarzen in Lokalen für eine Handvoll Schwerstabhängige trotz Rauchverbot doch noch zu ermöglichen. Ausgenutzt wurden jeweils reale oder vermeintliche Gesetzeslücken, welche eine Zeitlang Vereinen, deren alleiniger Zwevck auf den Konsum von Tabakdrogen ausgerichtet war, es ermöglichte, ausschließlich ihre Vereinsmitglieder in speziellen „Vereinslokalen“ rauchen zu lassen. Raucherwirte konnten daraufhin ihren gastronomischen Betrieb als „Vereinslokal“ deklarieren zu dem nur Mitglieder (also i. d. R. schwerstsüchtige Nikotinfans) Zutritt hatten. Der normale Mensch musste draußen bleiben.

In der Schweiz wurde derlei vor einigen Jahren bereits vom Bundesgericht als unzulässig erklärt, in Bayern hat sich die Sache seit 5 Jahren auch erledigt. Dort trat 2010 ein umfassender Nichtraucherschutz in Kraft, der das Rauchen in Lokalen ausnahmslos verbot. Die Vereine, deren Vereinsziel Lungenkrebs und Raucherbein waren bzw. sind, bekamen ein ganz erhebliches Legitimationsproblem. Warum weiter existieren, wenn man seinen Mitgliedern kein Angebot mehr machen darf?Seinen aussichtslosen Kampf gegen die Vernunft hat daher nun auch der Schweizer Ableger der Raucherveine beendet:

Fümoar am Ende – Auflösung ist beschlossen
Das jahrelange Hin und Her um das Rauchverbot in Basler Restaurants hat ein Ende. Der Verein Fümoar wird sich an der Generalversammlung auflösen.
(Quelle)

So bekommt die lange Reihe der Niederlagen der Lungenkrebsfanatiker ein weiteres Glied. Rauchen in der Gastronomie ist eben ein Anachronismus, der den normalen Menschen nicht mehr zu vermitteln ist. Bye bye, Fümoar! Und schau’n mir mal, wie lange es der „VEBWK“ noch macht. 😉

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Gestern in Österreich

von Matthias Aichmaier

Eine kleine Anekdote aus dem “Aschenbecher Europas”. Nach einer Bergtour war es spät geworden, und wir hatten noch ca. drei Stunden Heimfahrt vor uns. Also fiel die Entscheidung, ein Gasthaus anzuzusteuern, um dort das Abendessen einzunehmen. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es mich einige Mühe kostete, die Kids in ein Restaurant zu lotsen. Schon wieder McDonalds, das wollte ich mir nämlich nicht antun. Um kurz vor 19:00 betraten wir einen äußerlich ansprechenden Landgasthof in Oberösterreich. Zum gleichen Zeitpunkt fiel eine größere Abendgesselschaft ein, offensichtlich eine Geburtstagsfeier. Also schnell die Bestellung aufgegeben, um das Essen auf dem Tisch zu haben, bevor sich der Koch an die Großbestellung macht.

Es wurde immer voller und just als unser Essen serviert wurde, gingen einige Trachtler zur Bar und es hieß „Feuer frei“. Dumm war nur, dass sich die Bar im Gastraum befand. Ich fragte die Bedienung, wo man sein Essen rauchfrei verzehren könne und bekam als Antwort „es sei heute voll und es würde geraucht“. Mein Gesichtsausdruck hat dann aber wohl dazu geführt, dass sie sich die Antwort noch mal überlegt hat. Sie führte uns dann in das „Stüberl“. Nicht geheizt, wohl gemerkt. Das Essen haben wir selbst dorthin getragen. Auf jeden Fall besser, als in einem vollgequalmten Gastraum zu sitzen. Beim Verlassen des Gasthauses sah ich noch einen kleinen Aufkleber an der Eingangstür, auf dem eine brennende und eine durchgestrichene Zigarette und der Text „Abgetrennter Raucherraum“ zu sehen war. Die Realität war eine andere: Im gesamten Gastbereich wurde gequalmt. Die einige Möglichkeit, der Belästigung auszuweichen, war das kleine und ungeheizte Stüberl (ca. 15qm groß). Bin ich froh, dass sich das Thema zumindest hier in Bayern erledigt hat. Man kann es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es bis vor ein paar Jahren auch bei uns noch undenkbar war, sein Essen rauchfrei einzunehmen.

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Der wahrscheinlich dümmste Raucher der Welt

Raucher sind nicht die Allerhellsten, das ist bekannt. Aber was dieser japanische „Genussfreund“ da fabriziert, das ist an Dummheit schon schwer zu schlagen. Während eines Onlinechats versucht er, sich eine Zigarette anzuzünden. Das Ergebnis ist aber weniger der beabsichtigte „Genuss“ sondern ein ausgewachsener Zimmerbrand. Rauchen macht entweder dämlich oder man muss dämlich sein um zu rauchen. Egal, einfach ansehen und sich nur noch wundern:

Link zum Video bei GMX

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Christoph Lövenich – der „Wutnikotiniker“

Christoph Lövenich war früher Vorstand des zumindest Insidern sehr gut bekannten „Netzwerk Rauchen e. V.“. Diese Organisation dürfte eine der bizarrsten Vereinigungen sein, die das deutsche Vereinswesen zu bieten hat. Die Mitglieder und Sympathisanten dieses kleinen  Nikotinistengrüppchens fallen entweder dadurch auf, dass sie Rauchgegner in rüdester Form regelmäßig öffentlich beschimpfen (Link 1, Link 2), oder abwegige Thesen verbreiten, nach denen Passivrauch unschädlich und Rauchen auch gut für die Gesundheit sei oder sie sich allgemein für Lungenkrebs und Raucherbein einsetzen, wie der hier oft besprochene derzeitige Vorstand Michael Löb.

Jetzt hat der oben bereits angesprochene Christoph Lövenich aus Bonn ein neues Pamphlet ins Netz gestellt, das dann doch erheblich erhärtende Indizien dafür liefert, dass das Tabakrauchen zu ernstlichen geistigen Schäden führt. Unter dem Titel „Spatzen-Hirne‘ hetzen gegen Intertabac, Mikro-Demo gegen Dortmunder Tabakmesse“ versucht der Bonner „freiberufliche Sozialwissenschaftler“ und Langzeit-Doktorant eine kleine Demonstration von Rauchgegnern vor der aktuell stattfinden Tabakdrogenmesse „Intertabac“ in Dortmund auseinander zu nehmen. Wie immer bei Lövenich bleibt es beim Versuch.

Natürlich, wir kennen Christoph Lövenich und wissen, dass die Beleidigung des Gegners wie bei dem Verein, bei dem er immer noch Mitglied ist, zur Standarddiktion gehört. Beleidigungen und Nazivergleiche sind eben die ultima ratio des geistig Unterlegenen. Und im Vergleich zu den Dauerpöbeleien seiner Kollegen bleibt Lövenich mit der Formel „Spatzenhirn“ ja noch einigermaßen moderat. Dass er ebenfalls kein großer Denker ist, hat er hinlänglich bewiesen. Wenn ich mit recht erinnere, stammt von ihm die Aussage, es seien ja die Warnhinwesie auf den Zigarettenpackungen, die in Wirklichkeit Lungenkrebs auslösten und nicht die Kanzerogene im Tabakrauch selbst. Für ein echtes „Spatzenhirn“ sind das durchaus erbauliche intellektuelle Einlassungen.

Bereits bei den ersten Zeilen, die Lövenich in die Tastatur entlässt, wird aber deutlich, dass der Mann ein weit größeres Problem hat, als seine notorische intellektuelle Unterlegenheit:

Christoph Lövenich: Alle Jahre wieder, anlässlich der InterTabac im September, bauen sich unverbesserliche Antiraucher vor den Dortmunder Westfalenhallen auf. Unter der Führung des Berliner Ruhestandsbeamten Johannes Spatz, einem der fanatischsten Kreuzzügler gegen den Tabak hierzulande, verlangt man das Verbot der dortigen Fachmesse der Tabakwirtschaft. Zur „Demonstration“ von Spatz‘ Grüppchen „Forum Rauchfrei“ ist letzten Freitag immerhin doch eine beachtliche Phalanx von rund 20 Leuten aufmarschiert. Eindruck schinden wollte diese Armada offenbar, indem sie sich die meisten weiße Kittel überwarfen. Bei anderen sind diese Wutspießbürger immer kleinlich auf Gesetzeseinhaltung (Rauchverbote, Vorl. Tabakgesetz) bedacht, selbst kamen sie hier dem Uniformverbot des Versammlungsgesetzes bedenklich nahe, bei dem der Gesetzgeber z.B. Braunhemden im Hinterkopf hatte – wenn wir schon gerade bei Antirauchern sind.

Man erkennt, Lövenich ist Profi. Wie er gekonnt den Nazivergleich in sein Pamphlet einbaut, ohne „den Adolf“ expressis verbis zu bennenen, das zeigt die jahrelange Erfahrung des Nikotinspießbürgers (um mal bei Lövenichs Diktion zu bleiben). Ja, er ist nicht der Allerhellste, der Christoph, aber er bekommt es immer wieder hin. Ganz nebenbei wollen wir seine nachgerade geniale Idee, das Anziehen von Arztkleidung („weiße Kittel“) auf einer Demonstration sei ein möglicher Verstoß gegen das Uniformverbot des Versammlungsgesetzes, nicht unbeachtet lassen.

Hätte sich der „Wutnikotinkier“ Lövenich mal kurz informiert, hätte er gesehen, dass ein guter Teil der Gegendemonstranten gegen die Tabakmesse tatsächlich den Arztberuf ausübt. Das Tragen von Arztkitteln ist bei dieser Berufsgruppe durchaus üblich. Und auch in Bezug auf bereits stattgefunden habenden Ärztedemos ist mir nichts davon bekannt, dass man diese Personen in Haft nahm, nur weil sie einen Arztkittel trugen. Könnten es sein, dass Lövenich die rechtlichen Hintergründe mal wieder nicht kennt? Denn auch die juristischen Fakten zu recherchieren hat Lövenich nicht vermocht. Aber wen wundert das? Hätte er das getan, so hätte er schnell erkannt, auf was die Norm zielt. In einer Vorprüfung zur Verfassungsmäßigkeit des § 3 VersG hat nämlich das Bundesverfassungsgericht festgelegt, dass der §3 VersG zumindest dann verfassungskonform sei, wenn sich das Verbot des Tragens einheitlicher Kliedungsstücke bei einer Demonstration auf Kleidung beschränke, die einen „suggestiv-militanten“ und „einschüchternden“ Zweck verfolge. Also i. W. Naziuniformen und ihre Nachahmungen bzw. Skinheadoutfits o. ä.. Bei Arztkitteln kann man dagegen in aller Regel davon ausgehen, dass zumindest normale Menschen nicht von Arztkleidung eingeschüchtert werden oder sie als „militant“ empfinden könnten. Bei Herrn Lövenich mag das anders aussehen, aber darüber kann man nur spekulieren.

Christoph Lövenich: Denn was früher der Schwarzkittel an doppel- und pseudomoralischer Autorität verkörpert hat, wird heute dem Weißkittel zugesprochen. Jedenfalls, wenn er Public-Health-Mediziner (wie Spatz es in Berliner Behörden war) oder Ärztefunktionär ist und mit vermeintlichen Wahrheiten politische Unterdrückungsmaßnahmen fordert.

In der Tat, der Mann hat ein Problem mit Ärzten. Auf soviel Masse an geballtem geistigen Dünnpfiff muss man(n) erstmal kommen. Die bösen Ärzte, die dem „libertären Genießer“ Lövenich den Spaß am Errauchen seines Lungenkrebs mit allen Mitteln vergällen wollen. Ein beliebtes und gerne wiederholtes Feindbild bei dem Bonner Raucheraktivisten. Apropos „Lungenkrebs“: Was macht Herr Lövenich eigentlich, wenn „es“ ihn mal erwischen sollte? Klar. Weiterrauchen. Denn sein Verein weiß „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“. Und Rauchen kann ihn womöglich ja auch heilen.

Christoph Lövenich: Einst galt der katholische Priester als Instanz in Sexualfragen, heute traut man den Predigern der Gesundheitsreligion bei Statistiken, Zahlen und Fakten über Rauch und Umgebungsrauch, Alkohol, Ernährung usw.  Bei genauem Hinsehen aber erweist sich die sexuelle Erfahrung des Durchschnittspriesters als recht imposant im Vergleich zur Fachkompetenz und Seriosität unserer „Moralstatistiker“ (Mark Twain)  bei Lebensstilfragen. Man biegt sich die Dinge zurecht, damit sie in die eigene Agenda, hier: die Bekämpfung des Tabakgenusses und der rauchenden Menschen, passen.

Ich persönlich würde mich schämen, wenn ich so viele Zeilen Text benötigte, um meine liebsten Feindbilder (Kirchenleute und Mediziner) abwatschen zu wollen. „Kirche doof, Ärzte doof, alle doof! Rauchen will!“ hätte auch gereicht. Ich frage mich beim Lesen eines solchen Quatsches immer, woher der Mann eigentlich seine verschiedenen Traumata bezogen hat.

Christoph Lövenich: Aber warum sich mit Argumenten auseinandersetzen, wenn man die Massenmedien auf seiner Seite hat; so hat jüngst der WDR in seiner Lokalzeit Dortmund dem Anliegen Spatzens und seiner Jünger Raum gegeben. Sie wurden in einem TV-Beitrag vom 09. September 2015 als „Experten“ tituliert, denn so nennt man heute die Kaste der übers gemeine Volk Erhabenen. Ferner zeigte der Sender einen Ex-Raucher mit Atemschlauch und implizierte, ein solches Schicksal stünde einem großen Teil der Tabakgenießer dereinst bevor. Und der anfangs verlinkte WDR-Artikel lässt Neutralität ebenfalls vermissen. So kennen wir die ‚ausgewogenen‘ Öffentlich-Rechtlichen mit ihren gutmenschlichen Redakteuren und deren Zeigefingern, die sie tief in unsere Angelegenheiten bohren.

Ach ja, ein Feindbild haben wir natürlich vergessen, das der „Wutnikotinist“ Lövenich immer gerne pflegt: Die bösen „Systemmedien“ mit ihrer „genussfeindlichen“ Berichterstattung. Die Mitglieder der Personengruppe, die der Bonner Raucherkativist lässig als „Tabakgenießer“ bezeichnet, sind übrigens in der Regel schwerstabhängige Drogenkonsumenten mit einer hohen Mortalitätsrate. Das nur zur Klarstellung.

Christoph Lövenich: Der Erfolglosigkeit der Spatz-Truppe in Dortmund zum Trotz gehört sie zu einem internationalen Netzwerk der Tabakbekämpfung (Tobacco Control), und hat dazu beigetragen, im vergangenen Jahr eine InterTabac-Tochtermesse in Indonesien verhindern.

Sehr amüsant. Herr Lövenich spricht von der angeblichen Erfolglosigkeit der Gruppe um den Nichtraucheraktivisten Johannes Spatz und dem „Forum rauchfrei“. Besonders amüsant deshalb, weil der kleinen Truppe von Lövenich bis dato kein einziger nachweisbarer Erfolg vergönnt war, etwas gegen den Nichtraucherschutz auszurichten. Von der dauernden Bereitschaft, sich öffentlich nachhaltig lächerlich zu machen und ausgelacht zu werden als positive Begeleiterscheinung des Engagements der Lungenkrebsfreunde einmal abgesehen. Die letzte Glanztat bezüglich Erfolglosigkeit war übrigens das Scheitern des Volksbegehrens in NRW mit dem das dortige strikte Rauchverbot abgeschafft werden sollte. Lövenichs Sekundärgrüppchen „Rauchen NRW“ war maßgeblich daran beteiligt. Ja, wenn man es regelmäßig so versemmelt wie Lövenich, dann darf man schon mal etwas wütend werden.

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: „Wenn man keine Ahnung hat…“

„…einfach mal Fresse halten!“. Dieser Satz des Kabarettisten Dieter Nuhr ist mittlerweilese zum geflügelten Wort geworden. Aber es wäre schade, wenn sich alle dran hielten. Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ ist so eine rühmliche Ausnahme. Denn trotz, dass er die Artikel, die er bei facebook verlinkt, nicht einmal in Grundzügen versteht, postet er weiter Links wie diesen:

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS!

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS! (Quelle)

Leider spart sich Herr Löb jede Anmerkung zum Artikel. Das ist eben die heutige facebook-Generation, auch wenn ihre Teilnehmer schon etwas älter sind. An der Formulierung von ganzen zusammenhängen Sätzen hapert es i. d. R. etwas. Ich interpertiere daher folgendes: Die Frage „Could Tobacco cure cancer“ interpertiert Herr Löb, dahingehend, dass das Rauchen von Tabak Krebs heilen könne.

Leider ist dem nicht so. Hätte er nämlich den Artikel gelesen, so hätte er verstehen müssen, dass mitnichten das Rauchen von Tabak z. B. Lungenkrebs heilen kann sondern dass der Tabak genetisch manipuliert wird, um eine Substanz namens Etoposid zu produzieren. Diese wird als Chemotherapeutikum u. a. gegen bestimmte Formen des Lungenkrebs verwendet.

Etoposid kommt natürlich nur in einer seltenen Pflanze vor, die sich „Himalaya-Maiapfel“ nennt, aus der Gattung der Fußblätter (Podophyllen) stammt und die eben nur im Himalaya wächst. Der Stoff ist daher sehr teuer. Kann man ihn durch eine einfache Nutzpflanze wie Tabak herstellen lassen, ließen sich die Verfügbarkeit steigern und somit der Preis senken.

Weiteres Problem: Wenn der genetisch manipulierte Tabak Etoposid anreichert und daher geraucht werden soll, wäre es zu überlegen, ob die Substanz Etoposid die Glutzone mit einer Temperatur von ca. 900°C unbeschadet verlassen kann. Zweifel sind mehr als angebracht. Und ob die Substanz prophylaktisch gegen das Bronchialkarzinom wirkt, ist ebenfalls hochgradig fraglich. Aber wie soll jemand wie Löb, der sich hauptberuflich als freier Memoirenschreiber für jedermann verdingt, derartige Zusammenhänge eruieren? Aber so sind sie eben, die Hardcoreraucher: Der Tabak wird vergöttert, egal in welchem Zusammenhang. Hauptsache, die 5 Buchstaben lauten „T“, „A“, „B“, „A“ und „K“.

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Netzwerk Rauchen: Fordern kann man viel. Auch „hirnverbrannten Schwachsinn“

Das „Netzwerk Rauchen“ ist dafür bekannt, regelmäßig, wie sich der Kabarettist Wilfried Schmickler einmal entsprechend geäußert hat, „hirnverbrannten Schwachsinn“ über die Ticker zu schicken. Aus diesem schönen Anlass will ich mit Ihnen heute den neuesten „hirnverbrannten Schwachsinn“ der aggressiven Nikotinikerorganisation, welcher der hier im Blog häufig genannte Michael Löb aus Worms vorsteht, besprechen.

Das „Netzwerk“ entblödet sich in seinem Artikel doch tatasächlich nicht, eine Abschaffung der Tabaksteuer zu fordern flankiert von einer deutlichen Senkung des Satzes der Mehrwehrtsteuer, die auf Tabakwaren zu entrichten ist. Man fasst sich an den Kopf. (Link zum Artikel auf der Webseite des „Netzwerk Rauchen“).

Die haarsträubende Begründung für diese abstruse Forderung: Raucher würden angeblich die Gesellschaft von Sozialkosten entlasten da sie früher stürben und man ihnen daher doch einen Bonus zuerkennen könnte. Das „Netzwerk Rauchen“ beruft sich dabei auf die Untersuchung zweier Karlsruher Sozialwissenschaftler, deren Ergebnisse bereits vorher von dem Lungenkrebsaktivisten Ronald Blumberg aufgenommen und begeistert beklatscht wurden (Link). Während es Blumberg aber bei einem Applaus für die Rechenergbenisse der Karlsruher Forscher belassen hat, legt Löb nun nach:

„Netzwerk Rauchen“: Netzwerk Rauchen verlangt aber ein Ende der unrichtigen Propaganda, die Raucher in völliger Verkennung der Realität  zu Sündenböcken und Parasiten abstempelt. Und eines wird auch ganz deutlich: Die Tabaksteuer gehört sofort abgeschafft! Korrekt und fair wäre im Gegenzug sogar eine weitere Entlastung, etwa durch Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Tabakwaren.(Quelle)

Standardfrage: Was hat der Mann genau geraucht? Wir halten mal fest: Da bringt sich eine Bevölkerungsgruppe langsam und schleichend um und fordert für ihren Suizid auf Raten noch einen Bonus. Ja, die Aussage „hirnverbrannter Schachsinn“ trifft die Einlassung des Herrn Löb vom „NWR“ ziemlich genau. Aber sie zeigt das verquere Denken der Organisation um den Wormser, der sein Geld als freiberuflicher  Memoirenschreiber verdient.

Da ich gerne weiter als zur nächsten Ecke denke, male ich mir gerade aus, wann die nächsten Gruppen mit potenziell tödlichen Hobbies aufheulen und begehren, doch zu Lebzeiten von allerlei Kosten ihrer Freizeitbeschäftigung entlastet zu werden.

Apropos „aufheulen“: Wie wäre es denn mit dem Motorradfahrer, der jedes Wochenende im Sommer die Schwarzwaldhochstraße mit in höchsten Tönen heulendem Motor rauf und runter heizt? Er möchte vielleicht von der KfZ-Steuer befreit werden. Begründung: Die Art wie er sein Gefährt durch die Kurven prügelt, sei durchaus dazu angetan ihn das Rentenalter nicht erleben zu lassen. Dies entlaste die Sozialkassen und das müsse man ihm doch irgendwie vergüten. Auch die Alkoholiker werden begeistert sein: Schnaps und Bier frei im Supermarkt abholen und sich die Birne zudröhnen bis der Arzt kommt. Oder der Leichenwagen.

Lieber Michael Löb, ich kenne Sie und Ihren „hirnverbrannten Schwachsinn“ zur Genüge. Aber das, was Sie da proklamieren, ist ungeheuerlich. Aber da ich weiß, dass dauernder Tabakkonsum die Denkfähigkeit eines Menschen negativ zu beeinflussen vermag, muss ich Ihnen leider bescheinigen, dass Sie ihre Gedanken nicht konsequent zu Ende gedacht haben. Man kann nämlich noch viel weiter gehen. Ich fordere daher:

  • Freizigaretten für alle Raucher bis zum Erreichen der Erstdiagnose eines Lungenkrebs.
  • Zigarettenautomaten für KOSTENLOSE Kippen an JEDER Straßenecke, damit auch Raucher, denen bereits ein Bein fehlt, diese leicht erreichen können.
  • Einführung einer Rauchpflicht für alle Personen ab 12 Jahren!
  • Wer nicht rauchen mag, wird mit 50 Jahren sanft aus dem Leben befördert.

Na, Herr Löb, das ist „hirnverbrannter Schwachsinn“ meinen Sie? Dann lesen doch nochmal IHR Pamphlet durch! Und vielleicht lesen Sie mal den Artikel aus der SZ von Hanno Charisius, der der Studie nämlich einige Schwächen bescheinigt. Wenn’s denn langt, den zu verstehen.

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Deutscher Zigarettenverband: Eltern sollen ihre Kinder im Auto weiter vollrauchen dürfen!

Gelegentlich frage ich mich, ob Personen, deren Hauptgeschäft der Lobbyismus für tödliche Tabakdrogen ist, eigentlich noch mit normalen Maßstäben zu fassen sind. OK, bei Netzwerk Rauchen & Co., also den Grüppchen der Süchtigen, die schon seit Jahren ebenso lautstark wie erfolglos gegen den Nichtraucherschutz agitieren, wundert mich gar nichts mehr. Aber dass gelegentlich ein Vertreter eines offiziellen Verbandes einen Blödsinn im Dienste der Killerdroge Tabak über die Ticker gibt, bei dem sich mir ob des dargebotenen Unsinns die Nackenhaare senkrecht stellen, das kommt schon manchmal vor. Gestern war es wieder soweit.

Der „Deutsche Zigaretten Verband“ (DZV), ansässig in Berlin, denn die Nähe zur Macht ist den Tabakdrogendealern immer wichtig, ist die Nachfolgeorganisation des „VdC“, der vor einigen Jahren aufgelöst wurde, weil sein Hauptmitglied Philipp Morris (mit der Marke „Marlboro“ aka „Mordboro“) diesen verließ. Der Geschäftsführer des DZV, Jan Mücke, hat sich zu dem von der Bundesdrogenbeauftragten Mortler geforderten Rauchverbot in PKW geäußert, welches wirksam werden soll, wenn Kinder im Wagen mitfahren. Er erklärte diesbezüglich:

Jan Mücke, DZV: Der Deutsche Zigarettenverband hat die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU), das Rauchen in privaten PKWs im Beisein Minderjähriger zu verbieten, kritisiert. Verbandsgeschäftsführer Jan Mücke erklärte heute in Berlin, ein derartiges Verbot sei überflüssig. „Frau Mortler befindet sich im Verbotsrausch. Jeden Tag wartet sie mit neuen Verbotsideen auf. Ein Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr, ein totales Verbot der Tabakwerbung oder nun Rauchverbote in privaten Autos, keine Verbotsforderung ist Frau Mortler platt genug, um nicht doch damit die Öffentlichkeit zu behelligen“, sagte Mücke heute in Berlin.

Es mag ja beruhigend wirken, wenn Herrn Mücke zu der berechtigten Forderung nach einem Rauchverbot im Auto wenn Kinder mitfahren nur der übliche Unfug einfällt wie „Verbotsrausch“, und „überflüssiges Verbot“. Das Wort „Verbot“ als Schreckvokabel muss einfach sein. Es ist Standarddiktion jener, die den Tod verkaufen und dies auch weiter tun möchten. Aber ich frage mich dann schon, wofür der Mann eigentlich bezahlt wird, wenn bei ihm der intellektuelle Output auf der Stufe von „Netzwerk Rauchen“ oder „VEBWK“ stecken bleibt. Dann könnte man auch Christoph Lövenich auf den Chefposten der Tabakdrogenhändler berufen. Aber, das sei zugegeben, die Position, welche Herr Mücke berufsmäßig vertreten muss, ist schon eine ziemlich dumme.

Schauen wir uns doch mal die Realität an: Täglich sieht man im Stadtbild Eltern, die ihre Kinder rücksichtslos vollrauchen. Eben weil die Eltern a) drogensüchtig und b) äußerst einsichtsresistent sind, was ihr Verhalten und dessen Selbst- und Fremdschädlichkeit betrifft. Da wird direkt über dem offenen Kindernwagen gequalmt (meistens mehrere Muttis im Trio oder Quartett, denn RaucherInnen sind halt sehr kommunikativ), da werden in Bereichen der Außengastronomie die mit am Tisch sitzenden Kinder gandenlos eingeraucht und auch an der Ampel oder vom Geh-/ Radweg aus sieht man häufig „Genussfreunde“ die im Auto quarzen obwohl der Nachwuchs im Kindersitz auf dem Rücksitz Platz genommen hat. Sch….egal, die Fluppe muss brennen, der Drogenabhängige braucht seinen „Schuss“.

Der nächste intellektuelle Overkill gelingt Herrn Mücke dann bei diesem Satz:

Jan Mücke, DZV: Offenbar hält die CSU-Politikerin ihre Mitbürger für völlig lebensuntauglich ohne staatliche Verbote. Damit werden erwachsene Menschen weiter entmündigt.

Setzen, Herr Mücke! Nichts verstanden, sechs! Hier geht es nämliche gerade nicht um die Entmündigung von Erwachsenen, was übrigens ein Standardargument jener Grüppchen, deren Geschäftsmodell das Verteilen von Krankheit, Siechtum und Tod unter der Bevölkerung ist, sondern um den Schutz derer, die sich nicht wehren können.

Jan Mücke, DZV: Nach einer repräsentativen dimap-Umfrage im Auftrag des DZV vom Juni diesen Jahres fühlen sich 94 Prozent der Deutschen gut oder sehr gut über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens informiert.

Prima Herr Mücke, wurden da auch Kindern befragt? Die wissen übrigens meiner Erfahrung nach, zumindest ab einem gewissen Alter, sehr gut, was man sich mit dem Rauchen antut. Alleine das Problem ist, dass sie sich oft nicht gegen Erwachsene wie Eltern erwehren können, wenn diese die Bude in eine Räucherhöhle verwandeln. Eventuell, weil sie dann den Zorn der Eltern zu spüren bekommen, weil Papa oder Mama eben qualmen MUSS. Und dass das Wissen um die Tödlichkeit von Tabakkonsum kaum einen Süchtigen abhält, trotzdem zu rauchen, dürfte bekannt sein, Herr Mücke. Darauf basiert nämlich Ihr Geschäftsmodell.

Jan Mücke, DZV: DZV-Geschäftsführer MÜCKE sagte dazu heute in Berlin: „Eltern können die Gefahren des Rauchens selbst gut einschätzen und setzen deshalb ihre Kinder nicht dem Tabakrauch aus, weder in ihren Autos, noch im Kinderzimmer oder sonst im privaten Bereich.

Stimmt. Deshalb entstammen die oben gemachten Beobachtungen ja nur der Phantasie de rmilitanten Antiraucher und sind reine Hirngespinste. Ach ja, Herr Mücke, wenn wir denn schon beim Thema sind: Die Erde ist eine Scheibe, die Mondlandung fand in einem Studio statt und Elvis hat Kennedy erschossen..

Jan Mücke, DZV: Mündige Bürger können das selbst entscheiden, ohne dass es dafür eines staatlichen Verbotes bedürfte

Und genau da liegt das Problem, Herr Mücke: Wir reden bei Rauchern von Drogenabhängigen. Die haben einen Teil ihrer Mündigkeit schon vor Jahren oder Jahrzehnten am Zigarettenautomat abgegeben. Da ist nichts mit „freier, mündiger Entscheidung“. Da braucht der Tabakdrogenjunkie seinen nächsten Schuss. Und zwar i. d. R. in sehr kurzen Zeitabständen.

Jan Mücke, DZV: Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass eine signifikant hohe Zahl von Erwachsenen Kindern in privaten PKW dem Tabakrauch aussetzen.

Herr Mücke vom DZV ist nicht nur kein intellektueller Überflieger wie man an seiner äußerst schwachen Argumentation erkennen kann, er ist zudem nicht einmal in der Lage, wissenschaftliches Studienmaterial zu recherchieren. Oder er sagt bewusst die Unwahrheit. „Google“ kann übrigens helfen, Studien zum Thema „Rauchen im Auto“ zu finden. Man  muss allerdings Englisch können:

Hier die komplette Ergebnisliste einer kurzen Internetrecherche. Kein Studienmaterial? Herr Mücke, besuchen Sie doch mal einen VHS-Kurs zum Thema „Internet für Einsteiger“. Dort lernt man eine Suchmaschine zu bedienen.

Zum Schluss holt sich dann der Chefintellektuelle des DZV noch Argumentationshilfe von außen. Genauer vom ehemaligen Chef der Polizeigewerkschaft Freiberg:

Jan Mücke, DZV: Auch die Gewerkschaft der Polizei GdP hatte Forderungen nach einem Rauchverbot in privaten PKW mehrfach kritisiert. Sie hält Verbote dieser Art für schwer durchsetzbar. Für die Polizei ist es nach Auffassung des ehemaligen GdP-Chefs Freiberg schwer genug, das Handy-Verbot am Steuer durchzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Polizei derzeit mit ihrer Kernaufgabe, in Zeiten von Flüchtlingsströmen für innere Sicherheit zu sorgen, bereits stark ausgelastet ist. Eine flächendeckende Kontrolle eines Rauchverbotes im Auto im Beisein von Kindern könnte kaum gewährleistet werden und ist somit nicht praktikabel.

Wieder eine Argumentation, die an geistiger Schlichtheit kaum zu steigern ist. Die Einlassung: „Wir können es nicht kontrollieren, also bringt ein Verbot nichts.“ kann als Bankrotterklärung des Staates vor dem Rechtsbruch aufgefasst werden. „Wir können nachts keine Einbrüche verhindern, dazu haben wir zu wenig Leute. Deshalb ist Einbruch von 22:00 bis 6:00 morgens erlaubt. Verzichten Sie als Täter aber bitte dabei auf Verletzungs- oder Tötungshandlungen. Danke! Ihre Polizei„. Ich suche gerade eine Wand um den Kopf mal kräftig dagegen zu schlagen. Aber Herrn Mücke kommt diese kleingeistige Einlassung durchaus gelegen. Man ahnt warum.

Fazit: Ein Rauchverbot im Auto muss kommen. Zumindest wenn Kinder im Wagen sitzen, die sich oft den Widerstand gegen die Erwachsenen nicht zutrauen und daher lieber klein beigeben als einen familiären Konflikt zu riskieren. Viele erwachsene Raucher sind darüber hinaus zu stark abhängig von ihrer Droge, als dass sie besondere Rücksicht auf Kinder nehmen könnten oder wollten. Die Droge, mit deren Vertrieb der DZV sein Geld verdient, lässt ihnen da wenig Entscheidungspielraum. „Mündigkeit“ fällt aus wegen „is‘ nich'“. Darunter müssen dann die schwächeren leiden, in dem Falle Kinder. Und das muss sich dringend ändern.

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„Bürger für Freiheit und Toleranz“: Papier ist geduldig, Webseiten auch.

Es gibt Neuigkeiten von den Tabaklobbyisten des Vereins „Bürger für Freiheit und Toleranz“, einem Splittergrüppchen, das vor Jahren aus der erfolglosen Kampagne „Bayern sagt NEIN!“ gegen das kompromisslose Rauchverbot in Bayern hervorgegangen ist. Auf den Webseiten der Truppe um den Erfolgsverleger Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der vor einigen Jahren den deutschen Penthouse-Verlag erfolgreich in die Insolvenz geführt hatte, ist ein Pamphlet erschienen, das beim Leser ein wohliges Gruseln zu erzeugen in der Lage ist. Unter dem Titel „Maas(ist)voll: Schöner Leben = Hässliches löschen!“ schwurbelt ein Matthias Heitmann, der als „freier Publizist und Redakteur der BFT Bürgerzeitung“ vorgestellt wird und der auch im Vorstand der Tabaklobbyisten um Meinsen tätig ist, in einer grausigen Kindersprache einen Text herunter, der sich dem Leser erst beim zweiten oder dritten Lesen vollständig erschließt. Ich zitiere mal die Kernsätze (wenn man in dem heillosen Geschwätz des Herrn Heitmann überhaupt einen Kern zu erkennen vermag):

Matthias Heitmann („bft e. v.“): „Ach so, so etwas Ähnliches plant Ihr in Berlin gerade? Is ja en Ding, das habe ich gar nicht gewusst! Der Bundesjustizminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief dazu aufgefordert, böse Nachrichten schneller zu löschen, am besten, bevor man sie liest?

[…]

Ach so, die Fotos ertrunkener Flüchtlinge sollen im Facebook drinnen bleiben, nur die Demonstrantenfotos sollen raus? Also, das finde ich aber nicht so konsequent!“

[…]

Manchmal, ich gebe es zu, stört mich sogar die Nase meines Nachbarn, und ich wünschte, ich könnte da einfach auf so einen Knopf drücken, und weg wäre sie. Andererseits wäre ich aber natürlich dagegen, ihm auch so einen Knopf zu geben. Der hat einfach gar keinen Geschmack! Am besten, Sie, Frau Merkel und Herr Maas, behalten diese Knöpfe alle für sich und rücken sie nicht heraus. Den Leuten ist ja nicht zu trauen. Was damit für ein Schindluder angestellt werden könnte, so mit Zensur und so.

Also fassen wir das Geschwurbel des Herrn Heitmann, der auf den Vorstandseiten des „bft e. V.“ klassisch in Denkerpose abgelichtet ist (Link), mal zusammen: Herr Heitmann wendet sich gegen eine mögliche Zensur von Netzinhalten. Punkt. Dabei reicht es aber nicht einmal ansatzweise für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Forderungen von Justizminster Maas. Jener fordert eben nicht, wie Heitmann behauptet, eine Löschung „böser Dinge“ sondern Maas hat sich dafür ausgesprochen, fremdenfeindliche, rassistische und volksverhetzende Kommentare insbesondere auf der Plattform facebook schneller durch den Betreiber löschen zu lassen. Eine durchaus legitime Forderung, wenn auch im Detail abgewogen werden müsste zwischen zulässiger Meinungsäußerung und strafrechtlich relevanten Inhalten. Insofern kommt das, was Heitmann da verzapft, einem intellektuellen Offenbarungseid gleich. Ein dummes Geschwätz auf niedrigstem Niveau, denn es reicht nicht einmal zu einer ansatzweisen Reflexion der Forderungen von Maas.OK, lasen wir das dumme Teletubbieniveau des Herrn Heitmann mal beiseite. Ich hätte von einem bft-Mitglied aber auch nicht erwartet, dass hier mehr kommt als das übliche „Zensur ist doof!“.

Apropos „Zensur“: Denn nun, liebe Leserinnen und Leser, ahnen Sie was jetzt kommt. Meine wie immer saudämliche Nachfrage à la „wie hält es eigentlich ‚Bürger für Freiheit und Toleranz‘ mit der Meinungsfreiheit?“, um mal das Wort Zensur zu vermeiden.

OK, dass der Vorsitzenden dieses selbsternannten Toleranzgrüppchens, also der Herr Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der nebenbei auch der notorisch toleranten und leider auch notorisch erfolglosen FDP angehört, bereits vor Jahren versucht hatte, mich meinungsmäßig auf Linie zu bringen, indem er eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich bei meinem Dienstherrn einreichte, ist mittlerweile eine olle Kamelle. Sie soll daher nur am Rande erwähnt werden. Und dass auf der facebook-Präsenz der „Bürger für Freiheit und Toleranz“ zum „Schutz der Leser“ unliebsame Personen gesperrt werden (so der Schriftführer des „Toleranzvereins“ Roland Dittmar)

Roland Dittmar vom Verein

Roland Dittmar vom Verein „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“ ist für Zensur

ist nun auch nicht ungewöhnlich. Man muss schließlich, wie bereits erwähnt, die unmündigen User schützen und serviert ihnen daher den Meinungsbrei, den „bft e. V.“ gerne hat. Denn die Doofies, die bei „bft e. V.“ auf facebook reinschauen, brauchen offenbar geistige Führung. Kann man ja verstehen. Ist ja alles sehr „tolerant“ dort.

Also habe ich mir mal gedacht, mache ich doch einfach mal den Toleranztest mit dem Vereinchen „Bürger für Freiheit und Toleranz“ und habe einen kleinen Leserbrief unter den Artikel des Herrn Heitmann geschrieben. Das war vor einigen Tagen.

Peter Rachow: „Na endlich, bei bft gibt es mal wieder etwas zu lesen. Und zwar zielgruppenrecht gleich in einer entsetzlichen Stakkatosprache abgefasst.

Beim Durchlesen des belanglosen Gewäschs des Herrn Heitmann hatte ich wirkliche Probleme, überhaupt mal darauf zu kommen, was der denn eigentlich sagen will. Die hier verwendete Teletubbiediktion überfordert mich dann doch etwas.

Ach so, Herr Heitmann ist gegen Zensur. Verstehe. Dies auf einer Plattform zu schreiben, deren „freie und tolerante“ Macher gegen unliebsame Meinungen z. B. auf ihrem facebook-Kanal regelmäßig mit Sperrung des betreffenden Autors vorgehen oder die schon mal bei der Schulaufsichtsbehörde des Autoren eine Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem Ziel der behördlichen Maßregeleung des unliebsamen Schreibers abladen, kommt derlei besonders gut.

„bft“ – Ein Tabaklobbygrüppchen das auf „Freiheit und Toleranz“ macht. Eine Groteske wie sie nur Herr Meinsen und seine kleine Schar von Nikotinfreunden einfallen kann.“

Ich gebe zu, der Text ist nicht nett. Aber er enthält nur erweislich wahre Tatsachenbehauptungen und rechtlich zulässige Meinungsäußerungen. Eigentlich hätte man den ja veröffentlichen müssen. Besonders, wenn man so „gegen Zensur“ ist wie „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“. Aber da hat der „tolerante“ Verein „Bürger für Freiheit und Tolerant e. VB.“ wohl ein kleines Problemchen:

„bft e. V.“ – Keine Toleranz gegenüber lästigen Meinungen!

Aha, wir lernen: „Toleranz“ ist dann gut, wenn es für das Rauchen, für Tabakdrogenkonsum und gegen Rauchverbote ist. Beim Rauchen ist man nämlich sehr „tolerant“ Bei unliebsamen Meinungsäußerungen hat die Meinsentruppe dagegen aber immer noch Schwierigkeiten, hier ihren Toleranzanspruch zu erfüllen. Aber ehrlich gesagt, wundert mich das überhaupt nicht. Ich kenne den Verein nämlich schon länger.

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Ronald Blumberg: Der „Suizid auf Raten“ des Rauchers und die Entlastung der Sozialsysteme

Es ist mal wieder soweit. Auf „Raucher in Deutschland“ wurde vom bekannten aggressiven Raucheraktivisten Ronald Blumberg aus Radevormwald, der sich mit seinem Avatar bei facebook als Zigarettenschwein darstellt, ein Unsinn eingestellt, der einem wirklich die Nackenhaare senkrecht stehen lässt:

Ronald Blumberg aus Radevormwald: Selbstmord entlastet Sozialsysteme!

Ronald Blumberg aus Radevormwald: Selbstmord entlastet Sozialsysteme! (Quelle)

Offenbar hält Herr Blumberg es für eine Art Ruhmesblatt durch seine eigenen Dummheit früher aus dem Leben zu scheiden. Denn wenn man den verlinkten Artikel liest, erfährt man auch, dass Raucher im Schnitt 10 Jahre ihres Lebens ihrer Tabaksucht opfern. „Schön blöd!“ möchte man Herrn Blumberg entgegen halten. So dumm muss man nämlich erstmal sein, für seinen Tod bis er denn mal tatsächlich eintritt, im Schnitt mehrere 10.000 Euro über viele Jahre verteilt „investiert“ zu haben.

Und ob daraus jetzt eine reale Ersparnis für die Sozialsysteme erwächst, darüber darf man getrost geteilter Meinung sein. Denn es existieren auch gegenteilige Auffassungen. Z. B. hier. Aber wie das so ist bei unseren meistens akademisch völlig unbeleckten „Genussfreunden“: Wenn etwas für das Rauchen spricht, ist die Studie gut, spricht es dagegen, ist die Studie eben schlecht.

Aber ist es nun insgesamt ein positives Ergebnis, wenn man Rauchern bescheinigt, dass möglicherweise ihr Freitod beispielsweise durch Lungen- oder andere durch das Rauchen verursachte Krebserkrankungen, durch Herzinfarkt, COPD, Schlaganfall etc. etc. zu einer realen Entlastung der Sozialsysteme führt? Warum, so frage ich mich bei diesem selten dummen Vortrag immer, sind Leute wie Ronald Blumberg dann nicht konsequent? Wer schon mit der angeblichen Entlastung der Sozialsystem durch seine eigene Drogensucht und dem daraus häufig entstehenden „sozialverträglichen Frühableben“ kokettiert, hat dann auch die verdammte Pflicht, diesbezüglich Nägel mit Köpfen zu machen. Warum also warten, bis das Bronchialkarzinom dem „Tabakgenießer“ mit 60 den Garaus macht? Nein, hier muss man dann auch wirklich konsequent sein! Da wird nicht gewartet, bis die Diagnose kommt, da wird selbst Hand angelegt.Und zwar zügig!

Also, Ronnie und Kollegen, es gilt: „Nich‘ lang schnacken, Strick in‘ Nacken!“ Irgendwo findet sich schon ein Dachbalken, ein dicker Ast oder eine andere stabile Befestigung. Und vor der Heldentat des Rettens der Sozialsystem durch zeitiges Aus-dem-Leben-scheiden darf natürlich noch, wie in solchen Situationen durchaus üblich, ein letztes Zigarrettchen geraucht werden. Meinetwegen auch zwei. Alles was zählt ist, dass die Sozialsysteme maximiert entlastet werden. Da darf man nicht kleinlich sein! Und 10 Jahre verlorener Lebenszeit lassen sich locker steigern. Liebe Genussfreunde, da ist noch deutlich Luft nach oben! Also, hopp, hopp, rauf auf den Stuhl!

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Raucher Big-Brother

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Es ist wieder Hochsaison im Assi-TV, denn erneut sind „Prominente“ (so zumindest die offizielle Ankündigung) ins Big-Brother-Haus eingezogen. Während ich früher bei solchen Formaten weggezappt habe, bin ich inzwischen begeisterter Zuschauer. Ohne Scherz! Nirgends zeigt sich nämlich die asoziale Seite von Rauchern so deutlich, wie bei diesem Format und ganz besonders in dieser Staffel.

Im Big-Brother-Haus gilt nämlich kein Rauchverbot, so wie es suchtkranke Nikotinaktivisten auch für die Gastronomie fordern. Praktisch bedeutet dies, dass die Raucher auch im Haus rauchen und auf die Nichtraucher keine Rücksicht nehmen. Desiree Nick hat die Situation besonders treffend kommentiert: „Die ist ja im Rauchwahn, die ist ja wie eine Drogensüchtige. Asozial! Wir haben hier in der Gruppe ein asoziales Element unter uns.“ (Quelle: promiflash.de).

Doch dann kam der Dämpfer. Wegen eines Regelverstosses wurde die Gruppe kurzerhand auf Nikotinentzug gesetzt. Mit der anfänglichen Gelassenheit von Raucher Nino de Angelo war schon sehr bald vorbei. Auf Entzug gesetzt, hat er sogar den Mülleimer nach Kippen durchsucht und seinen Unmut freien Lauf gelassen: „Ich will eine Scheiß-Zigarette rauchen.“ (Quelle: prosieben.de).

Falls jemand also nach weiteren Argumenten für Rauchverbote oder eine Erhöhung der Tabaksteuer sucht, Promi-Big-Brother liefert sie noch bis Ende der Woche jeden Abend auf Sat1.

Und jetzt schau ich Nina Kristin beim Baden zu. Gute Nacht!

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Netzwerk Rauchen „Junkscience“ – Mal so, mal so.

Ein beliebter Begriff, welcher bei den Lungenkrebsfreunden des sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“ immer gerne aus dem Hut geholt wird, wenn es darum geht, die Wissenschaft zu diskreditieren, ist der Begriff der Junkscience, also der „Müllwissenschaft“.Wobei es hier nicht um die wissenschaftliche Untersuchung von Problemen der Abfallwirtschaft geht. Junkscience bedeutet, dass Forschung unsauber, interessengeleitet, lobbyfinanziert usw. usw. sein soll und daher kaum vailide Ergebnisse hervorzubringen vermag. Junkscience in Verbindung mit Schädlichkeit des Rauchens bzw. Passivrauchens im Speziellen wird, so die Meinung der Mitglieder des „Netzwerk Rauchen e. V.“, besonders vom Deutschen Krebsforschungsinstitut und der Pharmalobby durchgeführt. Denn derartige Studien, zumindest wenn sie nachweisen, dass die aktive oder passive Aufnahme von Tabakrauch gesundheitsgefährdend ist, seien allemesamt mehr oder weniger Kaffeesatzleserei.

Wesentlich lockerer geht man mit Artikeln um, die zwar keinerlei belastbare Fakten liefern, die aber „nachweisen“ dass Rauchen, bzw. in diesem Falle das Kiffen, gut für den Menschen sein sollen:

„Netzwerk Rauchen“: Luc Hinterscheid fällt auf substanzlose Artikel rein (Quelle)

Der in dem Beitrag verlinkte Artikel des FOCUS ist derartig substanzlos, dass man sich mit Grausen abwenden mag. Luc Hinterscheid, der die Meldung aufgriff, ist immerhin „zweiter Bundesvorsitzender“ der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“ und sollte mit daher der Sprachregelung seines Pro-Lungenkrebs-Grüppchens halbwegs auskennen. Denn das, was in dem Beitrag des Nachrichtenmagazins verbreitet wird, ist nicht nur „Junkscience“ sondern „Junkscience im Quadrat“. Mit einem kleinen Unterschied: Hier spricht man sich für Drogenkonsum aus. Und daher findet der Artikel wohl auch die Erwähnung des Herrn Hinterscheid.

Vielleicht hat Herr Hinterscheid aber auch nur einen besonderen Traum: Rauchen, bis man Lungenkrebs hat und dann, nach der Diagnosestellung, „Kiffen gegen den Krebs“. So vollgedröhnt lässt sich das Leben in „vollen Lungenzügen“ genießen.

Ronald Blumberg: Livebericht aus der untersten Schublade

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, leider muss ich heute ein etwas unappetitliches Thema anschneiden. Es geht mal wieder um Ronald Blumberg. Der verhaltensauffällig und aggressiv auftretende Raucheraktivist aus Radevormwald hat heute seine Leser auf facebook mit folgender Aussage „beglückt“:

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden.

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden. (Quelle)

Ronald Blumberg verliert mit fortschreitender sittlicher Degenerierung anscheinend jede Hemmung, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die öffentlich zelebrierten Peinlichkeiten des Mannes sind kaum noch aufzuzählen. Sein Avatar auf facebook, mit dem sich Blumberg als rauchendes Schwein präsentiert, ist eigentlich schon peinlich genug. Obwohl, wenn dieser Avatar sein Selbstbild zurückspiegelt ist das schon in Ordnung.

Weiterhin zu nennen sind seine aggressiven Einlassungen gegen Rauchgegner, die er gelegentlich schon mal mit Ratten vergleicht, seine Fotos, wo er sich offenbar angetrunken beim Rauchen in Kneipen und damit beim Gesetzesbruch fotografieren lässt (in NRW ist das Rauchen in Gaststätten verboten!) oder seine vielen anderen Rüpelaktionen (Beispiel) reichen eigentlich aus, um sich gesellschaftlich total zu erledigen. Aber dass Blumberg jetzt auch noch öffentlich bestimmte sexuelle Phantasien erwähnt, denen er wohl nicht ganz abgeneigt ist, das ist dann wohl hoffentlich bald das Ende der Fahenenstange:

Alle Nichtraucher bitte Augen schließen, Luft anhalten, und unseren Hintern küssen (Ronald Blumberg aus facebook)

OK, jetzt kann man(n) ja derartige eigenartige Praktiken mögen. Aber warum veröffentlicht der Mann eine Kontaktanzeige ausgerechnet unter Verwendung des „pluralis majestatis“? Und warum möchte der Mann diese eigenwilligen Praktiken ausgerechnet mit einem Nichtraucher ausüben? Ich dachte immer „Tabakgenießer“ seien viel lockerer, spontaner und genussfreudiger und da sei auch mehr Stimmung während Nichtraucher nur langweilig und dröge seien. So wird es jedenfalls gerne bei den „Genussfreunden“ auf facebook kolportiert. Und, allerletzte Frage, ist es zielführend einen Nichtraucher ausgerechnet in der Gruppe „Raucher in Deutschland“ zu suchen?

Nun, all dies muss „Ronnie“ ja nicht beantworten. Vielleicht postet er irgendwann mal, wie „es“ war. Obwohl, nein, das dann doch besser nicht.

Ach ja, und besonders interessant wird das Wortspiel „Kiss my butt“ wenn man weiß, dass „butt“ im Englischen auch für „Zigarettenkippe“ steht. Nun darf sich der Nichtraucher wirklich aussuchen, was er küssen möchte. Vom Gruselfaktor dürfte es aber zwischen beiden Alternativen nur graduelle Unterschiede geben.

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The „Black-lung-lie“-lie: How smoker lobbyists lie on behalf of lung cancer and smoker’s leg

(Die deutsche Version dieses Artikels steht hier)

I regularly observe the well known internet channels of the usual suspects amongst the smoker’s lobby groups. Sometimes I find articles that are hard to beleive. Stupid, crazy, close to insanity. But the ultimate bullshit occurs when smokers claim that smoking is not dangerous or even healthy. Sometimes they even present „studies“ or other „scientific“ material as a proof for what they say. And then, due to the fact that I love to investigate, I try to go behind the stories that have been published in favour of lung cancer and smoker’s leg. Let’s find out what is going on with this bunch of stupid excuse for the deadly habit.

Here is one of them:

„Smokers against discrimination“ is a well known desinformation page available on facebook. Recently they posted this article that has been copied later on a German facebook equivalent named „Raucher in Deutschland“:

Die

The „Black-lung-lie“-lie

The German re-poster, Frank Schneidereit, commented: „Sounds sensible“. OK, then let’s see what is „sensible“ about the fact that for example they argue that 80% of lung cancer patients are non-smokers:

One of the citations in the text goes:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Even when you scan the internet carefully you will never find the origin of the quoting. All that you’ll find are citations of this sentence that Mr. Buhler is claimed to have said once. All from pro-smoking sources. And, next question, when was „once“? And has he said this in reality? Or is it just wishful thinking of the lung cancer fanatics? Dr Victor Buhler can not tell us. He died in the year 1983 as an article in an American local newspaper says (Link). His death was over 32 years ago!

Next thing, a similar case:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr Duane Carr died in the year 1993 (Link) after suffering from longer illness. No original quoting again. Only recitations on smoker’s lobbyist websites. Looks like deja vu.

Next forgery of the smoker’s groups:

‘Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.’

Those who are engaged in the anti-smoking debate know: This is mere bullshit. Vice versa it makes sense: 80 to 90% of all incidents of lung cancer are related to smoking tobacco. First, let’s check the website that is linked behind the statement. You can see at first glance that this website is of an American doctor who is concerned with treating cancer patients, particularly lung cancer victims. Would she tell such incredible BS? Press Ctrl-F and search for the 80%-statement on the website. And you’ll find…NOTHING.

When the website is skimmed briefly a link can be seen at the top of the article leading to lung cancer related articles on this site. There expectedly is not one article that says that 80% of lung cancer patients are non-smokers. But on page 3 of the list there is an article dealing with risk factors for bronchus (i. e. lung) cancer. And the figures there look „slightly“ different:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Source)

Ooops, just the other way round. Not 80% of  the lung cancer cases are in non-smokers but they are related to smoking. I’m a little bit confused, I have to concede.

The other sources in the „Smoker’s against discrimination“ posting, mainly „sott.net“, are not worth being examined. „sott.net“ in particular is a conspiracy blog based on the desinformation material once published by a certain Joe Vialls. If you understand German, switch to an article on „psiram„, a German group opposing conspiracy theorists..

Well, not it’s time to draw a conclusion. What can radical lung cancer fanatics (i. e. hardcore smokers) do if there is no scientific proof that their habit, or better say „their addiction“, is harmless? The easiest way: Invent something that looks like a scientific proof. Find some academic staff (if they are already dead, it’s even better because they can’t complain about having become victim of a forgery quoting) and put the words that you’d like to hear into their mouth. That’s all folks. There are lots of idiots going to believe you. Most of them carry a cancer stick between their lips while they’re reading your „scientific stories“.

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Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge: Wie die Raucherlobby für Lungenkrebs und Raucherbein die Unwahrheit erzählt

Regelmäßig findet man auf Raucherseiten irgendwelche vermeintlichen Belege, nach denen angeblich Wissenschaftler oder Mediziner gesagt haben sollen, dass Rauchen unschädlich sei. Es werden Zitate und Namen präsentiert, die Seriosität vorspiegeln sollen. Auch wenn das Material angesichts des dargebotenen Bullshits wirklich schwer zu glauben ist, sollte man der Sache mal konkret nachgehen. Sieht man dann aber gezielt nach, erkennt man schnell, dass hier seitens der Raucherlobby massiv gelogen bzw. die Wahrheit verdreht wird. Ein Beispiel, das in die facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ von einem „Frank Schneidereit“ eingestellt wurde. Er hält die dort gemachten Aussagen für „vernünftig“. Recherchieren ist wohl nicht unbedingt die Sache des Herrn Schneidereit.

Die

Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge (Quelle)

Gehen wir ins Detail und untersuchen die gemachten Aussagen.

Erster Textauszug:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Forscht man nach dem Ursprung des Zitats von „Dr. Victor Buhler“ erhält man im Internet kein Ergebnis. Zumindest keines, wo dies der angebliche Urheber nachweislich gesagt hat. Man findet hingegen Dutzende Raucherseiten, die dieses angebliche Zitat nachplappern. Weiterhin findet man eine Seite einer amerikanischen Lokalzeitung. Dort wird gesagt, dass Dr. Victor Buhler bereits im Oktober 1983, also vor 32 Jahren, verstorben ist (Link). Der Verdacht liegt also mehr als nahe, dass hier einem Menschen, der dies nun wirklich nicht mehr richtig stellen kann, einfach ein Zitat untergeschoben werden soll.

Gleiches gilt auch für den angeblichen „Dr. Duane Carr“, der folgendes gesagt haben soll:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr. Duane Carr hat es zwar auch gegeben, aber auch der ist bereits lange verstorben. Er erlag bereits im Jahre 1993 einer längeren Krankheit (Quelle). Die gleiche Lügenmasche wie oben also.

Ein dritter Fall aus dem obigen facebook-Auszug:

‚Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.‘

Schlägt man den Link auf, der unter der Aussage steht, findet man diese Aussage nirgendwo im Text bestätigt. Die Webseite beschreibt eine Ärztin, die sich für Krebskranke einsetzt. Es erscheint auch unvorstellbar, dass sich eine Fachperson mit solch einer hanebüchenen Aussage in die Öffentlichkeit trauen würde. Im Gegenteil. Sieht auf den am Textanfang verlinkten Seiten zum Thema „Lungenkrebs“ nach, findet sich dort ein Artikel welcher sich mit den Risikofaktoren für das Bronchialkarzinom befasst. Dort steht u. a. zu lesen:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Quelle)

Hier tritt die Zahl „80%“ zwar auf, aber in einem vollständig gegenteiligen Zusammenhang. Das obige Zitat von „Smokers Against Discrimination“ ist offenbar eine komplette Fälschung. In die Welt gesetzt nur zur gezielten Desinformation.

Wir haben hier also ein sehr sprechendes Beispiel vor uns, wie die Raucherlobby gezielt Falschinformationen in die Welt setzt und vorsätzlich lügt, um Glauben zu machen, Personen aus dem Kreis der Wissenschaft hätten das Rauchen als unbedenklich angesehen oder verträten die Auffassung, dass es keine Gesundheitsschäden verursache.

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Hardcoreraucher und der „Kindesmissbrauch“

Raucher sind auch manchmal entrüstet. Auf „Raucher in Deutschland“ postet ein „Zayats Liontamer“ ein Bild eines Jungen, der ein „Fuck-OFF!“-Zeichen präsentiert und dessen Unterschrift lautet „Don’t use me to justify your hatred“.

„Smokers against Discrimination“ ist gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern im Kampf um den Nichtraucherschutz (Quelle)

Das Bild wendet sich also gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern zur Rechtfertigung des Nichtraucherschutzes. Klar, wie wir vom u. a. „Netzwerk Rauchen“ wissen, ist das Vollrauchen von Kindern kein Problem (Link Link).

Wesentlich weniger zimperlich in der Instrumentalisierung von Kindern sind die Rauchergrüppchen allerdings, wenn es „pro Qualm“ geht. So wurde auf einer Raucherdemo dieses Bild geschossen:

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Ein Kind, das in entwürdigender Weise ein Schild um den Hals gehängt bekam und dessen Gesicht übrigens erst vom „Forum Raucherwahnsinn“ verpixelt wurde. Die rücksichtslosen Raucher hatten das ca. 12-jährige Kind hingegen mit voll erkennbarem Gesicht ins Internet eingestellt. Wiederum ein Beleg für die Dummheit und Skrupellosigkeit dieser Leute.

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Nicolai Kosirog: Die „Intelligenzbestie der Woche“

Der Mann aus Mülheim an der Ruhr hat wieder mal kräftig hingelangt. Und wieder jede Menge nikotinschwangeren Unsinn von sich gegegeben. Das erste Fettnäpfchen war schnell gefunden, Kosirog probierte sich in Wissenschaftlichkeit:

Nicolai Kosirog Ich habe die Erfahrung gemacht, auf die Rückfrage: “ Können Sie mir eine Studie nennen, die die Gefährlichkeit von Passivrauch beweisst, wissenschaftlich nachprüfbar ist und nicht auf statistischen Hochrechnungen beruht?“. Es kam noch nie auch nur eine einzige Antwort, nur ungläubiges Erstaunen und Schweigen. (Quelle)

Hier wieder der typische Fehler eines Menschen, der keine wissenschaftlichen Kenntnisse hat, aber versucht, wissenschaftlich zu argumentieren. Wissenschaftliche Antworten auf bestimmte Fragen (wie z. B. jener nach Schädlichkeit von Passivrauchen) sind nicht per se fragwürdig, weil sie auf der Auswertung von statistischen Daten beruhen. Und auch nicht deshalb, weil diese Daten auf die Klärung anderer Fragestellungen übertragen werden, was „Kosi“ als „hochrechnen“ bezeichnet. Mit etwas Methodenkenntnis könnte man diesen Fehler leicht vermeiden. Dazu müsste man sich allerdings fortbilden, woran es bei Herrn Kosirog offenbar hapert. Es endet dann wieder beim dummen Schlusspunkt: „Ich habe noch keinen Totenschein gesehen, auf dem Passivrauchen als Todesursache steht.“ Ich übrigens auch nicht. Weil auf Totenscheinen eine Krankheit oder eine Unfallursache steht, die zum Tode führte und meistens nicht das Verhalten, das zur Krankheit führte. Manchmal aber doch. Die Begriffe heißen:Lungenversagen,COPD, Nikotinabusus.

Kosirog kann übrigens noch dümmer:

Nicolai Kosirog Richtig, Theo. Meistens kommt als Argument: „Aber jetzt stinkt meine Kleidung nicht mehr nach Rauch.“ Ich frage mich, wann immer ich dieses „Argument“ lese, was sind das eigentlich für hygienische Wildsäue, die ihre Kleidung nicht regelmässig reinigen lässt?

Irgendwie scheint der Mann ein ganz erhebliches Problem mit der Logik zu haben. Beispiel: Ich lasse meine Sachen reinigen (oder wasche sie, was weniger aufwändig ist) und gehe dann 3 Tage später in ein verrauchtes Lokal. Was ist dann die Ursache der nach übelstem Rauch stinkenden Kleider? Dass ich die Kleidung 3 Tage nicht gewaschen habe oder dass ich in einer Räucherhöhle war?

Und warum soll ich für das übermäßig häufige Reinigen/Waschen meiner Kleidung teures Geld bezahlen, nur weil ein paar rücksichtslose Raucherrüpel unbedingt im Lokal rauchen müssen?

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Roland Dittmar: Von Meinungsfreiheit und Pöbeleien

Immer wieder wird in diesem Blog ein Thema behandelt. Es lässt sich mit dem lateinischen Spruch: „Quod licet jovi non licet bovi“ gut umschreiben. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang gerne immer wieder an den Marburger Jürgen Vollmer, der jahrelang im Internet seine Gegner auf das Gröbste beleidigte, aber bei der ihm zugedachten Bezeichung „Qualmrüpel“ stante pede vor Gericht zog. Allerdings nur um sich dort in zwei Instanzen bescheinigen zu lassen, was ein „Rüpel“ ist.

Oder an die mittlerweile leider aus den Raucherforen völlig verschwundene Caro Cremer, die im Internet auch Rauchgegner beleidigt hat, sich auf ihrer Webseite aber klar gegen „Mobbing“ aussprach. Auch der Aalener Juwelier und FDP-Politiker Alexander Jäger fällt einem da spontan ein. Für ihn gehört die Formalbeleidigung auch zum Standardvokabular. Bei einer ihn darstellenden Karikatur erfolgte allerdings schnell die Anrufung des Staatsanwaltes. Ebenfalls mit sehr bescheidenem Erfolg, nebenbei bemerkt.

Jetzt hat dieses Schicksal auch Roland Dittmar vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ ereilt. Auf seiner facebook-Seite veröffentlicht der Schriftführer des oben genannten Tabaklobbyistengrüppchens eine Zeichnung mit ein wenig Text. Unterlegt ist das Ganze mit der Aussage: „Für alle die glauben die Meinungsfreiheit wäre ein Freibrief zum Pöbeln……..

Roland Dittmar wird zum Saubermann: Aufruf gegen Internetpöbelei

Roland Dittmar wird zum Saubermann: Aufruf gegen Internetpöbelei

Ein weiteres Sprichwort fällt mir dazu ein: „Vom Saulus zum Paulus“. Denn Roland Dittmar pöbelt auch manchmal gerne im Internet herum. Rauchgegner nennt Dittmar im Überschwange dann schon mal „bescheuerte Antis“:

Roland Dittmar von

Roland Dittmar von „bft e. V.“: Rauchgegner werden zu „bescheuerten Antis“

Das bekannte Rauchgegnerforum „raucherwahnsinn.de“ durfte sich mit der von Dittmar verliehenen Bezeichnung „Kloakenforum“ schmücken. Eine schicke Kollektivbeleidigung, die der Münchner Raucheraktivist da vorträgt:

Roland Dittmar nennt Forum von Rauchgegnern

Roland Dittmar nennt Forum von Rauchgegnern „Kloakenforum“

Mit Roland Dittmar haben wir also wieder einmal einen vermeintlichen „Saubermann“ gefunden, der so sauber auch nicht ist. Eine schöne Ergänzung einer langen Reihe „Genussfreunde“, die streng nach dem eingangs erwähnten Motto leben.

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