Archiv der Kategorie: Bürger für Freiheit und Toleranz

„Bürger für Freiheit und Toleranz“: Papier ist geduldig, Webseiten auch.

Es gibt Neuigkeiten von den Tabaklobbyisten des Vereins „Bürger für Freiheit und Toleranz“, einem Splittergrüppchen, das vor Jahren aus der erfolglosen Kampagne „Bayern sagt NEIN!“ gegen das kompromisslose Rauchverbot in Bayern hervorgegangen ist. Auf den Webseiten der Truppe um den Erfolgsverleger Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der vor einigen Jahren den deutschen Penthouse-Verlag erfolgreich in die Insolvenz geführt hatte, ist ein Pamphlet erschienen, das beim Leser ein wohliges Gruseln zu erzeugen in der Lage ist. Unter dem Titel „Maas(ist)voll: Schöner Leben = Hässliches löschen!“ schwurbelt ein Matthias Heitmann, der als „freier Publizist und Redakteur der BFT Bürgerzeitung“ vorgestellt wird und der auch im Vorstand der Tabaklobbyisten um Meinsen tätig ist, in einer grausigen Kindersprache einen Text herunter, der sich dem Leser erst beim zweiten oder dritten Lesen vollständig erschließt. Ich zitiere mal die Kernsätze (wenn man in dem heillosen Geschwätz des Herrn Heitmann überhaupt einen Kern zu erkennen vermag):

Matthias Heitmann („bft e. v.“): „Ach so, so etwas Ähnliches plant Ihr in Berlin gerade? Is ja en Ding, das habe ich gar nicht gewusst! Der Bundesjustizminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief dazu aufgefordert, böse Nachrichten schneller zu löschen, am besten, bevor man sie liest?

[…]

Ach so, die Fotos ertrunkener Flüchtlinge sollen im Facebook drinnen bleiben, nur die Demonstrantenfotos sollen raus? Also, das finde ich aber nicht so konsequent!“

[…]

Manchmal, ich gebe es zu, stört mich sogar die Nase meines Nachbarn, und ich wünschte, ich könnte da einfach auf so einen Knopf drücken, und weg wäre sie. Andererseits wäre ich aber natürlich dagegen, ihm auch so einen Knopf zu geben. Der hat einfach gar keinen Geschmack! Am besten, Sie, Frau Merkel und Herr Maas, behalten diese Knöpfe alle für sich und rücken sie nicht heraus. Den Leuten ist ja nicht zu trauen. Was damit für ein Schindluder angestellt werden könnte, so mit Zensur und so.

Also fassen wir das Geschwurbel des Herrn Heitmann, der auf den Vorstandseiten des „bft e. V.“ klassisch in Denkerpose abgelichtet ist (Link), mal zusammen: Herr Heitmann wendet sich gegen eine mögliche Zensur von Netzinhalten. Punkt. Dabei reicht es aber nicht einmal ansatzweise für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Forderungen von Justizminster Maas. Jener fordert eben nicht, wie Heitmann behauptet, eine Löschung „böser Dinge“ sondern Maas hat sich dafür ausgesprochen, fremdenfeindliche, rassistische und volksverhetzende Kommentare insbesondere auf der Plattform facebook schneller durch den Betreiber löschen zu lassen. Eine durchaus legitime Forderung, wenn auch im Detail abgewogen werden müsste zwischen zulässiger Meinungsäußerung und strafrechtlich relevanten Inhalten. Insofern kommt das, was Heitmann da verzapft, einem intellektuellen Offenbarungseid gleich. Ein dummes Geschwätz auf niedrigstem Niveau, denn es reicht nicht einmal zu einer ansatzweisen Reflexion der Forderungen von Maas.OK, lasen wir das dumme Teletubbieniveau des Herrn Heitmann mal beiseite. Ich hätte von einem bft-Mitglied aber auch nicht erwartet, dass hier mehr kommt als das übliche „Zensur ist doof!“.

Apropos „Zensur“: Denn nun, liebe Leserinnen und Leser, ahnen Sie was jetzt kommt. Meine wie immer saudämliche Nachfrage à la „wie hält es eigentlich ‚Bürger für Freiheit und Toleranz‘ mit der Meinungsfreiheit?“, um mal das Wort Zensur zu vermeiden.

OK, dass der Vorsitzenden dieses selbsternannten Toleranzgrüppchens, also der Herr Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der nebenbei auch der notorisch toleranten und leider auch notorisch erfolglosen FDP angehört, bereits vor Jahren versucht hatte, mich meinungsmäßig auf Linie zu bringen, indem er eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich bei meinem Dienstherrn einreichte, ist mittlerweile eine olle Kamelle. Sie soll daher nur am Rande erwähnt werden. Und dass auf der facebook-Präsenz der „Bürger für Freiheit und Toleranz“ zum „Schutz der Leser“ unliebsame Personen gesperrt werden (so der Schriftführer des „Toleranzvereins“ Roland Dittmar)

Roland Dittmar vom Verein

Roland Dittmar vom Verein „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“ ist für Zensur

ist nun auch nicht ungewöhnlich. Man muss schließlich, wie bereits erwähnt, die unmündigen User schützen und serviert ihnen daher den Meinungsbrei, den „bft e. V.“ gerne hat. Denn die Doofies, die bei „bft e. V.“ auf facebook reinschauen, brauchen offenbar geistige Führung. Kann man ja verstehen. Ist ja alles sehr „tolerant“ dort.

Also habe ich mir mal gedacht, mache ich doch einfach mal den Toleranztest mit dem Vereinchen „Bürger für Freiheit und Toleranz“ und habe einen kleinen Leserbrief unter den Artikel des Herrn Heitmann geschrieben. Das war vor einigen Tagen.

Peter Rachow: „Na endlich, bei bft gibt es mal wieder etwas zu lesen. Und zwar zielgruppenrecht gleich in einer entsetzlichen Stakkatosprache abgefasst.

Beim Durchlesen des belanglosen Gewäschs des Herrn Heitmann hatte ich wirkliche Probleme, überhaupt mal darauf zu kommen, was der denn eigentlich sagen will. Die hier verwendete Teletubbiediktion überfordert mich dann doch etwas.

Ach so, Herr Heitmann ist gegen Zensur. Verstehe. Dies auf einer Plattform zu schreiben, deren „freie und tolerante“ Macher gegen unliebsame Meinungen z. B. auf ihrem facebook-Kanal regelmäßig mit Sperrung des betreffenden Autors vorgehen oder die schon mal bei der Schulaufsichtsbehörde des Autoren eine Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem Ziel der behördlichen Maßregeleung des unliebsamen Schreibers abladen, kommt derlei besonders gut.

„bft“ – Ein Tabaklobbygrüppchen das auf „Freiheit und Toleranz“ macht. Eine Groteske wie sie nur Herr Meinsen und seine kleine Schar von Nikotinfreunden einfallen kann.“

Ich gebe zu, der Text ist nicht nett. Aber er enthält nur erweislich wahre Tatsachenbehauptungen und rechtlich zulässige Meinungsäußerungen. Eigentlich hätte man den ja veröffentlichen müssen. Besonders, wenn man so „gegen Zensur“ ist wie „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“. Aber da hat der „tolerante“ Verein „Bürger für Freiheit und Tolerant e. VB.“ wohl ein kleines Problemchen:

„bft e. V.“ – Keine Toleranz gegenüber lästigen Meinungen!

Aha, wir lernen: „Toleranz“ ist dann gut, wenn es für das Rauchen, für Tabakdrogenkonsum und gegen Rauchverbote ist. Beim Rauchen ist man nämlich sehr „tolerant“ Bei unliebsamen Meinungsäußerungen hat die Meinsentruppe dagegen aber immer noch Schwierigkeiten, hier ihren Toleranzanspruch zu erfüllen. Aber ehrlich gesagt, wundert mich das überhaupt nicht. Ich kenne den Verein nämlich schon länger.

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Mal wieder: Bodo Meinsen und die ‚Bürger für Freiheit und Toleranz‘

Auf dem Blog von Peter Rachow ist ein Artikel erschienen, der sich mit den neuen Machenschaften der Tabaklobby in Gestalt des Herrn Meinsen beschäftigt:

https://peterrachow.wordpress.com/category/burger-fur-freiheit-und-toleranz/

Unbedingt ansehen!

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Back to the roots: „bft e. V.“ („Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“) endlich wieder für Lungenkrebs und Raucherbein

„bft e. V.“ ist ein Verein, der sich angeblich für „Freiheit und Toleranz“ engagiert. Dieses kleine Grüppchen von selbsternannten Freiheitsaktivisten hat einen festen Platz hier im Blog. Natürlich, so kann man sich denken, geht es dem Häuflein um den Münchner FDP-Mann Bodo Meinsen nicht um hehre Werte. Hinter dem angeblich toleranten „bft e. V.“ verbirgt sich nicht mehr als eine kleine Clique von Tabakdrogenlobbyisten.

Hervorgegangen ist diese Splittergruppe aus der Kampagne „Bayern sagt NEIN!“, welche sich vor einigen Jahren gebildete hatte, als es darum ging, in Bayern einen Volksentscheid gegen ein totales Rauchverbot zu gewinnen. Die Sache ging aber bekanntermaßen voll in die Hose. Seither firmiert die Gruppe unter „Bürger für Freiheit und Toleranz“ und versucht, sich den Anstrich einer Bürgerrechtsbewegung zu geben.

So hat „bft“ (Langform „Bürger für Freiheit und Toleranz“) in den letzten Jahren zum Schein versucht, Themen außerhalb des Komplexes „Rauchverbot“ zu besetzen. Man gibt eine „Bürgerzeitung“ heraus, engagiert sich angeblich für Freiheitsrechte wie z. B. Meinungsfreiheit und versucht sich so den Anstrich einer ernstzunehmenden politischen Kraft zu geben. Aber mit der Freiheit hat man es dann doch nicht so. Und schon gar nicht mit der Meinungsfreiheit. Bereits vor Jahren versuchte Herr Meinsen auf dem Wege der Dienstaufsichtsbeschwerde dem Autor dieses Blogs einen Maulkorb verpassen zu lassen. Mit dem gleichen Ergebnis wie sein Engagement gegen das Rauchverbot in Bayern. Siehe oben.

Also geht es „bft e. V. / Bürger für Freiheit und Toleranz“ letztlich nur um Tabakdrogenlobbyismus. Und zu diesem Kernthema ist Meinsens Häuflein nun nach ein paar verunglückten Ausflügen in andere Politikfelder letztlich  zurückgekehrt:

„bft e. V.“: Prof. Romano Grieshaber im Interview. Man kann es nicht oft genug sagen – es gibt keine einzige Studie, die Schädlichkeit von Passivrauch wirklich nachweisen kann. Es geht um Politik und Erfolge, die die WHO vorweisen will. Quelle

Wenn es laut Herrn Meinsen, der wohl die Beiträge für sein Grüppchen auf facebook schreibt, „keine einzige Studie“ gebe, welche die Schädlichkeit von Passivrauch beweisen könne, dann sage ich klar „Lernen Sie endlich das Recherchieren, Herr Meinsen!“ Oder klicken Sie hier. Oder hier.

Jetzt muss Herr Meinsen das Studienmaterial nur noch lesen. Und verstehen natürlich. Was bei jemand, der keine wissenschaftliche Ausbildung genossen hat, schwierig sein dürfte.  Besonders wenn man stattdessen interessenbedingt gebetsmühlenartig die Mär vom „unschädlichen Passivrauch“ unters Volk verteilen muss.

Abschließend: Es ist durchaus bemerkenswert, dass hinter dem Deckmäntelchen des „bürgerschaftlichen Engagements“ des Vereinchens „bft e. V.“ endlich mal wieder die hässliche Fratze des Tabakdrogenlobbyismus hervorlugt. Ich hatte sie schon fast vermisst.

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Der VEBWK, der werte Herr Meinsen und die Solidarität mit den bayerischen Wirten

Von Matthias Aichmaier

Eine strukturierte und wohlüberlegte Öffentlichkeitsarbeit ist gut und sinnvoll. Gerade dann, wenn man „Gutes tut“ und dafür – berechtigterweise – auch Beachtung erfahren möchte! Der „Verein zur Bewahrung der bayerischen Wirtshauskultur“ (VEBWK e.V.), vertreten durch seinen „Pressesprecher“ (einen Herrn Bodo Meinsen aus Kirchheim in der Nähe von München), veröffentlicht denn auch mit schöner Regelmäßigkeit sogenannte „Pressemitteilungen“. Eine sinnvolle Vorgehensweise, dienen diese schließlich dem Zweck, die Vereinsarbeit einem geneigten Publikum vorzustellen! Und weiterhin auch auf (vermeintliche) Missstände im Bereich der Gastronomie aufmerksam zu machen. So stemmt man sich beispielsweise vehement gegen die Einführung der sogenannten „Hygieneampel“. Einem Instrument, das dem Verbraucher den Weg in solche Betriebe weisen soll, die mit einwandfreien hygienischen Standards glänzen und hochwertige Nahrungsmittel kredenzen. Dem Außenstehenden ist die ablehnende Haltung diesem verbraucherorientierten Hilfsmittel gegenüber allerdings nur schwer verständlich und noch schwerer erklärbar. Denn schließlich sollten sich doch gerade solche Betriebe, die sich Traditionen verpflichtet fühlen und die bayerische Wirtshauskultur mit ihrem hohen Qualitätsniveau gegenüber allerlei Billigangeboten verteidigen, für diese staatliche Hilfe mehr als dankbar sein.

Ebenso ist befremdlich, was eigentlich ein Tabakgroßhändler (Tabak Ostermeier) im Vorstand eines solchen Vereins zu suchen hat. Einem Verein, der vorgibt, sich primär um die Interessen gastronomischer Betriebe zu kümmern. Aber diese unbedeutenden Details sollen an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden.

Leider muss man feststellen, dass die mehr oder weniger häufig veröffentlichten Pressemeldungen so gut wie nie ihren eigentlich wohlverdienten Weg in Print- oder Onlinemedien finden. Von den Vertretern derselben sogar schlichtweg und mit offensichtlich bösem Willen ignoriert werden. Was entweder dafür spricht, dass sich kaum jemand für die wenig kurzweiligen Texterzeugnisse interessiert, oder aber sich die gesamte Lokalpresse gegen den bekanntermaßen ehrenhaften und seriösen Verein verschworen hat. Ebenfalls denkbar – rein hypothetisch selbstverständlich – ist eine andere Begründung für die fortwährende Nichtbeachtung der geistigen Ergüsse des sogenannten „Pressesprechers“: Dass nämlich die Inhalte und Argumente einer Plausibilitätsprüfung nicht standhalten und – schlimmer noch – die Forderungen exakt dem Gegenteil dessen entsprechen, was man sich als Gast von dem Besuch eines Gastrobetriebs erwartet oder zumindest erhofft. Beispielsweise sind das appetitliche und leckere Gerichte, die mit frischen Zutaten unter hygienisch einwandfreien Bedingungen zubereitet und dargereicht werden. Um dann von den Gästen in einem gemütlichen und qualmfreien Ambiente verzehrt werden zu können.

Um dieser durch die Presse zelebrierten Ignoranz nun endlich ein Ende zu setzen, soll zumindest eine aktuelle Pressemitteilung des VEBWK e.V. die Beachtung finden, die ihr gebührt.

Dies insbesondere deshalb, weil es doch gerade der „Verein zur Erhaltung der bayerischen Wirtshauskultur“ war, der sich bereits in der Vergangenheit vollkommen uneigennützig um die lokale Wirtshauskultur verdient gemacht hat. Man erinnere sich an die Jahre 2008 bis 2010, in denen in Bayern sogenannte „Raucherclubs“ wie Pilze aus dem Boden schossen und jeder, der das wollte oder auch nicht, für einen geringen Obolus eine Klubmitgliedschaft bei dem vorgenannten Verein erwerben durfte. Einem Verein übrigens, der und nicht nur das schützenswerte Kulturgut selbst („die Wirtshauskultur“), sondern auch die Heimatverbundenheit stolz in seinem Namen trägt!

Anbei befindet sich eine etwas aufgeräumte und erheblich gekürzte Version des geistigen Ergusses, der aus der Feder des Herrn Meinsen stammt. Um das schlimmste Geschwurbel erleichtert und auf die Kernaussagen reduziert schafft es der Leser nun auch, das Texterzeugnis ohne Gefahr von Verletzungen bis zum bitteren Ende durchzulesen. Verletzungen deshalb, weil der Leser Gefahr läuft – übermannt von Müdigkeit – hart mit dem Kinn auf die Tischplatte aufzuschlagen.

VEBWK- Dümmliche

VEBWK- Dümmliche „Pressemitteilung“

Für ausgemachte Masochisten oder Menschen mit Einschlafstörungen empfiehlt sich die ungekürzte Fassung der „Pressemitteilung“:

http://www.vebwk.com/2015/02/01/droht-d … auskultur/

Vollkommen unverständlich erscheint nun allerdings, weshalb man der eigenen Klientel, also den bayerischen Wirten, ganz ohne Not in den Rücken fällt. Denn sollte es tatsächlich stimmen, was man in der aktuellen Pressemeldung verlauten lässt, so müsste man sich über die Wiederherstellung einer grenzübergreifenden Chancengleichheit doch eigentlich hocherfreut zeigen. Das Texterzeugnis des Herrn Meinsen beklagt nämlich zu allererst einmal, dass vor einigen Jahren (nach Inkrafttreten des durch Volksentscheid herbeigeführten verschärften Nichtraucherschutzgesetzes) „zahlreiche … Gäste aus Bayern“ in die österreichische Gastronomie abwanderten:

„Im Herbst 2010, direkt nach dem bayerischen Rauchverbot durch Volksentscheid, freuten sich nicht wenige österreichische Gastronomen auf zahlreiche neue Gäste aus Bayern.“

Anstatt nun aber freudestrahlend auf die Bestrebungen der österreichischen Regierung zu reagieren, ein lange überfälliges umfassendes Nichtraucherschutzgesetz in der Gastronomie zu etablieren, schwadroniert „Pressesprecher Meinsen“ griesgrämig über eine Entwicklung, die ihm als ausgewiesenen Tabak-Lobbyisten ganz und gar nicht gefällt:

„Man hatte es ohnehin kaum für möglich gehalten, das dieser Tabak-Verteufelungs-Zug jemals in Österreich ankommen kann.“

Natürlich darf auch ein Seitenhieb auf ihm nicht genehme Personen nicht fehlen. Personen, die hinter der Initiative im benachbarten Alpenland stehen und die es als sinnvoll erachten, Nichtraucher nun endlich konsequenter als bisher vor den giftigen Schwaden zu schützen. Zu allererst ist das natürlich einmal Erzfeind Sebastian Frankenberger. Aber auch mit Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser wird sich wohl keine innige Freundschaft entwickeln:

„Nichtraucher-Aktivisten in Austria erhielten starke Unterstützung durch die neue Gesundheitsministerin und Kinderärztin Oberhauser. Die möchte bis 2018 eine rauchfreie Gastronomie im Alpenland und setzt dafür alle Hebel in Bewegung.“

Und man muss Herrn Meinsen ausdrücklich zustimmen. Was bildet sich eine Frau Dr. Oberhauser eigentlich ein? Sollte sie als Ärztin und Gesundheitsministerin sich nicht um wichtigere Dinge kümmern, als um einen konsequenten und lange überfälligen Nichtraucherschutz? Wäre es nicht sinnvoller, die sowieso schon arg gebeutelte Tabakindustrie etwas zuvorkommender zu behandeln, als sich um einen sehr überschaubaren Teil der Bevölkerung zu kümmern, dem der Tabakkonsum nicht bekommt? Schließlich handelt es sich bei den allermeisten dieser Menschen sowieso nur um Simulanten und Hypochonder! Qualmhysteriker, die versuchen, mit eingebildeten Krankheiten wie Lungenkrebs, COPD und Raucherbein ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.

Vollkommen abstrus wird es allerdings erst im weiteren Verlauf der sogenannten „Pressemitteilung“. Herr Meinsen hat sich offenbar warm geschrieben und geht nun zum analytischen Teil seiner Abhandlung über die negativen Auswirkungen von Rauchverboten über. Sein Resumee über die gesellschaftlichen Folgen des im Jahre 2010 in Bayern eingeführten Nichtraucherschutzgesetzes lässt vermuten, dass er die Thematik zwar durchaus versteht, die weitreichenden Folgen jedoch unterschätzt. Verwundert muss man nämlich feststellen, dass er das Rauchverbot lediglich für die „Entstehung von neuen sozialen Brennpunkten“ verantwortlich macht und nebenbei „viele weitere Nachteile für Gesellschaft und Wirtschaft“ vermutet. Ohne diese freilich zu benennen. Der Autor muss sich daher die folgenden Fragen gefallen lassen: Was aber ist mit dem Bürgerkrieg in Syrien, den bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ostukraine und der fortwährenden Hungerproblematik in Afrika? Sind diese nicht ebenso eine direkte Folge des novellierten Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern?

Apropos „Tabak-Lobbyist“. Dass es sich bei Herrn Bodo Meinsen um einen solchen handelt, kann zweifelsfrei belegt werden. Er versucht dies auch seit geraumer Zeit gar nicht mehr zu verhehlen. So ist auf der Webseite des kaum anders als „dubios“ zu bezeichnenden Vereins BfT e.V. (Bürger für Freiheit und Toleranz), dessen 1. Vorsitzender Herr Meinsen ist, eine Liste der Partner aufgeführt. Nahezu ausnahmslos Unternehmen der Tabakbranche. Was diese allerdings mit den Grundwerten gemein haben, die durch die Begriffe „Freiheit“ und „Toleranz“ beschrieben werden, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis der freiheitsliebenden und toleranten Vereinsgründer.

BfT e. V. - Liste der Sponsoren - Tabaklobbyisten inklusive

BfT e. V. – Liste der Sponsoren – Tabaklobbyisten inklusive

Zu guter Letzt soll noch auf die Begriffe „Existenzvernichtung“ und „Wirtshaussterben“ eingegangen werden. Besonders herausgestellt wird durch den „Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur“ immer wieder, dass es gerade die kleinen Eckkneipen sind, die unter dem Rauchverbot leiden. Ob das Jammern und Wehklagen allerdings berechtigt ist, darüber kann nur spekuliert werden. Denn schließlich handelt es sich bei dem größten Teil der bayerischen Bevölkerung um Nichtraucher. Die heilfroh sind, sich nicht weiterhin dem Diktat einer Minderheit und der Zwangsbeglückung durch Tabakqualm unterwerfen zu müssen. Seltsam erscheint auch, dass trotz anderslautender Prophezeiungen die kleinen Kneipen nicht aus dem Stadtbild verschwunden sind. Es manchen sogar so gut geht, dass händeringend nach Aushilfen gesucht wird:

Kneipe sucht Mitarbeiter trotz angeblich ruinösem Rauchverbot

Kneipe sucht Mitarbeiter trotz angeblich ruinösem Rauchverbot

Interessant ist übrigens, dass genau diese Eckkneipe, die vor Kurzem noch um personelle Verstärkung ersuchte, einem Vorstandsmitglied des VEBWK e.V. zuzuordnen ist. Betreiber und Eigner des „Duett“ in München ist ein Herr Franz Josef Pöschl, der neben seiner Tätigkeit als Kneipier ebenfalls noch als Beisitzer im Vorstand des oben genannten Vereins agiert:

Kneipe

Kneipe „Duett“ sucht Mitarbeiter

Resümierend lässt sich feststellen, dass VEBWK e.V. und dessen Pressesprecher seit vielen Jahren versuchen, die Uhr zurückzudrehen und den Tabaksqualm wieder zurück in die Gaststuben und Wirtshäuser zu tragen. Leider wird dieses Engagement weder von Presse noch Bevölkerung hinreichend gewürdigt. Ein ehrlich gemeintes „Dankeschön“ als schönste Entlohnung für das Geleistete sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Diese aber wird Herrn Meinsen und seinen Mitstreitern bis heute verwehrt. Dies soll nun aber an dieser Stelle nachgeholt werden. „Vielen Dank und vergelt’s Gott“ für den selbstlosen Einsatz, lieber VEBWK und werter Herr Meinsen! Kaum vorzustellen, wie es heute um die bayerische Wirtshauskultur stehen würde, hätten nicht einige Personen sich so hingebungsvoll und aufopfernd um das Wohlergehen der bayerischen Wirte gekümmert und dabei ihre eigenen, ganz persönlichen Interessen weit hinten angestellt!

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Bodo Meinsen und „bft e. V.“ – Vom Tabaklobbyismus zur Friedensbewegung

Bodo Meinsen und seiner tabaklobbyistischen Splittergruppe „bft e. V.“ ist nichts peinlich. Um vom Schmuddelimage des Tabak-, Alkohol- und Spielautomatenlobbyisten (Link) wegzukommen, ist Meinsen jedes, aber auch wirklich JEDES,  Thema recht. Jetzt hat der Mann aus Kirchheim bei München nach dem angeblichen und kürzlich auf seiner Webseite thematisierten  „Neuen Judenhass“ ein weiteres und ganz großes Fass aufgemacht. Meinsen, dessen Grüppchen „bft e. V.“ ursprünglich aus der Kampagne „Bayern sagt NEIN (zum Nichtraucherschutz)“ hervorgangen ist, wird nun Teil der Friedensbewegung. Man fasst es nicht:

BFT – Bürger für Freiheit und Toleranz e.V. Vielleicht wurde mit unserem Aufruf (Thread vom 8.8.2014) ein kleiner Anfang gemacht? BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz versucht, dieses Netzwerk zu einer Friedenskampagne per Shitstorm gegen die alarmierenden Kriegszustände zu animieren. Klingt vielleicht naiv, aber eventuell doch machbar? Wehrt Euch gegen die initiierten Kriege! Auch wenn es noch so aussichtslos erscheint, macht Euch zu einer Macht. Nicht schweigen ist das Rezept! (Quelle)

Es ist wirklich unglaublich, mit welch gespielter Naivität ein Tabaklobbyist wie Meinsen vorgeht, um sein Publikum nach allen Regeln der Kunst, man verzeihe mir den Ausdruck, gnadenlos zu verarschen. Da fängt eine kleine Splittergruppe von Tabaklobbyisten an, plötzlich einen auf „friedensbewegt“ zu machen, nur um ein weiteres Thema zu besetzen und sich vom Image des Unterstützers der Tabakdrogenlobby zu befreien.

Einer Tabakdrogenlobby, die übrigens bei „bft e. V.“ sehr präsent ist. Von den 8 Organisationen, die „bft e. V.“ nach eigener Angabe als „Partner“ unterstützen, sind nämlich alleine 6 den Händlern und Promotern von tabakbedingter Krankheit und Rauchertod zuzuordnen: „VEBWK“,  „Bayern Dialog“, „BDTA“ „Ermuri Genuss Company“, „MUT“, „Britsh American Tobacco“. (Link).

Und wenn Herr Meinsen schon etwas für eine gerechtere Welt tun will, warum kehrt er dann nicht vor der eigenen Haustür? Der Tabakanbau, der heute fast ausschließlich in der sog. Dritten Welt stattfindet, führt dort nämlich zu massiven Umweltschäden und sozialen Verwerfungen u. a. durch Ausbeutung der Landbevölkerung:

  • Bodenverschlechterung durch massiven Einsatz von Düngern und Pestiziden bei Tabakmonokulturen,
  • hochgradig gesundheitsgefährdende Arbeitsbedigungen für die Tabakarbeiter durch massiven Einsatz von Pestiziden und durch Kontakt mit der Tabakpflanze und (Inkorporation des Nervengifts Nikotin besonders bei Kindern, die auf den Feldern mitarbeiten),
  • Rodung von Waldgebieten um neue Anbauflächen zu erschließen und Brennstoff für die Tabaktrocknung zu gewinnen,
  • Knebelverträge für Tabakbauern durch Saatgutmonopolisten und Tabakonzerne,
  • usw. usw.

Da wäre doch ein weites Feld für das weltpolitische Engagement von Meinsen und seiner Splittertruppe gefunden. PEACE, Bodo!

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Bodo Meinsen von „bft e. V.“ – Englisch gewollt, aber nicht gekonnt

Es ist schon mehr als peinlich, wenn man Englisch schreiben will, es aber nicht hinbekommt. So wie Bodo Meinsen. Aber da ich gerne Arbeiten korrigiere, hier mal die Korrektur, lieber Bodo.

Bodo Meinsen und

Bodo Meinsen und „bft e. V.“ – Genies in Fremdsprachen

Schreib es einfach nochmal! PEACE, Bodo!

Muhahahaha!

Muhahahaha!

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Schon wieder eine „Stellungnahme“ – Diesmal im verquasten „bft“-Deutsch

Und es geht weiter. Gott sei Dank sind gerade Ferien und ich habe genug Zeit zum Bloggen. Die brauche ich auch, denn die Splittergrüppchen, die sich für Lungenkrebs und Raucherbein engagieren, hauen jetzt die Stellungnahmen im Stundentakt raus. Nachdem das längere Pamphlet von „NRW genießt“ heute morgen dran war (siehe voriger Beitrag),  kommt abends Bodo Meinsens verzweifeltes Tabaklobbygrüppchen dran. Vor 5 Stunden (ja, liebe Leserinnen und Leser, ich konnte nicht schneller reagieren, denn ich habe auch mal einen Nachmittag frei und musste mal eben ein Stündchen unter Wasser) wurde das hier online gestellt:

BFT Stellungnahme zu einer überflüssigen und schädlichen Diskussion :
BFT e.V. widerspricht den in großen Teilen falschen Aussagen über BFT und dessen Vorstände, die in einer Verlautbarung des Aktionsbündnisses „NRW genießt“ getätigt wurden. (Quelle)

Nein, Bodo, das ist nicht Dein Ernst, oder? Das hätte ich nun so gar nicht vermutet. BTW: Hast Du vielleicht die Adresse des Arbeitgebers von einem der „NRW genießt“-Vorstände die sowas Böses gesagt haben? Das Zabuerwort heißt nämlich „Dienstaufsichtsbeschwerde“.

BFT e. V. : Spekulationen und persönliche Angriffe seitens „NRW genießt“ und dessen kooptierten Abteilungen wirken befremdend, da alle konstruktiven Versuche, dem Aktionsbündnis zu helfen, an dessen Alleinanspruch scheiterten.

Stimmt, Bodo, persönliche Angriffe hat „bft e. V.“ nämlich niemals nicht lanciert. Ihr seid die Guten. Habe ich Recht? Und Ihr habt auch ganz nette Leute in Euren Reihen. Nehmen wir mal den Roland Dittmar. Der ist auch ganz lieb. Nur nicht zu „Antis“.

Roland Dittmar von

Roland Dittmar von „bft e. V.“mag keine „bescheuerten Antis“

BFT e. V. : So bleibt auch das Fragezeichen im Raum stehen, welche Ziele „NRW genießt“ seit Anbeginn wirklich verfolgte und nun, nach dem wohl offensichtlichen Scheitern aller Verhandlungen von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken versucht.

Mensch Bodo, die Ziele von „NRW genießt“ sind doch die gleichen wie von „bft e. V.“: Mehr Lungenkrebs, mehr Herzinfarkt, mehr Rauchertod. Eigentlich müsstet Ihr Euch doch super verstehen! Einself!

BFT e. V. :Die Verantwortlichen mögen sich fragen, aufgrund welcher Vorgänge diese schädliche Eskalation und zum Leidwesen vieler Engagierter in NRW entstehen konnte.

Ursächliche Vorgänge kann ich Dir nennen, warum Euer Spielchen so blöd läuft. Genauer gesagt kann ich Dir Ursachen nennen. Ihr seid zu egoistisch, zu machtversessen, zu pöstchengeil und zu sozial inkompetent, um ein Ziel anzupielen und konstruktiv darauf hinzuarbeiten.  Aber was erwarte ich eigentlich von einer Personengruppe, die aus hemmungslosem Egoismus heraus das Recht einfordert, immer und überall rauchen zu dürfen und die Rücksichtslosigkeit „Freiheit“ und das brutale Durchdrücken der eigenen Ansprüche „Toleranz“ nennt? Da erwarte ich doch gar nicht, dass die für ihr gemeinsames Ziel auf einmal eine komplette Kehrtwendung hinlegen könnt was Eurer Sozialverhalten betrifft.

BFT e. V. : Es ist somit ausgeschlossen, hier weiter Zeit, Geld und guten Willen zu investieren.

Mensch Bodo, das ist jetzt aber echt ’ne harte Drohung. Du willst echt den Geldhahn zudrehen?

BFT e. V. : Sollten aber weitere Falschbehauptungen und/oder Unterstellungen durch die Verantwortlichen von „NRW genießt“ gegenüber BFT e.V. und/oder dessen Vorstände verbreitet werden, so wird sich BFT juristische Schritte vorbehalten.

Na endlich, Bodo, ich habe heute noch mit einem anderen Rauchgegner geschrieben und wir haben uns gefragt, wann der erste die juristische Keule androht. Wurde aber auch Zeit. Ich wollte Dich aber nur informieren, dass im öffentlichen politischen Meinungskampf die Hürden für Unterlassungs und Beseitigung recht hoch liegen. Frag mal den Jürgen, der weiß das.

BFT e. V. : Die vorliegenden Informationen und Verhandlungsdetails lassen keine Fehlinterpretation zu und würden im Falle einer Auseinandersetzung zu einer lückenlosen Dokumentation über das tatsächliche Wirken von „NRW genießt“ führen.Diese Erklärung erfolgt unabhängig von der Möglichkeit eines separaten Antrages auf Unterlassung bzw. Löschung des verursachenden Beitrages auf der Homepage von „NRW genießt“.

Bodo, Bodo, wann wirst Du endlich mal lernen, Sätze zu formulieren, die man auch beim ersten Lesen versteht? Merke: Nicht alles was in gestelzter Sprache daherkommt wirkt besonders gebildet. Und schon gar nicht, das Textmaterial, das Du so produzierst.

Aber Bodo, danke für die tolle Show, die Ihr uns hier bietet. Und ich hatte echt Angst vor dem Sommerloch. Apropos „Sommer“: Willst Du nicht mal wieder bei Tabak-Sommer vorbeischauen? Hast Du das schicke Retro-Mikrofon noch?

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Schlagabtausch für Lungenkrebs: „NRW genießt“ gibt „Feuer frei“ auf das „Komitee“

Die offene Meinungsschlacht der Lungenkrebsfreunde geht weiter. Jetzt ist „NRW genießt“, eine von mehreren Organisationen der Lungenkrebslobby, die in Nordrhein-Westfalen die Qualmhoheit über den ehemals verrauchten Stammtischen für sich beanspruchen, am Zuge.

Zur Vorgeschichte: Der Bloggerkollege Destruxol veröffentlichte unlängst einen Bildschirmausdruck, auf dem man sehen konnte, dass beim „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (genauer der „Raucherrechte“), einer weiteren Pro-Krebs-Gruppe aus NRW, unser bekannter Tabaklobbyist und gescheiterter Penthouse-Herausgeber Bodo Meinsen aus München die Strippen zieht. Schön, dass die Krebslobby unsere Blogs liest, da können sie manchmal etwas erfahren, das sie vorher noch nicht wussten:

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim „Komitee“

Und eben jene Krebslobby ist „pretty not amused“ über den bayerischen Strippenzieher, den man primär durch verquaste Statements zur aktuellen politischen Lage kennt, wenn Meinsen versucht, seine widerliche Lobbyarbeit für Lungenkrebs und Raucherbein mit ein paar politischen Allgemeinplätzen zu tarnen (Link). Und daher geht es auf der Webseite von „NRW genießt das Sterben“ mal wieder richtig zur Sache:

„NRW genießt“ gegen das „Komitee“, Bodo Meinsen und andere Pro-Krebs-Aktivisten (1) (Quelle)

Hier fällt auf, dass „NRW genießt“ immer noch dem Irrglauben verfallen ist, es bestünde bei großen Teilen der Bevölkerung in NRW ein Interesse, wieder in verqualmten Kneipen sitzen zu dürfen. Wenn man sich die letzten der mittlerweile völlig zum Erliegen gekommenen Pro-Lungenkrebs-Demonstrationen (z. B. in Aachen) ansah, die auf eine Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes zielten und wo jedes Mal nur max. um die hundert Demonstranten mitliefen, weiß man, wie man dieses Statement einzuschätzen hat.

Im weiteren Text versucht nun „NRW genießt“ darzustellen, man sei eine Gruppe von „Aktivisten“, die gegen die „völlig überzogene Bevormundung mündiger Bürger“ eintrete. Besonders krass ist in diesem Falle, dass sich schwerst tabakabhängige Personen als „mündige Bürger“ einschätzen. Wer am Gängelband des Nikotins hängt und gezwungen ist, sich alle halbe Stunde seine nächste Dosis Nervengift zuzuführen, hat seine Mündigkeit bereits lange vorher am Zigarettenautomaten abgegeben. Aber das sei nur am Rande bemerkt.

So, und jetzt wird es kompliziert. Denn ab jetzt geht es um Personen, Verflechtungen und Unterstellungen. Zu den beiden ersten Punkten ist kurz zu referieren, wie „NRW genießt“ die Sachlage darstellt. Es gibt:

Bodo Meinsen: Verleger aus München, der Zeitschriften herausgibt, die einen „engen Bezug“ zur Tabakwirtschaft haben. Er ist auch Boss des „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, „bft e. V.“

Detelf Petereit: Ebenfalls ein Tabaklobbyist. Er hat mit anderen in Bayern die Plattform „Bayern Dialog“ gegründet um das dortige strenge Rauchverbot auszuhebeln, was ebenfalls gescheitert ist. Nach seinem Flop in Bayern ist Petereit, der ursprünglich aus Berlin stammt, nun nach NRW weitergezogen. Dort ist er bei der Tabaklobbygruppe „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ in leitender Position engagiert.  Wer mehr über diesen Strippenzieher für den Lungenkrebs wissen will, klicke auf den Link zu unserer Partnerseite raucherdossiers.

Ronald Blumberg: Über diesen Herrn muss man nichts weiter sagen. Er neigt zu Verhaltensauffälligkeiten. „NRW genießt“ bezichtigt ihn ganz einfach der Lüge:

„NRW genießt“: Erst in jüngster Zeit wurde von dem in diesen Kreisen agierenden Ronald Blumberg immer wieder die Lüge verbreitet, Petereit hätte sich beim Volksbegehren/Volksentscheid in Bayern engagiert. Richtig ist, dass es bis auf weniger als eine handvoll Telefonate zur Information über den Sachstand seinerzeit gar keine Kontakte zu Bayern gab. (ebd.)

Die Schlammschlacht ist also (mal wieder!) eröffnet. Nachgezeichnet wird nun minutiös und langatmig die Geschichte und die vermeintlichen Verdienste von „NRW genießt“ und wie böse dagegen Bodo Meinsen und seine Untergebenen sind. Insbesondere wie ersterer versuchte, sich mit den Geldern seiner Sponsoren Einfluss zu verschaffen, was den armen aber engagierten Mitstreitern von „NRW genießt“ ja so nicht möglich sei.

„NRW genießt“: Bodo Meinsen aber schlief nicht und wollte von Bayern aus möglichst viel Einfluss an Rhein und Ruhr gewinnen. Da half natürlich, dass er mit dem Geld seiner Sponsoren Geschenke verteilen kann, was uns als Teil der wirtschaftlich unabhängigen Bewegung so nicht möglich ist. Kleine Geschenke, da könnte man an die Kofinanzierung von Aktionen denken, erhalten bekanntlich die Freundschaft und schaffen Loyalität.

Fast könnte man meinen, die notorischen Habenichtse von „NRW genießt“ seine neidisch auf die Sponsorengeler, die Meinsen bzw. seine Tarnorganisation „bft e. V.“ von der leider immer noch recht zahlungskräftigen Tabaklobby einstreicht.

Meine Meinung: Schon blöd, wenn mn seine knappe Kohle für die eigene Sucht ausgeben muss anstatt damit den öffentlichen Kampf für das „sozialvertrgäliche Frübableben“ zu finanzieren. Da ist es in der Tat besser, finanzkräftige Sponsoren eben aus dieser Todesindustrie an Land zu ziehen, denn die haben Geld und verrauchen es nicht mal. Getreu nach der Devise „‚We don’t smoke the shit, we just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid.“ („Wir rauchen die Sch….. nicht, wir verkaufen sie nur. Rauchen ist nur für Junge, Arme,  Schwarze und Dumme.“, Zitat eines Managers von RJ Reynolds auf die Frage warum er NICHT rauche).

Den weiteren Schlagabtausch zu referieren spare ich mir. Es ist nur öde zu lesen. Lustig wird es erst wieder gegen Ende des Textes, wenn der erfolglose Tabaklobbyist Bodo Meinsen ordentlich eins übergebraten bekommt:

„NRW genießt“: Dazu passt, dass Bodo Meinsen keine Erfolge in der Sache vorweisen kann, weder in Bayern noch anderswo. Und dass es der Sache enorm schadet, wie die von ihm geführten und gesteuerten Figuren in NRW die Attacken auf uns so breit in der Öffentlichkeit auswalzen, dass die Antiraucher sich die Hände reiben.

Der unbekannte Autor von „NRW genießt“ (wobei ich hinter der Diktion Christoph Lövenich vermute, ehemals Boss vom „Netzwerk Rauchen“) gönnt uns aber auch gar keinen Spaß. Mensch, Christoph! Wir hauen Euch doch so gerne in die Pfanne. Und bei den Steilvorlagen, die Ihr gerade bietet, wäre es auch sträflich es nicht zu tun. Ich muss schließlich auch meine Leserinnen und Leser unterhalten.

„NRW genießt“:Interessant auch, dass selbst die von Hause aus gegen die Raucher gerichteten Bewegungen mit mehr Sachverstand und Respekt dem angestoßenen plebiszitären demokratischen Prozess gegenüber treten als eine einzelne Person aus dem Bergischen Land, die als Lautsprecher die Gemüter anheizt – ohne dabei zu bemerken, dass sie als „Bauernopfer“ herhalten muss.

Christoph, Ihr seid alle „Bauernopfer“. Nicht nur der Ronald Blumberg, über den Du hier schreibst. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten werdet Ihr sehen, dass nicht jeder von euch Helmut Schmidt ist, der mit 93 noch quarzt wie ein Schlot und Ihr werdet Euch in den Hintern beißen, dass Ihr Euer Geld, Eure Zeit und Eure Lebensenergie für den Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein verschwendet habt. Während jene, die Euch den Dreck, den Ihr Euch in die Lungen gezogen habt und an dem Ihr krank geworden seid, verkauft haben bei bester Gesundheit auf den Seychellen ihren Ruhestand verbringen. Denkt einfach noch mal nach, wer das „Bauernopfer“ genau sein könnte.

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Bodo Meinsen: Dumm gelaufen für den Tabaklobbyisten

Tja Bodo, das ging wohl nach hinten los:

Bodo Meinsen zitiert Peter Rachow

Bodo Meinsen zitiert Peter Rachow (Quelle)

Also Bodo, erstens solltest Du das Zitieren lernen. Gut, Du hast wahrscheinlich kein akademisches Studium abgeschlossen. Von daher wirst Du nicht wiessen wie man das genau macht. Also eine korrekte Quellenangabe gehört immer dazu. Hier dann eben die (Quelle). Holst Du das mit der Quellenangabe bitte nach?

Zweitens: Was hast Du Dir erhofft? Dass alle sagen: „Stimmt gar nicht! Ist nicht so! Alles Unnsin!“? Ja, das lief dann irgendwie blöd für Dich. OK, den Kosirog zählen wir mal nicht, der findet alles doof, was ich schreibe. Und dass der gleich den Jäger aufnimmt, ist noch peinlicher als der Jäger selbst. Aber das lassen wir einfach mal so stehen.

Aber dann läuft es garantiert nicht so, wie Du es willst:

Martin Bartonitz Ich verstehe auch nicht, warum ein Kritiker des Vorgehens der Israeli in Palästina gleich ein Judenhasser sein soll.

1:0 für mich.

Ramona Kothe-Rudatus Es gibt keinen Judenhass, nur weil vereinzelt dumm gelabert wird.

2:0.

Hermann von Bergmann „Judenhass“ und “ bis zu 10 % Bodensatz „ist doch reichlich hoch gegriffen

Magst Du weiter zählen, Bodo?

Na ja, Bodo, war mal wieder einer Deiner Versuche, die glatt in die Hose gegangen sind. Wie damals Deine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Wissenschaftsministerium. Mein Gott, was haben wir über Dich gelacht.

Aber frag doch einfach mal den Rolli. Der schreibt Dir bestimmt noch einen netten Beitrag. Gib ihm halt was zum Rauchen, dann ist er glücklich und schreibt alles, was Du willst.

Muhahahahaha!

Muhahahahaha!

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„bft e. V.“ – Themen verzweifelt gesucht

Was macht eigentlich ein kleines Splittergrüppchen von Tabaklobbyisten um aus der Schmuddelecke von Skrupellosigkeit, Krankheit und Tod herauszukommen? Diese Frage stellt sich seit Jahren der Truppe um den Münchner Tabaklobbyisten Bodo Meinsen. Und so versucht dieses Häuflein um den erfolglosen FDP-Kandidaten Meinsen verzweifelt, andere Themen außer dem abgesroschenen „Rauchverbot ist Kneipentod!“ zu besetzen.

Auf der Homepage der Truppe sind dazu lieblos ein paar Themenfelder und ein paar zentrale Aussgaen zu gesellschaftsrelevanten Sachthemen zusammengeschustert. Aber das Ganze wirkt einfach nur wie an einem Abend lustlos und unter Zwang zusammengeschrieben. Die Damen und Herren von den selbst ernannten Freiheitsfreunden ergießen sich ausschließlich in Allgemeinplätzen und geben Statements von sich, die an Beliebigkeit kaum zu übertreffen sind. Ein kleines Beispiel aus dem Bereich der Bildungspolitik:

Pädagogische Käfighaltung – Bildung und Erziehung

Egal, ob man sie vernachlässigt oder über-behütet: Beides schadet unseren Kindern. Eltern bemuttern ihren Nachwuchs und erwarten auch vom Staat eine Rundum-Betreuung. Schulen wiederum schaffen es immer seltener, ihren Bildungsauftrag wirklich erfolgreich auszufüllen. Die Folgen sind verzweifelte Kämpfe um gymnasiale Eintrittskarten und konzeptloses Flickwerk in Bildungsplänen.

Wir Bürger für Freiheit und Toleranz finden: Chancengleichheit ist der Schlüssel zu einem gesunden Bildungssystem. Dazu gehört die Förderung von Kindern aus Nicht-Akademiker-Haushalten ebenso wie der Versuch, ein Gleichgewicht der Geschlechter in Schulkollegien zu erreichen. Doch danach heißt es: Kinder sollen die Welt mit ihren eigenen Erfahrungen sehen, sie sich selbst erobern. Überwachung und ständige Reglementierung haben in einer freiheitlichen Bildung keinen Platz. (Quelle bft e. V.)

Dieses ebenso allgemeine wie dumme Geschwätz aus dem ersten Absatz kann man auf allen Stammtischen hören, wenn selbsternannte Bildungsexperten über die Schule lamentieren. Es hat in etwa so viel Relevanz wie ein in China umfallendes Fahrrad.

Wer wie Meinsens Truppe es versucht, alle Schulen eines Landes, das sich zudem auch noch ein föderales Bildungssystem mit 16 verschiedenen Landesschulsystemen leistet, über einen Kamm zu scheren wird nolens volens Schiffbruch erleiden. Und dass Meinsens Kampfrauchertruppe zur Institution Schule keinerlei Beziehung hat, erkent man schon daran, dass diese Leute moderne Schulkonzepte wie Ganztagesschulen, zusätzlichen Förderunterricht, Durchlässigkeit des Bildungssystems in Schulen mit verschiedenen Anfroderungszweigen, Differenzierungsunterricht etc. gar nicht einmal erwähnen. Und über Unterrichtsversorgung, Klassenmesszahlen, Sprachenfolge etc. wird überhaupt nicht geredet. Das kommt eben dann dabei heraus, wenn man sich in der Öffentlichkeit so darstellen will, als sei man eben keine Raucherlobbytruppe sondern habe tatsächlich ein Interesse an gesellschaftlicher Fortentwicklung.

Und genau in die gleiche Richtung geht der neueste Flop von Bodo & Co.:

BFT – Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.: Drei Tage BFT-Klausur, diesmal in Stuttgart. Drei Tage intensive Diskussionen über viele Gesellschaftsthemen. Vom demografischen Wandel und dessen Herausforderungen, über negative Trends (z.B. ansteigender Judenhass in Deutschland) und wie man diesen begegnen sollte, bis zur Hinterfragung von Toleranz und Intoleranz.

Die Debatten waren von ausgezeichneter Qualität. Die Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands waren konzentriert und ideenreich. Die Ergebnisse dementsprechend super. Alle Impulse werden nun bei BFT aufgenommen und umgesetzt. Spannend! Wer zukünftig dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen. Die BFT Gemeinschaft wächst weiter und die Aufgaben fordern heraus. Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausur. Die nächste dieser Art wird im Herbst stattfinden. (Quelle)

Interessant ist mal wieder wie Bodos Truppe versucht, aktuelle Presseberichte und -themen aufzunehmen. Hier ist das spezielle Thema der angebliche „Judenhass“ in Deutschland. Lieber Bodo, Du solltest Dich nicht primär aus der BILD-Zeitung informieren. Es gibt keinen „neuen Judenhass“ in Deutschland. Wir haben in diesem Land einen Bodensatz aus ca. 5  bis 10 Prozent Neonazis. Denen gestehe ich „Judenhass“ zu. Das ist bei derartigen Politspinnern einfach Standard. Die brauchen das. Ernst nimmt diese braunen Politkasper sowieso niemand mehr. Die NPD als ihr Sprachrohr ist auch gerade in Auflösung begriffen, also ist keine Gefahr aus der rechten Ecke zu befürchten.

Ein weiterer heißer Kandidat für Judenhass sind dann vielleicht eine Handvoll gewaltbereiter fundamentalistischer Extremmoslems, deren Weltbild ebenfalls ziemlich durchgeknallt ist. Abgesehen von diesen extremistischen Randgrüppchen können Menschen in Deutschland wohl zu einem überwiegenden Teil gut unterscheiden zwischen verachtenswertem „Judenhass“ und berechtigter Kritik an der israelischen Politik. Auch wenn Funktionäre wie Frau Knobloch dies in unzulässiger Weise in einen Topf werfen, um Stimmung zu machen.

Wer sich mal das Niveau einer „bft e. V.“-Veranstaltung anzusehen gedenkt, dem empfehle ich folgenden Link. Hier tauschen sich Leute aus, die zu einem guten Teil aus bekannten Szene der militanten „Genussfreunde“ stammen. Bei dem einen oder anderen kann man darüber hinaus erkennen, dass neben Tabak auch Alkohol beim „Genussverhalten“ eine zentrale Rolle spielen muss. Prost!

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Roland Dittmar, Jürgen Vollmer & Co: Raucher „Marke rücksichtslos“

Auf den bekannten Kanälen der militanten Raucher findet man in kurzen Zeitabständen immer wieder erschreckende Dokumente der Selbstentlarvung. Aus Dummheit oder Ignoranz gepostet zeigen diese mit schöner Regelmäßigkeit, wie die Damen und Herren, die sich selbst als „tolerant“ (gelegentlich auch mal mit 2 „l“ geschrieben) und „weltoffen“ bezeichnen, wirklich gestrickt sind. Ein solches Dokument veröffentlichte unlängst Roland Dittmar aus München, der bei der Tabaklobbyorganisation „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ als Schriftführer tätig ist:

Roland Dittmar vom

Roland Dittmar vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ zeigt wenig Toleranz gegenüber den Bedürfnissen anderer Menschen

Herr Dittmar als militanter Raucher findet es also völlig überzogen, dass man Rücksicht auf andere Menschen nimmt. Und dass, vermutlich an einem Krankenhaus, ein derartiges Schild angebracht ist, dazu fällt dem Raucher Dittmar lediglich ein, dass dies ein weiterer Auswuchs von „Raucherhatz“ und „Hysterie“ sei. Entsetzlich.

Dieses kleine Dokument offenbart schonungslos, was letztlich das Ziel von „Freiheitsfreunden“, für die das Wort „Rücksicht“ ein Fremdwort darstellt ist: Sie wollen immer und überall wieder rauchen, Rücksichtnahme kennen sie dabei nicht. Alles was diese Leute interessiert, ist ihr eigener Wunsch, ihre Nikotindrogen an jeder möglichen Stelle konsumieren zu können ohne anderen Menschen und deren Bedürfnissen irgendeine Art von Respekt entgegen bringen zu müssen.

Ob dort jetzt kranke Menschen hinter den Fenstern liegen, die vielleicht nicht den ganzen Tag von den stinkenden Aerosolen von „Genießern“ wie Dittmar belästigt werden wollen, das alles interessiert Menschen wie Dittmar nicht. Er sieht es als Teil seiner „Freiheit“ an, seine Rücksichtslosigkeit gnandenlos ausleben zu können. Ein derartiges Verhalten ist asozial. Nicht mehr und nicht weniger.

Und man wundert sich nicht, dass auch der bekannte Marburger Qualmfreund Jürgen Vollmer diese rücksichtslose Art und Weise seine eigene Lebensweise gnandenlos gegenüber anderen auszuleben goutiert:

Jürgen Vollmer und andere Raucher unisono gegen  jede Art von Rücksicht

Jürgen Vollmer und andere Raucher unisono gegen jede Art von Rücksicht

Ach ja, und falls noch jemand Zweifel hat, ob sich derartig gewirkte Menschen an freiwllige Raucheinschränkungen (besonders in der Gastronomie, dem angestammten Habitat militanter Nikotiniker)  halten würden, der darf jetzt seine Meinung nochmals überdenken.

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Bodo Meinsen, „bft e. V.“ und die fortgeschrittene Form der Selbstbeweihräucherung

Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München ist ein Erfolgsmensch.  Was er anpackt, gelingt. Er ist nicht nur Tabaklobbyist und erfolgreich insolvent gegangener Zeitschriftenmacher („Penthouse Magazin„), gescheiterter FDP-Gemeinderatskandidat und ein Trendsetter als Fernsehreporter und Dienstaufsichtsbeschwerdenschreiber. Nein! Meinsen kann mehr. Er ist nämlich auch ein politisches Alphatier. Mit seinem Verein „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ setzt er seit Jahren Maßstäbe im Kampf für Freiheit und Bürgerrechte:

Bodo Meinsen:  Fußball-Metaphern sind dieser Tage – aus gegebenem, erfreulichem Anlass – in aller Munde. So kann auch BFT in übertragenem Sinn auf eine erfolgreiche erste „Halbzeit“ des Jahres 2014 blicken: mit viel Elan, thematischer Treffsicherheit und Präsenz auf dem (politischen) Platz. Und um unsere Anhänger nicht zu enttäuschen: So soll und wird es weitergehen. (Quelle)

Zuerst einmal ist es schon verwunderlich, dass Menschen, die nicht einmal 10 Meter vor die Kneipentür treten wollen, weil diese Minimalbewegung schon zu anstregend ist, mit Sport ankommen.  Aber egal. Lassen Sie mich stattdessen einmal nachzeichnen, wie die „thematische Treffsicherheit“ nach der Diktion von Bodo Meinsen aussieht.

Wir haben zuerst wohlwollend zur Kenntnis zur nehmen, dass nun auch der Vorstand vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ in der Öffentlichkeit politisch zunehmend präsent ist. Nehmen wir mal als sprechendes Beispiel Frau Dr. med. Monika Müller-Klar, die ebenfalls in Leitungsfunktion bei den selbsternannten Freiheitsfreunden engagiert ist. Mit Kippe und Bier in der Hand macht sie knallharte politische Basisarbeit  (Link zu facebook). „Hicks! Hust!“. Super, Frau Doktor! Das ist politisches Streetworking, wie es sein muss! Weiter so. Lunge und Leber freuen sich.

Auch Roland Dittmar, der Schriftführer der „toleranten Genussfreunde“, ist immer präsent. Sein Aufagbenfeld ist das Beackern der facebook-Front. Dort verkündet er nebenbei mal eben großsprecherisch,  die Spendenwelle für Friedhelm Adolfs, den vom Rauswurf bedohten Raucher-Rentner aus Düsseldorf, sei angelaufen. Bei einem Spendenstand von einigen  hundert Euro zur Verlautbarungszeit der Meldung war das nicht nur eine „Spendenwelle“ sondern ein enormer Spendentsunami, der da loszubrechen drohte. Zumindest laut Dittmar. Auch hier wurden die Lachmuskeln durch „bft e. V.“ nachhaltig strapaziert. Danke, Rolli!

Und Bodo Meinsen weihräuchert weiter:

Bodo Meinsen: Aktuellen Herausforderungen und Chancen der Europäischen Integration widmete sich die – wieder höchst erfolgreiche – zweite Ausgabe der BFT-Bürgerzeitung. Und wer ehrlich wissen möchte, wie er es selbst mit der Freiheit eigentlich so hält, kann sich seit geraumer Zeit am interaktiven BFT-Test bei Facebook versuchen.

Wie erfolgreich die „bft-Bürgerzeitung“ und die gesamte Rezeption des „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ ist, ist kann man vielleicht am Presseecho ablesen. Link 1, Link 2. Link 3. Ergebnis von „Google News“ ist jeweils:

„Ihre Suchanfrage „„Bürger für Freiheit und Toleranz““ stimmt mit keinem Nachrichtenergebnis überein.“

OK, soviel zur Kongruenz von Wunsch und Wirklichkeit. Aber Bodo Meinsen kann es eben. Nur was???

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Neues vom „Bündnis für Vorverurteilung und Intoleranz“

„bft e. V.“ steht eigentlich für „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ und damit angeblich für Bürgerrechte und Freiheitsideale. Blickt man hinter die Kulissen dieses kleinen Grüppchens von Tabaklobbyisten, wird einem klar, wie die Damen und Herren dieses selbst ernannten Toleranzvereins ticken. Die erklären „Antispießer“ (zum bft-Test „Spießer“ oder „Freigeist?“ ) vom „bft e. V.“ outen sich dann nämlich immer wieder ungewollt als ganz normale kleine Spießer.

„bft e. V.“: Pause bei der WM, aber nicht bei der SPD. Erst ein Innenpolitiker unter Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie, jetzt ein weiterer unter Verdacht wegen Drogenbesitz. Ist doch beides verboten. Die SPD hat häufig eine Vorliebe für Verbote als erziehrische Maßnahme, nun muß sie feststellen, dass Wasser predigen und selbst Wein trinken auch in den eigenen Reihen Bestand hat. Wir empfehlen, sich weniger als Sanktionierer des Volkes zu engagieren und besser aufzupassen, wen und was man da in sensible Ausschüsse schickt. (Quelle)

Im deutschen Strafrecht existiert die sog. Unschuldsvermutung. Ein Verdächtiger gilt als unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils. Nicht so bei „bft e. V.“, dem ersten deutschen Toleranzvereinchen. Dort wird munter vorverurteilt, denn der deutsche Spießer muss nicht Beweis erheben, eine Anklage formulieren und den Ausgang eines ordentlichen Gerichtsverfahrens abwarten. Der bft-Spießer schießt sofort. Und zwar aus der Hüfte. Da ist man dann ganz klar „Freigeist“.

Zum Fall Edathy: Der SPD-Mann steht unter dem Verdacht, kinderpornographisches Material erworben zu haben. Bewiesen ist davon nichts. Entsprechende Durchsuchungen konnten kein strafrechtlich relevantes Material sicherstellen. Dass Edathys Laptop verschwunden ist, präjudiziert ebenfalls nichts. Alles was bewiesen ist, dass sich Edathy sog. „Poser-Videos“ beschafft hat, auf denen Jugendliche sich in aufreizender Pose darstellen. Man mag diese „Poser-Videos“ bzw. deren Konsum ebenfalls als krank und abartig ansehen, nach geltender Rechtslage ist dieses Konsumverhalten jedoch nicht gesetzeswidrig. Punkt.Die selbsternannte Toleranzvereinigung  „bft e. V.“ ballert aber gerne mal aus allen Rohren auf den verhassten Politiker von der ebenso verhassten „Verbotspartei“ SPD.

Nächster Fall: Der SPD-Politiker Michael Hartmann hat angeblich Crystal Meth konsumiert. Eine Durchsuchung seiner Wohnung bleibt erfolglos. Es werden keine Drogen gefunden (Link). Das Verfahren läuft noch, weitere Ermittlungen werden folgen. Bei „bft e. V“ ist der Mann dagegen bereits vorverurteilt. Sein Problem: Er ist ebenfalls bei der SPD.

Man sieht hier sehr plastisch, wie die „Toleranzfreunde“ von „bft e. V.“ blind auf jeden einschlagen, der zu einer der verhassten „Verbotsparteien“ gehört. Differenzierte Betrachtungen der Sachlage sind nicht das Ding der Tabaklobbyisten aus München. Da wird lieber auf den Putz gehauen, dass es kracht. Und besonders „tolerant“ ist man sowieso. Das weiß ich seit deren Boss Bodo Meinsen bei meinem Dienstvorgesetzten mittels Dienstaufsichtsbeschwerde versucht hat, mir den Mund verbieten zu lassen. Leider unter dezenter Nichtberücksichtigung der Rechtslage. Aber von Herrn Meinsen und seinem Grüppchen profunde Betrachtungen zum Dienstrecht des Beamten zu erwarten (hier dem §47 Abs. 1 Satz 2 BeamtStG), würde diese Damen und Herren wohl überfordern. Genau so wie es sie überfordert, zu erkennen, dass „Verdacht auf…“ im strafrechlichen Sinne nur erklärt, dass jemand einer Tat verdächtigt wird. Und kein bisschen mehr.

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Umfragen zum Rauchverbot – Die neue Beliebigkeit

Es jährt sich am 1. Mai zum ersten Mal, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen. Und alle möglichen Interessengruppen sehen sich bemüht, Umfragen zu veröffentlichen, wie denn Volkes Stimme über den konsequenten Nichtraucherschutz denkt. Und man erwartet es fast: Diejenigen, die mit Kneipen, Tabak und fallweise Lungenkrebs und Raucherbein gute Geschäfte machen oder beser machten, lehnen das Rauchverbot ab. So präsentiert „Bodos Fluppen Truppe“ (aka „bft e. V.“), eine Splittergruppe von Tabaklobbyisten, eine Umfrage des DEHOGA NRW:

bft e. V. :Auch ein Jahr nach Einführung des absoluten Rauchverbots in der nordrhein-westfälischen Gastronomie befürworten lediglich 37 Prozent ein Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen. 63 Prozent der Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser lehnen die jetzige Regelung ab, nach der weder in Kneipen noch in geschlossenen Raucherräumen geraucht werden darf.  (Quelle)

Ich hätte es auch nicht anders erwartet, wenn die Interessengruppen, die mit Kneipen, in denen die Luft zu dick zum Schneiden ist, Geschäfte machen, das Rauchverbot ablehnen. Insoweit präsentieren Bodo Meinsen und seine Freunde des gepflegten Bronchialkarzinoms nicht viel neue Information.

Die Kölnische Rundschau dagegen titelte im September 2013 noch

Große Mehrheit für Rauchverbot in Kneipen

Trotz Raucherprotesten und Warnungen vor einem Kneipensterben wächst die Zustimmung der Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten. Laut einer repräsentativen Umfrage für das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg sind inzwischen rund 82 Prozent der Bürger für ein Rauchverbot in der Gastronomie. Zum Vergleich: 2005 – also noch vor den ersten Nichtraucherschutzgesetzen in Deutschland – lag die allgemeine Zustimmung erst bei 53 Prozent, im vergangenen Jahr bei 77,5 Prozent.

(Quelle)

Ich würde mal ganz frech behaupten, dass dieser Anteil der Rauchverbotsgegner seither nicht unbedingt größer geworden ist. Viele Raucher sind im letzten halben Jahr verstorben (alleine in NRW dürften in den letzten sechs Monaten ca. 15000 Menschen dem Tabakonsum erlegen sein wenn man die Zahl der Rauchertoten pro Jahr in Deutschland auf NRW umrechnet), der Raucheranteil in der Bevölkerung fällt zudem stetig, immer weniger junge Menschen rauchen usw. usw.

Und was machen wir nun? Vielleicht basteln wir uns mal eine eigene Umfrage. Aber so richtig Lust habe ich nicht darauf. Was will man damit beweisen? Die kleinen Grüppchen schwerstabhängiger Nikotinnutzer sind sicher nicht repräsentativ. Und viele von ihnen wollen auch weg von der Kippe und schaffen es nicht. Man darf daher den Anteil dieser Leute an der Gesamtbevölkerung ruhig im Promillebereich ansiedeln. Facebook & Co. sind nicht das reale Leben. Die meisten Menschen haben wenig Interesse zugequalmt zu werden oder selbst ihrem Leben vorschnell ein Ende zu bereiten.

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Monika Bittl vom „bft e. V.“ – Von „Verklaghaferln“ und anderen Denunzianten

Von Peter Rachow – Dieser Artikel ist urheberrechtlich geschützt.

Monika Bittl ist die zweite Vorsitzende der Tabaklobbyistengruppe „bft e. V.“ (ausgeschrieben „Bündnis für Freiheit und Toleranz“), eines Vereines, der alles ist aber weder „freiheitlich“ noch „tolerant“. Über dieses Missverhältnis zwischen unglücklicher Namenswahl und Realität habe ich schon mehrfach in diesem Blog berichtet. Einen weiteren interessanten Aspekt dieser Abweichung zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung möchte ich heute beleuchten. Die oben genannte Autorin hat nämlich einen Text verfasst, bei dessen Überschrift „Verklaghaferl“ respektive dem Lesen derselben ich sofort einige Bilder, genauer gesagt einige Personen vor Augen hatte. Und zwar bestimmte Personen. Wahrscheinlich einige, die Frau Bittl persönlich kennt. Wobei ich allerdings davon ausgehe, dass Frau Bittl diese Leute nicht auf dem Radar hatte, als sie ihren Text verfasste.

Zuerst in aller Kürze: Ein Verklaghaferl ist laut der Autorin Bittl eine Person, die notorisch andere Menschen anzeigt, besonders wenn ihr deren Lebensstil nicht passt. Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Man ahnt, in welche Richtung der Text laufen wird. Frau Bittls Archetypus des „Verkalghaferl“ ist heute Siegfried Ermer, Vorsitzender von „pro rauchfrei e. V.“ und damit erklärter Gegner ihres Vereins „bft e. V.“, welcher sich vor allem durch „Partner“ aus der Tabaklobby finanziert. Beweis:

„Bündnis für Freiheit und Toleranz“ – Partner der Tabakdrogendealer

Frau Bittl hängt sich nun an mehreren Dingen auf:

a) Auf den Seiten von „pro rauchfrei“ findet man ein Formular, mit dem man Verstöße gegen den Nichtraucherschutz melden kann. Daher der Begriff „Verklaghaferl“.

b) Herr Ermer kandidiert einerseits für die AfD, andererseits ist er auch Vorsitzender des Vereines „pro rauchfrei“, welcher, vorsichtig formuliert, nicht ganz unumstritten ist.

Frau Bittl meint nun zu erkennen, dass Herr Ermer seine beiden Engagements strikt zu trennen versucht um seiner Karriere bei der AfD nicht zu schaden. Er fürchte schlechte Publicity. Unterstellt wird insbesondere seitens der zweiten Vorsitzenden des Tabaklobbyistengrüppchen „bft e. V.“ , Herr Ermer wolle Spuren im Internet tilgen, die auf seine Vereinstätigkeit bei „pro rauchfrei“ hindeuten:

Und so verwischt das Verklaghaferl Spuren seines Doppellebens und löscht auf der Internetseite des Vereins wo es nur geht Hinweise darauf, dass er der Vorsitzende ist. Bei der Partei wiederum erwähnt er auf seine Vereinsarbeit nicht. Was soll so ein armes Verklaghaferl in diesem Konflikt auch machen? Es kann sich ja schlecht selbst anonym anzeigen. Und weil das Verklaghaferl aus diesem Dilemma vielleicht gar nicht mehr alleine raus kommt, helfe ich gerne beim überfälligen öffentlichen Outing, damit das Verklaghaferl wieder ruhig schlafen kann. Verein und Partei können hier nachlesen, wen sie jeweils in ihren Reihen haben: […]

Es folgen zwei Links, welche interessierten Personen zeigen sollen, dass Herr Ermer Mitglied in beiden Organisationen ist.

Jetzt fragt man sich, ob Frau Bittl den Volkshochschulkurs „Investigativer Journalismus für Einsteiger“ belegt hat und nun einfach ein paar Seminarübungen macht. Denn anstatt dass sie das große Fass aufmacht, hätte sie einfach das Impressum der Netzseiten von „pro rauchfrei“ aufschlagen müssen. Dort steht klar und deutlich zu lesen:

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Siegfried Ermer
Postfach 2941
91017 Erlangen

Und beim Afd Kreisverband Erlangen findet man Herrn Ermer ebenfalls. Super gemacht, Frau Bittl! Das reicht zwar noch nicht ganz zur investigativen Journalisten, aber ihren Einsteigerschein für Google haben Sie in der Tasche. Herzlichen Glühstrumpf!

Was übrigens auch auffällt ist, dass Frau Bittl ein ähnliches Gebahren an den Tag legt, wie sie es Herrn Ermer unterstellt. Auf ihrer Webseite http://www.monikabittl.de/ sucht man nämlich auch jedes Engagement für die Tabaklobbyisten vergebens. „bft e. V.“ wird mit keinem Wort erwähnt. Aber auch hier gilt, wie immer bei Rauchers: Quod licet iovi non licet bovi. Q. e. d. Also helfe ich doch gerne durch Bereitstellung einer Google-optimierten Begriffsstruktur Frau Bittl beim „Outing“.

Nebenbei bemerkt entgeht Frau Bittl leider ein ganz einfacher Sachverhalt: Viel übler als „Verklaghaferl“ sind jene Personen, die man noch weiter südlich als der Wohnsitz von Frau Bittl in München als „Vernaderer“ bezeichnet. Und um mit einem dieser Vernaderer in Kontakt zu treten, muss sie nur zum Telefonhörer greifen und ihren 1. Vorsitzenden Bodo Meinsen anrufen. Im April 2011 schrieb ihr sehr „toleranter“ 1. Vorsitzender nämliche eine „Dienstaufsichtsbeschwerde“ an das Wissenschaftsministerium in Mainz. Er schwärzte mich dort an, weil ihm ein kritischer Artikel, den ich über verbotene Tabakwerbung im Internet, welche sich auf den Seiten von Meinsens „genuss-journals“ fand, verfasst hatte, überhaupt nicht schmeckte. Nachdem ich der Dienstaufsicht  den Sachverhalt geschildert hatte, wurde die Beschwerde von Bodo Meinsen zurückgewiesen und die Sache war dienstrechtlich für mich erledigt. Wobei Herrn Meinsen auch noch beschieden wurde, dass die Dienstaufsicht nicht der richtige Weg sei, wenn man sich über die politischen Äußerungen eines Beamten beschweren wolle. Herr Meinsen wurde auf den ordentlichen Gerichtsweg verwiesen.

Zum Abschluss noch eine kleine Rechtskunde für Frau Bittl: Was unterscheidet den Typus des „Verklaghaferl“ denn nun genau vom „Vernaderer“? Ganz einfach: Klagen kann man nur auf Basis einer Rechtsgrundlage. Eine Klage bzw. Anzeige soll einen rechtswidrigen Zustand abstellen. Denunzieren geht dagegen auch ohne rechtliche Grundlage.

Wer ist nun der üblere Typ? Der „Verklaghaferl“ oder der „Vernaderer“. Na, Frau Bittl, hat’s geklingelt?

 (C) Peter Rachow 2014

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