Archiv der Kategorie: Gerald „Radi“ Rademacher

Ronald Blumberg und die Realität: Welten treffen sich

Ronald Blumberg,der aggressive Raucheraktivist, ist wieder online. Nach einer längeren Abwesenheit von den Kanälen der Freunde des Lungenkrebses legt der verhaltensauffällige Mann aus Radevormwald wieder los. Jeden Tag gehen zahllose Beiträge über den Sender. Bei manchem dieser Postings ist die Frage nach dem Geisteszustand des Mannes die unmittelbare Folge der Lektüre derselben.

Ein Beispiel: Vor einigen Jahren ersannen Blumberg (ein bereits vor Jahren insolvent gegangener Werkzeughändler) und ein ehemaliger LKW-Fahrer namens Gerald Rademacher als „legalen“ Weg aus dem Rauchverbot in Gaststätten die sog. „Helmut-Partys„. Die beiden Herren, die nie eine Juravorlesung besucht haben, kamen auf eine ebenso dämliche wie fragwürdige juristische Idee. Man meinte, mit dem Artikel 8 des Grundgesetzes (Recht auf Versammlungsfreiheit) die Rauchverbote in den öffentliche Gaststätten aushebeln zu können. Denn eine Versammlung, so hatten die beiden kompletten Dilettanten auf dem Gebiet der Juristerei herausgefunden, sei ja angeblich „polizeifest“. Dass man dort dann aber trotzdem keine Ordnungswidrigkeiten begehen darf, war den beiden Freizeit-Verfassungsrechtlern nicht zu vermitteln.

So eröffneten sie total besoffen von ihrer vermeintlich genialen Idee sogar eine Webseite (mittlerweile offenbar nicht mehr im Netz) wo man den ganzen juristischen Käse lesen und sich sogar eine Anleitung für die Veranstaltung einer „Helmut-Party“ herunterladen konnte. Und, man wundert sich kaum, einige Gastronomen (wohl eher die im Geiste weniger hellen) fielen auf den Quatsch herein, veranstalteten eine entsprechende Party nach dem Muster von Blumberg-Rademacher, bekamen daraufhin Post vom Ordnungsamt und durften ordentlich blechen. Einige der so gebeutelten Damen und Herren versuchten zwar noch auf dem Rechtswege gegen die Bußgelder vorzugehen, aber ohne Erfolg (Link). Auszug:

Die Entscheidung des OLG Hamm bestätigt, dass dem Nichtraucherschutz ein hoher Stellenwert zukommt. Auch eine Protestveranstaltung, welche grundsätzlich unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit steht, hat hinter den Regelungen des Nichtraucherschutzgesetzes und dem damit bezweckten Schutz von Leben und Gesundheit der Nichtraucher zurückzutreten. Nicht entscheiden musste das Gericht, ob die Veranstaltung einer „Helmut-Party“ zulässig gewesen wäre, wenn diese nicht im Rahmen der normalen Öffnungszeiten der Gaststätte erfolgt wäre, sondern als Privatfeier, also im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung. (Quelle)

Derlei rechtlicher Kleinkram eines Obergerichtes ficht aber Ronald Blumberg nicht an. So macht er weiterhin ebenso unverdrossen wie dumm Werbung für seine „Helmut-Partys“:

Ronald Blumberg: Kein Durchblick.

Ronald Blumberg: Kein Durchblick. (Quelle)

Legaler ziviler Widerstand“? Die offizielle Rechtsmeinung dürfte eine andere sein. Besonders blöde wirkt dabei Blumbergs obige Einlassung, dass nach einem unlängst ergangenen Urteil des VG Stuttgart die Demos gegen „Stuttgart 21“ als rechtlich zulässige politische Versammlung gem. Art. 8 GG besonders geschützt sind. Das ist zwar richtig, aber Blumberg ist, wie man leicht erkennen kann, intellektuell hoffnungslos damit überfordert, auch nur rudimentär zu verstehen, dass dieses (im Übrigen zu erwartende) Urteil nun eben nicht das Begehen von Ordnungswidrigkeiten auf einer „spontanen politischen Versammlung“ zulässt und damit eben keinen Freischein für seine Raucherpartys darstellt. Ronnie, um nur mal ein altes Indianersprichwort zu nennen, das hier sehr gut passt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!„.

Aber Ronnie hat ein Problem: Er merkt nicht mal, dass der Gaul „Helmut-Party“ unter ihm nicht nur tot sondern bereits skelettiert ist.

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Sorgen um Ronald Blumberg

Ich gestehe, ich bin ein mitfühlender Mensch. Und mein besonderes Mitleid gilt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Einen davon habe ich bereits häufiger besprochen. Es handelt sich um Ronald Blumberg aus Radevormwald. Der ehemalige Geschäftsführer der „Rex-Co“-GmbH aus Radevormwald, der dieses Unternehmen vor einigen Jahren erfoglreich in die Insolvenz führte, ist mir bereits vor längerer Zeit als Mensch mit einem stark erklärungsbedürftigen Sozialverhalten ins Auge gefallen.

Die Liste der Verhaltensauffälligekiten des Ronald Blumberg ist lang. Nicht nur, dass er sich erdreistet, andere Menschen, namentlich Rauchgegner, mit Ungeziefer zu vergleichen („Von Rauchern und Ratten„, Artikel auf raucherdossiers), Ronald Blumberg ist auch nicht bereit, sich an Rechtsnormen zu halten. Demonstrativ raucht er in einer Kneipe in Aachen, lässt sich dabei auch noch mit seinem Raucherfreund Volkwin Michlewski, fotografieren und feiert das Ganze auch noch als Heldentat (Bild aus Urheberrechtsgründen entfernt, Kopie wird auf Anfrage zugesandt)

Aber der persönliche Rechtsbruch reicht dem Herrn nicht aus. Er bevorzugt Gesetzesübertretungen im großen Stil. Mit Petitessen gibt er sich nicht ab. „Peanuts“ sind für andere. „Think BIG!“, das ist das Motto von Ronald Blumberg. Und da er Rechtsverstöße im großen Stil nicht alleine begehen kann, ruft er offensiv zu sog. „Helmut-Partys“ auf. Dort soll, der laienhaften Meinung dieses etwas ausgeflippten Hobbyjuristen nach, das Rauchen erlaubt sein, wenn man die Zusammenkunft als „spontane politische Versammlung nach Art. 8 GG“ deklariert. Ich hatte bereits mehrfach über dieses an Hirnrissigkeit kaum mehr zu übertreffende rechtliche Konstrukt berichtet, welches Blumberg aggressiv auf einigen wenigen facebook-Kanälen offensiv anpreist. Ordnungswidrigkeitenbegehung unter Schutz des Grundgesetzes. Dümmer geht’s nimmer.

Mit seinem Kumpel Rademacher (im Hauptberuf LKW-Fahrer und ebenfalls begnadeter Hobbyverfassungsrechtler) aus Düsseldorf hat Blumberg sogar eine Webseite ins Netz gestellt, auf der man sich diesen juristischen Bockmist herunterladen kann. Samt „Erklärwerk“. Ein Werkzeughändler und ein LKW-Fahrer erklären die Auslegungsbestimmungen zum Art. 8 GG und zum Versammlungsgesetz. Das ist so grotesk, da muss ich jedes Mal wieder spontan heftig lachen, wenn ich daran denke.

Aber damit nicht genug: Vor kurzer Zeit muss Herr Blumberg ein neues Hobby entdeckt haben. Er schreibt jetzt Dienstaufsichtsbeschwerden. Und er bekommt Antwort. Die ist gespickt mit rechtlichen Einlassungen von denen ich ausgehe, dass Hobbyjurist Blumberg diese von ihrer Bedeutung her kaum erfassen dürfte. Denn es ist anzunehmen, dass sich Blumberg vor dem Abfassen seiner Beschwerde kaum mit den Feinheiten des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) auseinandergesetzt haben dürfte.Insofern musste seine vorgetragene Beschwerde nachgerade ins Leere laufen. Was Herrn Blumberg aber wenig anficht. Denn sein Kommentar zeugt davon, dass er den Inhalt des Schreibens nicht einmal in Grundzügen verstanden hat. Aber ehrlich gesagt, ich hatte sowas befürchtet.

Ganz dicke kommt es aber, weil der Hobbyanschwärzer Blumberg diese Antwortschreiben dann auch noch ins Internet stellt. Persönlichkeitsrecht? Egal? Datenschutz? Was ’n das?! Ganz abgesehen davon, dass man den Namen der Verfasserin des Schreibens erkennen kann und damit deren Persönlichkeitsrecht verletzt ist.

Und am heftigsten ist, dass er offenbar das dort Geschriebene nicht einmal in Grundzügen versteht. Die Mitarbeiterin hat ihm nämlich fast genau dasselbe geschrieben, was ich vor kurzer Zeit auch ausgearbeitet habe (Link). Gut, Ronald Blumberg hat wirklich keine Ahnung von Rechtsdingen. Das weiß ich schon länger. Spätestens seit er seine Idee von den „Helmut-Partys nach Art. 8 GG“ laut propagierte, machte ich mir doch ernstliche Sorgen um den mentalen Status des Herrn Blumberg.

Aufälligerweise gebricht es Ronald Blumberg zudem an der Fähigkeit einen Text, der rechtliche Hinweise enthält, sinnentnehmend zu lesen. Von „verstehen“ wollen wir hier lieber nicht sprechen. Gut, Herr Blumberg, ist ja auch auf Verfassungsrecht spezialisiert. Öffentliches Dienstrecht scheint da nicht zu seinen Stärken zu gehören.

Hätte er den Text des an ihn gerichteten Schreibens verstanden, hätte er erfahren, dass es relativ schwer ist, nach dem Beamtenrecht die Meinungsäußerungen eines Beamten dienstrechtlich anzugreifen. Auch die Spruchpraxis der Gerichte legt da eindeutige Vorgaben. Man hätte sich informieren können. Aber wie bereits erwähnt: Das Verstehen von komplexeren Informationen ist nicht gerade die Kernkompetenz des Ronald Blumberg aus Radevormwald.

Interessant ist weiterhin ein Passus, der in dem Schreiben zitiert wird, und der ein gewisses Licht auf die verdrehte Sichtweise des Ronald Blumberg wirft. Er muss in seiner Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben haben:

Ronald Blumberg über den Betreiber dieses Blogs:Der Mann leidet offenbar unter einigen Störungen…

Nun, da kann ich aber als jemand, der Herrn Blumberg und sein öffentliche Gebahren schon einige Monate beobachtet (nämlich seit er in den Raucherkanälen auf facebook aufschlug und anfing dort anfing, sich als „Retter vor dem Rauchverbot“ zu produzieren), sagen dass auch Herrn Blumberg einige gravierende Störungen konstatiert werden müssen. Der Begriff „Verhaltensauffälligkeit“ greift hier sicher zu kurz. Wer demonstrativ Rechtsbruch begeht, Anleitungen dazu ins Netz stellt, sich auf jedem Foto mit einer Tabakspfeife im Mund präsentiert, Rauchgegner mit KZ-Aufsehern und Ratten (s. o.) vergleicht, der sollte über den Terminus „einige Störungen“ mal gründlich reflektieren. Eventuell hilft auch ein Fachmann oder eine Fachfrau aus der Medizinerzunft.

Was nun aber die Genese des devianten Sozialverhaltens von Herrn Blumberg betrifft, darüber kann ich keine Diagnose stellen. Evident ist jedoch, dass dieser Herr sich weit außerhalb der sozialen Normen bewegt. Aber das ist, seit das Team vom „Raucherwahnsinn“ vor 4 Jahren begonnen hatte, die verbalen Ausraster der Raucherlobby zu dokumentieren, kein wesentlich neuer Sachverhalt. Man hat sich fast schon daran gewöhnt.

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