Archiv der Kategorie: Netzwerk Rauchen

Das „Netzwerk Rauchen“ und seine „Bundesmitgliederversammlung“ – Das miefige Dutzend.

Wenn man sich „größte Organisation“ für das angebliche „Recht auf Tabakgenuß“ nennt (GOOGLE Ergebnis bei einer Suche nach „Netzwerk Rauchen“) und bei seiner „Bundesmitgliederversammlung“ die Anwesenden an einem einzigen Tisch unterbringt, wirkt das doch eher sehr dämlich. Luc Hinterscheid ist einer der Vorstände dieses Vereins für den „Selbstmord auf Raten“ und hat auf facebook ein paar Fotos dieser bizarren Zusammenkunft eingestellt:

 

Nicht gerade viele „Genussanhänger“. Zählt man die am Tisch Anwesenden der Runde nach durch, kommt man auf 11 Personen. Nimmt man den Fotografen dazu, ist das Dutzend voll.

Wir fragen uns immer, was die schwachsinnige Veranstaltung namens „Netzwerk Rauchen“ eigentlich noch soll. Die Überlebenden werden immer weniger und Nachwuchs gibt es erkennbar nicht. Aber das ist nicht ganz unlogisch. Wer möchte schon mit solchen Leuten gesehen werden? Wahrscheinlich fand deshalb diese „Mitgliederversammlung“ im Hinterzimmer einer Kneipe im pfälzischen Worms statt. In ein paar Jahren wird man auf den Lokalfriedhof ausweichen müssen.

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Alexander Jäger: Der Durchblicker aus Aalen

Sie kennen sicher noch Alexander Jäger, den Ex-Studenten, Ex-Juwelier und Ex-FDP-Europakandidaten aus Aalen, eines der Zugpferde aus diesem Blog? Einen Herrn, der seit Jahren ebenso beständig wie vergeblich versucht, andere von seiner intellektuellen Begabung zu überzeugen und zu diesem Zwecke früher u. a auf die sehr bizarre Idee verfiel, seine Erstsemesterreferate in das Forum von „Netzwerk Rauchen“ einzustellen und damit seine Mitleser zu langweilen? Genau jener Alexander Jäger hat jetzt neuerlich herausgestellt, warum er den Beinamen „The Brain“ zu Recht trägt.

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema "Rauchverbot im Auto"

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema „Rauchverbot im Auto“ (Quelle)

 

Ausgangspunkt für den Unsinn des Herrn Jäger ist ein längerer Artikel im Spiegel (Quelle) in welchem u. a. folgende Fakten genannt werden: 71% der Deutschen sind nach einer repräsentieren Umfrage für ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren, 67% der Raucher schließen sich der Forderung an. Auch werden Forderungen erhoben, das Mindestalter für den Erwerb von Zigaretten auf 21 Jahre herauf zu setzen. An diesen Dingen muss sich Qualmfreund Jäger dann abarbeiten.

Was jedem normalen Menschen durchaus einsichtig ist, nämlich dass Kinder sich nicht im gleichen Maße wehren können wie Erwachsene und daher der Gesetzgeber gegen diese massive Gesundheitsbedrohung einschreiten muss, ist Herrn Jäger und seinen Mitqualmern vom „Netzwerk Rauchen“ kaum zu vermitteln. Und so muss man, gelinde gesagt, schwachsinnigste Vergleiche bemühen, um gegen eine sehr vernünftige Forderung, die allerdings dazu geeignet ist, die eigenen Suchtausübung zu limitieren, anzuschreiben.

Bereits die Einleitung von Jägers Sermon ist an Dümmlichkeit kaum zu übertreffen. Was hat das Wahlalter mit dem Alter zu tun, ab dem Menschen Drogen kaufen können? Die einfache Antwort: Nichts. Aber offenkundig stellt es für Alexander Jäger eine erhebliche  intellektuelle Herausforderung dar, zu erkennen, wann man Äpfel mit Birnen vergleicht. Wir wwissen das allerdings aus dem täglichen Leben: Der ultimativ bekloppte Vergleich ist die ultima ratio, wenn man keine Argumente (mehr) hat.

Ebenso geistig flach ist natürlich auch das Argument mit der „Amokautofahrt“ von Islamisten. Wenn ein durchgeknallter Anhänger einer orientalischen Gottheit mit der Hoffnung, etwas für „seinen Glauben“ zu tun mit einem LKW in einen Weihnachtsmarkt oder eine ähnliche Veranstaltung fährt und dort wahllos Menschen tötet hat das wohl kaum etwas damit zu tun, dass man Kinder vor giftigen und krebserzeugenden Stoffen schützen muss. Das erste ist eine schwere terroristische Straftat, der zweite Punkt läuft unter „Gesundheitspräevention“. Aber es leitet „geschickt“ über zum Gipfel der Dummheit, der Aussage, dass es „Sicherheit sowieso nicht gibt“. Stimmt, Herr Jäger. Und deshalb empfehle ich Ihnen doch einfach mal die beliebte Sportart „Bungeespringen ohne Seil“. Das würde uns viel geposteten Dummfug ersparen!

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Neues aus der Welt des Schwachsinns: „Krankenhaus erfüllt Sterbendem den letzten Wunsch: Eine Zigarette“

Gelegentlich blättere ich manchmal noch über die Seiten, die den geballten Raucherschwachsinn im Internet zelebrieren. Viel ist ja nicht mehr los, aber manchmal stößt man auf Dinge, da lässt es einem, ob der dargebrachten, ins Exzessive reichenden Dummheit, buchstäblich die Nackenhaare senkrecht stehen.Hier ist so ein Fall:

Auf dem facebook-Kanal des sog. „Netzwerk Rauchen“, eines Vereines, der sich nachhaltig dafür einsetzt, dass möglichst viele Menschen tabakbedingt der „sozialverträgliche“ Frühtod ereilt, stieß ich auf folgende Meldung:

Netzwerk Rauchen“ fällt auf Fakenews rein

Link zum Beitrag im FOCUS

Beim „Netzwerk Rauchen“ war man ob der kruden Story komlett aus dem Häuschen. Und die „krude Story“ ist schnell erzählt: Angeblich soll in einem dänischen Krankenhaus ein Patient mit einem geplatzten Aneurysma eingeliefert worden sein, das nicht mehr operiert werden konnte und der daher binnen Stunden sterben würde. Der ältere Herr, ganz „Genießer“, hatte indes noch einen letzten Wunsch: Eine Zigarette und ein Glas Wein. Also gewährte das Krankenhaus entgegen aller Regeln (schließlich herrscht in Krankenhäusern Rauchverbot, aus sinnvollen Gründen, nebenbei bemerkt!) dem Herrn den letzten (Genuss)Wunsch und rollte ihn im Sterbebett auf den Balkon, damit er den letzten Sonnenuntergang seines Lebens mit einem Glas Wein und eben der Zigarette genießen konnte. Man fasst sich an den Kopf angesichts dieses quadrierten Bullshit.

Dass Leute wie Michael Löb von „Netzwerk Rauchen“ und der „Deutsche Zigarettenverband“, der den Beitrag ebenfalls auf seiner facebook-Seite brachte, diesen hanebüchenen Mist glauben, verwundert indes nicht. Aber dass der FOCUS ebenfalls darauf hereinfällt, ist schon bemerkenswert. Bereits bei oberflächlicher Betrachtung fällt nämlich auf, dass das zugehörige Foto komplett „gefaked“ ist. Die Zigarette in der Hand des angeblich todkranken „Genussfreundes“ ist mittels Photoshop (oder eines Derivates) ins Bild gekommen.

Noch deutlicher wird die plumpe Bildfälschung bei dem von rechts hineingereichten Glas Weißwein. Da stimmt gar nichts. Weder das Licht, noch der Schattenwurf und die Kanten sind auch nicht geglättet. Einfach darübergemalt. „Wird schon passen!“, mag sich der Dilettant gedacht haben, der dieses Bild erzeugt hat. So eine Montage macht übrigens jeder Achtklässler heute besser. Aber die verblödete Raucher“scene“ hatte ihre emotional aufgeladene Story und so ultimativ dämlich, darauf nicht zu kommen, dass der Quatsch nicht stimmen kann, muss man erst mal sein. Und außerdem passen Rauchen und Sterben ja doch auch ganz gut zueinander.

Schlussbemerkung: Ein Hauptrisikofaktor für ein geplatztes Aneurysma ist, Sie werden es sich denken können, das Tabakrauchen. Insofern ist die Geschichte dann wieder plausibel.

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Das Netzwerk Rauchen, seine Boardhygiene und die NPD-Funktionärin

Ein Beitrag von Destruxol

Wer versucht als Nichtraucherschützer Mitglied in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen zu werden, der hat es nicht leicht, selbst wenn er einen Zweitaccount mit falschem Namen verwendet. Um dort Mitglied zu werden, braucht man einen ausgefuchsten Account mit Profil und tadellosem Leumund als Kämpfer für Raucherbein und Lungenkrebs. Die Administratoren dieser Gruppe überprüfen nämlich jede Beitrittsanfrage und blocken verdächtige Anfragen zwecks der „Boardhygiene“ einfach ab. „Boardhygiene“ ist eine der wunderbaren Wortschöpfungen von Jürgen Vollmer, mit der er ausdrücken möchte, dass gegenteilige Meinungen in der Gruppe nicht erwünscht sind. Der Marburger Jürgen Vollmer dürfte allgemein bekannt sein als DER hochaggressive Raucheraktivist, der in den letzten Jahren wie kein anderer seiner Qualmkollegen seine Erzfeinde, die Rauchgegner, im Internet geschmäht und herabgwürdigt hat (Beweis)

Beim "Netzwerk Rauchen" wird "Boardhygiene" groß geschrieben - Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!

Beim „Netzwerk Rauchen“ wird „Boardhygiene“ groß geschrieben – Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!
Bei NPD-Aktivisten ist Netzwerk Rauchen allerdings nicht so kleinlich. So findet man in der Mitgliederliste dieser Facebookgruppe die NPD-Funktionärin Gitta Schüßler. Diese war von 2004 bis 2014 für die NPD im sächsischen Landtag und Mitbegründerin des Rings Nationaler Frauen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei "NEtzwerk Rauchen" mitspielen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei „Netzwerk Rauchen“ mitspielen.

Dass Gitta Schüßler in der Gruppe bleiben darf, verdankt sie sicherlich der Tatsache, dass ihre Partei und auch sie als Landtagsabgeordnete, sich stets gegen ein Rauchverbot in Kneipen ausgesprochen haben. Dass man ihre NPD-Aktivitäten einfach nicht bemerkt hat, kann man angesichts der eingangs erwähnten strengen Prüfung neuer Mitglieder und dem doch recht eindeutigen Vermerk in ihrem Facebookprofil wohl einigermaßen sicher ausschließen.
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Kommentar von Peter Rachow: Beim „Netzwerk Rauchen“ werden also auch Rechtsradikale gerne genommen. Hauptsache die Einstellung stimmt. Nämlich die zum Qualmen. Und wen juckt da schon die vielbeschworene „Boardhygiene“ des Jürgen Vollmer? Ganz abgesehen davon, dass Nazis in früherer Zeit das Wort „Hygiene“ auch gerne verwendet haben, z. B. in dem perversen Kampfbegriff der „Rassenhygiene“. 

Und wo bleibt eigentlich der Aufschrei des Alexander Jäger aus Aalen, der gerne seine Gegner schon mal als „rechts“ betitelt aber bei Nazis in der Rauchergruppe noch keinen Pieps vermeldet hat?

Apropos „Alexander Jäger“. Alex, ich finde angesichts Eures Neuzugangs von der NPD kommt der Gruß „Heil Lungenkrebs!“ endlich mal wieder zu seinem Recht.

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„Netzwerk Rauchen“. Mit Tabakschwachsinn gegen „Ekelbilder“

Das bekannte „Netzwerk Rauchen“ hat ein Markenzeichen: Das Verbreiten von hirnrissigem Schwachsinn pro Raucherbein und Lungenkrebs im Internet. War es in der letzten Zeit doch eher etwas ruhiger um den Krebsverein, dem der Wormers Michael Löb vorsteht, haben die Nikotinisten, die sich sinngemäß „Deutschlands führende Lobby für den Rauchgenuss“ nennen, nun wieder heftig zugeschlagen. Anlass war die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie 2 („TPD2“) in deutsches Recht, welche u. a. das Anbringen von sog. „Schockfotos“ auf den Packungen zur Pflicht macht. Nachdem sich Tabakdrogenlobby jahrelang erfolgreich bei der Politik gegen die Einführung dieser bildlichen Warnhinweise gestemmt hatte, ist nun doch die finale Niederlage in der „Causa Schockbilder“ zu verzeichnen gewesen. In Deutschland müssen daher alle neu produzierten Zigarettenpackungen ab heute großflächig von der EU vorgegebene Bilder tragen, die zeigen, welche üblen Folgen der Tabakdrogensucht verursacht: Lungenkrebs, abgestorbene Beine, ein Loch im Kehlkopf als Folge eines Kehlkopfkrebses und viele andere Dinge mehr. Die Bilderreihen werden dabei turnusmäßig jedes Jahr ausgetauscht so dass der „Genussfreund“ immer mal wieder was Neues sehen kann.

Dass derlei einem kleinen Verein, der das Recht beansprucht, seine Mitmenschen immer und überall mit seinen krebserregenden tabakogenen Abgasen vollstinken zu dürfen, nicht kalt lassen kann, ist klar. Dafür hat die kleine Schar lungenkrebsverliebter Suizidfreunde sogar eine Domäne gesichert, die den Titel „ihr-uns-auch.de“ trägt und die wohl eine Art internetbasierter Stinkefinger sein soll. Gut, dass Menschen, die nun nicht gerade den höheren Bildungsschichten entstammen schon mal die Beleidigung als adäquate Form menschlicher Kommunikation ansehen, das kann man hier im Blog hundertfach nachlesen.

Auf der genannten Webseite geht es dann richtig rund. Man kann den Blödsinn, der dort verzapft wird, gar nicht zählen. Bereits auf der Startseite beginnt man sich gepflegt an den Kopf zu fassen:

Die Kampagne “Ihr uns auch, EU” von Netzwerk Rauchen e.V. ist Ausdruck unseres Protestes gegen die Tabakproduktrichtlinie TPD2, deren auffälligstes Merkmal die sogenannten Schockfotos oder Ekelbilder sind, die künftig auf unseren Produkten prangen werden. Auch der Geschmack und die Rauchqualität vieler Marken werden sich verändern, wohl nicht zum Besseren.

Jetzt müsste man mir mal erklären, wie man an verbranntem Pflanzenabfall überhaupt „Geschmack“ finden will. Vermutlich finden diese Leute auch den Rauch eines herbstlichen Laubfeuers irgendwie „geschmackvoll“. Oder ein kokelndes Baunkohlebrikett.  Spätestens an diesem Punkt erkennt man das eigentliche Problem der Nikotinsüchtigen: Rauchen ist nicht nur gesundheitsschädlich, es ist in vielen Fällen absolut tödlich. Mit den Schockbildern bekommt diesen  unter normal denkenden Menschen unstrittigen Sachverhalt der gemeine Suchtfreund drastisch gezeigt. Und zwar nicht mehr über mehr oder weniger banale Textbotschaften („Rauchen ist tödlich“, ach was?) die sich rationalisiert wegräumen lassen („Wieso ist Helmut Schmidt dann über 90 geworden?“, „Mein Opa ist 90 und Ketteraucher, bla bla bla….“) sondern mit Bildern die einen anderen, nämlich direkten, Eingangskanal in das Bewusstsein finden. Oder noch tiefer führen, nämlich in das Unbewusste, denn im Grunde wissen auch die Herren vom „Netzwerk Rauchen“: Sie betreiben ein tödliches Hobby. Da muss man sehr gut verdrängen können. Die drastischen Bilder stören dabei aber ganz erheblich.

Weiter geht es nun im Reigen der dargebotenen Dummheit vom „Netzwerk Rauchen“:

_pkt_bu Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den „Warnhinweisen“ handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

Bullshit. Wenn sich einer der Verfasser dieses unsäglichen Blödsinns einfach mal ein paar Tage in einem Krankenhaus umgesehen hätte, in dem man langjährigen Rauchern die Folgen ihrer Sucht therapieren will, wären sie wohl nicht auf die Idee gekommen, solch einen entsetzlichen Schwachsinn zu verbreiten. Alleine ein Aufenthalt auf einer onkologischen HNO-Station hätte klar gemacht, wer z. B. fast ausschließlich vom Kehlkopfkrebs betroffen ist: Langjährige Raucher mit einer Komorbidität in Sachen Alkoholismus. Im Medinzinerdeutsch „C2H5OH-Abusus“ genannt. Oder dass auf einer Lungenkrebsstation 90% der dort auf den Tod wartenden Patienten ebenfalls Raucher waren bzw. noch sind, in letzterem Falle vorausgesetzt sie schaffen es zum Rauchen vor die Krankenhaustür zu kommen. Ob mit oder ohne Rollator, Rollstuhl oder anderer Hilfsmittel.

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum, a) das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und b) um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.

Was heißt „Gehässigkeit“? Wer so blöd ist, für seinen eigenen Tod eine Menge Geld zu verbrennen und so deutlich zeigt, dass er schon lange nicht mehr alle Latten am Zaun hat, über den wird man ja wohl noch gepflegt den Kopf schütteln dürfen. Das hat übrigens mit „Gehässigkeit“ nichts zu tun, eher mit Mitleid. Und mein ganz besodneres Mitleid gilt jenen, die dafür auch noch Lobbyarbeit betreiben. „Suizid e. V.“ mit Vereinsziel Lungenkrebs, Herzinfarkt, Raucherbein oder Schlaganfall. Dümmer geht’s nimmer.

Und wenn gar nichts mehr einfällt, was man für das eigene kanzerogene Hobby noch so anführen könnte, werden „Studien“ erdichtet. Von einem Vereinchen, welches übrigens der Wissenschaft regelmäßig vorhält, „Junk science“ zu betreiben. Nämlich dann, wenn Wissenschaftler exakt und über jeden Zweifel erhaben nachweisen, wie gefährlich das Rauchen und das Passivrauchen sind:

Schon mal vom „Nocebo-Effekt“ gehört? Ist das Gegenteil vom Placebo-Effekt: Durch Einbildung und Ängste können Krankheiten entstehen. Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren schon angerichtet hat. Das sagt selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Die EU macht sich auf diese Weise schuldig an zahllosen schweren Erkrankungen, sogar an Todesfällen.

Wow, das ist ja mal eine wissenschaftlich exakte Referenzierung. Wo kann ich denn nachlesen, dass die Bilder mit einem Bronchialkarzinom, die auf Zigarettenschachteln angebracht sind, eben diesen Lungenkrebs auslösen? Wie ist die Kausalkette? Da wäre jetzt ein entsprechender Hinweis gängige wissenschaftliche Praxis: Wer etwas behauptet, muss es beweisen. Beim „Hetzwerk“ aber wie immer diesbezüglich Fehlanzeige! Und wie üblich wird einem Käse ein weiterer nachgelegt:

Noch mehr zum Thema EU und „Gesundheitsschutz“. Einer Studie zufolge kann der Anblick von Ekelbildern bei anfälligen Personen sogar Herpes auslösen.

Und Euer ins Netz gestellter Scheiss verursacht heftige Kopfschmerzen. Alles klar, Netzwerk Rauchen?

Richtig blöd wird es, wenn die Macher dieses üblen Bockmistes witzig sein wollen:

Hurra, das „Raucherbein“ ist zurück. Früher standardmäßig immer erwähnt als kleiner Bruder des Lungenkrebses, hatte es zuletzt an Prominenz eingebüßt. Vielleicht, weil es gar nicht so sehr direkt mit dem Tabakgenuss, sondern eher mit Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu tun hat? Man spricht übrigens auch von der „Schaufensterkrankheit“, insofern gehören auch Schaufenster zur Gruppe der Betroffenen.

OK, man mag das witzig finden. Wer auf Krücken oder Rollator angewiesen ist, weil er nach 30 Jahren „Rauchgenuss“ so derart verstopfte Beinarterien hatte, dass das Gewebe nekrotisch wurde und abstarb, findet es wohl nicht ganz so lustig. Die Realität ist dann eben doch nicht unbedingt erheiternd:

„Raucherbein“ oder „Schaufensterkrankheit“ heißt die periphere arterielle Verschlusskrankheit im Volksmund. Einmal, weil diese Form der Durchblutungsstörung vorwiegend Raucher betrifft, zum anderen, weil die Betroffenen regelmäßig beim Gehen durch heftige Schmerzen im Bein zum Anhalten und Stehenbleiben gezwungen werden. Die Erholungspause nutzen sie unauffällig zum Betrachten von Schaufenstern. (Regensburger Ärztenetz)

Und auch die dümmliche Geschichte von „Franz Fernidnand Raucher“ als Namensgeber der Krankheit ist nicht tot zu kriegen:

P.S.: Das Raucherbein, so hält sich hartnäckig ein Internet-Mythos, ist nach seinem Entdecker, dem Mediziner Franz Ferdinand Raucher (1864-1930) benannt.

Kleiner Tipp: Einfach mal in den „Pschyrembel“ schauen und nach „Prof. Raucher“ suchen!

Man könnte jetzt diesen kaum mehr zu steigernden Hirnriss stundenlang fortsetzen. Die Seite des „Netzwerk Rauchen“ ist voll davon. Ich habe dazu jedoch keine Lust mich weiter mit diesem intellektuellen Dünnpfiff zu beschäftigen. Schauen Sie sich den Quatsch selber an, falls noch Bedarf besteht. Hier nochmal der URL: https://www.ihr-uns-auch.de/ und dann in die „Online Galerie“ gehen. Dort wird dann erschreckend klar, was Drogen gepaart mit individueller Dummheit und Uneinsichtigkeit in Einzelfällen anrichten können.

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Nippelgate bei Netzwerk Rauchen

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Raucher stellen sich selbst gerne als Genießer dar, die besonders tiefenentspannt und umgänglich sind, doch diesen Mythos konnten wir hier schon oft widerlegen. Gerade die Nikotinjunkies vom „Netzwerk Rauchen“ sind meilenweit von dieser Selbstdarstellung entfernt. Die permanenten Niederlagen der Vergangenheit, eine extrem niedrige Frustrationstoleranz und die bereits nach wenigen Minuten nach dem letzten Schuss einsetzenden Entzugserscheinungen lassen die selbst ernannten Widerstandskämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein regelmäßig explodieren, wie der Vulkan im Titelbild der Gruppe es bildlich zeigt.

Aufreger der aktuellen Empörung die Löschung von Nacktdarstellungen durch Facebook. Eigentlich sollte inzwischen jeder Bescheid darüber wissen, dass Facebook auf seiner Plattform keine Nacktdarstellungen duldet und solche Bilder daher zügig löscht. Aber der teilweise sehr geringe Wissensstand von Mitgliedern des Hetzwerkes wurde hier ja ebenfalls schon mehrmals behandelt.

Jedenfalls hat Peter Keuner aka „Doderich von Schwarzen“ ein solches Bild gepostet und dafür eine Meldung eingefangen. Und weil die Mitglieder des Lungenkrebsfördervereins zu den Vollzeitempörten dieser Republik gehören, musste er seinen Suchtfreunden umgehend von der Meldung berichten. Natürlich mit den auf diesem Kanal obligatorischen Beleidigungen garniert.

 

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Quelle: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153210756526595/

„armselige Würste“ ist allerdings ein sehr schwacher Einstieg. Aber an der darauf folgenden Diskussion nehmen auch Werner Niedermeier und Jürgen Vollmer teil, was eine rasche Steigerung verspricht:

Jürgen Vollmer: Schon allein, weil es Vollhorsts gibt, die glauben sowas melden zu müssen, und weil es solche gibt, die glauben sowas löschen zu müssen, auch von mir ein „Like“! 🙂

 

Werner R. Niedermeier: Die Zensoren, Denunzianten und Bücherverbrenner des 21. Jahrhunderts sind weitaus schlimmer, als man sich das vorstellen kann. Totalitaristen hätten (haben) ihre wahre Freunde an diesen Leuten.

Schade, auch die Großmeister der verbalen Frontalagression bleiben unter den Erwartungen zurück und enttäuschen mit einer sehr schwachen Darbietung. Ich bin enttäuscht! Und es wird nicht besser, ja sogar fast schon sachlich. So postet Peter Keuner seine Antwort an Facebook, mit der er gegen die Meldung protestiert:

Peter Keuner:  In der Kunst (Stichwort „Kunstfreiheit“ ) ist die sogenannte „Aktmalerei“ und auch die Darstellung männlicher oder weiblicher Nacktheit bereits in der Steinzeit (!) praktiziert worden. Bei dem von mir geposteten Bild handelte es sich um ein Gemälde des berühmten amerikanischen Pop-Art-Künstlers Mel Ramos. Ich finde es bedauerlich, daß eure Zensoren anscheinend über keinerlei künstlerischen oder kunstgeschichtlichen Mindeststandard verfügen und ein hoher diesbezüglicher Schulungsbedarf für Euer Unternehmen offensichtlich ist…Wollt ihr Fotos und Gemälde von Skulpturen wie z.B. die „Venus von Milo“, „David“, u.v.a.m. jetzt ebenfalls löschen? … Bitte setzt bei Kunstdarstellungen auch wirklich kompetente Entscheider ein und nicht irgendwelche ungebildeten Minijobtrantüten…

Es ist typisch für Mitglieder des Netzwerkes, dass sie selbst bei völliger Ahnungslosigkeit großspurig auftreten. Zuerst einmal hat Herr Keuner vergessen, dass seine Mitgliedschaft bei Facebook einem Vertrag gleichkommt und er bei Vertragsabschluss auch den Gemeinschaftsstandardszugestimmt hat. Und in diesen Gemeinschaftsstandards ist nunmal ein Verbot von Nacktdarstellungen festgeschrieben:

Manchmal teilen Personen Inhalte mit Nacktdarstellungen, beispielsweise im Rahmen von Kunstprojekten oder Kampagnen, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Facebook schränkt die Darstellung von Nacktheit ein, da einige Zielgruppen innerhalb unserer globalen Gemeinschaft auf diese Arten von Inhalten unter Umständen sensibel reagieren können, insbesondere aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder Alters. […]

Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind. Fotos von Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden, sind jedoch in jedem Fall erlaubt. Außerdem sind Fotos von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstformen erlaubt, die nackte Figuren zeigen. […]

Hätte Peter Keuner diese Standards auch gelesen und nicht nur bestätigt, dann wüsste er, warum sein Bild gelöscht wurde bzw. wie er es hätte verhindern können. Z. B. in dem er nicht das Originalbild teilt, was auch aus Gründen des Urheberrechts problematisch ist, sondern ein Foto davon. Damit dürfte sich auch geklärt haben, wer hier die „inkompetente Trantüte“ ist, um mal Peter Keuners Wortwahl aufzugreifen.

Was dann folgt ist ein wahrer Spaß. Peter Keuner teilt aus kindlichem Trotz Fotos nackter Statuen und ich melde sie. Ich weiß zwar, dass dies nach den Gemeinschaftsstandards nicht beanstandet wird, aber ich weiß auch, dass Peter das nicht weiß. Und so kommt es, dass Peter von Facebook über die eingegangenen Meldungen informiert wurde und diese aus Angst vor einer Sperre selbst löscht. Und weil er sich seiner Peinlichkeit nicht bewusst ist, postet er die Beweise dafür sogar noch auf Facebook. Ich würde sagen: Punkt für mich *muahahaha*

Und jetzt tauen unsere Nikotinjunkies auch endlich auf und greifen etwas tiefer in die Kiste mit den Beleidigungen. Jetzt kommen auch endlich die bewährten sexuelle Anspielungen und beleidigenden Bilder zum Einsatz. Auch ein Terroristenvergleich, die moderne Alternative zum altbekannten Nazivergleich und eine indirekte Morddrohungen werden ausgepackt.

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Alles in allem bleibt die Kreativität und Qualität allerdings weit hinter den Beileidiungen aus alten Zeiten zurück, wie man sie z. B. im Urteil des Marburger Landgerichts zum „sittlich verwahrlosten Rüpel“-Prozeß nachlesen kann.

PS. Zum Schluss vielleicht noch ein kleines Detail: Weil Peter Keuner und Werner Niedermeier bei dieser Diskussion auch das Wort „Zensur“ in den Mund genommen haben, versucht doch mal, diesen Artikel beim Netzwerk zu teilen 😉

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„Netzwerk Rauchen e. V.“: Immer noch die alte Leier!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich mal richtig langweilen wollen, das „Netzwerk Rauchen e. V.“, Deutschlands führende Organisation für Lungenkrebs und Rauchertod, hat mal wieder aufgeheult:

Tabakbekämpfung im Bundestag – Sachverständigenanhörungen im Bundestag sind ein Ritual eigener Art, bei dem die Politiker die „Experten“ und Lobbyvertreter selbst auswählen, die dann ihre eigenen Positionen untermauern sollen. Bestenfalls wird noch der vordergründige Eindruck von Ausgewogenheit erzeugt. Zu den handverlesenen Sachverständigen für das Thema deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wurden ein paar Herrschaften handverlesen und man spielte sich vergangene Woche vor dem Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss in Berlin wieder die Bälle zu.
Quelle

Ach Gottchen, nun muss man wirklich Mitleid haben mit den armen Freunden des Lungenkrebses. Wie sind sie doch gebeutelt:

Die Raucher als Leidtragende waren selbstverständlich nicht eingeladen, man fragt ja nicht die Frösche, deren Sumpf man mit aller Brutalität trockenlegen will.

Was für eine Tragik! Da sind ein paar Leute, an deren Verstand man ob der dargebotenen Textaussage wirklich zweifeln muss und die es unbedingt darauf anlegen, sich lieber heute als morgen ins Jenseits zu befördern und nun legt ihnen bei diesem heroischen Ansinnen auch noch Steine in den Weg. Zum Beispiel, indem man geschmackliche Zusatzstoffe in Zigaretten verbietet, eklige Bilder auf den Packungen anbringt, auf denen man erkennen kann, was den „Tabakgenießer“ am Ende seines sowieso schon kurzen Lebens erwartet usw. usw. Ganz entsetzlich, diese Lustfeindlichkeit! Denn auch die Lust am eigenen Tod kann eine Lust sein. Anstatt die Leute nun also sich in Ruhe umbringen zu lassen, dieser faschistoide Angriff auf Selbstbestimmtheit und Lebensfreude!

Auf den Rest des Textes einzugehen kann man sich aber sparen. Der verlautbarte Schwachsinn aus dem Hause Löb und Co., der so oder so ähnlich schon seit Jahren über den Sender geht, ist bekannt. Kurz zusammengefasst: „Alles Spießer, alles Genussfeinde, alles Faschisten! Und über allem steht die Pharmamafia!“ garniert mit ein paar Diffamierungen. Und Diffamierungen machen besonders Spaß, wenn man, das ist nämlich Pflicht bei den Nikotinfanatikern, auch noch einen Nazivergleich mit einbringen kann. Voilà, hier ist das intellektuelle Maximum der Mannen um Michael Löb, dem Bundesvorsitzenden dieses wohl überflüssigsten deutschen Vereines:

Die berüchtigte deutsche Anti-Tabak-Päpstin Martina Pötschke-Langer vom „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ in Heidelberg saß in der Runde, ebenso die Vize-Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Gabriele Bartsch. Beides wesentlich staatsfinanzierte Einrichtungen mit prohibitionistischer Mission, wobei die DHS bis zur „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ der Nazis zurückreicht.

Was schreibe ich angesichts des x-ten an Dummheit nicht mehr zu übertreffenden nazivergleichenden Schwachsinns? Klar, ein wie immer zackiges „Heil Lungenkrebs!“. Und mehr braucht man auch nicht um, diesen erneuten Ausbruchs des Raucherwahnsinns aus Worms zu kommentieren.

 

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Wenn Tabakjunkies nicht lesen können (oder wollen)

Heute mal wieder etwas Lustiges aus der Ecke „dumm, dümmer, nikotinsüchtig“. Auf dem facebook-Kanal des bekannten „Netzwerk Rauchen“ war gerade folgende Meldung gepostet worden:

Megan Hoffmann bei "Netzwerk Rauchen" - Kein Durchblick

Megan Hoffmann bei „Netzwerk Rauchen“ – Kein Durchblick (Quelle)

 

So so, Prof. Molinard ist also „klasse“. Da hat Megan Hoffmann aber den Artikel nicht gelesen, auf den die Meldung verlinkt. Dort stehen dann nämlich so garstige Sachen wie:

[…] Die überwiegende Mehrheit der Rauchinhaltsstoffe – z.B: Wasser, das wäre ein Inhaltsstoff! – ist nicht toxisch. Aber manche sind fürchterlich toxisch.

[…]denn wenn Sie rauchen, haben Sie eine chronische Vergiftung mit Kohlenmonoxid. Dann gibt es ungeheuer schlimme Kanzerogene: die Nitrosamine. Das sind ganz entsetzliche Krebserreger, schon in winzigsten Dosen.

[…]Dann hätten wir noch an gefährlichen Substanzen Kohlenwasserstoffe, Benzo[a]pyren, Naphthalin und …Benzolprodukte …

[…]Rauchen erhöht in der Hauptsache das Lungenkrebsrisiko. Ein Raucher mit einem Konsum von über 20 Zigaretten hat annähernd das 20-fache Risiko eines Nichtrauchers. Und das hört nicht von heute auf morgen auf: als ehemals starker Langzeitraucher haben Sie 10 Jahre nach der Entwöhnung noch ein doppeltes Risiko.

[…]Schließlich entwickeln Sie einen Krebs an der Stelle, wo die kanzerogenen Substanzen hinkommen. Das betrifft also Mund, Rachen, Bronchien … Also mit den sehr nikotinstarken Zigaretten, den „Boyards“ [Anmerkung d. Übs.: Boyards waren dafür bekannt, dass selbst geübte Raucher von filterlosen Gauloises davon Hustenanfälle bekamen], da hat man nicht tief inhaliert, also hat man den Krebs an den großen Bronchien bekommen. Mit den ultraleichten Zigaretten inhaliert man viel tiefer in die Lunge und entwickelt daher den Krebs in zunehmend tieferen Lungenbereichen. Dann haben Sie natürlich auch noch die Speiseröhre, weil sie ja schlucken. Und die Harnblase wäre da auch zu nennen. Weshalb die Harnblase? Weil Sie eine Konzentration im Harn haben und dann die Aggressivität stärker ist. Vielleicht noch in geringem Ausmaß alle Krebsformen, weil möglicherweise Auswirkungen auf das Immunsystem bestehen, aber die Wahrheit ist … die genannten machen es in der Hauptsache aus. Es betrifft hauptsächlich die oberen Atemwege, die Lungen und die Harnblase.

(Quelle)

Oh,oh, das wird man beim „Netzwerk Rauchen“ aber gar nicht  gerne lesen wollen. Also, liebe Megan Hoffmann, man/frau sollte dann halt schon mal weiter lesen, als nur den plakativen Satz vom Anfang!

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Michael Löb: In der „Hölle des Nikotinismus“

Rauchen führt offenbar tatsächlich zu ernsten Defekten im Neocortex des Tabakkonsumenten. Anders ist der jüngste Verbalausfall des Michael Löb, Vorsitzender der Nikotinikergruppe „Netzwerk Rauchen e. V.“ nicht zu erklären. Unter seinem Pseudonym „Freiraucher“ schreibt der Mann aus Worms:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Dieser Beitrag von Frank Davis verdient besondere Beachtung. Er stellt die  barbarische Gesinnung der Menschenfeinde in den weitläufigen Gefilden der Hölle der Tabakkontrolle bloß: Menschenleben sind nichts wert, die Ideologie ist alles, unser Profit noch viel mehr.

http://www.netzwerk-rauchen.de/frank-davis-auf-deutsch/785-die-vergessenen-paris… (Quelle)

Den zugehörigen Artikel des britischen Hardcorerauchers Frank Davis hatte ich bereits vor einigen Tagen besprochen (Link). Davis stellt darin die irrsinnige These auf, die Menschen, die vor den Cafés in Paris durch ein paar vollkommen durchgeknallte Islamisten erschossen worden waren, könnten noch leben, wenn sie nicht aufgrund der Nichtrauchergesetze vor den Kneipen hätten sitzen müssen, wo man sie quasi aus dem Auto heraus habe abknallen können. So drückte sich Davis frei übersetzt aus.

Löb setzt diesem unsäglichen und nachgerade widerlichen Schwachsinn nun noch die Krone auf. Denn liest man zwischen den dürren Zeilen des Vorstandes vom „Netzwerk Rauchen“, so kommt folgendes zum Ausdruck:

Die „Tabakkontrolle“ (wer auch immer das sei) wusste, dass irgendwann ein paar Irre mit Kalaschnikovs im Namen Allahs auf den Straßen von Paris ein Blutbad anzurichten gedenken. Um sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen, verabschiedete man mal eben die Nichtrauchergesetze. Nach denen müssen die Raucher nun vor den Türen der Kneipen ihre Zigaretten rauchen. Den Rest würden dann ganz einfach die Terroristen erldigen, indem sie mal eben im Vorüberfahren das eine oder andere Magazin auf die „freiheitsliebenden“ Raucher leerballern dürfen.

Lieber Michael, geh doch endlich mal zu einem Arzt!

Dass die Reduzierung des Tabakkonsum im Gegenteil intendiert, Menschenleben zu retten, wird jemand wie Löb nie verstehen. Denn immerhin tötet das Tabakrauchen in Europa jedes Jahr mehrere hundertausend Menschen. Und auch wenn man Tote nicht gegeneinander aufrechnen kann, so sei doch folgender Gedanke vorgetragen: So viel Magazine aus Schnellfeuergewehren kann man gar nicht auf die Raucher verschießen, die vor den Kneipen ihre Zigaretten rauchen und die voraussichtlich am Rauchen sterben werden.

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Die Hardcoreraucher und der Tod von Helmut Schmidt

Helmut Schmidt ist tot. Der wohl bekannteste Kettenraucher der Republik verstarb gestern im hohen Alter von 96 Jahren. Über das Wirken von Herrn Schmidt will ich hier nicht referieren, das können andere viel besser. Ich möchte hingegen daran erinnern, dass Helmut Schmidt in einem Belange sicher kein leuchtendes Vorbild war. Zumindest nicht für normale Menschen. Denn Schmidt war derart zigarettenabhängig, dass er sich immer und überall eine anzünden musste. Auch dort, wo für andere Menschen ein striktes Rauchverbot herrscht. Bekannt sind unter anderem seine rauchigen Eskapaden aus Krankenzimmern und Fernsehstudios. Und genau diese Tatsache löst bei den bekannten Hardcorerauchern nun eine kollektive Welle größten Katzenjammers aus. Denn den Suchtrauchern ist nun ihr letztes Idol abhanden gekommen, nachdem bereits vor einigen Jahren Jopi Heesters mit 108 Jahren von der Bühne des Lebens abtreten musste. Und der ganze Jammer kulminiert nachfolgend in einigen peinlichsten Entgleisungen, über die nun kurz und schmerzvoll berichtet werden soll, denn „Netzwerk Rauchen“, „Raucher in Deutschland“ und vermutlich auch andere Kanäle der Fans des Herrn Schmidt überbieten sich also derzeit mit Lobpreisungen und Kondolenzpostings auf den verstorbenen Altkanzler. Trauer ist angesagt. Oder was man so „Trauer“ nennt. Bei manchen Tabakfanatiker wird daraus nämlich nur die ultimative Peinlichkeit.

Nehmen wir uns doch gleich einmal das „Netzwerk Rauchen“ vor, genauer gesagt deren facebook-Kanal. Es geht los mit einer ebenso dümmlichen wie schwülstigen Einlassung des uns wohlbekannten Jürgen Vollmer aus Marburg:

Jürgen Vollmer: Mit Schmidt geht der letzte große Staatsmann, den dieses Land in besseren Tagen einst hervorgebracht hat! Möge er Frieden finden auf seiner letzten Reise zurück ins Universum, das nicht nur um eine feine Spur Mentholwölkchen bereichert wird. (Quelle)

Schwurbeldiktion vom Feinsten, wie wir sie von Vollmer gewohnt sind, inklusive seiner Lieblingsvokabeln „einst“ und „möge“. OK, ich bin schon froh, dass es beim Marburger Qualmfreund endlich mal ohne Beleidigung geht, aber das mit den „Mentholwölkchen“ die Schmidt auf seinem Ritt durch das „Universum“ begleiten sollen, das rollt einem wirklich die Fußnägel hoch. Was nimmt Vollmer so zu sich, bevor er derlei dummes Zeug ins Internet einstellt? Allerdings ist diese dümmlich-verschwurbelte Sprache des Jürgen Vollmer nun auch nicht eine einzelne Eruption verbalen geistigen Dünnpfiffs. Denn Vollmer hat einen neuen Stil erfunden. Statt rüpelhafter Beleidigungen gegen seine Gegner nun die ebenso aufgeblasene wie sinnfreie Schwulstrhetorik. Diesen neuen Stil konnte man bereits vor Monaten erahnen, als man den neu ersonnenen Leitspruch über der facebook-Seite des von ihm adminstrierten Nikotinkanals zu lesen „das Vergnügen“ hatte. Da wurde klar: Der Mann taugt eindeutig zur Heißluftpumpe im Dienst von Raucherbein und Lungenkrebs:

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das „Netzwerk Rauchen“

Ach weißt Du, Jürgen, von mir aus könnt Ihr alle gerne in die Luft fliegen. Irgend jemand wird die Reste schon beseitigen und dann ist endlich Ruhe mit der Qualmquengelei.

Tamara Eggert hingegen gebärdet sich,als ob sie gerade Vater oder Ehemann verloren habe:

Tamara Eggert Er wird mir so fehlen….

Tja Tamara, jetzt konntet Ihr nicht mal mehr zusammen Weihnachten feiern, Du und der Helmut. Eine Runde Mitleid für Frau Eggert! Aber Tamy, vielleicht tritt ja bald einer neuer Mann in Dein Leben. Lass es uns wissen!

So, und jetzt wird es wieder richtig blöde. Denn Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ legt los:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Auch den stärksten Raucher haut es irgendwann um. 96 Jahre alt ist Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt geworden, heute ist er von uns gegangen. […] Der populäre Elder Statesman hat sich um diskriminierende Rauchverbote einen feuchten Kehricht geschert und bleibt damit Vorbild für uns alle. (Quelle)

Wenn der stärkste Raucher erst mit 96 Jahren abtritt, kann der ehemalige Starkraucher Gian Turci, dessen Frühversterben das Netzwerk vor ein paar Tagen beklagte (Link), ja eigentlich nur eher schwach auf der Brust gewesen sein. Den hat es nämlich bereits mit knapp 58 Jahren tabakbedingt aus den Latschen gehauen. Und dass Löb das asoziale Verhalten, sich über geltende Regeln einfach hinwegzusetzen (in diesem Falle trotz Rauchverbot zu rauchen) durchaus goutiert, verwundert mich nicht im Geringsten. Man ist derlei von der Organisation, welcher der Mann aus Worms vorsteht, durchaus gewöhnt.

Weiter geht’s im Text der Kondolanten: Auch Uwe Knuth steht immer noch mit Orthographie bzw. Grammatik auf Kriegsfuß und verpackt einen schweren Fall von Legathenie gekonnt in eines seiner beliebten „Diese Person“-Bildchen. Schön wäre es indes, wenn sich „diese Person“ endlich mal einen Duden kaufen würde oder sich in der VHS für einen Rechtschreibkurs anmelden und diesen dann auch tatsächlich besuchen würde!

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Ein „n“ wurde mal eben eingespart, aber die Zeiten sind hart und da muss man Prioritäten setzen. Grammatik gehört bei Knuth nicht dazu. Aber schön, dass sich Knuth bei Schmidt bedankt. Das freut den Helmut sicher, wenn er auf „Wolke 7“ eine Mentholzigarette pafft und sich nach unten umschaut.

Und nun wird klar, warum alle Suchtraucher Helmut Schmidt verehren:

Kurt Schild ein kanzler und raucher geht von uns und was ich glaube er hat mehr graucht wie ich und ist trotzdem ein alter von 96 jahren erreicht und was sagt uns das weiter rauchen bis zum letzten zug wir sterben alle ob mit oder ohne rauchen (Quelle)

Yep, da spricht die deutsche Intellenz (Schreibweise ist Absicht!) Helmut Schmidt war für diese Leute vermutlich nur der lebende Beweis, dass man auch als Raucher sehr alt werden kann. Das kleine Problemchen dabei: Die Suchtraucher sind in den meisten Fällen einfach zu unterbelichtet, den Begriff „statistischer Ausreißer“ korrekt zu verstehen. Man denkt in diesen Kreisen wohl, dass wenn es einen einzigen Menschen erst mit 96 „umhaut“ (Zitat „Netzwerk Rauchen“) es dann in allen anderen Fällen auch so sein muss. Und so wird mancher der hier kondolierenden Zeitgenossen sich vermutlich in der nächsten Zeit ebenfalls auf dem Weg „ins Universum“ (Zitat Jürgen Vollmer) wiederfinden. Allerdings ohne dass man ihn entsprechend beweinen wird.

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Happy Birthday, Gian Turci!

Gian Turci, ehemals führendes Sprachrohr der Nikotinistenbewegung, wäre heute 65 Jahre alt geworden. Aber leider hat Herr Turci keine Gelegenheit, seinen Geburtstag zu feiern. Vor 6 Jahren hat der Raucheraktivist aus Italien nämlich mit seinem tabakbedingten Frühableben einerseits zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität in Europa beigetragen, andererseits ist auch dem internationalen Nikotinismus unbestritten eine Führungspersönlichkeit abhanden gekommen. Turci war immerhin Vorstand der Rauchfanatikergruppen „FORCES international“ und „FORCES Italia“ und rührte zeitlebens nach Kräften die Trommel für Lungenkrebs und Raucherbein. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby, für das Turci da eintrat. Und dass jemand sein lebensgefährliches Hobby schon mal mit dem Leben bezahlt, soll vorkommen.

So feiert „Netzwerk Rauchen“ also heute seinen Geburtstag:

Gian Turci, 1950 – 2009

Gian Turci, führender Kopf der Antiprohbitionsbewegung, wäre heute 65 Jahre alt geworden. Der ehemalige Chef von FORCES International und FORCES Italien wurde leider 2009 überraschend aus unserer Mitte gerissen.

Sein leidenschaftlicher Kampf für Freiheit bleibt unvergessen. Er erkannte schon 1996 – damals im anglopuritanischen Kanada wohnhaft, wo die Raucherhetze früher eskalierte -, dass man den Gesundheitsfaschismus beim Namen nennen und gegen ihn mit den erforderlichen Mitteln vorgehen muss. Gians Verdienst lag insbesondere auch darin, die unwissenschaftlichen Lügen der Antiraucher und sonstigen Zwangsbeglücker als solche zu entlarven.(Quelle)

Ganz abgesehen davon, dass der Autor (vermutlich einer der beiden „LöLös“ Löb oder Lövenich) nicht weiß, dass es nicht „Prohbition“ sondern „Prohibition“ heißen muss, soll Turci ein „Freiheitskämpfer“ gewesen sein? Gestatten, dass ich lache? Aber es gehört eben zur kranken Betrachtungsweise des „Netzwerk Rauchen“ zwingend dazu, den eigenen K(r)ampf für tödliche Tabakdrogen als „Freiheitskampf“ hochzustilisieren. So bekommt die eigene Drogenabhängigkeit wenigstens den Hauch einer Rechtfertigung. Wenn es sich dabei auch um einen sehr dummen und überdies untauglichen Versuch handelt.

Und liebe Netzwerker, warum schreibt ihr, dass er „überraschend“ verstorben sei? Wenn sich jemand einen Revolver mit einer Kugel in der Trommel an die Schläfe hält (man kennt dieses überaus lustige Gesellschaftsspiel übrigens auch als „Russisches Roulette“), dann ist es doch wirklich nicht überraschend, wenn es nach ein paar Klicks auch mal ziemlich laut „Bumm!“ macht. Nicht anders verhält es sich mit dem Rauchen und den dadurch ausgelösten diversen Raucherkrankheiten. Und wenn ich das vom Netzwerk geteilte Bild des teuren Verblichenen ansehe, dann wird erschreckend klar, zu welch beschleunigtem körperlichen Verfall der Konsum von Tabakdrogen führen kann. (Link) Das Foto zeigt einen Mann, der an einer Zigarette zieht und der rein optisch für 70 oder 80 Jahre durchgehen würde, dabei war die Person nachweislich zum Zeitpunkt der Aufnahme unter 60 Jahren alt.

Das auf den Seiten „Netzwerkes“ gezeigte Bildnis des Herrn Turci wäre dabei übrigens durchaus geeignet, den „hippen“ und „coolen“ Typen von der auf Jugendliche zielenden Tabakwerbung einen entsprechenden Gegenpol anheim zu stellen. Aber das Bild, das den Verstorbenen in seinen letzten Lebensjahren zeigt, als abschreckende Warnung auf Zigarettenpackungen anzubringen, dürfte kaum mit unseren Vorstellungen von Pietät korrelieren und ist daher abzulehnen.

Ja, die Anzahl der Vorbilder und Helden von „Netzwerk Rauchen“ ist begrenzt. Viele Weggefährten sind bereits in die ewigen Rauchergründe übergegangen und sind heute anerkannte Mitglieder des „Club 58“. Und nur ganz wenige „Genussfreunde“, wie der deutsche Rauchergott Helmut Schmidt, haben ein methusalemisches Alter erreicht. Aber im Gegensatz zur Raucherikone Schmidt wurde Gian Turci nur 58 Jahre alt. Nicht jeder ist eben Helmut Schmidt. Gian Turci starb, auch das sei vermerkt, an einer Hirnblutung zu deren Risikofaktoren bekanntermaßen hoher Blutdruck und Rauchen gehören. Derartige Zusamenhänge werden von den Nikotinisten u. a.des „Netzwerk Rauchen“ bekanntermaßen geflissentlich ignoriert und als „unwissenschaftliche Lügen der Antiraucher“ bezeichnet. Als ob irgend jemand vom „Netzwerk Rauchen“ etwas von Wissenschaft verstünde.

Interessant ist übrigens auch der letzte Satz auf der Gedenkseite: „Netzwerk Rauchen fühlt sich dem Erbe und Auftrag Gian Turcis eng verbunden.“ Welcher Auftrag? Wohl ein Auftrag, der in etwa so lauten dürfte: „Smoke that cigarette ‚til you’re dead!.

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Christoph Lövenich – der „Wutnikotiniker“

Christoph Lövenich war früher Vorstand des zumindest Insidern sehr gut bekannten „Netzwerk Rauchen e. V.“. Diese Organisation dürfte eine der bizarrsten Vereinigungen sein, die das deutsche Vereinswesen zu bieten hat. Die Mitglieder und Sympathisanten dieses kleinen  Nikotinistengrüppchens fallen entweder dadurch auf, dass sie Rauchgegner in rüdester Form regelmäßig öffentlich beschimpfen (Link 1, Link 2), oder abwegige Thesen verbreiten, nach denen Passivrauch unschädlich und Rauchen auch gut für die Gesundheit sei oder sie sich allgemein für Lungenkrebs und Raucherbein einsetzen, wie der hier oft besprochene derzeitige Vorstand Michael Löb.

Jetzt hat der oben bereits angesprochene Christoph Lövenich aus Bonn ein neues Pamphlet ins Netz gestellt, das dann doch erheblich erhärtende Indizien dafür liefert, dass das Tabakrauchen zu ernstlichen geistigen Schäden führt. Unter dem Titel „Spatzen-Hirne‘ hetzen gegen Intertabac, Mikro-Demo gegen Dortmunder Tabakmesse“ versucht der Bonner „freiberufliche Sozialwissenschaftler“ und Langzeit-Doktorant eine kleine Demonstration von Rauchgegnern vor der aktuell stattfinden Tabakdrogenmesse „Intertabac“ in Dortmund auseinander zu nehmen. Wie immer bei Lövenich bleibt es beim Versuch.

Natürlich, wir kennen Christoph Lövenich und wissen, dass die Beleidigung des Gegners wie bei dem Verein, bei dem er immer noch Mitglied ist, zur Standarddiktion gehört. Beleidigungen und Nazivergleiche sind eben die ultima ratio des geistig Unterlegenen. Und im Vergleich zu den Dauerpöbeleien seiner Kollegen bleibt Lövenich mit der Formel „Spatzenhirn“ ja noch einigermaßen moderat. Dass er ebenfalls kein großer Denker ist, hat er hinlänglich bewiesen. Wenn ich mit recht erinnere, stammt von ihm die Aussage, es seien ja die Warnhinwesie auf den Zigarettenpackungen, die in Wirklichkeit Lungenkrebs auslösten und nicht die Kanzerogene im Tabakrauch selbst. Für ein echtes „Spatzenhirn“ sind das durchaus erbauliche intellektuelle Einlassungen.

Bereits bei den ersten Zeilen, die Lövenich in die Tastatur entlässt, wird aber deutlich, dass der Mann ein weit größeres Problem hat, als seine notorische intellektuelle Unterlegenheit:

Christoph Lövenich: Alle Jahre wieder, anlässlich der InterTabac im September, bauen sich unverbesserliche Antiraucher vor den Dortmunder Westfalenhallen auf. Unter der Führung des Berliner Ruhestandsbeamten Johannes Spatz, einem der fanatischsten Kreuzzügler gegen den Tabak hierzulande, verlangt man das Verbot der dortigen Fachmesse der Tabakwirtschaft. Zur „Demonstration“ von Spatz‘ Grüppchen „Forum Rauchfrei“ ist letzten Freitag immerhin doch eine beachtliche Phalanx von rund 20 Leuten aufmarschiert. Eindruck schinden wollte diese Armada offenbar, indem sie sich die meisten weiße Kittel überwarfen. Bei anderen sind diese Wutspießbürger immer kleinlich auf Gesetzeseinhaltung (Rauchverbote, Vorl. Tabakgesetz) bedacht, selbst kamen sie hier dem Uniformverbot des Versammlungsgesetzes bedenklich nahe, bei dem der Gesetzgeber z.B. Braunhemden im Hinterkopf hatte – wenn wir schon gerade bei Antirauchern sind.

Man erkennt, Lövenich ist Profi. Wie er gekonnt den Nazivergleich in sein Pamphlet einbaut, ohne „den Adolf“ expressis verbis zu bennenen, das zeigt die jahrelange Erfahrung des Nikotinspießbürgers (um mal bei Lövenichs Diktion zu bleiben). Ja, er ist nicht der Allerhellste, der Christoph, aber er bekommt es immer wieder hin. Ganz nebenbei wollen wir seine nachgerade geniale Idee, das Anziehen von Arztkleidung („weiße Kittel“) auf einer Demonstration sei ein möglicher Verstoß gegen das Uniformverbot des Versammlungsgesetzes, nicht unbeachtet lassen.

Hätte sich der „Wutnikotinkier“ Lövenich mal kurz informiert, hätte er gesehen, dass ein guter Teil der Gegendemonstranten gegen die Tabakmesse tatsächlich den Arztberuf ausübt. Das Tragen von Arztkitteln ist bei dieser Berufsgruppe durchaus üblich. Und auch in Bezug auf bereits stattgefunden habenden Ärztedemos ist mir nichts davon bekannt, dass man diese Personen in Haft nahm, nur weil sie einen Arztkittel trugen. Könnten es sein, dass Lövenich die rechtlichen Hintergründe mal wieder nicht kennt? Denn auch die juristischen Fakten zu recherchieren hat Lövenich nicht vermocht. Aber wen wundert das? Hätte er das getan, so hätte er schnell erkannt, auf was die Norm zielt. In einer Vorprüfung zur Verfassungsmäßigkeit des § 3 VersG hat nämlich das Bundesverfassungsgericht festgelegt, dass der §3 VersG zumindest dann verfassungskonform sei, wenn sich das Verbot des Tragens einheitlicher Kliedungsstücke bei einer Demonstration auf Kleidung beschränke, die einen „suggestiv-militanten“ und „einschüchternden“ Zweck verfolge. Also i. W. Naziuniformen und ihre Nachahmungen bzw. Skinheadoutfits o. ä.. Bei Arztkitteln kann man dagegen in aller Regel davon ausgehen, dass zumindest normale Menschen nicht von Arztkleidung eingeschüchtert werden oder sie als „militant“ empfinden könnten. Bei Herrn Lövenich mag das anders aussehen, aber darüber kann man nur spekulieren.

Christoph Lövenich: Denn was früher der Schwarzkittel an doppel- und pseudomoralischer Autorität verkörpert hat, wird heute dem Weißkittel zugesprochen. Jedenfalls, wenn er Public-Health-Mediziner (wie Spatz es in Berliner Behörden war) oder Ärztefunktionär ist und mit vermeintlichen Wahrheiten politische Unterdrückungsmaßnahmen fordert.

In der Tat, der Mann hat ein Problem mit Ärzten. Auf soviel Masse an geballtem geistigen Dünnpfiff muss man(n) erstmal kommen. Die bösen Ärzte, die dem „libertären Genießer“ Lövenich den Spaß am Errauchen seines Lungenkrebs mit allen Mitteln vergällen wollen. Ein beliebtes und gerne wiederholtes Feindbild bei dem Bonner Raucheraktivisten. Apropos „Lungenkrebs“: Was macht Herr Lövenich eigentlich, wenn „es“ ihn mal erwischen sollte? Klar. Weiterrauchen. Denn sein Verein weiß „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“. Und Rauchen kann ihn womöglich ja auch heilen.

Christoph Lövenich: Einst galt der katholische Priester als Instanz in Sexualfragen, heute traut man den Predigern der Gesundheitsreligion bei Statistiken, Zahlen und Fakten über Rauch und Umgebungsrauch, Alkohol, Ernährung usw.  Bei genauem Hinsehen aber erweist sich die sexuelle Erfahrung des Durchschnittspriesters als recht imposant im Vergleich zur Fachkompetenz und Seriosität unserer „Moralstatistiker“ (Mark Twain)  bei Lebensstilfragen. Man biegt sich die Dinge zurecht, damit sie in die eigene Agenda, hier: die Bekämpfung des Tabakgenusses und der rauchenden Menschen, passen.

Ich persönlich würde mich schämen, wenn ich so viele Zeilen Text benötigte, um meine liebsten Feindbilder (Kirchenleute und Mediziner) abwatschen zu wollen. „Kirche doof, Ärzte doof, alle doof! Rauchen will!“ hätte auch gereicht. Ich frage mich beim Lesen eines solchen Quatsches immer, woher der Mann eigentlich seine verschiedenen Traumata bezogen hat.

Christoph Lövenich: Aber warum sich mit Argumenten auseinandersetzen, wenn man die Massenmedien auf seiner Seite hat; so hat jüngst der WDR in seiner Lokalzeit Dortmund dem Anliegen Spatzens und seiner Jünger Raum gegeben. Sie wurden in einem TV-Beitrag vom 09. September 2015 als „Experten“ tituliert, denn so nennt man heute die Kaste der übers gemeine Volk Erhabenen. Ferner zeigte der Sender einen Ex-Raucher mit Atemschlauch und implizierte, ein solches Schicksal stünde einem großen Teil der Tabakgenießer dereinst bevor. Und der anfangs verlinkte WDR-Artikel lässt Neutralität ebenfalls vermissen. So kennen wir die ‚ausgewogenen‘ Öffentlich-Rechtlichen mit ihren gutmenschlichen Redakteuren und deren Zeigefingern, die sie tief in unsere Angelegenheiten bohren.

Ach ja, ein Feindbild haben wir natürlich vergessen, das der „Wutnikotinist“ Lövenich immer gerne pflegt: Die bösen „Systemmedien“ mit ihrer „genussfeindlichen“ Berichterstattung. Die Mitglieder der Personengruppe, die der Bonner Raucherkativist lässig als „Tabakgenießer“ bezeichnet, sind übrigens in der Regel schwerstabhängige Drogenkonsumenten mit einer hohen Mortalitätsrate. Das nur zur Klarstellung.

Christoph Lövenich: Der Erfolglosigkeit der Spatz-Truppe in Dortmund zum Trotz gehört sie zu einem internationalen Netzwerk der Tabakbekämpfung (Tobacco Control), und hat dazu beigetragen, im vergangenen Jahr eine InterTabac-Tochtermesse in Indonesien verhindern.

Sehr amüsant. Herr Lövenich spricht von der angeblichen Erfolglosigkeit der Gruppe um den Nichtraucheraktivisten Johannes Spatz und dem „Forum rauchfrei“. Besonders amüsant deshalb, weil der kleinen Truppe von Lövenich bis dato kein einziger nachweisbarer Erfolg vergönnt war, etwas gegen den Nichtraucherschutz auszurichten. Von der dauernden Bereitschaft, sich öffentlich nachhaltig lächerlich zu machen und ausgelacht zu werden als positive Begeleiterscheinung des Engagements der Lungenkrebsfreunde einmal abgesehen. Die letzte Glanztat bezüglich Erfolglosigkeit war übrigens das Scheitern des Volksbegehrens in NRW mit dem das dortige strikte Rauchverbot abgeschafft werden sollte. Lövenichs Sekundärgrüppchen „Rauchen NRW“ war maßgeblich daran beteiligt. Ja, wenn man es regelmäßig so versemmelt wie Lövenich, dann darf man schon mal etwas wütend werden.

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: „Wenn man keine Ahnung hat…“

„…einfach mal Fresse halten!“. Dieser Satz des Kabarettisten Dieter Nuhr ist mittlerweilese zum geflügelten Wort geworden. Aber es wäre schade, wenn sich alle dran hielten. Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ ist so eine rühmliche Ausnahme. Denn trotz, dass er die Artikel, die er bei facebook verlinkt, nicht einmal in Grundzügen versteht, postet er weiter Links wie diesen:

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS!

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS! (Quelle)

Leider spart sich Herr Löb jede Anmerkung zum Artikel. Das ist eben die heutige facebook-Generation, auch wenn ihre Teilnehmer schon etwas älter sind. An der Formulierung von ganzen zusammenhängen Sätzen hapert es i. d. R. etwas. Ich interpertiere daher folgendes: Die Frage „Could Tobacco cure cancer“ interpertiert Herr Löb, dahingehend, dass das Rauchen von Tabak Krebs heilen könne.

Leider ist dem nicht so. Hätte er nämlich den Artikel gelesen, so hätte er verstehen müssen, dass mitnichten das Rauchen von Tabak z. B. Lungenkrebs heilen kann sondern dass der Tabak genetisch manipuliert wird, um eine Substanz namens Etoposid zu produzieren. Diese wird als Chemotherapeutikum u. a. gegen bestimmte Formen des Lungenkrebs verwendet.

Etoposid kommt natürlich nur in einer seltenen Pflanze vor, die sich „Himalaya-Maiapfel“ nennt, aus der Gattung der Fußblätter (Podophyllen) stammt und die eben nur im Himalaya wächst. Der Stoff ist daher sehr teuer. Kann man ihn durch eine einfache Nutzpflanze wie Tabak herstellen lassen, ließen sich die Verfügbarkeit steigern und somit der Preis senken.

Weiteres Problem: Wenn der genetisch manipulierte Tabak Etoposid anreichert und daher geraucht werden soll, wäre es zu überlegen, ob die Substanz Etoposid die Glutzone mit einer Temperatur von ca. 900°C unbeschadet verlassen kann. Zweifel sind mehr als angebracht. Und ob die Substanz prophylaktisch gegen das Bronchialkarzinom wirkt, ist ebenfalls hochgradig fraglich. Aber wie soll jemand wie Löb, der sich hauptberuflich als freier Memoirenschreiber für jedermann verdingt, derartige Zusammenhänge eruieren? Aber so sind sie eben, die Hardcoreraucher: Der Tabak wird vergöttert, egal in welchem Zusammenhang. Hauptsache, die 5 Buchstaben lauten „T“, „A“, „B“, „A“ und „K“.

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Netzwerk Rauchen: Fordern kann man viel. Auch „hirnverbrannten Schwachsinn“

Das „Netzwerk Rauchen“ ist dafür bekannt, regelmäßig, wie sich der Kabarettist Wilfried Schmickler einmal entsprechend geäußert hat, „hirnverbrannten Schwachsinn“ über die Ticker zu schicken. Aus diesem schönen Anlass will ich mit Ihnen heute den neuesten „hirnverbrannten Schwachsinn“ der aggressiven Nikotinikerorganisation, welcher der hier im Blog häufig genannte Michael Löb aus Worms vorsteht, besprechen.

Das „Netzwerk“ entblödet sich in seinem Artikel doch tatasächlich nicht, eine Abschaffung der Tabaksteuer zu fordern flankiert von einer deutlichen Senkung des Satzes der Mehrwehrtsteuer, die auf Tabakwaren zu entrichten ist. Man fasst sich an den Kopf. (Link zum Artikel auf der Webseite des „Netzwerk Rauchen“).

Die haarsträubende Begründung für diese abstruse Forderung: Raucher würden angeblich die Gesellschaft von Sozialkosten entlasten da sie früher stürben und man ihnen daher doch einen Bonus zuerkennen könnte. Das „Netzwerk Rauchen“ beruft sich dabei auf die Untersuchung zweier Karlsruher Sozialwissenschaftler, deren Ergebnisse bereits vorher von dem Lungenkrebsaktivisten Ronald Blumberg aufgenommen und begeistert beklatscht wurden (Link). Während es Blumberg aber bei einem Applaus für die Rechenergbenisse der Karlsruher Forscher belassen hat, legt Löb nun nach:

„Netzwerk Rauchen“: Netzwerk Rauchen verlangt aber ein Ende der unrichtigen Propaganda, die Raucher in völliger Verkennung der Realität  zu Sündenböcken und Parasiten abstempelt. Und eines wird auch ganz deutlich: Die Tabaksteuer gehört sofort abgeschafft! Korrekt und fair wäre im Gegenzug sogar eine weitere Entlastung, etwa durch Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Tabakwaren.(Quelle)

Standardfrage: Was hat der Mann genau geraucht? Wir halten mal fest: Da bringt sich eine Bevölkerungsgruppe langsam und schleichend um und fordert für ihren Suizid auf Raten noch einen Bonus. Ja, die Aussage „hirnverbrannter Schachsinn“ trifft die Einlassung des Herrn Löb vom „NWR“ ziemlich genau. Aber sie zeigt das verquere Denken der Organisation um den Wormser, der sein Geld als freiberuflicher  Memoirenschreiber verdient.

Da ich gerne weiter als zur nächsten Ecke denke, male ich mir gerade aus, wann die nächsten Gruppen mit potenziell tödlichen Hobbies aufheulen und begehren, doch zu Lebzeiten von allerlei Kosten ihrer Freizeitbeschäftigung entlastet zu werden.

Apropos „aufheulen“: Wie wäre es denn mit dem Motorradfahrer, der jedes Wochenende im Sommer die Schwarzwaldhochstraße mit in höchsten Tönen heulendem Motor rauf und runter heizt? Er möchte vielleicht von der KfZ-Steuer befreit werden. Begründung: Die Art wie er sein Gefährt durch die Kurven prügelt, sei durchaus dazu angetan ihn das Rentenalter nicht erleben zu lassen. Dies entlaste die Sozialkassen und das müsse man ihm doch irgendwie vergüten. Auch die Alkoholiker werden begeistert sein: Schnaps und Bier frei im Supermarkt abholen und sich die Birne zudröhnen bis der Arzt kommt. Oder der Leichenwagen.

Lieber Michael Löb, ich kenne Sie und Ihren „hirnverbrannten Schwachsinn“ zur Genüge. Aber das, was Sie da proklamieren, ist ungeheuerlich. Aber da ich weiß, dass dauernder Tabakkonsum die Denkfähigkeit eines Menschen negativ zu beeinflussen vermag, muss ich Ihnen leider bescheinigen, dass Sie ihre Gedanken nicht konsequent zu Ende gedacht haben. Man kann nämlich noch viel weiter gehen. Ich fordere daher:

  • Freizigaretten für alle Raucher bis zum Erreichen der Erstdiagnose eines Lungenkrebs.
  • Zigarettenautomaten für KOSTENLOSE Kippen an JEDER Straßenecke, damit auch Raucher, denen bereits ein Bein fehlt, diese leicht erreichen können.
  • Einführung einer Rauchpflicht für alle Personen ab 12 Jahren!
  • Wer nicht rauchen mag, wird mit 50 Jahren sanft aus dem Leben befördert.

Na, Herr Löb, das ist „hirnverbrannter Schwachsinn“ meinen Sie? Dann lesen doch nochmal IHR Pamphlet durch! Und vielleicht lesen Sie mal den Artikel aus der SZ von Hanno Charisius, der der Studie nämlich einige Schwächen bescheinigt. Wenn’s denn langt, den zu verstehen.

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Netzwerk Rauchen „Junkscience“ – Mal so, mal so.

Ein beliebter Begriff, welcher bei den Lungenkrebsfreunden des sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“ immer gerne aus dem Hut geholt wird, wenn es darum geht, die Wissenschaft zu diskreditieren, ist der Begriff der Junkscience, also der „Müllwissenschaft“.Wobei es hier nicht um die wissenschaftliche Untersuchung von Problemen der Abfallwirtschaft geht. Junkscience bedeutet, dass Forschung unsauber, interessengeleitet, lobbyfinanziert usw. usw. sein soll und daher kaum vailide Ergebnisse hervorzubringen vermag. Junkscience in Verbindung mit Schädlichkeit des Rauchens bzw. Passivrauchens im Speziellen wird, so die Meinung der Mitglieder des „Netzwerk Rauchen e. V.“, besonders vom Deutschen Krebsforschungsinstitut und der Pharmalobby durchgeführt. Denn derartige Studien, zumindest wenn sie nachweisen, dass die aktive oder passive Aufnahme von Tabakrauch gesundheitsgefährdend ist, seien allemesamt mehr oder weniger Kaffeesatzleserei.

Wesentlich lockerer geht man mit Artikeln um, die zwar keinerlei belastbare Fakten liefern, die aber „nachweisen“ dass Rauchen, bzw. in diesem Falle das Kiffen, gut für den Menschen sein sollen:

„Netzwerk Rauchen“: Luc Hinterscheid fällt auf substanzlose Artikel rein (Quelle)

Der in dem Beitrag verlinkte Artikel des FOCUS ist derartig substanzlos, dass man sich mit Grausen abwenden mag. Luc Hinterscheid, der die Meldung aufgriff, ist immerhin „zweiter Bundesvorsitzender“ der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“ und sollte mit daher der Sprachregelung seines Pro-Lungenkrebs-Grüppchens halbwegs auskennen. Denn das, was in dem Beitrag des Nachrichtenmagazins verbreitet wird, ist nicht nur „Junkscience“ sondern „Junkscience im Quadrat“. Mit einem kleinen Unterschied: Hier spricht man sich für Drogenkonsum aus. Und daher findet der Artikel wohl auch die Erwähnung des Herrn Hinterscheid.

Vielleicht hat Herr Hinterscheid aber auch nur einen besonderen Traum: Rauchen, bis man Lungenkrebs hat und dann, nach der Diagnosestellung, „Kiffen gegen den Krebs“. So vollgedröhnt lässt sich das Leben in „vollen Lungenzügen“ genießen.

Nicolai Kosirog: Die „Intelligenzbestie der Woche“

Der Mann aus Mülheim an der Ruhr hat wieder mal kräftig hingelangt. Und wieder jede Menge nikotinschwangeren Unsinn von sich gegegeben. Das erste Fettnäpfchen war schnell gefunden, Kosirog probierte sich in Wissenschaftlichkeit:

Nicolai Kosirog Ich habe die Erfahrung gemacht, auf die Rückfrage: “ Können Sie mir eine Studie nennen, die die Gefährlichkeit von Passivrauch beweisst, wissenschaftlich nachprüfbar ist und nicht auf statistischen Hochrechnungen beruht?“. Es kam noch nie auch nur eine einzige Antwort, nur ungläubiges Erstaunen und Schweigen. (Quelle)

Hier wieder der typische Fehler eines Menschen, der keine wissenschaftlichen Kenntnisse hat, aber versucht, wissenschaftlich zu argumentieren. Wissenschaftliche Antworten auf bestimmte Fragen (wie z. B. jener nach Schädlichkeit von Passivrauchen) sind nicht per se fragwürdig, weil sie auf der Auswertung von statistischen Daten beruhen. Und auch nicht deshalb, weil diese Daten auf die Klärung anderer Fragestellungen übertragen werden, was „Kosi“ als „hochrechnen“ bezeichnet. Mit etwas Methodenkenntnis könnte man diesen Fehler leicht vermeiden. Dazu müsste man sich allerdings fortbilden, woran es bei Herrn Kosirog offenbar hapert. Es endet dann wieder beim dummen Schlusspunkt: „Ich habe noch keinen Totenschein gesehen, auf dem Passivrauchen als Todesursache steht.“ Ich übrigens auch nicht. Weil auf Totenscheinen eine Krankheit oder eine Unfallursache steht, die zum Tode führte und meistens nicht das Verhalten, das zur Krankheit führte. Manchmal aber doch. Die Begriffe heißen:Lungenversagen,COPD, Nikotinabusus.

Kosirog kann übrigens noch dümmer:

Nicolai Kosirog Richtig, Theo. Meistens kommt als Argument: „Aber jetzt stinkt meine Kleidung nicht mehr nach Rauch.“ Ich frage mich, wann immer ich dieses „Argument“ lese, was sind das eigentlich für hygienische Wildsäue, die ihre Kleidung nicht regelmässig reinigen lässt?

Irgendwie scheint der Mann ein ganz erhebliches Problem mit der Logik zu haben. Beispiel: Ich lasse meine Sachen reinigen (oder wasche sie, was weniger aufwändig ist) und gehe dann 3 Tage später in ein verrauchtes Lokal. Was ist dann die Ursache der nach übelstem Rauch stinkenden Kleider? Dass ich die Kleidung 3 Tage nicht gewaschen habe oder dass ich in einer Räucherhöhle war?

Und warum soll ich für das übermäßig häufige Reinigen/Waschen meiner Kleidung teures Geld bezahlen, nur weil ein paar rücksichtslose Raucherrüpel unbedingt im Lokal rauchen müssen?

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„Netzwerk Rauchen“ empört: Richterin verbietet Eltern, ihr Kind vollzurauchen!

Unglaublich! Eine englische Richterin hat sich erdreistet, einem „genussfreudigen“ Elternpaar das Sorgerecht über ihr Kind zu entziehen, weil diese die Bude (Wohnung kann man es wohl nicht nennen, doch davon später) bis unter das Dach vollgequalmt haben und dieses Verhalten trotz Ermahnung durch die Behörden nicht abstellen wollten. Liest man den zugehörigen Zeitungsartikel in englischer Sprache, wird einem erschreckend klar, was der Kleine durchmachen musste.

Der Junge ist laut dem Bericht zwei Jahre alt. Er leidet an Atemproblemen. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes sagte, sie sei in 10 Berufsjahren nie in einer derart vollgeräucherten Wohnung gewesen. Sie stellte bei einem Besuch fest, dass der Raum so stark mit Rauch angefüllt gewesen sei, dass sie selbst kaum hätte atmen können. Die Wohnung machte insgesamt einen dreckigen,stinkenden und unhygienischen Eindruck. Der Vater habe zudem erhebliche Drogenprobleme. Die mit dem Fall befasste Richterin Louise Pembleton stellte fest, dass der Junge überdies einen Inhalator zur Behandlung seiner Atembeschwerden benötigt und dass er vom starken Rauch in der Wohnung massiv beeinträchtigt wird. Eine Adoptionsfreigabe sei daher der einzige Weg, den kleinen Jungen aus der seine Gesundheit gefährdenden Umgebung zu bringen, auch wenn dies eine harte Entscheidung gegen die Eltern sei.

Derlei Ungeheuerlichkeit muss natürlich die nachhaltige Empörung des „Netzwerk Rauchen“ nach sich ziehen:

„Netwzerk Rauchen“: Im englischen Fall stützte sich das Gericht auf eine Jugendamtsmitarbeiterin (Antiraucherin?), die über Rauchwolken in der Wohnung der Familie klagte und schenkte der Mutter keinen Glauben. Netzwerk Rauchen hatte schon vor Jahren die Behauptung, Rauchen in Gegenwart der Kinder sei schädlich bzw. für deren Gesundheit gefährlich, untersucht. Wir haben in unserer Publikation „Macht Passivrauchen Kinder krank?“ festgestellt, dass an dieser propagandistischen Panikmache zur Entnormalisierung des Rauchens wissenschaftlich nichts dran ist. (Quelle)

Na, da haben wir es doch. Die Dame vom Jugendamt, die bescheinigt hat, dass die Unterkunft wohl mehr einer Gaskammer ähnelt als einer Wohnung, war wahrscheinlich eine „Antiraucherin“. Wahrscheinlich sogar eine „faschistoide“. Und „Netzwerk Rauchen“ hat natürlich „wissenschaftlich“ festgestellt, und einen entsprechenden Text veröffentlicht, dass Rauchen in der Wohnung für Kinder vollkommen ungefährlich ist. Eine Auseinandersetzung mit diesem Schwachsinn habe ich hier geführt. Das pseudowissenschaftliche Pamphlet besteht i. W. nur aus Zahlenverdrehereien und anderen dümmlichen und leicht durchschaubaren Taschenspielertricks. Im Wesentlichen fußt die These, dass Passivrauchen für Kindern ungefährlich sei, darauf, dass man ein statistische Signifikanz erst ab einer relativ hohen Steigerung des Relativen Risikos annimmt. Der Faktor liegt zwischen 2 und 3. Es wird einfach postuliert, dass die epidemiolgische Forschung das so sehe. Punkt. Aus. Ende.

Die ernsthafte Forschung kommt zu ganz anderen Ergebnissen:

As part of a longitudinal study of the respiratory health effects of indoor and outdoor air pollutants, pulmonary function, respiratory illness history, and symptom history were recorded at 2 successive annual examinations of 10,106 white children living in 6 cities in the United States. Parental education, illness history, and smoking habits also were recorded, along with the fuel used for cooking in the child’s home. Maternal cigarette smoking was associated with increases of 20 to 35% In the rates of 8 respiratory illnesses and symptoms investigated, and paternal smoking was associated with smaller but still substantial increases. Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. The associations between maternal smoking status and childhood respiratory illnesses and symptoms were reduced but not eliminated by adjustment for parental illness history. Levels of forced expiratory volume in one second (FEV1) were significantly lower for children of current smokers than for children of nonsmokers at both examinations and highest for children of ex-smokers. Levels of forced vital capacity (FVC) were lower for children of nonsmokers than for children of current smokers at both examinations, but the difference was statistically significant only at the first examination. Both the increase in mean FVC and the decrease in mean FEV1 among children of current smokers were linearly related to daily cigarette consumption.
Quelle

Die Einsekundenkapazität (FEV1) bei Kindern, die Passivrauch ausgesetzt sind, war im Gegensatz zu nicht exponierten Altersgenossen signifikant schlechter. Dieser Wert misst die Luftmenge, die in einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Bei ständiger Reizung der Lungen durch Schadstoffe bilden sich Verengungen in den Bronchien, die den Luftfluss behindern. Daher sinkt der Quotient dQ/dt ab. Mehr Studien zum Thema “Kindergesundheit und Passivrauch” gibt es bei Google Scholar. Dort kann man eine große Zahl Studien (und das nicht nur zum Zusammenhang von Atemwegserkrankungen bei Kindern als Folge des Passivrauchens, sondern auch zu Mittelohrentzündung und anderen gesundheitlichen Störungen) finden, die der Auffassung des “Netzwerk Rauchen”, eine Passivrauchbelastung sei für Kinder total unkritisch, einiges entgegengehalten:

  • ETS increases both the prevalence and the severity of asthma. (Link)
  • Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. (Link)
  • Passive smoking is associated with dose-related impairment of endothelium-dependent dilatation in healthy young adults, suggesting early arterial damage. (Link)
  • Weitere
Besonders der immer wieder nachgewiesene Dosis-Wirkungs-Zusammengang indiziert klar einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Gesundheitsstörung und der Passivrauchexposition.
Ein schlimmer Fall aus der Praxis soll das traurige Schicksal von vollgequalmten Kindern verdeutlichen:

 

„Mindestens 10 Mal in 3 Jahren haben wir der Familie geraten, nicht in Gegenwart ihrer 5 und 7 Jahre alten Kindern zu rauchen. Die Kinder kamen immer wieder mit Ohrinfektionen, Husten, Bronchitis und Asthma in unsere Klinik. Zwei Monate nach einem Besuch bekam das jüngere Kind eine Lungenentzündung. Wir behandelten sie erfolgreich mit Antibiotika und Inhalationen. Den Eltern gaben wir den dringenden Rat, nicht mehr in Gegenwart ihrer Kinder zu rauchen. Die Eltern weigerten sich allerdings, diesen Rat anzunehmen.

[..]

Kurze Zeit später kam das jüngere Kindern wieder in die Notaufnahme mit einer Lungenentzündung. Sie musste mehrere Tage auf der Kinderintensivstation verbleiben, bis sich ihr Zustand besserte. Von 10 Erwachsenen,die mit ihren Kindern im Wartezimmer saßen, waren 6 starke Raucher. (Quelle)“

Fazit: Man ist ja einiges gewöhnt von den militanten Kampfrauchern des “Hetzwerkes”. Aber dass sich die pathologische Rücksichtslosigkeit dieser Leute mittlerweile nicht nur gegen erwachsene Menschen richtet, die den aerosolen Giftgasmüll der Raucher nicht einatmen wollen, sondern man nun auch wehrlose Kinder in Wohnungen nicht verschont, weil man meint, Rauchen gehören einfach “dazu”, das verusacht schon körperliche Übelkeit. Die krankhaften Egomanen der Kampfraucherfraktion schrecken nicht einmal davor zurück, aus ihrem widerlichen Egoismus heraus, ihre eigenen Interessen nach Befriedigung ihrer Drogensucht über elementare Bedürfnisse anderer Menschen zu stellen. Ganz einfach weil sie zu faul, zu träge oder schlicht zu dumm sind, zum Rauchen auf den Balkon zu gehen. Oder weil es ihnen an sozialer Intelligenz mangelt. Und damit es auch eine Rechtfertigung für dieses kranke Ansinnen gibt, werden dümmliche und pesudowissenschaftliche Texte ersonnen, wie der oben angeführte mit dem Titel “Macht Passivrauchen Kinder krank?”. Dieses Verhalten ist an Widerlichkeit kaum mehr zu steigern.

 

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Wenn man nur die Überschrift liest

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen postete  unlängst auf seinem Heimatkanal vom aggressiven „Netzwerk Rauchen“ einen interessanten Link:

Physicians testify for tobacco companies that years of heavy smoking did not cause cancer cases

Michael Löb vom "Netzwerk Rauchen" - Reingefallen?

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ – Reingefallen? (Quelle)

(Die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Ärzte bescheinigen Tabakfirmen, dass jahrelanges Rauchen keine Krebsfälle verursacht.“)

Da dachte sich doch Michael Löb, der koginitiv sicher nicht zu den Stärksten gehört: „Das posten wir doch mal ins Netz!“. Denn beim „Netzwerk Rauchen“ ist man u. a. der Auffassung, dass nicht das Rauchen krebserregend sei, sondern die Gesundheitswarnungen auf den Packungen. Diese führten bei verunsicherten Rauchern zum sog. „Nocebo“-Effekt, der dann erst den tödlichen Lungenkrebs auslöse. Ja, diesen Unsinn glauben diese Leute wirklich. Zumindest ein Teil von ihnen.

Jetzt hat Löb aber ein Problem. Auch wenn die Überschrift des angeführten Artikels oberflächlich gelesen dafür spräche, dass Ärzte nun wirklich festgestellt hätten, dass Rauchen nicht die Ursache von Lungen-, Kehkopf- und anderen typischen mit dem Rauchen assoziierten Krebsarten sei, so müsste man schon den ganzen  Artikel lesen. Denn der Tenor ist ein ganz anderer:

Despite scientific evidence to the contrary, a small group of otolaryngologists have repeatedly testified, on behalf of the tobacco industry, that heavy smoking did not cause the cancer in cases of dying patients suing for damages, according to a study by a Stanford University School of Medicine researcher.

„I was shocked by the degree to which these physicians were willing to testify, in my opinion in an unscientific way, to deny a dying plaintiff — suffering the aftermath of a lifetime of smoking — of a fair trial,“ said Robert Jackler, MD, professor and chair of otolaryngology-head and neck surgery, referring to the physicians cited in the study as a „pool of experts willing to say over and over again that smoking didn’t cause cancer.“

(Hier wieder die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Trotz dass es wissenschaftliche Beweise für das Gegenteil gibt, hat eine kleine Gruppe von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten im Namen der Tabakindustrie wiederholt bestätigt, dass starkes Rauchen keinen Krebs erzeugt. Es ging dabei um Gerichtsfälle, bei denen todkranke Patienten Schadenersatzklagen wegen der durch das Rauchen verursachten Gesundheitsschäden eingereicht hatten.

‚Ich war geschockt über das Ausmaß, in dem die Mediziner in einer meiner Meinung nach unwissenschaftlichen Art und Weise bereit waren, einem sterbenden Kläger ein faires Verfahren zu verweigern und ihm bescheinigten, dass seine Krankheit nicht durch das lebenslange Rauchen ausgelöst wurde‘, sagte Dr. Robert Jackler, Professor und Institutsleiter für Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie, der sich auf Mediziner bezog, die in einer Studie als „Expertenpool“ bezeichnet wurden und die immer wieder erklärt hatten, dass Rauchen keinen Krebs erzeugt.„) (Quelle)

In dem Artikel geht es dann um das Thema, wie Mediziner als Gerichtsgutachter von Tabakfirmen bestochen wurden um herausarbeiten, dass der Krebs einzelner langjähriger Raucher nicht vom Rauchen kommen konnte. Nach US-amerikanischem Recht sei es erforderlich, so der Artikel, dass eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 oder besser erwiesen sein muss, dass eine Krankheit durch eine bestimmte Verhaltensweise ausgelöst worden sei, um Schadenersatz zu rechtfertigen. Statt aber das die Gutachter die Kehlkopfkrebserkrankungen der Kläger mit der hochwahrscheinlichen Ursache Rauchen assoziierten, hätten sie alle möglichen anderen Gründe gefunden: Vom salzigen Fisch bis zu den verwendeten Mundspülungen:

The study reports that six board-certified otolaryngologists were paid by one or more of the tobacco companies R.J. Reynolds, Phillip Morris and Lorillard to serve as expert witnesses. These physicians gave testimony that indicated a multiplicity of environmental factors, ranging from exposure to cleaning solvents to the consumption of salted fish to the use of mouthwash, were more likely to have caused the plaintiff’s head and neck cancers than years of heavy smoking.

Insgesamt kommen die bestochenen ärztlichen Gutachter bei dem Artikel gar nicht gut weg. Ob Michael Löb nur die Überschrift gelesen hat? Oder ob er den Text überhaupt verstanden hat? Vielleicht kann er ja nur sehr schlecht Englisch. Dann sollte man sich vorher die Ausarbeitungen doch besser übersetzen lassen.

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

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Christoph Lövenich: „NoArgumente“ gegen Tabakwerbeverbot

Einen Hardcoreraucher wie dem Bonner Christoph Lövenich, der schon seit Jahren die Werbetrommel für das sozialverträgliche Frühableben aufgrund Tabakkonsums rührt, muss das angedachte vollständige Werbeverbot für seine geliebten Stinkstängel sehr sauer aufstoßen. Auf seinem Hauskanal „NovoArgumente“ (bei Insidern auch genannt: „NoArgumente“) versucht er dagegen wenigstens ein paar Argumente zu finden. Allerdings mit sehr bescheidenem Erfolg.

Die „Argumente“, die Lövenich vorträgt sind, ganz nebenbei bemerkt, seit Jahren aus den Publikationen der Zigarettenhersteller bekannt. Eines davon ist: „Wir werben nur, um dem Mitbewerber Kunden abzujagen.“ Wer’s glaubt, wird selig. Aber Lövenich glaubt es offenbar und stößt ins gleiche Horn:

Christoph Lövenich, Bonn: Produktwerbung soll nämlich primär den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern anheizen, man will sich gegenseitig Marktanteile abjagen. Sowie ein Taschentuchhersteller durch Werbespots nicht die Zahl der Erkältungen oder der Allergiker in die Höhe treiben wird, und Reklame für Babywindeln die Geburtenrate womöglich kaum ankurbelt, so richtet sich Tabakwerbung keineswegs an Menschen, die gar nicht rauchen wollen. (Quelle)

Diese Einlassung mit „absoluter Blödsinn“ zu betiteln ist eher untertrieben. Man hätte das Gegenteil herausfinden können, wenn man sich mit ein paar Insidern der Tabakbranche auseinandergsetzt hätte. Beispielsweise mit Dave Goerlitz. Goerlitz war viele Jahre das Aushängeschild der Marke „Winston“. Seinen früheren Job als „Winston-Man“ beschrieb er so:

Dave Goerlitz: „I was the live version of GI Joe,“ said Goerlitz. „My job was to make tobacco look good and to entice young boys into smoking.“(Quelle)

Im Film „Komm ins Land der Leichen“ sieht man eine Filmsequenz, in der Goerlitz folgende Sätze sagt:

Dave Goerlitz: My job was to lure young people…[.]

(Quelle https://www.youtube.com/watch?v=SQ7L_fET9c0 ab 24:14) (engl. to lure=ködern)

Auch Jeffrey Wigand kann als Kronzeuge gegen die Tabakindustrie was ihre Werbestrategie für junge Konsumenten betrifft, dienen. Der Mann, der jahrelang als Forschungsleiter in einem Labor von Brown and Williamson Tobacco Co., einer Tochter von British American Tobacco (BAT), arbeitete und nach seinem Ausstieg bei dem Konzern auspackte, weiß, auf wen die Werbung der Zigarettenlobby zielt:

Dr. Wigand has set up speaking tours and a foundation called Smoke-free Kids to educate children about „how the industry uses the media, the entertainment industry, sports events, music, and deceptive advertising to introduce children to tobacco. „How they try to ‚hook them young, hook them for life ‚“. (Quelle) (engl. to hook=jm. an den Haken bekommen)

Da kommt es wohl nicht ganz hin, was Lövenich als Entschuldigung im Dienste der Todesindustrie Tabaklobby sagt. Also, gestatten, dass wir lachen, Herr Lövenich, angesichts solcher Sätze:

Christoph Lövenich, Bonn: Sowie ein Taschentuchhersteller durch Werbespots nicht die Zahl der Erkältungen oder der Allergiker in die Höhe treiben wird, und Reklame für Babywindeln die Geburtenrate womöglich kaum ankurbelt, so richtet sich Tabakwerbung keineswegs an Menschen, die gar nicht rauchen wollen.

Wieder mal der übliche dumme Vergleich von Äpfeln und Birnen, der mittlerweile Allgemeingut bei der „Genussfraktion“ geworden ist. Warum ist der Vergleich so über alle Maßen dumm? Ein Taschentuchhersteller würde durch höhere Krankenzahlen profitieren. Er unternimmt aber nichts, um die Krankenzahlen zu steigern. Er könnte es auch gar nicht, da der Taschentuchhersteller nur mit den Folgen der Krankheit sein Geschäft macht, sein Produkt aber nicht die Ursache ist. Niemand wird allergisch, nur weil es Taschentücher gibt.

Für den Tabakproduzenten hingegen ist die krankhafte Abhängigkeit der Konsumenten die alleinige Ursache für seinen Profit. Der Altraucher MUSS rauchen, der Neuraucher WILL rauchen. Letzterem verspricht die Tabakdrogenindustrie einen Zuwachs an Lebensgefühl, Attraktivität und Ausstrahlung. Denn irgendwie muss das ätzende Inhalieren von verbranntem Pflanzenabfall ja „Vorteile“ bringen. Wenn es denn schon so eklig schmeckt und riecht.

Diese krankhafte Abhängigkeit des Rauchers ist im Gegensatz zum Bedarf an Taschentüchern steuerbar. Und die Tabakindustrie unternimmt daher sehr viel dafür, dass mehr Abhängigkeit entsteht. Durch Werbung (um Neukunden zu ködern), aber auch durch beigemischte Zusatzstoffe, die das Inhalieren für den „Stammkunden“ erleichtern und dafür sorgen, dass der Konsument schneller und nachhaltiger süchtig wird. Der Tabakhersteller setzt also an der Ursache an (Suchterzeugung), der Taschentuchhersteller an der Wirkung (allergische Reaktion auf ein körperfremdes Agens).

Lövenich gehen wie bekannt immer sehr frühzeitig die Argumente aus, was beim Thema „pro Tabakwerbung“ fast unvermeidlich ist. Also flüchtet sich der Bonner Raucherlobbyist frühzeitig in Aussagen, die vor Absurdität nur so strotzen:

Christoph Lövenich, Bonn: Werbeverbote unterminieren also marktwirtschaftliche Konkurrenz. Wenn Unternehmen die Reklamemöglichkeiten in Deutschland nun fast ganz genommen werden sollen, schränkt dies nicht nur ihre Kommunikationsmöglichkeiten über Gebühr ein, auch den Verbrauchern werden Informationskanäle blockiert. Von der kulturellen und ästhetischen Bereicherung durch gut gemachte Werbemotive und -spots nicht zu schweigen: Originelle Plakate für Lucky Strike und das HB-Männchen sind längst Kult, die Marlboro-Männer erwärmen durch Brokeback-Mountain-Romantik manch schwules Herz.

Das verursacht bereits körperliche Schmerzen. Wenn man nicht mehr für tödliche Produkte werben dürfe, wäre das ein Angriff auf die Marktwirtschaft? So kann nur ein libertärer Raucherlobbyist seine Weltsicht definieren. Rein auf das Nutzenprinzip, also „pro Rauchen“, abonniert, dafür ohne jede Ethik.

Man müsste dann nämlich nach Lesart Lövenichs auch beispielsweise für Waffen werben dürfen, für Glücksspiel oder Aufputschpillen, oder gleich für alle Arten von Drogen, für Abhörwanzen, Sprengstoff und anderes Zeug mehr. Die Anwendung dieser Güter ist zwar gesetzlich beschränkt bzw. komplett untersagt (und das aus gutem Grund) aber die „Kommunikationsmöglichkeiten“ werden ja „über Gebühr“ eingeschränkt, wenn z. B. Heckler & Koch ihre Maschinenpistolen nicht mehr in Zeitschriften, auf Plakatwänden oder im Internet bewerben dürfen.

Und in seiner letzten Verzweiflung muss Lövenich noch den Marlboro-Mann heranziehen, der ja heute angeblich Kult geworden sei. Ganz abgesehen davon, dass der Cowboy im Dienste von Philipp Morris bereits mit 52 Jahren einem durch das Rauchen ausgelösten Lungenkrebsleiden erlegen ist, was kaum „kultig“ gewesen sein dürfte. Die Hirnrissigkeit des Vortrags von Herrn Lövenich folgt dabei aber der vom „Netzwerk Rauchen“, dem er jahrelang vorgestanden ist.

Und weiter geht der Bonner Tabakfanatiker in die Vollen:

Christoph Lövenich, Bonn: …Einer rührigen Antirauchergruppe aus Bergisch Gladbach bei Köln war es gelungen, ein Verbot von Tabakwerbung auf Plakaten im städtischen Raum politisch durchzusetzen, es dauerte aber Jahre, bis sich überhaupt eine wirtschaftliche Option dafür fand. Bushäuschen werden (nicht nur) dort nämlich von Werbeunternehmern aufgestellt und müssen sich durch Reklameeinnahmen rechnen. Der neue Vertrag bringt, weil er Tabak- und Schnapswerbung untersagt, der Stadt Bergisch Gladbach weniger Geld ein. Ohne Tabakwerbung steht also ein solches Finanzierungsmodell für Wartehäuschen auf dem Spiel. So könnten sich bald selbst die abstinentesten Nichtraucher ungeschützt im Regen vorfinden.

Ach nee, und durch was wird nun beweisen, dass die Werbung für andere, weniger tödliche Produkte weniger lukrativ ist? Hier in Karlsruhe werden die Wartehäuschen übrigens von den Nahverkehrsunternehmen KVV und AVG betreiben und stehen immer noch. Auch ohne Tabakwerbung.

So, und nun meine sehr verehrtern Leserinnen und Leser, auf was für einen argumentativen Geniestreich des Herrn Lövenich warten wir nun noch? Richtig! Der Nazivergleich! Das allerdümmlichste Standardargument eines jeden Hardcorenikotinikers kurz vor dem vollständigen Abbrand der letzten Raketenstufe. Und hier ist er:

Christoph Lövenich, Bonn: Ganz neu wäre ein weitreichendes Plakatwerbeverbot für Tabakwaren in Deutschland zugegebenermaßen nicht, unter den für ihre Antirauchermaßnahmen berüchtigten Nazis bestand es mehrere Jahre.

YES, HE CAN! Kein Raucherblödsinn ist richtig rund ohne mindestens einen Nazivergleich. Darauf erst einmal ein zackiges „HEIL LUNGENKREBS!“ (Nur für Dich, Alexander Jäger aus Aalen! Weil Du es doch so gerne magst.)

Christoph Lövenich, Bonn: Damit sind wir wieder bei der Gretchenfrage angelangt, welches Bild ein Staat von seinen Bürgern haben muss, der ihnen derartige Regulierung aufoktroyiert. Der mündige Bürger, der selbstverständlich damit umgehen kann, dass er von aller Art Werbung für alle möglichen Produkte traktiert wird, hat nach dem Verständnis der Bundesregierung jedenfalls ausgedient. Zurück bleibt ein ‚Konsumtrottel‘, der sich dankbar die Augen vor allen bösen Einflüssen zuhalten lässt, und eine Politikergarde, die sich auf die Brust klopft, wenn sie – siehe oben – vieles verboten hat, was bisher möglich war.

Wen könnte Lövenich wohl meinen, wenn er den Begriff „Konsumtrottel“ einflicht? Am Ende etwa einen Konsumenten einer tödlichen Droge, der glaubt, hier „Freiheit, Selbstbestimmung und Genuss“ zu inhalieren? Das wäre nämlich meine Interpretation.

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„Netzwerk Rauchen“: Vom dummen Nazi- zum ultimativ blöden ISIS-Vergleich

Wenn man die Publikationen des „Netzwerk Rauchen“ liest (hinter denen mutmaßlich der Vorsitzende Michael Löb aus Worms stecken dürfte), dann fragt man sich schon gelegentlich, was der Mann eigentlich genau raucht. So erzeugt sein jüngstes Pamphlet „Befreit von der Antiraucherdiktatur“ anfangs Kopfschütteln, welches dann aber sehr schnell in unsägliche Kopfschmerzen übergeht.

Schicken wir einfach mal voraus: Wenn einem gar nichts mehr einfällt, was für das Rauchen spricht (Zur Erinnerung: Rauchen macht krank, tötet, stinkt, kostet Unsummen und vergiftet nebenbei noch die Mitmenschen), dann ist der absolut blöde Vergleich die ultima ratio des Hardcorenikotinisten. Ein Vergleich geht immer. Aber oft auch in die Hose.

Früher war dies bei den Hardcorerauchern der Nazivergleich, welcher lange Zeit als der unerreichte Gipfel der Dummheit gelten durfte. Tenor „Hitler war militanter Nichtraucher„, „Der Nazi-Arzt Fritz Lickint hat den Begriff ‚Passivrauch‘ erdacht“ (Falsch, Ihr Intelligenzhelden, Lickint war Sozialdemokrat und sicher kein Nazi!) und so weiter und so weiter. Nikotinextremisten wie Ronald Blumberg aus Radevormwald schicken schon mal ein Bildchen mit einem stilisierten KZ-Aufseher, der in Naziuniform den „freiheitsliebenden Raucher“ drangsaliert, in die Weiten des Netzes hinaus. Mehr als ein zackiges „Heil Lungenkrebs“ fällt mir in aller Regel zu diesem höchstgradigen Schwachsinn nicht ein.

Aber, man kennt das wenn Extremraucher die Öffentlichkeit mit ihrem Raucherunsinn belästigen: Es geht noch schlimmer. Oder besser gesagt: Es geht noch dümmer. Die neueste Nummer, welche die Abwegigkeit des Nazivergleiches sehr klein aussehen lässt, ist, wenn man den Nichtraucherschutz mit dem Terror des „Islamischen Staates“ zu vergleichen beginnt.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb:

Das folgende Video zeigt eine syrische Stadt, nachdem kurdische Truppen sie vom ISIS-Terror befreit haben.

Die wiedergewonnene Freiheit zeigt sich darin, dass endlich wieder geraucht werden darf. Denn Tabakwaren und Alkohol sind nicht die unwesentlichsten Produkte, deren Konsum unter der islamistischen Schreckensherrschaft erhebliche Strafen mit sich bringen kann. Zigarettenstangen und Schnapsflaschen sind schon öffentlich in Flammen aufgegangen, wie bei Bücherverbrennungen wird so der verderbliche Feind der Vernichtung zugeführt.

Oh my God. jetzt geht es durch mit dem freiberuflischen Memoirenschreiber aus Worms. OK, im Islam sind Zigaretten und Alkohol „haram“, d. h. nach der Scharia verboten. Und der „IS“ ist eine Terrororganisation. Müssen wir eigentlich nicht drüber reden. Wenn aber nun eine islamsiche Terrororganisation aus Glaubens- und anderen irrationalen Gründen den Menschen den Konsum bestimmter Dinge verbietet, weil das eben von bestimmten islamischen Gesitlichen so ausgelegt wird, kann man derlei wohl kaum mit den gesundheitlichen Gründen vergleichen, aus denen die Ablehnung von insbesondere Tabakwaren in westlichen Ländern entspringt. Hier sind nämlich am ehesten Vernuftgründe zu nennen. Und mit Vernunft tut sich der Durchschnittsdschihadist eher schwer. Wie Michael Löb übrigens auch, wenn man mal bei Vergleichen bleiben will.

Der oben angeführte Textauszug ist also eine weitere exorbitante Hirnrissigkeit in der langen Liste der dummen Verbalentgleisungen dieses lungenkrebs-affinen Kleinvereins mit Sitz in Worms.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Netzwerk Rauchen dankt allen Befreiern für ihren Einsatz und wünscht zügig weitere Erfolge im Kampf gegen die Barbarei!

Tut weh, gell?

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der aktuelle „Weltkrieg gegen den Tabak“ hat bei uns früher angefangen und wird ebenfalls mit unlauteren Mitteln geführt – wie Manipulation und Indoktrination, Lügenpropanda, Einschüchterung und Strafen.

Man muss schon ziemlich stark vom fortgeschrittenen Nikotinismus beseelt sein, um solch einen Blödsinn zu verfassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens und die Aufklärung darüber als „Indoktrination“ bezeichet und in seinen Publikationen schon mal behauptet, Rauchen sei gar nicht schädlich sondern einzig und allein, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit schlecht geredet würde sei dann die wahre Ursache vieler Raucherkrankheiten („Nocebo“-Effekt), den kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Rauchen am ‚falschen‘ Ort bedeutet zwar meist Geldbuße statt Knast, aber in Großbritannien saß schon mal ein Gastwirt wegen Missachtung des Rauchverbots wochenlang im Gefängnis.

Na, da haben wir ja Glück, dass Rauchen in der Kneipe trotz Rauchverbot nicht mit Handabhacken sondern nur mit Geldbuße bestraft wird.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der Kulturvernichtung durch die Islamisten entsprechen z.B. Werbeverbote und Einheitsverpackungen (Plain Packaging) von Zigarettenschachteln, aber auch die versuchte Ausrottung von Genusskultur überhaupt. Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Kretschmann (grün wie der Islam) hat gerade das nächtliche Alkoholverkaufsverbot ausgeweitet.

Auch eine immense geistige Leistung, teilweise Jahrtausende alte Kulturgüter mit den Verpackungen von krebserregenden Substanzen zu vergleichen, deren Gebrauch für eine Vielzahl der Konsumenten mit einem frühzeitigen Begräbnis endet. Eine weitere Hirnrissigkeit am oberen Ende der Dummheitsskala ist übrigens der Begriff „Genusskultur“ in Zusammenhang mit dem Konsum einer schwerst abhängigen machenden Droge wie Nikotin. Aber der Vergleich geht noch dümmer: Dass grün die Farbe sowohl der Ökopartei wie auch des Islam ist, auf diese schwachsinnige Assoziation muss man erst einmal kommen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Das betrifft auch weitere Bereiche: Manches, was von Islamisten als Prostitution bekämpft wird, gilt bei uns z.B. als Menschenhandel oder Sexismus.

Ganz nebenbei gibt es für Menschenhandel eine klare juristische Definiton. Und die ist an säkularen und objektivierbaren Kategorien orientiert.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Die WHO als Spinne im Netz des internationalen Anti-Tabak-Dschihad hat schon die türkische Erdogan-Regierung für ihre fundamentalistischen Tabakgesetze, die z.B. die Zensur des Rauchens im Fernsehen beinhalten, ausgezeichnet. Folgerichtig müsste sie den ISIS-Terroristen nun eine Goldmedaille umhängen.

Einfach mal wirken lassen, diesen Quatsch!

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Despotie kennt viele Gesichter. Bekämpfen wir sie, wo immer wir auf sie treffen!

Gleiches gilt für die Dummheit.

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Reingefallen: Wenn Hardcoreraucher auf Fakebilder anspringen

Vor einigen Tagen hatte ich hier im Blog das Thema behandelt (Link), dass manchem „Genussfreund“ wohl die Kritikfähigkeit abhanden gekommen sein muss, wenn es ums Qualmen geht. Das ist indes nichts wirklich Neues. Jetzt hat es ein paar Leute vom „Netzwerk Rauchen“ erwischt, die einem Bildfälscher auf den Leim gegangen sind:

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom "NEtzwerk Rauchen" fallen auf Bildfake herein

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom „NEtzwerk Rauchen“ fallen auf Bildfake herein (Quelle)

Der von Hinterscheid geforderte „Mut zur Wahrheit“ ist nichts anderes als das Produkt eines „Bus Slogan Generators“ (Link) welcher abgeleitet wurde aus einer Werbekampagne von Religionsgegnern. Und der kann noch mehr als nur Unsinn über das Passivrauchen zu erzählen: 😉

Netzwerk Rauchen - Krebs ist SUPER!

Netzwerk Rauchen – Krebs ist SUPER!

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Nicolai Kosirog: Ein rauchendes Logikgenie

Ein ständig wiederkehrendes Thema hier im Blog sind die geistigen Verrenkungen, die Nikotinsüchtige gelegentlich im Internet anstellen, um ihre Sucht irgendwie zu rechtfertigen oder zumindest in einem guten Licht erscheinen zu lassen und Gegenmeinungen abzuwerten. Heute habe ich mal wieder ein besondere Schmankerl aus dieser Kategorie für Sie, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser. Der Urheber dieses hochgradigen Unsinns ist der bereits hier häufiger besprochene Nicolai Kosirog aus Mülheim an der Ruhr. Auf dem facebook-Kanal des Nikotinikervereins „Netzwerk Rauchen e. V.“ lässt er seine Betrachtungen zu Thema Raucherprävalenz, Statistik und Stochastik über den Sender:

Nicolai Kosirog: Und wieder einmal völliger Blödsinn von Mortler und Co. […]

Zur Information: Marlene Mortler ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Vor wenigen Tagen stellte sie den Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung vor (Link). Darin wird insbesondere herausgearbeitet, dass die Raucherquote in Deutschland nunmehr bei nur noch ca. 25% der Bevölkerung liege. Die Prävalenz insbesondere jugendlicher Raucher sei zudem sehr stark gefallen.

Zahl der starken Raucher sank um ein Drittel Seit 2010 sank die Quote bei den Frauen von 22 auf 20 und bei den Männern von 35 auf 29 Prozent. Die Zahl der starken Raucher, die pro Tag auf mehr als 20 Zigaretten kommen, fiel im gleichen Zeitraum sogar um ein Drittel. Die Quote liegt damit inzwischen bei zwölf Prozent aller Raucher. Bei den Kindern und Jugendlichen sank die Raucherquote seit 2001 dagegen ganz beachtlich – von 28 auf 9,7 Prozent. Damit sei die Zielmarke von weniger als zwölf Prozent, die die Bundesregierung in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie vorgegeben habe, sogar unterschritten worden, freute sich Mortler. (Quelle Tagesspiegel)

Derartige Zahlen können einem notorisch Nikotinabhängigen wie Nicolai Kosirog naturgemäß nicht gefallen. Denn damit wird auch deutlich, dass seine Sucht immer mehr zu einer Domäne der randständigen, also der sozial unterprivilegierten Gesellschaftsteile wird. Außerdem wird Rauchen zunehmend ein Verhalten der älteren Menschen. Entsprechend versucht der Mann aus Mülheim dagegenzuhalten:

Nicolai Kosirog: […] Woher will sie diese Zahl haben, wie will sie diese errechnet haben? Durch Umfragen? Meinungsforscher gehen davon aus, dass in Umfragen bis zu 30% der Befragten unwahre Angaben machen.Daher wenig seriös.(Quelle)

Ein, wie von Kosirog gewohnt, dünnes, nachgerade dümmliches Argument. Die Tatsache, dass u. U. in Umfragen unwahre Angaben gemacht werden, wofür er übrigens wie üblich den Beleg schuldig bleibt, ergibt nun nicht in der Folge, dass alle Daten, die mit Hilfe von Umfragen zu Stande kommen, per se unseriös sind. Und woher will Kosirog wissen, wer wie viel bei welcher Umfrage gelogen hat? Die genannten 30% sind, wenn überhaupt, ein Maximalwert, der eine erhebliche Schwankungsbreite aufweisen kann. Dies ist also wieder ein typischer Versuch der Nikotinabhängigen aus dem Umfeld des „Netzwerk Rauchen“ die Wissenschaft zu diskreditieren. Es wird irgend etwas behauptet, aber es wird nicht bewiesen. Man kennt derlei ja bereits von der Problematik, dass Passivrauchen gesundheitsschädlich ist. Diese Erkenntnis wird von den einschlägigen Nikotinikergrüppchen regelmäßig mit dem Hinweis darauf zu kontern versucht, dass man vorhält, dass es nur epidemiologische Studien und keine ätiologischen Beweise dafür gebe. Dieser selten dümmliche Vortrag kondensiert dann immer in der Einlassung, auf keinem einzigen Totenschein sei jemals „Tod durch Passivrauch“ als Todesursache aufgetaucht. Man muss nicht weiter über derlei Stuss reden. Aber neben dieser intellektuellen Schwäche unterlaufen Kosirog weitere Fehler:

Nicolai Kosirog:  Dem widersprechen mehrere Gründe: 1. Nach einer jüngst veröffentlichen Schätzung des Bundesamtes für Statistik, basierend auf den ersten drei Monaten dieses Jahres, wird die Tabaksteuer dieses Jahr mit ca. 21 Milliarden einen neuen Höchststand erreichen. Also ist dort kein Rückgang, wie er bei weniger Rauchern fetststellbar sein müsste, erkennbar.

Diese Stellungnahme entstammt vermutlich entweder aus reiner Dummheit, der Unfähigkeit zu recherchieren, korrekt mit Zahlen umzugehen oder dem schlichten Vorsatz der Desinformation der Leser. Sehen wir uns zuerst die Einnahmen aus der Tabaksteuer an. Die Einnahmeschätzung für das Jahr 2015 liegt nämlich mitnichten bei 21 Milliarden Euro, wie Kosirog vorgibt, sondern nur bei 14 Milliarden:

Tabaksteuer Schätzung für 2015

Tabaksteuer Schätzung für 2015 (Quelle)

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahrsquartal beträgt dabei -3,8% was ein normaler Mensch als „Rückgang“ ansehen würde. Man hätte einfach mal im Netz recherchieren können.

Besonders dumm ist zusätzlich, dass Kosirog wissenschaftliche Untersuchungen als „unseriös“ abtut (s. o.) aber sich stattdessen auf Schätzungen verlässt. Also haben wir hier wieder einen wunderbaren Beleg dafür, dass Rauchen mit selektiver Wahrnehmung wesentlich einfacher ist. „Helmut Schmidt ist über 90 und ein kerngesunder Raucher“ ist dann nur die Spitze dieses Eisbergs der nikotininduzierten Verdoofung.

Weiter im Text: Logisches Denken ist offenbar überhaupt nicht die bevorzugte Disziplin des Fernschachspielers Kosirog:

Nicolai Kosirog: 2. Allein im Zollbereich Essen wurden in 2014 12 Millionen geschmuggelte Zigaretten beschlagnahmt und der ermittelte Steuerschaden beträgt 59 Millionen Euro. Fünf mal mehr als noch in 2013. Da nun bekanntermassen nur ein Bruchteil beschlagnahmt werden kann, ist also auch dort kein Rückgang zu erkennen.

Dass das Aufspüren von Schmuggelgut einer mehr oder weniger großen Anzahl von Zufällen unterliegt (Fahndungsdruck, Informationen über Schmuggelwege und Vorgehen der Schmuggler, Ermittlungsstrategien und -erfolge, Personalausstattung der Polizei- und Zollbehörden, Vorliegen von Hinweisen etc. etc.), dürfte intelligenten Menschen einsichtig sein. Herr Kosirog hat jedoch damit Probleme. Der geht davon aus, dass sich aus dem jeweils entdeckten Schmuggelgut auf funktionalem Wegse eine verlässliche Zahl der insgesamt geschmuggelten Ware herleiten ließe. Zumal auch das Verhältnis von legaler und illegaler Ware hochgradig variabel ist.

Nicolai Kosirog:  3. Steigen durch höhere Steuern immer mehr Raucher von fertigen Zigaretten auf Feinschnitttabak um. Da nun jeder Raucher anders dreht oder stopft, wie sollen da Zahlen ermittelt werden können? Ergo, kein Rückgang erkennbar.

Auch dieses Argument ist wertlos. Als Suchtraucher sollte Herr Kosirog über folgendes Wissen verfügen: Der Raucher braucht die Droge Nikotin. Nikotin ist Teil im Tabak, es ist zu einem bestimmten Anteil darin enthalten. Um die vom Süchtigen benötigte Menge an Nikotin aufzunehmen, muss eine bestimmte Tabakmenge geraucht werden. Die Verteilung dieser Menge auf die einzelnen am Tag gerauchten Zigaretten ist unerheblich. Wie ein Raucher dreht oder stopft spielt dann keine Rolle. Egal ob in einer dicken oder zwei dünnen Zigaretten verteilt, die verschwelte und inhalierte Tabakmenge alleine ist entscheidend. Denn sie alleine sagt aus, wie viel seines Suchtstoffes sich der Nikotinabhängige zuführt.

Nicolai Kosirog:   4. Dampfen etliche Raucher zusätzlich zum normalen Rauchen noch, was die Zahl der verkauften Zigaretten sinken lassen müsste. Wie in Punkt eins zu sehen war, ist dem nicht so. Auch hier ist kein Rückgang feststellbar.

Auch hier sucht man nachprüfbare Zahlen vergeblich. Stattdessen Mutmaßungen, vage Annahmen, unbewiesene Behauptungen. Der Großmeister des Konjunktiv Kosirog könnte vielleicht mit einer Kristallkugel bewaffnet als Wahrsager in einem Kirmeszelt auftreten. Die Qualifikation dazu hat er jedenfalls.

Nicolai Kosirog:   Fazit: Wenn nun also die Lügen, ups, Drogenbeauftragte einen Rückgang erkannt hat, so müssten (und ich übertreib jetzt mal) alle anderen Raucher ihren Konsum quasi verdoppelt haben und das ist definitv ins Reich der Fabel zu verweisen.

Sehr amüsant. Ein Textdichter wie Nicolai Kosirog, der Zahlen und Daten ohne Belege bereitstellt, bezichtigt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die sich auf wissenschaftliche Daten berufen kann, der Lüge. OK, man ist von den Leuten aus dem Umfeld des „Netzwerk Rauchen“ nichts anderes gewohnt. Halten wir fest: Rauchen liegt nicht mehr im Trend. Gerade Jugendliche, zumal wenn sie aus gebildeteren Schichten stammen, lehnen das Rauchen immer stärker ab. Es ist zunehmend „uncool“ zu rauchen. Raucher werden als Unterschichtangehörige wahrgenommen, Rauchen ist nicht mehr anstrebenswert. „Nierauchen“ liegt im Trend:

Gleichzeitig ist der Anteil der Nieraucherinnen und Nieraucher im Zeitraum von 2001 bis 2014 deutlich angestiegen (Abbildung 08). Bei der Befragung 2001 hatten 40,5 Prozent der 12- bis 17-Jährigen noch nie  geraucht, 2014 waren es 75,3 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren ist der Anteil des Nierauchens von 23,1 Prozent (2001) auf 36,2 Prozent (2014) gestiegen. Sowohl bei den 12- bis 17-Jährigen als auch bei den 18- bis 25-Jährigen verlaufen die Entwicklungen des Nierauchens in beiden Geschlechtergruppen ähnlich. (Quelle S.30)

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ und der Morbus Parkinson

Wenn Michael Löb, derzeitiger Vorsitzender der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen e. V.“ mit Sitz in Worms nichts mehr einfällt, was man noch „pro Lungenkrebs und Raucherbein“ veröffentlichen könnte, dann holt der Mann eben mal eben einen 12 Jahre alten Artikel aus dem Hut:

Michale Löb vom

Michale Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Blödsinn zur Parkinsonprophylaxe (Quelle)

Man ist ja von den Mitstreitern des Suizidalvereins „Netzwerk Rauchen“ einiges an Hirnrissigkeit gewohnt. Aber das, was man hier von Löb bekommt, ist schon, um mal am Thema zu bleiben, „Starker Tobak“. Wenn es denn wirklich so wäre, dass Raucher weniger Risiko in sich tragen, an Morbus Parkinson zu erkranken als Nichtraucher, was bringt es ihnen dann? Wenn man bereits mit 50 oder 60 vom Bronchialkarzinom dahingerafft wird, mit 60 oder 65 den Herzinfarkt erleidet oder mit knapp 70 an COPD röchelnd und zyanotisch aus dem Leben scheidet, war die „Parkinsonprophylaxe“ mittels Tabakinhalation wahrscheinlich nicht die allerbeste Idee.

Aber diese schlichte Erkenntnis scheint Löb intellektuell zu überfordern. Ansonsten hätte er diesen Bockmist vermutlich nicht gepostet. Ein kleiner Hinweis noch: Es scheint tatsächlich so zu sein, dass Nikotin die Dopaminkonzantration im Gehirn (die bei Patienten mit Morbus Parkinson bis zu 90% unter denen eines Gesunden liegen kann) erhöht. Dieses Nikotin kann aber auch anders auf genommen werden. Denn es ist mitnichten eine Hochdosiszuführung an Nikotin vonnöten wie sie beim Rauchen stattfindet. Bereits ein regelmäßiger geringer Verzehr an Nachtschattengewächsen wie Paprika oder Tomate kann helfen:

So ließ sich für zwei bis vier Mahlzeiten mit Peperoni pro Woche ein um 30 Prozent reduziertes Parkinsonrisiko berechnen – unter der Voraussetzung wohlgemerkt, dass die Angaben der Teilnehmer tatsächlich auch stimmen. Die Gemüse haben einen Dosiseffekt Insgesamt zeigt sich ein Dosiseffekt: Je mehr Nachtschattengewächse jemand isst, umso geringer ist nach diesen Berechnungen das Risiko für Parkinson. (Quelle: Ärztezeitung)

Von Tomaten, Peperoni und Co. bekommt man jedenfalls keinen Krebs. Im Gegenteil. Diese Pflanzen wirken sogar protektiv. Was man von Zigaretten, Zigarren und anderem Rauchzeugs nicht behaupten kann. Außerdem stinken sie nicht so bestialisch wie Tabaksqualm..

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„Netzwerk Rauchen“ und der Kabarettist Wilfried Schmickler: „Hirnverbrannter Schwachsinn“ als solcher erkannt

Das „Netzwerk Rauchen“ hat sich mal wieder bis auf die Knochen blamiert: Der Kabarettist Wilfried Schmickler hat offenbar die Webseite dieses aggressiven Splittergrüppchens entdeckt und eine ziemlich böse Abhandlung darüber als Podcast gesprochen:

http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr2/audiowilfriedschmicklerrauchenevwdrkabarett100-audioplayer.html

Insbesondere ereifert sich Schmickler über Äußerungen des „Hetzwerkes“, nach welchen Raucher als „systematisch ausgegrenzte Bevölkerungsgruppe“ dargestellt werden, denen man nun auch noch die „letzten Rechte“ absprechen will. Damit ist, das weiß jeder, der die kruden Veröffentlichungen dieses aggressiven Nikotinkernetzwerkes kennt, zuvorderst das Recht auf einen frühen elenden Lungenkrebstod gemeint.

Insbesondere ereifert sich Schmickler daüber, dass die versprengte Nikotinistengruppe des Wormser Memoirenschreibers Michael Löb den Terminus „Krieg gegen Raucher“ verwendet:

Wilfried Schmickler: „Ich bin ja selbst auch Raucher, aber wenn ich so einen hirnverbrannten Schwachsinn lese, dann bleibt selbst mir die Luft weg.“

OK, das ist nicht nett. Aber wer die Veröffentlichungen von Löb und seinen Rauchgenossen kennt, weiß, dass die Aussage „hirnverbrannter Schwachsinn“ eher untertrieben ist. Löb muss nun also gegenhalten. Und, man ahnt es fast, dabei kommt noch mehr „hirnverbrannter Schwachsinn“ heraus, wenn Löb neuerlich das Fähnchen „Rauchen ist Freiheit!!!“ schwingt:

Michael Löb: Unsere klare Forderung: Es darf keine Einschränkung der persönlichen Freiheit geben. Jede Einschränkung der Freiheit ist eine Form der Gewalt.

Der Mann hat in der Tat ein schweres Problem mit dem logischen Denken. Denn es ist schon etwas eigenartig, dass er Regeln, die das Zusammenleben von Menschen in Zivigesellschaften gestalten, als „eine Form der Gewalt“ bezeichnet. Denn damit wäre jedes Gesetz, das die Freiheit des Menschen einschränkt (und das tut nolens volens jedes Gesetz) eine Form von Gewalt.

Besonders abstrus ist dabei, dass Löb von Hause aus Jurist ist, es also eigentlich besser wissen sollte. Denn dort wo Gesetze fehlen, die Freiheit der perversen Lesart des Lungenkrebsfreundes aus Worms (der Gegner auch schon mal „freiheitsliebend“ mit Strafanzeigen angreift, wenn ihm eine Karikatur seiner Person nicht gefällt) also maximiert sein müsste, greift genau die Gewalt in Form des „Rechtes des Stärkeren“ durch und macht alle zivilgesellschaftlichen Normierungen obsolet. Diese Distanzierung von rechtsstaatlichen und zivilgesellschaftlichen Sichtweisen mag erklären, warum er heute nicht den Beruf des Juristen ausübt, den er einst erlernte, sondern sich als freiberuflicher Memoirenschreiber verdingt. Wer so ein offenkundiges Problem mit Normen hat, sollte vielleicht besser nicht als Teil der Rechtspflege auftreten.

Ganz abgesehen davon, dass der Chef des Nikotinikervereins aus Worms immer noch nicht verstanden hat, dass die Freiheitsrechte des einen dort enden wo er in die Rechte anderer einzugreifen beginnt. Für den Kettenraucher Adolfs, dessen Fall nun vor dem LG Düsseldorf neu verhandelt werden muss, bedeutet dies, dass eben dieses Gericht feststellen muss, inwieweit der Gestank, den er unzweifelhaft produziert in die Rechte seiner Mitbewohner eingreift. Darüber Beweis zu erheben wird der Kerngegenstand des neuen Verfahrens von Adolfs gegen seine Vermieterin sein.

Und weiter geht der „hirnverbrannte Schwachsinn“ des Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“:

Michael Löb:Allein die einzelne Person kann über ihr Selbsteigentum bestimmen. Allein der Eigentümer einer Sache, so etwa einer Gastwirtschaft, einer Wohnung, kann darüber befinden wie mit ihr zu verfahren ist, wer sich darin aufhält, was er dort tun darf. Eine durch Vertrag überlassene Sache steht dem Eigentum gleich, der Mieter hat ein Besitzrecht.

Die perverse Sichtweise eines Verfechters des unbeschränkten nikotingesteuerten Egoismus würde ich sagen. Wenn jeder mit seiner Mietwohnung machen könnte, was er wollte, würde es wohl keinen Menschen geben, der noch irgendwie Wohnraum vermieten würde. Denn jeder Vermieter sähe sich dem Risiko ausgesetzt, dass der Mieter die Wohnung demoliert, ausräumt, die Bude abfackelt oder sonstwie unbrauchbar macht und damit das Eigentum der Vermieters beschädigt oder zerstört. Alles im Sinne der maximierten Freiheit, versteht sich.

Löb scheint nicht zu merken, was für einen, ich zitiere Herrn Schmickler, „hirnverbrannten Schwachsinn“ er da schreibt. Aber diese kranke Ideologie ist seitens des Netzwerk Rauchen gut bekannt: Hemmungsloser, ungezügelter Egoismus für das vermeintliche Recht auf den frühen Nikotintod. Rücksichtnahme auf andere? Fuck YOU! „Wir wollen rauchen bis zum Tod!“, das dürfte alles sein, was diese Raucherradikalinskis umtreibt.

Michael Löb: Wir also treten radikal ein für die Freiheit. (Zur Quelle dieses „hirnverbrannten Schwachsinns“)

Eines muss man Löb lassen: Für einen Schenkelklopfer reicht es bei ihm immer. „Freiheit“? Ein schlechter Witz. „Wir treten ein für Nikotinsucht, Schwerstabhängigkeit, Morbidität und Tod!“ Das ist, was auf dem nikotingelben Fähnlein des „Netzwerk Rauchen“ steht. „Freiheit“ ist diesen Leuten sowas von sch….egal.

Fazit: Ein Rechtfertigungsversuch, der glatt in die Hose ging. Wie alles, was Löb und seine hochaggressive Truppe jemals angepackt haben. Aber durchaus einen Lacher wert.

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Nicolai Kosirog mag keine Denunzianten

Eine Ungeheuerlichkeit ist passiert. Es sind doch tatsächlich ein paar Mitglieder des Vereins „Pro rauchfrei“ losgezogen und haben in Passau die Einhaltung des bayerischen Nichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Man ahnt es: Es kommt angesichts dieser abartigen Verhaltensweise zum kollektiven Aufschrei der Selbstmord-auf-Raten-Fraktion:

Nicolai Kosirog ist gegen Denunzianten

Nicolai Kosirog ist gegen Denunzianten

(Quelle)

Und ganz vorne am Start ist auch Nicolai Kosirog. Und gerade Herr Kosirog sollte beim Thema „Denunziation“ besonders zurückhaltend sein, denn da misst er deutlich mit zweierlei Maß. Vor ca. eineinhalb Jahren begab es sich nämlich, dass in einer bestimmten facebook-Gruppe (dem sog. „Raucherstüberl“) eine sehr beleibte (Nein, hier liegt kein Buchstabendreher vor!)  österreichische Raucheraggressorin namens Eva Peter-Culik das dort versammelte Kollektiv um Hilfe bei der Erstellung einer „Dienstaufsichtsbeschwerde“ gegen den Verfasser dieses Artikels bat und auch diese gerne erhielt:

Eva Peter-Culik denunziert

Eva Peter-Culik denunziert

Diese immense Arbeit, die sich die Dame aus Österreich gemacht hat, wurde natürlich von ihren Mitrauchern sehr gelobt. Unter anderem auch von jenem Herrn Kosirog, der „Denunzianten“ als „untersten moralischen Bodensatz jeder Gesellschaft“ ansieht (s. o.).

Nicolai Kosirog und Co. finden Denunziation richtig gut

Nicolai Kosirog und Co. finden Denunziation richtig gut

Lieber Nicolai Kosirog: Willkommen beim alleruntersten Bodensatz der Gesellschaft! Man wird Deine erlesene Gesellschaft sehr zu schätzen wissen!

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„Brigitte“ hat echte Probleme

Manchmal frage ich mich, ob, die Schreiber auf den einschlägigen Raucherforen, mit Verlaub, noch ganz dicht sind. Christoph Lövenich und eine „Brigitte“ posten auf dem fast vollkommen toten Forum des aggressiven „Netzwerk Rauchen“ folgenden Unsinn:

Christoph Lövenich:Der heutigen, ganz besonderen Ausgabe von Charlie Hebdo ist ein Cartoon zu entnehmen, der die positiven und negativen Entwicklungen seit dem Terroranschlag beleuchtet. Als positiv wird ausdrücklich vermerkt, dass die verbliebenen Mitarbeiter in ihrem Ausweichquartier bei der Zeitung „Libération“ rauchen dürfen.

Für einen notorischen Nikotinkonsumenten hat derlei natürlich eine besondere Bedeutung. Und prompt gibt es Antwort:

„Brigitte“:Danke.  Damit taetige ich meinen Kauf.  Eine Frage habe ich allerdings:  Wie lange duerfen  die verbliebenen Mitarbeiter in ihrem Ausweichquartier bei der Zeitung „Libération“ rauchen? Das ist SEHR wichtig fuer mich. (Quelle)

Ach Brigitte, sonst hast Du keine Sorgen? Dann warte einfach mal bis zu „Deiner Diagnose“. Dann wirst Du sehen, was wirklich wichtig ist. Und ob die überlebenden Mitarbeiter von Charlie Hebdo im Büro rauchen dürfen, dürfte dann Deine kleinste Sorge sein.

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„Netzwerk Rauchen“ – Neues aus der Bedeutungslosigkeit

Das „Netzwerk Rauchen“, eine ebenso unbedeutende wie aggressive Splittergruppe des Lungenkrebsfanatismus, hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und veröffentlicht anlässlich der „Bundesmitgliederversammlung“ ein Pamphlet, das vom Maß der Selbstbeweihräucherung kaum noch Wünsche offen lässt. Und bereits beim ersten Querlesen erkennt man: Realismus ist nicht gerade die Kernkompetenz von Nikotinfanatikern.

Netzwerk Rauchen e.V. hat am vergangenen Wochenende in Worms einen neuen Vorstand gewählt.

Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Michael Löb (Worms) ist nun der Luxemburger Aktivist Luc Hinterscheid, Vorsitzender des A.D.D.L.F.C. (Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens) (Quelle)

Luc Hinterscheid aus Luxemburg muss also fortan den zweiten Vorsitzenden dieser vollkommen überflüssigen Organisation geben. Der bekannte Nikotinaktivist findet nun im „Netzwerk Rauchen“ endlich eine angemessene Heimstatt, denn zumindet im Bezug auf das Ausbringen von Beleidigungen kann der Mann aus Luxemburg es locker mit seinen Mitstreitern aufnehmen:

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker (Quelle)

Und jetzt kommt es knüppeldicke. Ein neuer Mann betritt die Bühne, aber nicht er als Person ist der Schenkelklopfer, sondern was man mit ihm verknüpft:

Die Finanzen des Vereins betreut künftig Reinhold Weißmann aus Taunusstein, der seine Führungserfahrungen künftig dem Vereinsziel, der Verteidigung der Menschenrechte, zur Verfügung stellt.

Der sich hinter der Formulierung, Herr Weißmann würde fortan zur „Verteidigung der Menschenrechte“ einen Beitrag leisten verbergende Größenwahn hat mich dann doch etwas erstaunt. Die Herren vom „Netzwerk Rauchen“ wollen also tatsächlich die Menschenrechte verteidigen? Man glaubt es kaum, aber es scheint so zu sein. Als ob Lungenkrebs und Raucherbein ein Menschenrecht seien.

Schauen wir uns daher doch einmal an, wie „der Kampf für Menschenrechte“ nach der Lesart des Netzwerk Rauchens definiert ist. Zum einen werden Gegner des Rauchens in den 10 Jahren des Bestehens dieser Pro-Lungenkrebs-Organisation regelmäßig in den Foren dieses Vereins auf das Übelste verunglimpft, beleidigt und verleumdet. Die einschlägigen Blogs der Nikotingegner (insbesondere raucherwahnsinn.de) haben dies über Jahre minutiös dokumentiert.

So sehen also „Menschenrechte“ aus, wie sie das „Netzwerk Rauchen“ definiert. Oder halt, nein, es muss anders sein. Denn das einizge „Menschenrecht“, das diese verhaltensauffällige Truppe retten will, ist das Recht, seine Tabakdrogen immer und überall konsumieren zu dürfen. Ohne Rücksicht auf die Belange anderer. Ob es sich dabei allerdings um ein „Menschenrecht“ handelt, dürfte äußerst fraglich sein.

Rede- und Meinungsfreiheit, ein anderes Menschenrecht, gelten natürlich auch immer nur für einen selbst. Meinungsgegner werden radikal aus den Foren dieses Vereins geworfen, aber erst nachdem man sie nach Strich uznd Faden beleidigt hat. Und im Extremfalle beleidigt man sie erst und nach dem Forenrauswurf und kritischen Äußerungen auf anderen Netzplätzen verklagt man sie vor Gericht auf Unterlassung der unliebsamen Äußerungen. Was dann aber wirklich regelmäßig schief geht.

Das Team wird mit neuen Strategien die bedrohten Freiheitsrechte der Bürger verteidigen und wiederherstellen, erklärte Luc Hinterscheid: „Wir haben neue Strategien entwickelt, die bislang noch niemand angewendet hat, zumindest nicht in dieser Art und Weise. Sie werden verstehen, dass wir Einzelheiten nicht verraten wollen.“

Man darf nun wirklich gespannt sein, was diese dubisoe Organisation nun aus dem Hut zaubern will. Nach 10 Jahren vollkommener Erfolglosigkeit wäre es nun einmal an der Zeit, einen echten Erfolg im Kampf gegen den „Nichtraucherterror“ verbuchen zu können. Aber ich habe da meine Zweifel. Insbesondere die letzten Jahre sind für den krebsaffinen Kleinstverein aus Worms nicht gerade sehr erfolgreich gewesen. Man hat kein einziges Nichtraucherschutzgesetz verhindert, ein eigenes Volksbegehren gegen den Nichtraucherschutz in NRW scheiterte kläglich und man erging sich stattdessen in kleinem Hickhack und wechselseitigen Schuldzuweisungen mit anderen Organisationen des „sozialverträglichen Frühabelebens“.

Und so habe ich das Gefühl, als ob die notorischen Verlieren um den Wormser Michael Löb auch zukünftig kaum mehr zu Stande bringen werden, als sich permanent in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen und sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wenn sie es denn nicht vorziehen, sich vorher ihrem eigentlichen Lebenszweck anheim zu geben, dem „sozialverträglichen Frühableben“. Wie weiland der Vorsitzende einer bekannten Rauchersplitterpartei, der zu Lebzeiten im Forum des „Hetzwerkes“ kräftig mitbeleidigte, diese überaus schöpferische Tätigkeit aber leider kurz vor Vollendung des 60. Lebensjahres jäh einstellen musste, weil er „plötzlich und unerwartet“ (wobei bei Rauchern diesbezüglich „unerwartet“ eher weniger vorliegen dürfte) von seinem politischen Amt entbunden wurde.

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Früher Tod als eine Form von „Genuss“ und „Lebensfreude“

Manchmal liest man in den bekannten Foren der Hardcoreraucher einen Blödsinn, da stellen sich einem die Nackenhaare senkrecht. Unlängst war es wieder soweit. Der Vorsitzende des Pro-Lungenkrebs-Vereins „Netzwerk Rauchen e. V.“, Michael Löb aus Worms,  entblödete sich nicht, die Ergebnisse einer britischen Langzeitstude, nach der eine gesunde Lebensweise die Lebenserwartung um durchschnittlich 6 Jahre erhöht, zu kommentieren:

Michael Löb: So lebt ihr sechs Jahre länger: gut essen (viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch), Sport treiben, wenig Alkohol trinken, auf das Gewicht achten und nicht rauchen. Viel Spaß.
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43214/1.html

(Quelle)

„Spaß“ am Leben kann also für den Nikotinfan Löb offenbar nur dann gegeben sein, wenn das Individuum es nachhaltig darauf anlegt, seine eigene Gesundheit vorsätzlich zu ruinieren. Durch Rauchen, Saufen, Fressen und andere „Freuden“ der schieren Maßlosigkeit, Dummheit und des Unverstandes. Dass ein geistig normaler Mensch mit der von der Natur ihm gegebenen Ressource eines funktionerenden Organismus auch sinnvoll umgehen kann und dass dies mitnichten zu einer Einschränkung der Lebensfreude führen muss, scheint einem Herrn wie Löb, für den Rauchen, Saufen und Fressen offenkundig zu den Grundbedürfnissen des Menschen zu gehören scheinen, kaum einsichtig.

Andererseits kennt man ja die bekannten „lebensfrohen Genießer“, die aufgrund ihres auf Lebensfreude ausgerichteten Vorverhaltens irgendwann mit einem dramatischen Rückgang eben jener Lebensfreude zu kämpfen haben. Die keuchenden COPD-Patienten, die keine Treppe mehr hochlaufen können, ohne nach Luft schnappen zu müssen und die jeden Tag 24 Stunden am Sauerstoffschlauch hängen und die beständig röcheln und pfeifen, als ob ihr letztes Stündchen geschlagen hätte. Oder den Lungenkrebspatienten der glatzköpfig am Tropf hängt und sich seine Chemotherapie verabreichen lässt um aus seinem einstmals „lebensfrohen“ Leben noch ein paar Monate mehr herauszuholen. Von jenen, die mit knapp 50 am Herzinfarkt abgenippelt sind, weil die Arterien vollkommen verstopft waren einmal ganz zu schweigen. Da ist das Thema „LEBENSfreude“ ganz einfach deshalb erledigt, weil das Thema „LEBEN“ erledigt ist.

Besonders erheitert hat mich auch eine Äußerung von Jürgen Vollmer aus Marburg in dieser Diskussion:

Jürgen Vollmer Sechs weitere Jahre freudlos vor sich hin vegetieren? Nein Danke! – Dann schon lieber etwas weniger, dafür aber umso intensiver und leidenschaftlicher schmecken, fühlen und erLEBEN.

Herr Vollmer hatte nämlich vor ein paar Jahren folgendes Problem: Er wollte den Großglockner besteigen und stellte eines Tages fest, dass dies mit seiner durch seinen erheblichen Tabakdrogenkonsum stark eingeschränkten Lungenfunktionn ein kaum zu leistendes Unterfangen sein wird und er deshalb, zumindest zeitweilig, auf die Inhalation von Nikotingiftgas verzichtet:

Jügen Vollmer, Marburg: […]

Und zweitens, weil ich im Vorjahr bei dem ganz zwanglosen Versuch, Österreichs höchsten Berg, den knapp 3.800 Meter hohen Großglockner zu ersteigen, mangels Kondition und Akklimatisierung mit meinen 54 Lenzen bereits knapp unter 3.000 Meter Höhe an die Grenze meines bzw. des untrainierten  Leistungsvermögens meiner Lunge gestoßen war und DIESES Jahr den Gipfel nunmal definitiv erreichen wollen will.

(Quelle)

Also musste der Mann temporär auf den „Genuss“ und die „LEBENSfreude“ verzichten. Schade, eigentlich. Jürgen, was ist eigentlich aus Deinen „Gipfelziggi“ geworden? Wir warten immer noch auf das Foto.

Ein Herr, bei dem es für einen richtigen Namen nicht gereicht hat, kommentiert ebenfalls:

Ach NeKomisch, wenn Pollmer so Studien zerlegt, sterben die Askethen immer vor dem Geniesser, ich werde jedenfalls zum Jägerschnitzel weiterhin mein Bier trinken und danach keineswegs 1000 Schritte tun, sondern rauchen vor dem Ruhen

Komisch, dass ich jetzt vermisse, wo denn der Beweis dafür liegt, dass Menschen, die ihre Gesundheit nicht vorsätzlich durch Rauchen, Saufen und andere Exzesse runieren, immer vor den „Genussfreunden“ ins Gras beißen. Auch hier dürfte mal wieder der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Ich empfehle stattdesen das Studium der „British Doctors Study“ von Doll, Peto et. al.

Ein Mensch mit einem Namen in kyrillischer Schrift meinte dann noch:

Rauche seit über 50 Jahre und es geht mir sehr gut! Von wegen „Rauchen tötet“! Alles Lügen!!

Wodurch zweifelsfrei bewiesen ist, dass Rauchen gar nicht gefährlich sein kann.

Heiko Kahpunkt 6 Jahre mit Demenz im Altersheim – überforderten Pflegekräften ausgesetzt? Erstrebenswert.

Tipp: Anstatt zu rauchen würde ich hier eher zum beherzten Sprung von der Brücke raten. Der stinkt nicht und macht auch tot.

Fazit: Eine selten dümmliche Diskussion mit dem Austausch von Stellugnnahmen auf allerniedrigstem geistigen Niveau. Aber immerhin mehr als die üblichen „Guten Morgen!“- und „Gute Nacht!“-Botschaften auf dem Kanal von „Raucher in Deutschland“. Aber zumindest beeindruckt die schiere Dummheit, mit der Löb, Vollmer und ihre Qualmkollegen jenen Menschen, die einen einigermaßen vernüftigen Lebensstil pflegen, unterstellen, dass deren Leben vollkommen öde, freudlos und dröge sein müsse.

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Jürgen Vollmer: „Netzwerk Rauchen ist jetzt tolerant“

Die Internetpräsenzen des sog. „Netzwerk Rauchen“ dürften die aggressivsten Kanäle im WWW sein, auf denen schwerst nikotinabhängige Tabakdrogenkonsumenten gegen den Nichtraucherschutz und Rauchgegner herziehen dürfen. Administriert werden die Foren von dem Marburger Hardcoreraucher Jürgen Vollmer. Dieser Mann ist bekannt als eine „Persönlichkeit“, die vor keiner Beschimpfung, vor keiner Beleidigung und keiner Schmähung gegen Rauchgegner halt macht. Seine umfangreichen und über Jahre vorgetragenen Beleidigungen sind auf raucherwahnsinn.de, bei Destruxol und auf diesem Blog umfangreich dokumentiert (Link). Aber auch seine Mitforisten wie Alexander Jäger, ein höchst erfolgloser FDP-Politiker aus Aalen, ließen es in den letzten Jahren auf den Kanälen des „Hetzwerkes“ wie die Gruppierung unter Insidern auch genannt wird, richtig „krachen“.

Dies dürfte wohl der Vergangenheit angehören, denn Jürgen Vollmer ließ nun auf dem facebook-Kanal vom „Netzwerk Rauchen“ bekannt geben, dass fortan Schluss sei mit dem allfälligen Gepöbel, den ehrabschneidenden Anwürfen und der Rüpelei:

Jürgen Vollmer: Und ich versichere Dir, Tommy: Für die Autoren menschenverachtender und/oder rassistisch unterfütterter Hass- und Hetzkommentare wird es hier definitiv KEINE Plattform geben, denn wer „Meinungsfreiheit“ mit einem Freibrief zu dumpf-nationalistischer Propaganda verwechselt, ist hier ganz einfach Fehl am Platz! HIER ist ein Ort der Toleranz und der gegenseitigen Achtung, ohne Wenn und Aber! (Quelle)

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Und man merkt sofort, dass sich im Umgangston auf der Plattform, die Jürgen Vollmer administriert, nach dem Machtwort des Gruppenadmins etwas Grundlegendes getan haben muss. Sehen wir uns also doch einmal an, wie sich Jürgen Vollmer die Begriffe „Toleranz“ und „gegenseitige Achtung“ praktisch vorstellt. Ein Nutzer mit Namen Michael Wächter beispielsweise darf dabei den Nichtraucheraktivisten Sebastian Frankenberger ganz unzensuriert als „Dämlack„, „Deppberger“ und „Frankensteiner“ bezeichnen. Dies ist natürlich keine Beleidigung sondern ein Ausdruck praktizierter „Toleranz“ à la Jürgen Vollmer.

Michael Wächter: Klasse wie Mutuschik mit der Ziggi im Mund den Dämlack von Frankensteiner, ähhh… Deppberger….äh… oder so nominiert

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Auch der ewig rüpelnde Alexander Jäger aus Aalen ist mit einer Beschimpfung am Start, welche wirklich von „gegenseitiger Achtung“ getragen ist:

Alexander Jäger: Hier soll doch nur eine puritanische Leistungsethik propagiert werden. Faulenzen ist neuerdings also auch Lebensgefährlich, soso, da kann man nur darauf warten, daß die ersten Spinner staatliche Zwangsarbeitsmaßnahmen fordern.

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Theo Lippschitz fordert ebenfalls in sehr von „gegenseitiger Achtung“ getragener Weise, ein paar russische Jugendliche, die Verstößen gegen das Rauchverbot in der Moskauer U-Bahn nachgehen, sollten mal ordentlich von ein paar Tschetschenen „in die Fresse“ bekommen:

Theo Lippschitz: Hoffentlich polieren denen bald ein paar Tschetschenen die Fresse…

nwr-tolerant-3Und nun lassen wir auch den Protagonisten der neuen Welle der „Toleranz und Achtung“ im Forum des sog. „Netzwerk Rauchen“ selbst zu Wort kommen. Die GRÜNEN werden von Jürgen Vollmer aus Marburg als „nichtsnutzige Politsekte“ abgekanzelt und abwertend als „Grünzeug“ gschmäht. Ja, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser, so sehen „Toleranz und gegenseitige Achtung“ in der Sichtweise des ungekrönten Königs der Raucherpöbelei aus.

Jürgen Vollmer: Diesmal ist der Mann MIR deutlich zu zahm. Diese  dreiste Gängelung des Grünzeugs erfordert entschiedenere Antworten, denn die Schikanen werden niemals enden, wenn man sich lediglich ein bisschen empört, statt dieser nichtsnutzigen Politsekte klar zu zeigen, wo der Hammer hängt.

nwr-tolerant-4Und weiter geht es in der Lektion „Jürgen Vollmer erklärt uns ‚Toleranz und gegenseitige Achtung‘ im Detail“. Den irischen Gesundheitsminister nennt Vollmer in überaus „toleranter“ Weise einen „Irren von der Insel“:

Jürgen Vollmer: Ich wüsste ja mal zu gern, was und auf welch‘ verschlungenen Wegen die WHO den Irren auf der Insel dafür zahlt, dass sie sich zum Büttel derart faschistischen Geistesgutes und zu dessen Vorreiter machen …

 

Jürgen Vollmer nennt irischen Gesundheitsminister einen "Irren"

Jürgen Vollmer nennt irischen Gesundheitsminister einen „Irren“

Quelle: Das „tolerante“ und von „gegenseitiger Achtung“ getragene Forum des sog. „Netzwerk Rauchen„.

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Schlagabtausch für Lungenkrebs: „NRW genießt“ gibt „Feuer frei“ auf das „Komitee“

Die offene Meinungsschlacht der Lungenkrebsfreunde geht weiter. Jetzt ist „NRW genießt“, eine von mehreren Organisationen der Lungenkrebslobby, die in Nordrhein-Westfalen die Qualmhoheit über den ehemals verrauchten Stammtischen für sich beanspruchen, am Zuge.

Zur Vorgeschichte: Der Bloggerkollege Destruxol veröffentlichte unlängst einen Bildschirmausdruck, auf dem man sehen konnte, dass beim „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (genauer der „Raucherrechte“), einer weiteren Pro-Krebs-Gruppe aus NRW, unser bekannter Tabaklobbyist und gescheiterter Penthouse-Herausgeber Bodo Meinsen aus München die Strippen zieht. Schön, dass die Krebslobby unsere Blogs liest, da können sie manchmal etwas erfahren, das sie vorher noch nicht wussten:

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim „Komitee“

Und eben jene Krebslobby ist „pretty not amused“ über den bayerischen Strippenzieher, den man primär durch verquaste Statements zur aktuellen politischen Lage kennt, wenn Meinsen versucht, seine widerliche Lobbyarbeit für Lungenkrebs und Raucherbein mit ein paar politischen Allgemeinplätzen zu tarnen (Link). Und daher geht es auf der Webseite von „NRW genießt das Sterben“ mal wieder richtig zur Sache:

„NRW genießt“ gegen das „Komitee“, Bodo Meinsen und andere Pro-Krebs-Aktivisten (1) (Quelle)

Hier fällt auf, dass „NRW genießt“ immer noch dem Irrglauben verfallen ist, es bestünde bei großen Teilen der Bevölkerung in NRW ein Interesse, wieder in verqualmten Kneipen sitzen zu dürfen. Wenn man sich die letzten der mittlerweile völlig zum Erliegen gekommenen Pro-Lungenkrebs-Demonstrationen (z. B. in Aachen) ansah, die auf eine Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes zielten und wo jedes Mal nur max. um die hundert Demonstranten mitliefen, weiß man, wie man dieses Statement einzuschätzen hat.

Im weiteren Text versucht nun „NRW genießt“ darzustellen, man sei eine Gruppe von „Aktivisten“, die gegen die „völlig überzogene Bevormundung mündiger Bürger“ eintrete. Besonders krass ist in diesem Falle, dass sich schwerst tabakabhängige Personen als „mündige Bürger“ einschätzen. Wer am Gängelband des Nikotins hängt und gezwungen ist, sich alle halbe Stunde seine nächste Dosis Nervengift zuzuführen, hat seine Mündigkeit bereits lange vorher am Zigarettenautomaten abgegeben. Aber das sei nur am Rande bemerkt.

So, und jetzt wird es kompliziert. Denn ab jetzt geht es um Personen, Verflechtungen und Unterstellungen. Zu den beiden ersten Punkten ist kurz zu referieren, wie „NRW genießt“ die Sachlage darstellt. Es gibt:

Bodo Meinsen: Verleger aus München, der Zeitschriften herausgibt, die einen „engen Bezug“ zur Tabakwirtschaft haben. Er ist auch Boss des „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, „bft e. V.“

Detelf Petereit: Ebenfalls ein Tabaklobbyist. Er hat mit anderen in Bayern die Plattform „Bayern Dialog“ gegründet um das dortige strenge Rauchverbot auszuhebeln, was ebenfalls gescheitert ist. Nach seinem Flop in Bayern ist Petereit, der ursprünglich aus Berlin stammt, nun nach NRW weitergezogen. Dort ist er bei der Tabaklobbygruppe „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ in leitender Position engagiert.  Wer mehr über diesen Strippenzieher für den Lungenkrebs wissen will, klicke auf den Link zu unserer Partnerseite raucherdossiers.

Ronald Blumberg: Über diesen Herrn muss man nichts weiter sagen. Er neigt zu Verhaltensauffälligkeiten. „NRW genießt“ bezichtigt ihn ganz einfach der Lüge:

„NRW genießt“: Erst in jüngster Zeit wurde von dem in diesen Kreisen agierenden Ronald Blumberg immer wieder die Lüge verbreitet, Petereit hätte sich beim Volksbegehren/Volksentscheid in Bayern engagiert. Richtig ist, dass es bis auf weniger als eine handvoll Telefonate zur Information über den Sachstand seinerzeit gar keine Kontakte zu Bayern gab. (ebd.)

Die Schlammschlacht ist also (mal wieder!) eröffnet. Nachgezeichnet wird nun minutiös und langatmig die Geschichte und die vermeintlichen Verdienste von „NRW genießt“ und wie böse dagegen Bodo Meinsen und seine Untergebenen sind. Insbesondere wie ersterer versuchte, sich mit den Geldern seiner Sponsoren Einfluss zu verschaffen, was den armen aber engagierten Mitstreitern von „NRW genießt“ ja so nicht möglich sei.

„NRW genießt“: Bodo Meinsen aber schlief nicht und wollte von Bayern aus möglichst viel Einfluss an Rhein und Ruhr gewinnen. Da half natürlich, dass er mit dem Geld seiner Sponsoren Geschenke verteilen kann, was uns als Teil der wirtschaftlich unabhängigen Bewegung so nicht möglich ist. Kleine Geschenke, da könnte man an die Kofinanzierung von Aktionen denken, erhalten bekanntlich die Freundschaft und schaffen Loyalität.

Fast könnte man meinen, die notorischen Habenichtse von „NRW genießt“ seine neidisch auf die Sponsorengeler, die Meinsen bzw. seine Tarnorganisation „bft e. V.“ von der leider immer noch recht zahlungskräftigen Tabaklobby einstreicht.

Meine Meinung: Schon blöd, wenn mn seine knappe Kohle für die eigene Sucht ausgeben muss anstatt damit den öffentlichen Kampf für das „sozialvertrgäliche Frübableben“ zu finanzieren. Da ist es in der Tat besser, finanzkräftige Sponsoren eben aus dieser Todesindustrie an Land zu ziehen, denn die haben Geld und verrauchen es nicht mal. Getreu nach der Devise „‚We don’t smoke the shit, we just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid.“ („Wir rauchen die Sch….. nicht, wir verkaufen sie nur. Rauchen ist nur für Junge, Arme,  Schwarze und Dumme.“, Zitat eines Managers von RJ Reynolds auf die Frage warum er NICHT rauche).

Den weiteren Schlagabtausch zu referieren spare ich mir. Es ist nur öde zu lesen. Lustig wird es erst wieder gegen Ende des Textes, wenn der erfolglose Tabaklobbyist Bodo Meinsen ordentlich eins übergebraten bekommt:

„NRW genießt“: Dazu passt, dass Bodo Meinsen keine Erfolge in der Sache vorweisen kann, weder in Bayern noch anderswo. Und dass es der Sache enorm schadet, wie die von ihm geführten und gesteuerten Figuren in NRW die Attacken auf uns so breit in der Öffentlichkeit auswalzen, dass die Antiraucher sich die Hände reiben.

Der unbekannte Autor von „NRW genießt“ (wobei ich hinter der Diktion Christoph Lövenich vermute, ehemals Boss vom „Netzwerk Rauchen“) gönnt uns aber auch gar keinen Spaß. Mensch, Christoph! Wir hauen Euch doch so gerne in die Pfanne. Und bei den Steilvorlagen, die Ihr gerade bietet, wäre es auch sträflich es nicht zu tun. Ich muss schließlich auch meine Leserinnen und Leser unterhalten.

„NRW genießt“:Interessant auch, dass selbst die von Hause aus gegen die Raucher gerichteten Bewegungen mit mehr Sachverstand und Respekt dem angestoßenen plebiszitären demokratischen Prozess gegenüber treten als eine einzelne Person aus dem Bergischen Land, die als Lautsprecher die Gemüter anheizt – ohne dabei zu bemerken, dass sie als „Bauernopfer“ herhalten muss.

Christoph, Ihr seid alle „Bauernopfer“. Nicht nur der Ronald Blumberg, über den Du hier schreibst. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten werdet Ihr sehen, dass nicht jeder von euch Helmut Schmidt ist, der mit 93 noch quarzt wie ein Schlot und Ihr werdet Euch in den Hintern beißen, dass Ihr Euer Geld, Eure Zeit und Eure Lebensenergie für den Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein verschwendet habt. Während jene, die Euch den Dreck, den Ihr Euch in die Lungen gezogen habt und an dem Ihr krank geworden seid, verkauft haben bei bester Gesundheit auf den Seychellen ihren Ruhestand verbringen. Denkt einfach noch mal nach, wer das „Bauernopfer“ genau sein könnte.

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (IV)

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe einige Tage nichts berichtet über das gescheiterte Volksbegehren in Nordrhein-Westaflen mit dem sich einige wenige schwerstabhängige Nikotindrogennutzer die Rauchmöglichkeiten in ihren angestammten Kleinkneipen zurückerobern wollen.

Rückblende. Wir erinnern uns: Es gibt in NRW mehrere Initiativen von Nikotinabhängigen, die ein entsprechendes Volksbegehren planten. Die Hauptakteure sind eine Splittergruppe namens „NRW genießt“ (aka „NRW genießt den Krebs“) und ein noch kleiner Haufen von Personen, der sich auf Grüppchen wie eine „Bergische Bürgerinitiative“ („BBI“), ein „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (wobei hier fraglich ist, ob Lungenkrebs ein Bürgerrecht darzustellen vermag) und ein paar mehr oder weniger unorganisierte Facebook-Akteure verteilen.

Diese Grüppchen planten gemeinsames ein Volksbegehren um das strenge Nichtraucherschutzgesetz, das in NRW seit Mai 2013 gilt, zu kippen. Vorletzte Woche kam es allerdins zum Bruch zwischen „NRW genießt“ und den beiden anderen oben genannten Pro-Lungenkrebs-Vereinen. Eine Schlammschlacht mit gegenseitigen Schuldvorhaltungen begann (Link 1)(Link 2)(Link 3).

Nun nimmt die Sache, mit der die Nikotinfreaks ihr Volksbegehren vergeigt haben, nochmal eine neue Wendung. Den mittlerweile hat die offizielle Presse von dem Kleinkrieg der durchgeknallten „Genussfreunde“ Wind bekommen und macht die Causa „NRW Volksbegehren gescheitert“ zum Thema:

Ronald Blumbger und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Ronald Blumberg und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Also „Lurid Boom“, um Deine Frage zu beantworten, gleich werdet Ihr nach üblicher Manier durch den Kakao gezogen. Ist das OK?

Ein besonders von emotionaler Betroffenheit gezichneter Gerald „Radi“ Rademacher schreibt im gleichen Thread:

Gerald Radi Rademacher: Liebe Leute…es bringt gar nix, sich hier zum hundersten Mal irgend welche Sachen bezüglich des VB´s um die Ohren zu schmeißen….oder auf die Pressemitteilungen zu achten..und zu hören. es geht um die Sache allgemein. Und um allen mal den Wind aus den Segeln zu nehmen, werde ich einfach mal am Montag mein neutrales Statement dazu abgeben. Ich beobachte das schon länger und habe meine Meinung gebildet. Ich stehe zu der Sache, dass man gegen das Gesetz ankämpfen muß. Aber man muß auch in gewisser Weise die Constenanc bewahren.

Radi, wenn Du schon Begriffe benutzt, die Du nicht kennst: Das Wort heißt „Contenance“! Konstanz liegt am Bodensee.

Gerald Radi Rademacher: Ich nehme fast nie etwas persönlich…ich sage aber auch gerne meine Meinung. Und die werde ich ganz offiziell mit einem Schreiben auf meiner Web-Site auch kund tun…ab Montag abend auf meiner Seite http://www.smokers-walk.de und auch in den Gruppen auf Facebook. Und dann könnt Ihr alle mal nachdenken! Und auch Eure Meinung kundtun. Und die Sachen die dann dort stehen werden sind auch Tatsachen, nicht irgend welche Vermutungen und Anschuldigungen. Gruß aus Düsseldorf…Euer Gerald Radi Rademacher (Quelle)

Oh, Radi liebäugelt mit einer Grundsatzerklärung? Da darf man ja gespannt sein. Lesen wir dann auch was zu dem gescheiterten rechtlichen Konstrukt der „Helmut-Partys“? Oder kommt sogar ein „Appell zur Geschlossenheit“? Ich kann es kaum erwarten. Hoffentlich ist bald Montag!

 

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Achim Blank und die Beschaffungskriminalität

Man wundert sich eigentlich über rein gar nichts mehr, wenn man die bekannten Raucherforen auf facebook liest. Ein immer wiederkehrendes Muster ist, dass sich dort schreibenden Damen und Herren mit kriminellen Taten brüsten, die sie für ihre Tabakdrogen begangen haben. Steuerhehlerei durch Konsum nicht versteuerter Zigaretten ist hier ein Paradebeispiel. Und es wird immer laut geklatscht, wenn sich ein Rechtsbrecher outet.

Was neu ist, dass man sich ganz offen der Beschaffungskriminalität rühmt, die man, wenn auch als Knirps, begangen hat:

Achim BlankDamals, als Zehnjährige mit nur 50 Pfennig Taschengeld pro Woche, haben wir in der Clique zusammengelegt und an einem abgelegenen Automaten die Technik übertrickst. Wenn man sich eine Packung gezogen hatte, mußte man nur die Schublade ca. 3/4 wieder zumachen, dann fiel die nächste Packung rein. Mit dem Taschenmesser aufschneiden und die Zigaretten einzeln rausfummeln, so konnten wir den ganzen Schacht leeren (Quelle)

Ach ja, und gar nicht verwundert bin ich darüber, dass einzelne militante Raucher diese Art von kriminellen Handlungen auch noch ausdrücklich begrüßen. In diesem Falle Michael Löb vom aggressiven „Netzwerk Rauchen“. Als erlernten Beruf gibt der Mann übrigens „Diplom-Jurist“ an. Ein Jurist, der die Wegnahme einer beweglichen Sache (Diebstahl gem. §242 StGB) mit „Gefällt mir“ beantwortet, ist sicherlich ein Aushängeschild für seine Zunft.

Michael Löb vom "Netzwerk Rauchen"begrüßt Beschaffungskriminalität von Tabakdrogen

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“begrüßt Beschaffungskriminalität von Tabakdrogen

Wie würde Herr Löb wohl reagieren, wenn ein Wohnungseinbrecher die Eingangstür aufstemmen würde und ihm die Bude ausräumte (vorausgesetzt, dort ist was zu holen). Klar, Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ wurde auf „Gefällt mir“ klicken.

OMG!

OMG!

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Jürgen Vollmer und das „Bashing“

Jürgen Vollmer aus Marburg ist nicht nur militanter Raucher sondern auch Administrator verschiedener Internetforen des aggressiven „Netzwerk Rauchen“. Und in dieser Funktion muss er natürlich in seinen Foren für Ruhe und Ordnung sorgen. Derzeit geht es auf facebook heiß her und Vollmer hat alle Hände voll zu tun, die Streithähne in den Griff zu bekommen. Besonders das Eindreschen auf Gegner (im Internetjargon auch als „Bashing“ bezeichnet) muss er unterbinden:

Jürgen Vollmer aus Marburg ist gegen "Bashing"

Jürgen Vollmer aus Marburg ist gegen „Bashing“ (Quelle)

Und da muss man Vollmer absolut zustimmen. Das sinnfreie Eindreschen im Internet darf man nicht solchen Amateuren überlassen. Da müssen Profis ran. Profis wie Jürgen Vollmer:

Jürgen Vollmer aus Marburg nennt Rauchgegner "Spatzenhirn"

Jürgen Vollmer aus Marburg nennt Rauchgegner „Spatzenhirn“

Jürgen Vollmer nennt Krefelder Oberbürgermeister "Schwein"

Jürgen Vollmer nennt Krefelder Oberbürgermeister „Schwein“

Jürgen Vollmer nennt Rauchgegnerforum "Kothaufen"

Jürgen Vollmer nennt Rauchgegnerforum „Kothaufen“

Ja, man sieht: Der Mann hat es drauf. Mehr Beleidigungen von Jürgen Vollmer gibt es im Netz:

 

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Jürgen Vollmer aus Marburg – Ein rauchender Musterdemokrat

Erneute Aufregung um die Absicht einer Wohnbaugesellschaft in Halle an der Saale eine größere Zahl Mietwohungen zu errichten, die konsequent rauchfrei sind. In dem Mietshäusern soll per Individualvereinbarung zwischen Mieter und Wohnbaugesellschaft das Rauchen explizit verboten sein. Über den Widerspruch zwischen der von den Hardcorauchern regelmäßig in Zusammenhang mit der Gastronomie vertretenen Auffassung „Der Wirt soll entscheiden, ob in seiner Kneipe geraucht werden darf oder nicht!“ (und dabei natürlich das Rauchen erlauben)  und der Haltung „Der Hauswirt darf nicht das Rauchen verbieten!“ habe ich bereits einmal einen Artikel verfasst (Link). Man erkennt daran sehr schön die verlogene Haltung dieser Leute.

Werner Niedermeier, um den es in den letzten Monaten recht still geworden ist und dessen Netzseite mausetot vor sich hindümpelt, eröffnet erneut den Reigen der Ablehner dieser freien Entscheidung des Wirtes, Verzeihung, des Hauswirtes. Dann legt Jürgen Vollmer nach und zeigt uns, wie demokratisch, pluralistisch und an Grundwerten wie der Meinungsfreiheit er interessiert ist:

Jürgen Vollmer Hätte ich die Kohle, würde ich im Gegenzug ANTI-freie Häuser errichten lassen, in denen fliegt, wer stänkert … (Quelle)

Schön, wir wussten es bereits. Jürgen Vollmer, der Admin vom „Netzwerk Rauchen“ hat ein Problem mit abweichenden Meinungen. So wirft er gnadenlos jeden aus dem Forum der auch nur den Hauch von Kritik an der Inhalation von tödlichen Tabakdünsten übt. „Freie Meinungsäußerung“ wird da schnell zum „Stänkern“. Das ist „Demokratie à la Vollmer“.

Aber es ist nett, dass der Mann aus Marburg seine zutiefst demokratiefeindliche Haltung mal wieder bestätigt. Besonders „lustig“, wenn mn solcherart Humor mag,  ist dabei übrigens, dass Vollmer jahrelang Rauchgegner als „Faschisten“ verunglimpft hat (Beweis). Diese Hetzvokabel gehörte zu seinem Standardvokabular wie das „Amen“ zur Kirche.

Beweis:

Der Wirt soll entscheiden, der HAUSwirt aber nicht - Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier sind sich einig.

Der Wirt soll entscheiden, der HAUSwirt aber nicht – Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier sind sich einig.

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Rainer Ostendorf – Denkfrei statt „Freidenker“

Wunsch und Wirklichkeit liegen oft sehr weit auseinander. Man denke nur an „kultivierte Genussfreunde“, die kaum einen orthogrphisch korrekten Satz hinbekommen und deren „literarische Kompetenz“ sich darin erschöpft, andere Menschen im Internet in derber Sprache zu beleidigen.

Ein weiterer Fall, wo der Anspruch und die Einlösung dieses Anpruchs sehr weit auseinanderklaffen, ist Rainer Ostendorf, der jüngst im Forum des militanten „Netzwerk Rauchen“ mit einer Bleistiftzeichnung aufgeschlagen ist:

Rainer Ostendorf hat heute "denkfrei" - Aber nur heute?

Rainer Ostendorf hat heute „denkfrei“ – Aber nur heute?

Auffällig ist weniger die Zeichnung, denn die ist so mittelmäßig, die würde auch ein Schüler der 10. Klasse hinbekommen. Auffällig ist der Text:

Rainer Ostendorf:Wenn uns der Frankenberger (gemeint ist Sebastian Frankenberger, Symbolfigur des erfolgreichen bayerischen Volksbegehrens für einen kompromisslosen Nichtraucherschutz im Jahre 2010, PR) über den Weg läuft, dann schieben wir ihm solange einen scharfen Rettich in den Anus bis er wieder zur Vernunft kommt. (Quelle)

Zuerst einmal verwundert es mich, dass Rainer Ostendorf im Internet so freimütig über seine erotischen Phantasien referiert. Es scheint sich hier um eine etwas, sagen wir mal,  „exotische“ Sexualpraktik zu handeln, von der ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört habe. Traurig bin ich darüber jedoch nicht. Man(n) betreibt dabei wohl eine Art „Doktorspiele“, bei denen der „Patient“ mit der etwas ungewöhnlichen Methode psychisch therapiert werden soll. Aber lassen wir das, wir wollen hier nicht erörtern, was für „besondere Spielchen“ so mancher Zeitgenosse spielt. Das ist nicht das Thema dieses Blogs. Aber die Verhaltensaufälligkeiten von Rauchern sind teilweise erheblich, wie man neuerlich erkennen kann.

Auffällig ist, dass Herr Ostendorf sich als „Freidenker“ sieht:

Rainer Ostendorf: Vielen Dank für die schnelle Aufnahme und schöne Grüsse aus der Freidenker Galerie. Bei uns darf geraucht werden! Bild aus der www.freidenker-galerie.de

Ich habe angesichts des oben gezeigten Bildnisses eher den Eindruck, dass Herr Ostendorf die Reihenfolge von Adjektiv und Substantiv vertauscht haben könnte. Schaut man auf seine „Galerie„, findet man noch Dutzende dieser ungelenken Zeichnungen, die an Schülerversuche eines Kunst-Grundkurses erinnern. Und darauf findet man dann „hochgeistige Sprüche“ wie „Wer uns unterschätzt hat schon verloren.„, „Wer von uns würde wohl Freigeist sein, wenn es nicht die Kirche gäbe?“  oder „Wohlstand heißt nicht viel zu haben, sondern wenig zu benötigen.“ Diese Sprüche sind allerdings, wie man leicht durch Googlen feststellen kann, nicht von Ostendorf selbst, sondern sie finden sich im Internet, u. a. auf den Seiten des Deutschlandfunks, Literaturbesprechungen und von Tageszeitungen.

Wir haben mit Herrn Ostendorf also wieder mal einen Raucher vorzustellen, der sich maßlos selbst überschätzt und vorgibt „künstlerisch“ etwas geschaffen zu haben. Wir erinnern uns noch mit Grausen an Volkwin Michlewski, der meinte mit ein paar Photoshopexperimenten nun auf einmal „Künstler“ geworden zu sein. Wie sagte mein früherer Kunstlehrer immer: „Kunst kommt von ‚können‘, nicht von ‚wollen‘. Sonst würde es ‚Wulst‘ heißen.

Mal sehen, was wir von Herrn Ostendorf demnächst noch in Sachen „Wir rauchen gern und lieben den Krebs!“ zu lesen bekommen werden. Potenzial scheint ja vorhanden.

 

Nicolai Kosirog: Komisch wider Willen

Auch auf der von Nicolai Kosirog betriebenen facebook-Präsenz „POUR rauchfrei“ kann man sich mal wieder herzlich über Hardcoreraucher amüsieren. Vom Wesen her soll die Seite eine Satire sein. Dies gelingt auch. Allerdings in der nicht so häufig präsenten Disziplin der Eigensatire. Motto: „Wenn uns keiner auf den Arm nehmen mag, tun wir das eben selber!“

Es geht los. Was mir zuerst auffiel war die Tatsache, dass Kosirog ordentlich gegen Rauchgegner pöbelt:

Nicolai Kosirog: An Senf-Peterles Klonpöbler – Ihr könnt noch soviele neue Seiten aufmachen und hier reinposten, ihr werdet sofort für diese Seite gesperrt, eure Beiträge kommentarlos gelöscht. Sofern eure „Leistung“ weiterhin nur darin besteht Beiträge dieser Seite abzukupfern, ist euch unser tiefes Mitgefühl ob eurer Unfähigkeit selbst kreativ zu werden gewiss. (Quelle)

Besonders auffällig ist, dass Herrn Kosirog nicht klar zu sein scheint, dass weder Destruxol noch ich bei ihm und anderen Seiten militanter Raucher abkupfern. Im Gegenteil: Wir zitieren korrekt unter Quellenangabe und machen uns dann anschließend u. a. über Herrn Kosirog und seine verunglückten Netzauftritte lustig. Darüberhinaus ist es auch überhaupt nicht nötig, bei seiner Gruppe „reinzuposten“. Wir haben Blogs, die eine sehr gute Reichweite haben. Da stimmt dann auch der Google-Score und der netzweite Behaltwert für unsere „Genussfreunde“. Einfach mal probieren!

Dann nimmt sich Kosirog endlich das alte Thema „Spaltung der Raucherbewegung durch NRW genießt“ (Link1 Link2) vor. Ebenfalls zur allseitigen Erheiterung:

Nicolai Kosirog: Die Landesregierung muss keine Furcht mehr haben. (Quelle)

Hahahaha, der Witz war wirklich gut. Ich glaube, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte noch nie auch nur annäherungsweise Angst, dass dieses kleine versprengte Häuflein von Schwerstabhängigen irgend etwas zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes gelingen würde. Aber Hybris ist eben eine konstante Größe in der Selbstdarstellung dieser Splittergrüppchen.

Nicolai Kosirog: Das Volksbegehren gegen das totale Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen wird zu Grabe getragen. (ebd.)

Nein, wirklich? Dort trifft es sich aber dann mit dem einen oder anderen unlängst verschiedenen Genussfreund. Und genau wie beim Ableben des Genussfreundes liegt der plötzliche Tod des Rauchervolksbegehrens in NRW an fehlender mentaler Stärke. Genauer an jener von genau 3 Personen:

Nicolai Kosirog:  Durch das unprofessionelle Verhalten dieser Organisation, in Person von Detlef Petereit, Christoph Lövenich und Adelheid Rippe, ist dieser Weg versperrt. (ebd.)

In der Folge lamentiert Kosirog ellenlang über die schwierige Zusammenarbeit mit der Lövenich-Truppe. Er erklärt, dass Geld immer das große Problem war. Mal ehrlich, wer hätte ernstlich erwartet, dass die notorisch klammen Raucherfreunde mehrere 100.000 Euro zusammenbekommen würden?

Und sodann ist der Hauptschuldige an dem Debakel schnell ausgemacht:

Nicolai Kosirog:  Allen beteiligten Personen war bewusst, dass es ohne gut betuchte Sponsoren nicht gehen würde. Die wollten aber nun gar nicht mit Herrn Petereit und Co. sprechen, was wohl auch seine Gründe haben wird, denn Herr Petereit ist in diesen Kreisen einschlägig bekannt.

Aber Kosirog ist nicht nur gut in scharfer Analyse, er kann auch gekonnt den Märchenonkel geben:

Nicolai Kosirog:  Und als schon fast alle Hoffnungen aufgegeben wurde, geschah etwas sehr Wunderbares. Einige potentielle Sponsoren sprachen das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte an. Man wolle doch noch einmal das gemeinsame Ziel des Volksbegehrens ins Auge fassen. Hier wurde die Sache professionell angegangen, eine spezialisierte Marketing-Gesellschaft hatte bereits ein Grundkonzept erarbeitet.

Ach wie schön. Die weißen Ritter mit der teerschwarzen Lungen kommen angeritten, um das Volksbegehren für Lungenkrebs und Raucherbein zu retten. Liebe Leserinnen und Leser, mir kommen gerade die Tränen. Man reiche mir ein Taschentuch! Schniiiiiiieeeef!

Nicolai Kosirog:  Hier waren Planer am Werk, die wussten, wie man ein „Produkt“ erfolgreich vermarktet, hier war organisatorische, marktstrategische und finanzielle Unterstützung zu erwarten. Voraussetzung für weitere Verhandlungen war, dass es  nicht die Fassung des Volksbegehren von NRWgenießt, sondern eine modifizierte Version unter Einbeziehung des  Jugendschutzes sein sollte. Also, eine neue Formulierung, neue Unterstützerunterschriften und andere Personen an der Spitze.

Das ist ja wirklich beeindruckend. Darf man auch fragen, wie diese gut betuchten Profis hießen? Tick, Trick und Track? Oder waren es die 3 Weisen aus dem Morgenland? Oder gar Außerirdische?

Nicolai Kosirog:  Das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte war zu dieser Besprechung geladen, um die Seite der Basis zu vertreten. Es sollte sicherstellen, dass dort draußen im großen NRW genug Menschen sind, die bereit und in der Lage sind das Volksbegehren vor Ort zu vertreten und Unterschriften zu sammeln, und trotz aller vergangenen Unstimmigkeiten friedlich, teamfähig und kooperativ zusammenzuarbeiten. Als ein Vertreter der Basis wurde natürlich Herr Petereit bzw.  NRW genießt genannt. Immerhin waren sie mit ihrem Ansinnen schon am weitesten gekommen. Die folgenden Gespräche des Komitees mit Herrn Petereit gestalteten sich jedoch von Anfang an schwierig. Sein persönliches Geltungsbedürfnis, seine verletzte Eitelkeit, seine Egozentrik konnten es wohl nicht ertragen, dass nicht ER angesprochen worden war.

Ach Nicolai, so böse ist der Detlef doch auch nicht. Der kann wenigstens stundenlang reden ohne auch nur einen substantiierten Satz zu sagen. Und husten muss er dabei auch nur selten. OK, er findet sich super und toll und oberaffengeil. Aber er hat’s auch wirklich drauf. Also das gnadenlose Zutexten von anderen Menschen meine ich. Der hätte Euch eins an die Backe gelabert, da wäre Ohrenkrebs die logische Folge gewesen. Schade, dass er nicht mehr mit dabei ist. Ihr habt was verpasst. Ehrlich!

Nicolai Kosirog: Kurz vor einer sich positiv abzeichnenden Entscheidung begingen die Herren Petereit und Lövenich DEN entscheidenden Fehler. Unter Umgehung der offiziellen Kontaktperson schrieben sie einen direkten Brief an die verantwortlichen Sponsoren. In diesem führten sie aus, dass NRW genießt nicht bereit sei, ein neues VB zu unterstützen, sondern darauf beharre,dass ihr eigenes so und nicht anders zu übernehmen sei.

Wobei das nach meinem Dafürhalten vollkommen egal ist, welches Volksbegehren an den Start geht. Warum? Nun, ganz einfach: In ganz NRW gibt es vielleicht ein paar hundert militante Nikotiniker, die mit dem Nichtraucherschutz nicht leben wollen. Bei einer Zahl vaon ca. 11.000.000 Erwachsenen Einwohnern. Und täglich werden es weniger radikale Nikotinfreaks, aus biologischen Gründen, you know?

BTW: Schau doch mal nach Bayern. Da probiert ein Verzweifleter namens Vaclav Wenzel Cerveny schon seit Monaten Unterstützerunterschriften für ein Gegenbegehren zum Nichtraucherschutzgesetz zu bekommen. Der fährt Kilometer um Kilometer durch das Land und bekommt täglich zwischen einem und zwei Dutzend Unterstützer. Meinst Du in NRW wäre das gravierend anders? Ihr seid auf verlorenem Posten. Ende. Aus. Rauchen ist out. Vergiss es einfach!

Nicolai Kosirog: Dieser Brief sorgte dann bei den Geldgebern für Entsetzen.

Bei wem? Bei Tick, Trick und Track?

Nicolai Kosirog: Damit stand die Entscheidung der Sponsoren fest. Keine Unterstützung des Volksbegehrens.

Gut, so dumm sind diese Leute dann offenbar doch nicht.

Nicolai Kosirog: Es wird keine weitere Möglichkeit geben, dieses unsägliche Gesetz in NRW zu verändern.

Und jetzt mal ehrlich, Nicolai, das ist doch auch gut so, oder? Weniger Gestank, weniger Augenbrennen und weniger stinkende Kleidung für Gäste und Mitarbeiter in der Gastronomie.

Nicolai Kosirog:  Sollten Petereit und Co. doch noch auf die Idee kommen, ihr VB „scharf zu machen“, wird dies in einem Desaster und in der Lächerlichkeit enden, die nicht nur unsere Gegner noch mehr freuen wird,…

Ist gar nicht nötig. Wir lachen uns auch so schon halbtot, über die Show, die Ihr bietet.

Nicolai Kosirog: …sondern eine fatale Signalwirkung für das gesamte Land NRW und auch für andere Bundesländer haben wird. In einer zukünftigen Retrospektive wird NRW genießt deshalb als Totengräber des Volksbegehrens angesehen werden.

Totengräber des Volksbegehrens? Ja, sicher. Aber nur für jenes, das sich für Raucherkrebs und Herzinfarkt einsetzt. Und das ist auch gut so (TM).

Nicolai Kosirog: Eine Frage stellt sich allerdings noch. Was geschieht jetzt mit den gespendeten Geldern?! Wenn wir an NRW genießt gespendet hätten, würden wir unser Geld zurückfordern. Mal schauen, ob es noch da ist.

Ich vermute mal, die Kohle seht Ihr nie wieder. Also war’s wie immer bei Euren Aktionen: Eine Pleite vom Anfang bis zum Ende. Gut Hust, weiterhin!

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (I)

Der Brandbrief, den der auch in Pro-Krebs-Kreisen hochumstrittene  Raucheraktivist Ronald Blumberg aus Radevormwald gestern auf facebook veröffentlichte (Bericht auf diesem Blog), hat eingeschlagen wie eine (Rauch-)Bombe. Auf allen Kanälen der Krebsfreunde überschlagen sich die Stimmen. Besonders gut läuft die Party auf dem Kanal des bekannten „Netzwerk Rauchen“, ist doch der von Blumberg angegriffene Christoph Lövenich der ehemalige Chefqualmer dieser radikal-kanzerogenen Splittergruppe.

Wir haben heute alles im Programm. Fangen wir vielleicht mal mit einer kleinen verschwörungsthoerie an:

Trude Pozo Vento könnte es vielleicht sein, dass es einen „Auftrag“ gab, der in Wirklichkeit das Ziel hatte, den Widerstand gegen das NiRSchG zu unterlaufen um mögliche Initiativen, wie z.B. das Volksbegehren, auf alle Fälle zu verhindern???? Das ist ja inzwischen eine gängige und leider erfolgreiche Methode, alles, was nicht systemkonform ist, auszuschalten und im Keim zu ersticken… (Quelle)

OK, das ist nicht schlecht. Durchgeknallte Qualmfanatiker glauben immer gerne an solche Dinge. Meistens tragen sie aber dicker auf, dann ist gleich die ganze „New World Order“ Schuld am Dilemma oder „Antiraucher“ sind ganz einfach „Reptos“. Aber die Äußerung von der Trude war ein netter Einsteig.

Michael Löb, vom „Netzwerk Rauchen“ selbst, der bereits vor ein paar Tagen heftig mit Blumberg aneinandergerasselt war, fühlt sich ebenfalls bemüßigt, etwas zum Thema beizutragen:

Michael Löb Zu diesen üblichen spalterischen Aktivitäten unter Verwendung von Falschinformationen erübrigt sich aus Sicht des Aktionsbündnisses »NRW genießt!« eine Kommentierung.
Trotz wiederholter derartiger Versuche, das Volksbegehren zu hintertreiben, beschreiten wir kontinuierlich den Weg zum angestrebten Ziel.
(Quelle)

Man gewinnt den Eindruck, dass wie im Kultfilm „Das Leben des Brian„, hier die „Judäische Volksfront“ und die „Volksfront von Judäa“ aufeinander eindreschen. Auch im Film fiel übrigens das Wort „Spalter!“ in einer Szene. Damit war aber die „Populäre Front“ gemeint. Und dann wäre noch zu fragen, was das „angestrebte Ziel“ ist, über das Michael Löb schreibt. Lungenkrebs, Herzinfarkt oder Raucherbein? Oder gleich alles drei?

Kai-Michael Pietza So ein Schreiben verunsichert und verprellt viele innerhalb unserer Bewegung!

Ach Kai, Eure „Bewegung“ ist doch tot. Hast Du das denn noch nicht gemerkt? Und von „Bewegung“ zu sprechen, bei Leuten, die sogar schon Probleme haben, 10 Meter zur Kneipentür zu laufen, ist wenig intelligent. Findest Du nicht?

Simon Riek Was für ein Futter für die Antis

Korrekt, Simon. Wir lachen uns schon schlapp. Mal schauen, was Destruxol zu Eurem Debakel schreibt. Der geht auch immer gut zur Sache ran! Muhahaha!

Simon Riek Welch Unsinn, Uh Ha. Diese Veröffentlichungen sind absoluter Schwachsinn und schwächen nur die Bewegung der Raucheraktivisten.

„Bwegung der Raucheraktivisten“? Welche Bewegung? Gestatten, dass ich lache?Im Moment ist doch eher Auflösung befohlen.

— SCHNITT! —

Nachdem Ronald Blumberg nun die endgültige Spaltung der „Raucherbewegung“ eingeleitet hat, folgt der zweite Teil der „Operation divide et impera“. Blumberg versucht Anhänger um sich herum zu scharen und sie von „NRW genießt“ loszueisen. Jede kaputte Lunge zählt. Jeder, der noch halbwegs husten kann: Ab zu Ronald in das Splittergrüppchen vom Splittergrüppchen!

Anhänger und Unterstützer verzeifelt gesucht! By Ronald Blumberg

Anhänger und Unterstützer verzeifelt gesucht! By Ronald Blumberg. (Quelle)

Na dann, Ronnie, let’s go! OK, nach 1 Std. waren zwar noch nicht viele Verzweifelte an Deiner Seite, aber das kann ja noch werden!

Edit: Eine Frage stelle ich mir gerade: Was treibt Blumberg eigentlich an? Ist es schierer Größenwahn? Oder will er auch „mal jemand sein“ in der „Bewegung für das sozialverträgliche Frühableben“? Oder hat er irgendwas geraucht, was ihm noch weniger gut tut als normaler Tabak?

(Wird fortgesetzt)

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Wenn Hardcoreraucher den Tod selektiv betrachten

Norman H., ein Aktivist aus der Gruppe „Raucher in Deutschland“ ist vor einigen Tagen einem Herzinfarkt erlegen. Dies wurde in der Gruppe auf facebook veröffentlicht.

Ramona Gall zum Tod von Norman Hain

Ramona Gall zum Tod von Norman Hain

In verschiedenen Blogs von Rauchgegnern wurde darüber berichtet. Schließlich war der Verstorbene ein bekannter Verfechter des Blauen Dunstes und trat zu Lebzeiten sehr aggressiv im Internet auf (Beweis). Wobei bei den Blogberichten weniger das Ableben der Person im Vordergrund stand sondern das, was die Raucherfraktion in diesem Zusammenhang in ihren Foren schrieb wie z. B. krasse Verschwörungstheorien nach denen z. B. der Raucheraktivist von der „New World Order„, „Illuminaten“ oder deren Helfern ermordet worden sei. Also der übliche Irrsinn der bekannten Schreiber aus den militanten Raucherforen.

In der Folge der Berichte über die verbalen Ausraster der Hardcoreraucher echauffierten sich die Damen und Herren aus der Rauchergruppe maßlos über diese Berichterstattung. (Link)

Besonders ein Posting eines Andreas Zimmer sticht heraus. Auch er kommt nicht ohne die typischen Tiraden der Hardcoreraucher aus:

Andreas  Zimmer: Mein Beileid. Daran, dass sich gewisse … Lebensformen … am Sterben ihnen missliebiger Zeitgenossen delektieren (so hat ja auch Hannes B. „den Turci gemacht“), sollte man sich mittlerweile ja gewöhnt haben. Hat man nicht. Wird man nicht. Kann man nicht. Ein Trost dabei ist vielleicht, dass ebensolche LF, wenn sie – mit all ihrer psychotischen Lebensverlängerungsmanie – noch ein paar Tage herauspressen sollten, eben diese Tage höchstwahrscheinlich in der erbärmlichsten Agonie eines zu Tode gesparten Seniorenknastes verbringen werden. Ganz so erbärmlich, wie sie es sich verdient haben.

Ja, der Herr Zimmer. Als Aktivist der aggressiv auftretenden Nikotinfreundeorganisation „Netzwerk Rauchen“ hat er die starken Sprüche von der Pike auf gelernt. Aber Herr Zimmer ist nicht nur einfaches Mitglied beim „Netzwerk Rauchen“. Nein, Herr Zimmer ist auch verantwortlich für deren Internetforum:

Andreas Zimmer: Forenverantwortlicher für das Forum des sog. "Netzwerk Rauchen"

Andreas Zimmer: Forenverantwortlicher für das Forum des sog. „Netzwerk Rauchen“

Im Forum dieses sog. „Netzwerk Rauchen“ wurden über Jahre hinweg Rauchgegner massiv geschmäht ohne dass irgendein Forenverantwortlicher eingegegriffen hat. Und wenn Andreas Zimmer so ein großes Problem bereits mit einer neutralen Berichterstattung über den Tod des Raucheraktivisten Norman H. hat, stelle ich mir die Frage, warum ein anderer Raucheraktivist, in diesem Falle der bekannte Christoph Lövenich aus Bonn, unbehelligt einen verstorbenen Rauchgegner in dem von Andreas Zimmer verantworteten Forum posthum herabwürdigen durfte:

Christoph Lövenich vom „Netzwerk Rauchen“-Forum:

Wieder ein Anti vorzeitig weg
Kommt bei hasserfüllten Fanatikern nicht selten vor, dass sie früh abknicken und vor lauter Gesundheit predigen krank werden. Diesmal hat es einen Gründer der ‚wissenschaftlichen‘ Fachzeitschrift „Tobacco Control“ erwischt, Ron Davis.

(Quelle)

„Hasserfüllter Fanatiker“ ist eine typische Beleidigung wie man sie aus den einschlägigen Raucherforen kennt. Meistens wird sie gegen Lebende gerichtet. Dies gegenüber einem Verstorbenen zu äußern ist dagegen nicht nur ebenfalls strafbar, es ist würdelos. Und „abknicken“ für das Wort „sterben“ ist, was die Begriffswahl betrifft inakzeptabel. Beim „Netzwerk Rauchen“ sind deratige Verächtlichmachungen jedoch absolut problemlos. Bei den Raucherrabauken gehören sie zum normalen Umgangston.

Andreas Zimmer hat(te) mit alledem offenbar kein Problem. Mit der neutralen Berichterstattung über den Tod eines Raucheraktivisten dagegen schon. Denn hier macht das aggressive „Netzwerk Rauchen“ einen kleinen aber feinen Unterschied: Richtet sich eine Schmähung gegen einen verstorbenen Rauchgegner ist das in Ordnung. Wird über den frühen Tod eines Raucheraktivisten berichtet, ist dies in der Sichtweise der dort schreibenden Protagonisten allerunterste Schublade. Obwohl der verstorbene Norman H. in keinem einzigen Bericht auch nur näherungsweise verunglimpft wurde.

Christoph Lövenich vom "Netzwerk Rauchen" verunglimpft verstorbenen Rauchgegner

Christoph Lövenich vom „Netzwerk Rauchen“ verunglimpft verstorbenen Rauchgegner

Ein interessanter weiterer Aspekt tritt hinzu: Der bekannte Raucheraktivist Ronald Blumberg ereiferte sich maßlos über die Tatsache, dass er selbst einerseits locker-lässig mit dem Tod umgeht (zumindest was seine Veröffentlichungen auf facebook betrifft) andererseits es aber abscheulich findet, wenn man den frühen Tod des Herrn H. auch nur erwähnt (Link).

Auf dem Blog von Destruxol ist nun ein Artikel erschienen, der zeigt, dass Blumberg aber grundsätzlich gar kein Problem mit dem Tod eines Rauchers haben dürfte. Zumindest wenn die Person, die aus dem Leben schied, deutlich älter gewesen ist wie im Falle des Schauspielers Dietmar Schönherr. Der wurde immerhin 88 Jahre alt. Und das ist OK, für Ronald Blumberg wenn er den Tod eines Rauchers bewerten soll. In diesem Falle veröffentlicht Herr Blumberg sogar noch einen Freudenbeitrag. (Zum Blog von Destruxol).

Und so weiß man, was man von dem ganzen Herumgeheule der „Genussfraktion“ über die ach so böse Berichterstattung über die Äußerungen von Rauchfanatikern in Zusammenhang mit dem Tod allgemein („Live fast, die young“ à la Ronald Blumberg)  und dem Tod des Norman H. speziell zu halten hat: Eine einzige widerliche Heuchelei ohne gleichen. Vorgetragen von Menschen, die grundsätzlich alle beleidigen, die gegen das Rauchen sind. Egal ob tot oder noch lebend.

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Neue Peinlichkeiten: Die „Causa Friedhelm“ und das „Netzwerk Rauchen“

Vom „Netzwerk Rauchen“, einer extrem militanten Organisation einiger weniger versprengter Pro-Nikotin-Aktivisten, ist man einiges an Raucherextremismus und verzerrter Weltsicht gewöhnt. Man darf diese Herrschaften sicher nicht mit normalen Maßstaben messen. Dies würde ihnen nicht gerecht.

So ist deren 1. Vositzender, der Wormser Michael Löb, unlängst wieder dadurch unangenehm aufgefallen, dass ihm eine tote Ratte, die ihm wohl bei einem seiner wenigen Aufenthalte an frischer Luft vor die Füße kam, zu einem Vergleich mit dem desgnierten Präsidenten der EU-Kommision Jean-Claude Juncker inspiriert hatte (Bericht auf idesem Blog). Aber strafrechtlich erhebliche Verbalschmähungen ins Internet zu stellen gehört ja bekanntermaßen zu den standardisierten Verhaltensauffälligkeiten dieser Gruppe um Löb und seine Raucherfreunde.

Dass ein Mensch wie Löb, der derartig kranke Dinge unter seinem vollen Namen in das Internet stellt, noch für wesentlich mehr Abwegigkeiten gut sein muss, erscheint einleuchtend. Und so hat der Mann aus Worms vor einigen Tagen ein neues Fass aufgemacht und der staunenden Weltöffentlichkeit, oder zumindest einem kleinen Teil davon, ein Traktat beschert, das daraufhin deutet, dass an der geistigen Gesundheit des Herrn gewisse Zweifel erlaubt sein müssen.

Aufhänger für dieses peinliche Textdokument ist immer noch die „Causa Friedhelm Adolfs„, der rauchende Renter, dem seine Wohnung gekündigt wurde, weil er diese nicht ordnungsgemäß lüftete und den Tabakgestank aus seiner Wohnung in das Treppenhaus entließ. Sehr zur „Freude“ der anderen Mieter. Dass das Landgericht Düsseldorf dieses Verhalten als rücksichtslos und inakzeptabel erkannte und entsprechend urteilte, habe ich in einer Urteilsbesprechung hier im Blog bereits diskutiert (Link).

In einem Anflug von Wahnhaftigkeit titelt Löb auf seinem Stammkanal „Netzwerk Rauchen“ dann zu dem angeblichen „Skandal-Urteil“:

"Netzwerk Rauchen" - Peinliches Rauchergeschrei

„Netzwerk Rauchen“ – Peinliches Rauchergeschrei

 (Quelle)

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen die Standardfrage, die ich in solch einer Situation zu stellen pflege: „Was raucht der Mann eigentlich genau?“. Denn es scheint für Löb im Speziellen und dem „Netzwerk Rauchen“ im Allgemeinen ein Teil des Grundrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zu sein, mit durch Tabakrauch verursachten Emissonen andere Menschen (hier die Mieter eines Wohnhauses) belästigen zu dürfen. Oder diese Leute haben einfach die Urteilsbegründung des Landgerichts Düsseldorf nicht gelesen oder nicht verstanden. Ich vermute letzteres.

In dem, zugegebenermaßen längeren, Urteilstext steht nämlich klar und deutlich zu lesen, dass der Düsseldorfer Kettenraucher Friedhelm Adolfs seine Wohnung, in welcher er erhebliche Mengen an Zigaretten zu rauchen pflegt,  nicht auf dem normalen Weg über die Außenfenster sondern über den Hausgang entlüftete. Und dass Adolfs mehrmals rechtmäßig abgemahnt worden sei, dieses Verhalten abzustellen. Dass es sich dabei um ein pflichtwidriges Verhalten handelt, das mit Rauswurf aus der Wohnung geahndet werden kann, ist die logische Konsequenz daraus. Was daran nicht zu verstehen ist, erschließt sich mir nicht. Aber ich habe diese militanten Tabakdrogennutzer und ihre abwegige Sicht der Welt nie wirklich verstanden.

Ganz nebenbei sind Grundrechte nicht schrankenlos. Insbesondere das Grundrecht nach Art. 2 Abs. 1 GG findet seine Schranken dort, wo andere Menschen Eingriffe in ihre eigenen Recht erleiden müssen.

Der letzte Passus des Pamphletes aus dem Hause „Krebs und Gestank“ wird dann auch zu einer Groteske, die ihresgleichen sucht:

Michael Löb:Die zu erwartende Entscheidung (des Revisionsgerichtes, PR) hat Bedeutung für alle rauchenden Mieter. Schon jetzt entfaltet die Causa Friedhelm Adolfs, unbemerkt von der Öffentlichkeit, fatale Wirkungen. Netzwerk Rauchen liegen Berichte vor, die schon jetzt, weit über den Tenor dieser Entscheidung hinaus, massive Übergriffe auf rauchende Mitmenschen dokumentieren;

OK, diese Berichte würde ich gerne mal lesen. Und wenn sie wahr wären, würde ich sagen, dass sie genau aus der gleichen verstrahlten Ideologie heraus verfasst wurden, aus der heraus Löb sein Traktat produziert hat. Man sieht sich wie üblich als Raucher in der Position des Entrechteten, dem die „faschisoide“ Gesellschaft aufgrund des individuellen Konusmverhaltens das  Leben schwer zu machen trachte. Der „rauchende Freiheitsfreund“ als Gegner des „nichtrauchenden Faschisten“. So einfach, aber auch so selten blöd, kann Raucherideologie wirklich sein.

[…] so wird beispielsweise ein Ehepaar, das Eigentümer eines Reihenhauses ist, von seinen Nachbarn bedroht und beleidigt, weil diese sich nach vielen Jahren aus scheinbar heiterem Himmel durch deren gelegentliches Rauchen auf deren eigener Terrasse belästigt fühlen.

Bei solchen Formulierungen werde ich immer hellhörig. „Gelegentliches Rauchen“ stellt sich dann meistens als Kettenrauchen heraus. Und beim Thema „beleidigt“ verweise ich gerne auch auf die Äußerungen von Herrn Löb, der diesbezüglich auch gerne mal andere Menschen mit toten Ratten vergleicht oder seinen ehemaligen Vizevorstand Jürgen Vollmer aus Marburg, dessen in der Vergangenheit ausgebrachte Beleidigungen ganze Netzseiten füllen können (Link).

[…] Hier geht eine seit Jahrzehnten ausgebrachte giftige Saat auf; die gezielten, meist auf Halb,- und Unwahrheiten gestützten Kampagnen gegen Tabak und deren Konsumenten, werden von öffentlichen Stellen initiiert und finanziert, um vorsätzlich zwei Bevölkerungsgruppen aufeinander zu hetzen.

Eine ebenso wunderbare wie selten dämliche Verschwörungstheorie. Die „armen Raucher“ und die „blöden Nichtraucher“ werden gegeneinander gehetzt? Gestatten, dass ich einen Lachkrampf bekomme?  Auf so einen ultimativen Blödsinn muss man erstmal kommen. Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wozu dieses Aufhetzen eingentlich gut sein sollte. Ach ja, die Antwort aus dem Lager der nikotinabhängigen Schreihälse ist auch hier immer die gleiche: „Weil dadurch das politische Versagen der Mächtigen kaschiert und der unzufriedene Bürger auf einen Nebenkriegsschauplatz umgeleitet werden soll.“ – Ja, scho recht.

Ginge es um andere „Zielgruppen“ wie beispielsweise Zigeuner, würden diese Methoden unzweifelhaft als volksverhetzend gebrandmarkt werden. Das ist Staatskriminalität, wie wir sie von diversen Unrechtsregimen kennen. Gegen kriminelle Staaten ist Widerstand nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht.

Und jetzt wird auch noch die Karte „Raucher werden diskriminiert! Buuuäääääh!“ aus dem nikotingelben Ärmel gezogen. Der obligatorische Nazivergleich, der bei Typen wie Löb und seinen Konsorten zur Standardphrase gehört darf bei solch einem verbalen Unsinn natürlich auch nicht fehlen. Und weil man gerade so schön dabei ist, wird der demokratische freiheitliche Rechtsstaat mal noch eben als kriminelle Vereinigung verunglimpft. Herr Löb, Sie sollten weniger rauchen. Dringend!

 

 

 

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Rattenvergleich, die 3. – Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ beleidigt Jean-Claude Juncker mit toter Ratte

Die militanten Raucher, die ich hier im Blog bespreche, sind eher nicht jene Menschen, denen man moralisch hohe Werte zuordnen würde. Ethisch bewegen sich die Damen und Herren von der „entspannten Genussfraktion“ oft auf ganz unterster Stufe. Schwerste Beleidigungen gegen Rauchgegner und Politker nicht genehmer Parteien gehören zur Tagesordnung. Ein weiteres ekelhaftes Beispiel:

Nachdem Ronald Blumberg und Volkwin Michlewski Rauchgegner bereits mit Ratten verglichen hatten, zeigt der Wormser Michael Löb, Vorstand vom „Netzwerk Rauchen e. V.“, einer hochaggressiven Splittergruppe militanter Raucher, dass es immer noch eine Spur derber geht. Er vergleicht eine tote Ratte mit Jean-Claude Juncker, dem Vorsitzenden der EU-Kommision:

Michael Löb vergleicht Jean-Claude Juncker mit toter Ratte

Michael Löb („Netzwerk Rauchen e. V.“) vergleicht Jean-Claude Juncker mit toter Ratte (Quelle)

Die moralisch-sittliche Verwahrlosung und Verrohung, die sich hinter solchen kranken Vergleichen verbirgt, deutet darauf hin, dass bei Herrn Löb eine schwere Soziopathie bestehen muss. Ein sittlich einigermaßen normal entwickelter Mensch würde an einen derart abscheulichen Vergleich nicht einmal denken. Michael Löb aus Worms spricht ihn dagegen auch noch aus.

Bei weitaus harmloseren Angriffen, die aber gegen ihn selbst gerichtet sind, sieht Herr Löb die Sache übrigens lange nicht so locker. Bereits vor ca. 2 Jahren erstattete der „tolerante“ Oberraucher aus Worms Strafanzeige gegen mich. Grund war, dass ein User auf meinem damaligen Forum raucherwahnsinn.de ein persiflierendes Fahndungsplakat eingestellt hat, wo Herr Löb als „Qualmterrorist“ mitabgebildet war. Leider konnte Herr Löb mit seinem Begehren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht durchdringen.

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„Ein Dach für Raucher“

Angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkweit, die dem Kettenraucher Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf widerfuhr (wir erinnern uns: Der Mann droht aus seiner Wohnung zu fliegen, weil er seine Räumlichkeiten nicht lüftete, alle Fenster wochenlang geschlossen hielt und seinen Qualmgestank zwangsweise ins Treppenhaus freisetzte –  Link) fühlt sich das „Netzwerk Rauchen“, eine aggressiv auftretende Organisation von Nikotindrogenanhängern, dazu bemüßigt, ebenfalls ein Spendenkonto für Herrn Adolfs zu eröffnen. Motto: „Ein Dach für Raucher„.

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Wer helfen kann und will: bitte spenden und/oder teilen. Danke für Friedhelm Adolfs und alle anderen, die in einer ähnlichen Situation sind oder vielleicht kommen werden! Die Netzwerk Rauchen Aktion „Ein Dach für Raucher“ wird im Rahmen des finanziell möglichen jeden unterstützen, der auf Grund seiner Lebensgewohnheiten durch Kündigung der Wohnung oder ähnliches bedroht wird.  (Quelle)

Apropos „Ein Dach für Raucher“. Da muss man doch gar nicht spenden, sowas gibt es gibt es doch schon lange:

Hier klicken!

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Jürgen Vollmer aus Marburg – Ein Extrempöbler außer Rand und Band

Jürgen Vollmer aus Marburg kann es gar nicht fassen. Da verbietet doch tatsächlich ein (Haus)Wirt das Rauchen in seinem Lokal, ähhhh, in seinem gerade zu errichtenden Wohngebäude, und Vollmer, der sonst immer die Entscheidung über das Rauchen den Eigentümern der Örtlichkeiten überlassen will, flippt völlig aus:

Jürgen Vollmer Wohl dem, der sich derlei Tugendterror nicht mehr länger bieten lässt und die ANTI-Raucher dieser Welt endlich zum Teufel jagt.

Allerdings ist wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass dieser Terror NICHT von ganz normalen „Nichtrauchern“ ausgeht, die unsere Positionen nicht selten sogar teilen, sondern dass sie allein von einer Handvoll schäbiger Pharmalobbyisten und ihren Helfern in pseudowissenschaftlichen „Forschungseinrichtungen“ betrieben wird, die sich bestens darauf versteht, die politische Bühne an den passenden Stellen zu schmieren, dort eine kleine, aber lautstarke Gruppe wirr geleiteter, fanatischer Heilsprediger (GRÜNE) zu rekrutieren, deren denkfaule, machttrunkene Mitläuferschaft (oft maßgebliche Teile der SPD) zu instrumentalisieren und sich bei ihrem Feldzug gegen die Freiheit ergänzend im Web der böswilligen Unterstützung eines armseligen Häufleins emotional verkümmerter, einsamer, aber hasszerfressener Blockwartsmentalitäten, der sogenannten ANTI-Raucher als williges Fußvolk zu bedienen.

Nicht NICHTRAUCHER sind unser Gegner, sondern das düstere Konglomerat aus Industrielobby und Möchtegern-Rittern, die Hand in Hand gerade dabei sind, eine neue Form des Faschismus aus der Taufe zu heben, den Gesundheitsfaschismus! (Quelle)

OK, lieber Jürgen Vollmer aus Marburg:  Wer genau sind denn die Mitglieder dieses „armseligen Häufleins emotional verkümmerter, einsamer, aber hasszerfressener Blockwartsmentalitäten, der sogenannten ANTI-Raucher“ genau? Du meinst doch jetzt nicht den Betreiber dieses Blogs hier, oder? Weißt Du eigentlich noch, was der Richter der ersten Instanz Dir ins Stammbuch geschrieben hat?

Aber egal, Jürgen Vollmer aus Marburg ist ein entspannter Genießer. Er ist stets tolerant, weltoffen, freundlich und immer guter Laune.

Schnellbeweis:

Jürgen Vollmer aus Marburg pöbelt exzessiv gegen Vermieter rauchfreier Häuser

Jürgen Vollmer aus Marburg pöbelt exzessiv gegen Vermieter rauchfreier Häuser

 

 

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„Der Wirt soll entscheiden, ob geraucht werden darf“ – Oder doch nicht?

Ehrlich, ich gebe zu, bei den Hardorerauchern blicke ich nicht mehr durch. Die sagen doch immer „Der Wirt soll entscheiden, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht!“. OK, und wie ist dann das hier zu verstehen?

"Der Wirt soll entscheiden ob geraucht werden darf oder nicht!" - Und der Hauswirt soll das nicht?

„Der Wirt soll entscheiden ob geraucht werden darf oder nicht!“ – Und der Hauswirt soll das nicht? (Quelle „Netzwerk Rauchen“)

Ja und? Hier hat zwar nicht „der Wirt“ entschieden, dass nicht geraucht werden darf sondern der Hauswirt. Aber wo ist der Unterschied?

Na ja, diese Leute muss man wirklich nicht verstehen. Aber schön ist zumindest, dass Jürgen Vollmer, der bekannte Marburger Qualmrüpel, endlich mal wieder seine Worthülsen in die Menge werfen darf. Das ist immerhin auch etwas. Wenn auch nicht viel.

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„Meinrad“ aus dem „Netzwerk Rauchen“ – Ein klassischer Raucherschwadroneur

Wer früher bei „raucherwahnsinn.de“ mitgelesen hat, weiß, dass „Meinrad“ aus dem „Netzwerk Rauchen“ einer meiner absoluten Lieblingslautsprecher der Hardoreraucher ist. „Meinrads“ Spezialthema war über viele Jahre hinweg das Ausrufen des angeblichen Ende des Nichtraucherschutzes. In allen möglichen kleinen Ereignissen versuchte dieser herausragende Wahrsager zu erkennen, dass demnächst die Antiraucherbewegung in ihren letzten Zügen liegen würde. Das Gegenteil ist, wie man sehr leicht sehen kann, der Fall. Die Zahl der Raucher geht zurück, der Nichtraucherschutz ist etabliert und die Wunschvorstellungen des Herrn „Meinrad“ haben sich in Rauch aufgelöst. Aber egal. Er schwallt weiter:

„Meinrad“: Na, da sind wir doch beim Thema. Also ich finde, es gibt nichts Inspirierenderes als den Tabak, das ist das Stärkste, was die Menschheit in dieser Hinsicht je hatte. Da hat man richtig Ideen und mords Konzentration.  (Quelle)

Offenbar werden die orthographische Fähigkeiten aber nicht durch den Tabakkonsum gesteigert. Das letzte Wort aus dem obigen Epos lautet nämlich korrekt „Mordskonzentration“. Na ja, Extremraucher haben ja schon immer bewiesen, dass Wunsch und Wirklichkeit sehr weit voneinander entfernt sein können.

„Meinrad“: Ich zum Beispiel muss viel programmieren. Jetzt ist es so, dass man da nach circa einer Stunde in ein Loch fällt und alle Wege im Nirgendwo enden. Zigarette hilft ! Plötzlich ordnet sich alles und es geht weiter.

Was? Nach einer Stunde Softwarenetwicklung geht dem Mann geistig schon die Puste aus? „Meinrad“ schau mal unter diesem Link nach. Den Code mit mehreren 1000 Programmzeilen habe ich in knapp einer Woche geschrieben ohne dabei auch nur eine Zigarette geraucht zu haben. Kann es sein, dass Deine Fähigkeiten als Softwareentwickler vielleicht eher bescheiden sind und daher dauernd rauchen musst damit überhaupt sowas wie ein Programmcode dabei herauskommt?

„Meinrad“: Ich habe mich schon in den 80-ern gefragt, ob es dafür einen Ersatz gäbe. Ich bin mehr denn je überzeugt, dass es keinen gibt.   

Äääääh, vielleicht ein funktionierendes Gehirn?

„Meinrad“: Oder der alte Helmut Schmidt, der stets unser Mitgefühl hat: was passiert, wenn man dem seine Zigaretten wegnimmt ? Dann erzählt er uns  von seinen Hühneraugen und seinen Bandscheiben, wie das Herren in seinem Alter eben so tun. Aber zur Politik hat er dann keine Lust mehr. Versteht man halt nur als Raucher.

Man merkt dem Herrn „Meinrad“ den jahrelangen Nikotinabusus doch recht deutlich an.

„Meinrad“: Viele Raucher tun sich an diesem Punkt schwer und wollen nicht zugeben, dass sie ihre Kreativität zum Teil über eine Droge beziehen. Aber warum? Genau deswegen wurde der Tabak in buchstäblich jeder Kultur des Planeten erlaubt und ich mache davon Gebrauch. Ja und ?

Also irgedwie bräuchte es ja gar keine Umfrage. Die Rauchverbote waren der größte Kulturzerstörer aller Zeiten. Das sollte man mit bloßem Auge sehen.

Yep, „Meinrad“, is klaa, ne.

OMG!!!!!

OMG!!!!!

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Rechtsextreme Raucher: Berthold Leinthaler

Extremraucher aus dem Forum des facebook-Kanals von „Netzwerk Rauchen“, „Rauchen in Deutschland“ & Co. haben eine starke Affinität zum rechtsextremen Spektrum. Diese schlichte Erkenntnis war immer wieder Thema hier im Blog. Ich erinne an Eva Peter-Culik und ihre Unterstüzung einer Hassseite gegen die österreichische GRÜNE Alev Korun, an Petra Olbertz und ihre öffentlich bekundeten Sympathien für die rechtsextreme Bewegeung „PRO NRW“ usw. usw. Jetzt ist ein neuer Hardcoreraucher auf dem Kanal von „Netzwerk Rauchen“ aufgeschlagen und darf dort mit Billigung des bekannten Raucherrüpels Jürgen Vollmer, der diesen Kanal adminstriert, rechtsradikale Parolen dreschen. Dieser Streiter für „deutsche Rechte“ heißt Berthold Leinthaler:

Berthold Leinthalerjetzt wird dann verboten dass man zum scheissen geht!!! was sind die deutschen nur für heuchler!! bei uns fehlt wieder eine persönlichkeit… und das ist gewiss keine nva tussi.

Berthold Leinthaler pöbelt auf "Netzwerk Rauchen" bei facebook (mit freundlicher Erlaubnis von Jürgen Vollmer)

Berthold Leinthaler pöbelt auf „Netzwerk Rauchen“ bei facebook (mit freundlicher Erlaubnis von Jürgen Vollmer)

Ich gehe mal davon aus, dass Herr Leinthaler mit „NVA-Tussi“ die Bundeskanzlerin Angela Merkel meint und mit einer „Persönlichkeit, die uns fehle“ irgendeinen „Führer“. Vermutlich einen, der mal wieder richtig „für Ordnung sorgt“. Eventuell sogar mit Rampe. 😦

Auf seinem eigenen facebook-Kanal lässt Leinthaler dann richtig vom Leder und hetzt gegen Ausländer, dass es kracht:

Berthold Leinthaler Ausländerhetze 1

Berthold Leinthaler Ausländerhetze 1

 

Berthold Leinthaler rechtsradikale Sprüche 2

Berthold Leinthaler rechtsradikale Sprüche 2

Wieder mal ein „schöner“ Beleg dafür, dass die Gruppe der Hardcoreraucher, die Rauchgegner stets als „Faschisten“ zu bezeichnen pflegen, selbst eine ganze Menge „rechte“ Leichen im Keller haben. Warum sich Alexander Jäger aus Aalen dann noch über den Gruß „Heil Lungenkrebs“ aufregt, mag verstehen wer will.

 

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Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger

Sebastian Frankenberger dürfte in Kreisen von Nikotinsüchtigen eine der am meisten gehassten Personen in Deutschland sein. Kein Wunder, denn der ÖDP-Politiker aus dem niederbayerischen Passau war der Frontmann eines breiten Bündnisses aus Parteien, Gruppierungen, Ärzteverbänden etc., welches vor ca. 4 Jahren das erste konsequente Nichtraucherschutzgesetz in Deutschland, namentlich in Bayern, durchgesetzt hat.

Die Beschimpfungen und Anfeindungen, denen sich Frankenberger seither ausgesetzt sieht, sind Legion. Von persönlichen Bedrohungen, Beleidigungen übelster Art, anonymen Anrufen, Terror vor seiner Wohnung und anderen perfiden Aktionen war alles vorhanden, was der entfesselte Rauchermob aufzubieten hat. Und der Hass besteht immer noch. Auf dem Kanal des „Netzwerkes Rauchen“, eienr hochaggressiv auftretenden Organisation von Tabakabhägingen, wurde ein älteres Video mit Frankenberger gepostet, wo er in einer Talkshow auftritt. Daraufhin kann der Hass des entfesselten Rauchermobs nun daran kondensieren und darf sich endlich wieder mal entladen:

In Vorlage tritt Alexander Jäger von der FDP Aalen, der Frankenberger „Einfalt“ bescheinigt:

Alexander JägerEin sehr einfältiger Zeitgenosse. Daß er es geschafft hat, zum Aushängeschild der angeblich gebildeten Schicht zu werden, verblüfft immer wieder.

Herr Jäger, der es bis heute nicht vermocht hat, ein akademisches Studium abzuschließen (was m. W. auch auf Frankenberger zutrifft, das nur nebenbei), bescheinigt ihm also „Einfalt“. Aber Jäger, der bisher nur durch erfolglose politische Kandidaturen aufgefallen ist (neben einer größeren Menge von ihm ausgebrachten Beleidigungen und Anwürfen gegen Rauchgegner, Link) tritt auch nicht durch besondere intellektuelle Leistungen hervor. Aber wir wissen ja: „Quod licet iovi, non licet bovi“.

Michael Löb, Vorsitzender des sog. „Netzwerk Rauchen“ und ein Mensch, der gerne mal Stranafnzeigen gegen Rauchgegner stellt, die ebenso wie jene seines Kollegen Jäger erfolglos bleiben, nennt Frankenberger dann einen „Hofnarren“:

Michael Löb@Alexander: wohl eher der Hofnarr der „gebildeten Schicht“, so nach dem Motto: wir können auch lustig sein.

Wer sich, wie Löb, gelegentlich vor eine Fernsehkamera stellt und dort ebenso lustige wie absurde Thesen zum Rauchen und Passivrauchen vertritt („Passivrauchen ist vollkommen unschädlich!“) sollte vielleicht in einer ruhigen Minute mal darüber nachdenken, wer denn noch alles Hofnarrallüren haben könnte.

Und beim Posting von Joachim Hellweg wäre ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen:

Joachim HellwigDer ist so Dumm,der merkt noch nicht einmal das er Verarscht wird.

Das Thema „dumm“ wird hier besonders deutlich, weil der Mann es tatsächlich schafft, in einem kurzen Satz 3 orthographische und einen Interpunktionsfehler einzubauen. Auch hier würde ich das Thema „dumm“ nochmal aus der eigenen Perspektive heraus reflektieren.

Ein Herr Paul Mooser darf dann auch mal gegen Frankenberger Dampf ablassen:

Paul MooserEinfach nur ein Dummschwätzer, der vermutlich sogar überzeugt davon ist, dass die göttliche Eingebung ihn leitet.

Ja, Nettigkeiten dieser Art sind bei schwer nikotinabhängigen Hardcorerauchern durchaus an der Tagesordnung. besonders wenn man endlich mal wieder auf eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Nichtraucherbewegeung „Feuer frei!“ geben darf. Denn der angestaute Frust muss ja auch mal raus!

Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger

Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger (Quelle)

 

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Umfragen zum Rauchverbot – Die neue Beliebigkeit

Es jährt sich am 1. Mai zum ersten Mal, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen. Und alle möglichen Interessengruppen sehen sich bemüht, Umfragen zu veröffentlichen, wie denn Volkes Stimme über den konsequenten Nichtraucherschutz denkt. Und man erwartet es fast: Diejenigen, die mit Kneipen, Tabak und fallweise Lungenkrebs und Raucherbein gute Geschäfte machen oder beser machten, lehnen das Rauchverbot ab. So präsentiert „Bodos Fluppen Truppe“ (aka „bft e. V.“), eine Splittergruppe von Tabaklobbyisten, eine Umfrage des DEHOGA NRW:

bft e. V. :Auch ein Jahr nach Einführung des absoluten Rauchverbots in der nordrhein-westfälischen Gastronomie befürworten lediglich 37 Prozent ein Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen. 63 Prozent der Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser lehnen die jetzige Regelung ab, nach der weder in Kneipen noch in geschlossenen Raucherräumen geraucht werden darf.  (Quelle)

Ich hätte es auch nicht anders erwartet, wenn die Interessengruppen, die mit Kneipen, in denen die Luft zu dick zum Schneiden ist, Geschäfte machen, das Rauchverbot ablehnen. Insoweit präsentieren Bodo Meinsen und seine Freunde des gepflegten Bronchialkarzinoms nicht viel neue Information.

Die Kölnische Rundschau dagegen titelte im September 2013 noch

Große Mehrheit für Rauchverbot in Kneipen

Trotz Raucherprotesten und Warnungen vor einem Kneipensterben wächst die Zustimmung der Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten. Laut einer repräsentativen Umfrage für das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg sind inzwischen rund 82 Prozent der Bürger für ein Rauchverbot in der Gastronomie. Zum Vergleich: 2005 – also noch vor den ersten Nichtraucherschutzgesetzen in Deutschland – lag die allgemeine Zustimmung erst bei 53 Prozent, im vergangenen Jahr bei 77,5 Prozent.

(Quelle)

Ich würde mal ganz frech behaupten, dass dieser Anteil der Rauchverbotsgegner seither nicht unbedingt größer geworden ist. Viele Raucher sind im letzten halben Jahr verstorben (alleine in NRW dürften in den letzten sechs Monaten ca. 15000 Menschen dem Tabakonsum erlegen sein wenn man die Zahl der Rauchertoten pro Jahr in Deutschland auf NRW umrechnet), der Raucheranteil in der Bevölkerung fällt zudem stetig, immer weniger junge Menschen rauchen usw. usw.

Und was machen wir nun? Vielleicht basteln wir uns mal eine eigene Umfrage. Aber so richtig Lust habe ich nicht darauf. Was will man damit beweisen? Die kleinen Grüppchen schwerstabhängiger Nikotinnutzer sind sicher nicht repräsentativ. Und viele von ihnen wollen auch weg von der Kippe und schaffen es nicht. Man darf daher den Anteil dieser Leute an der Gesamtbevölkerung ruhig im Promillebereich ansiedeln. Facebook & Co. sind nicht das reale Leben. Die meisten Menschen haben wenig Interesse zugequalmt zu werden oder selbst ihrem Leben vorschnell ein Ende zu bereiten.

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Jürgen Vollmer aus Marburg: Ist der Ruf erst runiert…

Der Satz aus der Überschrift dieses Artikels muss nicht fortgesetzt werden. Seinen zweiten Teil kennt jeder. Und Jürgen Vollmer aus Marburg gelingt es tatsächlich, in der Außenwahrnehmung regelmäßig weiter an der konsequenten Selbstschädigung zu arbeiten. Alle paar Tage eine neue peinliche öffentliche Entgleisung, das ist der Stoff, den man von dem Raucheraktivisten aus Marburg kennt. Diesmal hat sich Vollmer eine wirklich peinliche Geschmacklosigkeit einfallen lassen. Zuerst aber einmal den „Opener“ von Uwe Knuth auf dem facebook-Kanal von „Netzwerk Rauchen“:

Uwe Knuth Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und Frau Steffens den Anstand ihren Fehler zu Koregieren. (Quelle)

 

Lassen wir mal die kreative Orthographie von Herrn Knuth aus der Betrachtung und wenden uns Jürgen Vollmer zu:

 

Jürgen Vollmer Vergisses, Uwe! Das ist ungefähr so aussichtsreich, als würdest Du eine Marienstatue zum außerehelichen Geschlechtsverkehr mit dem Papst aufrufen.

 

Man mag jetzt vielleicht darüber streiten, dass diese verbale Entgleisung des Jürgen Vollmer aus Marburg von Art. 5 GG geschützt ist. Das ist sie sicher. Man mag darüber reflektieren, dass eine Person wie Jürgen Vollmer, der seit Jahren im Internet durch beleidigende, schmähende und ausfällige Anwürfe gegen seine Gegner eine beständige „Größe“ geworden ist, damit nur neuerlich seine ungeheure sittliche Verrohung demonstrieren will und seinen ruinierten Ruf zu festigen sucht. Das gelingt ihm zweifelsohne. Aber ganz besonders interessant sind Einlassungen wie diese, wenn man sich erinnert, wie Jürgen Vollmer angesichts einer mündlichen Verhandlung vor einem ordentlichen Gericht dereinst erklärte, die Dokumentation seiner verbalen Ausraster im Internet führe zu einer nachhaltigen Ruf- und Geschäftsschädigung für ihn und sei daher von mir zu unterlassen. Ab da wird das Verhalten von Jürgen Vollmer, vorsichtig forumliert, vollkommen unverständlich.

 

Damit wir uns Recht verstehen: Jeder hat das Recht seine Meinung frei zu äußern. Und wer einen derartigen Kurztext ins Netz stellt wie Jürgen Vollmer hat unstreitig das Recht dazu. Art. 5 GG schützt die freie Meinungsäußerung, auch wenn die vertretene Meinung abwegig, irrig, respektlos oder widerwärtig ist. Eine auf Diskurs basierende Demokratie muss und wird das aushalten. Die Schranken des Art. 5 GG werden durch die Allgemeinen Gesetze gezogen.  Der § 166 StGB könnte hier eine solche Norm sein. Ob man sie anwenden soll und kann („…muss geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören,…“) halte ich für fraglich. Religion kann und soll durch Meinungsäußerungen einer Kritik unterzogen werden.  Wie alles andere auch. Aber wenn man es wie Jürgen Vollmer aus Marburg nur darauf anlegt, einfach mal wieder im Netz gegen den Nichtraucherschutz herumzupöbeln und mit markigen Worten eine Position zu vertreten, für die es keine Rechtfertigung gibt, und man es darüber hinaus nicht vermag, auch nur die Spur eines Sachkerns zu präsentieren ist das ein Armutszeugnis, wie wir es von dem Herrn aus Marburg gewohnt sind.
Jürgen Vollmer aus Marburg - Geschmackloser religiöser Vergleich

Jürgen Vollmer aus Marburg – Geschmackloser religiöser Vergleich

 

 

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Christoph Lövenich vom „Netzwerk Rauchen“ – Quasseln für den Krebs

Christoph Lövenich ist mal wieder auf Sendung. In seinem Stammblog „NovoArgumente“ (wobei man richtige Argumente dort regelmäßig vergebens sucht) pamphletisiert der aus dem Rheinland stammende Ex-Vorsitzende der Nikotinistengruppe „Netzwerk Rauchen“ mal wieder gegen den Nichtraucherschutz (Link zum Text).

Der Anlass seines Lamentos ist diesmal das 10-jährige Jubiläum des Rauchverbotes in Irland. Wir erinnern uns: Die Iren waren die ersten in Europa, die ein gesetzliches und ausnahmsloses Rauchverbot an allen Arbeitsplätzen auf den Weg brachten. Also auch in Gaststätten. Und beim Lesen seines neuen Artikel wird klar: Lövenich hat immer noch nicht gelernt, wissenschaftlich korrekt zu argumentieren. Ein paar Beispiele sollen dies belegen:

Christoph Lövenich, der, wie bereits gesagt, früher mal beim „Netzwerk Rauchen“ ganz vorne auf den Barrikaden stand,  beschwert sich darüber, dass die Erkenntnisse, welche man aus dem irischen Rauchverbot gewann, in anderen Ländern ebenfalls zur Rechtfertigung eines strikten Nichtraucherschutzes herangezogen wurden.

Christoph Lövenich: So wurden auch angebliche Erkenntnisse aus Irland herangezogen, als 2007 in den deutschen Bundesländern die Diskussion über staatliche Rauchverbote in verschiedenen Einrichtungen begann. So griff man auf eine Studie zurück, die gesundheitliche Verbesserungen bei Kellnern seit dem Rauchverbot belegen sollte. Tatsächlich konnte diese von Rauchverbotsbefürwortern finanzierte und durchgeführte „Studie“ – in Zusammenarbeit mit einer das Rauchverbot unterstützenden Organisation und fast ausschließlich so denkenden Kellnern als Untersuchungspersonen – dafür keinerlei wissenschaftliche Substanz liefern.

Wie üblich sucht man für diese These wissenschaftlich haltbare Begründungen vergeblich. Der einzige Literaturhinweis, der in diesem Zusammenhang seitens des Autors ergeht, ist, man fürchtet es, ein Link auf eine Publikation der Organisation namens „Netzwerk Rauchen „. Also genau jenem Nikotinistengrüppchen, dem Lövenich vor einigen Jahren vorstand

Christoph Lövenich:  Netzwerk Rauchen/Forces Germany e.V. (Hg.): Kellner in Dublin wirklich gesünder durch Rauchverbote?, April 2007

So beweist man mit selbst erschaffener „Literatur“, was man schon immer beweisen wollte. Der Mann hat keine Vorstellung von exaktem wissenschaftlichen Arbeiten. Wenn kein anderer beweisen will, was ich meine, dann schreibe ich den „Beweis“ eben selber.

Weiterhin lässt sich der übrige Vortrag von Herrn Lövenich sehr leicht entkräften. Hier eine seiner Thesen:

Christoph Lövenich:  In den Jahren nach Inkrafttreten des Verbots mussten 1500 Pubs schließen, Tausende Arbeitsplätze gingen verloren, und dieser Trend hält weiter an, auch wenn Massenmedien gerne das gesetzliche Verbot als hauptausschlaggebenden Grund verschweigen. 

Sehr eigenartig. In Irland gehen also in großer Zahl Jobs in der Gastronomie verloren? Eine kurze Recherche ergibt, dass dieses Argument von Lövenich kompletter Unsinn ist. Oder anders gesagt: Der Mann verbreitet bewusst die Unwahrheit:

Warum in der irischen Tourismusbranche und Gastronomie Stellen zu finden sind:

Die steigende Anzahl der Touristen, die nach Irland reisen, übertrifft weiterhin Europas Durchschnitt. Dies führt zu einem ebenfalls steigenden Bedarf an Personal in Hotels, der Gastronomie und im Fremdenverkehr. Der Ausbau des Tourismus ist ein Schwerpunkt in Irlands Wirtschaftstrategie. Investitionen in Fremdenverkehrsmarketing und die Infrastruktur hat in 2004 mehr als 6 Millionen Touristen nach Irland gelockt.

Hinzu kommt, dass durch Irlands wirtschaftlichen Wohlstand und die damit steigenden Einkommen dazu führen, dass die Zahl der Restaurants und Freizeitparks ständig größer wird. Dementsprechend sind die Möglichkeiten in Irlands Gastronomie zu arbeiten für ausländische Jobsuchende sehr viel versprechend.

(Quelle irelandjobs.de)

Und wenn Lövenich gar nichts mehr einfällt, dann geht es los, mit dem üblichen „Früher, als man noch rauchen durfte, war alles viel lustiger“-Geblubber:

Christoph Lövenich:  Die Folgen totaler Rauchverbote alleine in der Gastronomie kann man nicht nur in Irland, sondern auch in denjenigen deutschen Bundesländern beobachten, in denen vergleichbare Gesetze gelten.

Aha. Und wie sieht es wirklich aus? Ein gutes Beispiel ist Bayern, wo bereits im August 2010 ein absolutes Rauchverbot in der Gatronomie eingeführt wurde. Hier die Sachlage 2 Jahre nach dieserm Zeitpunkt:

Umsatz des bayerischen Gastgewerbes zu Jahresbeginn gestiegen
Gastronomie schnitt deutlich besser ab als Beherbergung

Der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) stieg nach ersten Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 2,1 Prozent und real um 0,2 Prozent; die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 4,1 Prozent. Dabei konnte die Gastronomie sowohl in aktuellen Preisen (+3,1 Prozent) als auch in bereinigten Preisen (+1,1 Prozent) eine Umsatzsteigerung verbuchen, während in der Beherbergung zwar der Umsatz nominal zunahm (+0,7 Prozent), real aber zurückging (-1,2 Prozent). Die Beschäftigung stieg sowohl in der Gastronomie (+5,2 Prozent) als auch in der Beherbergung (+2,3 Prozent).

(Quelle Bayerisches Landesamt für Statistik)

Aber egal. Herr Lövenich muss ja nicht im Internet nach verlässlichen Quellen suchen. Fakten sind ihm sowieso verdächtig. Und er hat sie doch schon. Sie finden sich bei „Netzwerk Rauchen“, „VEBWK“ und anderen Pro-Lungenkrebs-Vereinen.

Christoph Lövenich:  In Nordrhein-Westfalen müssen sich außerdem Karnevals- und Schützenvereine mit entsprechenden Problemen herumschlagen. Neben den materiellen Aspekten wird der Verlust an Gemütlichkeit beklagt, an Lebensräumen, in denen man sich frei und ungezwungen bewegen konnte, an sozialen Kontakten und Wärme, nicht nur im buchstäblichen Sinne, wenn Raucher und ihre Gesprächspartner bei Wind und Wetter wie Hunde vor die Tür gejagt werden.

Offen gestanden, ich liebe die Ausarbeitungen von Christoph Lövenich aus Bonn. Seine Texte werden spätestens ab der Mitte, wenn dem Mann die Argumente ausgehen (so er jemals welche hatte), so selten dämlich, dass ich regelmäßig heftigst lachen muss. Durch das Rauchverbot in der Gastronomie werden also „Lebensräume“ vernichtet, in denen man sich „frei und ungezwungen bewegen kann“? LOL! Ich habe selten so einen ultimativen Blödsinn gelesen.

Denn zuerst mutet es fast groteskt an, von „Lebensraum“ zu sprechen, dort wo giftige, krebserregende Gase freigesetzt werden, die dem normalen Menschen den Atem stocken lassen und die zu Hustenreiz, Augenbrennen und Kopfschmerz führen. Warum man darüber hinaus für „soziale Kontakte“ in einer Bude sitzen muss, in der man eigentlich nur mit schwerem Atemschutz einigermaßen gefahrlos überleben kann, verstehe ich nicht. Eine Atemschutzmaske ist bei der Kommunikation doch eher hinderlich.

Und dann noch die ewig wiederholte Einlassung, man jage die Raucher wie Hunde vor die Tür wenn man ihnen das Rauchen in der Kneipe verbiete. Die ist immer wieder einen Extralacher wert. Wer nicht mal 30 Minuten in einer Gaststätte sitzen kann, ohne sich den nächsten Nikotinschuss in die Lungen jagen zu müssen, der sollte mal dringend mit einem Arzt reden. Normal ist sowas nicht. ICH muss nicht alle paar Minuten vor die Tür, wenn ich in einer Gaststätte sitze. Aber ich mache mir auch nichts aus dem aerosolen Giftcocktail, den sich diese Nikotinjunkies in kurzen Intervallen in ihre Körper ziehen müssen. Aber aus einem Grund ist der Vergleich von Rauchern mit Hunden schon nicht ganz unproblematisch: Kein Hund wird so dumm sein, freiwillig an einer Zigarette zu ziehen.

Zum Schluss habe ich jetzt noch ein besonderes Schmankerl vom „Genussfreund“ aus Bonn für Sie, dann ist aber auch gut mit dem Gequassel für den Krebs:

Christoph Lövenich:  Zwar lässt sich der Tabakkonsum niemals ausrotten, aber die Schäden, die dabei an der individuellen Selbstbestimmung und am gesellschaftlichen Miteinander entstehen, können noch deutlich heftigere Formen annehmen.

OK, wenn „indivudelle Selbstbestimmung“ auch den Suizid impliziert, wollen wir das mal akzeptieren. Jeder hat schließlich das Recht sich selbst zu Grunde zu richten. Primäres Problem des Herrn Lövenich ist aber sein verkürztes Denken. Wenn er den Selbstmord (also auch jenen auf Raten wie das Rauchen) als Option für sich selbst sieht, ist das vollkommen in Ordnung. Aber dass er dadurch anderen Menschen die Inhalation seines Giftmixes zwingend auferlegt, ist dann sicher nicht mehr akzeptabel.

Und in einem mag Herr Lövenich sicher Recht haben: Tabakdrogenkonsum wird es immer geben, eben weil es immer Menschen gibt, die Drogen nehmen müssen. Und die Unterschicht braucht eben auch eine Unterschichtendroge. Nicht jeder kann sich Kokain leisten. Aber es spricht nichts dagegen, Drogenkonsum massiv zu bekämpfen. Und damit eben auch die Tabakdrogen und ihren Konsum zurückzudrängen. Denn Drogen töten. Das gilt besonders für die legale Droge Tabak. Möglicherweise wird Herr Lövenich dieses Faktum auch mal am eigenen Leib verspüren. Dann ist es aber in aller Regel zu spät.

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Meinungsvielfalt wiederherstellen mit SEO. Teil 2

Ich habe gestern ein wenig über die Möglichkeiten referiert, mit SEO-Techniken die Meinungsvielfalt im Netz wieder herzustellen (Link). Dies gelingt,  indem man gezielt Seiten mit abweichender Meinung bei Google vorne im Ranking plaziert. Dann habe ich erläutert, welche Folgen dies für Raucherrüpel haben kann, über deren verbale Exzesse auf diesen Seiten ebenfalls berichtet wird. Im Nachgang dieses Blogeintrages möchte ich mich noch einmal ganz kurz mit dem Google-Scoring für das sog. „Netzwerk Rauchen“ beschäftigen.

Heute am 05.04.2014 sieht das Google Suchergebnis für „Netzwerk Rauchen“ nämlich bereits so aus wie unten gezeigt.  Man sieht also, dass man mit aktiver Anwendung von SEO-Techniken für die Meinungsvielfalt im Netz einiges tun kann. Rot eingerahmt sind die kritischen Seiten, die sich mit dem Wirken dieser aggressiven Gruppe von Nikotinabhängigen beschäftigen.

 

Google-Suchergebnis für "Netzwerk Rauchen" am 05-04-2014

Google-Suchergebnis für „Netzwerk Rauchen“ am 05-04-2014

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