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Rücksichtslose Raucher: Zu faul zum Über-die-Straße-gehen

Raucher sind oft fett, unbeweglich und jeder Meter zu laufen ist ihnen zu viel. Und über die Straße zu gehen geht gar nicht. Da muß man dann eben auch unter dem Fenster des Krankenzimmers eine durchziehen. Oder zwei. Der Patient dahinter findet den Gestank sicher toll und wird ganz schnell wieder gesund, damit er den Gestank nicht ertragen muß.

Roland Dittmar aus München ist zu faul um über die Straße zu gehen

Roland Dittmar aus München ist zu faul um über die Straße zu gehen

Rauchen unter dem Krankenzimmer ist echt das Allerhinterletzte. Keine Frage. Aber für den echten Assiraucher ist Verzicht kein Thema. Was kann Dittmar also tun, damit das nicht wieder vorkommt? Hier die Tips:

1. Abspecken
2. Mehr abspecken
3. Rauchen aufhören
4. Laufen
5. Mehr laufen
6. Noch mehr laufen

(Alles sehen auf facebook)

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Roland Dittmar – Blödheit im Quadrat ins Netz gespammt

Roland Dittmar ist Schriftführer eines unbedeutenden Tarnvereins des Tabaklobbyisten Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München. In dieser Funktion postet er regelmäßig dümmlichste Meldungen in ca. zwei Dutzend Rauchergruppen bei facebook. Roland Dittmar kämpft dabei mit Nachdruck dafür, dass seine Mitmenschen entweder tödliche Erkrankungen durch das Passivrauchen erleiden oder als aktive Raucher sich selbst möglichst uneingeschränkt Sterbehilfe leisten dürfen. Sein Verein „bft e. V.“ nennt dieses dann das Eintreten für „Freiheit und Toleranz“.

Seine Nachrichten aus der Welt des Tabaks fallen regelmäßig durch ihre dümmlich-vereinfachend bzw. die Tatsachen verdrehenden Inhalt auf. Und solch einen Blödsinn hat der Mann aus München gestern wieder im Netz publiziert:

Roland Dittmar: Irreführung des Verbrauchers: BGH legt dem EuGH zur Entscheidung folgenden Sachverhalt vor:

Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union die Frage vorgelegt, ob die Aufmachung eines Lebensmittels durch bildliche Darstellungen das Vorhandensein einer Zutat suggerieren darf, obwohl tatsächlich eine normalerweise in diesem Lebensmittel verwendete Zutat durch eine andere Zutat ersetzt wurde, solange der verwendete Austauschstoff im Zutatenverzeichnis genannt wird.

Die Frage, die hier zu klären ist, ist eher einfacher Natur: („Muss wirklich genau das in einer Handelsware drinstecken was draufsteht oder reicht es, wenn die Substanz mal drin war aber nun durch eine ähnliche ersetzt wurde?“.  So weit, so gut.

Roland Dittmar gelingt es jetzt in einer selten einfältigen geistigen Mehrfachpirouette diesen, doch sehr allgemein klingenden Sachverhalt, auf die neuen Schockbildchen, mit denen seine Krebstängel demnächst „verziert“ sein werden, zu übertragen:

Roland Dittmar: Auf unseren Zigarettenpackungen werden demnächst Schockbilder aufgedruckt, die auch kein Inhalt der Verpackungen darstellt. In keiner Verpackung wird man kaputte Lungen oder verfaulte Zähne finden. Wird hier der Verbraucher getäuscht???????? Brüssel – bitte antworten!!!!

Das ist aber jetzt schon eine sehr abwegige Sichtweise. Untypisch bei Rauchern ist sie jedoch nicht. Denn entweder der Mann ist wirklich so dumm wie er tut oder er hat einfach nur einen Aufhänger gesucht, um mal wieder eine selten krude Story in facebook rausspammen zu können.

Natürlich liegt einer Packung  „Ende mit 23“, „Cancerfield“,  „Mordboro“ oder „Teer Export“ kein Lungentumor bei. Aber man muss schon ausgemacht dämlich sein, um einen Zusatzstoff, der in der Verpackung enthalten ist, mit einer Folge des Konsums des Inhaltes der Packung zu verwechseln. Außerdem steht auf den Packungen seiner Krebsstängel eben nicht „Enthält Lungenkrebs“ sondern „Verursacht Lungenkrebs„. Leuten wie Roland Dittmar diesen kleinen Unterschied klarmachen zu wollen, ist aber wohl mit dem Unterfangen vergleichbar, einer Telefonzelle das Klavierspielen beibringen zu wollen. Das muß einfach scheitern.

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