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Guter Rat ist teuer. Schlechter Rat ist unbezahlbar.

Preisfrage: Von wem würden Sie sich beraten lassen, wenn sie eine rechtliche Frage haben? Von einem Rechtsanwalt, der den Beruf studiert und gelernt hat oder von einem LKW-Kutscher der früher mal als Gastwirt gejobbt hat und der mit einem Kompanon zusammen arbeitet, der vor Jahren als Geschäftsmann mit Pauken und Trompeten Pleite gegangen ist? Von den zuletzt genannten wohl kaum. SIE sind ja nicht bescheuert.

Ingo Hutz aus Solingen und sein Kollege Franz Schwarz sind im Gegensatz zu Ihnen auf zwei solche bizarre Typen reingefallen. Schwarz besitzt in der Stadt, die für ihren Stahl berühmt ist, die Kneipe „Mumms“. Unglaublich, aber wahr: Schwarz und Hutz haben genau den entscheidenden Fehler gemacht und jetzt steht die Rechung zwecks Begleichung an. Denn der Kneiper hat in seinem Schuppen ein paar „Partys“ feiern lassen wollte, die so wohl der Gesetzeslage nicht 100% entsprechen, um es mal vornehm auszudrücken. Konkret: Die beiden haben sich nach allen Regeln der Kunst verarschen lassen.

Die dumme Idee zu dem Projekt der Raucherparty kam von zwei absolut durchgeknallten Typen aus der Raucherszene – Gerald Rademacher, Spitzname „Radi“ aus Düsseldorf, und Ronald Blumberg der in Radevormwald lebt. Diese beiden Superexperten für „alles was Recht ist“ haben sich etwas selten Bescheuertes ausgedacht. Eine Idee mit deren Hilfe man in Nordrhein-Westfalen trotz strengem Rauchverbot in Kneipen wieder rauchen dürfen soll. Und so ziehen Trucker-Radi und Pleite-Ronnie seit ein paar Monaten gemeinsam durch das ganze Bundesland um die Wirte von Kleinkneipen davon zu überzeugen, daß man nämlich nur eine „Versammlung nach Artikel 8 Grundgesetz“ in einer Kneipe ausrufen müßte, dann wäre dort das Rauchen wieder erlaubt. „Dachschaden oder nicht?“ – Das ist hier keine Frage mehr.

Wie die beiden auf diesen ausgemachten Schwachsinn kommen? Keine Ahnung. Wahrscheinlich haben die Crystal oder ein anderes Zeug in Zigaretten gestopft, um sich brainmäßig zu dopen. Aber da wo nichts ist, kann man halt auch nichts dopen.

Egal was war, jetzt muß ordentlich Geld gesammelt werden. Denn der Party-Spaß wird langsam teuer. Das Ordnungsamt in Solingen wollte den ausgemachten Quatsch der Nicotiniker nämlich nicht einfach so stehen lassen und schickte einen Bußgeldbescheid. Mehrere hundert Euro schwer. „Nix da Helmut-Party! Kohle her!“ heißt stattdessen das Motto:

Ingo Hutz - Post vom Ordnungsmat: Zahlemann und Söhne!

Ingo Hutz – Post vom Ordnungsamt: „Zahlemann und Söhne“ bitten um Rückruf!

Jetzt kommt Hutz aufs Spielfeld. Er hat eine Mission. Er bettelt um Geld. Nicotiniker sind nämlich immer knapp bei Kasse und das „Mumms“ ist wohl nicht gerade die wahre Goldgrube. Jetzt bettelt Hutz auf facebook um ein paar Euronen denn der Anwalt will, oh Wunder, Geld sehen:

Ingo Hutz bettelt um Geld

Ingo Hutz bettelt um Geld

Welche Lehre ziehen wir daraus? Ganz klar: wer sich auf die falschen Leute verläßt und selbst von nix Ahnung hat ist der Gekniffene, wenns hart auf hart kommt. Aber „Hauptsache Rauchen!“. Nicotin frißt Hirn. Is so!

Tip für Ingo: Wende Dich doch einfach mal an Blumberg und Rademacher. Die haben sich den Mist ausgedacht mit dem sie Euch geleimt haben. Also sollen die auch dafür die Kohle rüberwachsen lassen. Blumberg kann mit Geld umgehen. Das hat er beweisen.

(Alles lesen auf facebook)

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Raucherfaschismus

Das irre Geschwätz von Jürgen Vollmer einfach um 180 Grad gedreht. Mit genialem Ergebnis. Man sieht sofort, wie komplett krank der Stuss ist, den der Hobbywettermann dort verzapft.

Kai Schwarzer: Kölner Krampfraucher dreht durch, Killerphantasien inclusive

Es gibt normale Menschen, es gibt Raucher und es gibt irre Raucher. Zu der letzten Gruppe darf man zweifelsohne den bekannten Kölner Krampfraucher Kai Schwarzer dazuzählen. Hier im Blog ist er ja schon mal gewürdigt worden. Er führt einen verzweifelten Feldzug gegen einen bekannten Nichtraucherblogger, Peter R. aus W. Dabei steigert sich Schwarzer in einem immer tieferen Irrsinn hinein. Denn wie man auf dem Blog von Peter lesen konnte muß der Kölner Rauchfreak Strafanzeigen gleich serienweise gegen den Blogger abgeschoßen haben. Es scheint so daß der Herr Kai aus Kölle mehr und mehr völlig abdreht. Der Blog von Peter mit einer kleinen Liste was Schwarzer so abgezogen hat ist unter der Adresse

http://peterrachow.wordpress.com/category/kai-schwarzer-koln/

zu finden. Außerdem gibt es im Blog von Destruxol auch eine Menge zu Schwarzer:

http://destruxol.wordpress.com/2014/05/24/kai-schwarzer-wird-aggressiver/

In Peters Blog kann man sehen, daß Schwarzer ihn mehrfach bei Vorgesetzten denunziert hat. Die schwachsinnigen Schreiben des Herrn Schwarzer muß man schon mal gelesen haben um zu wissen wie wahnsinnig Raucher sein können. Sie stehen auch auf dem Blog, wenn auch nicht namentlich genannt. Die ganze Action war 100% erfolglos, na klar.

Mit diesem abgefahren kranken Irrsinn gibt Kai Schwarzer aber noch lange nicht auf. Denn weil das alles nichts genutzt hat um den gehaßten Blogger fertigzumachen hat und Schwarzer nun mit leeren Händen dasteht bleibt ihm nichts mehr Anderes übrig als die Phantasie in der dann doch alles wieder gut wird. Bei Kai Schwarzer sieht das so aus daß der sich bildlich plastisch vorstellt wie er seinen Feind töten würde:

Kai Schwarzers Killerphantasien

Kai Schwarzers Killerphantasien auf facebook, Pinnwand von Djuna Luna

In meinen Tagträumen habe ich Peterchen schon mindestens hunderttausend mal erschossen, mit dem Auto überfahren oder einfach nur erdolcht. (Kai Schwarzer aus Köln)

Wäre es nicht eine gute Idee, wenn mal die Polizei bei dem Herrn in Köln vorbeischauen würde oder gleich das weiße Auto mit der Spezialjacke? Der Herr Schwarzer ist nämlich ein Fall für einen Nervenarzt.

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Netzwerk Rauchen – Nikotiniker mit Rechenschwäche

Interessant ist die Unbedarftheit dieses dubiosen Rauchernetzwerkes namens „Netzwerk Rauchen“ und insbesondere seiner Forumsschreiber in einfachsten Fragen der Mathematik. Nehmen wir ein Beispiel: In diesem Forum des Netzwerk Rauchen wird immer wieder behauptet, die Passivrauchstudie des DKFZ sei schon alleine deshalb unseriös, weil die meisten Passivrauchopfer (namentlich 2/3) ja bereits über 85 Jahre alt gewesen seien. Eine Stellungnahme aus dem o. g. Forum:

Netzwerk Rauchen mit eklatanter Rechenschwäche

Netzwerk Rauchen mit eklatanter Rechenschwäche

Nun, Dyskalkulie kommt in der Bevölkerung relativ häufig vor, außerdem weisen die entsprechenden Schreiber des Forum in einigen Fällen wohl kaum einen entsprechenden Bildungsabschluss auf, um die Zahlen des DKFZ nachprüfen zu können. Wir wollen das an ihrer Stelle hier nachholen.

Die Tabelle summiert für alle genannten Todesarten die durch Passivrauchen verusacht wurden (mit Ausnahme des frühen Kindstodes, SIDS, diese 60 Fälle wurden zur Schlussrechnung zugefügt) die Opfer auf und differenziert nach Alter. Dabei kann man sehr gut erkennen, dass die Behauptung 2/3 der Opfer seien über 85 Jahre alt gewesen, schlichter Blödsinn ist. Das „Netzwerk Rauchen“ erzählt den Lesern seiner Webseite netzwerk-rauchen.de glatten Unsinn.

Schwachsinn des Netzwerk Rauchen richtiggestellt

Schwachsinn des Netzwerk Rauchen richtiggestellt

Und so wird wieder mal deutlich, dass das verquere „Netzwerk Rauchen“, eine Vereinigung von Tabakdrogenabhängigen, entweder bewusst die Unwahrheit verbreitet oder aus mangelnder Fachkompetenz heraus dummes Zeug erzählt. Und das Schlimmste dürfte sein: Die Mitglieder und insbesondere die Vorstand dieses „Netzwerk Rauchen“ glauben den Stuss selbst.

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Von Denunzianten und „An-Schwaerzern“

Diesen Artikel auf dem Blog von Peter Rachow empfehlen wir allen unseren Lesern:

http://peterrachow.wordpress.com/2014/03/11/der-an-schwaertzer-der-woche/

Einfach köstlich!

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Rauchen ruiniert die Zähne

Daß das Rauchen eine der größten Dummheiten ist, die man sich antun kann (in etwa vergleichbar mit Bungee-Springen ohne Seil) weiß jeder, der noch halbwegs bei Verstand ist. Neben Lungenkrebs und anderen Tumoren an allen möglichen Stellen des Körpers leiden Herz, Blutgefäße usw. usw. Daß Rauchen auch ein Zahnkiller ist, weiß man ebenfalls. Als Beispiel dafür nennen wir Michael Löb, Bundesvorsitzender des „Netzwerk Rauchen“. Unter dem URL unten findet man einen Bericht des SWR zum Thema „Rauchen auf Spielplätzen“. Im Interview sieht man eben den genannten Herrn. Man sehe einmal in den Mund des Herrn Löb, wenn er diesen auftut. SWR-Bericht mit Michael Löb Ein derart ruiniertes Gebiß mit gelben Zähnen ist sicher auch auf das Rauchen zurückzuführen. Der Mann raucht laut Bericht immerhin eine Schachtel am Tag.Und das sieht man. Haaaach!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen - Mit aller Kraft für den Krebs!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen – Mit aller Kraft für den Krebs!

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Von Rauchern und Ratten

Kampfraucher sind eine sehr aggressive Gruppe von Menschen. Ihr Verhalten kann sehr oft nur noch als „hochgradig asozial“ bezeichnet werden.  Im Wesentlichen unerforscht ist in diesem Zusammenhang das Ursache-Wirkungsgefüge dieses devianten Verhaltens. Zentrale Frage: Macht Rauchen einzelne Menschen asozial oder rauchen bestimmte Menschen, weil sie aoszial sind? Ohne dieser Frage näher nachgehen zu wollen, soll heute eine zutiefst widerliche Sichtweise der Kampfraucher auf ihre Gegner besprochen werden.

Im Zentrum dieses Angriffs auf Rauchgegner steht als Urheber der Werkzeughändler Ronald Blumberg aus Radevormwald:

Ronald Blumberg aus Radevormwald vergleicht Rauchgegner mit Ratten

Ronald Blumberg aus Radevormwald vergleicht Rauchgegner mit Ratten

Herr Blumberg vergleicht in seiner an Widerlichkeit kaum mehr zu steigernden Art doch tatsächlich Rauchgegner (immerhin Menschen!) ganz einfach mit Ungeziefer, namentlich Ratten. Besonders pikant ist hierbei die Tatsache, daß derartige Vergleiche nicht gerade neu sind. Denn bereits in der nationalsozialistischen Ideologie wurden Juden oft mit Ratten gleichgesetzt, beispielsweise im Film „Der ewige Jude“.

Ein kleiner Widerspruch: Der Vergleich von Rauchgegnern mit Nazis wird dabei seitens der asozialen Hardcoreraucher immer wieder gerne verwendet, auch wenn man selbst gerne Anleihen aus der Nazi-Ideologie macht.

Doch mit einem einfachen Ratten-Vergleich läßt es Ronald Blumberg aus Radevormwald nicht bewenden: Er legt nach und zeigt, was er am liebsten mit dem „Ungeziefer“ Rauchgegner machen würde, indem er eine tote Ratte im Rinnstein abbildet:

Ronald Blumberg aus Radevormwald  hat Rauchgegner am liebsten tot

Ronald Blumberg aus Radevormwald hat Rauchgegner am liebsten tot

„So soll’s sein!“ schreibt Herr Blumberg in einer an Dummheit, Widerlichkeit und Asozialität nicht mehr zu steigernden Art unter die tote Ratte. Er möchte offenbar alle Rauchgegner tot sehen, so ist er von seiner Droge bereits beherrscht. Herr Blumberg, mit Verlaub: Sie sind ein widerlicher Kotzbrocken und ich schäme mich, der gleichen Spezies wie Sie anzugehören. Sie ekeln mich an!

(Quelle: facebook Raucher in Deutschland)

Und auch andere Asoziale haben mit diesem Vergleich gar kein Problem:

Herbert Winkler Wo Ratten auch auftauchen, tragen sie Vernichtung ins Land, zerstören sie menschliche Güter und Nahrungsmittel. […] Sie sind hinterlistig, feige und grausam und treten meist in großen Scharen auf. Sie stellen unter den Tieren das Element der heimtückischen, unterirdischen Zerstörung dar – nicht anders als die Antiraucher unter den Menschen.

Mehr zu Ronald Blumberg aus Radevormwald

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Kai Schwarzer aus Köln will jemandem „das Maul stopfen“

Kai Schwarzer aus Köln ist ein weiterer aggressiver Raucher, der gerade anfängt, sich durch das Internet zu stalken. Wir von raucherdossiers wollen es uns nicht nehmen lassen und ihn bei seinen ersten Versuchen begleiten. Denn wir kennen uns aus mit rüpelfreudigen Rauchern. Folgen wir diesem hoffnungsvollen Talent also auf seinen ersten Wegen durch die Welt des Qualmpöbelns.

Im öffentlichen Forum auf facebook Mündige Solinger Bürger gegen Rauchverbot postet er folgenden Artikel:

Kai Schwarzer Sag einmal Ron, wenn der Herr R….. einen neuen Blog eröffnet hat, würde es Dir etwas ausmachen mir eine E-Mail an meine private E-Mail Adresse zu schicken, mit einem Link zu dem neuen Blog des Herrn R……. Es kann dann auch niemand anderes sehen. Meine E-Mail-Adresse lautet: Kschwarzer.koeln@web.de

Mich interessiert das nämlich deshalb so sehr, da ich beabsichtige, weitere rechtliche Schritte gegen den Herrn R….. ein zu leiten, um ihm endgültig das Maul zu stopfen. Wenn ich nun beweisen kann, dass er genau so weiter macht, dürfte das im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen ihn von Interesse sein und ich könnte ihm noch mehr Ärger machen. Irgendwann wird es richtig teuer für ihn, da noch viel mehr Ermittlungen gegen ihn laufen, wie ich aus zuverlässiger Quelle weiss. Wenn es Dir nichts ausmacht, wäre ich Dir sehr dankbar!<br>

Gesendet: Dienstag, 04. März 2014 um 17:27 Uhr

Kai Schwarzer aus Köln will PR das Maul stopfen

Kai Schwarzer aus Köln will PR das Maul stopfen

Oha, da ist einer aber wirklich ganz schlecht drauf. Er will also „dem Herrn R…..“ unbedingt „endgültig das Maul stopfen„? Da bleibt nichts anderes zu vermelden als daß Kai Schwarzer, Kampfraucher aus Köln, hier wohl neben der typischen „Toleranz“ der Tabakgenießer einer wahnhaften Idee verfallen ist.

Der Herr Kai Schwarzer aus Köln scheint wirklich nicht besonders angetan zu sein vom Wirken des Herrn R.:

Kai Schwarzer Ich habe eine Nachricht, die einige bestimmt freuen wird. Ihr kennt doch bestimmt das Anti-Raucherforum mit dem klangvollen Namen „Raucherwahnsinn.de“ des Herrn P…. R….. aus W…. am R….. Dieses Hassforum, welches unter der Webadresse: http://www.raucherwahnsinn.de erreichbar war, existiert seit Januar 2014 nicht mehr! Höchstwahrscheinlich ist die Ursache hierfür, dass ich gegen den werten Herrn R…. auf Grund dieses Forums einen Strafantrag gestellt habe. Dieser wird von der Staatsanwaltschaft Landau in Rheinland-Pfalz bearbeitet. Kurz darauf wurde das Forum geschlossen. Dann zog es der Herr R…. vor, mich persönlich per E-Mail zu beleidigen. Natürlich habe ich dann den zweiten Strafantrag gestellt. Kurz gesagt, gegen den hochgeschätzten Herrn P…. R…. laufen zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung.

(Quelle)

Soweit uns bekannt ist, wurde raucherwahnsinn.de nicht wegen irgendeiner Strafanzeige des Herrn Schwarzer aus Köln stillgelegt, sondern weil es den Schreibern dort wohl irgendwie „langweilig“ wurde. Aber Herr Schwarzer scheint der wahnhaften Idee verfallen, ER habe mit SEINER Strafanzeige etwas bewirkt. Sei es drum, im Wort „Irrglauben“ steckt eben das Wort „irre“ drin. Wir bleiben jedenfalls an dem Mann dran.

(Hinweis: Den vollen Namen des Stalkingopfers von Herrn Kai Schwarzer haben wir aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht.)

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Gute Idee! Rauchverbot auf Spielplätzen auch in Stuttgart

Nach der Stadt Karlsruhe wird es auch in Stuttgart bald ein Rauchverbot auf Kinderspielplätzen geben:

Die Stadt Stuttgart arbeitet derzeit ihrerseits an einer entsprechenden Vorlage, die Ende des Monats im Gemeinderat diskutiert werden soll.

Stimmt das Gremium mehrheitlich für das Rauchverbot, dürfen die Qualmer schon in Kürze von den öffentlichen Spielplätzen in der Stadt verscheucht werden. Bei Verstößen, sagt ein Sprecher der Stadt, drohten Anzeigen. „Uns geht es dabei weniger um den giftigen Qualm. Der verteilt sich im Freien ja rasch. Das Problem sind vielmehr die gefährlichen Zigarettenkippen auf dem Boden, an denen sich Kleinkinder vergiften können.“

(Stuttgarter Zeitung)

Asoziale Raucher vermüllen ihre Umgebung, das ist bekannt. Man sehe auf dem Bahnhof ins Gleis, auf der Straße auf den Boden oder auf dem Spielplatz auf den Sand. Überall liegen Berge von Kippen, derer sich Assiraucher nach dem „Genuß“ auf schnelle und umkomplizierte Weise entledigt haben. Wem seine eigene Gesundheit egal ist, dem geht auch seine Umwelt am A… vorbei.

Aber um etwas weiteres geht es bei einem Rauchverbot auf Spielplätzen ebenfalls: Kinder sollen beim Spielen keine süchtigen Nikotiniker als falsche Vorbilder sehen. Kinder lernen, besonders im frühen Alter, durch Nachahmung. Je weniger diese Kinder in ihrer Umgebung Raucher sehen, desto weniger werden sie das krankhafte Inhalieren von Tabak als Normalverhalten verinnerlichen. Sie werden dadurch wesentlich weniger Gefahr laufen, ebenfalls im späteren Leben zu einer kaputten Suchtperson zu werden, deren Leben und Trachten primär auf den Erwerb und Konsum einer tödlichen, krank und sie fertig machenden Droge ausgerichtet ist. Sie werden mit einer weit höheren Wahrscheinlichkeit gesund und selbstbestimmt aufwachsen und sich nicht zu einem Kippenjunkie entwickeln. Und deshalb sollte es strenge Rauchverbote überall dort geben, wo Kinder sich bevorzugt aufhalten. In Kindergärten und Schulen ist das bereits der Fall. Auf Spielplätzen wird es kommen.

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Reingefallen – Raucher graben uralte Kamellen einer Verblödungspublikation aus

Ein Tabakfreak auf „Raucher in Deutschland“ hat doch tatsächlich eine uralte Kamelle der Süchtigentruppe „Netzwerk Rauchen“ ausgegraben, die vor Jahren im Internet ein paar Ausgaben lang für Heiterkeit sorgte. Der Schwachsinn hieß „Neues vom Schelm“. Und die Nikotiniker fahren sowas auf diesen Blödsinn ab, daß man wirklich Angst bekommt.

Neues vom schwachsinnigen Schelm

Neues vom schwachsinnigen Schelm

(Fundort)

Die im Internet abrufbare Seite „Neues vom Schelm“, wurde erstellt einer unbekannten Autorengruppe oder eines Einzelautors. Sie hatte den Zweck, wissentlich Unwahrheiten über das Rauchen und seine schrecklichen Folgen im Netz zu verbreiten. Angesiedelt sind der oder die Autore(n) im Umfeld des sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“, einer militanten und extrem aggressiven Splittergruppe, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Nichtraucherschutz in Deutschland wieder abzuschaffen. Die Betreiber dieser nikotinsüchtigen Kleinstgruppe mit wenigen Mitgleidern wollte vor allem ihren Mitgliedern und Sympathisanten die Möglichkeit geben, wieder ungehindert immer und überall Tabakdrogen konsumieren können.

Ein wesentlicher Teil der Strategie dieser dubiosen Gruppe ist es, immer neue Webpräsenzen zu erfinden um ihre offenkundigen Unwahrheiten unter das Volk zu streuen. Eine dieser Präsenzen ist wie gesagt ein kleines „Blättchen“ namens „Neues vom Schelm“ (http://neues-vom-schelm.de/). Dort werden in unregelmäßigen Abständen Pamphlete veröffentlicht, die ausschließlich der gezielten Desinformation und der Lüge dienen. In diesen Texten wird mit sehr einfachen rhetorischen Mitteln versucht, gegen den Nichtraucherschutz Stimmung zu machen und die seriöse Wissenschaft, die sich mit dem Tabakrauchen und seinen teilweise schrecklichen Folgen auseinandersetzt, zu diskreditieren.

Eines dieser Pamphlete wollen wir nachfolgend exemplarisch untersuchen, um herauszuarbeiten, mit welchen inhaltlichen, textlichen und stilistischen Mitteln die Autoren arbeiten, um ihre unseriösen Ziele gegen alle Vernunft zu realisieren.

Hier das Original des Textes: http://neues-vom-schelm.de/_gesund.html

Zitierte Originalpassagen sind in rot bzw. „“ gehalten.


„Raucher sterben früher“

Dies dürfte so ziemlich die einzige wahre Aussage in der ganzen textlichen Darbietung sein. Da sie am Anfang steht, kann man hier die Lektüre auch einstellen. Aber wir wollen ja den Text analysieren…

„Rauchfrei, gesund und glücklich?“

Schon alleine diese erste Frage ist suggestiv. Und derartige Fragen werden uns noch sehr oft begegnen. Die Antwort wird, wie bei Suggestivfragen üblich, auch gleich mitgeliefert, und sie lautet zwangsläufig „Nein“. Zumindest in der Sicht der Autoren. Denn wer seine eigene Gesundheit nach Kräften für seine Sucht ruiniert, dem ist wohl kaum zuzutrauen, daß er die obige Frage mit „Ja“ beantwortet. Weiterhin ist ja auch allgemein bekannt, daß man durch Rauchverzicht nicht unbedingt und damit zwangsläufig glücklich wird. Aber daß man durch Nichtrauchen gesünder wird, ist jedem geistig normalen Menschen einsichtig. Da man aber nicht glücklicher wird, so wird einem von den Autoren suggeriert, wird man eben auch nicht gesünder. Ein sehr leicht zu durchschauendes sprachliches Vorgehen indem man verschiedene Begriffe vermengt, die jeweils positiv besetzt sind. Verneint man dann den einen, verneint sich der andere automatisch mit.

„’Rauchen schadet Ihrer Gesundheit’: eine Binsenweisheit, die allgemein bekannt ist und von nahezu jedem akzeptiert wird.“

Durch diese Formulierung soll die angebliche „Binsenweisheit“ (die bekanntermaßen gesicherte Erkenntnis ist) in Zweifel gezogen werden. Denn wenn „nahezu jeder“ sie akzeptiert, so wird es auch einige wenige Wissende geben, die sie nicht akzeptieren. Und wer dies ist, ist natürlich ebenfalls schon klar. Mit anderen Worten: Die Masse lässt sich verdummen, die Damen und Herren Nikotinsüchtigen, die diesen Text verfaßt haben, gehören zum kleinen Kreis der Wissenden und lassen uns nun daran teilhaben. Man darf also gespannt sein.

„Stimmt es aber wirklich, dass wir Raucher, würden wir nur mit dem Rauchen aufhören, dann auch gesünder bleiben und länger leben würden?“

Interessant an diesem Text ist, daß er einleitend fast nur mit Fragen aufwartet und im Gegenzug keinerlei konkrete Aussagen oder gar Antworten auf diese Fragen liefert. Die Fragen beziehen sich dabei immer auf gesichertes Allgemeinwissen, das den Autoren aber bei der Verfolgung ihrer Ziele aber ungelegen kommt, und daher stellen sie dieses als fragwürdig dar. Ein Sachverhalt, den man als Rauchsüchtiger nicht akzeptieren mag, wird also durch Fragen in Frage gestellt.

„Immerhin gab es schon genügend andere Fälle, in denen hat es die Menschen eben nicht gesünder gemacht, wenn sie gläubig taten, was gerade als ‚gesundheitsfördernd’ in aller Munde war. Denn die Wissenschaft hat dabei schon so manchen Irrweg eingeschlagen.“

Auffällig ist hier auch wieder das vollkommene Fehlen von Belegen. Wo haben Menschen, die gesund leben, durch eben diesen Lebensstil gesundheitliche Nachteile erlitten? Kein Beleg, kein Beweis, nur Mutmaßungen und unbewiesene Behauptungen werden angeführt. Daß es „immerhin“ entsprechende Fälle gegeben haben soll, ist reines Stammtischgeschwätz. Vollkommen unwissenschaftlich und vom geistigen Niveau her äußerst dürftig. Und am Ende des Absatzes erscheint dann noch ein sehr ungenauer Verweis auf „die Wissenschaft“ im Allgemeinen. Welche Wissenschaft (Medizin, Biologie, Chemie, Physik oder eine Geisteswissenschaft) genau gemeint ist, welche Studien oder Erkenntnisse betroffen sein könnten, wird ebenfalls verschwiegen. Fazit: Nichts Konkretes, nichts Nachprüfbares, keine Wissenschaft. Nur sinnleeres und weitgehend dummes Gerede.

„Das kann selbstverständlich auch das Rauchen betreffen.“

Aha. Jetzt kommt man zum Kern der Sache. Es könne auch das Rauchen betreffen. Aber auch hier wieder keinerlei Konkretisierung, keine Verdeutlichung, was genau gemeint ist. Jeder Leser darf sich selbst aussuchen, wie er den Satz verstehen möchte. Nur inhaltsloses Bla-Bla, das man so oder ähnlich auf jedem Stammtischtreffen hören kann, wenn nur genug geraucht wird. Und es wird in aller Regel von Menschen ausgesprochen, die vermutlich genau so viel von Wissenschaft verstehen, wie die Autoren dieses Textes. Nämlich rein gar nichts.

„Sie finden diesen Satz ketzerisch? Wissenschaft sollte aber immer die unvoreingenommene Suche nach der Wahrheit sein. Sonst verhält sie sich wie der Mann aus dem Witz, der seinen Schlüssel unter der hellen Straßenlaterne leichter zu finden glaubt, obwohl er ihn dort gar nicht verloren hat.“

Das Problem dieser Autoren ist eben, daß sie mit Wissenschaft nicht allzuviel am Hut haben, erkennbar allesamt über keinerlei entsprechende wissenschaftliche Ausbildung verfügen. Im Gegenzug aber meinen sie, mit der Wissenschaft ganz allgemein ins Gericht gehen zu müssen. Derartig hanebüchen vorgetragene Wissenschaftskritik von Nicht-Wissenschaftlern wirkt dabei einfach nur lächerlich und über alle Maßen dumm. Ziel der Autoren ist es also vordringlich, allgemein Zweifel am Arbeiten von Wissenschaft zu säen. Einer Wissenschaft, die man nicht versteht, deren Ergebnisse man aber mißbilligt, weil sie der eigenen Auffassung von den Ursachen und Folgen des eigenen Tabakdrogenkonsums widersprechen.

Und über den dann in obigem Absatz noch nachgeschalteten „Witz“ muss man gar nicht reden. Dieser besitzt so viel Themenbezug als ob man das Rezept einer „Pizza Margherita“ in dem Text eingeflochten hätte.

„Der Mensch als Ganzes ist mehr als nur die Summe seiner als ‚Einzelteile’ betrachteten Organe und eine Antwort auf die Frage, was Sie gesund erhalten wird, gar nicht so einfach.“

Und hier wird es dann endlich wirklich esoterisch, wir haben ja bereits darauf gewartet. Der Mensch sei ein Ganzes, so wird gesagt. Das ist zwar schön und richtig, aber leider auf das Thema „Rauchen“ nicht anwendbar. Denn wer raucht, schädigt zwar alle Organe mit den zugeführten giftigen und krebserregenden Substanzen, aber es wird immer in aller Regel ein Organ zuerst versagen. So erleidet das Opfer dann einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder es bildet sich ein Tumor in einem Organ. Das traurige und fatale Ergebnis das jahrelangen „Rauchgenußes“.

„Stoffe zu vermeiden, von denen Sie befürchten, krank zu werden, kann nicht falsch sein.“

Man lese diesen Satz, reflektiere kurz, und gehe dann sofort zum nächsten:

„Andererseits zeigt sich daran, dass Kinder, die in sehr hygienischen Verhältnissen aufwachsen, besonders häufig an Allergien und Asthma* leiden, dass zu wenig Kontakt mit schädlichen Stoffen auch schaden kann.“

Diese Anordnung von Sätzen ist beispielhaft für das Vorgehen der Autoren. Sachverhalte, die keinen Bezug zueinander haben, die aber oberflächlich betrachtet verknüpft werden sollen, werden in einem Atemzug genannt. Aus der Nacheinanderschaltung dieser beiden Sätze (deren Aussagen sich auf völlig unterschiedliche Sachverhalte von äußeren Einflussfaktoren beziehen), erreicht die gesamte Aussage beim Leser folgenden Eindruck: „Wenn ich Tabakrauch einatme, stabilisiert dies meine Gesundheit.“

Die Realität: Jeder weiß, daß man sich von bestimmten Stoffen möglichst fernhalten sollten, besonders von giftigen und krebserregenden Stoffen. Also sollte man unter allen Umständen nicht rauchen und auch keinen Tabakrauch einatmen. Diese chemischen Schadstoffe haben allerdings nichts mit der Allergievermeidung aus dem zweiten Satz zu tun. Denn bei der heute oft übertriebenen Hygiene, auf die dieser Satz abzielt, handelt es sich um das Vermeiden von Kontakt mit Bakterien und Viren, also mit Krankheitserregern, die z. B. viele Eltern durch ständige Desinfektion der Oberflächen von ihren Kindern fern zu halten versuchen. Hier werden also aus Gründen der Desinformation zwei völlig unterschiedliche Schadauslöser vermengt: Kanzerogene und Gifte des Tabakrauches auf der einen Seite und eher harmlose Bakterien und Viren auf der anderen.

„USA: Weniger Rauch – mehr Kranke“

Nun wird wieder eine unbewiesene und aus dem Zusammenhang gerissene These schlagwortartig in den Raum gestellt.

„Die USA gelten beim Kampf gegen das Rauchen als sehr erfolgreich. Fragt man aber nach der Entwicklung der Lebenserwartung der Amerikaner oder nach den Kosten des Gesundheitswesens, erfährt man: Beides, also auch die Gesundheit der US-Bürger, hat sich in den letzten Jahren verschlechtert.“

Anschließend wird wieder in vollkommen unwissenschaftlicher Weise versucht, eine beliebige Korrelation mit einer Ursache-Wirkungskette (einer Kausalität) gleichzusetzen.

Möglicherweise ist ja der durchschnittliche Gesundheitszustand der Amerikaner tatsächlich in den letzten Jahrzehnten abgesunken. Dies hat aber nichts damit zu tun, daß weniger geraucht wird, sondern daß die Armut und soziale Ungleichheit in Amerika seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stetig angestiegen ist. Dadurch wurde die Ernährungslage vieler Familien in den USA schlechter, ein großer Teil der US-Bürger hat keine Krankenversicherung und kann sich daher nicht oder nur sehr eingeschränkt medizinisch versorgen. Die Folge: Bis es zu einer medizinischen Behandlung kommt ist eine Krankheit in aller Regel schon wesentlich weiter fortgeschritten als z. B. in Deutschland. Zusätzlich sinkt das Bildungsniveau (wie auch in anderen Ländern) in den USA relativ gleichmäßig ab. Dies sind alles Faktoren, die der gesamten Volksgesundheit abträglich sind. Eine Kausalität eines verschlechterten Allgemeingesundheitszustandes mit einer steigenden Tabakabstinenz ist also nicht gegeben, sie ist rein fiktionaler Natur.

„Je weniger die Amerikaner rauchten, desto mehr stieg in den USA außerdem der Konsum von Psychopharmaka*. Die Befreiung von der Zigarette hat sie offenbar nicht freier und glücklicher, sondern vielmehr kranker und unglücklicher gemacht.“

Auch hier wieder der Versuch, durch eine beliebige Korrelation eine Kausalität nachweisen zu wollen. Der erhöhte Verbrauch von Psychopharmaka hat viele andere möglichen Ursachen: Eine leichtere Verfügbarkeit der Präparate am Markt, mehr Armut und sozialer Abstieg in der Bevölkerung wobei die vergleichsweise billigen Pharmaprodukte als zumindest zeitweiliger Ausweg aus der eigenen desolaten psychischen Befindlichkeit gesucht werden etc.

All dies sind wesentlich wahrscheinlichere Ursachen als ein einfacher Umstieg von der Tabakdroge hin zu Psychopharmaka.

„’Diese gleichzeitige Entwicklung ist nur Zufall!’, behauptet unser Gesundheitspolitiker nun vermutlich.“

Und sie tun das zu Recht, weil es keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Kausalität gibt.

„Richtig ist, dass der Schelm natürlich nicht beweisen kann, dass es kein Zufall ist.“

Eben. Aber er versucht es trotzdem. Und zwar über den Weg der unzähligen Konjunktive, der exzessiven Verwendung der Möglichkeitsform und der unbewiesenen Hypothesen in Frageform.

„Aber wenn er in der Zeitung liest, dass unter den optimistischsten Menschen auffallend viele Raucher sind,“

Wenn dem so wäre, dann dürften primär die Pessimisten unter den Rauchern einen Herzinfarkt, Lungenkrebs und Schlaganfall erleiden. Die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus. Auch gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen psychischer Grundstimmung und der Wahrscheinlichkeit, als Mensch im Laufe seines Lebens z. B. eine Krebserkrankung zu entwickeln.

„unzufriedene und unglückliche Menschen leichter krank werden und Optimisten länger leben als Pessimisten, dann fällt ihm ein, dass Fachleute außerdem bestätigen, dass Angst, Stress und Schuldgefühle krank machen können.“

Hier lassen sich die Autoren wieder vollends auf das Niveau der Esoterik herunter um gezielte Desinformation zu bewirken. Und wie ist eigentlich „krank“ definiert? Natürlich sind Menschen mit pessimistischer Grunddisposition anfälliger z. B. für seelische Erkrankungen wie etwa die Depression. Und sie sind auch etwas anfälliger für Infektionskrankheiten. Dies hat primär seine Ursache darin, daß das Immunsystem bei niedergeschlagenen Menschen etwas schlechter Krankheitserreger abwehrt als bei nicht-depressiven. Aber eine Depression, eine psychosomatische Störung oder ein Virusinfekt sind kein Lungenkrebs, kein Herzinfarkt und kein Schlaganfall und führen nur selten zum Tode.

„Genau diese Mittel werden aber ganz gezielt eingesetzt, wenn es darum geht, Raucher zum Nichtrauchen zu bekehren.“

Daß es wissenschaftlich erwiesen ist, daß inhalatives Tabakrauchen mit einem erheblichen Frühsterblichkeitsrisiko behaftet ist, haben bereits Doll und Peto vor 40 Jahren nachgewiesen: (http://www.oncoprof.net/Generale2000/g02…ex_gb-pr09.html). Es existieren keine wissenschaftlichen Zweifel, daß Raucher tendenziell wesentlich wesentlich früher sterben als Nichtraucher.

„Neben dem bekannten Placebo-Effekt, der bewirkt, dass auch unwirksame Medikamente oft helfen, wenn der Patient an eine heilende Wirkung glaubt, ist auch der umgekehrte Effekt, Nocebo-Effekt* genannt, in die Diskussion gelangt. Damit wurde das Phänomen benannt, dass ständige Warnungen vor einer Krankheit ebenfalls krank machen können. Es ergibt also durchaus einen Sinn, zu vermuten, dass der Kreuzzug gegen den Tabak der Gesundheit der Amerikaner mehr geschadet als genützt hat.“

Auch dies ist eine gezielte Falschinformation. Es existiert keine wissenschaftliche Studie, nach der Personen, die sich gesundheitsbewusst verhalten, weil sie bestimmte Krankheiten vermeiden wollen, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit diese Erkrankungen erleiden. Die These „Krebsangst erzeugt Krebs“ ist ebenso unwissenschaftlich wie der ganze Text dieser Autoren, die überdies ihren Namen bewußt nicht nennen wollen. Eine weitere glatte Lüge also.

„Die Erkenntnisse von heute …

… sind bekanntlich oft die ‚großen Irrtümer’ von morgen.“

Ein schönes Wort „bekanntlich“. Hier wäre zu fragen, wo das geschrieben steht. Vielleicht im esoterischen Basiswissen der Redaktion des „Schelm“. Uns ist dieser Sachverhalt jedenfalls bis dato nicht bekannt und wir beschäftigen uns häufig mit Wissenschaft.

„In Wirklichkeit hat die Medizin noch sehr wenig von dem verstanden, was im menschlichen Körper abläuft, wenn jemand krank wird.“

Auch dies ist eine Falschinformation. Speziell auf das Rauchen bezogen sind die Mechanismen, die z. B. zur vermehrten Entstehung von Gefäßkrankheiten unter Tabakeinwirkung frühren genau aufgeklärt. Ebensolches gilt für die Karzinogenese (Krebsentstehung) von Lungenzellen durch Mutation des p53-Tumorsuppressorgens durch die im Tabakrauch enthaltenen Kanzerogene wie das Benz(a)pyren.

[…]

„140.000 Menschen pro Jahr sollen es zum Beispiel sein, deren Tod das Rauchen verschuldet – obwohl es noch in keinem einzigen Fall gelungen ist, zu beweisen, dass jemand tatsächlich am Rauchen gestorben ist.“

Hier wird wieder die beliebte These wiedergekäut, nach der das Rauchen keine direkte Todesursache sei. Mit der gleichen Begründung könnte man sagen, daß eine Person nicht an einer Gewehrkugel gestorben ist, sondern an bestimmten inneren Verletzungen. Daß diese Verletzungen aber nicht eingetreten wären, wenn nicht jemand auf das Opfer mit einer Waffe gefeuert hätte, lassen die Autoren dezent aus der Betrachtung herausfallen.
Natürlich stirbt niemand direkt an einer Zigarette. Er stirbt an einer unheilbaren Krankheit. Daß diese Erkrankung, wie z. B. der Lungenkrebs aber fast nur Raucher trifft (hier speziell das sog. „kleinzellige Bronchialkarzinom“ SCLC, das seine Opfer zu 99% unter Raucher findet) und damit durch das Rauchen verursacht wurde, steht auf einem anderen Blatt. Rauchen ist die Ursache tödlicher Krankheiten. Der Tod also eine Folge des Rauchens.

[…]

„Für manche Krankheiten gibt es in Deutschland wenigstens recht genaue Schätzzahlen, zum Beispiel für den Lungenkrebs. Vergleicht man diese Zahlen mit dem, was sich aus dem ‚relativen Risikos’ für Raucher ergibt, passt da vieles nicht so richtig zusammen.“

Und was soll das sein? Diese Aussage gilt nämlich nur, wenn man nicht in der Lage ist, wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema „Rauchen und Lungenkrebs“ zu lesen oder zu verstehen. Interessant ist auch, daß die Autoren hier wieder nicht konkret werden. Es bleibt also wie in dem ganzen Pamphlet bei vagen Andeutungen, die niemals auch nur annäherungsweise genau benannt werden. Man findet am Ende der Originalwebseite zwar ein paar Quellenangaben, aber die relevanten Verweise (z. B. auf Doll/Peto) fehlen.

„Ein schönes Thema ist das sicher nicht. Dennoch wird der Schelm Ihnen noch berichten, was er darüber herausgefunden hat. Dazu muss er Sie aber aus Platzgründen auf eine eigene Ausgabe vertrösten.“

Leider haben wir vom „Schelm“ diesbezüglich nie wieder etwas gehört. Auch heute, im Jahre 2014, also mehrere Jahre nach diesem „schelmischen Beitrag“ haben wir diesbezüglich nichts erfahren. Warum wohl? Weil es mehr Erfolg verspricht, ein paar Nebelbomben abzuwerfen anstatt seine Behauptungen seriös zu untermauern? Oder schlicht und einfach, weil es keinen Beweis für die Behauptungen gibt? Warten wir also weiter….

„Es ist Mode geworden, das Rauchen für alle möglichen Krankheiten vom Fußpilz aufwärts verantwortlich zu machen,“

Hier wird wieder maßlos übertrieben. Das passt aber ins Bild, denn wenn man nichts zu sagen hat, muss man eben übertreiben.

[…]

„Ein Mann leistet im Schichtdienst schwere körperliche Arbeit. Weil besonders pflichtbewusst, schleppt er sich einmal sogar mit einer schweren Grippe noch zur Arbeit, und das bekommt ihm schlecht. Am Ende landet er im Krankenhaus. Das Herz, stellen die Ärzte dort fest. Kein Wunder, oder?“

Eine wirklich rührende Geschichte, schauen wir mal, wie sie weiter geht:

„Die Ärzte interessieren sich aber gar nicht für die Vorgeschichte.“

Woher weiß der Autor das?

„Erst als sie erfahren, dass der Mann außerdem auch noch raucht, merken sie auf: Ein Raucher mit Herzbeschwerden, aha! Untersuchungen und Behandlungen werden angeordnet – und zwar genau so, dass es für einen Raucher passt, der wegen des Rauchens krank geworden ist.“

Die Untersuchungen und die Therapie für akute Herzbeschwerden unterscheiden sich aber nicht nach „Rauchern“ und „Nichtrauchern“ außer daß man dem Raucher den dringenden Rat geben wird, das Rauchen aufzugeben.

„Andere, eigentlich viel näher liegende Untersuchungen werden verschoben oder gar nicht gemacht.“

Wieder eine unbewiesene Behauptung aus der Gerüchteküche. Ärzte würden sich einer schweren Pflichtverletzung schuldig machen, wenn sie Untersuchungen unterlassen würden, die zu Standardverfahren im Rahmen einer entsprechenden Diagnosestellung gehören.

„Zum Glück kann man im Fall einer durch Grippeviren verursachten Herzmuskelentzündung nicht viel falsch machen,“

Oh doch, kann man. Aber das muss der vollkommen unwissende Autor ja nicht wissen. Aber die Myokarditis wird durch Rauchen des Patienten nicht gerade leichter zu therapieren.

„und so wurde der Patient wieder gesund. Das ist aber nicht der Mühe zu verdanken, die man sich mit der vergeblichen Suche nach dem Beweis dafür gemacht hat, das Rauchen sei es gewesen, was ihn krank gemacht habe.“

Ein rührende Geschichte. Bleibt nur noch anzumerken, daß Tabakrauchen das Risiko für Herzbeschwerden erheblich erhöht. Was auch wieder wissenschaftlich beweisen ist.

Blinder Eifer dieser Art hat in der Medizin nichts zu suchen, und genauso wenig in der Wissenschaft.

Eine haltlose Unterstellung. Für die hier aufgestellten Behauptungen des Autors gibt es wieder keinen Beleg.

Normalerweise muss man das niemandem extra sagen, aber beim Thema Rauchen wird es allmählich nötig. Wenn ein Wissenschaftler Fragen wie ‚Hat das Rauchen vielleicht auch positive Wirkungen, wenn so viele Raucher darauf nicht verzichten wollen?’ nicht mehr stellen kann, ohne damit seine Karriere zu riskieren, geht es um eines nicht mehr: Um unser Wohlergehen.

Es gibt KEINE positiven Effekte des Tabakrauchens. Sogar die angeblich schützenden Wirkungen bei der Alzheimer-Krankheit ist widerlegt. Einzig beim Morbus Parkinson gibt es schwache Hinweise, daß Nikotinkonsum zu einer geringfügigen Senkung des Risikos beitragen könne. Aber was ist das für ein Vorteil für den ein großer Teil der Raucher mit einem sehr frühen Tod bezahlen muss? Der Nutzeffekt dürfte, wenn überhaupt, nur bei einem sehr kleinen Teil der Raucher wirksam werden. Nämlich jene, die das Glück haben, das Lebensalter in dem der Morbus Parkinson typischerweise auftritt, zu erleben. Außerdem beträgt das Lebenszeitrisiko für diese Erkrankung bei ca. 0,01 bis 0,02 (1 bis 2 von 100 Menschen), alleine jenes für das tödliche Bronchialkarzinom des Rauchers ist aber im Mittel 20 Mal so hoch.

Täglich halten Politiker uns vor, wir müssten eigenverantwortlicher werden. Wenn es um unsere Entscheidung für das Rauchen geht, soll das aber auf einmal nicht mehr gelten.

„Eigenverantwortung“ bedeutet schließlich auch vernünftiges und angemessenes Handeln und nicht den Suizid auf Raten. Immerhin ist ein Teil des Wortes „Eigenverantwortung“ die „Verantwortung“. Wer aber seine Gesundheit vorsätzlich beschädigt, kann wohl kaum als „eigenverantwortlich“ bezeichnet werden.

Der Schelm will Ihnen nichts vormachen: Es könnte wirklich sein, dass das Rauchen Sie eines Tages krank macht, also gehen Sie damit natürlich ein Risiko ein.

Im Gegenteil: Der Schelm will seinen Lesern eine Menge vormachen. Jetzt eine kleine Einschränkung zu bringen, unterstreicht die bisher verfolgte Verharmlosungsstrategie nur noch. Werden wir konkreter: Der Raucher geht ein 50%iges Risiko ein, vor Erreichen einer normalen Lebenserwartung zu sterben. An durch Rauchen verursachten Krankheiten wie Krebs, Lungenemphysem, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.

„Aber ob das geschieht oder nicht, ja: ob Sie vielleicht sogar krank werden, weil Sie mit dem Rauchen aufhören, kann niemand Ihnen sicher voraussagen.“

Jetzt wird es wirklich haarsträubend. Der Autor hat tatsächlich eine Studie aufgetrieben in deren Rahmen 3 indische Ärzte festgestellt haben wollen, daß von ca. 300 Lungenkrebspatienten 58% das Rauchen bereits aufgegeben hatten als sie die Diagnose „Bronchialkarzinom“ erhielten. Alle Patienten waren übrigens mindestens 25 Jahre lang Raucher. Und mit diesem dürren Material soll doch tatsächlich bewiesen werden, daß Rauchverzicht Lungenkrebs erzeugen kann. Hanebüchener geht es fast kaum.

Zuerst ist ein untersuchtes Kollektiv von nur 300 Patienten viel zu klein um eine valide Aussage der behaupteten These zu machen. Zweitens handelt es sich um eine retrospektive Studie mit all den bekannten Schwächen. Drittens ist über die weiteren Lebensumstände der Patienten nichts bekannt. Und viertens haben alle Patienten nach 25 Jahren Tabakkonsum ein deutlich erhöhtes Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken. Hätte man die Studie richtig ausgeführt, hätte man zudem eine Kontrollgruppe von Ex-Rauchern für eine längeren Zeitraum prospektiv beobachten müssen.

„Weiterrauchen – oder doch lieber aufhören? Diese Entscheidung würden manche Leute Ihnen am liebsten aus der Hand nehmen. Angeblich zu Ihrem Besten, aber falls es sich als falsch erweist, sind Sie es, der den Schaden hat – ein guter Grund, um Ihre Entscheidungsfreiheit auch gegen gutgemeinte Angriffe zu verteidigen.“

Ob man das Rauchen aufgibt, ist eine Entscheidung der Vernunft. Vernünftig ist dieser vorliegende Text jedenfalls nicht. Aber er zeigt sehr schön, wie Hardcoreraucher versuchen, mit direkten und versteckten Lügen, mit Halbwahrheiten und Stammtischgeschwätz, mit Esoterik und dummem Gerede davon abzulenken, was Rauchen wirklich ist. Eine tödliche Sucht.

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Roland Dittmar – Blödheit im Quadrat ins Netz gespammt

Roland Dittmar ist Schriftführer eines unbedeutenden Tarnvereins des Tabaklobbyisten Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München. In dieser Funktion postet er regelmäßig dümmlichste Meldungen in ca. zwei Dutzend Rauchergruppen bei facebook. Roland Dittmar kämpft dabei mit Nachdruck dafür, dass seine Mitmenschen entweder tödliche Erkrankungen durch das Passivrauchen erleiden oder als aktive Raucher sich selbst möglichst uneingeschränkt Sterbehilfe leisten dürfen. Sein Verein „bft e. V.“ nennt dieses dann das Eintreten für „Freiheit und Toleranz“.

Seine Nachrichten aus der Welt des Tabaks fallen regelmäßig durch ihre dümmlich-vereinfachend bzw. die Tatsachen verdrehenden Inhalt auf. Und solch einen Blödsinn hat der Mann aus München gestern wieder im Netz publiziert:

Roland Dittmar: Irreführung des Verbrauchers: BGH legt dem EuGH zur Entscheidung folgenden Sachverhalt vor:

Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union die Frage vorgelegt, ob die Aufmachung eines Lebensmittels durch bildliche Darstellungen das Vorhandensein einer Zutat suggerieren darf, obwohl tatsächlich eine normalerweise in diesem Lebensmittel verwendete Zutat durch eine andere Zutat ersetzt wurde, solange der verwendete Austauschstoff im Zutatenverzeichnis genannt wird.

Die Frage, die hier zu klären ist, ist eher einfacher Natur: („Muss wirklich genau das in einer Handelsware drinstecken was draufsteht oder reicht es, wenn die Substanz mal drin war aber nun durch eine ähnliche ersetzt wurde?“.  So weit, so gut.

Roland Dittmar gelingt es jetzt in einer selten einfältigen geistigen Mehrfachpirouette diesen, doch sehr allgemein klingenden Sachverhalt, auf die neuen Schockbildchen, mit denen seine Krebstängel demnächst „verziert“ sein werden, zu übertragen:

Roland Dittmar: Auf unseren Zigarettenpackungen werden demnächst Schockbilder aufgedruckt, die auch kein Inhalt der Verpackungen darstellt. In keiner Verpackung wird man kaputte Lungen oder verfaulte Zähne finden. Wird hier der Verbraucher getäuscht???????? Brüssel – bitte antworten!!!!

Das ist aber jetzt schon eine sehr abwegige Sichtweise. Untypisch bei Rauchern ist sie jedoch nicht. Denn entweder der Mann ist wirklich so dumm wie er tut oder er hat einfach nur einen Aufhänger gesucht, um mal wieder eine selten krude Story in facebook rausspammen zu können.

Natürlich liegt einer Packung  „Ende mit 23“, „Cancerfield“,  „Mordboro“ oder „Teer Export“ kein Lungentumor bei. Aber man muss schon ausgemacht dämlich sein, um einen Zusatzstoff, der in der Verpackung enthalten ist, mit einer Folge des Konsums des Inhaltes der Packung zu verwechseln. Außerdem steht auf den Packungen seiner Krebsstängel eben nicht „Enthält Lungenkrebs“ sondern „Verursacht Lungenkrebs„. Leuten wie Roland Dittmar diesen kleinen Unterschied klarmachen zu wollen, ist aber wohl mit dem Unterfangen vergleichbar, einer Telefonzelle das Klavierspielen beibringen zu wollen. Das muß einfach scheitern.

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“Pro Lebensfreude OV”: Selten dämliche Aktion II

Wenn schon der einleitende Beitrag von „Pro Lebensfreude OV“ („Meine Mama raucht seit 70 Jahren, ist jetzt 84 und sieht immer noch aus wie 40. Rauchen KANN gar nicht so schlimm sein!„) an Blödheit kaum zu überbieten war, so hat man vermutlich nicht mit der Reaktion der Leser dieses facebook-Kanals gerechnet. Was dort an purem Schwachsinn abgeliefert wird, geht auf keine Kuhhaut mehr. Wir lassen diesen ultimativen Blödsinn einfach mal so stehen zur gefälligen Erbauung der mit normaler Intelligenz ausgestatten Leserschaft von raucherdossiers.

Jürgen Macharey Da kann man mal sehen, das rauchen nicht unbedingt die Gesundheit schadet. Und wenn ich sagen darf, sieht man deiner Mutter das hohe Alter garnicht an

Günther Brand Wenn das kein Beweis für den Schwachsinn der verbreitet wird, dann weiß ich nicht was noch zählen soll. Gruß an die Mama, weiter so.

Achim Kröger PS meine Mutter wird neunzig hat zwar nie geraucht mein Vater aber pro tag fünfzig von Nichtraucherschutz kannte mein Vater noch nicht’s er ist übrigens 76 geworden

Wooooow! Der Herr Papa ist trotz Rauchens wirklich 76 geworden? Ein wirklich stolzes Alter!

Booooah! So saublöd kann doch niemand sein!

Booooah! So blöd kann doch niemand sein!

Oder doch? Ja, es geht:

Alexandra Boveleth Daumen hoch hat sich durch den Rauch doch Prima gehalten

Heiner Pilchner Geräuchertes hält sich halt länger !!!!!

Petra Olbertz Alle Achtung Käthe , Hut ab !!

Rolf Zettbundy Jeder sieht doch den unterschied wie Raucher in Wirklichkeit aussehen und dagegen auf den Schockfotos. Da muss doch selbst der größte Vollpfosten erkennen, das die (WHO-) Politik uns alle für DUMM verkaufen will.

@ Rolf Zettbundy: Schau Dir doch einfach mal die beiden Personen obendrüber an. Dann weißt Du, wie „top“ man nach Jahren des Rauchens aussieht.

Moni Sammy C Käthe ist , genauso wie HELMUT SCHMIDT , ein gutes Beispiel dafür , dass RAUCHEN nicht so schädlich ist , wie immer behauptet wird !! Sie sieht blendend aus , und ist auch noch fit im Kopf . Was will man mehr ?? Weiter so Käthe .

Ja, Man sieht wirklich gut aus, wenn man raucht. So wie dieser Herr hier:

Tod mit 33 durch Lungenkrebs. 20 Jahre Rauchen haben genügt.

Tod mit 33 durch Lungenkrebs. 20 Jahre Rauchen haben genügt.

Zum Armutszeugnis deutscher Nikotinsüchtiger

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Nazivergleiche – Das Allheilmittel der Raucherproleten

Längere Zeit gab es wenig Nazivergleiche seitens der Rauchsüchtigen zu vermelden. Seit diesem Wochenende ist das anders. Die Suchtfreaks aus der Raucherecke „Raucher in Deutschland“, allesamt mit einem eher mäßigen Verstand gesegnet, greifen mal wieder in die Vollen:

Pro Lebensfreude OV -Nazi1

Pro Lebensfreude OV -Nazi1

Dämlicher geht es eigentlich kaum noch und man fragt sich tatsächlich, was im Kopf dieser Leute enthalten ist außer einem schrecklichen Vakuum. Wenn nun schon der Initialpost komplett schwachsinnig war, legen die versammelten Rauchsüchtigen nun nach:

Markus Mildenberger Und das ist erst der Anfang. Wir brauchen mal wieder eine vernünftige Terrorgruppe die mal ein paar von den Jecken da oben ins Jenseits befördern. Anders kapieren die das nicht mehr.

Herr Mildenberger ist also der Meinung, man müsse mit Gewalt einige der „Jecken da oben“ (wobei es sich wohl um Politiker handeln dürfte)  töten. Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

Ramona Gall aus Hamburg tut daraufhin kund, daß sie damit eigentlich kein größeres Problem hätte, aber einstweilen auf Gewalt verzichen möchte:

Ramona GallMarkus Mildenberger.

Sagen wir mal so, ich würde diesem grünen Gesockse sicher nicht hinterhertrauern. Aber ich persönlich würde das trotzdem nicht tun.

Pro Lebensfreude OV hat übrigens noch Ideen für dämliche Nazibezüge:

Pro Lebensfreude OV -Nazi 2

Pro Lebensfreude OV -Nazi 2

Daß es sich hierbei um eine Persiflage handelt, scheint dem Intelligenzallergiker nicht klar zu sein. Und seinen Raucherkumpels auch nicht:

Rolf Zettbundy So weit kommt es noch! :(((((

Nr. 1 der nichts merkt.

Andy Hopp wohl das Allerletzte. Diskriminierung!

Ebenfalls Null Durchblick. Wie bei Rauchern eben üblich.

Alexandra Boveleth Wehret den Anfängen….. das ging schonmal in die hose…..

Womit bewiesen wäre, dass Frauen in bestimmten Fällen auch nicht intelligenter sind als Männer

Günther Brand Kamera aufstellen und diese Ratten dingfest machen. Dann kopfüber in einen Ameisenhaufen.

Herr Brand mit einem seiner bekannt geistreichen Beiträge. Und er blickt natürlich auch nichts.

Irgendwann haben die Nachfahren Albert Einsteins dann doch verstanden, daß es sich hierbei um einen schlechten Gag handelt, was sie aber nicht davon abhält, noch tiefer in die Klärgrube zu fassen:

Michael Maresch Ein guter Zettel wäre auch: WHO: Deutsche rauchen auch in Auschwitz nur noch draußen!

Quelle für den ganzen Schund: KLICK MICH! Aber nur, wenn Du starke Nerven hast!

Und nach diesem letzten Beitrag gehen wir einfach mal auf die Toilette und übergeben uns gepflegt.

KOTZ! Nazivergleich!

KOTZ! Nazivergleich!

Die Raucherblödheit des Tages (02.03.2014)

Der Preis für den ultimativen Raucherschwachsinn geht heute an „Günther Brand“ (und der Tag hat gerade erst angefangen):

Wir waren gestern Abend in einem sehr guten Lokal essen. Die Luft war verbraucht. Es roch regelrecht unnatürlich. Selbst meine Frau, die noch nie in ihrem Leben geraucht hat, meinte: Der Geruch, wie noch geraucht werden durfte war besser : Heute wird nur noch der Geruch den der Gast mitbringt gerochen und das ist nicht unbedingt angenehm.
Lieber Günther Brand! Vielen Dank für diesen ultimativen Hirnriss zum Sonntagmorgen. Wenn es denn im Lokal etwas streng riechen sollte, wäre da nicht auch Tränengas eine Möglichkeit, diesen (im übrigen völlig natürlichen) Geruch zu übertünchen?

Aber wir haben auch einen zweiten Preisträger, der sich den Preis mit Günther Brand teilen darf:

Rolf Zettbundy Mir schadet das Rauchen gesundheitlich nicht, im Gegenteil, es hilft mir! Rauchen schadet nur denen, die es nicht vertragen, oder denen, die zu viel Rauchen.

Wie hohl ist das denn? Ob er es „verträgt“ oder nicht, wird er spätestens am Tag der Lungenkrebsdiagnose genau wissen. Oder wenn er sich morgens, so gegen 8:00 Uhr, plötzlich an die Herzegegend greift und mit einem „Uaaaah!“ röchelnd auf dem Boden aufschlägt.
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Die Raucherblödheit des Tages (28.02.2014)

Den Preis für den mit Abstand blödesten Raucherspruch bekommt heute Heinz „Heiner“ Pilchner aus Bielefeld. Dieser Kneiper und mittelmäßige Sänger der Cover-Band Juke Project hat offenbar wirklich ein Problem mit dem Denken:

Heiner Pilchner Bielefeld gehirnlos 1

Heiner Pilchner Bielefeld gehirnlos 1 (Quelle)

Klar erkennbar hat Herr Pilchner ebenfalls ein gewisses Gehirnproblem. Denn nicht einmal 24 Stunden, nachdem Herr Pilchner aus Bielefeld erklärt hat, Antiraucher hätten gar kein Gehirn, kommt er mit folgender Erkenntnis auf die Bühne von facebook zurück:

Heiner Pilchner gehirnlos 2

Heiner Pilchner gehirnlos 2

Hier haben Antiraucher auf einmal doch wieder ein Gehirn, dieses ist aber dem „Verfall preisgegeben“. Herr Pilchner, haben Sie schon mal daran gedacht, sich genauer untersuchen zu lassen?

Das allerdämlichste Statement ist übrigens im ersten Beitrag enthalten: Antiraucher hätten keine „Gehirnzellen zur freien Entscheidung“. Dies aus dem Munde eines Nikotinsüchtigen, der seine freie Entscheidungsfähigkeit bereits am Beginn seiner Raucherkarriere vor vielen Jahren abgegeben hat, ist wirklich sehr spaßig zu lesen. Wahrscheinlich wird es gar nicht möglich sein, Herrn Pilchner klarzumachen, daß nicht zu rauchen ein Akt der freien Entscheidung ist, zu rauchen dagegen in aller Regel nicht.

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Iiiiiih! Die Schockbilder kommen!

Der richtige Suchtraucher ist ein Meister des Verdrängens. Lungenkrebs? Doch nicht bei mir? Raucherbein? Ach, woher denn! COPD? Kein Problem! Der morgendliche Husten gehört einfach dazu. Den hatte mein Vater auch und der ist immerhin 72 geworden!

Wer raucht, muss verdrängen können. Denn ein psychisch normaler Mensch würde sich diesen gesundheitlichen Gefahren sicher nicht freiwillig aussetzen. Oder er würde zumindest seinen Verstand, von dem der Raucher sowieso weniger besitzt, dazu benutzen, von dem tödlichen Zeug loszukommen. Der Raucher dagegen lügt sich jeden Tag aufs Neue in die Tasche. Wenn also schon der Absprung aus der Sucht nicht unbedingt leicht fällt, wird das Verdrängen jetzt noch einen kleinen Tick schwerer. Denn gestern hat das EU-Parlament beschlossen, daß ab 2016 auf allen Tabakpackungen mindestens 65% der Fläche mit Fotos bedruckt sein müssen, die dem Raucher zeigen, was eventuell auf ihn zukommen könnte.

So sieht man dann also verfaulte Gliedmaßen (Rauchen führt in einer nicht gerade kleinen Zahl von Fällen zum Verschluß von Gefäßen – Arme und vor allem Beine sind als erstes dran), schwarze Lungen (von denen eingefleischte Süchtige immer gerne glauben, die wären angemalt), gigantische Tumoren die aus Hälsen wachsen (Kopf-Hals-Tumoren treten häufig bei Rauchern auf, die auch gerne mal ausgiebig bechern) und andere Leckereien mehr.

Man mag nun trefflich streiten, ob diese drastischen Darstellungen die üblichen Raucherdeppen davon abhalten werden, sich weiterhin den aeorosolen Abfall eines Verbrennungsprozesses von chemisch behandelten Pflanzenmaterial in die kaputten Lungen zu ziehen. Daran darf angesichts der doch eher geringen Verstandeskräfte des normalen Rauchers durchaus gezweifelt werden. Die meisten Schwerstabhängigen würden sich ihre Körper sogar weiter vergiften, wenn auf den Packungen ihrer Sargnägel eine Spiegelfläche abgebildet wäre, die dem Konsumenten sein eigenes Konterfei präsentieren würde.

Aber eines haben diese Bilder dann doch an zu erwartendem Nutzwert: Sie definieren einen Gegenstandpunkt zu der in den letzten Jahren wieder aufkeimenden Werbestrategie der Todesdealer, junge Leute für ein Produkt ködern zu wollen, das sie ihr restliches Leben nicht mehr vom Haken läßt. Über 300 Alt-Konsumenten, die jeden Tag statt vom treuen Kunden der Zigaretten-Dealer zum einmaligen Kunden eines Beerdigungsinstitutes werden, müssen ersetzt werden. Diese Zahl gilt übrigens nur in Deutschland. Europaweit sind täglich schon fast 2000 Tabakopfer zu beklagen. Und da muß man schon gehörig Aufwand treiben und die Zielgruppe mit tollen Impressionen alters- und vorstellungsgerecht ansprechen damit sie ein Produkt erwerben, das beim Gebrauch stinkt, krank macht und beim Konsumvorgang den Nutzer aussehen läßt wie einen Vollidioten.

Die Gefahr dieser auf junge Leute zielenden Werbemaßnahmen ist einfach zu erklären: Wenn man die hippen Twens von der „MAYBE“-Kampagne der „Marlboro“ sieht oder die dynamischen Typen aus der „Luckies“-Werbung, dann könnte man, gerade als Jugendlicher, schon auf die Idee kommen, daß Raucher doch ziemlich cool sein müssen. Heute hat ja zwar jeder junge Mensch einen Internetzugang,  aber die meisten User werden niemals auf den einschlägigen Raucherkanälen auf facebook vorbeischauen, wo sie vorwiegend dicke, verlebte, faltige, alte, heruntergekommene und eindeutig „abgefuckte“ Raucher sehen können. Also Typen, die einerseits aussehen wie der leibhaftige Tod und die andererseits einen derart kranken grenzdebilen Blödsinn daherschreiben, welcher eindeutig den Verdacht nahelegt, daß Rauchen nicht nur Tumoren in der Lunge sondern auch eine deutliche Blutleere im Gehirn erzeugt.

So hat der dicke, rot-blutige Tumor am Hals also eine tieferliegende Bedeutung: Krebs ist nicht cool und sieht ziemlich Scheiße aus. Und Rauchen ist daher schon gar nicht cool. Außerdem tut sich nur ein echter Idiot sowas freiwillig an. Aber wer will schon ein Idiot sein?

Raucher sind sexy – oder doch nicht?

Ein Mythos, der von eingefleischten Nikotinsüchtigen immer gerne wiederholt wird, ist jener, dass Raucher sehr, sehr sexy seien. Diese Behauptung liest man in den einschlägigen Foren der Tabaksüchtigen immer wieder. Und dies mindestens genau so häufig, wie jene, dass Raucher „intelligent“, „witzig“ „humorvoll“ oder „geistreich“ seien. Ein Blick in die einschlägigen Foren der Qualmabhängigen belehrt uns jedoch stets eines besseren.

Kümmern wir uns also einmal um die gerne vorgebrachte Aussage, Raucher seien per se „sexy“.  Was liegt näher, als dies an einem praktischen Beispiel nachzuprüfen? Freundlicherweise hat Herr Volkwin Michlewski aus Aachen-Verlautenheide unlängst ein interessantes Foto auf Facebook geteilt, das uns dazu dienen soll, diese Behauptung nachzuprüfen.

Volkwin Michlewski und die dicke Wampe - The sexiest man alive

Volkwin Michlewski und die dicke Wampe – The sexiest man alive

(Facebook)

Links sehen wir Herrn Michlewski in seiner vollen Pracht. Ein Genießer durch und durch. Ein Mann, nach dem sich Frauen sehnen. Denn hier bekommt man viel Mann fürs Geld. Sehr viel Mann.  Zumindest gewichtsmäßig. Rein optisch ergibt sich die Schätzung auf einen Body-Mass-Index von mindestens um die 30. Also leidet Herr Michwleski unter ausgeprägtem Übergewicht. An dem Typ ist was dran. Ein ganzer Kerl, wie ihn die Frauen lieben werden. Wir vermuten daher, daß sich Herr Michlewski vor erotischen Avancen nicht wird retten können.

Gehen wir dann in die Einzelheiten und finden an Herrn Michlweskis Beispiel heraus, wodurch ein Mann unwiderstehlich beim weiblichen Geschlecht wirken wird.

Besonders erotisch (wir sind schließlich beim Thema „Raucher sind sexy“) am Genießertyp Michlewski wirkt sein ausgeprägtes Doppel- bzw. Dreifachkinn, das seinen Hals lückenlos abschließt, während dieser ebenso lückenlos in den Bereich der Brust übergeht, welche von zwei überaus hübsch geformten en Brüsten geziert wird. Ein nahtloser Übergang, smart und glatt wie die Person selbst.

Aber auch oberhalb des Halses findet sich pure Erotik: Das fein geschnittene, an eine Birne erinnernde Gesicht des Herrn Michlewski wird von einem aparten roten zerlotterten Bart geziert. Auf diese ausgesprochen männliche aber trotzdem sehr gepflegt aussehende Gesichtsbehaarung werden Frauen so derart intensiv anspringen, daß der Mann vom „axe-effect“ aus der Fernsehwerbung nur grün und gelb vor Neid werden dürfte. Soviel „axe“ kann der gar nicht zum Duschen nehmen, um Herrn Michlewski auch nur die Dusche aufdrehen zu dürfen.

Ein weiteres „Feature“ von Herrn Michlewski ist sein hochintelligenter Gesichtsausdruck, der entfernt an eine Kuh bei Gewitter erinnert. Er will der mordenen Frau von heute nur eines sagen: „Ich will Dich!!!!“ Daß dieser Mr. Supersexy damit allerdings nur den Rotzkocher meint, der in seinem Mund stinkend vor sich hin glimmt, braucht das Weibchen ja nicht zu erfahren. Das interessiert die Frau auch gar nicht, denn sie hat sich spontan in die tief zum Boden hängenden Wangen von Herrn Michlewski verliebt, welche gelegentlich nach innen zucken, wenn er an der Pfeife zieht.

Auch der Körper des Supermodels aus Aachen macht einen extrem durchtrainierten Eindruck. Besonders gelungen ist die Trias zwischen einem ausgeprägten Tittenansatz am Oberkörper, birnenförmiger Ausstülpung in der Mitte und einer prächtigen Hängewampe. Gerade letztere lädt beim weiblichen Geschlecht zu ungeahnten erotischen Träumereien ein. Welches Prachtgenital mag sich wohl unter dem monströsen Fettlappen verbergen? Wer so eine dicke Schürze über dem „besten Stück“ trägt, das ist dem paarungsbereiten Weibchen klar, der muß wahrlich etwas zu verbergen haben.

Die Bekleidung des Herrn Michlewski rundet das Bild, das wir von ihm gewonnen haben, gekonnt ab. Sie spricht von einem ausgeprägten modischen Geschmack. Man(n) trägt eben diese Saison einfach wieder Zwei-Mann-Zelt. Und das ganz lässig um den Schritt damit der kleine „Pimmie“ auch immer ordentlich Luft bekommt. Denn schließlich muss er seinen Mann stehen. Irgendwann. Nächstes Jahr. Oder 2024. Wenn der Besitzer dann noch lebt.

Am unteren Ende des Luxuskörpers dieses Pfeifengenießers aus Aachen warten dann zwei ausgeprägt dicke Schenkel (denn irgendwer muss das Gewicht ja tragen!) in extrem erotischer X-Stellung. Und hier wird die ganze knallhart mit Sex aufgeladene Inzenierung des Herrn Michlewski auf einen Punkt zusammengeführt. Das Wort „X-Beine“ beginnt mit dem gleichen Buchstaben wie das Wort „Sex“ endet. Soviel subtile Spracherotik war selten. Dieser Mann ist eine erotische Offenbarung nicht nur was den Körper betrifft, sondern auch den Geist.

Über den durchgeknallten Sportstypen am rechten Bildrand muss man dagegen kein weiteres Wort verlieren. Während Herr Michlewskis reihenweise Frauen abschleppt und ein erotisches Abenteuer nach dem anderen hat, wird der eher schwul aussehende Warmduscher rechts nur wieder die Hanteln stemmen. So ist eben das Leben. der eine hat’s, der andere nicht.

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Petra Olbertz und die Sinnsprüche

Petra Olbertz aus Düsseldorf  ist eine Raucherin, die bei facebook kräftig gegen den Nichtraucherschutz und Rauchverbote stänkert. Neben ihrer Sympathie für die rechte Szene hat die Dame noch mehr auf Lager. Beeindruckend ist vor allem ihre Sammlung von Sinnsprüchen auf ihrem facebook-Profil. Besonders (aber wohl eher unfreiwillig) komisch wirkt dabei, daß sie offensichtlich viele der Sprüche auf sich selbst bezieht. Ein paar Beispiele, wie Menschen, die einerseits Extremraucher sind und andererseits ein kleines Problem mit der kritischen Selbstbeobachtung haben, ihren Mitmenschen ihre eigene Haltung mitteilen:

Wenn man sich imme rnur mit Arschlöchern umgibt, muss man sich nicht wundern, wenn man immer in die Scheiße tritt“ (Link)

Ob sie damit die ihre Raucherfreunde auf facebook meint?

Wenn man von Dummheit wachsen würde, könnten manche Menschen aus der Dachrinne saufen.“ (Link)

Diese Selbstbeschreibung von Frau Olbertz kann man mit Fug und Recht als gelungen bezeichnen.

Du bist Nummer 48 in meinem Panini-Arschloch-Sammelalbum. “ (Link)

Ähhhh, bin ich jetzt eher vorne oder hinten in der A….loch-Liste von Frau Olbertz?

„Ironie und Sarkaums helfen mir die Dummheit anderer Menschen zu ertragen.“ (Link)

Ja, Frau Olbertz, das geht mir genau so. Besonders Leute wie Sie machen diese beiden Dinge einigermaßen erträglich.

Und am besten, besonders für eine bekennende Kettenraucherin, fand ich diesen Sinnspruch:

Petra Olbertz - Wird sie dereinst mal das Rauchen bereuen?

Petra Olbertz – Wird sie dereinst mal das Rauchen bereuen?

Vom Arzt gesagt zu bekommen, dass man an einer tödlichen und durch das Rauchen verursachten Erkrankung in Bälde sterben wird, sollte dann schon Anlass sein „es“ zu bereuen.

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Pro-Krebs-Messe „intertabac asia“ in Bali gestoppt

Na endlich! Die „intertabac asia“, ein Ableger der Dortmunder Messe „intertabac“, wurde durch die Polizei von Bali eine Woche vor der Eröffnung gestoppt. Die „intertabac“ ist eine Verkaufsshow, auf der die skrupellosen Dealer des Todes ihre Killerprodukte anpreisen und an den Handel empfehlen dürfen. Diese umstrittene Messe wollte sich von Dortmund aus nach Asien ausdehnen. Ein Grund für diese Expansionsbestrebungen war vermutlich auch die Tatsache, dass man mit der Killerdroge Tabak in Asien noch Zuwächse erreichen kann, während in Europa und Amerika die strengen Nichtraucherschutzgesetze und die Anti-Rauch-Kampganen den Tabakdrogendealern das Leben zusehends schwerer und die Profite kleiner machen.

Offensichtlich dürften die internationalen Proteste gegen diese „Leistungsschau der Todesfabrikanten“ etwas genutzt haben. Die Kampagne Dortmund kills hat unserer Ansicht nach mit ihrer massiven Protestbewegung (alleine 10.000 Unterschriften wurden gegen den Ableger der Dortmunder Killermesse gesammelt) einen großen Erfolg verbuchen können.

Mehr zum Thema unter

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/polizei-stoppt-dortmunder-raucher-messe-in-indonesien-id9032700.html

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Der nächste Packen Fanpost ist schon da

Die Qualmsüchtel kriegen sich gar nicht mehr ein und bedenken unsere Webpräsenz weiterhin mit netten Kommentaren:

Günther Brand Habe mal ein bischen gelesen, habe dann aber wegen einer anhaltenden Übelkeit auf hören mußen. Waran das wohl lag?

Ja, lieber Günter, das ging mir auch so. Besonders die Ausraster von Jürgen Vollmer waren wirklich allerderbste Kost. Guck mal hier nach, aber nur, wenn Du nicht erst kürzlich was gegessen haben solltest:

https://raucherdossiers.wordpress.com/category/jurgen-vollmer/

Nicht zu vergessen Werner Niedermeier, Alexander Jäger und Peter Brucha. Die  sind auch nicht zu verachten. Das Zeug darf man sich nur in kleinen Happen zuführen. Bloß nicht alles auf einmal!

Norman Hain Der Typ ist echt krank. Kann mir gar nicht vorstellen, dass der als Pädagoge arbeiten soll. Wie macht er das, wenn er 24 Std. am Tag an der Kiste sitzt und seine „Memoiren“ schreibt !?

Ja, Klaus Meier. Der hätte eine sehr gute Figur als Stasi-Spitzel oder bei der Gestapo im III.Reich abgegeben. Auch diese Kategorie von Homo Sapiens stirbt nicht aus und die wird es (leider) auch noch in 2.000 Jahren geben.

Ah, das „gesunde Volksempfinden“ spricht aus der Tiefe des Rektums der unteren Schichten. Die Logorrhoe des feinen Tabakgenießers, gewissermaßen.

Kotz!

Kotz!

https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/296203733860992/?comment_id=297161350431897&offset=0&total_comments=47

Noch mehr Fanpost für raucherdossiers

Zum Wochenanfang geht es weiter mit den lustigen Verlautbarungen der Lungenkrebsfreunde. Und wie immer findet das Ganze statt auf facebook, dem Internetkanal, den wirklich jeder bedienen kan. Und entsprechen hochgeistig sind die Aussagen dort:

Christa Franz War mal bei denen ihrer Seite. Wat is denn dat für ein Dreckspack! Das geht ja mal gar nicht, was da veröffentlicht wird. Eine bodenlose Unverschämtheit

Ach so, liebe Frau Franz, und die Beleidigung „Dreckspack“ ist keine Unterverschämtheit? Nächste Frage: wieso geht das „gar nicht“ was wir hier veröffentlichen? Seit wann ist das Zitieren mit Namensnennung des Autors in Deutschland verboten? Häääää? Bitte werden Sie doch mal deutlicher!

Gerald Radi Rademacher Bin ich ja mal froh, dass ich aus der Abhörung (Schußlinie) raus bin. Kann ich in Ruhe arbeiten….an neuen Projekten.

Keine Sorge, Radi, sobald den Kopf wieder aus der Deckung heraustreckst, wird wieder scharf geschossen. Und hier zwischendurch was für Deine zahlreichen Fans:

Radi als RadiomannRadi organsiert Demos

Ulrich Frings Klarnamen und massive Beleidigungen

Um es genauer zus agen, Herr Frings: Hier gibt es Klarnamen von aggressiven Rauchern, welche Antiraucher massiv beleidigt haben. Z. B. der bekannte Jürgen Vollmer aus Marburg, Alexander Jäger aus Aalen, Werner Niedermeier, Peter Brucha, Andrea Schwarz usw. usw.  Bitte schauen sie gerade mal links in die Kategorieren. Dort finden Sie die Ausraster dieser Herrschaften mit Beweismaterialien. Waren das die „massiven Beleidigugnen“ die Sie gemeint haben?

Lurid Boom Ist schon erstaunlich, zu welchen Mitteln diese Leute greifen, müssen es wirklich nötig haben.

Lieber Herr/Frau Boom: Wer genau hat was nötig? Und was ist daran nicht OK, wenn man die Beleidigungen anderer Menschen sammelt und unter Nennung der Namen ins Netz stellt?

Margot Königshausen Das ist halt ein kleiner, bedeutungsloser Spinner, der völlig einen an der Waffel hat!!

Ja, Frau Königshaus, das mag schon stimmen. Aber immerhin hat der „kleine, bedeutungslose Spinner“ es geschafft, dass SIE (ja genau SIE) sich ordentlich aufregen.

https://www.facebook.com/groups/235701199911246/

Raucher in Deutschland - Lurid Boom - Christa Franz- Margot Königshaus

Raucher in Deutschland – Lurid Boom – Christa Franz- Margot Königshaus

Zum Schluss wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass Petra Olbertz, die gerne offen mit Neonazis sympathisiert (siehe hier), noch das Bild vom „Lauscher an der Wand“ posten muss. Bei jemanden, der eine Affinität zu Nazipartien hat, sicher eine ganz pikante Note.

Und uwe Steinbach leget ebenfalls nach:

Uwe Steinbach Also das ist normalerweise nicht wirklich meine Wortwahl: Wenn Leute wie diese so viel Scheiße im Hirn tragen, dann sollte man einfach Abstand halten. Denn so viel Gestank hält doch wirklich niemand aus… lass sie ruhig weiter stänkern, mit denen kann man sich nicht auseinandersetzen, oder gibt es etwa Ansätze von Intelligenz in Hohlbirnen???

Uwe Steinbach pöbelt wie Jürgen Vollmer in seinen besten Tagen

Uwe Steinbach pöbelt wie Jürgen Vollmer in seinen besten Tagen

 

 

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Tumor ist, wenn man trotzdem lacht…

Ein Raucher kommt zum Arzt. Diagnose: Lungenkrebs im Endstadium. Der Arzt verschreibt dem Raucher Moorbäder.

Raucher: „Und meinen Sie, dass die gegen den Lungenkrebs helfen?“

Arzt: „Nein, das wohl nicht. Aber Sie gewöhnen sich schon früh an die feuchte Erde.“

 

LOL!

LOL!

Getaggt mit

raucherdossiers hat ein paar begeisterte Fans

Quelle: https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/296203733860992/?stream_ref=2

Volkwin Michlewski (der durchgeknallte Designer von Plakaten für morbides Rauchverhalten) und einige andere Damen und Herren der rauchenden Fraktion, die sich so intensiv um eine tödliche Raucherkrankheit bemühen,  haben unsere Blogseite gefunden. Und, oh Wunder, wir können nun uneingeschränkt sagen, daß wir den Geschmack der Zielgruppe getroffen haben:

Volkwin Michlewski: diese neue seite der antis find ich einfach nur schön !!!!!!……..

Die Rechtschreibung von Herrn Michlewski läßt zwar noch ein paar Wünsche offen, aber wir freuen uns natürlich, daß dem Volkwin M. aus A. unsere Darstellungen so gut gefallen.

Diese Begeisterung geht sogar so weit, daß Herr Michlewski uns exzessiv zitiert:

Volkwin Michlewski: Volkwin Michlewskis Scheißehaufen, Volkwin Michlewskis Scheißehaufen

Wir fragen uns allerdings nun wirklich, ob dieser Mann eigentlich noch ganz richtig tickt. Denn mit seinen dümmlichen Ausfällen tut er zwar uns einen Gefallen (so viel geistige Einfalt hat man selten dierekt aus dem Raucherlager serviert bekommen und wir lachen gerne, auch außerhalb des Kellers) aber er selbst kommt dabei, insbesondere in der öffentlichen Wahrnehmung, nicht ganz so gut weg:

Volkwin Michlewski GOOGLE 22 Februar 2014

Volkwin Michlewski GOOGLE 22 Februar 2014

Ob es nun insgesamt günstig für den Erfolg seines Unternehmens ist, daß er im Internet auftritt wie ein stark verwirrter Qualmrowdie, muß Herr Michelwski selbst herausfinden. Denn er ist immerhin GF einer Firma, in Aachen-Verlautenheide, die sich mit “Messebau und Design” beschäftigt:

Volkwin Michlewski Messebau und Desgin Aachen Verlautenheide

Volkwin Michlewski Messebau und Desgin Aachen Verlautenheide

Daß man bei diesem Unternehmen auch ein Studium absolvieren kann, ist darüber hinaus schon bemerkenswert:

Volkwin Aachen Verlautenheide

Volkwin Michlewski Aachen Verlautenheide

Herr Michlewski, wir von raucherdossiers finden Ihr Verhalten nicht ganz optimal. Aber egal! Damit stehen Sie, Herr Michlewski eben zu ihrem Lebensmotto: “Ist der Ruf erst ruiniert, poltern Raucher gänzlich ungeniert.”

So wie hier zum Beispiel:

Volkwin Michlewski wenn die antis mal einen richtigen scheißehaufen sehen wollen sollten die mal eine mitglieder-versammlung einberufen !!!!!!

Volmkwin Michlewski Kothaufen 2

Volmkwin Michlewski Kothaufen 2

Apropos “poltern”: Die Proleten, mit denen sich Herr Michlewski auf der Seite “facebook” umgibt, gereichen ihm auch nicht gerade zur Ehre:

Thomas Schwanenberg Gestoerte!!! Und das ist auch schon alles!!!

Da fragen wir uns doch, wer hier eigentlich “gestört” ist. Der Raucherpöbel oder die, die darüber wahrheitsgemäß berichten? Abschließend hier nun nochmals die ganzen verbalen Ausraster der Unterschicht zum “genüßlichen”  Nachlesen:

https://www.facebook.com/groups/235701199911246/

Eine Frage zum Schluß wollen wir aber auch noch besprechen:

Rolf Zettbundy, haha du befindest dich zu Recht auf ihrer Seite. Wieviele Beleidigungen im Monat muss man loslassen um dort aufgenommen zu werden?

Antwort: Hier kommt nicht jeder rein. Das Maß an sprachlicher Brutalität und Blödheit, das ein Rauchsüchtiger in der Öffentlichkeit erkennen läßt, muß deutlich über dem Durchschnitt des allgemeinen Raucherpöbels liegen. Das hier ist quasi die Elite des Qualmprekariates.

Ergänzend wollen wir noch sagen:  Jetzt hat sich auch Heiner Pilchner aus Bielefeld zu Wort gemeldet. Er gibt nicht nur den Frontmann einer kaum als “mittelmäßig” zu bezeichnenden Coverband namens “Juke Project” (wo er selbst bei einem derart einfachen Song wie “Knockin on heaven’s door” die Tönen richtig trifft, was bei nur 3 Akkorden schon schwierig ist!), sondern der auch lautstark im Internet gegen Rauchgegner herumproletet:

Heiner Pilchner Ich finde mit der Bezeichnung ” Scheißehaufen ” hat man alles richtig gemacht !!!

Heiner Pilchner Bielefeld pöbelt gegen Rauchgegner

Heiner Pilchner aus Bielefeld pöbelt gegen Rauchgegner

Mehr zu Heiner Pilchner aus Bielefeld

Wir finden: Da haben sich wirklich ein paar echte Raucher-Proleten gefunden!

KOTZ!

KOTZ!

Kotz!

Durch eine besondere Intelligenzleistung fällt dann noch Susanne Buntenbeck auf:

Susanne Buntenbeck Der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand`.

Raucher haben offenbar ein schweres Problem, wenn es um das Thema „Nachdenken“ geht. Wir müssen nämlich nicht an der Wand lauschen. Der gesammelte Raucherstuss kommt heute über facebook frei ins Haus.

Volkwin Michlewski und seine dümmlichen Raucherbildchen

Volkwin Michlewski ist ein unattraktiver, schlecht rasierter und erkennbar übergewichtiger  Herr gesetzteren Alters, der in verschiedenen Rauchergruppen auf facebook sein Unwesen treibt. Dort zeigt er sich meistens mit einer altmodischen Tabakspfeife im Mund, die ihm im Kiefer festgewachsen zu sein scheint. Herrn Michlewski scheint seine verunglückte Selbstdarstellung jedenfalls zu gefallen. Aber jeder blamiert sich eben so gut wie er kann. Und Herr Michlewski kann das verdammt gut.

Volkwin Michlewski fällt uns vor allem dadurch auf, daß er seinem Unmut über den Nichtraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (absolutes Rauchverbot in der Gastronomie!) mit Hilfe von selbst gemachten Bildchen Luft machen möchte. Diese Bildchen sind, das wollen wir nicht verhehlen, ausnahmslos grottenschlecht und werden wohl nur von eingefleischten Nikotinabhängigen verstanden.  Oder auch nicht. Aber weil Herr Michlewski viel Zeit zu haben scheint, entläßt er jeden Tag ein Dutzend oder mehr dieser schwachsinnigen Verblödungsgrafiken in das Internet.

Auf der hier verlinkten  Grafik sieht man Herrn Michlewski wie er versucht, witzig zu sein. Er setzt sich ein geöffnetes Buch auf den Kopf und schreibt einen Text dazu, der die Schwelle zur Debilität bereits weit überschritten hat:

habe mich ab heute dazu entschieden unseren ausländischen mitbürgern etwas näher zu kommen ganz im sinne der grünen. ICH TRAGE AB SOFORT KOPFBUCH !

Ohne Zweifel wirkt Herr Michlewski so, als ob er, mit Verlaub, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.  Mit seiner Tabakspfeife im Mund und einem Hut, wie man ihn vielleicht in den 60ern getragen hat auf dem Kopf, kopiert er sich in seine dümmlichen Bildchen hinein und will auf Teufel komm raus seine Botschaft an den Mann/die Frau bringen. Welche Botschaft das ist? Keine Ahnung. Oder können Sie erkennen, was dieser Mist soll?

Volkwin Michlewski - selten dumme Bastelgrafik

Dümmliches Bild von Volkwin Michlewski

Was man aus dem Foto auf jeden Fall lernen kann ist, daß er für seine Tabakspfeife wohl einen unstillbaren Fetisch entwickelt hat. Und daß er gegen das Rauchverbot ist. Und daß er vielleicht mal mit einem Arzt reden sollte. Und das ist doch schon alles eine ganze Menge.

Wenn der Pfeifenraucher Michlewski richtig in Rage kommt, dann wird es echt unappetitlich. Zwei große Kothaufen (mit dem Wort „SCHEISSE“ garniert) reichen diesem offenbar nicht besonders gut belichteten Herrn zu einem wirksamen Nazivergleich.

GRÜNE = NAZIS = SCHEISSE. Das ist die Weltsicht des Herrn Michlewski.

Und spätestens wenn man diesen Beitrag von Volkwin Michlewski liest

bin in aachen mit qualmender pfeife 2.0 promille und 150 kmh in der stadt gestoppt worden. führerschein wurde nicht eingezogen. ich war zu fuss unterwegs! (Quelle)

fängt man an, den Geisteszustand des Mannes zu hinterfragen.

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Kevin Dietrich – Ein pöbelnder B-Promi der Nikotinszene

Kevin Dietrich ist den Machern von raucherwahnsinn.de schon früher aufgefallen. Hier ein Link aus raucherwahnsinn.de zu den öffentlichen Äußerungen des Herrn Kevin Dietrich aus Halle/Westfalen:

http://rogerroger1212.clanteam.com/1856_kevin-dietrich-rauchersterntraeger-1-klasse.htm

Zitat:

Nachdem Herr Kevin Dietrich, seines Zeichens SPD Mitglied http://www.spd-halle.de/personen/2205/290339/index.html, halt, stopp, ehemaliges SPD Mitglied http://ratsinfo.hallewestfalen.de/bi/vo … select=657 und jetzt Möchtegernpirat (eigene Worte, irgendwo in den Wirren des Internets leicht zu finden) sich als Rauchersternträger geoutet hat und damit automatisch zum Abschaum der Menschheit zählt (wer das Leid des jüdischen Volkes so verhöhnt, nur weil er draußen rauchen muss, der ist unterste Schublade) war es doch an der Zeit, mal nachzulesen, was dieser „Herr“ sonst noch so von sich gibt, und siehe da man wurde fündig.

Auch mit den Machern des Forum raucherwahnsinn.de geht Herr Dietrich oft nicht konform. Dies bringt er durch eine knackige Beleidigung zum Ausdruck, vorgetragen im bei „Raucher in Deutschland“ auf facebook:

Zitat Kevin Dietrich:

Kevin Dietrich Für solche Vollidioten würde ich auch kein Geld geben. Das sind nichts mehr und nichts weniger als Psychotiker..

Und hier das entsprechennde Bild dazu:

Kevin Dietrich beleidigt die Nutzer des Forums raucherwahnsinn.de

Kevin Dietrich beleidigt die Nutzer des Forums raucherwahnsinn.de

Auch Herr Dietrich darf sich fortan mit dem Titel „Qualmrüpel“ schmücken.

Und nebenbei beherrscht Herr Dietrich (Vorname Kevin) auch den Nazivergleich par excellence:

Kevin Dietrich mit Nazivergleich

Kevin Dietrich mit Nazivergleich

Der Begriff „allerunterste Schublade“ ist auf die Äußerungen des Herrn Kevin Dietrich, der immernhin früher mal der SPD angehörte, ohne Probleme anwendbar.

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Die Mottenkiste stellt vor: Raucherpöbel aus der Newsgroup de.alt.fan.tabak

de.alt.fak.tabak – Verbale Ergüsse „kultivierter Genussraucher“

Es gibt tatsächlich Menschen die rauchen und meinen, darüber auch noch mit anderen Tabakdrogenkonsumenten in einen verbalen Austausch treten zu müssen. Nun muss man sich zwar fragen ob man für so etwas Banales wie die Inhalation von giftigem Tabakabbrand überhaupt ein Forum benötigt, aber diese Frage wollen wir lieber offen lassen. Wir wollen uns lieber mit der Kommunikation dieser Menschen beschäftigen, denn die ist viel interessanter.

Albert Einstein war bekanntermaßen Pfeifenraucher. Die Herren, die in d.a.ft schreiben, betonen dies gerne immer wieder und leiten daraus ab, wer ebenfalls Pfeife rauche sei auf dem gleichen genialen intellektuellen Nieveau anzusetzen wie der Entwickler der Relativitätstheorie. Schauen wir uns also die Wirklichkeit an. Wie kommunizieren nun Einsteins pfeiferauchende Erben? Welche Redemittel verwenden sie, auf welchem intellektuellen Niveau ist ihre Kommunikation angesiedelt?

Einige Beispiele vorweg, aus denen wir dann die entsprechenden lexikalischen Elemente extrahieren wollen, um zu einem „d.a.f.t-Wörterbuch“ zu gelangen: Die meisten der Äußerungen wurden seitens der rauchenden Teilnehmer dieser Newsgruppe von 2005 bis heute (07/2008) dem Autor dieser Webseite gegenüber getätigt.


Autor MsgID (in Google Groups eingeben!) Text
Peter Beinhorn (Frankfurt/M. 83.766185.315820@h48g2000cwc.googlegroups.com
„…mache ich mir mittlerweile über dessen Geisteszustand zugegebenermassen ernsthafte Sorgen…“
Peter Beinhorn 6924eb76-792a-456d-9b23-ad145bd27811@c33g2000hsd.googlegroups.com
„Nun, wo Erich Recht hat, hat er Recht. Wobei ich persönlich den Begriff „Depp“ mit „geistig offensichtlich leicht minderbemittelt“ umschrieben hätte.
Peter Beinhorn abb54989-27a3-48f4-b9d9-f63cde8cf986@k37g2000hsf.googlegroups.com
„Filtert die Deppen aus und Ihr habt wieder Spass an der NG. „
Peter Beinhorn f07400e4-4e06-4b20-830f-14479feda82d@i76g2000hsf.googlegroups.com
„Ich sehe das Rxxxxx gerade vor meinem geistigen Auge geschminkt und in
Netzstumpfhosen mit High Heels vor seinem großen Spiegel auf und ab
gehen und gegen die Raucher fluchen.
Eugen Marmann (Münster)  57qcf4F2ebhvfU1@mid.individual.net „Auch hier gebe ich Dir vollkommen recht. Leider sind diese „Vollspacken“  von der Sorte, die vor über 60 Jahren „Kauft nicht bei Juden“ riefen und Fensterscheiben einwarfen. Das kann ich nicht stillschweigend ignorieren.“
Erich A. Kremer Xns990B886F83B66ekhamletaolcom@212.104.200.12 „Warte mal ein paar Jahre, bis dich die ersten faschistoiden Figuren auf der Strasse blöd anmachen, und das wird kommen, so,
wie einigen von denen jetzt die Hoden schwellen und wie sie sich gegenseitig aufgeilen (Auf Fackelzüge werden sie wohl verzichten müssen…). Was machst du dann, rennst du dann in den Keller und heulst?“
Martin Hillebrandt ev7lbl$f18$1@online.de

 

„… Genauso unbelehrbar, wie die Idioten, auf die Du antwortest.“
Rainer Barbi
42900391$0$7715$9b622d9e@news.freenet.de
„Sir, ich habe selten ein grösseres Arschloch erlebt,als Sie!
…Sie erscheinen in meinen Augen ein faschistoides Mastschwein zu sein……Ihre Diktion kennen wir alle bereits aus der national- sozialistischen  Weltverbesserungs- Botschaft des dritten und hundertjährigen Reiches…

…Sie könnten ein „Blockwart“ sein…

…Nur Sie können wissen, wie Ihre Kindheit verlaufen ist. Sind Sie misshandelt  worden oder einfach nur mit der Peitsche gestraft?…

…Ich hoffe nicht nur, ich bete darum, denn Ihr messianisches Sendungsbewußtsein hat schon in einer jüngst bekannten kläglichen Epoche zur Vernichtung von Millionen  Andersdenkender geführt..
.
…Sie könnten nicht nur mit Ihrer Diktion ein Faschist sein,…

…Allerdings wird ein derartige asoziales Verhalten in der Umgebung nicht        besonders wohlwollend  ahrgenommen….

Update Juni 2011: Herr Barbi wird in Zukunft wenig Gelegenheit haben, weitere Beleidigungen gegen Rauchgegner auszusprechen. Er verstarb nämlich am 23-05-2011 an einem Pankreaskarzinom, einem typischen durch das Rauchen verursachten Krebsleiden.

Mein Mitgefühl hält sich erwartungsgemäß in sehr engen Grenzen.


Mathias Flachmann
45ff9c38$0$25886$9b622d9e@news.freenet.de
„ich weis nicht warum ihr euch mit diesem dämlichen und militanten Smoke-Nazi
Pxxxx Rxxxxxx auseinander setzt… …Herr Rxxxxx hat wohl aus dem Parteiprogramm der NPD abgeschrieben und ist  auf dem besten Weg sich bei den „Ewig-Gestrigen“ einzureihen….  …Sein faschistisches Gelaber geht mir tierisch auf den Sack!!  Keine Macht den Braunen – Nazis raus!!“…

Erich A. Kremer
Xns9A0AB3194DFF8ekhamletaolcom@212.104.200.12
„Nur extreme Dummköpfe haben keinen Humor, und du hast keinen Humor.“
Manfred Arenz 93885e04-1a1f-465b-97d8-9ddc3e8a37a3@x69g2000hsx.googlegroups.com
„Es gibt auch Leute, die gänzlich ohne Drogen vollkommen einen an der Waffel haben,  wie Du uns seit Jahren und mit immer den gleichen Schemata beweist…“
Erich A. Kremer Xns9A0BCA6452FB7ekhamletaolcom@212.104.200.12 „Meine Großväter waren Raucher, kein Kettenraucher, du Bonzaigoebbels……dann kannst du deinen momosischen Hysterikerarsch…“
Manfred Arenz 6608404f-d1d5-4823-bc25-b5a26a38b034@x69g2000hsx.googlegroups.com
„Armes Brot – und arme Schüler, die einen solchen Neurotiker in ihrer Orientierungsphase vor sich haben !!!“
 Erich A. Kremer  Xns9AD7EA984ED3ekhamletaolcom@195.114.242.12

 

„Jawoll Herr Oberstudienföhrer“
Erich A. Kremer  Xns9AD6548066AF3ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Na, dann schau dir seinen Text doch mal etwas genauer an. Wenn das nicht Gartenzwergfaschismus ist, was dann? Es geht dabei nicht so sehr darum, daß er gegen das Rauchen ist, es geht um seine Einstellung als ‚anständiger Doitscher'“.
René König  68e87$48750157$d9a2b20c$32664@news.hispeed.ch
„Nichtrauchertalibans wie ‚Pxxxx Rxxxxx'“
Erich A. Kremer Xns9AD55B5E0D71Fekhamletaolcom@195.114.242.12
„Du glaubst auch jeden Scheiß,“
Erich A. Kremer Xns9ACDE45E5D7C3ekhamletaolcom@195.114.242.12 Stimmt erst mal, zumindest bei psychisch normalen Menschen. Rxxxxx aber dreht doch schon durch, wenn jemand eine ungestopfte Pfeife im Mund hat.
Erich A. Kremer Xns9AC87357BA623ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Stormbannföhrer Rxxxxx sammelt seine Scharen, was?“
Erich A. Kremer Xns9AC7932E11601ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Aber das kapierst du narzistisches Elend ja eh wieder nicht… „
Erich A. Kremer Xns9AC3691A8FB95ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Oberpisser bist du doch schon.“
Erich A. Kremer Xns9AC2B7AE6E316ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Lieber Troll als ein Rxxxxx!“
Erich A. Kremer Xns9AC25227C3ADAekhamletaolcom@195.114.242.12
„Rxxxxx, du bist ein dummes aggressives Kleinkind!“
Aranita (anonym)
g3i904$6mp$02$1@news.t-online.com „Ich finde dass das eine Bleidigung für jedes dumme aggressive Kleinkind ist.“
Erich A. Kremer Xns9AC2516856CE0ekhamletaolcom@195.114.242.12
„JAWOLL HERR OBERSTURMMBANNFÖHERER!“
Erich A. Kremer Xns9AC251B75A75ekhamletaolcom@195.114.242.12
 „das liegt in der Natur der Sache, du phantasielose, neurotische Dumpfbacke. Geh endlich zum Psychiater!
Erich A. Kremer Xns9AC0D6433D26Dekhamletaolcom@195.114.242.12
„Trägst du wieder den geilen rosa Stringtanga, den mit dem Schleifchen? „
Manfred Arenz 74f89c7f-f4ce-43ef-bc2f-517a8705ed17@a70g2000hsh.googlegroups.com
„Nö, Deinen Sperrmüll überflogen:“
Erich A. Kremer  Xns9AC048075781Eekhamletaolcom@195.114.242.12
„Du bist ein Stinker, Peterle, ein gewaltiger.“
Erich A. Kremer (Hann.-Münden) Xns9ABE790AAEF6ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Daß dein Sozialverhalten unter aller Sau ist, wissen wir doch schon, Peterle…“
Erich A. Kremer Xns9ABF25EA44C17ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Jaja… und da ergreifst du die Gelegenheit, mal so richtig den Sozialautisten rauszulassen, jaja… „
„Peer Teer“ (anonym) 47d58374$0$6868$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net
„Sag mal, wann wirst du und dein Körper sozialverträglich und (möglichst) ökologisch und vor allem nachhaltig entsorgt? „
Manfred Arenz c295e777-193e-4bca-94b6-b2c93f941361@i7g2000prf.googlegroups.com
„da darf unser Asso-Peter natürlich nicht mit seinen Weisheiten fehlen.“
Erich A. Kremer Xns9A5F12535886Eekhamletaolcom@212.104.200.12
„Du wirst nicht alt. Es sei denn, du machst endlich eine Therapie. „
Erich A. Kremer Xns9A5FD9618A141ekhamletaolcom@212.104.200.12
„Du brauchst eine Therapie!“
Ch. Demian C0D9FEBB.23ADF%ch.demian@xxx.de „Und den im Innern tickenden Fascho, kann man nicht befriedigen, indem man bei Kaffekränzchen von Gutmenschen sich über so Unhandhabbares wie (Tschuldigung vorab) Rasierklingen an Mösen im übertriebenen Eifer unterhält;“
Erich A. Kremer Xns9AB3A546185EDekhamletaolcom@195.114.242.12
„Ja, so haben die Nazis auch geredet! Du bist eine miese kleine Faschosau. „
Mathias Flachmann (der heißt wirklich so!) 4874d138$0$6554$9b4e6d93@newsspool3.arcor-online.net
„Dein Konzept ist ja _auch_ recht einfach: Hose runterlassen und breitbeinig hinstellen, Schwanz (30 cm) und Kloeten (500 gr.) zeigen. Fertig ist das° Kloeten-Kasper Manni. Morgen geht’s (für dich) wieder nach Hause bei Muttern. Sag deinen Pflegern im Krankenhaus sie sollen für dich das Gesabber auf der Tastatur abwischen. Denn andere wollen auch mal vernünftig abwichsen und haben Anspruch auf eine saubere Tastatur.“
Erich A. Kremer (Hann.-Münden) Xns9A9B985F94997ekhamletaolcom@195.114.242.12
„Man muß sich mal vorstellen, ein hohlköpfiger und humorfreier Lehrer mit faschistoider Gesinnung, wo bleibt da die Vorbildfunktion?“
Aaner von Vielen (anonym) g69mk5$lh4$00$1@news.t-online.com
„Geh joggen auf die Zugspitze, das scheint für dumme Lehrer ein guter Platz zu sein“
Aaner von Vielen  (anonym) $k0p$00$1@news.t-online.com
„Ihr seid  vollkommen Depp weil Ihr mit eurer Zeit nichts besseres anzufangen wisst“
Erich A. Kremer Xns9A9DA5A3CC9CFekhamletaolcom@195.114.242.12 „Du bist ein solchener Trottel!“
Wilfried Lohmann 1goif330ks7t7$.1efhxy8w7p0b5$.dlg@40tude.net „Viel Spaß beim Üben – „Flachpfeife“!
Harald Maedl
g8mqet$r68$02$1@news.t-online.com 22.08.08:

„Daft wird seit geraumer Zeit systematisch durch einen/mehrere Neurotiker mit OT-Traffic belegt.“

„Wer sich so über Jahre aufführt, ist nicht nur ein Troll, sondern leidet auch unter irgendeiner ernstzunehmenden Geisteskrankheit.“

„Morgen kommt der nächste Depp, der meint,…“

„Ich habe solches Pack so etwas von gefressen,“

„Oder siehe dir die Idioten an, die sich..:“

Harald Maedl f3jken$617$02$1@news.t-online.com „Die Posting irgendeines paranoiden oder infantilen (oder beides
zusammen) Raucherhassers,…“
Frans Oppendijk g900jr$3od$1@registered.motzarella.org „…Nazi Rxxxxx…“

Es ist doch durchaus fasznierend, was eine kleine Gruppe von aggressiven Tabakkonsumenten an verbalen Schmähungen hervorzubringen vermag. Macht Tabakkonsum wirklich gelassen? Sind Raucher wirklich entspannter? Urteilen Sie selbst!

Weiterhin ist die Argumentation der Raucher zum Thema „Rauchen und Gesundheit“ insgesamt sehr interessant und aufschlussreich. Auf Vorhaltungen, wie gefährlich das Rauchen letztlich sei, werden immer die gleichen hilflosen Standardantworten gegeben:

  • „Wir müssen alle mal sterben.“
  • „Mein Opa hat geraucht bis er 90 war und wurde dann von der Straßenbahn überfahren“
  • „In meiner Familie haben alle geraucht, keiner hatte Lungenkrebs.“
  • „Krebs ist vor allem genetisch bedingt.“
  • „Sporler bekommen mehr Herzinfarkte als Raucher, ein Kumpel von mir ist beim Joggen gestorben.“

etc. etc.

Wie sieht es in anderen Raucherforen aus?

Sehr ähnlich. Man erlebt immer wieder die gleichen Vorgehensweisen. Nehmen wir z. B. das unsägliche „Netzwerk Rauchen“ und seine Mitglieder bzw. Sympathisanten. Dort wird eine bestimmte Sprache verwendet, die d.a.f.t-Sprech sehr stark ähnelt. Ein Zitat aus dem Raucherforum „Krebs in Bayern“, welches leider sehr schnell vom Moderator gelöscht wurde, soll dies verdeutlichen: „Mitglieder der Forces (i. e. „Netzwerk Rauchen“, PR) fallen unter anderem haeufig durch destruktive Diskussionsbeitraege in Internet-Foren auf, wenn es um das Thema Passivrauchen geht.“

Nennen wir diese „Strategie“ doch mal beim Namen (ohne Anspruch erheben zu wollen, alle Ausprägungen gelistet zu haben):

Wenn diese Damen und Herren Raucher mit vernünftigen Argumenten nicht mehr weiter können (weil es für Todesdrogen keine gibt), wird

der Tabakgegner diffamiert und wahlweise als unsozial, einzelgängerisch, lebens- und genussfeindlich, kognitiv eingeschränkt, psychisch krank und/oder im Extremfalle sexuell abartig dargestellt.
der Tabakgegner als „NAZI“ deklariert, als „hirnfrei“ beleidigt oder sonstwie lächerlich zu machen versucht.
eine nicht näher bezeichnete „Pharmamafia“ als hinter den Rauchverboten stehend erfunden (=> Verschwörungstheorie)
seriöse Wissenschaft als unseriös oder von „der Pharmamafia“ bestellt hingestellt, konkrete Ergenisse dieser Wissenschaft nicht akzeptiert und auf eigene Publikationen verwiesen, die angeblich zweifelsfrei zeigen sollen, dass die seriöse Wissenschaft vorsätzlich oder fahrlässig Lügen verbreitet. Dabei bleibt allerdings permanent unklar, welche Autoren hinter diesen Thesen stehen, welche Qualifikation sie haben und wie sie zu den jeweiligen Ergebnissen gelangt sind.

Eine weitere Vorgehensweise ist es, sobald eine Diskussion verloren ist, sehr schnell vom Thema, das man gerade verloren hat, abzulenken und eine der oben genannten Methoden zu wählen.

Dabei wird dann noch einem Angehörigen der eigenen Gruppe laut und vernehmlich seitens der anderen Gruppenmitgleider Beifall bekundet.

Eigentlich ganz einfach, oder?

Praxisteil: Lernen Sie „d.a.f.t-Speak“

„d.a.f.t-Speak“ zu erlenern ist nicht schwer. Sie müssen primär Ihre bisherigen Sprachgewohnheiten vollkommen über Bord werfen. Vergessen Sie alles, was man Ihnen als Kind gesagt hat: „Dies sagt man nicht, jenes sagt man nicht…“. Alles Unsinn! Lassen Sie einfach mal richtig im übertragenen Sinne „die Sau raus“!

Suchen Sie in der obigen Tabelle in der rechten Spalte die fett gedruckten Wörter heraus, schreiben Sie sie in eine Liste (damit haben Sie ein selbst entworfenes d.a.f.t-Wörterbuch, ein Unikat mit den schönsten Schätzen aus d.a.f.t) und lernen Sie sie auswendig (in der U-Bahn, während langweiliger Besprechungen etc. etc.). Verwenden Sie sie dann bei passender Gelegenheit reichhaltig, wenn Sie einen Gegner mal so richtig diffamieren und fertig machen wollen. Alles ist erlaubt, es gibt keine sittlichen Grenzen. Devise: „Der Dreck heiligt die Mittel!“

Wird in einer Besprechung etwas vorgetragen, was Ihnen nicht gefällt? „Das ist Scheiße, Du Vollspacken, lass Dich eingraben!“ wäre eine adäquate Antwort gem. d.a.f.t. Nervt die Ehefrau? „So was hohlköpfiges und humorloses wie Dich gibt es nicht nochmal!“ könnte hier eine d.a.f.t-gemäße Antwort sein. Sie sehen, d.a.f.t taugt für den gesamten Lebensbereich. Das Herunterputzen und Diffamieren in d.a.f.t-Stil macht einfach Spaß und befreit die Seele!

Apropos „diffamieren“. Wenn Sie einen Gegner haben und dem mal so richtig in seinen „Arsch“ treten wollen, dann sagen Sie dem „Wichser“, er sei ein übler „Faschist“, eine „Nazisau“ und ein „Sozialautist“ und obendrein ein „pädophiler Perverser“, der in rosa Unterwäsche vor dem Spiegel posiere oder meinetwegen auch Latexkleidung trage, whatever. Auf jeden Falle sei es nötig, dass sein „Kadaver“ baldmöglichst „umweltschonend entsorgt“ würde, denn er sei ein „Depp“ von dem man die Welt befreien müsse. Und zur Not gebe es eben „eine in die Fresse“!

Na, sehen Sie, geht doch! d.a.f.t-Speak ist doch gar nicht schwer! Viel Spaß beim Üben, Ihr „Flachpfeifen“! 😉

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Ronald Blumberg aus Radevormwald – Ein Werkzeughändler versucht sich als Volljurist

Eine schillernde Figur des Raucherwahnsinns ist Ronald Blumberg aus Radevormwald.  Wie dieser Mann, der eigentlich Werkzeughändler ist und bereits einmal mit einem Unternehmen in die Insolvenz schlitterte, versucht Rechtsbruch zu legalisieren, lesen Sie hier:

http://raucherwahnsinn.zxq.net/3206_re-dr-jur-google-ronald-blumberg-erklaert-uns-das-grundges.htm

Hier mal ein paar wirklich krasse Sachen, was der Mann so ablässt:

Ebenso kann ich Art 2 GG, Abs. 1 und 2, geltend machen : In einer Raucherkneipe verletze ich NICHT die Rechte anderer, aber mein Leben und Gesundheit werden durch das Hinausschicken gefährdet …

oder das hier

Ron Blumberg hat geschrieben:Art 2 GG wird dadurch hinfällig, daß jede anwesende Person darauf hingewiesen wird, das im Verlauf auch geraucht werden kann. Und wer das nicht möchte, dem steht es frei, den Versammlungsort zu verlassen. Soviel also dazu. Im übrigen sind mir bislang KEINE vollstreckten Bußgelder für Helmut-Parties bekannt, hingegen unzählige HPs, die problemlos abliefen, trotz “Kontrolle” durch das OA !

Noch mehr gefällig?

Ron Blumberg
Situation :
Zwei -oder mehr – Gäste beschließen, eine spontane Versammlung nach Art 8 GG in einer Gaststätte zu halten, z.B. unter dem Motto „Rauchverbot“
Als Privatperson – wie auch als Wirt/in – darf man eine solche Versammlung nicht behindern, bzw. unterbinden. ( §2, (2) VersG )
Als Wirt/in sollte man daher folgendes sofort umsetzen :
Die anwesenden Gäste darüber informieren (Lautsprecher, oder persönlich), daß eine Versammlung stattfindet, in deren Verlauf „eventuell auch geraucht“ werden kann. Sodann unbedingt Aschenbecher aufstellen (Brandschutzverordnung).
Darauf hinweisen, daß Gäste, die sich durch den Rauch gestört fühlen könnten, und/oder an der Versammlung nicht teilhaben möchten, bitte den Versammlungsort verlassen mögen. (Schutz vor ART 2 GG – „körperliche Unversehrtheit“)
Am Eingang, und möglichst über dem „Rauchverbot“-Schild, einen Hinweis anbringen, daß eine Versammlung / „Helmut-Party“ stattfindet. (Helmut-Plakat)
Neuankömmlinge müssen darüber informiert werden, daß eine Versammlung stattfindet, in deren Verlauf ggf. geraucht wird. Die Teilnahme an der Versammlung ist natürlich grundsätzlich freiwillig. Die Dauer der Versammlung ist nicht absehbar, da durch die Teilnehmer bestimmt.
Das Ende der Versammlung muß angekündigt werden, die Aschenbecher sind sodann sofort wieder einzusammeln. Es herrscht danach erneut absolutes Rauchverbot !
Da es sich bei den Versammlungsteilnehmern gleichzeitig auch um Gäste handelt, ist eine individuelle Bewirtung und Abrechnung zulässig !

Quelle: https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/277590259055673/?comment_id=277590319055667&offset=0&total_comments=10

Dümmer geht’s nimmer. Oder doch?

Ron Blumberg
Stellen wir mal eins klar: Ich bin Raucher !
Jetzt ist „rauchen“ also angeblich nicht mehr „zeitgemäß“ ! Und Raucher müssen weg ! Also werden wir vor die Tür geschickt. Was riecht man da als erstes – und atmet es somit auch ein ? Abgase ! Nun stehen wir also, für alle sichtbar, auf der Strasse. Oder soll ich sagen : Am Pranger ! Und mitten in der Umweltverschmutzung. Statt in einem Refugium für Raucher, sprich der Raucherkneipe, trage ich jetzt noch zusätzlich zur allgemeinen Luftverschmutzung DRAUSSEN bei ! Und was ist mit den Leuten, die mich dabei sehen ? Es gibt 2 Reaktionen :
(1) Diese Raucher gehören bestraft ! Und soweit ist es ja schon ! Schlägereien und Attacken auf uns werden provoziert, Frauen werden als Nutten und Freiwild betrachtet, und gefragt „Wieviel ? Menschen, die zu wechselnden Schichten arbeiten, werden als „Alki und Raucher“ abgestempelt, weil jetzt jeder mitkriegt : „Der steht ja schon um 10 mit nem Glas vor der Kneipe und raucht …“ Und nimmt man sich die Freiheit, und raucht wieder in der Kneipe, kommt so ein Denunziant daher, gefördert und unterstützt von Spinnern wie „Pro-(B)rauchfrei“. oder dem Kölner Ordnungsamt…
(2) Die Leute, und gerade die Kids, sagen : „Wow – cool ! Der/die steht ein, für Freiheit und Lebensstil ! Das sind Leute mit Mumm in den Knochen, richtige Rebellen !“ Und fangen in Folge selber an zu rauchen, aus Protest. Womit man also genau das Gegenteil erreicht hat.
Von den Kindern, die nun draußen mit Rauch zugequalmt werden, wollen wir gar nicht erst sprechen … Und selbst Nichtraucher schütteln vor Verwunderung den Kopf, und schließen sich uns draußen an, aus Solidarität. Besonders unverständlich ist auch, die weitaus gesündere Alternative E-Zigarette mit auszugrenzen, wobei Fr. Steffens ja sogar eine nicht genehme Studie hierzu einfach unterschlagen hat. Also eine klare Korruption der Politik !
Liebe Rot-Grüne „Am-Volk-vorbei-Regierung“ : Wir Raucher stellen über 30 % der Wähler und Steuerzahler. Aber nicht nur wir werden ausgegrenzt und geschädigt durch dieses absolute Rauchverbot, nein, auch viele Unternehmen müssen darunter leiden, bis hin zum Existenzverlust. Die Eckkneipen sind nur der sichtbare Teil. Brauereien, Getränkelieferanten, Taxiunternehmen, Food Catering Services. Event Firmen, Sänger/Gruppen, DJs – die Liste ist endlos fortsetzbar !
18 sogenannte „Abtrünnige“ der SPD haben nach dem Gesetzbeschluß ihr „Bedauern“ über das erzwungene Ergebnis der Entscheidung schriftlich zum Ausdruck gebracht. Man habe durch „Parteidruck“ auf sie eingewirkt. Wie verträgt sich das mit dem Amtseid ? Wie verträgt sich das alles überhaupt noch mit DEMOKRATIE ? Die Aufgabe eines demokratischen Staates ist es, für eine WAHLFREIHEIT zu sorgen ! Diese wurde am 01.05.13 in NRW effektiv abgeschafft !
Und genau deshalb gehört auch die dafür verantwortliche Rot-Grüne totalitäre Koalition abgeschafft ! Denkt am 25.05.14 daran, bei den Kommunal- und EU-Wahlen !
Wo Gesetz zu Unrecht wird, ist Widerstand oberste Bürgerpflicht !

Da bleibt einem wirklich die Spucke weg! Ronald Blumberg. Ein Superjurist ohne Studium.

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Raucherrüpel holt sich auch in der 2. Instanz eine Klatsche vom Gericht

Ein bekannter Raucherpöbler versuchte gegen den Betreiber der Webseite raucherwahnsinn.de, Peter Rachow aus Wörth, vor Gericht die Unterlassung bestimmter Äußerungen des Nichtraucher-Bloggers durchzusetzen. Leider hatte sich der Raucheraktivist vorher in übelster Weise gegen den Nichtraucher im Internet exponiert und ihn mit Dutzenden schwerster Beleidigungen überzogen. Und dies über mehrere Jahre.

Dass sein Klageanspruch daher auch in der zweiten Instanz bei den Richtern des Marbuger Landgerichtes nur ein müdes Lächeln und eine Klageabweisung zur Folge haben würde, hatte sich der rüpelnde Raucher wohl nicht gedacht. Und so durfte er dann die ansehenlichen Prozesskosten berappen, die wohl deutlich in viestelliger Höhe gelegen haben durften.

Und so liest sich der Vorgang um den pöbelnden Raucher im Juristendeutsch:

Urteil Landgericht Marburg 5s73/13

Urteil Landgericht Marburg 5s73/13

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Urteil Landgericht Marburg 5s73/13

Urteil Landgericht Marburg 5s73/13

Merke: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!

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„Muna Sat-Ananda“ – Durchgeknallt im Raucherland

Nikotinfanatiker, die regelmäßig ihre Meinung „Pro Lungenkrebs“ im Internet kund tun, gibt es einige. Manche schreiben lieber kurze Texte, wie z. B. Jürgen Vollmer aus Marburg, der sich dann auf die zentralen Begriffe seiner Nikotinistenideologie zurückzieht („Faschist!“). Andere Autoren verfassen auch etwas längere Ausarbeitungen, sind dabei allerdings was das Schreiben betrifft vollkommen talentfrei, wie z. B. Werner Niedermeier aus Karlsfeld. Und wieder andere tun sich mit langen bis sehr langen Elaboraten hervor, für deren Durcharbeit man oft mehrere Stunden benötigt, weil man sie angesichts der Fülle des dargebotenen Textmaterials in aller Regel mehrfach lesen muss und dann oft zwischen den Zeilen noch den einen oder anderen ordentlichen Raucherstuss aufspürt, den man beim ersten oder zweiten Lesen doch glatt übersehen hatte. Genau solch ein Text liegt gerade vor uns.

Heute steht also zur Besprechung an die Elegie einer Autorin, deren bürgerlicher Name nicht bekannt ist (zu vermuten steht, dass dies aus wohlweislichen Gründen der Fall ist) und die unter dem Pseudonym „Muna Sat-Ananda“ in so ziemlich allen Internetforen unterwegs ist, derer sie habhaft werden kann und dort nach Kräften die Trommel für Raucherbein und Lungenkrebs rührt.

Allerdings sind die Phasen, in denen die Grande Dame des hochdosierten Raucherblödsinns die Leser dieser Foren mit ihren insgesamt doch sehr verwirrten und oftmals langatmigen Texten beglückt, jeweils durch längere zeitliche Unterbrechungen gekennzeichnet, denn Frau Sat-Ananda hat nach eigener Aussage sehr häufig „PC-Probleme“, so dass ihre Phasen einer Nichtpräsenz manchmal wochenlang andauern können. Warum sie nicht kompetente Hilfe zu Rate zieht, um über eine stabile Rechnertechnik zu verfügen, ist leider nicht bekannt.

In diesen Internetforen veröffentlicht sie dann, wenn sie denn mal „online“ gehen kann, regelmäßig Qualmpamphlete erster Güte. Dabei handelt es sich regelmäßig um qualmgeschwängerte Stellungnahmen, die dem kritischen Leser wahrlich die Haare regelrecht zu Berge stehen lassen, was allerdings die Lesefreude an den Texten von Frau „Sat-Antenne“, wie sie unter Insidern auch gerne genannt wird, nachhaltig zu steigern geeignet ist.

Die Autorin mischt dabei in buntem Reigen die ungeheuerlichsten Nazivergleiche, wildeste Verschwörungstheorien (in denen u. a. eine nicht näher bezeichnete und stets diffus bleibende „Pharmamafia“ eine zentrale Rolle spielt), hanebüchene Esoterik und anderen unwissenschaftlichen Unsinn munter durcheinander und bastelt daraus ihre eigene Theorie warum Rauchen toll, Rauchgegner „Nazis“ und Anhänger der „Tabakkontrolle“ allesamt Feinde der Freiheit sind.

Sich selbst und ihre lungenkrebsverrückten Mitstreiter nennt sie dabei auch schon mal in krasser Verkennung der Sachlage „Widerstandskämpfer“, denn diese Begrifflichkeit kontrastiert so wunderbar mit dem Schmähbegriff „Nazis“, welcher von Extremrauchern als ständig repetierter Kampfbegriff gegen ihre Gegner ausgebracht wird. Und sie sieht sich und und ihre K(r)ampfgenossen in ihrem durch Nikotinabusus verursachten mentalen Status Quo dann doch tatsächlich als ein kleines Häuflein aufrechter Streiter, welche einen heroischen Kampf gegen die Unterdrücker aus den Reihen der „Antiraucher“ führen würden.

Hauptberuflich scheint die Dame, über deren Ausbildung und erlernten Beruf nichts bekannt ist, sich als Autorin im Bereich Esoterik und „New Age“ zu verdingen. Soviel zu dem, was wir über Frau Sat-Ananda zur Einleitung für den nicht ganz so kundigen Leser mitzuteilen hätten.

Jetzt zu ihrem aktuellen Pamphlet, in dem sie sich zum wiederholten Male mit dem Nichtraucherschutz beschäftigt, welchen sie in ihrem jüngsten Werk in höchst polemischer Weise als „Prohibition“ bezeichnet. Frau Muna Sat-Ananda scheint sich also in ihren Wunsch, überall Tabakdrogen konsumieren zu dürfen, tatsächlich mehr als eingeschränkt zu fühlen. Ihre Ausarbeitung trägt daher auch den vielsagenden Titel „Vom Sinn und Unsinn der Tabak-Prohibition in der Gastronomie“ und man erkennt sofort, um was es ihr vordringlich gehen wird: Um das mittlerweile sehr stark eingeschränkte Rauchen in Restaurants, Kneipen, Diskotheken und anderen Lokalitäten und die Frustration der Autorin über diese Entwicklung der letzten Jahre.

„Prohibition“ oder warum frau keine Begriffe verwenden sollte, deren Bedeutung frau nicht kennt.

Alleine schon der Begriff der „Prohibition“ wird von ihr entweder aus Unwissenheit oder aus polemisierender Absicht falsch verwendet. Denn auch wenn in dem Wort „Prohibition“ des lateinische Verb „prohibere“ („verhindern“) als Stamm enthalten, so verweist eben der Begriff der Prohibition in unserer Sprachumwelt vom Bedeutungsinhalt her auf ein Totalverbot eines bestimmten Stoffes. Rein semantisch liegt die Dame also schon mit der Begriffsverwendung bereits vollkommen falsch.

Ganz im Gegensatz zu der von ihr vertretenen Sichtweise wird nämlich dem Nikotinabhängigen die Droge „Tabak“ gerade nicht verboten sondern es werden ihm nur bestimmte örtliche Einschränkungen auferlegt, was den Konsum derselben betrifft. Rauchverbote in der Gastronomie stellen also, im Gegensatz zur Meinung von Frau Sat-Ananda, kein Totalverbot der Droge „Tabak“ und damit auch keine „Prohibition“ dar.

„Prohibition“ – die erklärte Ursache von Krieg und Gewalt

Auf diesen Wegen der geistigen Wirrnis wandelt sie erbarmungslos weiter. Denn anschließend versucht sich die Autorin an einer Herleitung, warum auf eine Prohibition ihrer verqueren Ansicht nach immer ein Krieg folge, ein generelles Verbot eines Suchtstoffes daher regelmäßig ein Menetekel des ultimativen Bösen sei.

Sie nimmt zum Beleg dieser abwegigen Hypothese beispielhaft das Ende der Alkoholprohibition in den USA im Jahre 1933 und erklärt, dass in genau jenem Jahr ebenfalls die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriffen hätten. Genau so funktionieren Esoterik, Astrologie und alle anderen Formen des Aberglaubens: Zufällig koinzidierende Ereignisse werden als kausale Verknüpfungen fehlgedeutet und missinterpretiert als eine Folge von Ursache und damit verknüpfter Wirkung. So wird aus dem schieren Zufall eine Regel abgeleitet, die sich auf beliebige andere Sachverhalte anwenden lässt. Dem Naturwissenschaftler ist ein derartiges „Denken“ nicht nur fremd, es erfüllt ihn mit Grausen.

Besonders absurd an den Ansichten der Autorin Muna Sat-Ananda ist indes, dass sie für sich reklamiert, aufklärerisches Denken zur Anwendung zu bringen, sie aber zwischen sich und den geistigen Prinzipien der Aufklärung einige Lichtjahre Abstand zu haben scheint. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen:

„Die Technisierung und Elektronisierung schritt ungehindert von der Neuzeit bis in die Moderne fort, doch die Zeit scheint wieder einmal hinter die Aufklärungsperiode – unserer Epoche, die Europa immer mit einer Erhabenheit vorführte, zurückzufallen.“

Bei genauer Betachtung gehören die Autorin und ihre rauchfreudigen Mitstreiter zu den größten Gegnern aufklärerischer Gedanken und Herangehensweisen an unsere Welt. Aus dem Gedankengut der großen Philosophen der Aufklärung wie Jean-Jaques Rousseau, Immanuel Kant, John Locke und anderen folgten bereits wenige Jahrzehnte später die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit mit ihrem evidenzbasierten Ansatz der Erforschung der Natur und ihrer Gesetze. Diese haben heute, um die 250 Jahre später, immer noch Gültigkeit. Exemplarisch seien hier das Prinzip der Deduktion, der Induktion sowie der Theoriebildung nebst Verifikation und Falsifikation von Hypothesen genannt. Auf diesen Prinzipien fußt ein entwickelter naturwissenschaftlicher Ansatz der Erforschung der Phänomene unserer Umwelt, welcher den technischen Fortschritt erst ermöglicht hat.

Ein Ausschnitt dieser Forschung ist dabei die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Schadwirkungen bestimmter Gewohnheiten, hier also dem aktiven und dem passiven Inhalieren von Tabakrauch. Diese setzt in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Untersuchungen an Rauchern ein, um zu klären, warum diese häufig an bestimmten, sonst sehr seltenen Erkrankungen wie beispielsweise dem damals noch wenig bekannten Lungenkrebs verstarben. Man förderte dann in den Folgejahren sehr schnell die gravierenden gesundheitlichen Folgen des seinerzeit sich erst in den Anfängen befindenden Tabakrauchens uns insbesondere des Konsums von industriell hergestellten Zigaretten zu Tage.

Später wurde ebenfalls auf wissenschaftlicher Grundlage immer mehr Ergebnisse ermittelt, die erschreckend klar machten, dass nicht nur aktives Rauchen zu schwersten Gesundheitsschäden führt sondern auch die Aufnahme von Umgebungsrauch durch den Nichtraucher. Und genau diese Erkenntnisse werden von Frau Sat-Ananda und ihren Mitideologen konsequent in Abrede gestellt. Stattdessen werden absurdeste Verschwörungstheorien erdacht, welche u. a. postulieren, dass all die Resultate tausender weltweit arbeitender Wissenschaftler gefälscht, manipuliert und regelwidrig zu Stande gekommen seien und dass auch Nichtraucher an „typischen Raucherkrankheiten“ erkrankten, was beweise, dass Raucher nicht am Rauchen sterben würden.

Frau Sat-Antenne und ihre Mitstreiter fühlen sich dabei permanent verfolgt von einer imaginären Gruppe, die alles unternähme, um ihnen ihre „Freiheit“ zu entziehen, wobei mit dem Begriff der Freiheit ausschließlich die Freiheit des Tabakdrogenkonsums gemeint ist. Jene Menschen, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse was die Schädlichkeit von Passivrauch betrifft berufen, bezeichnet sie dabei als „Religionseiferer und Missionare“, denen überdies eine erhebliche „Militanz“ eigen sei. Dabei schlägt die Esoterikerin Sat-Ananda einen weiten Bogen und nennt ihre Feindbilder in ihren vielen Wortbeiträgen immer wieder „Faschisten“ oder „Antis“.

Alles „anti“ – oder was?

„Militante Veganer, militante Anti-Alkoholiker, – und als weiteren Import aus den USA die militanten Nichtraucher oder Antiraucher, eine Strömung, die die gesamte westliche Gesellschaft heimsucht, färbt sich religiös ein, in Anbetracht der territorialen Vereinnahmung von West- und Mitteleuropa.“

Man fragt sich nun schon, wie jemand mental gestrickt sein muss und in welcher Welt er bzw. sie leben muss um auf derart verquere Sichtweisen zu kommen. Da fühlt sich also jemand zutiefst bedroht von irgendwelchen universellen „Antis“, welche nun eine Hegemonie über die Welt zu errichten suchen und merkt nicht einmal, wie sie selbst „anti“ eingestellt ist. Anti-Vernunft, Anti-Wissenschaftlichkeit, Anti-Rationalität.

Und diese „Antis“ hätten den „Genussmenschen offen den Krieg erklärt.“, so wird ausgeführt. Ein schauerliches Szenario, in der Tat. Aber nicht, weil es in sich bereits vollkommen wirr ist, sondern weil es erschreckend klar macht, wie fortgeschritten bei der Autorin die verzerrte Weltwahrnehmung bereits geworden ist.

Was ist die andere Seite? Die Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa sind Nichtraucher. Weltweit, mit Ausnahme der Entwicklungs- und Schwellenländer, ist der Trend ebenfalls eindeutig. Je nach Staat beträgt der Anteil der Raucher in einer Bevölkerung regelmäßig zwischen knapp über 20 und 35%. Der Trend zum Rauchen ist überdies allgemein rückläufig. Gerade unter den Angehörigen der höheren Sozialschichten liegt der Raucheranteil deutlich unter 20%.

Es ist zudem nicht davon auszugehen, dass sich die Mehrheit der Nichtraucher besonders gerne von einigen wenigen Rauchern bei einem Gastronomiebesuch einrauchen lassen will. Der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern hat mit 61% Prozent Zustimmung ein diesbezüglich eindeutiges Wählervotum hervorgebracht. Wie Frau Sat-Ananda auf dieser Basis postulieren kann, lediglich eine vermeintliche Minderheit radikaler „Antis“ strebe die Definitionshoheit für richtiges Verhalten (i. e. Rauchverzicht und allseitige Abstinenz) an, das weiß vermutlich nur sie selber.

Genau so wirr wie ihre Herleitungen sind auch ihre Schlussfolgerungen. Es komme infolge der Radikalisierung der Nichtraucher vermehrt zu Übergriffen, namentlich zu Gewaltanwendungen gegen Raucher:

„Insbesondere in Bayern häufen sich gewalttätige Ausschreitungen gegen die rauchende Bevölkerung.“

Auch hier ist wieder die sehr einseitige Wahrnehmung der Umwelt augenfällig. In der Presse kann man in der Tat häufig von Gewaltausbrüchen in Zusammenhang mit Rauchverboten lesen. Allerdings sind es hier die angeblich „friedlichen“ Raucher, die regelmäßig ausflippen, wenn man sie im Zug, in der Gastronomie oder anderweitig bittet, sich an die geltenden Regeln zum Nichtraucherschutz zu halten. Da fliegen dann schon mal die Fäuste oder es gibt Tritte gegen die „Genussfeinde“, wenn der dann oft zusätzlich auch noch alkoholisierte Raucher zum Gegenangriff auf den vermeintlichen Freiheitsgegner ausholt.

Drogen als Kulturgut?

Hochgradig absurd wird es, wenn die Autorin das Abbrennen von Pflanzenresten der Pflanze nicotiana tabacum und das Einatmen des entstehenden giftigen Abbrandes als „Kultur“ bezeichnet:

„Eine jahrzehntelange Indoktrination hat das gesellschaftliche Gefüge der Europäer und eine über 500-jährige Tabakkultur in seinen Grundfesten erschüttert.“

Drogenaufnahme wird also zur kulturellen Handlung hochgejubelt. Dann müsste logischerweise auch das Schnupfen von Kokain oder das intravenöse Injizieren von Heroin einen kulturellen Charakter besitzen. Und Komasaufen wäre sicher auch nicht weit davon entfernt als wertvoller Beitrag zur abendländischen Kultur gelten zu können. Wenn überhaupt hat Tabakrauchen einen kulturellen Bezug zu den Ureinwohnern Nordamerikas, die den Rauch der Pflanze vor einigen hundert Jahren bei rituellen Zeremonien zu inhalieren pflegten. Dort aber nicht in Form von chemischen Keulen in Form von modernen Fabrikzigaretten sondern in der obligaten „Friendspfeife. Und das auch nicht halbstündlich sondern nur äußerst selten zu wenigen auserwählten Anlässen.

Gehen wir doch einmal auf das Substanzielle ein: Der Raucher hat aus bestimmten physiologischen und damit i. W. hirnorganischen Gründen irgendwann einmal gelernt, dass das Inhalieren von Tabakrauch ihm ein gewisses Wohlbefinden verschafft. Er hat sich dann in der Folge daran gewöhnt und eine ausgeprägte psychisch wirkende Stoffabhängigkeit entwickelt. So wird aus der Handlung „Rauchen“ relativ schnell ein Zwang, der von den meisten Rauchern nicht mehr kontrolliert werden kann bzw. zu dessen Überwindung erhebliche Anstrengungen erforderlich sind. Damit gibt es aber keine kulturelle Komponente der Handlung „Rauchen“. Tabakkonsum ist eine reine stoffgebundene Sucht, welche  den Raucher immer wieder zu seinem Suchtmittel greifen und ihn rauchen lässt.

Das „Grande finale“ – Die Sat-Antenne erklärt die Welt

Extrem grotesk wird es auch, wenn die Suchtraucherin Sat-Ananda Rauchgegner zu einer willenlosen Masse  erklärt:

„Und dort steht sie nun, um an den Schalthebeln der neuen Macht zu partizipieren, jene zu Ex-Rauchern dressierte Masse, die den invisiblen Notstandgesetzen Folge leistete – die sich bekehren ließ. Jetzt darf sich der Kleinbürger, der ansonsten im öffentlichen Leben keine Stimme hat, mit erhobenem Zeigefinger zum Moralwächter über die Ketzer aufschwingen. Ein Befehlsempfänger, der sich dem Druck der öffentlichen Meinung, der Medien oder der Verwandten unterwarf, ja, der sich als noch rauchender Part sogar in manchen Fällen von seinen nichtrauchenden Lebenspartnern(innen) schon vor Beginn der Prohibition vom Wohnheim auf die Terrassen oder Balkone ins Freie verbannen ließ – er nimmt nun die Stellung eines Moralhüters und im schlimmsten Falle eines Blockwartes ein, nachdem er soweit war, den “falschen” Göttern zu entsagen.“

Woher weiß diese Frau das alles? Könnte es sein, dass der „Befehlsempfänger“ nicht auch irgendwo tief im limbischen System des Rauchers sitzt und von den erworbenen Suchtmechanismen auf der Triebebene dazu gezwungen wird, in regelmäßigen Abständen den „Kick“ durch das Inhalieren einer neuen Dosis „des Stoffes“ zu bekommen?

Auffällig ist, dass jemand wie Frau Sat-Ananda, die vermutlich ebenfalls ungeheuer stark an diesem einen Suchtstoff hängt, Rauchgegnern nun andichtet, selbst manipuliert worden zu sein. Eine Nikotinsüchtige sagt uns also, dass die nichtsüchtigen Nikotingegner angeblich nicht Herr ihrer freien Entscheidung seien. Dies ist schon ein kaum mehr steigerbarer Raucherwahnsinn.

Und als ob das alles noch nicht genug sei, fängt die Dame nun auch an, über die „gute alte Zeit“ zu fabulieren:

„Deutschlandweit rauchten in den 60ger und 70ger Jahren ca. 70-80% der Bevölkerung. Es war die Zeit des Tatendranges voller Lebensenergie, die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, aber auch die Zeit der Revolutionen, die Zeit der Partys – eine wilde explosive, zum Teil euphorische Zeit – erst in den 90gern begann sich das soziale Klima zu ändern. Ein rauer Individualismus setzte sich gegen das einstige Gemeinschaftsgefühl durch, der um die Jahrtausendwende eine völlige gesellschaftliche Lähmung und Null-Bock-Mentalität heraufbeschwor. In solch einem geistigen Klima sind Menschen manipulierbarer, anpassungswilliger, und einer systematischen Umerziehung zugänglicher – denn auch die einstige soziale Marktwirtschaft wich einem Turbokapitalismus, in dem Kleinunternehmen von Großkonzernen aufgesogen wurden und somit verschwanden.“

Das ist sie also, die „böse neue Zeit“: Hemmungslose Egoisten liefern sich Grabenkämpfe um den letzten erreichbaren Wohlstandszuwachs, frönen dabei exzessiv dem Turbokapitalismus und vergessen dabei die einstigen Werte von Geselligkeit und sozialem Miteinander. Die Gesellschaft, so die Autorin, wird kälter, weil nicht mehr geraucht wird. Oder ist es umgekehrt? Wird es zwischenmenschlich kälter, weil „Prohibitionisten“ gegen das Rauchen kämpfen? Egal, es ist sowieso alles Unsinn, was sie schreibt.

Übrigens, wenn man schon beim Begriff des Egoismus angelangt ist, sollte man auch erörtern, wie stark der Egoismus einer Personengruppe ausgeprägt ist, die trotz aller erwiesenen Schädlichkeit immer noch rücksichtslos ihre Tabakdrogen im möglichen Beisein von Nichtrauchern konsumieren will bei diesen dann Gesundheitsschäden oder zumindest erhebliche Belästigungen billigend in Kauf genommen werden. Derlei anzugehen unterlässt die Autorin absichtsvoll, würde es doch auf direktem Wege zu einer Auseinandersetzung mit ihren absurden Forderungen führen.

Menschen sind heute genau so gerne mit Freunden, Bekannten, Vereinskameraden, Arbeitskollegen etc. zusammen wie in den Jahrzehnten davor. Die Aggregation in sozialen Verbänden ist nämlich ein dem Menschen als soziales Wesen innewohnendes Bedürfnis, welches weitgehend unabhängig von Zeiteinflüssen ist.

Und genau heute kommen Menschen lieber und öfter in bestimmten gastronomischen Bereichen zusammen, eben weil sie nicht mehr durch den stinkenden und Krankheiten verursachenden Passivrauch belästigt und geschädigt werden. Die Umsatzzahlen, welche z. B. die gastronomischen Betriebe in Bayern (wo seit 2 Jahren ein kompromissloses Nichtraucherschutzgesetz gilt) regelmäßig ermitteln, sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. Nach dem Einrichten eben dieses kompromisslosen Nichtraucherschutzes sind die Gewinne der Gastronomen nämlich nicht ins Bodenlose gefallen, wie von umtriebigen Tabak- und Raucherlobbyisten vorher als Schreckensbild regelmäßig an die Wand gemalt wurde, sondern insgesamt sogar moderat gestiegen.

Gelegentlich fängt man dann irgendwann wirklich am Geisteszustand der Autorin zu zweifeln an. Besonders wenn man Sätze wie diesen liest:

„Doch die kleine Kneipen- Pub- Bistro- und Bar-Kultur hielt stand, denn die Menschen sehnten sich wieder nach mehr persönlicher Atmosphäre – die kleinen Ecklokalitäten boten oftmals ein zweites Wohnzimmer, um dem grauen Alltag für eine Zeitlang zu entfliehen.“

Was hat derlei eigentlich alles mit dem Rauchen zu tun? Ist „persönliche Atmosphäre“ daran gebunden, dass die Kneipe mit giftigem Tabakabbrand kontaminiert ist bis unter die Decke und der Normalmensch schier keine Luft mehr kriegt? Muss man tränende Augen bekommen, um sich in einer Gruppe Gleichgesinnter wohl zu fühlen? Kann man dem „grauen Alltag“ (der meiner Einschätzung nach überhaupt nicht grau ist) nur dann entfliehen, wenn es um einen herum schlimmer stinkt als am Auspuffrohr eines VW Golf Diesel der ersten Bauserie?

„Sollten wir es nicht schaffen, die lebensfeindlichen Prohibitionen zu durchbrechen,…“

Warum spricht eine Frau, die sich dauernd einen Giftcocktail in die Lunge saugt, der aus über 200 toxischen Stoffen und 60 bis 70 Kanzerogenen besteht auf einmal von „lebensfeindlich“, wenn sie diesen Giftmix nicht mehr überall inhalieren kann? Derlei hohles Geschwätz ist an Dummheit und Absurdität kaum mehr zu übertreffen.

Nebenbei bemerkt: Wenn hier etwas „lebensfeindlich“ ist, dann das Rauchgasgemisch, das der Raucher bei seinem kanzerogenen Hobby beständig emmittiert und welches alleine in Deutschland jedes Jahr zwischen 120.000 und 140.000 Personen das Leben kostet. Von diesen sind übrigens ca. 3000 „nur“ Passivraucher wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) vor einigen Jahren errechnet het.

Schlussbemerkungen

Kommen wir zum Schluss. Der wesentliche restliche Text der Dame besteht aus einem an die Wand gemalten Horrorszenario, in welchem sie beschreibt, was denn passieren würde, wenn der Tabak gänzlich verboten würde.

Schenkt man ihr in diesem Punkt Glauben, geht ab diesem Zeitpunkt die Welt dann vollends unter: Die geselligen Raucher tauchen in „die Diaspora“ ab, entziehen sich den geselligen Nichtrauchern, es kommt zusätzlich zum Zusammenbruch des Staatswesens, da ja die Tabaksteuer wegfalle und am Ende sei nicht einmal mehr die medizinische Versorgung gewährleistet. Und das Schlimmste: Die amerikanischen Burger- und Kaffeebuden übernähmen die dann verwaisten Lokale der abgetauchten Genussfreunde und würden eine öde Einheitsgastronomie etablieren, die jedem Genussmenschen ein Grausen sei. Und ganz am Ende sei der Tabak dann auch wieder „hip“ und es würden wieder mehr und mehr Menschen Gefallen am Rauchen finden, denn das sei ja so hochattraktiv, ganz einfach, da verboten.

Der ganze hanebüchene Raucherschwachsinn der Frau Sat-Ananda hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Es wird leider niemals gelingen, und darin ist der Autorin ein einziges Mal zuzustimmen, die Droge Tabak vollständig zu verbieten. Ich bedauere das zwar, aber aus genau diesem Grunde kann man auch ihre ganzen an die Wand gehusteten Schreckensszenarien buchstäblich „in der Pfeife rauchen“ da die Grundlage für ihre Zukunftsvision bereits nicht existiert.

Der gesamte Text der Autorin ist allerdings ein wunderbarer Beleg dafür, dass Tabakkonsum tatsächlich zu schwersten Schäden im Neocortex des Menschen führt. Jemand, der das Wohl und Wehe der Welt ausschließlich mit dem Tabakkonsum verknüpft, hat wirklich ein mentales Problem, dass er bzw. sie dringend mit einem Fachmann oder einer Fachfrau besprechen sollte. Mehr ist zu dem gesammelten Raucherblödsinn der Frau Sat-Ananda nichtmehr zu sagen.

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raucherwahnsinn.de reloaded

Zum Archiv des ehemaligen Forums von raucherwahnsinn.de

Auf diesen Seiten finden Sie die Diskussionsbeiträge des ehemaligen Forums ‚raucherwahnsinn.de‘ aus den Jahren 2010 bis 2014.

Haben Sie Teil an den Besprechungen des täglichen Raucherwahnsinns, welchen einige wenige Nikotinfanatiker über viele Jahre ins Internet gestellt haben, und der uns, die damaligen Autoren des Forums, zu manch kritischen, bösen, zynischen oder sarkastischen  Bemerkung animiert hat.

Raucherwahnsinn war Kult und überdies sehr ‚beliebt‘ bei den Nikotinfanatikern. Unzählige Strafanzeigen und Gerichsprozesse, welche sich gegen das Forum und Betreiber richteten (und die ALLE ohne Ausnahme erfolglos für die Nikotinfans waren), legen beredtes Zeugnis davon ab.

Werden Sie außerdem Zeuge von Beleidigungen und Schmähungen gegen Rauchgegner, von Äußerungen auf dem Niveau von Kindergartenkindern (‚Helmut Schmit ist Kettenraucher und über 90! Rauchen kann nicht krank machen!‚) und von anderem Raucherblödsinn mehr. Dort finden Sie fast 4 Jahre heftigsten Raucherunsinn in hochdosierter Form nebst Kommentierung!

Raucherwahnsinn.de ist bzw. war DER Ort im World Wide Web, wo Hardcoreraucher kräftig was ‚auf die Mütze‘ bekamen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team von Raucherwahnsinn.de!

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Volksverdummung im Internet I: „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“

In der letzten Zeit liest man im Internet immer wieder Artikel von Autoren, die versuchen, im Gegensatz zu den wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen, herauszuarbeiten, dass vom Tabakrauchen keine erhöhte Gefahr an Krebs zu erkranken ausginge. Wir wollen nachfolgend einen Artikel exemplarisch untersuchen und ermitteln, welcher Strategien sich die Autoren bedienen, um zu versuchen, ihre offenkundigen Absurditäten zu belegen.

Hier zuerst der Artikel auf den sich diese Ausarbeitung bezieht:

http://www.doc-germanicus.net/2012/11/pruegelknabe-tabak-….source=pubv1

Wir lesen bereits in der Überschrift, wohin der Autor seine Leser führen will:

Krebsursachen: Radar, Mikrowellen, Radioaktivität!

so titelt er großsprecherisch. Weiter schreibt er:

Was verursacht eigentlich Krebs, insbesondere Lungenkrebs?Als Prügelknabe  steht das Rauchen wohl so ziemlich unangefochten an der Spitzenposition. Dabei schaut man recht grosszügig über so genannte Ausnahmen von der Regel hinweg, wenn man realisieren muss, dass es eben auch an Lungenkrebs erkrankte NichtRaucher einerseits und andererseits Raucher gibt, die steinalt werden, zuweilen auch schon mal das Alter von 100 deutlich überschreiten…

Hier erkennt man bereits die evidenten Probleme des Autors, der sich wohl in krasser Verkennung seiner wirklichen Qualifikation „Doc GermaniCus“ nennt, die statistischen und stochastischen Zusammenhänge der Genese von Krebserkrankungen in seiner Arbeit abzubilden. Vermutlich, weil er sie nicht kennt. Zwischen den Zeilen kann man nämlich lesen, dass er aus der Tatsache, dass auch Nichtraucher (in seltenen Fällen) ein Bronchialkarzinom entwickeln und Raucher eben auch in einer bestimmten Anzahl von Fällen davon verschont bleiben, die Entstehung eines Lungenkrebs nicht vom Rauchen abhängen könne.

Wie der Autor auf diese absurde Idee kommt, weiß vermutlich nur er selber. Was er insbesondere nicht versteht, ist, dass inhalatives Tabakrauchen vor allem das Risiko erhöht, an Lungenkrebs zu erkranken aber diese Krankheit nicht alleine determiniert, denn die Entstehung einer Krebserkrankung basiert immer auf mehreren Ursachen, sie ist „multifaktoriell“.

So kommen beim Lungenkrebs gesichert schädigende Einwirkungen von außen als erstes in Betracht. Tabakrauch, aber auch berufsspezifsche Noxen wie eine Asbest- oder Chrombelastung, sind hier zu nennen. Genetische Ursachen sind ein weiterer wichtiger Faktor, denn je nach genetischer Ausstattung kann ein Individuum besser mit mutagenen Substanzen, wie sie im Tabakrauch enthalten sind, umgehen als andere Individuen und die entstandenen DNA-Schäden im Zellkern reparieren so dass es nicht zu einer unkontrollierten Zellteilung kommt.

Und genau diese Risikoerhöhung des Rauchers für das Entstehen eines Karzinoms wird von Autoren wie „DocGermanicus“ nicht einmal in Ansätzen korrekt bewertet.

So kann man durch wissenschaftliche Untersuchungen an großen Kollektiven nachweisen, dass

  • 90% der männlichen Lungenkrebspatienten Raucher sind obwohl Raucher nur ungefähr 30% der Bevölkerung stellen
  • im Mittel einer von 10 Rauchern im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs erkrankt und stirbt (Lebenszeitrisiko ~10%), dafür aber
  • nur jeder 200. bis 400. Nieraucher (Lebenszeitrisiko ~0,25 bis 0,5%) ein Bronchialkarzinom entwickelt
„Etwa jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs, im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre nach Beginn des Tabakkonsums. Zigarettenrauch kann bei acht bis neun von zehn männlichen Lungenkrebspatienten und bei drei bis sechs von zehn erkrankten Frauen als Hauptursache angenommen werden.“
(Quelle Krebsinformationsdienst)

Des Weiteren besteht eine Dosis-Risiko-Beziehung beim Bronchialkarzinom. Diese ist assoziiert mit den „Pack-Years“ also den pro Jahr akkumulativ gerauchten Schachteln an Zigaretten (mit 20 Stck. Zigaretten pro Schachtel gerechnet):

Das Raucherrisiko (für ein Bronchialkarzinom, PR) ist ab 20 „pack-years“ gegenüber dem des Nierauchers um 20- bis 40-fach erhöht.
Die Innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt, S. 391

Als nächstes, nachdem seitens des Autors das Rauchen als krebserregend ausgeschlossen wurde, begibt er sich auf die Suche nach den wahren Ursachen dieses tödlichen Lungenleidens. Und, man ahnt es, er wird fündig. Und zwar zuerst in Form der allseits beliebten „Psyche“.

„Bereits 1759 beschrieb der englische Arzt Gendron die Bedeutung von „Lebenskatastrophen, die grosse Sorgen und Kummer mit sich bringen“ im Zusammenhang mit Krebs.“

Sehr auffällig ist, dass hier eine über 260 Jahre alte Sichtweise vertreten wird. Es wäre in der Tat wünschenswert, wenn man sich bei der Bearbeitung eines derart komplexen Themas nicht auf den Wissenstand von vor 2 1/2 Jahrhunderten begeben würde. Heute ist nämlich bekannt, dass Krebs keine psychischen Ursachen hat weil kein entsprechender Zusammenhang nachgewiesen wurde. Diese mögliche Verbindung zwischen Seelenleben und Krebsentstehung wurden zwar immer wieder untersucht, aber mit immer dem selben Ergebnis. Ein Zusammenhang existiert nicht. Es gibt mithin auch keine „Krebspersönlichkeit“.

„Auf der Suche nach Ursachen für eine Krebserkrankung stellen viele Menschen spontan einen Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und Krebs her. In Studien konnte bisher kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Stress, Depression oder bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und der Krebsentstehung gefunden werden. “
(Quelle Krebsinformationsdienst)

In der Folge versucht der unbekannte Autor „DocGermanicus“ nun nachzuweisen, dass das Tabakrauchen in Europa seit 500 Jahren praktiziert würde, man aber bis in das 20. Jh. hinein keine schädlichen Auswirkungen habe feststellen können:

„Die Matrosen, Pendler zwischen alter und neuer Welt, fanden Gefallen am Tabak und brachten ihn in die süd- und westeuropäischen Häfen, von wo aus Händler ihn in der ganzen Welt verbreiteten. Schnell wurde die Sitte des Rauchens übernommen. Tabak wurde rasch zum teuren und bedeutenden Handelsgut, wozu auch seine vermutete medizinische Wirkung beisteuerte.
Also hatten die Herrschaften Mediziner gut über 300 Jahre Zeit, sich ein ausführliches Bild von der Schädlichkeit des Rauchens zu machen, insbesondere um einen Zusammenhang mit dem Krebs herzustellen.“

Diese sehr naive Sicht auf das Problem beeindruckt wirklich.

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass Tabak bis zur Einführung großindustriell hergestellter Zigaretten von nur einer sehr kleinen Bevölkerungsschicht konsumiert wurde. Weiterhin war die Dosierung insgesamt sehr viel geringer, da Tabak kein Massenprodukt war und ihn sich nur wenige leisten konnten. Drittens wurde er früher üblicherweise in Pfeifen geraucht. Daraus folgt, dass die Inhalation des Tabakrauches in den Bronchialtrakt entweder gar nicht oder nur mit sehr geringer Tiefe stattfand. Gerade letzterer Sachverhalt stellt aber ein erheblich risikosteigerndes Moment für die Ausbildung eines Bronchial-Ca. dar.

Und nun wird uns dann, neben der allfälligen Psyche, im letzten Teil des Textes die wahre Ursache der sich rasant ausbreitenden Krebserkrankungen präsentiert. Es ist, man fürchtet es, die Radioaktivität.

Ende des Krieges began man Atombomben zu zünden. Nicht nur über Japan, dem Bikini-Atoll, auch ansonsten weltweit in der Atmosphäre. Somit wurden mit einen Schlag Unmengen an radioaktiven und radioaktiv strahlenden Partikeln frei gesetzt. Weltweit!

Auch wenn man heute die Atombombenversuche eher unterirdisch oder als Computersimulation ausführt, steigt die Strahlenbelastung weiter an. Zu den vorhandenen Verunreinigungen kommen täglich neue hinzu. Sei es durch Medizin, Kraftwerken Atommüll oder neuerdings auch durch Uran-Waffen.

Auch hier leider wieder nur unhaltbare Spekulation. Die Grafik unten zeigt die Anreicherung von radioaktivem Kohlenstoff (C-14, Halbwertszeit ca. 5730 Jahre) in der Atmosphäre auf der Südhalbkugel in Folge oberirdischer Atombombenversuche in den 50er- und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts:

c-14

Andere Isotope mit wesentlich kürzerer Halbwertszeit wie das durch das Reaktorunglück in Tschernobyl in großer Menge freigesetzte Cäsium-Isotop Cs-137 mit einer HWZ von ca. 30 Jahren sind ebenfalls in ihrer Belastung für Lebewesen bereits stark vermindert. Dies entweder aufgrund des natürlichen Zerfalles oder durch Bindung an anorganische Substrate.

Auch trägt der Anteil der künstlichen Kernumwandlungen nur einen sehr geringen Anteil zur gesamten Strahlenbelastung bei:

strahlenbelastungen

Das größte Quantum an der menschlichen Strahlenbelastung machen danach das Einatmen von Radon aus dem Boden und die kosmische Strahlung (welche beide seit Beginn der Erdgeschichte vorhanden sind) sowie die medizinischen Anwendungen aus neuerer Zeit aus.

Den Abschluss unseres Autors macht ein Vortrag, dessen Unsinnigkeit an dieser Stelle nur rudimentär weiter kommentiert werden soll. Wir lassen „DocGermanicus“ einfach für (oder besser „gegen“) sich selbst sprechen:

Die Staaten die ihre Militärs und unbeteiligte Zivilisten direkt und indirekt den Gefahren  sowohl der radioaktiven-, wie auch der Radar-Strahlung aussetzten, hatten vielleicht viele Absichten. Für die von ihnen zu verantwortenden Schäden zu haften, zählte aber nicht dazu.  So bestritt man lange Zeit all das was man tagtäglich angerichtet hatte.. Aber man brauchte einen Sündenbock, einen Prügelknaben. Am besten etwas, womit man den Opfern hämisch ins Gesicht grinsen konnte: “Du bist doch für dein Leiden selber schuld!”   OK.. Es musste natürlich etwas sein, was in weiten Kreisen der Bevölkerung verbreitet war. Da kam man aufs Rauchen und Passivrauchen.  Allen Belastungen durch industrielle Produktionsmethoden und deren Abfälle, dem Massenverkehr, den Atomwaffen und Mikrowellen zum Trotz, soll allein der Tabak der diabolische Bösewicht sein. Selbst Parasiten und Infektionen erhalten da noch den Persilschein! Nein, es kann und darf fortan nur noch der Tabak das Übel der Zeit sein.

Radarstrahlung ist, das weiß „DocGerminicus offenbar nicht, nicht mutagen, d. h. sie löst auch keinen Krebs aus. Lediglich thermische Effekte  sind zu beobachten, wenn Gewebe Mikrowellenstrahlung gegenüber exponiert wird. Zumal die meisten Menschen sowieso derart weitab der nächsten Radaranlage wohnen werden, dass aufgrund des Strahlungs-Abstands-Gesetzes (dW=W0/ds2)keine nennenswerten Energieportionen mehr am Expositionsort vorhanden sind.

Trotzdem ist laut „DocGermanicus“ die wahre Ursache für Lungenkrebs gefunden: Eine große Verschwörung des militärisch-industriellen Komplexes mittels Radar und anderer Technologien. Lassen wir das einfach mal so stehen…

Fazit: Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung und darf im Rahmen dieses Rechtes jeden Schwachsinn verbreiten. Aber muss das denn wirklich immer sein?

(C)  Peter Rachow von raucherwahnsinn.de (2012)

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Peter Brucha – Ein Tabakpöbler flippt aus

Zur Zeit betritt ein Raucherrüpel nach dem anderen die Bühne und übt sich darin, was man auf Neusprech „Cybermobbing“ nennt: Dem gezielten Diffamieren, Herabwürdigen und Beleidigen unliebsamer Meinungsgegner im Internet.

Nach unseren geschätzten Herren Werner Niedermeier, Alexander Jäger und Heikki Ott aus dem Forum des bekannten „Netzwerk Rauchen“, die sich bereits durch ein gutes Fundament an Mobbing-Fähigkeiten ins Gespräch gebracht haben, haben wir nun „ungefragt.com“ vorzustellen. Auch dieser Blogger ist ein Mensch, der die relative Anonymität des Internets dazu nutzt, um seine geballten Schmähungen gegen Nichtraucherschützer und Andersdenkende in die Welt hinaus  zu blasen. Hören wir ihm dabei doch ein wenig zu:

Im bekannten Qualmforum des sog. „Netzwerk Rauchen“ hat dieser bis dahin noch anonyme User „ungefragt.com“ seit einigen Tagen ein Gastspiel gestartet um sein Blog nachhaltig zu bewerben. Denn solche Leute wie „ungefragt.com“ zieht es immer wieder mit Macht auf jede erreichbare Bühne, wobei er augenfällig immer auf der Suche nach Beifallklatschern ist. Und bei den „Netzwerkern“ darf er seine Schmähtexte gerne abladen, findet er doch ein äußerst bereitwilliges Publikum. Lassen wir also sprechen und sehen, was er uns mitzuteilen hat:

brucha0

Nun, man muss schon sehr viel Nikotin inhalieren um so einen vollkommenen Blödsinn zu verzapfen. Herr „ungefragt.com“ hat damit aber offenbar keine Probleme. Das Blog, das er unter dem URL „ungefragt.com“ betreibt, bietet übrigens noch mehr dieses ungemein eloquenten und differenzierten hochgeistigen Schreibstils.

Wer ist nun dieser Herr „ungefragt.com“ genau? Nun, diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten wie es scheint. Herr „ungefragt.com“ gibt sich nämlich alle Mühe, die Urheberschaft seiner erschreckend primitiven Hasstexte zu verschleiern. Leider sind seine Kenntnisse was Informationstechnik betrifft nicht annähernd so groß wie sein Mundwerk. Deshalb ist es 2 Usern aus unserem Forum und mir relativ schnell gelungen, allerhand über Herrn „ungefragt.com“ zu ermitteln.

Fangen wir von vorne an. Wer http://ungefragt.com aufruft und auf diesem Blog nach einem Impressum sucht, tut dies vergebens. Der Betreiber hat augenscheinlich kein Interesse, seine Identität preiszugeben. Dies ist angesichts der vielen rechtswidrigen, beleidigenden und bedenklichen Inhalte auf seiner Webpräsenz auch durchaus verständlich. Da möchte man(n) lieber nicht für geradestehen, denn das kann teuer werden. Bedauerlicherweise (zumindest für ihn) macht dieser Mensch, wie alle Menschen, Fehler. Und davon eine ganze Menge.

Der erste dieser Fehler ist, dass „ungefragt.com“ auf seinem Blog ziemlich schnell klar macht, dass er Österreicher und darüber hinaus nicht gewillt ist, sich an Gesetze zu halten. So erläutert er lang und breit, was man zu tun hat, um nicht für seine netzmedialen Ausraster  zur Verantwortung gezogen zu werden. Hier ein kleiner Auszug seiner „Anleitung zur Verdunkelung der eigenen Identität“ im WWW:

Wenn Sie aber zwar (u.a. auch!) österreichischer Staatsbürger sind, aber in zB Thailand leben und auf einer *.com Domaine die auf einem Singapur-Server liegt, ein Blog betreiben wird es doch ziemlich schwer werden Sie unter österreichische Rechtshoheit zu stopfen, bloß weil Sie auf Deutsch schreiben.
http://ungefragt.com/?page_id=464

Des Weiteren verwendet der Autor typisch österreichische Vokabeln („Plastiksackerl“) und hat in der Kopfzeile seines Blogs einen Bezug auf die österreichische Tageszeitung „Die Presse“.

austria

Wir halten fest: Der Macher des „ungefragt.com“-Blogs kommt mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit aus Österreich.

Da Menschen wie dieser höchst extrovertierte Blogautor dafür bekannt sind, dass sie zwar einerseits anonym bleiben wollen andererseits aber für „ihr Werk“ Bewunderung bei anderen einheimsen wollen, bedienen sie sich in aller Regel bei den Plattformen, die sie im Web 2.0 beackern, immer des gleichen Pseudonyms. Sie leben daher mit einer Art zweiten Identität die unabhängig von ihrer Hauptidentität in den Tiefen des WWW existieren kann. Daher durchforsten wir nun die großen sozialen Netzwerke nach „ungefragt“, und werden bei „facebook“ schnell fündig. Dort postet ein User unter dem Alias „ungefragt nidor“.

ungefragt-nidor-url

Dieser betreibt erkennbar auch die Domain, über die wir hier ermitteln: „ungefragt.com“.

Ein weiterer User namens „Peter Brucha“ postet dazu in vollkommen gleicher Art, Weise und Diktion. Und das nur 3 Minuten später. Also fast die gleiche Zeit, die man benötigt, sich auszuloggen, den Router kurz abzuschalten um eine neue IP-Adresse zu erhalten und sich wieder bei facebook anzumelden. Und genau jetzt begeht er den entscheidenden Fehler, denn er führt seine beiden Identitäten auf dem gleichen Parkett zusammen und lässt sie quasi gemeinsam tanzen:

ungefragt-nidor-brucha

Auffällig ist bei beiden Schreibern auf den ersten Blick die exzessive Verwendung von Großbuchstaben, der hochagressive Ton, der Abstand zwischen „@“ und dem dem folgenden Text, der Doppelpunkt vor seiner Tirade, die fehlerhafte Zeichensetzung und die „Message“. „Fuck you!“ könnte man die wohl kurz und prägnant beschreiben.

Wir halten weiter fest: Sowohl „ungefragt nidor“ als auch „Peter Brucha“ posten im gleichen Stil die gleichen Inhalte bei „facebook“.

Wir vermuten daher aufgrund der auffälligen Übereinstimmungen, dass beide die selbe Person sind. Dieser Vermutung wollen wir anschließend weiter nachgehen und ermitteln mehr zu „Peter Brucha“. Denn nun sollte man nach dem Namen „Peter Brucha“ eine beliebige Suchmaschine anwerfen und man wird erstaunliches an Material in ungeahnter Menge zutage fördern. Wir benutzten für unsere Nachforschungen Google.

Zu diesem Herrn Brucha nur so viel: Herr Brucha ist in allerlei Aktivitäten, darunter einige in verschiedenen rechtlichen Grauzonen, verwickelt. Sein Haupttätigkeitsfeld ist erkennbar das Betreiben von in Deutschland illegalen Wettspielen im Internet. Nebenbei widmet er sich als Laiendarsteller der Schauspielkunst. Er betreibt darüber hinaus eine eigene Webseite unter dem URL „peterbrucha.com„, die als Einstieg und Verteiler in diverse von ihm betriebene Glücksspielseiten, seine eigenen privaten Seiten, seinen Versuch als Schauspieler zu brillieren etc. etc. dient. Es handelt sich um ein buntes Sammelsurium an Dingen, denen dieser Herr Brucha nachgeht, und die sehr fern voneinander liegen. Davon später mehr.

Wie bei jeder Webseite kann man auch für Bruchas Präsenz die whois-Funktion nutzen um den Seitenverantwortlichen zu ermitteln. Z. B. hier: WHOIS-Link zu peterbrucha.com.

Man erhält folgende Information:

[…]
Please note: the registrant of the domain name is specified
in the „registrant“ field. In most cases, GoDaddy.com, Inc.
is not the registrant of domain names listed in this database.Registrant:
ZeroZeroMax IBCRegistered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: PETERBRUCHA.COM
[…]

Dies bedeutet, dass Herr Brucha seine Domäne nicht unter seinem eigenen Namen registriert hat, sondern sie über einen Anonymisierungsdienst in den USA (http://www.godaddy.com) laufen lässt. Welchen Sinn das aber haben soll, wenn er durch seinen Namen in der Domain zweifelsfrei zu erkennen ist, das bleibt sein ewiges Geheimnis. Uns macht es jedenfalls die Arbeit wesentlich leichter.

Führt man dann die gleiche WHOIS-Abfrage für die Domain „http://ungefragt.com&#8220; aus, erhält man zur allseitigen Überraschung:

[…]
Registrant:
Domains by Proxy, Inc.Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: UNGEFRAGT.COM
[…]

Bingo! Wieder kommt der gleiche Anonymisierungsdienst ins Spiel. Und hier macht er durchaus Sinn, denn der Autor von „ungefragt.com“ möchte sich ja nicht der Verantwortung für seine vorgebrachten Diffamierungen und Beleidigungen stellen.

Halten wir fest: Sowohl Bruchas Privatseite als auch der anonyme Blog „ungefragt.com“ benutzen also den selben sehr exotischen Server- und Anonymisierungsdienst außerhalb der europäischen Rechtsordnung. Wir halten weiter fest: Besonders schlau ist Herr Brucha dann wohl doch nicht.

Wir stellen fest: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit steht hinter „ungefragt.com“ die Person „Peter Brucha“.

Wenden wir uns nun dem brisanten Teil dieser Person Brucha zu, dem Anbieten von sog. „Verlosungen“ im Internet. Dies hat zwar mit unserer Beweisführung vordergründig nichts zu tun, eröffnet uns jedoch die Möglichkeit, mehr Texte von Brucha zu erhalten um diese später mit „ungefragt.com“ nach gemeinsamen Merkmalen durchforsten zu können.

Herr Brucha betreibt eine Unzahl von Domains im WWW, die aber meistens mit seiner diesbezüglichen Hauptseite in Verbindung stehen. Es ist dies die Seite http://www.quaevs.com. Die Verbindung zwischen Brucha und der Firma QUAEVS ist auch schnell gefunden:

quaevs-brucha

Die Seite von QUAEVS hat zwar keinen Inhalt sondern nur eine Startseite, diese verweist aber auf die Seite http://www.privatlotto.net . Und dort sieht man, mit was Herr Brucha sich in diesen Zusammenhang beschäftigt. Es handelt sich um Internetgewinnspiele, genauer gesagt um Glücksspiele, die nach deutschem Recht den Straftabestand des Verbotenen Glücksspiels(§284 StGB) erfüllen, da Herrn Brucha zur Veranstaltung derselben keine staatliche Genehmigung vorliegt. In Österreich, dem Herkunftsland von Brucha, stellen diese Verlosungen dagegen nach herrschender Meinung keinen Straftatbestand dar, wenn sie nicht in Betrugsabsicht durchgeführt werden. Zu Bruchas diesbezüglichen Aktivitäten gibt es einen interessanten Bericht des ORF:

Wer sich also diesen Bericht des ORF über die eigenwilligen Geschäftspraktiken des Herrn Brucha ansehen mag (tnx to „pollux“ for providing the link!): ab 7:54 geht es um einen Verloser namens „Peter B.“. Zitat des Senders: „…wir sind einem Abzocker auf die Spur gekommen…

youtube_brucha_abzocke

Gehen wir zurück zu Bruchas Webseite „privatlotto.net“. Wer möchte, kann dann auch auf dieser Seite den Menüpunkt „Über uns“ > „Was ist privatlotto.net?“ aufrufen. Dort findet er die begeisterte Zuschrift eines „K. Otis Hill“.

kotishill1

Wenn man nun anschließend Google nach diesem Herrn „K. Otis Hill“ befragt, stößt man auf Raucherhetze vom Allerfeinsten: Link  Link  Link

Und dass „K. Otis Hill“ identisch ist mit Peter Brucha, kann man hier sehen. In seinem „Schauspielforum“ postet Brucha als „K. Otis Hill“ über sein neues Hobby:

kotishill2

Zurück zu Bruchas „QUAEVS“ bzw. „privatlotto.net“: Wenn man mal wieder WHOIS für privatlotto.net bemüht, was findet man dann???? ….Wieder „Bingo“!

[…]
Registrant:Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: PRIVATLOTTO.NET
[…]

Willkommen (mal wieder!) bei godaddy.com, dem bei Herrn Brucha überaus beliebten Anonymisierungsdienst aus den USA!

Bruchas besonderes Steckenpferd sind, wie er oben selbst einräumt, so genannte „Hausverlosungen“. Da scheint er wirklich eine „große Nummer“ zu sein. Sein Eintrag bei YASNI.DE sagt mehr als man wissen will:

brucha1

Bei dieser eigenartigen Spielart des Glücksspiels setzen Teilnehmer Geldbeträge in zwei- bis dreistelliger Eurohöhe ein (nach unseren Ermittlungen zwischen 99,- und 175,- Euro) und beteiligen sich dabei an der Verlosung von Immobilien, die meistens in Spanien (sog. „Fincaverlosungen“) oder anderswo im Ausland liegen. Aber auch andere Dinge wie teure Autos, teure Uhren oder sogar eine amerikanische „Greencard“ nebst üppigem „Starterpackage“ kamen angeblich schon zur Verlosung. Genau nachprüfen kann das keiner, denn die Webseiten der Verloser im Internet lassen nie erkennen, wer denn nun der genaue Gewinner der Verlosung ist.

Ein weiteres Problem für den potenziellen Gewinner ist, dass es u. U. mehrere Monate bzw. Jahre dauern kann, bis alle Lose verkauft sind. Denn erst dann startet die angebliche „Ziehung“. Die Gewinnchance liegt bei diesen Aktionen (wenn die Lotterie keine Betrugsveranstaltung ist, was nach unseren Recherchen allerdings des öfteren der Fall ist) regelmäßig zwischen 1:20.000 und 1:40.000, also deutlich geringer, als einen „3er“ im Lotto zu erreichen (1:18424). Und auch die Umstände, unter denen diese „Ziehungen“ dann stattfinden sind im Falle Brucha mehr als dubios. So lauten die Geschäftsbedingungen seiner Seite lottogateway.net:

quaevs-agb

Kurz gefasst könnte man sagen: Der Spielteilnehmer ist vollkommen den Verfahren der Firma lottogateway.net (und damit Bruchas QUAEVS) unterworfen. Dass ein derartiges Konstrukt vor europäischen Gerichten kaum Bestand haben dürfte, erscheint auch dem juristischen Laien einsichtig.

Wenn sich allerdings Kunden wegen dieser doch sehr „großzügigen“ Auslegung der Rechtslage beschweren, wird Herr Peter Brucha auch mal schnell unleidlich:

brucha_wann_verlosung

Wenn Brucha allerdings richtig ausflippt, greift er ganz tief in die Mülltonne seiner Raucherseele. Dass der Herr angesichts dieses Dossiers nicht besonders gut auf den Autor der Ermittlungen zur Person „Brucha“ zu sprechen ist, liegt nahe und dafür bringen wir durchaus Verständnis auf. Es sicher nicht unproblematisch, wenn man, wie Brucha, einerseits den „Charity-Man“ geben möchte, also den altruistischen Wohltäter der Menschheit, dann andererseits lückenlos nachgewiesen bekommt, dass man im Internet Menschen in strafrechtlich relevanter Weise diffamiert und beleidigt und sich insgesamt benimmt, wie die Axt im Walde.

Dass Herr Brucha aka „ungefragt.com“ den Autor dieses Dossiers deshalb aber gleich als Konsument von Kinderpornographie und als Alkoholiker zu denunzieren sucht, zeigt, dass wir mit dieser Ausarbeitung genau ins sprichtwörtliche Schwarze (und damit meinen wir nicht die zugeteerten Lungen des Kettenrauchers Brucha) getroffen haben:

brucha_hetzblog_artikel

Des Weiteren sei dem geneigten Leser, wie vorstehend bereits angesprochen, wiederholt die Webseite http://www.peterbrucha.com zur erbaulichen Lektüre empfohlen. Zwischen seiner privaten Homepage, seinem vorgeblichen karitativen Engagement und seinen diversen Glücksspielseiten besteht nun die freie Auswahl.

Vielleicht möchten Sie ja noch an einer „Lesung“ teilnehmen (was auch immer dort dann „gelesen“ wird…) oder ihn als „One-Man-Show“ in Patrick Süsskinds „Kontrabass“ bewundern? Oder Sie lesen einfach seine Abhandlung für einen rücksichtslosen Nikotinkonsum:

„Wer glaubt hier, dass es die ganze Raucher-Diskussion wirklich gegeben hätte, die richtige Feindschaften erzeugt hat – hüben wie drüben – wenn es  nicht Pharmariesen gäbe dierein zufällig die passenden Mittelchen am Markt hätten die dem (vor Schreck erstarrten) Raucher seine Sucht zu nehmen versprechen. Was macht es da, dass diese Mittelchen die Nebenwirkung von Selbstmord bis Agressions-Anfällen haben, unkonzentriertheit und andere Kleinigkeiten noch gar nicht erwähnt.
Ist doch egal wenn sich  der Ex-Raucher selber umbringt! Hauptsache er stirbt „gesund“!
Ich weiss zwar nicht wie’s Ihnen geht, aber ich kann den ganzen Schwachsinn schon nicht mehr hören, habe bloß noch kein probates Mittel gefunden wie ich mich dem entziehen kann – ausser, in meinem kleinen eigenen beschaulichen Rahmen dergestallt dass ich mit deutlich mehr Vergnügen als in den letzten 40 Jahren weiter rauche.“http://peterbrucha.com/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=77&Itemid=28

Und zum Ende wollen wir noch einmal den Bogen schlagen zwischen Herrn „unbekannt.com“, wo wir angefangen haben, und Herrn Brucha. Wir werden dazu mehrere Textvergleiche anstellen zwischen dem Autor „Peter Brucha“ und dem Autor des Blogs  „ungefragt.com“ um unsere Theorie zweifelsfrei beweisen zu können, dass Personenidentität zwischen dem Autor „Peter Brucha“ und dem Autor des Hetzblogs „ungefragt.com“ besteht. Dazu bedient man sich üblicherweise der orthographischen Fehler bzw. sprachlichen Besonderheiten, die ein Schreiber macht. Denn diese kann er nicht steuern, weil er von ihnen keine Kenntnis hat.

Wir zeigen dies an mehreren Beispielen auf:

Zuerst haben beide Schreiber (Brucha und „ungefragt.com“) das Problem, dass sie jeweils in identischer Art und Weise „ß“ nicht von „ss“ unterscheiden können. Da beide keine Schweizer sondern Österreicher sind, ist dies ein Kriterium für die Übereinstimmung der Autorenschaft (Schweizer kennen kein „ß“, Deutsche und Österreicher schon). Und auch nach der Rechtschreibreform wird in DE und AT das „ß“ verwendet. Zuerst also die grammatikalische Grundlage, die wir näher betrachten wollen: In einem Forum wurde diskutiert, ob man in der Schweiz und Österreich den Umlaut „ß“ nicht kennt:

typgrafieinfo

Also wird auch in Österreich nach einem langen Vokal oder einem Diphtong ein „ß“ gesetzt.

Schauen wir diese Praxis jeweils in der linken Spalte bei Brucha und jeweils rechts bei „ungefragt.com“ an. Bruchas Pseudonym in seinem Verlosungsforum www.verlosungsforum.com ist übrigens „Q“ für „QUAEVS“ bzw. „GFQ“ fpr „Geschäftsführer QUAEVS“ (wir erinnern uns, QUAEVS = Brucha):

a1_bruchatext1a2_ungefragttext1

Voilà! Der identische Fehler! Entsprechende Abweichungen von der Normschreibweise treten identisch bei den jeweiligen Postings massenhaft auf. Und für einen Österreicher ist diese Schreibweise definitiv falsch (s. o.).

Nächster Fehler: Der Autor Brucha weiß nicht, wie das Wort „logischerweise“ korrekt geschrieben wird, denn es gibt nur eine korrekte Schreibweise. Und „ungefragt.com“ weiß es ebenfalls nicht.

b2_ungefragttext2 b1_bruchatext2

Wieder der identische Fehler beider Autoren. Langsam wird es eng für Herrn Brucha… Nun dann das nächste Indiz: Beide Autoren können das Wort „Café“ nicht richtig schreiben, es fehlt jeweils der Accent aigu!

c1_bruchatext3c2_ungefragttext3

Nochmals identische Fehler!

Nächste Auffälligkeit: Beide schreiben den Ausdruck „so dass“ falsch, nämlich in einem Wort zusammen: Zuerst links Brucha, dann rechts „ungefragt.com“:

a4_bruchatext4b4_ungefragttext4

Nächster Punkt: Beide verwenden statt des modernen Ausdrucks „oben genannt“ den alten österreichischen Amtssprachebegriff „obgenannt“, der im Deutschen fast überhaupt nicht mehr verwendet wird und daher äußerst ungewöhnlich ist. Zuerst wieder Brucha, dann „ungefragt.com“

bruchatext5ungefragttext5

So, dabei lassen wir es jetzt bewenden. Wir stellen demnach abschließend fest: Hinter „ungefragt.com“ steht als Betreiber zweifelsfrei die Person „Peter Brucha“.


Update November 2013

Zwei Jahre sind mittlerweile seit der Erstveröffentlichgung dieses Dossiers zu Herrn Peter Brucha aus Wien vergangen. Nachdem seine Masche mit dem Verlosungsbetrug nicht mehr lief und die Zahl der durch Brucha  Geschädigten eine recht ansehnliche Größe angenommen hatte, musste Brucha sich neue Möglichkeiten überlegen wie er, der offenbar keinen normalen Beruf erlernt hat, seinen aufwändigen Lebensstil weiter pflegen konnte. Die Frage war also, wie er fortan anderen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen konnte, ohne dafür mehr als nötig Arbeitsleistung zu investieren. Die Haus- Greencard- und Autoverlosungen waren jedenfalls tot.

Zeichnen wir also ein wenig seine jüngste Geschichte nach:

Bereits im Jahr 2010, so schreibt er, habe er „zwei Herzinfarkte“ erlitten, und sei seither nicht mehr im Vorstand von „QUAEVS“ [dem Firmenkonstrukt, das er für seine Gaunereien betrieb –  PR] tätig:

brucha_quaevs_herzinfarkt

Kleines Problem: Brucha IST bzw WAR „QUAEVS“. Wenn er sich zurückgezogen hat, wer betreibt dann die krummen Geschäfte? Egal. Nachdem seine „geniale“ Verlosungsidee sowieso gestorben war, musste dringend was Neues her. Und statt diesmal die Leute mit schnödem Mammon zu ködern („Ein Traumhaus für 99,- Euro“) hatte er sich eine neue Zielgruppe ins Visier genommen: Die Freunde der Erde….

Das Projekt „786 Global Tour“ – Brucha rettet die Meere

Bruchas Leidenschaft sind Schiffe, genauer Segler. Und deren Erwerb und Unterhalt sind teuer. Nach mir vorliegenden Aussagen eines Informanten aus dem Umfeld von Brucha leidet unser Kettenraucher jedoch unter chronischem Geldmangel. Wie ist dieses Problem mit den Kosten für eine Yacht nun zu lösen?

Ganz einfach: Man lässt andere Leute für das eigene Schiff bezahlen. Man muss es nur richtig anstellen. OK, keiner wird einem wildfremden Menschen den Spaßtörn in die Karibik bezahlen, nur damit sich dieser dort eine schöne Zeit auf dem eigenen Pott macht. Es sei denn, man verpackt das Ganze so clever, dass die Bauchschmerzen, sein eigenes Geld in ein Schiff (oder genauer in den Segelurlaub des Schiffseigners) zu stecken, möglichst klein sind oder gar nicht erst auftreten. Und das geht so:

Viele Menschen machen sich heute Sorgen um die Umwelt, Brucha indes nicht. Im Gegenteil: Er fordert lautstark das Recht ein, eben jene Umwelt rücksichtslos mit seinem Tabaksqualm verschmutzen zu dürfen. Aber weil er weiß, dass anderen Menschen die Umwelt wesentlich mehr am Herzen liegt als ihm selbst, müsste sich daraus doch ein lukratives Geschäft generieren lassen. Und wenn man noch seine Skipperambitionen damit unter einen Hut bringen könnte, wäre das doch eine geniale Idee.

Also gründet man mal eben einen gemeinnützigen Verein namens

786 Global Meeresschutz e.V.
-ein gemeinnütziger Verein-
(786 Global Protecting the Oceans Association)
( – a non profit association – )
registered with the Austrian Department of Associations
ZVR: 813123590
Felbigergasse 130/2/1
A-1140 Vienna
Austria

(Quelle)

und fertig ist die Laube. Ziel dieses Projektes ist es, mit den zwei Schiffen dieses Vereins (also Brucha alleine, denn mehr Mitglieder hat dieser dubiose „gemeinnützige“ Verein offenbar nicht) die Meere zu befahren. Allerdings liegt eines der Schiffe im Moment beschlagnahmt in einer Marina von Mallorca und Brucha bekommt den Kahn nicht frei. Die Geschichten die er darüber erzählt sind so hanebüchen, dass wir sie uns ersparen wollen. Tenor: „Ich, Peter Brucha, Retter der Meere, bin ein Opfer einer Mafia geworden!“. Und so bettelt Brucha, notorisch klamm, eben wie üblich um Geld:

For this we will be needing SPONSORS.Hopefully and preferably as well individuals as corporations/companies who do not ask first: “What’s our return?”, “What’s our profit?” – but who will simply contribute a tiny little bit from their ecconomic power to help fund this important mission.

(Quelle)

So, Mr. Brucha, let me ask: What the f… is your important mission?

Der Rest ist schnell erzählt: Mit einem Spruch, den man schon seit Jahrzehnten auf allen GREENPEACE-Aufklebern lesen kann und ein paar salbungsvollen Worten in holprigem Englisch wird auf die Tränendrüse gedrückt:

Anyone who has been sailing the 7 seas, far away from shore, close to the surface of the water only possible on a sailing boat, can tell tales of the incredible amounts of garbage drifting on our oceans.Even people living far away from any ocean, have come to realize, that the weather is changing significantly. Much longer and colder winters, unusual hot summers, noticable shifts in timing and duration of seasons….. Today we KNOW that much of this is “man-made”, we know we can slow the process down, stop it, reverse it,…. BUT: ALL OF US need to go about this TOGETHER!

(Quelle)
(Jeder, der schon einmal die sieben Weltmeere befahren hat, weit weg von jeder Küste, nahe über der Wasseroberfläche so wie es nur auf einem Segelboot möglich ist, kann Geschichten über die unbeschreiblichen Mengen an Müll erzählen, die auf unseren Ozeanen treiben.

Selbst Menschen, die weit weg vom Meer leben bemerken, dass sich das Wetter erheblich verändert. Winter, die viel länger und kälter sind, merkliche Verschiebungen der Jahreszeiten und ihre Dauer. Heute WISSEN wir, dass viel davon von Menschen gemacht ist, wir wissen, wir können diesen Prozess verlangsamen, ihn anhalten, ihn umkehren. Aber wir müssen ALLE zusammen daran arbeiten)

Derlei öffnet bekanntlich zuverlässig fast jeden Geldbeutel. Dazu gibt es auch eine facebook-Seite mit ein paar tollen aus dem Netz kopierten Bildern von Walen und anderen Meerestieren und fertig ist der neue „GREENPEACE-Nachfolger“. Jetzt fehlen nur noch die Geldgeber.

Und so wie sich Peter Brucha treu bleibt, was das Einsammeln von Geld gegen wenig Gegenwert betrifft, so bleibt er sich treu bei seinen verbalen Ausrastern:

peter-brucha-facebook-30-11-2013

Unter diesen Umständen muss man sich schon fragen, ob man überhaupt mit Brucha auf der „Amibon“ (wenn er die irgendwann mal frei bekommt) oder der „Amor Maris“ auf Törn gehen sollte. Am Ende tickt der Mann mitten auf dem Teich vollkommen aus und man findet sich mitten im Ozean wieder anstatt auf dem Schiff.

(Wird fortgesetzt)

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