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Günter Groß ist tot – Ein Nachruf

Bereits im Mai diesen Jahres verstarb einer der ganz Großen aus der ständig kleiner werden Gruppe der Streiter für Herzinfarkt, Lungenkrebs und was man sich sonst als Raucher noch so wegholen kann: Günter Groß aus dem fränkischen Bad Kissingen.

Günter Groß war ein Ausnahmekämpfer für den blauen Dunst. Bereits selbst schwer angeschlagen durch eine fortgeschrittene Lungenkrebserkrankung, die von seinem Mitstreiter Werner Niedermeier dereinst öffentlichkeitswirksam als „eingewachsene Rippe“ verklärt wurde (denn Rauchen KANN nicht gesundheitsschädlich sein, so die Diktion von Werner Niedermeier), führte er auch unter widrigen gesundheitlichen Vorzeichen seinen Kampf für das ungehemmte Rauchen eisern fort.

Günter Groß war stets ein politisch hochaktiver Mensch. Sein Hauptanliegen galt dabei, man kann es sich denken, der politischen Arbeit gegen das 2010 in Bayern eingeführte absolute Rauchverbot in der Gastronomie.

Ganz „homo politicus“ trug er sich zuerst mit dem Gedanken, die „PHR“ zu gründen, die „Partei humaner Raucher“. Dieser Widerspruch im Namen seiner Gruppierung konnte von Günter Groß nie vollends aufgelöst werden. Bald verwarf er allerdings diesen Gedanken wieder und wandte sich dem „BmB“ zu, einer Raucherpartei aus dem baden-württembergischen Schwetzingen, gegründet von einem Herrn Johannes Brender als „Bund mündiger Bürger“. Groß wurde daraufhin Vorsitzender des „BmB Bayern“, konnte aber auch hier nie ein Mandat erreichen, weil der „BmB“ niemals die Zulassung zu einer Wahl erhielt. Als der Vorsitzende der Bundespartei, der bereits erwähnte Herr Brender, mit 57 Jahren plötzlich und unerwartet an einem Februarmorgen des Jahres 2012 von seinem Amt zurücktreten musste (aus gesundheitlichen Gründen) löste sich der BmB auf und Groß suchte eine neue politische Heimat.

Diese fand er in der Bayernpartei, einer Splittergruppe die sich ebenfalls gegen den Nichtraucherschutz positioniert hatte. Mit seinem neuen Mitstreiter Vaclav Wenzel Cerveny und ausgerüstet mit einer Sauerstoffflasche und einem Elektrorollstuhl sah man ihn oft an vielen öffentlichen Plätzen in Bayern, wo er Informationsmaterial der Bayernpartei verteilte und gegen den Nichtraucherschutz auftrat.

Bewunderung gehört seiner Stärke mit seiner durch das Rauchen ausgelösten tödlichen Krankheit öffentlich umzugehen.
Sein Kampf für das ungehemmte Rauchen war indes vergeblich. Günter Groß verstarb im Mai 2017 ohne die allgemeine Raucherlaubnis in der bayerischen Gastronomie wiedererlangt zu haben.
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Eva Peter-Culik aus Wien mit dem nächsten Tarnnamen: Maria Anna Herberts

Die Wiener Wuchtbrumme Eva Peter-Culik, welche in den verschiedenen Blogs der Rauchgegner nicht gerade gut wegkommt, hat mal wieder einen neuen Alias:

Maria Anna Herberts

Die Wiener Denunziantin, die schon mal Rauchgegner bei der Behörde anschwärzt, hat offenbar ein Problem mit ihrem Namen. So wurde aus „Eva Peter-Culik“ erstmal „ Ava Peters“ und nun firmiert die Denunziantendame unter Maria Anna Herberts.

https://www.facebook.com/maherberts.121?pnref=lhc.friends

Na, dann wollen wir doch mal sehen, wie schnell die einschlägigen Suchmaschinen die Verbindung hinbekommen.

 

„Netzwerk Rauchen“ und der „Jahreskalender“

Schön beim „Netzwerk Rauchen“, dem wohl überflüssigsten Verein Deutschlands, ist, dass sich diese Truppe, die sich nachhaltig dem sozialverträglichen Frühableben verschrieben hat (in Gestalt von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall als bevorzugter Todesursache) immer mal wieder sporadisch mit einer neuen Lachnummer auf der Bühne zurückmeldet. Die jüngste Idee ist der „Jahreskalender:

"Netzwerk Rauchen" sucht Ideen für einen "Jahreskalender"

„Netzwerk Rauchen“ sucht Ideen für einen „Jahreskalender“

Gut, man muss sich natürlich an dieser Stelle fragen, wie krank man sein muss, um sich so einen Kalender des „Netzwerk Rauchen“ überhaupt an die teervergilbte Wand zu nageln. Aber diese Frage wollen wir einmal zurückstellen. Entscheidend ist doch, dem „Netzwerk Rauchen“ bei der Motivauswahl zu helfen, denn wie Michael Löb, der Oberkrebsfreund (aka „Vorstand“) meint, soll sogar ein Fotowettbewerb zum Thema angedacht sein.

Warum der Mann jetzt son einen Aufwand betreibt, verstehe ich nicht. Tolle Bilder zum Tabakgenuss und Rauchen gibt es hier. Viel Spaß, Michael Löb, und „Allzeit Gut Hust“!

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Werner Niedermeier (aka „Aranita“) – reingelegt!

Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München war früher einer der ganz großen im Qualmbusiness. Mit seinem Blog „rauchernews.de“ war er über Jahre hinweg das Sprachrohr für die Freunde von Lungenkrebs und Raucherbein. Leider ist es um den Mann diesbezüglich sehr still geworden. Er hat seinen Kampf die Windmühlen des Nichtraucherschutzes wohl aufgegeben, der liebe Werner. Aber auf Sendung ist er immer noch. Auf seinem Blog „aranita.blog“ betätigt er sich schreibend und liefert so etwas, was entfernt an politische Kommentare erinnert. Aber weil Werner nun mal nicht der hochbegnadete Schreiber ist (das war er nie), lesen sich seine Ergüsse eher zähflüssig, um nicht zu sagen langweilig. Aber eines mag der Mann aus Bayern: er lamentiert fortwährend gegen den Zeitgeist, gegen „Gendersprech“, „Quotenwahn“ und andere Zeitgeistthemen mehr. Und man merkt dabei, dass der Mann ziemlich depressiv drauf sein muss.

In einem seiner letzten Beiträge versuchte er herzuleiten, dass das Wort „Neger“ im Prinzip doch in Ordnung sei:

Dabei ist das Wort „Neger“ ja völlig wertfrei, Martin Luther King, dem man ja selbst beim besten Willen nicht unterstellen kann, dass er Rassismus betrieben hat, sprach immer von „Negro“, wenn er über seine Rasse sprach. Das Wort wurde erst durch Sprachfaschismus zu einem „bösen“ Wort.

Tja, wenn man keine Ahnung hat… Also, lieber Werner, „Negro“ ist nun mal nicht „Neger“ (OK, jeder mit einem IQ über 80 kommt da von alleine drauf), Negro hatte eine andere Bedeutung und existierte neben dem Wort „Nigger“, welches eindeutig einen die Schwarzen Amerikaner beleidigenden Charakter hat und welches wiederum von „Negro“ abgeleitet war. Und warum glaubst Du nennen sich die Amerikaner, deren Vorfahren aus Afrika kamen,  heute (40 Jahre nach MLK) fast ausschließlich  „Afro-Americans“? Na, Werner, schon mal nachgedacht?

Und, Wernerchen, wenn Du schon von „Faschismus“ redest, warst Du es nicht, der Rauchgegner gerne im Internet früher auch als als „Faschisten“ bezeichnet hat (Link1 Link2)?

Natürlich gab es Idioten, die „Neger“ auch als Schimpfwort benutzten. Dafür kann das Wort aber nichts.

Natürlich nicht. Nur wenn Du Begriffe als problemlos bezeichnest, die auch von Neonazis gerne ins Feld geführt werden, um Menschen afrikanischer Herkunft zu schmähen, sagt das doch eine Menge über Deine Grundgesinnung aus, oder?

Es geht aber auch anders. Ein Wort, welches ursprünglich sogar überwiegend negativ gemeint war, ist das Wort „schwul“. Doch die schwule Gemeinschaft kreischte nicht „homophob“ und „verbieten“, sondern sie verwendete das Wort „schwul“ selbst als Beschreibung ihrer Sexualität. Damit nahm sie gekonnt den Hetzern den Wind aus den Segeln.

Wernerchen und wie bitte erklärst Du, dass das Wort „schwul“ bei männlichen Jugendlichen heute ein ziemlich übles Schimpfwort ist? Ich wollte Dir Deine rosarote Brille nicht herunterreißen, oder vielleicht doch. Nein, eigentlich wollte ich nur zeigen, dass Du keine Ahnung hast und nur dummes Zeug schreibst. Weil Du krampfhaft versuchen willst, gegen den von Dir gehassten Genderismus und bestimmte Sprachregelungen anzuschreiben.

Mal ganz allgemein: Die Verhunzung der deutschen Sprache durch Gendersternchen, -unterstrich & Co. mag die eine Sache sein. Als Sprachpurist stößt mir dieser Quatsch auch auf. Aber wenn man schon gegen Sprachregelungen aufbegehrt, sollte man sich bei jedem angegriffenen Begriff genau überlegen, wie dieser zu werten ist. „Neger“ ist heute nun einmal ein Neonazibegriff gegen Menschen afrikanischer Herkunft. Ähnlich wie der Begriff „Kanaken“, was in der hawaiianischen Ursprache schlicht „Mensch“ bedeutet. Aber wer heute zu einem Ausländer „Kanake“ sagt, meint eben die beleidigende moderne Begriffsinterpretation. Und sonst gar nichts.

Beim Menschen gibt es zudem, zumindest vom Standpunkt der Zoologie (also einer anerkannten Wissenschaft) her betrachtet keine „Menschenrassen“. Was die Nazis in ihrem Rassenwahn noch behauptet hatten und dafür nie einen Beweis antreten konnten, der einer wissenschaftlichen Prüfung hätte standhalten können. Also sollte man sich heute auch nicht Nazivokabular zu eigen machen.

OK, beenden wir unsere Besprechung des Niedermeierschen Unsinns hier. Aber ein kleiner Gag am Rande soll noch erwähnt werden. Ein kurzer, von mir verfasster und als Leserbrief getarnter Text, wurde von einem „faschistoiden Rauchgegner“ aus meinem Umfeld als Kommentar bei Werner eingestellt:

aranitablog1

Der Text ist eine Abwandlung aus einem Biologiebuch mit einer eigenen Bewertung des Sachverhaltes. Aber was kommt heraus, wenn man von jeder Zeile den ersten Buchstaben nimmt und zu einem Aussagesatz zusammenfügt?

Die Antwort gibt es hier.

Muhahahaha!

2016 – Der große Jahresrückblick von Destruxol

Ein Gastbeitrag zum Jahresausklang

 

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und auch wenn es noch ein paar Tage bis Silvester sind, so werden wir demnächst mit Jahresrückblicken überrannt werden. Da dürfen wir natürlich nicht fehlen, bietet so ein Jahresrückblick doch die Möglichkeit alle jene Raucheraktionen zu besprechen, die keinen eigenen Beitrag wert waren, aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten sollen.

Glücksmoment für die Raucher:

Entscheidung im Raucher-Mietwohnungs-Prozeß

Deutschland bekanntester (noch lebender) Raucher Friedhelm Adolfs hat in letzter Instanz gesiegt und darf weiterhin in seiner Wohnung bleiben. Ein großer Sieg für die Raucher, für die dieses Urteil… äh… eigentlich nichts ändert! Trotzdem haben sie in den diversen Forum über das Urteil verbalejakuliert und sich wie die Schneekönige mit Friedhelm gefreut. Eine Freude, die fast schon zynisch wirkt, bedenkt man die Wohnlage von Friedhelm. Steht Friedhelm rauchend an seinem Wohnungsfenster, dann sind die Hundekothaufen auf dem Gehweg nämlich fast schon auf Augenhöhe. Aber der Friedhelm hat ja schon angekündigt, dass er demnächst umziehen wird. Am Ende wird die Vermieterin also ihr Ziel erreichen, wenn auch mit etwas höheren Kosten. Vorausgesetzt der Friedhelm und seine ebenfalls rauchende Freundin finden eine bezahlbare Wohnung und einen raucherfreundlichen Vermieter. Wir sind jedenfalls gespannt, ob das Vorhaben glückt.

Rückschlag für die Raucher:

EU-Tabakproduktrichtlinie 2

Riesen Aufschrei in der Rauchergemeinde. Die Tabakproduktrichtlinie 2, ganz kurz TPD2, offiziell „Richtlinie 2014/40/EU zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 2001/37/EG“ wurde dieses Jahr auch in Deutschland umgesetzt. Besonders beliebt ist dabei das Thema der sogenannten Schockfotos. Die Verpackungen von vielen Tabakprodukten müssen seitdem mit Warnhinweisen aus einer Kombination von Bild und Text versehen werden, die 65 % von Vorder- und Rückseite bedecken. Das trübt natürlich den Genuss, wenn man beim Anzüchten des Lungen- und Kehlkopfkrebses schon sehen kann, wie man vielleicht selbst einmal aussieht. Daher gibt es inzwischen eine Vielzahl an Aufklebern und Hüllen, mit denen man die ungeliebten Bilder überdecken kann. Aber selbst wenn der Raucher beim Einkauf die Augen verschließt und die Packung gleich nach dem Bezahlen, mit immer noch verschlossenen Augen, in die bereits vorbereitete Hülle stülpt, wird er stetig an die Gefahren des Rauchens erinnert. Und das ärgert ihn mit jedem Zug.

Einzelkritiken Vereine und Gruppen:

Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.

Der Verein um Vorsitzenden Bodo Meinsen hatte dieses Jahr Grund zum Feiern, denn im Februar jährte sich der Jahrestag der Vereinsgründung zum 5. Mal. Das ist aber auch schon der einzige Erfolg, denn es in diesem Jahr zu vermelden gab (und vermutlich auch der bedeutenste Erfolg seit der Vereinsgründung). Dabei hatte man vor 5 Jahren noch Ambitionen. Ich erinnere mich dabei nur zu gerne an das abgesagte Festival. Doch was ist aus diesem Verein geworden? Welche Aktivitäten hat er heute noch vorzuweisen? Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich einen Screenshot von der offiziellen Website des Vereins präsentieren:

BfT e. . - Nur noch "tote Hose"!

BfT e. . – Nur noch „tote Hose“!


Quelle: http://www.freiheit-toleranz.de/blog/aktionen

Keine Aktionen? Ist es nicht ein Armutszeugnis für einen Verein mit mehr als 10.000 likes auf Facebook, wenn er keine eigenen Aktionen vorweisen kann? Ok, das war jetzt mein Fehler. Denn im Netz zeigt der Verein tatsächlich noch Aktivitäten. So erscheinen immerhin täglich neue Beiträge auf der Website und der Facebookseite. Bei näherer Betrachtung muss man jedoch erkennen, dass diese fast ausschließlich in folgende 3 Kategorien fallen:

  1. Artikel von Vorstandsmitglied Matthias Heitmann, Journalist aus Frankfurt
  2. Kopierte oder verlinkte externe Artikel aus anderen Medien
  3. Bilder mit Zitaten von prominenten Persönlichkeiten

Also nichts, was sich auf reale Aktionen von BFT bezieht. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Popularität dieses Vereins und seine Likezahlen auf Facebook:

bft-in-zahlen-1

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https://www.facebook.com/BFT.e.V/?fref=ts

Seit Jahresbeginn hat BFT e.V. auf Facebook mehr als 200 Likes verloren. Bei mehr als 10.000 Likes kein großes Ding, aber durch den kontinuierlichen Verlust ein mehr als deutliches Zeichen: BFT e.V. rockt nicht mehr! Da helfen auch finanzielle Investitionen in Facebookwerbung nicht weiter. Diese generieren zwar kurzfristig viele Likes, schaffen aber keine dauerhafte Bindung und erst recht keine reale, kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die reale Mitgliederzahl von BFT e.V. dürfte sich eh eher im zweistelligen Bereich befinden. Das sieht man auch deutlich daran, wie viele Fans die Beiträge von BFT e.V. teilen oder liken. Oder wie viele Follower BFT e.V. auf Twitter hat:

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug

Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e.V.

Kommen wir zum Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte und damit zum einzigen Verein in dieser Auflistung, der in diesem Jahr noch weniger vorzuweisen hat, als BFT. Aber sie haben noch große Pläne und nur deshalb werden sie hier erwähnt. Das Komitee möchte nämlich wieder aktiver werden und im Wahlkampf der 2017 anstehenden Landtagswahl in NRW mitmischen. Diesen Vorsatz können wir nur unterstützen. Zugegeben, die neue Homepage http://www.komitee-buergerrechte.de hat noch nichts vorzuweisen, aber ich bin sicher, der Webmaster bekommt das noch hin. Und wenn dann endlich der Wahlkampf für die Landtagswahl NRW losgeht, wird die Site sicher wieder im alten nikotingelben „Glanz“ erscheinen. Naja, oder auch nicht, denn der Radi hat bereits im März verkündet, dass die neue Seite fast fertig ist und seitdem ist nicht viel passiert. Aber wir sind hier weiterhin optimistisch. Und bis es soweit ist, werden wir zumindest auf dem Blog von Manfred Engelhardt weiterhin auf dem Laufenden gehalten (Link).

Netzwerk Rauchen e.V.

Netzwerk Rauchen e.V. machte in diesem Jahr ebenfalls keine gute Figur. Angefangen hat alles damit, dass so ein übereifriges Mitglied gleich mal Fotos von der Mitgliederversammlung in der Facebookgruppe postete und der Welt damit offenbarte, dass dem Verein das Nebenzimmer einer kleinen Kneipe genügt. Was mit den restlichen Mitgliedern von Deutschlands größten Raucherverein an diesem Tag war, weiß man nicht. Ebenso ist auch bei diesem Verein unklar, ob es überhaupt noch weitere Mitglieder gibt. Immerhin haben etliche Kämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein sich inzwischen zurückgezogen oder liegen 6-feet-under. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man inzwischen nicht mehr ganz so wählerisch bei der Auswahl der Mitstreiter ist. Hatte man früher noch ein Auge auf die Boardhygiene, sind inzwischen sogar prominente Neonazis willkommen. Selbst als dieser Blog die Aktivitäten von NPD-Funktionärin Gitta Schüßler in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen enthüllte (Link), wurde sie nicht aus der Gruppe entfernt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man beim Kampf gegen die TPD2 inzwischen jeden Mann und auch jede Frau braucht?

Raucher in Deutschland

Kommen wir zum Schluss zur schrägsten Gruppe in dieser Auflistung. *** Vollautomatische Stopfmaschine für 50 € *** Raucher in Deutschland ist eine von zwei Gruppierungen in dieser Auflistung, die es nur virtuell gibt. Mit etwas mehr als 3.000 Mitgliedern ist es sogar die größte öffentliche deutsche Rauchercommunity auf Facebook. *** Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! *** Die 7 Administratoren – darunter auch 2 Sockenpuppen des Gründers – sind mit der Größe der Gruppe aber offensichtlich überfordert oder schlicht zu faul für die Moderation. Rassisten und rechte Verschwörungstheoretiker nutzen diese Lücke für ihre krude Propaganda, vor allem gegen Flüchtlinge. *** Hi, was raucht ihr so? *** Aber konstruktive politische Diskussionen gab es in der Gruppe ohnehin noch nie. Schon seit der Gründung beschränkte sich der Austausch innerhalb der Gruppe auf Spam, Verschwörungstheorien und Hetze. *** TOP-Angebot: Vollautomatische Stopfmaschine! Nur noch 40 € ! ! ! ! ! *** Und Feinde fand man in dieser Gruppe immer genug: Antiraucher, Grüne, SPD, NRW Genießt, Politiker generell und 2016 auch vermehrt Flüchtlinge und Moslems.

Einzelkritiken Persönlichkeiten:

Ronald Blumberg

Ronald Blumberg, Ron Blu, Rader Raucher oder wie er sich sonst noch nennt, ist ein extrem rüpelhafter und sehr stark rechts angehauchter Pfeifenraucher. Er ist Gründer und Administrator der Facebookgruppe „Raucher in Deutschland“, mutmaßlicher Administrator der Facebookseite „Bergische Bürger Initiative e.V.“ und mutmaßlicher Herausgeber der Blogs „Rachow und Cohortes“ und „Der Freibrief“. Doch auf allen Kanälen hat er sich 2016 ziemlich rar gemacht. Während er früher fast schon im Stundentakt seinen Hass ins Netz ergoss, vergehen inzwischen bis zu 4 Wochen, in denen man gar nichts von ihm liest. Und wenn er doch mal was postet, dann ist der Beitrag so lahm und langweilig, wie Nicolai Kosirogs Versuche lustig zu sein (Link).

Roland Dittmar

Mit einem genialen Schachzug hat sich Roland Dittmar kurz vor Redaktionsschluss noch einen Platz im Jahresrückblick gesichert. Man könnte angsichts seiner Äußerung fast meinen, der Schriftführer von Bürger für Freiheit und Toleranz e.V. kennt sich mit Scheiße als politischem Statement aus *muahahaha*

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/719373894877305/

Alexander Jäger

Der erfolgreiche FDP-Politiker von der Ostalb wagte dieses Jahr einen Neuanfang. Er hat sein Juweliergeschäft geschlossen und ist unter die Autoren gegangen. Sein Erstlingswerk trägt den Titel „Die gute Dame“ und ist auf Amazon erhältlich (Link). Dass Herr Jäger von der Schreiberei leben kann, darf stark bezweifelt werden. Das Buch richtet sich nämlich an eine sehr spezielle Zielgruppe und die dürfte ziemlich klein sein. Genauer gesagt hat Herr Jäger von April bis Juli nur 5 positive Rezensionen erhalten und seitdem ist Ruhe. Amazon-Prime-Kunden können sich den Roman übrigens kostenlos als ebook ausleihen. Es ist also durchaus möglich, dass es weniger Käufer als Rezensenten gibt. Hoffentlich hat das nächste Werk eine größere Fangemeinde, sonst wird das nichts mit der Autorenkarriere.

Werner Niedermeier

Die Schreiberei weitgehend aufgegeben hat dagegen Werner Niedermeier. Nach rauchernews.de hat er auch seinen Blog aranita.de geschlossen. Aber keine Angst! Werner schreibt weiterhin Rezensionen bei Amazon (Link) und twittert fleißig über Gott und die Welt (Link). Er bleibt uns also weiterhin erhalten, auch wenn er nicht mehr so präsent ist wie früher.

Edit: Wie ich nach Redaktionsschluss erfahren habe, ist Werners Blog über aranita.blog wieder erreichbar.

Jürgen Vollmer

Der Hammer des Jahres: Jürgen hat mit dem Rauchen aufgehört! Nein? Doch! Ohhh…

Jürgen Vollmer aus Marburg - Alte Sprüche, aber rauchfrei!

Jürgen Vollmer aus Marburg – Alte Sprüche, aber rauchfrei! Quelle

Ausgeraucht

Auch in diesem Jahr hatte die Rauchergemeinde ein paar Verluste zu betrauern. Hier eine kleine Auswahl der Todesmeldungen aus den diversen Raucherforen:

Tamme Hanken

deutscher Tierheilpraktiker, (* 16. Mai 1960, + 10. Oktober 2016)

Peter Heinrichs

Kölner Tabakladenbesitzer, (* 1946, + 4. November 2016)

Wolfgang „Wölli“ Rohde

Ex-Schlagzeuger der Toten Hosen, (* 9. Januar 1950, + 25. April 2016)

Biggi

engagierte Demoteilnehmerin aus Radis Freundeskreis

Was ist eigentlich…

…mit den Helmut Partys?

Seit nunmehr einem Jahr hat man nichts mehr von den Helmut Partys gehört. Genauer gesagt, ist die letzte über Google auffindbare Nachricht auf 10 Tage vor dem Tod des Namensgebers datiert. Seitdem herrscht Funkstille. Ist für die beiden Promoter Gerald Rademacher und Ronald Blumberg ja auch zu peinlich, zugeben zu müssen, dass man eine total blöde Idee hatte und damit einigen Wirten erhebliche Bußgelder bescherrt hat. Und wenn die Wirte sich auch noch daran erinnern, wem sie das Bußgeld verdanken und ihnen dann noch einer das Prinzip der „Regressforderung“ erklärt, könnte es nicht nur peinlich, sondern auch noch teuer für die beiden werden.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.


http://www.derwesten.de/staedte/essen/helmut-party-olg-hamm-bestaetigt-bussgeld-fuer-essener-wirt-id11232981.html

…der Raucherpartei?

Kenner der Szene werden jetzt fragen: Welche? Denn Ankündigungen eine Raucherpartei zu gründen gab es viele. Es gab auch schon ein paar Versuche. Ich erinnere mich da z. B. an den Bund mündiger Bürger, dessen Existenz fast zeitgleich mit dem Tod des Voritzenden endete (Link). Aber die letzte Aktivität des BMB liegt schon viel zu lange zurück, um eine Erwähnung in diesem Jahresrückblick zu rechtfertigen (Link). Gemeint ist vielmehr die Ankündigung von Ronald Blumberg bzw. Achim Kobsch im letzten Jahr:

Ronald Blumberg träumt von einer "Raucherpartei".

Ronald Blumberg träumt von einer „Raucherpartei“.


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/512916698856360/

Wer sich jetzt fragt: Achim Kobsch? Muss man den kennen? Natürlich! Achim Kobsch war nämlich der Wirt, der die Niederlage der Helmut Partys vor Gericht zu verantworten hatte (Link). Die Ankündigung der Parteigründung war allerdings noch vor dem Urteil. Nach dem Urteil hat man davon dann nichts mehr gehört. Schade eigentlich, so eine Raucherpartei wäre sicher lustig geworden. Also für uns, nicht für die!

…den Volksbegehren?

Auch von den direktdemokratischen Initiativen hat man schon lange nichts mehr gehört. In NRW dürfte sich das Thema wohl endgültig erledigt haben. Der interne Streit in der Raucherszene über die Ausrichtung des Volksbegehrens und seiner Finanzierung hat dem Vorhaben ein vorzeitiges Ende gesetzt. Und eine Neuauflage scheinen die Beteiligten zu scheuen. Ganz anders die unermüdlichen Kämpfer in Bayern. Den Volksentscheid verloren und das eigene Volksbegehren vergeigt, denkt man in Bayern noch lange nicht ans Aufgeben. Über ein Volksbegehren zur Legalisierung von Hanf versucht ein Ex-Wirt Raucherclubs durch die Hintertür zu erlauben. Und das ohne Unterstützung der bayerischen Rauchergrößen! Im Vergleich zum ersten Versuch hat Vaci diesmal sogar die erste Hürde von 25.000 Unterschriften genommen. Doch dann haben das Bayerische Innenministerium und der Bayerische Verfassungsgerichtshof dem weiteren Weg einen Riegel vorgeschoben (Link). Doch gibt Vaci auf? NEIN! Natürlich nicht! Anders als die heulenden und nörgelnden Waschlappen in NRW haben bayerische Raucher nämlich Eier in der Hose und Stehvermögen!

…der Verfassungsbeschwerde?

Am 28. April 2014 hat die Bergische Bürger Initiative e.V. eine Verfassungsbeschwerde gegen das Rauchverbot in NRW eingereicht (AZ: 1 BvR 1252/14), doch bis heute hat man nichts davon gehört. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es die Bergische Bürger Initiative e.V. nicht mehr gibt. Auf der Facebookseite vertrollt Ron Blum die Links zu seinem Hetzerblog und die Website wurde aus dem Netz genommen. Ob das vielleicht mit der Anzeige von Pro Rauchfrei gegen die öffentlich beworbenen Geschlossenen Gesellschaften zusammenhängt? (Link)

Schlusssatz

Liebe Raucher,

jetzt mal ehrlich: Eure Performance 2016 war Scheiße! Wie wollt ihr mit diesem katastrophalen Engagement irgendein Rauchverbot reißen? Für 2017 erwarte ich mal wieder etwas mehr Engagement und Aktivität! Und Ausreden wie Atemnot, Schmerzen im Bein oder sozialverträglichem Frühableben zählen nicht mehr! Ihr seit durch die strengen Rauchverbote in Bayern, NRW und Saarland im Rückstand und da verbietet sich Zeitspiel! Also erhebt euch vom Frustsofa und kommt mal wieder zu Potte!

Euer
Destruxol

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Geistiger Tiefflug par excellence

Mal wieder was aus der Welt von „Freiheit“ und „Genuss“. Also, liebe Leserinnen und Leser, ich weiß gar nicht, ob sie’s wussten, aber „Biggi“ ist unlängst verstorben. Aufmerksam auf den Trauerfall wurde ich durch einen facebook-Beitrag von Gerald „Radi“ Rademacher. Denn es kommt ja gelegentlich vor, dass die Extremraucher der bekannten facebook-Kanäle das Ableben ihrer Rauchgenossen der versammelten Gemeinde mitteilen müssen. So auch in diesem Falle:

Liebe Freunde!
Leider muß ich Euch heute mitteilen, dass unsere Freundin Biggi, gestern verstorben ist! Viele Leute kannten sie von den Raucherdemos in verschiedenen Städten, wo sie sich immer durch ihre sammelaktionen hervorgetan hat!
Man kannte sie auch durch den rosa Hut!
Hab dich wohl liebe Biggi…Du warst immer voll dabei…irgend wann sehen wir uns alle!
Ein herzliches Beileid an alle Angehörigen!
Und möge sie es dort oben besser haben als hier unten bei uns!
R.I.P. BIGGI !
(Quelle)

Wie üblich der bekannte Schwulst, wenn einer der Rauchgenossen nicht mehr unter uns weilt. Aber auch ein paar Fakten werden uns serviert. Denn was man über Biggis Engagement für das Rauchen wissen muss, lernen wir dann aus dem Nachruf von Rademacher: Sie war bei den Raucherdemos in NRW dabei (als man noch meinte etwas gegen den kompromisslosen Nichtraucherschutz ausrichten zu können), hat dabei Geld gesammelt (denn die Raucher waren immer notorisch klamm und die Strafen für das verbotene Rauchen in der Kneipe mussten ja irgendwie berappt werden) und trug gerne rosa Hüte. Soweit, so gut. Aber Nachrichten dieser Art sind ja nun nicht gerade ungewöhnlich. „Raucher sterben früher“ steht auf jeder Kippenpackung, seit kurzer Zeit auch garniert mit ein paar netten Bildchen, welche von unseren „Genussfreunden“ über die Maßen geschätzt werden. Besonders von jenen Rauchern, die nicht lesen können oder wollen.

Aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. Einer neuen ultimativen Peinlichkeit von Ronald Blumberg und Gerald Rademacher. Für alle Leser zur Erinnerung: Blumberg (ein gescheiterter Werkzeughändler aus Radevormwald) und Rademacher (Ex-Koch und LKW-Fahrer aus Düsseldorf) waren vor zwei Jahren mit der haarsträubenden Idee am Markt, unter Berufung auf das Versammlungsrecht das Nichrauchergesetz in NRW aushebeln zu können. Über den juristisch hanebüchenen Schwachsinn, der unter dem Namen „Helmut Party“ firmierte (in Erinnerung an den bekanntesten Kettenraucher der Bundesrepublik), kann man hier im Blog alles nachlesen. Und die beiden haben was den öffentlichen Vortrag von Peinlichkeit betrifft, den Kanal noch lange nicht voll:

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher - Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ja, Gerald Rademacher ist fürwahr die allerhellste Kerze auf der Torte. Da wäre „Biggi“ gaaaaanz bestimmt seeeehr, seeeeeeehr stolz, könnte sie Ronald Blumberg noch erleben, wie er sich auf ihren Heimgang „eine ansteckt“.

Argggghhhhh!

 

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Das Netzwerk Rauchen, seine Boardhygiene und die NPD-Funktionärin

Ein Beitrag von Destruxol

Wer versucht als Nichtraucherschützer Mitglied in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen zu werden, der hat es nicht leicht, selbst wenn er einen Zweitaccount mit falschem Namen verwendet. Um dort Mitglied zu werden, braucht man einen ausgefuchsten Account mit Profil und tadellosem Leumund als Kämpfer für Raucherbein und Lungenkrebs. Die Administratoren dieser Gruppe überprüfen nämlich jede Beitrittsanfrage und blocken verdächtige Anfragen zwecks der „Boardhygiene“ einfach ab. „Boardhygiene“ ist eine der wunderbaren Wortschöpfungen von Jürgen Vollmer, mit der er ausdrücken möchte, dass gegenteilige Meinungen in der Gruppe nicht erwünscht sind. Der Marburger Jürgen Vollmer dürfte allgemein bekannt sein als DER hochaggressive Raucheraktivist, der in den letzten Jahren wie kein anderer seiner Qualmkollegen seine Erzfeinde, die Rauchgegner, im Internet geschmäht und herabgwürdigt hat (Beweis)

Beim "Netzwerk Rauchen" wird "Boardhygiene" groß geschrieben - Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!

Beim „Netzwerk Rauchen“ wird „Boardhygiene“ groß geschrieben – Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!
Bei NPD-Aktivisten ist Netzwerk Rauchen allerdings nicht so kleinlich. So findet man in der Mitgliederliste dieser Facebookgruppe die NPD-Funktionärin Gitta Schüßler. Diese war von 2004 bis 2014 für die NPD im sächsischen Landtag und Mitbegründerin des Rings Nationaler Frauen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei "NEtzwerk Rauchen" mitspielen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei „Netzwerk Rauchen“ mitspielen.

Dass Gitta Schüßler in der Gruppe bleiben darf, verdankt sie sicherlich der Tatsache, dass ihre Partei und auch sie als Landtagsabgeordnete, sich stets gegen ein Rauchverbot in Kneipen ausgesprochen haben. Dass man ihre NPD-Aktivitäten einfach nicht bemerkt hat, kann man angesichts der eingangs erwähnten strengen Prüfung neuer Mitglieder und dem doch recht eindeutigen Vermerk in ihrem Facebookprofil wohl einigermaßen sicher ausschließen.
netzwerk-rauchen-npd-schuessler


Kommentar von Peter Rachow: Beim „Netzwerk Rauchen“ werden also auch Rechtsradikale gerne genommen. Hauptsache die Einstellung stimmt. Nämlich die zum Qualmen. Und wen juckt da schon die vielbeschworene „Boardhygiene“ des Jürgen Vollmer? Ganz abgesehen davon, dass Nazis in früherer Zeit das Wort „Hygiene“ auch gerne verwendet haben, z. B. in dem perversen Kampfbegriff der „Rassenhygiene“. 

Und wo bleibt eigentlich der Aufschrei des Alexander Jäger aus Aalen, der gerne seine Gegner schon mal als „rechts“ betitelt aber bei Nazis in der Rauchergruppe noch keinen Pieps vermeldet hat?

Apropos „Alexander Jäger“. Alex, ich finde angesichts Eures Neuzugangs von der NPD kommt der Gruß „Heil Lungenkrebs!“ endlich mal wieder zu seinem Recht.

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„Netzwerk Rauchen“. Mit Tabakschwachsinn gegen „Ekelbilder“

Das bekannte „Netzwerk Rauchen“ hat ein Markenzeichen: Das Verbreiten von hirnrissigem Schwachsinn pro Raucherbein und Lungenkrebs im Internet. War es in der letzten Zeit doch eher etwas ruhiger um den Krebsverein, dem der Wormers Michael Löb vorsteht, haben die Nikotinisten, die sich sinngemäß „Deutschlands führende Lobby für den Rauchgenuss“ nennen, nun wieder heftig zugeschlagen. Anlass war die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie 2 („TPD2“) in deutsches Recht, welche u. a. das Anbringen von sog. „Schockfotos“ auf den Packungen zur Pflicht macht. Nachdem sich Tabakdrogenlobby jahrelang erfolgreich bei der Politik gegen die Einführung dieser bildlichen Warnhinweise gestemmt hatte, ist nun doch die finale Niederlage in der „Causa Schockbilder“ zu verzeichnen gewesen. In Deutschland müssen daher alle neu produzierten Zigarettenpackungen ab heute großflächig von der EU vorgegebene Bilder tragen, die zeigen, welche üblen Folgen der Tabakdrogensucht verursacht: Lungenkrebs, abgestorbene Beine, ein Loch im Kehlkopf als Folge eines Kehlkopfkrebses und viele andere Dinge mehr. Die Bilderreihen werden dabei turnusmäßig jedes Jahr ausgetauscht so dass der „Genussfreund“ immer mal wieder was Neues sehen kann.

Dass derlei einem kleinen Verein, der das Recht beansprucht, seine Mitmenschen immer und überall mit seinen krebserregenden tabakogenen Abgasen vollstinken zu dürfen, nicht kalt lassen kann, ist klar. Dafür hat die kleine Schar lungenkrebsverliebter Suizidfreunde sogar eine Domäne gesichert, die den Titel „ihr-uns-auch.de“ trägt und die wohl eine Art internetbasierter Stinkefinger sein soll. Gut, dass Menschen, die nun nicht gerade den höheren Bildungsschichten entstammen schon mal die Beleidigung als adäquate Form menschlicher Kommunikation ansehen, das kann man hier im Blog hundertfach nachlesen.

Auf der genannten Webseite geht es dann richtig rund. Man kann den Blödsinn, der dort verzapft wird, gar nicht zählen. Bereits auf der Startseite beginnt man sich gepflegt an den Kopf zu fassen:

Die Kampagne “Ihr uns auch, EU” von Netzwerk Rauchen e.V. ist Ausdruck unseres Protestes gegen die Tabakproduktrichtlinie TPD2, deren auffälligstes Merkmal die sogenannten Schockfotos oder Ekelbilder sind, die künftig auf unseren Produkten prangen werden. Auch der Geschmack und die Rauchqualität vieler Marken werden sich verändern, wohl nicht zum Besseren.

Jetzt müsste man mir mal erklären, wie man an verbranntem Pflanzenabfall überhaupt „Geschmack“ finden will. Vermutlich finden diese Leute auch den Rauch eines herbstlichen Laubfeuers irgendwie „geschmackvoll“. Oder ein kokelndes Baunkohlebrikett.  Spätestens an diesem Punkt erkennt man das eigentliche Problem der Nikotinsüchtigen: Rauchen ist nicht nur gesundheitsschädlich, es ist in vielen Fällen absolut tödlich. Mit den Schockbildern bekommt diesen  unter normal denkenden Menschen unstrittigen Sachverhalt der gemeine Suchtfreund drastisch gezeigt. Und zwar nicht mehr über mehr oder weniger banale Textbotschaften („Rauchen ist tödlich“, ach was?) die sich rationalisiert wegräumen lassen („Wieso ist Helmut Schmidt dann über 90 geworden?“, „Mein Opa ist 90 und Ketteraucher, bla bla bla….“) sondern mit Bildern die einen anderen, nämlich direkten, Eingangskanal in das Bewusstsein finden. Oder noch tiefer führen, nämlich in das Unbewusste, denn im Grunde wissen auch die Herren vom „Netzwerk Rauchen“: Sie betreiben ein tödliches Hobby. Da muss man sehr gut verdrängen können. Die drastischen Bilder stören dabei aber ganz erheblich.

Weiter geht es nun im Reigen der dargebotenen Dummheit vom „Netzwerk Rauchen“:

_pkt_bu Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den „Warnhinweisen“ handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

Bullshit. Wenn sich einer der Verfasser dieses unsäglichen Blödsinns einfach mal ein paar Tage in einem Krankenhaus umgesehen hätte, in dem man langjährigen Rauchern die Folgen ihrer Sucht therapieren will, wären sie wohl nicht auf die Idee gekommen, solch einen entsetzlichen Schwachsinn zu verbreiten. Alleine ein Aufenthalt auf einer onkologischen HNO-Station hätte klar gemacht, wer z. B. fast ausschließlich vom Kehlkopfkrebs betroffen ist: Langjährige Raucher mit einer Komorbidität in Sachen Alkoholismus. Im Medinzinerdeutsch „C2H5OH-Abusus“ genannt. Oder dass auf einer Lungenkrebsstation 90% der dort auf den Tod wartenden Patienten ebenfalls Raucher waren bzw. noch sind, in letzterem Falle vorausgesetzt sie schaffen es zum Rauchen vor die Krankenhaustür zu kommen. Ob mit oder ohne Rollator, Rollstuhl oder anderer Hilfsmittel.

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum, a) das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und b) um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.

Was heißt „Gehässigkeit“? Wer so blöd ist, für seinen eigenen Tod eine Menge Geld zu verbrennen und so deutlich zeigt, dass er schon lange nicht mehr alle Latten am Zaun hat, über den wird man ja wohl noch gepflegt den Kopf schütteln dürfen. Das hat übrigens mit „Gehässigkeit“ nichts zu tun, eher mit Mitleid. Und mein ganz besodneres Mitleid gilt jenen, die dafür auch noch Lobbyarbeit betreiben. „Suizid e. V.“ mit Vereinsziel Lungenkrebs, Herzinfarkt, Raucherbein oder Schlaganfall. Dümmer geht’s nimmer.

Und wenn gar nichts mehr einfällt, was man für das eigene kanzerogene Hobby noch so anführen könnte, werden „Studien“ erdichtet. Von einem Vereinchen, welches übrigens der Wissenschaft regelmäßig vorhält, „Junk science“ zu betreiben. Nämlich dann, wenn Wissenschaftler exakt und über jeden Zweifel erhaben nachweisen, wie gefährlich das Rauchen und das Passivrauchen sind:

Schon mal vom „Nocebo-Effekt“ gehört? Ist das Gegenteil vom Placebo-Effekt: Durch Einbildung und Ängste können Krankheiten entstehen. Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren schon angerichtet hat. Das sagt selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Die EU macht sich auf diese Weise schuldig an zahllosen schweren Erkrankungen, sogar an Todesfällen.

Wow, das ist ja mal eine wissenschaftlich exakte Referenzierung. Wo kann ich denn nachlesen, dass die Bilder mit einem Bronchialkarzinom, die auf Zigarettenschachteln angebracht sind, eben diesen Lungenkrebs auslösen? Wie ist die Kausalkette? Da wäre jetzt ein entsprechender Hinweis gängige wissenschaftliche Praxis: Wer etwas behauptet, muss es beweisen. Beim „Hetzwerk“ aber wie immer diesbezüglich Fehlanzeige! Und wie üblich wird einem Käse ein weiterer nachgelegt:

Noch mehr zum Thema EU und „Gesundheitsschutz“. Einer Studie zufolge kann der Anblick von Ekelbildern bei anfälligen Personen sogar Herpes auslösen.

Und Euer ins Netz gestellter Scheiss verursacht heftige Kopfschmerzen. Alles klar, Netzwerk Rauchen?

Richtig blöd wird es, wenn die Macher dieses üblen Bockmistes witzig sein wollen:

Hurra, das „Raucherbein“ ist zurück. Früher standardmäßig immer erwähnt als kleiner Bruder des Lungenkrebses, hatte es zuletzt an Prominenz eingebüßt. Vielleicht, weil es gar nicht so sehr direkt mit dem Tabakgenuss, sondern eher mit Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu tun hat? Man spricht übrigens auch von der „Schaufensterkrankheit“, insofern gehören auch Schaufenster zur Gruppe der Betroffenen.

OK, man mag das witzig finden. Wer auf Krücken oder Rollator angewiesen ist, weil er nach 30 Jahren „Rauchgenuss“ so derart verstopfte Beinarterien hatte, dass das Gewebe nekrotisch wurde und abstarb, findet es wohl nicht ganz so lustig. Die Realität ist dann eben doch nicht unbedingt erheiternd:

„Raucherbein“ oder „Schaufensterkrankheit“ heißt die periphere arterielle Verschlusskrankheit im Volksmund. Einmal, weil diese Form der Durchblutungsstörung vorwiegend Raucher betrifft, zum anderen, weil die Betroffenen regelmäßig beim Gehen durch heftige Schmerzen im Bein zum Anhalten und Stehenbleiben gezwungen werden. Die Erholungspause nutzen sie unauffällig zum Betrachten von Schaufenstern. (Regensburger Ärztenetz)

Und auch die dümmliche Geschichte von „Franz Fernidnand Raucher“ als Namensgeber der Krankheit ist nicht tot zu kriegen:

P.S.: Das Raucherbein, so hält sich hartnäckig ein Internet-Mythos, ist nach seinem Entdecker, dem Mediziner Franz Ferdinand Raucher (1864-1930) benannt.

Kleiner Tipp: Einfach mal in den „Pschyrembel“ schauen und nach „Prof. Raucher“ suchen!

Man könnte jetzt diesen kaum mehr zu steigernden Hirnriss stundenlang fortsetzen. Die Seite des „Netzwerk Rauchen“ ist voll davon. Ich habe dazu jedoch keine Lust mich weiter mit diesem intellektuellen Dünnpfiff zu beschäftigen. Schauen Sie sich den Quatsch selber an, falls noch Bedarf besteht. Hier nochmal der URL: https://www.ihr-uns-auch.de/ und dann in die „Online Galerie“ gehen. Dort wird dann erschreckend klar, was Drogen gepaart mit individueller Dummheit und Uneinsichtigkeit in Einzelfällen anrichten können.

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„Die Gute Dame“ von Alexander Jäger: Fäkalien und Gewaltexzesse als Literaturthema (Teil 2)

Liebe Leserinnen und Leser,

nein, ich möchte hier nicht zum Literaturkritiker avancieren. Offen gestanden lese ich zwar viel, aber nur Fachbücher und keine Belletristik. Aber wenn einer der Superstars hier im Antiraucherblog, Alexander Jäger aus Aalen, einen Roman verfasst und diesen online anbietet, da kann man dann schon mal eine Ausnahme machen. Eine Vorabkritik hatte ich vor einigen Tagen veröffentlicht. Um mit Marcel Reich-Ranicki zu sprechen, war lediglich zu vermelden „Dieffeff Buch ifft schlächt!“.

Aber dieses Buch ist nicht nur schlecht, es kann einem davon auch schlecht werden. Denn mit der „Guten Dame“ hat Jäger nicht nur sein Erstlingswerk vorgelegt, sondern auch einen ganz veritablen Fäkalroman verfasst. Falls Sie nun Interesse haben sollten, dass Ihr Mittagessen (oder was sich sonst in Ihrem Magen befinden mag) dort verbleiben möge, so lesen Sie nicht weiter! Ich zitiere der plastischen Anschauung halber einige wenige Textstellen aus dem „Werk“, aber die sind nicht dazu angetan, sich unbedingt körperlich besser zu fühlen. Mir war jedenfalls nach Abfassen dieser Rezension richtiggehend übel.

So, Sie sind noch da? Ich hatte Sie gewarnt! Dann wollen wir uns also mal mit den unschönen Dingen des Lebens beschäftigen. Nämlich den Rückständen der menschlichen Verdauung, genauer gesagt mit dem, wie Alexander Jäger bespricht, was vom Essen den Körper auch irgendwann mal wieder verlässt. Aber vorher wenden uns erst einmal kurz den genitalen Phantasien des Autors zu. Und da hat der Autor einige ganz klare Vorstellungen:

„Karamanlis!“ rief sie. „Herr Karamanlis, kommen Sie sofort her!“ Zahnlos-empörtes Kauderwelsch war die Antwort, gefolgt von den Schritten schwerer Arbeitsschuhe, die die knarzende Treppe heraufstapften. „Wafiflof?“ fragte er und Corinna hielt die Luft an. Er trug seine alten Stahlkappenschuhe, ein offenes Pyjamaoberteil – und sonst nichts. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder kotzen sollte. Der Kerl hängte hier tatsächlich seinen faltigen Schwanz heraus.

Jäger malt den alten zahnlosen Fettwanst an die Wand und bedient dabei alle Klischees die man so haben kann. „Alt“, „zahnlos“ und widerwärtig. Und er zeigt seinen …, ja Sie wissen schon. Aber wir fragen uns nun natürlich, was im Kopf eines Menschen vorgehen mag, der einen derart unerträglichen Schund verfasst. Hat der Mann ein sexuelles Problem, sind das besondere erotische Phantasien, die da kondensieren oder was ist da los? Ich jedenfalls würde mich schämen, so etwas unter meinem Namen veröffentlich zu haben. Jäger kennt sich übrigens nicht nur „vorneherum“ gut aus, auch den Analbereich betreffend kann man vom ihm einiges an interessanten Einblicken erwarten:

Die Toilette, die ohnehin noch keinen Tag einladend gewirkt hatte, sah aus als wäre ein Laster mit einer Fuhre Düngemittel explodiert. Irgendwie war es Karamanlis gelungen, das Klo nicht nur restlos zu verstopfen und sich daran anschließend zu diesem denkbar schlechtesten Zeitpunkt auf einmal wieder an die Wasserspülung zu erinnern, nein, er hatte es fertiggebracht, seine stinkenden Exkremente bis an die Decke zu verspritzen. Corinna wollte gar nicht wissen, welche Handlungen im Detail nötig waren, um eine derartige Schweinerei anzurichten.

So, ich habe gerade mal zum Eimer gegriffen, jetzt geht es wieder. Wo war ich? Ach ja, ich wollte fragen, wie sich jemand derartig über mehr oder weniger feststoffliche Ausscheidungen ereifern kann. Wäre ich Freudianer, würde ich sagen, dass in der analen Phase von Herrn Jäger einiges schief gelaufen sein muss. Denn unter den Anhängern des Psychoanalytikers gilt als ausgemacht, dass wer als Erwachsener exzessiv von Kot phantasiert während der frühen Kindheit eine schwere familiale Traumatisierung erfahren haben muss. Um dies zu diagnostizieren und aufzuarbeiten wäre aber ein Fachmann notwendig, dessen Konsultation durchaus empfehlenswert scheint.

Und wem menschlicher Stuhlgang noch nicht reicht, der kann bei Jäger auch gerne etwas blutiger bedient werden. Schwenken wir also im Jägerschen Farbspektrum von braun nach rot:

Steffen und Corinna stehen über der grässlich zugerichteten, noch ein wenig zuckenden Leiche, der in großen Fontänen das Blut aus dem Halsstumpf spritzt. Steffen bemerkt „Gott vergibt, wir nicht!“ und zieht Corinna zu einem innigen Kuss an sich. Ausblenden. Es folgt der Abspann mit einem Song von Slayer, im Kino gehen die Lichter an und die Realität hat uns alle wieder.

Das sind Killerphantasien vom Feinsten. Die Leiche ist „grässlich zugrichtet“ und „zuckt“ aber noch. Und Blut spritzt raus. Gut, man muss jetzt nicht wissen, dass Leichen in der Regel vollkommen tot sind und daher gar nichts mehr machen, aber egal. Jäger muss seine kranken Phantasien rauslassen und da kann man dann schon mal fachlich unsauber bleiben.

Warum schreibt einer sowas? Muss man dazu jahrelang alle erdenklichen Brutalspiele am Videoschirm durchballern und Tausende von Typen abgeknallt haben oder gibt es dafür andere Ursachen im Neocortex des Autors? Aber gesund klingt das nicht. Eher krank. Sehr krank.

Also fassen wir einmal kurz zusammen. Alexander Jäger schreibt gerne über Männer, die sich untenherum entblößen, über menschliche Exkremente, über Schlachthausorgien, deren Opfer aber Menschen und keine Tiere sind und vermutlich noch andere nette und durchaus appetitliche Dinge mehr.Ich konnte das Buch nicht ganz lesen, mir war einfach übel. Wir haben hier ein hochwirksames literarisches Emetikum vor uns liegen, das kann ich nicht komplett durcharbeiten.

So richtig schlecht wird es einem dann nochmal gegen Ende der 148 Jäger-Seiten. Da kommt gerne nochmal das Essen hoch (wenn man denn überhaupt noch etwas im Magen hat). Jäger beschreibt einen Kampf zwischen Steffens Frau Corinna und dem bereits erwähnten Herrn Karamanlis (von Jäger auch in vulgärer Form als „Kackspecht“ bezeichnet, denn ein Fetisch des Herrn Jäger, das wissen wir mittlerweile, sind menschliche Ausscheidungen).

Sie machte eine halbe Drehung, griff nach der Fleischgabel, erreichte sie beinahe, dann fühlte sie, wie Karamanlis sie im Genick packte. Heilige Scheiße, war der Kerl stark! Das hätte sie diesem alten Kauz gar nicht zugetraut. Unsanft schleuderteer sie gegen den klapprigen Küchentisch und drückte ihr Gesicht in die pürierten Überreste der Katze. Corinna würgte, der Ekel schnürte ihr den Atem ab, als sie diesen widerwilligen fleischig-ranzigen Geruch aus nächster Nähe in die Nase bekam. Sie waltete auf den Schmerz des sich in ihren Rücken bohrenden Schlachtermessers, doch der blieb vorläufig aus. „Du Flampe!“ stieß Karamanlis röchelnd aus. Er presste seinen Unterleib gegen ihre Hinterbacken, so dass sie durch den Schlafanzug seine Erektion spüren konnte.

Perverse Vergewaltigungsphantasien zwischen zerstückelten und auf dem Esstisch gleichmäßig ausgebreiteten Katzen. Einfach nur krank. Besonders krank und abartig wird die Darstellung aber dann, wenn Jäger herausarbeitet, wie „Corinna“ Herrn Karamanlis endgültig ins Jenseits befördert:

Mit der brennenden Linken griff sie ihm unsanft in den Schritt und zerquetschte ihm die Hoden, so dass er wimmernd zusammenbrach und sich am Toilettensitz mit einem deutlich hörbaren Knirschen das Kinn brach. Die Spitzen der Fleischgabel ragten aus seinem Rücken, aber Karamanlis versuchte nochmals, sich aufzurappeln. Corinna kam mühsam vollends auf die Beine, packte ihn und schob seinen Kopf über die Kloschüssel. Danach trat sie zu. Zweimal. Dreimal. Karamanlis wand sich in spastischen Zuckungen. Schließlich brach Corinna erschöpft und völlig außer Atem auf ihm zusammen. Noch immer presste sie seinen Kopf in die Schüssel. Dort blubberte es noch ein paar Mal, dann war Stille. Corinna rutschte von der Leiche des alten Mannes und atmete schwer. Schließlich kicherte sie kraftlos, denn ihr war eingefallen, dass sie vorhin, bevor sie nach oben ging um ihre grausige Entdeckung zu machen, die Spülung nicht betätigt hatte. Noch halb betäubt fummelte sie ihr Smartphone aus der Hosentasche.

Ah ja, nett! Was haben wir denn heute so im Angebot? Die Hoden fachfraugerecht zerquetscht, das Kinn an der Toilettenschüssel zerschmettert, von einer Fleischgabel durchbohrt, und schließlich, nach erfolgreichem „Waterboarding“ in der Keramik, noch ein letztes verschämtes Röcheln des Opfers. Dann isser tot. Kein schönes Ende, aber es passt zu Jägers Gesamtvortrag.

Spätestens hier fragt man sich dann auch, warum man ein derartiges krankes Machwerk ohne Altersbeschränkung bei Amazon zur Verfügung stellt. Derartig pathologische Killerphantasien und verbalisierte Gewaltexzesse sind einfach nur widerwärtig und erregen entweder Brechreiz oder Abscheu oder beides. Das ist keine Literatur, das ist die kranke Verherrlichung von Gewalt in übelster Form.

Wenn Alexander Jäger sich einmal nicht über entblößte Geschlechtsteile, an Decken und Wände verteilte Exkremente, versuchte Vergewaltigungen, in Toilettenschüsseln versenkte alte tote Männer oder abgeschlagene Köpfe ereifert, kann man, wenn man nicht zwischendrin einschläft oder gerade mal wieder den Eimer umarmt (bei der Lektüre des Buches pendelt man ständig zwischen diesen beiden Alternativen!), so manche „sozialkritische“ Äußerung erhaschen. Und die kommt so vorhersehbar, dass auch ein durchschnittlich intelligenter Mensch bereits vor dem Lesen der entsprechenden Stelle weiß, was da gleich folgen wird. Besonders wenn man das „Denken“ von Alexander Jäger kennt. Machen wir den Test:

Insbesondere Corinnas Vater empfand die Zukunftspläne seiner Tochter und seines Schwiegersohnes als die reinste Kakophonie. „Ihr seid doch verrückt! Selbständigkeit! In diesen Zeiten!“, brummte er und legte die Sonntagszeitung beiseite. „Wie stellt ihr euch das überhaupt vor?“

Na, wollen wir mal raten, was „Corinnas Vater“ von Beruf ist? 3, 2, 1…. Hat es geklingelt? Hier also die Auflösung des Rätsels für den eher einfach gestrickten Zeitgenossen:

 Herr Kölling war deutscher Beamter mit Leib und Seele und von Begriffen wie Kreativität oder gar Selbständigkeit in geistiger Hinsicht um Lichtjahre entfernt Außerdem war er ein furchtbarer Pedant.

Ich wusste es! OK, ich hätte zwar getippt, dass Herr Kölling ein spießiger Lehrer kurz vor der Pensionierung ist, aber immerhin, mit dem Beamten lag ich nicht ganz falsch. Es folgen dann mehrere strunzlangweilige Seiten in denen der Vater erzählt, warum Selbstständigkeit ganz, ganz schlimm ist und so weiter und so weiter. Jäger gelingt es heauszuarbeiten, was für eine übel spießige Beamtenseele der Mann ist. Unkreativ, langweilig, öde, dröge. Eben so, wie sich ein schwäbischer Provinzautor der offenbar mit der spießigen schwäbischen Provinz ein Problem hat, einen Beamten vorstellt. Und dargestellt wird der Charakter in einer platten Art, dass man davonlaufen möchte „Beamte sind doof!“, so die Lesart von Herrn Jäger. Und auch andere Beamte bekommen ihr Fett weg und die sind, im Gegensatz zu Schwiegerpapa, natürlich ganz einfach „Deppen“:

„Andreas ist studierter Finanzbeamter im höheren Dienst.” stellte Herr Kölling geradezu triumphierend fest „Der Kerl wohnt noch bei seinen Eltern.“ konterte Corinna. Meine Güte, sie war ein paar Mal mit ihm ausgegangen, er hatte sich als Depp entpuppt und damit war der Fall für sie erledigt gewesen.

Aber der Oberdepp dürfte der Mann vom Amt sein, über den ich im ersten Teil der Rezension berichtet habe. Der dumme Paragraphenreiter, der die Markise des Juwelierladens moniert, Sie erinnern sich?

Mit seinem Hass auf Beamte scheint Herr Jäger wohl primär seinen Frust verarbeiten zu wollen. Seinen Frust, es nicht so richtig geschafft zu haben. Denn, das wissen wir mittlerweile aus seiner Vita, Herr Jäger hat kein abgeschlossenes Studium, keinen Erfolg als FDP-Politiker, sein Juwelierladen ist geschlossen und er versucht sich heute als Literat. Klar, dass studierte Beamte da als „Deppen“ abgekanzelt werden müssen. Und nein, derartig primitves Beamtenbashing ficht mich nicht an. Schon seit 20 Jahren nicht mehr. Diese Phase liegt lange zurück.

Aber egal, irgendwann wird nach heftigem Zerwürfnis mit den (Beamten)Eltern der Juwelierladen in der „Mittelbachgasse“ eröffnet. Geht auch ohne Schwiegerpapa. Und die „Mittelbachgasse“? War da nicht was? Ach ja, nur zur Erinnerung: Das Geschäft des Herrn Jäger befand sich in der Mittelbachstraße 19 in 73430 Aalen. Ein wenig mehr Kreativität beim Finden von Namen hätte man dem Ex-Juwelier Jäger schon gewünscht!

Es folgen dann mehrere Seiten auf denen eher langatmig Kundenkontakte und Verkaufsszenen resümiert werden, das kann man sich sparen. Wie man sich eigentlich das ganze Buch sparen kann. Danach lesen wir eine längere Ausarbeitung über den bereits vorher erwähnten Herrn Karamanlis und seine Defäkationsaktionen, die seitens Herrn Jäger u. a. als „Bierschiss“ subsumiert werden. Das Koten (bzw. das Berichten darüber) und die entsprechenden Lokalitäten scheint ein besonderes Anliegen des Alexander Jäger zu sein. Über das Thema „verunglückte anale Phase nach Freud“ hatte ich ja bereits kurz referiert.

So, und dann langt es mir plötzlich mit der „Guten Dame“ des Alexander Jäger. Ich kann nicht mehr. Buch (oder genauer die Kindle-Cloud) zu, und gut is‘! Denn man möchte eigentlich nichts mehr über vollgekotete Räumlichkeiten, abgeschlagene Köpfe oder zu Hackfleisch zerstampfte Katzen lesen. Ich wende mich daher nun lieber einem Fachbuch über elektronische Schaltungen zu. Mein Magen beruhigt sich auch langsam. Gott sei Dank kostet das „Werk“ des Herrn Jäger nichts, wenn man Kindle unlimited Nutzer ist. Es hätte mich geärgert, für ein derartiges Sammelsurium von widerlichen Gewaltexzessen, primitivsten Fäkalausdrücken, abgedroschenen Klischees und dümmlichen Banalitäten auch noch Geld bezahlt zu haben.

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Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

Heute mal ein paar Neuigkeiten von unserem Qualmfreund aus Karlsfeld bei München. Werner Niedermeier ist nicht nur ein bekannter Raucherfreund, der zu verbalen Tiefschlägen neigt (Link) oder der nicht gerade als Kopie von George Clooney in schlecht gemachten Videostreifchen durchgeht. Nein, Werner Niedermeier gibt uns gerne mal den Intellektuellen. Leider bleibt es beim Versuch. Mit einem „Jürgen Hoffmann“ versucht Niedermeier mal wieder, seine Haltung pro Nikotinkonsum zu rechtfertigen. Diesmal am Beispiel des Konsums der Droge „Crystal Meth“:

Werner Niedermeier: Wir haben nun mal einen Sozialstaat. Und wenn man jeden, der aus eigenem Verschulden dem Staat auf der Tasche liegt nichts mehr geben würde, bräuchte man fast keinem was zu geben.

Wir müssten Skifahren verbieten, Tauchen, ja so gut wie jeden Sport und auch den Haushalt, wo am meisten passiert, also alles wo irgendwas passieren könnte um deiner Argumentation zu folgen. Danke, in so einer Welt möchte ich nicht leben. Aber genau da gehen wir hin wenns so weiter geht. Aber die „Volksgesundheit“, die ja auch Frankenberger ansprach, war schon mal Staatsziel einer Zeit in Deutschland.

Was die Bilder betrifft: Ich bin mir immer sicherer dass das aufgeblasene Einzelfälle sind. Aber ich bin weiter am recherchieren.

Eine sehr eigenartige Auffassung, die man vom dem Qualmfreund aus Bayern aber seit Jahren gewohnt ist. Vielleicht kann Herr Niedermeier ja mal anhand von Daten belegen, wie viele Menschen jedes Jahr durch das Ausüben bestimmter Sportarten zu dauerhaften Kostgängern des Sozialstaates werden. Bei den Tauchunfällen weiß ich es zufällig. In Deutschland gibt es unter einem halben Dutzend schwere Tauchunfälle pro Jahr. Von  denen allerdings führt meines Wissen keiner zu einer dauerhaften Behinderung. Der Rollstuhl aufgrund DCS II ist eine seltene Ausnahme. Auch dank früh einsetzender hyperbarer Sauerstofftherapie.

Bei dem von Herrn Niedermeier so gerne gepflegten Zigarettenkonsum sieht es hingegen anders aus. Ein Beispiel: Die mit dem Tabakrauchen häufig einhergehende Krankheit COPD führt in aller Regel zu einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit.

Auch bei der angedrohten „Recherche“ des Herrn Niedermeier scheint nicht allzuviel herausgekommen sein. Wen wundert das? Werner reagiert jedenfalls gereizt:

Werner Niedermeier: Wenn du mir unterstellst, ich würde nicht vernünftig recherchieren, dann hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn. Persönliche Beleidigungen statt sachliche Diskussionen kenne ich nur von Fanatikern und Antis. Für beide ist mir meine Zeit einfach zu schade

Persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind übrigens eine Kernkompetenz des Herrn Niedermeier. Mich hat er vor Jahren einmal als Alkoholiker bezeichnet. Wahrscheinlich weil er geistig mal wieder am Ende der Fahnenstange hing:

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

OK, so sieht dann vermutlich die von Niedermeier angemahnte „sachliche Diskussion“ aus. Oder vielleicht so?

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Quelle 1, Quelle 2

Sachlichkeit hat einen Namen. Aber der ist nicht Werner Niedermeier.

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Peter Möstl – BFT-Gründungsmitglied und besorgter Bürger

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Heute ist es mal an der Zeit, den bayerischen Nikotiniker Peter Möstl mit einem eigenen Beitrag zu würdigen. Herr Möstl gehörte vor 5 Jahren zu Bodos Gründungsteam beim Raucherverein „Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.“, wurde Vorstandsmitglied und gelegentlicher Kommentator. Doch als der Verein sich bundesweit aufstellte und versuchte das Image eines schmuddeligen Lobbyistenvereins der Tabakmafia loszuwerden, musste Peter Möstl, wie auch andere bayerische Brachialraucher, seinen Platz im Vorstand räumen, um Platz für Verbündete aus anderen Bundesländern zu schaffen.

Seitdem ist viel passiert und Herr Möstl hat inzwischen auch die Seiten gewechselt, vom Kämpfer für Freiheit und Toleranz, zum Kämpfer gegen Flüchtlinge.

Peter Möstl - Flüchtlingsfeindliche Thesen

Peter Möstl – Flüchtlingsfeindliche Thesen (Quelle)

Kommen wir also zur absatzweisen Analyse der „Thesen“ von Herrn Möstl:

Ich stelle jetzt einmal meine Meinung zur Flüchtlingsproblematik hier zur öffentlichen Diskussion und hoffe auf faire und sachliche Diskussion.

Ich würde ja gerne mitdiskutieren, aber leider wurde ich von den selbst ernannten Kämpfern für Meinungsfreiheit blockiert. Deswegen danke ich Peter dafür, dass er mich auf seinem Blog auf Herrn Möstls offenen Brief antworten lässt.

Unsere Politiker und vor allem die Medien haben sich auf einen sehr gefährlichen Weg begeben.
Sie verbreiten eine „Willkommens Kultur“ ohne gleichen, öffentlich und in alle Welt. Wir werden durch den unkontrollierbaren Zustrom von Flüchtlingen überrannt.

Halten wir fest: Die aktuellen Flüchtlingsströme sind in der Tat eine Herausforderung. Ursache dafür ist allerdings nicht unsere „Willkommenskultur“, sondern die desolate Situation in den Herkunftsländern. Wer aufgrund von Krieg, Verfolgung, Hunger oder medizinischer Unterversorgung um sein Leben fürchten muss, hat einen legitimen Fluchtgrund. Gerade wir Deutschen sollten dies wissen, waren wir doch in den 1940er Jahren nicht nur Hauptfluchtgrund für viele Menschen, sondern auch noch selbst betroffen. Die Willkommenskultur ist dagegen eine Reaktion auf die Flüchtlingszuwanderung, zu der wir nicht nur aus moralischen Gründen verpflichtet sind, sondern auch aus sicherheitspolitischen. Ein freundliches Willkommen ist der erste Schritt der Integration und eine gelungene Integration der beste Schutz vor Radikalisierung.

Wann gedenkt die Politik denn das Volk zu befragen ?

Dazu sage ich nur: Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht und als solches sogar vor dem Mehrheitswillen des deutschen Volkes geschützt! Außerdem ist direkte Demokratie auf Bundesebene nicht vorgesehen.

Im weiteren Verlauf äußert Herr Möstl einige Thesen, die ich gerne kommentiere:

Peter Möstls These Nr. 1:

Die sofortige Einstellung der Einladung an ALLE Flüchtlinge dieser Welt zu uns.(Merkel wird ja im Nahenosten mittlerweilen als die „Mutter aller Gläubigen“ betitelt.)
Die Unterstützung der Flüchtlinge muss auf reine Sachleistungen beschränkt werden. Das schreckt die Wirtschaftsflüchtlinge mit Sicherheit ab.

Die erste These ist im Grunde nur eine Wiederholung aus der Einleitung. Zu den Fluchtgründen habe ich mich bereits geäußert. Dass Herr Möstl diese Gründe nicht anerkennt, zeigt er deutlich durch die Verwendung des Begriffs „Wirtschaftsflüchtlinge“, mit dem rechte Ideologen Flüchtlingen pauschal unterstellen, nur aus ökonomischen Gründen zu uns zu kommen.

Peter Möstls These Nr. 2 und 3:

Alle Flüchtlinge abweisen die über sichere Drittstaaten zu uns kommen.
Unterstützung der Ersteinreisestaaten wie z.B. Griechenland, Italien.

Ja, Dublin II war ein geschickter Schachzug der Deutschen. Dieses Abkommen verlangt von Flüchtlingen, dass sie ihren Asylantrag in jenem Land stellen müssen, in dem sie zuerst europäischen Boden berührt haben. Da Deutschland keine EU-Außengrenze hat (außer über Nord- und Ostsee), hätte es nach diesem Abkommen auch keine Flüchtlinge zu versorgen, während andere Länder wie Griechenland, Italien und Spanien den Großteil der Flüchtlinge zu versorgen hätte. Inzwischen hat aber selbst die deutsche Politik gemerkt, dass dieses Abkommen durch die Realität überholt wurde und die Forderung von Herrn Möstl den europäischen Frieden massiv gefährdet. Selbst eine finanzielle Unterstützung würde nicht helfen, da für die Bewältigung der Flüchtlingsströme auch eine Infrastruktur benötigt wird, die sich nicht von heute auf morgen aufstellen lässt.

Peter Möstls These Nr. 4:

Wir müssen unser überaltertes Asylgesetz in ein Einwanderungsgesetz umwandeln und damit jedem Einwanderungswilligen die Vorraussetzungen für eine Einwanderung klar machen. (Wir können nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen!) Dieser Antrag müsste vor Ort gestellt werden.

Wir brauchen ein Asyl- und ein Einwanderungsgesetz. Ein Asylgesetz für den temporären Schutz von schutzbedürftigen Flüchtlingen und ein Einwanderungsgesetz für jene, die dauerhaft bei uns wohnen und arbeiten möchten. Allerdings hätte ich dann gerne, dass beim Einwanderungsgesetz die Herkunft keine Rolle spielt und ein Iraker die gleichen Chancen hat, wie ein Amerikaner!

Peter Möstls These Nr. 5 und 6:

Flüchtlinge aus Afghanistan, Maroko usw. haben viele sichere Länder in der Nachbarschaft und haben daher meiner Meinung nach kein Asylrecht in D.
Einrichtung und Unterhaltung von Flüchtlingslagern in den Nachbarländern von Krisengebieten in Verbindung mit der UN. Dann haben die Flüchtlinge auch die Möglichkeit wieder in ihr Land zurückzukehren. Dort könnten dann auch entsprechende Asylanträge/Einwanderungsanträge bearbeitet werden. Und die Länder/Unternehmer , die meinen sie bräuchten „Frischfleisch“ für ihren Arbeitsmarkt (Niedriglohn usw. ) könnten dort die Arbeiter einstellen und wären auch für sie verantwortlich. Das ist aber moderner Sklavenhandel – das ist aber bei unserm jetzigen System nichts anderes.

Hier bleibt mir eigentlich nur zu sagen: GIDF! Denn wer sich mal die Mühe macht die internationalen Flüchtlingszahlen zu googeln, würde feststellen, dass die Mehrheit der Flüchtlinge tatsächlich in den Nachbarländern verbleibt und das UNHCR dort Flüchtlingslager unterhält (hier ein paar Zahlen und Fakten). Allerdings hat die chronisch klamme Finanzsituation des UNHCR die Lage in diesen Lagern verschärft und damit neue Fluchtanreize geschaffen. Dies haben unter anderem auch wir zu verantworten!

Peter Möstls Thesen Nr. 7 und 8:

7. Vor allem müssten wir der Welt endlich klarmachen, dass in Deutschland nicht alles „Friede , Freude, Eierkuchen“ ist. Bei uns ist jeder 5. von Armut betroffen und die meisten Flüchtlinge werden über kurz oder lang in Hartz IV landen.
8. Wie sieht die Zukunft der Flüchtlinge bei uns aus ? Die meisten landen in Hartz IV und in Flüchtlingsghettos (Berlin z.B. Kreuzberg usw. )

Mit dem Begriff „Armut“ sollte man vorsichtiger sein. Es gibt verschiedene Definitionen von Armut, die einen Vergleich oftmals schwierig machen. Herr Möstl scheint sich bei seiner Aussage auf eine Definition zu beziehen, die als „relative Armut“ bezeichnet wird. Eine Person ist demnach armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Durchschnittseinkommen verfügt. Das sind etwas weniger als 1.000 Euro im Monat. Eine internationale Armutsdefinition spricht dagegen von Armut, wenn eine Person über weniger als 2 US-Dollar pro Tag verfügt. Also etwa ein 20stel der relativen Armut in Deutschland.

Aber der Deutsche jammert bekanntlich gern auf hohem Niveau! So ist es auch nicht verwunderlich, dass Herr Möstl seinen Diskussionsanstoß mit Jammern noch mehr abschließt:

Das ist meine pers. Einschätzung der ganzen Flüchtlingsproblematik.
Für diese Einstellung wurde ich in letzter Zeit schon als „Nazi“ bezeichnet. Realistisches Denken wird in D mittlerweilen von der Politik und den Medien massiv eingeschränkt.

Nein, realistisches Denken wird meiner Meinung nach durch DUMMHEIT eingeschränkt. Jemand, der nicht als Nazi betitelt werden möchte, sollte besser nicht so einen Stuss wie Sie posten! Hier ein paar Beispiele:

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik (Hinweis: Das rechte untere Bild zeigt eine Gruppe von dunkelhäutigen jungen Männern, die entspannt im Gartenstuhl sitzen und an Handys spielen. Es wurde aus Urheberrechtsgründen verfremdet.)

 

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1048435135217246

Ein Link zur FB-Seite „Freiheitlich für Österreich“, die mit der rechtspopulistischen FPÖ bzw HC Strache aus Österreich sympathisiert. Ist zwar kein Grund, jemanden gleich als „Nazi“ zu beschimpfen, aber schon mal ein deutliches Indiz, dass man sich gern am rechten Rand suhlt.

Peter Möstl - Ein "besorgter Bürger"?

Peter Möstl – Ein „besorgter Bürger“?

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1044385588955534

Bei diesem Beispiel fällt auf, dass Herr Möstl nur muslimische und jüdische Kleidungsstücke als Provokation empfindet, ein christliches Nonnengewand dagegen nicht. Auch stört es Herrn Möstl scheinbar nicht, dass viele Menschen durch ihre Kleidung die Zugehörigkeit zur Fangemeinschaft einer Band oder eines Sportvereins in der Öffentlichkeit bekunden. Wieder so ein Indiz, Herr Möstl.

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/995129507214476

Als Identitäre Bewegung werden mehrere lose verbundene rechtsextreme bzw. völkisch orientierte Gruppierungen bezeichnet, die von der Neuen Rechten entwickelte Ideen des Ethnopluralismus aufgreifen. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben die Aufrechterhaltung einer nationalen und/oder europäischen „Identität“, die ihrer Ansicht nach vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. Beobachter sprechen von Rassismus sowie Demokratie- und Islamfeindlichkeit. (Wikipedia)

Wieder so ein Indiz. Langsam zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab 😉

Da fällt mir ein, was macht Herr Möst eigentlich beruflich?

Peter Möstl auf facebook

Peter Möstl auf facebook

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1005824802811613

Hoppla, ein bayerischer Beamter mit Sympathien zu rechtsextremen Gruppen. Ich hoffe Herr Möstl kann sich noch an seine Verpflichtung zur Verfassungstreue erinnern:

Nach dem Bayerischen Beamtengesetz muss sich der Beamte durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Bayern bekennen und für ihre Erhaltung eintreten. Mit dieser Verpflichtung des Beamten ist insbesondere unvereinbar jede Verbindung mit einer Partei, Vereinigung oder Einrichtung, die die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung ablehnt oder bekämpft, oder die Unterstützung anderer verfassungsfeindlicher Bestrebungen (Art. 62 Abs. 2 des Bayerischen Beamtengesetzes).

Vielleicht sollte man seinem Dienstherren mal einen Tipp geben? Bodo übernehmen Sie!

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„Thema erledigt“ möchte man sagen

Dick Rauch hat gestern hier einen Kommentar eingestellt, der nicht unbesprochen bleiben soll:

Ich mache mir bald Sorgen, weil hier keine Artikel mehr erscheinen. Würde mich über neue Beiträge freuen!

Also alle Sorgen sind unbegründet, es geht mir hervorragend  (im Gegensatz zu manchem unsere „Genussfreunde“, wo unlängst häufiger das „sozialverträgliche Frühableben“ zu beklagen ist). Warum schreibe ich trotzdem so wenig über die bekannten Qualmrüpel aus den einschlägigen Kanälen?

Einfache Antwort: Es ist nichts mehr los. Auf „Netzwerk Rauchen“ (egal ob auf deren Homepage „netzwerk-rauchen.de“ oder deren facebook-Kanal) ist gähnende Öde. Alle Tage mal wird ein mehr oder weniger schlecht übersetzter Artikel des des britischen Hardcorerauchers Frank Davis eingestellt (der aber i. d. R. unkommentiert bleibt), Michael Löb beklagt bisweilen das Frühversterben des einen oder anderen Qualmlautsprechers und das war es auch gewesen.

Auf „Raucher in Deutschland“ geben sich die Newcomer die Klinke in die Hand, posten zwei oder drei Beiträge und verschwinden dann wieder im Nikotin-Nirwana. Einzig Ronald Blumberg, der verhaltensauffällig-aggressive Raucheraktivist aus Radevormwald stellt regelmäßig noch ein paar Pressemeldungen ein auf deren Erscheinen sich dann eventuell ein pauschales GRÜNEN-, Ärzte- oder DKFZ-Bashing formiert. Um dann allerdings genau so schnell wieder abzuebben wie es erschienen ist. Manchmal kommen noch ein paar „Dampfer“ vorbei (nein, keine Ozeanriesen sondern Konsumenten von Nikotinersatzprodukten) und legen eine „Petition“ vor, die das Volk doch bitte unterzeichnen möge. Die seltenen Höhepunkt sind dann kurze Verbalschläge mit dem Thema „Raucher vs. Dampfer“, die aber wegen ihrer ausufernden Dümmlichkeit keine Kommentierung rechtfertigen würden.

Auch den früher hochaktiven Kampfrauchern wie Jürgen Vollmer aus Marburg oder Werner Niedermeier geht langsam (rauchertypisch) die Puste aus. Werner Niedermeier schreibt nur noch gähnend langweilige Artikel auf seinem Blog „aranita.de“, die den Rest der Welt mit seinem unendlichen Welt- und Politschmerz belästigen und die daher wohl kaum einer liest. Jürgen Vollmer rüpelt gelegentlich noch etwas bei facebook herum, hält sich aber allgemein auch sehr bedeckt. Gerade um ihn ist es besonders schade, war der selbsternannte „Medienmeteorologe“ doch jahrelang DAS Zugpferd der Qualmrüpelei im deutschsprachigen Internet.

Und auch vom Aalener FDP-Juwelier Alexander Jäger kommt nicht mehr viel. Er kandidiert nicht mehr und hat außerdem seinen Klunkershop in der Mittelbachstr. in Aalen dicht gemacht. Was aus ihm geworden ist? Keine Ahnung. Es täte mir sehr leid, wenn meine über Jahre geführte Berichterstattung zu seinen Netzpöbeleien zu seinem Geschäfts- und Politikerfolg ein klein wenig beigetragen hätte.

Und was aus Peter Brucha geworden ist, ist auch unerfindlich. Zuletzt soll er versucht haben, hochpreisige SM-Events für die Freunde der etwas härteren Erotik an den Mann zu bringen bzw. irgendwelche unter dubiosen Umständen in seinen Besitz gelangte Segelschiffe mithilfe von Sponsorengeldern flott zu halten. Aber vielleicht hat ihn ja mitllerweile auch der dritte Myokardinfarkt ereilt, wer weiß es?

Dann gab es noch die „Sat-Antenne“, aber die ist seit Jahren vollkommen verschollen. Kennt sie noch jemand? Was ist aus ihrer Raucherpartei „BmB“ geworden nachdem deren Gründer bereits mit 58 Jahren aufgrund eines letalen Ereignisses von seinem Amt zurücktreten musste?

Die bekannten Organisation der Gruppe „Lungenkrebs e. V.“ wie „bft e. V.“, „VEBWK e. V.“, „BVGG e. V.“ und wie sie alle hießen sind entweder aufgelöst oder halten eiserne Funkstille. Bodo Meinsen, Roland Dittmar & Co. sind fast oder ganz von der Bildfläche verschwunden. Die „Bergische Bürgerinitiative“  ist genau so tot wie alle anderen Splittergrüppchen aus der Szene.

Also, was soll man in einem Blog schreiben, der vom Input der Qualmfanatiker lebt? Da bleibt nicht mehr viel über. Die haben doch tatsächlich diesen Blog ausgetrocknet. 😉 Traurig bin ich aber nicht. So rund betrachtet hatte ich die letzten 10 Jahre sehr viel Spaß mit den „Selbstmördern auf Raten“. Dies gilt übrigens für einige andere auch, insbesondere die Mitstreiter von racherwahnsinn.de.

Und wenn man mal nach den Namen von bekannten Kampfrauchern  wie „Jürgen Vollmer Marburg„, „Werner Niedermeier„, „Alexander Jäger Aalen“ oder „Eva Peter-Culik“ (die jetzt unter dem „Künstlernamen“ Ava Peters auftritt) GOOGLE befragt, so haben wir (also meine damaligen Mitstreiter und ich) den Damen und Herren doch ein bleibendes Andenken im Netz bewahrt und dafür gesorgt, dass diese „Genussfreunde“ (und noch viele andere mehr) gut in der Öffentlichkeit ‚rüberkommen. Sehr gut und sehr ausführlich. Und das auch noch in 10 oder 20 Jahren. Denn das Netz vergisst nichts, wie Werner Niedermeier mal gesagt hat.

Ja, die Zeiten, in denen sich der netzweite Raucherwahnsinn in Dutzenden Foren brachial artikuliert hat, diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Das Thema ist weitestgehend „durch“. Die kläglichen Reste des Raucherwahnsinns treffen sich noch einmal im Jahr zur Jahreshauptversammlung von „Netzwerk Rauchen“ (wo auch nur eine Handvoll Restraucher anwesend sein dürften) und anderer Pro-Lungenkrebs-Verbände oder sie fallen ganz aus. Mangels Beteiligung. Oder weil die ehemals Aktiven nicht vorbeischauen mögen. Entweder weil sie keine Lust mehr auf einen vergeblichen Kampf gegen den Nichtraucherschutz haben oder weil sie beizeiten „den Turci“ gemacht haben und nun zwei Meter tiefer liegen. Soll ja vorkommen.  Also sagen wir es kurz und knapp:  die Raucherparty ist allem Anschein nach beendet, der letzte macht bitte das Licht aus.

 

C Frank Davis explains cancer death

C Frank Davis is a pro-smoking blogger from the UK. I’ve written some entries to this blog about his weird sights and statements he recently has put into his blog. Here’s the next one…

Two days ago well-known musician David Bowie died from cancer being 69 years of age. Bowie had battled liver cancer for 18 months before finally dying from the disease. Up to the year 2004 Bowie has been reported as an extremely heavy smoker. Then he quit because of a nearly fatal heart attack that stroke when he was performing at a festival in Scheeßel, Germany. The facts so far.

Every person with something more in the forehead than a vacuum would see a link of Bowie’s decade-long heavy smoking and the cancer he suffered from. Not so Mr Davis.  Heavy smoker Davis has got another explaination:

Until his brush with death [in 2004], Bowie, a long-time heavy smoker, insisted on a full English fry-up every weekend.

Now his wife of 20 years, Iman, prepares him a fat-free Sunday brunch of egg-white omelette with shiitake mushrooms and steamed asparagus.

And she told followers on Twitter earlier this year that she has replaced his favourite mashed potatoes with healthier — if less appetising — pureed cauliflower with non-fat sour cream.

Now we know what really killed him. Pureed cauliflower with non-fat sour cream. Them and the egg-white omelettes with shiitake mushrooms and steamed asparagus. And giving up smoking:

David Bowie was shocked by the timing of his near-fatal heart attack last year (04) – because he’d given up smoking six months previously.

(Source)

As I have mentioned before. Mr Davis is strongly advised to see a doctor. He states:

Funny how he had a heart attack 6 months after stopping smoking. And never toured again, while presumably enjoying all the amazing health benefits of stopping smoking.

I’m just a year younger than David Bowie. I’ve never had a heart attack. And I’m still smoking, drinking whisky, and cooking fry-ups. I’ve cooked two in the past couple of weeks. Eggs, bacon, mushrooms, baked beans, and fried bread that’s absorbed all the lard and bacon fat in the pan (makes the pan a lot easier to clean). About the only thing missing was sausages and black pudding.

If I stopped smoking and started eating pureed cauliflower, I reckon I’d be dead within a week.

OK, it’s the usual bullshit from Mr Davis‘ feather. David Bowie was killed by trying to live healthy? Interesting and convincing. And Mr Davis still feels healthy (he surely is NOT) because he smokes, consumes hard drinks and eats more fat then recommended? Also interesting.Lemmie Kilmister comes into my mind who died two weeks ago. Two days after he was diagnosed with heavy cancer from smoking an drinking excessively for decades.

So, it was not smoking that David Bowie’s cancer attributes to? Let’s leave the Davis‘ crap and turn to science. Liver cancer has one main risk factor. You guess what thiscould be? See this page:

Study: Smoking Dramatically Increases Liver Cancer Risk

Article date: November 2, 2011

By Stacy Simon

A new study reinforces the link between liver cancer and the risk factors of smoking, obesity, and heavy drinking.

Researchers from the US and Europe studied 125 liver cancer patients to determine what risk factors were contributing to their disease. They compared them to 229 people without cancer who were matched by age, gender and other factors. The participants were all part of a European study group that was formed so researchers could investigate the role of biological, dietary, lifestyle and environmental factors in the development of cancer and other chronic diseases.

They found that almost half the cases of liver cancer in the study were associated with smoking, 16% were associated with obesity and 10% were associated with heavy alcohol consumption. Almost 21% of cases were associated with hepatitis C and 13% with hepatitis B.

(Source)

Any questions what killed David Bowie?

 

 

 

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Die Lungenkrebsindustrie heult mal wieder

Der „Deutsche Zigarettenverband“ hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Das Sprachrohr der deutschen Produzenten und Vertreiber von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Gefäßverschluss ist, man ahnt es, mal wieder am Jammern. Sujet des Missfallens ist diesmal die Tabakproduktrichtlinie der EU (TPD), welche für die Branche, die Coolness und Lebensgefühl anpreist aber Krankheit und Tod verkauft, eher weniger wünschenswerte Regelungen enthält. So müssen demnach große bildliche Warnhinweise auf den Packungen angebracht werden, welche in drastischen Bildern die oftmals entsetzlichen Folgen des „eigenverantwortlichen Genusses“ zeigen. Zusätzlich kommt ein Verbot von Zusatzstoffen, wie z. B. Menthol.

Für die hiesige Tabakwirtschaft scheinen die schlimmsten Befürchtungen einzutreten. Die kürzlich veröffentlichten Regelungsvorschläge des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Umsetzung der von der EU beschlossenen Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht sehen erhebliche Verschärfungen für die gesamte Branche vor. Die Bundesregierung will weit über die EU-Richtlinie hinausgehen und plant entgegen dem Koalitionsvertrag keine 1:1-Umsetzung.

(Quelle)

Also, das ich das noch erleben darf! (TM). Sollte sich die Bundesregierung, die jahrzehntelang zuverlässig nach der Pfeife der Tabakindustrie getanzt hat, nun endlich vernünftig verhalten und ein Produkt, das weit über 100.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland zuverlässig umbringt, regulieren wollen? Halleluja, das wurde aber auch Zeit!

„Pretty not amused“ sind hingegen die Dealer von Krankheit, Siechtum und Tod ob der neuen Vorschriften:

Statt der von der EU vorgesehenen Produktregulierung droht eine tiefgreifende Marktregulierung. Die bisherigen Vorschläge sind daher auf harsche Kritik von Mittelstand, Industrie und Gewerkschaftsvertretern gestoßen.

Na ja, da wollen wir doch mal sachlich bleiben. Vom deutschen Mittelstand und der Industrie hat nur der kleinste Teil Bezug zum Herstellen und Dealen von Tabakdrogen. Die meisten deutschen Unternehmen verdienen ihr Geld wohl auf anständige Weise. Sehen wir mal von der Waffenindustrie ab. Aber deren Produkte töten auch nicht den Käufer, sondern diejenigen, die das Pech haben, auf der falschen Seite der Mündung zu stehen.

Eine Umstellung der Produktionsanlagen zum 20. Mai 2016 ist mittlerweile faktisch unmöglich. Die notwendigen gesetzeskonformen Umstellungen in der Produktion und im Handel geschehen nicht von heute auf morgen.

Tja, Leute, da habt Ihr wohl alle ein wenig gepennt, oder? Beziehungsweise Ihr habt Euch wie immer darauf verlassen, dass es doch nicht so schlimm kommt, weil man vielleicht doch noch hoffte, den einen anderen Politiker „überzeugen“ zu können, auf Eure krude Argumentation einzugehen. Da haben sich die Tabakstände und das großzügige Verteilen von allerlei Geschenken z. B. bei den Parteitagen doch nicht so gelohnt, oder? Dass die TPD kommt und wie sie aussieht, das ist übrigens schon ein paar Jahre bekannt. Aber wenn Ihr von der Drogenindustrie eben davon ausgegangen seid, dass Euch die Bundesregierung weiter die Gesetze „nach Gusto“ macht und das alles so weiter läuft wie bisher, so ist das doch wohl alleine Eurer Problem, oder? „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“  Wer hat’s gesagt?

Für die drucktechnische Umsetzung für Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen werden mindestens 15 Monate, für die Umstellung der Verpackungsmaschinerie für Tabak zum Selbstdrehen mindestens 20 Monate benötigt. Was für andere Branchen undenkbar wäre, ist für die heimische Tabakindustrie ein absurdes und fatales Szenario: Stillstand in den Produktionsstandorten wegen fehlender Rechtssicherheit und mangelnder Übergangsfristen.

Ihr wollt jetzt aber nicht erzählen, dass es ein ungeheuer Stress ist, die Schockbildchen mit einem Grafikprogramm in eine neue Druckvorlage einzubauen und diese auf den Druckmaschinen zu installieren? Kleiner Tipp: Jede Tageszeitung schafft es doch tatsächlich, täglich neue Vorlagen in die Maschinen zu bringen und die Zeitung pünktlich um 4:00 Uhr auszuliefern. Fragt doch mal in den Verlagen nach, wie die das hinbekommen!

Im nationalen Alleingang sollen Zigaretten mit Mentholgeschmack nicht erst ab 2020 sondern bereits ab Mai 2016 verboten werden. Während Polen sogar gegen das Mentholverbot vor dem Europäischen Gerichtshof klagt, will man in Deutschland auf die vierjährige Übergangsfrist verzichten.

Jetzt mal ernsthaft. Wer raucht heute noch Mentholzigaretten? Mit dem vor kurzer Zeit eingetretenen Tod des größten deutsche Abnehmers von Mentholzigaretten dürfte der Bedarf an diesen Produkten quasi zusammengebrochen sein.

Darüber hinaus sind zahlreiche Verbote bestimmter Inhaltsstoffe wissenschaftlich nicht nachvollziehbar und willkürlich. Innerhalb kürzester Zeit sollen Rezepturen eines Großteils der Tabakprodukte umgestellt werden. Dies wirkt der ohnehin schier unmöglichen fristgerechten Produktionsumstellung zusätzlich entgegen. Hieß es im Thesenpapier der CDU zur Europawahl noch „Vielfalt statt Einheitsbrei…“ droht dem Mittelstand nun der Verlust seiner Produktvielfalt. Tür und Tor für Einheitsprodukte sind geöffnet.

Lieber DZV, was genau ist Eurer Problem? Der Krebs, der aus Euren Pordukten entsteht, hat auch keine große Vielfalt. Da gibt es zwei große Gruppen von Lungenkrebs (kleinzellig und nicht-kleinzellig). Die nicht-kleinzellige Gruppe teilt sich nochmal in ein paar andere zelluläre Typen auf und damit hat es sich. Nimmt man noch die anderen Krebsarten hinzu, die der Raucher sonst noch gerne bekommt (Blasen-, Bauchspeicheldrüsen, Magen- oder Nierenkrebs, um nur mal die wichtigsten zu nennen) wird die Vielfalt auch nicht wesentlich größer. Am Ende stehen nämlich meistens der Tod und der ist ziemlich einheitlich.

Getrieben vom Gesundheitswahn will die Politik endgültig ein umfassendes Werbeverbot für alle Tabakprodukte.

Es ist doch regelmäßig sehr erheiternd, wenn sich ein Verband, der seine Konsumenten mit seinen Produkten krank macht und tötet, über den „Gesundheitswahn“ zu echauffieren anschickt. Die meisten der Konsumenten der Produkte des DZV, die es bereits „erwischt“ hat, denken nämlich über das Thema Gesundheit plötzlich ganz anders.

Plakat- und Kinowerbung sowie die kostenlose Abgabe von Produkten an Erwachsene als einzig noch verbliebene Werbeformen wären damit nicht mehr zulässig.

Und das ist auch verdammt gut so. Ganz abgesehen davon versucht man eben nicht den älteren erwachsenen Raucher anzufixen, der schon seit mehreren Jahren auf Droge ist, sondern man treibt sich z. B. auf Musikfestivals herum um jüngere Konsumenten zur Droge zu bringen. Von denen übrigens nur ein Teil wirklich über 18 Jahre alt ist. Die Tabakdrogenverteiler fragen da auch nicht nach dem Alter. Da werden alle jungen Leute angesprochen, Hauptsache man bringt sie ganz schnell dazu, sich die rauchbare Killerdroge regelmäßig zuzuführen. Das bringt Profit und schließlich sterben Euch, lieber DZV, jeden Tag in Deutschland 300 bis 400 Eurer Kunden weg. Schlicht und einfach deshalb, weil Eure Produkte sie umgebracht haben. Da muss Nachwuchs her, was sicher eine keine einfache Aufgabe ist. Denn bei den jungen Menschen (zumindest bei denen, die mehr im Kopf haben als nur Stroh) ist das Rauchen zunehmend „megaout“ und absolut „uncool“. Ehrlich, ich möchte kein Marketingmann sein. Schon gar nicht für Euch.

Grundregeln der sozialen Marktwirtschaft werden bewusst verletzt. Hersteller legaler Produkte könnten hierzulande nicht mehr mit ihren Kunden kommunizieren und für ein an Erwachsene frei verkäufliches Produkt werben.

Ach Gottchen, jetzt aber mal eine Runde Mitleid für den DZV! Die dürfen jetzt echt nicht mehr mit den Kunden „kommunizieren“? Wie böse! Ich hätte jetzt nur noch erwartet, dass derlei als Einschränkung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung nach Art. 5 GG deklariert wird und man ob dieses massiven Grundrechtseingriffes ohne Umschweife zum Verfassungsgericht rennt.

Sehen wir es doch mal nüchtern. Das, was der DZV als „Kommunikation“ bezeichnet, ist das doch nur das bewusste Belügen und Täuschen des Konsumenten um des reinen skrupellosen Profites willen. „Rauch die Marke X, dann bis Du cool!“, „Rauch Marke Y, dann kommst Du bei Frauen an!“, „Wer Marke Z raucht, ist lässig, locker und unkonvetionell!“. Es sei denn man ist ein „Maybe“ oder heißt „Alex“. Oder beides.

Diese Art der „Kommunikation“, die bewusst ausblendet, dass Rauchen weder cool noch lässig sondern einfach nur eklig und letztlich tödlich ist, ist keine „Kommunikation“ sondern irreführende Werbung. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum die Typen auf den Zigarettenplakaten so gar keine Ähnlichkeit haben mit den Bildern jener lebenden Leichen, die man z. B. in den einschlägigen facebook-Gruppen der Tabakabhängigen sehen kann?

Das Verbot von Plakat- und Kinowerbung sowie die versteckten zusätzlichen Kommunikationsverbote wirken auch wirtschaftsfeindlich: Der Fachverband Außenwerbung e.V. beziffert den durch ein derartiges Werbeverbot für Tabakprodukte eintretenden unmittelbaren Schaden auf ca. 250 Mio. Euro pro Jahr.

Und hier das unausgesprochene Standardargument, wenn dem Lobbyisten gar nichts mehr einfällt. Es heißt schlicht und einfach „Arbeitsplätze“.

Aus Sicht der deutschen Tabakwirtschaft sind die Pläne der Bundesregierung eine unverhältnismäßige und unnötige Belastung für Industrie, Handel und auch den Staat. Eine ganze Branche fordert daher die zwingend nötige 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie und eine Fristenverlängerung.

Tja, dumm gelaufen für Euch,lieber DZV, oder? So, und jetzt geben wir alle dem DZV noch eine Runde Mitleid mit auf den Weg und dann ist aber auch Schluss:

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Der Raucherblues des Werner Niedermeier

Langjährige Leser meines Blogs kennen bestimmt noch Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München. Werner, der von seinen Freunden auch „Ronson“ genannt wird (wegen der von ihm präferierten Marke von tchechischen Krebsstängeln), war früher extrem aktiv gegen die von ihm gehassten „Antis“. Das Netz vergisst bekanntlich nichts und so sind auch Werners Aktivitäten gut dokumentiert (Google) . Mit Schlagzeilen wie „Denunziant zeigt Rauchen auf der Bühne an.“ oder anderem Schmarrn mehr erfreute Niedermeier jahrelang unsere Herzen. Leider wurde es etwas still um den Mann, der auch als Filmregisseur brillieren konnte (YouTube) und dessen hochgeistiges im Jahre 2010 abgedrehtes Filmchen auch heute noch Kultstatus genießt.

Aber Werner meldet sich manchmal doch noch zu Wort. Auf seinem Blog „aranita.de“ gewährt er uns tiefe Einblicke in die schlimme Seelenlage des gescheiterten Raucherbefreiers, Politaktivisten, Piraten und Anti-Feministen:

Werner Niedermeier: 2015 war, politisch gesehen, ein Pleite-Jahr. Die Piraten-Partei, in die ich so viele Hoffnungen gesetzt hatte, hat diese leider nicht erfüllt. Genaueres dazu will ich nicht öffentlich schreiben, da Nachtreten nicht mein Ding ist. (Quelle)

Wenn Werner nicht darüber reden will, was schief lief bei den Piraten, dann spekuliere ich mal. Also, ich mutmaße, dass seine Versuche, die Piratenpartei dazu zu missbrauchen, dass Rauchverbot in Bayern zu lockern komplett in die Hose gegangen sind. Entweder, weil die Piratenpartei mittlerweile nur noch unter „Sonstige Parteien“ läuft (mit einem Anteil von unter 2% der Wählerstimmen) und daher keinerlei politisches Gewicht mehr hat (wenn sie es denn jemals hatte) oder weil man ihm dort bei seiner „Befreiungsbewegung“ zugunsten von Lungenkrebs und Raucherbein nicht länger folgen wollte. Auf jeden Fall dürfte das Thema „Werner bei den Piraten“ erledigt sein.

Weiter im Text des bayerischen Bluesman Niedermeier:

Wobei das alte Rechts-Links-Schema schon länger nicht mehr gilt. Es entstand ja ursprünglich im Jahre 1814 durch die Sitzordnung der politischen Parteien in Frankreich.

OK, Werner wieder so ein Problem: Keine Ahnung aber über Dinge schreiben, wo man Ahnung haben muss. Die Aufteilung „links-mitte-rechts“ stammt nicht aus der Assemblée nationale sondern geht zurück auf die erste Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche ab 1848. Macht aber nix.

Die weitergehenden Wehklagen des Herrn Niedermeier ersprare ich Ihnen und mir und will daher nur noch einen Textauszug bringen. Werner wird älter und da beschäftigt man sich schon mal mit dem Tod:

Viele Menschen sind 2015 gestorben, ich will nur ein paar heraus greifen, […] ach ja, Helmut Dietl, der der Münchner Schickeria so gekonnt den Spiegel in seinen Filmen vorgehalten hat. Und natürlich Leonard Nimoy, der beste Mister Spock aller Zeiten.

Ähemm, Werner, gerade die beiden sollten Dir als Raucher vielleicht kein leuchtendes Vorbild sein. Dietl starb an Lungenkrebs und Nimoy an COPD. Beides verursacht durch Tabakrauchen.

Um zum Schluss zu kommen: Werner, Werner, Du hast aber ganz ordentlich den Blues. Ist denn alles sooo schlimm? Ich dachte immer, Ihr Raucher seid immer gut drauf, feiert gerne und lasst es bei jeder Gelegenheit ordentlich krachen. Und jetzt das. Der arme Werner ist ein richtiges Kind von Traurigkeit geworden und jammert sich im Netz seinen Weltschmerz von der Seele. Wo ist der Biss der frühen Jahre geblieben, lieber Werner, als Du noch auf allen Kanälen den bösen „Antis“ richtig gut fast täglich eine reingehauen hast? Was ist auch „rauchernews“ geworden? Werner, Du bist müde geworden. Sehr müde.

Aber, lieber Werner, vielleicht hat ja „die Pharma“ das eine oder andere Mittelchen, um Dich aufzuheitern und wieder aufzubauen. Die Kippen wirken wohl bei Dir nicht mehr so wie früher. Aber stattdessen gibt es bestimmt auch was von ratiopharm. Was auch bestimmt keinen Krebs macht.

Es grüßt Dich ganz lieb  und wie immer rauchfrei

Dein Peter

 

 

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C Frank Davis: Mind controlled by Nicotine

Sometimes, when I really don’t have anything better to do (which fortunately does not happen that often!) I follow the facebook pages of the German pro lung cancer group „Netzwerk Rauchen e. V.“. That is a ridicoulus bunch of a few remaining nicotine fanatics. And if then I really still have got too much time I read through the translation of C Frank Davis‘ nictotine addicts‘ blog that is posted frequently on „Netzwerk Rauchen“. Subsequently I regularly start laughing out loudly. To share this exhilaration with you, I would like to point out two entries of recent month that gave an interesting inside view of a the mind of a real nicotine addict.

First, it’s notable that poeple who suffer from severe nicotine addiction even subordinate their political opinion to their, let’s call it, „medical problem“.

Frank Davis obviously once had sympathies for Donald Trump. This really does not make me wonder. Both persons show extremely strange behaviour in public. Mr Trump by giving political statements that are racistic, anti-feministic, islamophobic, intolerant, violent and so on. And Mr Davis behaves like a notorious nicotine freak insulting and defaming people who don’t like smoke and who dare to declare this in public. „Bastards“ for these poeple is one of the nicer utterances Mr Davis uses to speak out when he talks about „Antis“. „Nazis“ and „terrorists“ are two other lexic elements he uses to express his hatred towards people like me. Therefore I’m not surprised to learn that Mr Davis appreciates people like Mr Trump. The problem is: Trump now surprisingly turned out to be an anti-smoker. And this makes Mr Davis a little bit change his mind:

C Frank Davis: Mind-controlled by Nicotine

C Frank Davis: Mind-controlled by Nicotine (Source)

Well, this actually isn’t new to me. Also German hardcore smokers show strong tendency to judge political parties or politicians wether they are pro or anti-smoking. Other facts don’t matter. And Mr Davis now seems to have lost one of his icons. I’m feeling really with you, Mr Davis! But, don’t give up hope! One day there might be another candidate running for US presidency who is a racistic, anti-feministic, islamophobic and radical pro-smoking asshole. But, under certain circumstances you won’t be still alive that time. But maybe you’re lucky.

Next topic. Giving the title „The Disappearance of Private Property“ Mr Davis is deeply concerned about the fact that smoking is now prohibited in British cars if there are children on board. Referring another author who speaks in favor of the ban Mr Davis outrages:

But really now, private property ceased to exist with the smoking ban that the author so fondly approves. A pub is as much private property as a car or a house. The mere fact that the general public are allowed to enter and buy themselves drinks doesn’t make a pub or cafe or restaurant into a public place, any more than my home becomes a public place when I invite friends to it for drinks. (Source)

Oh, a „Pub“ is not a public place? I’m sad that Mr Davis obviously does not know much about his mother tongue. The word „pub“ is derived from the word „public bar“. I would slightly be embarrassed if a foreigner had to explain the language I grew up with to me.

And, obviously as well, Mr Davis has not understood the simple fact that privacy does not justify any actions you exert on other people’s health or life. As far as I know it is prohibited in Britain like it is in Germany e. g. to smash another person’s face even if this person is sitting in the living room of your privately owned house. Nor is it allowed to poison this person or to harm him or her using other means. This simple fact does not come to the mind of Mr Davis who is evidently so seriously depending on nicotine that in his thinking there is no space for some reasonable thoughts. What a pity!

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Michael Löb: In der „Hölle des Nikotinismus“

Rauchen führt offenbar tatsächlich zu ernsten Defekten im Neocortex des Tabakkonsumenten. Anders ist der jüngste Verbalausfall des Michael Löb, Vorsitzender der Nikotinikergruppe „Netzwerk Rauchen e. V.“ nicht zu erklären. Unter seinem Pseudonym „Freiraucher“ schreibt der Mann aus Worms:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Dieser Beitrag von Frank Davis verdient besondere Beachtung. Er stellt die  barbarische Gesinnung der Menschenfeinde in den weitläufigen Gefilden der Hölle der Tabakkontrolle bloß: Menschenleben sind nichts wert, die Ideologie ist alles, unser Profit noch viel mehr.

http://www.netzwerk-rauchen.de/frank-davis-auf-deutsch/785-die-vergessenen-paris… (Quelle)

Den zugehörigen Artikel des britischen Hardcorerauchers Frank Davis hatte ich bereits vor einigen Tagen besprochen (Link). Davis stellt darin die irrsinnige These auf, die Menschen, die vor den Cafés in Paris durch ein paar vollkommen durchgeknallte Islamisten erschossen worden waren, könnten noch leben, wenn sie nicht aufgrund der Nichtrauchergesetze vor den Kneipen hätten sitzen müssen, wo man sie quasi aus dem Auto heraus habe abknallen können. So drückte sich Davis frei übersetzt aus.

Löb setzt diesem unsäglichen und nachgerade widerlichen Schwachsinn nun noch die Krone auf. Denn liest man zwischen den dürren Zeilen des Vorstandes vom „Netzwerk Rauchen“, so kommt folgendes zum Ausdruck:

Die „Tabakkontrolle“ (wer auch immer das sei) wusste, dass irgendwann ein paar Irre mit Kalaschnikovs im Namen Allahs auf den Straßen von Paris ein Blutbad anzurichten gedenken. Um sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen, verabschiedete man mal eben die Nichtrauchergesetze. Nach denen müssen die Raucher nun vor den Türen der Kneipen ihre Zigaretten rauchen. Den Rest würden dann ganz einfach die Terroristen erldigen, indem sie mal eben im Vorüberfahren das eine oder andere Magazin auf die „freiheitsliebenden“ Raucher leerballern dürfen.

Lieber Michael, geh doch endlich mal zu einem Arzt!

Dass die Reduzierung des Tabakkonsum im Gegenteil intendiert, Menschenleben zu retten, wird jemand wie Löb nie verstehen. Denn immerhin tötet das Tabakrauchen in Europa jedes Jahr mehrere hundertausend Menschen. Und auch wenn man Tote nicht gegeneinander aufrechnen kann, so sei doch folgender Gedanke vorgetragen: So viel Magazine aus Schnellfeuergewehren kann man gar nicht auf die Raucher verschießen, die vor den Kneipen ihre Zigaretten rauchen und die voraussichtlich am Rauchen sterben werden.

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Paranoider Raucherwahnsinn

Frank Davis, ein britischer Hardcorenikotinker, hat etwas über den Sender gelassen, was man einfach nur als dumm, geschmacklos, paranoid und durch und durch hirnkrank bezeichnen kann. Die kurze Zusammenfassung dieses Textes, bei dessen Lektüre ich wirklich schlucken musste: Bei den Attentaten in Paris war besonders die Opferzahl unter den Rauchern sehr hoch, weil diese eben VOR den Lokalen, welche die islamistischen Mörder angegriffen hatten sitzen mussten und daher leichter zu töten waren.

Der Text in Englisch liegt hier: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/11/22/the-forgotten-parisian-smokers/

Wer sich diesen wirklich widerlichen Textmüll antun möchte, bitte sehr! Fazit von Mr. Davis: An den Händen der Tabakkontrolle klebt das Blut der Erschossenen:

In these attacks, which were pretty much drive-by shootings, it was the smokers sitting outside that were the principal casualties. And they were only sitting outside because the law had “exiled them to the outdoors”.

Their blood is as much on the hands of Tobacco Control as anyone else.

Wie gesagt, ein ernstlicher Dachschaden ist unabdingbare Voraussetzung, damit jemand etwas derart Krankes schreiben kann. Wie gestört im Kopf muss jemand sein, der für seine Drogensucht und den Wunsch diese immer und überall befriedigen zu dürfen den Tod unschuldiger Menschen als Rechtfertigungsgrund heranziehen muss? Man kann sich einfach nur sprachlos abwenden. Und sich dabei gepflegt übergeben.

Nachsatz: Und dem Juwelier Alexander Jäger (FDP Aalen) fällt nicht mehr ein, als diesem widerwärtigen Geschreibsel auch noch beizupflichten:

Alexander Jäger, FDP Aalen: Die Tabakkontrolle wird das sicher demnächst als Argument für Rauchverzicht bringen. (Quelle)

Aber mal ehrlich, wer hätte von Jäger erwartet, dass er sich von diesem Mist distanziert?

Edit: Auf meine Vorhaltung:

I’ve rarely read disgusting stuff like this crap. Makes me physically sick! Innocent people have been slaughtered by a bunch of islamistic idiots and all that you do is exploiting their deaths for your filthy nicotine addiction.Shame on you!

erwiderte der „tolerante“ Raucher Mr Davis:

Nazi antismokers don’t like this post!  …Fuck off!

Mein Kommentar: Heil Lungenkrebs! (Nur für Dich,Alex!) 😉

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Die Hardcoreraucher und der Tod von Helmut Schmidt

Helmut Schmidt ist tot. Der wohl bekannteste Kettenraucher der Republik verstarb gestern im hohen Alter von 96 Jahren. Über das Wirken von Herrn Schmidt will ich hier nicht referieren, das können andere viel besser. Ich möchte hingegen daran erinnern, dass Helmut Schmidt in einem Belange sicher kein leuchtendes Vorbild war. Zumindest nicht für normale Menschen. Denn Schmidt war derart zigarettenabhängig, dass er sich immer und überall eine anzünden musste. Auch dort, wo für andere Menschen ein striktes Rauchverbot herrscht. Bekannt sind unter anderem seine rauchigen Eskapaden aus Krankenzimmern und Fernsehstudios. Und genau diese Tatsache löst bei den bekannten Hardcorerauchern nun eine kollektive Welle größten Katzenjammers aus. Denn den Suchtrauchern ist nun ihr letztes Idol abhanden gekommen, nachdem bereits vor einigen Jahren Jopi Heesters mit 108 Jahren von der Bühne des Lebens abtreten musste. Und der ganze Jammer kulminiert nachfolgend in einigen peinlichsten Entgleisungen, über die nun kurz und schmerzvoll berichtet werden soll, denn „Netzwerk Rauchen“, „Raucher in Deutschland“ und vermutlich auch andere Kanäle der Fans des Herrn Schmidt überbieten sich also derzeit mit Lobpreisungen und Kondolenzpostings auf den verstorbenen Altkanzler. Trauer ist angesagt. Oder was man so „Trauer“ nennt. Bei manchen Tabakfanatiker wird daraus nämlich nur die ultimative Peinlichkeit.

Nehmen wir uns doch gleich einmal das „Netzwerk Rauchen“ vor, genauer gesagt deren facebook-Kanal. Es geht los mit einer ebenso dümmlichen wie schwülstigen Einlassung des uns wohlbekannten Jürgen Vollmer aus Marburg:

Jürgen Vollmer: Mit Schmidt geht der letzte große Staatsmann, den dieses Land in besseren Tagen einst hervorgebracht hat! Möge er Frieden finden auf seiner letzten Reise zurück ins Universum, das nicht nur um eine feine Spur Mentholwölkchen bereichert wird. (Quelle)

Schwurbeldiktion vom Feinsten, wie wir sie von Vollmer gewohnt sind, inklusive seiner Lieblingsvokabeln „einst“ und „möge“. OK, ich bin schon froh, dass es beim Marburger Qualmfreund endlich mal ohne Beleidigung geht, aber das mit den „Mentholwölkchen“ die Schmidt auf seinem Ritt durch das „Universum“ begleiten sollen, das rollt einem wirklich die Fußnägel hoch. Was nimmt Vollmer so zu sich, bevor er derlei dummes Zeug ins Internet einstellt? Allerdings ist diese dümmlich-verschwurbelte Sprache des Jürgen Vollmer nun auch nicht eine einzelne Eruption verbalen geistigen Dünnpfiffs. Denn Vollmer hat einen neuen Stil erfunden. Statt rüpelhafter Beleidigungen gegen seine Gegner nun die ebenso aufgeblasene wie sinnfreie Schwulstrhetorik. Diesen neuen Stil konnte man bereits vor Monaten erahnen, als man den neu ersonnenen Leitspruch über der facebook-Seite des von ihm adminstrierten Nikotinkanals zu lesen „das Vergnügen“ hatte. Da wurde klar: Der Mann taugt eindeutig zur Heißluftpumpe im Dienst von Raucherbein und Lungenkrebs:

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das

Dummer Spruch von Jürgen Vollmer für das „Netzwerk Rauchen“

Ach weißt Du, Jürgen, von mir aus könnt Ihr alle gerne in die Luft fliegen. Irgend jemand wird die Reste schon beseitigen und dann ist endlich Ruhe mit der Qualmquengelei.

Tamara Eggert hingegen gebärdet sich,als ob sie gerade Vater oder Ehemann verloren habe:

Tamara Eggert Er wird mir so fehlen….

Tja Tamara, jetzt konntet Ihr nicht mal mehr zusammen Weihnachten feiern, Du und der Helmut. Eine Runde Mitleid für Frau Eggert! Aber Tamy, vielleicht tritt ja bald einer neuer Mann in Dein Leben. Lass es uns wissen!

So, und jetzt wird es wieder richtig blöde. Denn Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ legt los:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Auch den stärksten Raucher haut es irgendwann um. 96 Jahre alt ist Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt geworden, heute ist er von uns gegangen. […] Der populäre Elder Statesman hat sich um diskriminierende Rauchverbote einen feuchten Kehricht geschert und bleibt damit Vorbild für uns alle. (Quelle)

Wenn der stärkste Raucher erst mit 96 Jahren abtritt, kann der ehemalige Starkraucher Gian Turci, dessen Frühversterben das Netzwerk vor ein paar Tagen beklagte (Link), ja eigentlich nur eher schwach auf der Brust gewesen sein. Den hat es nämlich bereits mit knapp 58 Jahren tabakbedingt aus den Latschen gehauen. Und dass Löb das asoziale Verhalten, sich über geltende Regeln einfach hinwegzusetzen (in diesem Falle trotz Rauchverbot zu rauchen) durchaus goutiert, verwundert mich nicht im Geringsten. Man ist derlei von der Organisation, welcher der Mann aus Worms vorsteht, durchaus gewöhnt.

Weiter geht’s im Text der Kondolanten: Auch Uwe Knuth steht immer noch mit Orthographie bzw. Grammatik auf Kriegsfuß und verpackt einen schweren Fall von Legathenie gekonnt in eines seiner beliebten „Diese Person“-Bildchen. Schön wäre es indes, wenn sich „diese Person“ endlich mal einen Duden kaufen würde oder sich in der VHS für einen Rechtschreibkurs anmelden und diesen dann auch tatsächlich besuchen würde!

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Uwe Knuth und seine kreative Grammatik

Ein „n“ wurde mal eben eingespart, aber die Zeiten sind hart und da muss man Prioritäten setzen. Grammatik gehört bei Knuth nicht dazu. Aber schön, dass sich Knuth bei Schmidt bedankt. Das freut den Helmut sicher, wenn er auf „Wolke 7“ eine Mentholzigarette pafft und sich nach unten umschaut.

Und nun wird klar, warum alle Suchtraucher Helmut Schmidt verehren:

Kurt Schild ein kanzler und raucher geht von uns und was ich glaube er hat mehr graucht wie ich und ist trotzdem ein alter von 96 jahren erreicht und was sagt uns das weiter rauchen bis zum letzten zug wir sterben alle ob mit oder ohne rauchen (Quelle)

Yep, da spricht die deutsche Intellenz (Schreibweise ist Absicht!) Helmut Schmidt war für diese Leute vermutlich nur der lebende Beweis, dass man auch als Raucher sehr alt werden kann. Das kleine Problemchen dabei: Die Suchtraucher sind in den meisten Fällen einfach zu unterbelichtet, den Begriff „statistischer Ausreißer“ korrekt zu verstehen. Man denkt in diesen Kreisen wohl, dass wenn es einen einzigen Menschen erst mit 96 „umhaut“ (Zitat „Netzwerk Rauchen“) es dann in allen anderen Fällen auch so sein muss. Und so wird mancher der hier kondolierenden Zeitgenossen sich vermutlich in der nächsten Zeit ebenfalls auf dem Weg „ins Universum“ (Zitat Jürgen Vollmer) wiederfinden. Allerdings ohne dass man ihn entsprechend beweinen wird.

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Über den Wolken: Krebs zum halben Preis

„Wenn einer eine Reise tut…“ so spricht der Volksmund. Also gibt es auch was zu erzählen. Aber nichts Erbauliches. Denn vor einigen Tagen stieg ich aus dem Flieger, der mich von südlichen Gefilden zurück nach Deutschland brachte. Klar, die Flüge sind seit Jahren alle ausnahmslos Nichtraucherflüge (wobei auch der Freund von Lungenkrebs und Raucherbein mitfliegen darf, wenn er es schafft, mal einige Stunden zu überstehen ohne sich „den Schuss“ zu setzen). Das ist schon mal positiv. Was aber wesentlich weniger schön ist, dass die Fluggesellschaft, namentlich TUIfly.com, es für nötig befindet, während des Fluges aggressiv Tabakdrogen zu bewerben.

Sie erhalten bei uns im Bordshop 2 Stangen Marlboro Red zu dem Preis, den sonst eine einzelne Stange in Deutschland kostet. Für 50,- Euro erhalten sie auch die gleiche Menge L&M rot oder blau, ebenfalls zum halben Preis, wie er in Deutschland zu entrichten ist.“ So oder so ähnlich ging die Anpreisung der tödlichen Drogen über den Bordlautsprecher. Kurz darauf setzte sich das Kabinenpersonal  in Bewegung, um die Billigdrogen unter das anwesende Süchtigenvolk zu bringen. Ja, bei TUIfly.com kann man wirklich sparen. Da kann sich den Krebs jeder leisten. Ich habe mir da doch spontan überlegt, ob ich bei dem sagenhaften günstigen Preis nicht auch mit dem Rauchen anfange. Aber weil ich dann doch wenig Lust auf eine Mitgliedschaft im „Club 58“ verspürte, habe ich dann doch von dem Vorhaben abgelassen.

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Der wahrscheinlich dümmste Raucher der Welt

Raucher sind nicht die Allerhellsten, das ist bekannt. Aber was dieser japanische „Genussfreund“ da fabriziert, das ist an Dummheit schon schwer zu schlagen. Während eines Onlinechats versucht er, sich eine Zigarette anzuzünden. Das Ergebnis ist aber weniger der beabsichtigte „Genuss“ sondern ein ausgewachsener Zimmerbrand. Rauchen macht entweder dämlich oder man muss dämlich sein um zu rauchen. Egal, einfach ansehen und sich nur noch wundern:

Link zum Video bei GMX

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Christoph Lövenich – der „Wutnikotiniker“

Christoph Lövenich war früher Vorstand des zumindest Insidern sehr gut bekannten „Netzwerk Rauchen e. V.“. Diese Organisation dürfte eine der bizarrsten Vereinigungen sein, die das deutsche Vereinswesen zu bieten hat. Die Mitglieder und Sympathisanten dieses kleinen  Nikotinistengrüppchens fallen entweder dadurch auf, dass sie Rauchgegner in rüdester Form regelmäßig öffentlich beschimpfen (Link 1, Link 2), oder abwegige Thesen verbreiten, nach denen Passivrauch unschädlich und Rauchen auch gut für die Gesundheit sei oder sie sich allgemein für Lungenkrebs und Raucherbein einsetzen, wie der hier oft besprochene derzeitige Vorstand Michael Löb.

Jetzt hat der oben bereits angesprochene Christoph Lövenich aus Bonn ein neues Pamphlet ins Netz gestellt, das dann doch erheblich erhärtende Indizien dafür liefert, dass das Tabakrauchen zu ernstlichen geistigen Schäden führt. Unter dem Titel „Spatzen-Hirne‘ hetzen gegen Intertabac, Mikro-Demo gegen Dortmunder Tabakmesse“ versucht der Bonner „freiberufliche Sozialwissenschaftler“ und Langzeit-Doktorant eine kleine Demonstration von Rauchgegnern vor der aktuell stattfinden Tabakdrogenmesse „Intertabac“ in Dortmund auseinander zu nehmen. Wie immer bei Lövenich bleibt es beim Versuch.

Natürlich, wir kennen Christoph Lövenich und wissen, dass die Beleidigung des Gegners wie bei dem Verein, bei dem er immer noch Mitglied ist, zur Standarddiktion gehört. Beleidigungen und Nazivergleiche sind eben die ultima ratio des geistig Unterlegenen. Und im Vergleich zu den Dauerpöbeleien seiner Kollegen bleibt Lövenich mit der Formel „Spatzenhirn“ ja noch einigermaßen moderat. Dass er ebenfalls kein großer Denker ist, hat er hinlänglich bewiesen. Wenn ich mit recht erinnere, stammt von ihm die Aussage, es seien ja die Warnhinwesie auf den Zigarettenpackungen, die in Wirklichkeit Lungenkrebs auslösten und nicht die Kanzerogene im Tabakrauch selbst. Für ein echtes „Spatzenhirn“ sind das durchaus erbauliche intellektuelle Einlassungen.

Bereits bei den ersten Zeilen, die Lövenich in die Tastatur entlässt, wird aber deutlich, dass der Mann ein weit größeres Problem hat, als seine notorische intellektuelle Unterlegenheit:

Christoph Lövenich: Alle Jahre wieder, anlässlich der InterTabac im September, bauen sich unverbesserliche Antiraucher vor den Dortmunder Westfalenhallen auf. Unter der Führung des Berliner Ruhestandsbeamten Johannes Spatz, einem der fanatischsten Kreuzzügler gegen den Tabak hierzulande, verlangt man das Verbot der dortigen Fachmesse der Tabakwirtschaft. Zur „Demonstration“ von Spatz‘ Grüppchen „Forum Rauchfrei“ ist letzten Freitag immerhin doch eine beachtliche Phalanx von rund 20 Leuten aufmarschiert. Eindruck schinden wollte diese Armada offenbar, indem sie sich die meisten weiße Kittel überwarfen. Bei anderen sind diese Wutspießbürger immer kleinlich auf Gesetzeseinhaltung (Rauchverbote, Vorl. Tabakgesetz) bedacht, selbst kamen sie hier dem Uniformverbot des Versammlungsgesetzes bedenklich nahe, bei dem der Gesetzgeber z.B. Braunhemden im Hinterkopf hatte – wenn wir schon gerade bei Antirauchern sind.

Man erkennt, Lövenich ist Profi. Wie er gekonnt den Nazivergleich in sein Pamphlet einbaut, ohne „den Adolf“ expressis verbis zu bennenen, das zeigt die jahrelange Erfahrung des Nikotinspießbürgers (um mal bei Lövenichs Diktion zu bleiben). Ja, er ist nicht der Allerhellste, der Christoph, aber er bekommt es immer wieder hin. Ganz nebenbei wollen wir seine nachgerade geniale Idee, das Anziehen von Arztkleidung („weiße Kittel“) auf einer Demonstration sei ein möglicher Verstoß gegen das Uniformverbot des Versammlungsgesetzes, nicht unbeachtet lassen.

Hätte sich der „Wutnikotinkier“ Lövenich mal kurz informiert, hätte er gesehen, dass ein guter Teil der Gegendemonstranten gegen die Tabakmesse tatsächlich den Arztberuf ausübt. Das Tragen von Arztkitteln ist bei dieser Berufsgruppe durchaus üblich. Und auch in Bezug auf bereits stattgefunden habenden Ärztedemos ist mir nichts davon bekannt, dass man diese Personen in Haft nahm, nur weil sie einen Arztkittel trugen. Könnten es sein, dass Lövenich die rechtlichen Hintergründe mal wieder nicht kennt? Denn auch die juristischen Fakten zu recherchieren hat Lövenich nicht vermocht. Aber wen wundert das? Hätte er das getan, so hätte er schnell erkannt, auf was die Norm zielt. In einer Vorprüfung zur Verfassungsmäßigkeit des § 3 VersG hat nämlich das Bundesverfassungsgericht festgelegt, dass der §3 VersG zumindest dann verfassungskonform sei, wenn sich das Verbot des Tragens einheitlicher Kliedungsstücke bei einer Demonstration auf Kleidung beschränke, die einen „suggestiv-militanten“ und „einschüchternden“ Zweck verfolge. Also i. W. Naziuniformen und ihre Nachahmungen bzw. Skinheadoutfits o. ä.. Bei Arztkitteln kann man dagegen in aller Regel davon ausgehen, dass zumindest normale Menschen nicht von Arztkleidung eingeschüchtert werden oder sie als „militant“ empfinden könnten. Bei Herrn Lövenich mag das anders aussehen, aber darüber kann man nur spekulieren.

Christoph Lövenich: Denn was früher der Schwarzkittel an doppel- und pseudomoralischer Autorität verkörpert hat, wird heute dem Weißkittel zugesprochen. Jedenfalls, wenn er Public-Health-Mediziner (wie Spatz es in Berliner Behörden war) oder Ärztefunktionär ist und mit vermeintlichen Wahrheiten politische Unterdrückungsmaßnahmen fordert.

In der Tat, der Mann hat ein Problem mit Ärzten. Auf soviel Masse an geballtem geistigen Dünnpfiff muss man(n) erstmal kommen. Die bösen Ärzte, die dem „libertären Genießer“ Lövenich den Spaß am Errauchen seines Lungenkrebs mit allen Mitteln vergällen wollen. Ein beliebtes und gerne wiederholtes Feindbild bei dem Bonner Raucheraktivisten. Apropos „Lungenkrebs“: Was macht Herr Lövenich eigentlich, wenn „es“ ihn mal erwischen sollte? Klar. Weiterrauchen. Denn sein Verein weiß „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“. Und Rauchen kann ihn womöglich ja auch heilen.

Christoph Lövenich: Einst galt der katholische Priester als Instanz in Sexualfragen, heute traut man den Predigern der Gesundheitsreligion bei Statistiken, Zahlen und Fakten über Rauch und Umgebungsrauch, Alkohol, Ernährung usw.  Bei genauem Hinsehen aber erweist sich die sexuelle Erfahrung des Durchschnittspriesters als recht imposant im Vergleich zur Fachkompetenz und Seriosität unserer „Moralstatistiker“ (Mark Twain)  bei Lebensstilfragen. Man biegt sich die Dinge zurecht, damit sie in die eigene Agenda, hier: die Bekämpfung des Tabakgenusses und der rauchenden Menschen, passen.

Ich persönlich würde mich schämen, wenn ich so viele Zeilen Text benötigte, um meine liebsten Feindbilder (Kirchenleute und Mediziner) abwatschen zu wollen. „Kirche doof, Ärzte doof, alle doof! Rauchen will!“ hätte auch gereicht. Ich frage mich beim Lesen eines solchen Quatsches immer, woher der Mann eigentlich seine verschiedenen Traumata bezogen hat.

Christoph Lövenich: Aber warum sich mit Argumenten auseinandersetzen, wenn man die Massenmedien auf seiner Seite hat; so hat jüngst der WDR in seiner Lokalzeit Dortmund dem Anliegen Spatzens und seiner Jünger Raum gegeben. Sie wurden in einem TV-Beitrag vom 09. September 2015 als „Experten“ tituliert, denn so nennt man heute die Kaste der übers gemeine Volk Erhabenen. Ferner zeigte der Sender einen Ex-Raucher mit Atemschlauch und implizierte, ein solches Schicksal stünde einem großen Teil der Tabakgenießer dereinst bevor. Und der anfangs verlinkte WDR-Artikel lässt Neutralität ebenfalls vermissen. So kennen wir die ‚ausgewogenen‘ Öffentlich-Rechtlichen mit ihren gutmenschlichen Redakteuren und deren Zeigefingern, die sie tief in unsere Angelegenheiten bohren.

Ach ja, ein Feindbild haben wir natürlich vergessen, das der „Wutnikotinist“ Lövenich immer gerne pflegt: Die bösen „Systemmedien“ mit ihrer „genussfeindlichen“ Berichterstattung. Die Mitglieder der Personengruppe, die der Bonner Raucherkativist lässig als „Tabakgenießer“ bezeichnet, sind übrigens in der Regel schwerstabhängige Drogenkonsumenten mit einer hohen Mortalitätsrate. Das nur zur Klarstellung.

Christoph Lövenich: Der Erfolglosigkeit der Spatz-Truppe in Dortmund zum Trotz gehört sie zu einem internationalen Netzwerk der Tabakbekämpfung (Tobacco Control), und hat dazu beigetragen, im vergangenen Jahr eine InterTabac-Tochtermesse in Indonesien verhindern.

Sehr amüsant. Herr Lövenich spricht von der angeblichen Erfolglosigkeit der Gruppe um den Nichtraucheraktivisten Johannes Spatz und dem „Forum rauchfrei“. Besonders amüsant deshalb, weil der kleinen Truppe von Lövenich bis dato kein einziger nachweisbarer Erfolg vergönnt war, etwas gegen den Nichtraucherschutz auszurichten. Von der dauernden Bereitschaft, sich öffentlich nachhaltig lächerlich zu machen und ausgelacht zu werden als positive Begeleiterscheinung des Engagements der Lungenkrebsfreunde einmal abgesehen. Die letzte Glanztat bezüglich Erfolglosigkeit war übrigens das Scheitern des Volksbegehrens in NRW mit dem das dortige strikte Rauchverbot abgeschafft werden sollte. Lövenichs Sekundärgrüppchen „Rauchen NRW“ war maßgeblich daran beteiligt. Ja, wenn man es regelmäßig so versemmelt wie Lövenich, dann darf man schon mal etwas wütend werden.

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Ronald Blumberg: Livebericht aus der untersten Schublade

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, leider muss ich heute ein etwas unappetitliches Thema anschneiden. Es geht mal wieder um Ronald Blumberg. Der verhaltensauffällig und aggressiv auftretende Raucheraktivist aus Radevormwald hat heute seine Leser auf facebook mit folgender Aussage „beglückt“:

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden.

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden. (Quelle)

Ronald Blumberg verliert mit fortschreitender sittlicher Degenerierung anscheinend jede Hemmung, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die öffentlich zelebrierten Peinlichkeiten des Mannes sind kaum noch aufzuzählen. Sein Avatar auf facebook, mit dem sich Blumberg als rauchendes Schwein präsentiert, ist eigentlich schon peinlich genug. Obwohl, wenn dieser Avatar sein Selbstbild zurückspiegelt ist das schon in Ordnung.

Weiterhin zu nennen sind seine aggressiven Einlassungen gegen Rauchgegner, die er gelegentlich schon mal mit Ratten vergleicht, seine Fotos, wo er sich offenbar angetrunken beim Rauchen in Kneipen und damit beim Gesetzesbruch fotografieren lässt (in NRW ist das Rauchen in Gaststätten verboten!) oder seine vielen anderen Rüpelaktionen (Beispiel) reichen eigentlich aus, um sich gesellschaftlich total zu erledigen. Aber dass Blumberg jetzt auch noch öffentlich bestimmte sexuelle Phantasien erwähnt, denen er wohl nicht ganz abgeneigt ist, das ist dann wohl hoffentlich bald das Ende der Fahenenstange:

Alle Nichtraucher bitte Augen schließen, Luft anhalten, und unseren Hintern küssen (Ronald Blumberg aus facebook)

OK, jetzt kann man(n) ja derartige eigenartige Praktiken mögen. Aber warum veröffentlicht der Mann eine Kontaktanzeige ausgerechnet unter Verwendung des „pluralis majestatis“? Und warum möchte der Mann diese eigenwilligen Praktiken ausgerechnet mit einem Nichtraucher ausüben? Ich dachte immer „Tabakgenießer“ seien viel lockerer, spontaner und genussfreudiger und da sei auch mehr Stimmung während Nichtraucher nur langweilig und dröge seien. So wird es jedenfalls gerne bei den „Genussfreunden“ auf facebook kolportiert. Und, allerletzte Frage, ist es zielführend einen Nichtraucher ausgerechnet in der Gruppe „Raucher in Deutschland“ zu suchen?

Nun, all dies muss „Ronnie“ ja nicht beantworten. Vielleicht postet er irgendwann mal, wie „es“ war. Obwohl, nein, das dann doch besser nicht.

Ach ja, und besonders interessant wird das Wortspiel „Kiss my butt“ wenn man weiß, dass „butt“ im Englischen auch für „Zigarettenkippe“ steht. Nun darf sich der Nichtraucher wirklich aussuchen, was er küssen möchte. Vom Gruselfaktor dürfte es aber zwischen beiden Alternativen nur graduelle Unterschiede geben.

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The „Black-lung-lie“-lie: How smoker lobbyists lie on behalf of lung cancer and smoker’s leg

(Die deutsche Version dieses Artikels steht hier)

I regularly observe the well known internet channels of the usual suspects amongst the smoker’s lobby groups. Sometimes I find articles that are hard to beleive. Stupid, crazy, close to insanity. But the ultimate bullshit occurs when smokers claim that smoking is not dangerous or even healthy. Sometimes they even present „studies“ or other „scientific“ material as a proof for what they say. And then, due to the fact that I love to investigate, I try to go behind the stories that have been published in favour of lung cancer and smoker’s leg. Let’s find out what is going on with this bunch of stupid excuse for the deadly habit.

Here is one of them:

„Smokers against discrimination“ is a well known desinformation page available on facebook. Recently they posted this article that has been copied later on a German facebook equivalent named „Raucher in Deutschland“:

Die

The „Black-lung-lie“-lie

The German re-poster, Frank Schneidereit, commented: „Sounds sensible“. OK, then let’s see what is „sensible“ about the fact that for example they argue that 80% of lung cancer patients are non-smokers:

One of the citations in the text goes:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Even when you scan the internet carefully you will never find the origin of the quoting. All that you’ll find are citations of this sentence that Mr. Buhler is claimed to have said once. All from pro-smoking sources. And, next question, when was „once“? And has he said this in reality? Or is it just wishful thinking of the lung cancer fanatics? Dr Victor Buhler can not tell us. He died in the year 1983 as an article in an American local newspaper says (Link). His death was over 32 years ago!

Next thing, a similar case:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr Duane Carr died in the year 1993 (Link) after suffering from longer illness. No original quoting again. Only recitations on smoker’s lobbyist websites. Looks like deja vu.

Next forgery of the smoker’s groups:

‘Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.’

Those who are engaged in the anti-smoking debate know: This is mere bullshit. Vice versa it makes sense: 80 to 90% of all incidents of lung cancer are related to smoking tobacco. First, let’s check the website that is linked behind the statement. You can see at first glance that this website is of an American doctor who is concerned with treating cancer patients, particularly lung cancer victims. Would she tell such incredible BS? Press Ctrl-F and search for the 80%-statement on the website. And you’ll find…NOTHING.

When the website is skimmed briefly a link can be seen at the top of the article leading to lung cancer related articles on this site. There expectedly is not one article that says that 80% of lung cancer patients are non-smokers. But on page 3 of the list there is an article dealing with risk factors for bronchus (i. e. lung) cancer. And the figures there look „slightly“ different:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Source)

Ooops, just the other way round. Not 80% of  the lung cancer cases are in non-smokers but they are related to smoking. I’m a little bit confused, I have to concede.

The other sources in the „Smoker’s against discrimination“ posting, mainly „sott.net“, are not worth being examined. „sott.net“ in particular is a conspiracy blog based on the desinformation material once published by a certain Joe Vialls. If you understand German, switch to an article on „psiram„, a German group opposing conspiracy theorists..

Well, not it’s time to draw a conclusion. What can radical lung cancer fanatics (i. e. hardcore smokers) do if there is no scientific proof that their habit, or better say „their addiction“, is harmless? The easiest way: Invent something that looks like a scientific proof. Find some academic staff (if they are already dead, it’s even better because they can’t complain about having become victim of a forgery quoting) and put the words that you’d like to hear into their mouth. That’s all folks. There are lots of idiots going to believe you. Most of them carry a cancer stick between their lips while they’re reading your „scientific stories“.

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Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge: Wie die Raucherlobby für Lungenkrebs und Raucherbein die Unwahrheit erzählt

Regelmäßig findet man auf Raucherseiten irgendwelche vermeintlichen Belege, nach denen angeblich Wissenschaftler oder Mediziner gesagt haben sollen, dass Rauchen unschädlich sei. Es werden Zitate und Namen präsentiert, die Seriosität vorspiegeln sollen. Auch wenn das Material angesichts des dargebotenen Bullshits wirklich schwer zu glauben ist, sollte man der Sache mal konkret nachgehen. Sieht man dann aber gezielt nach, erkennt man schnell, dass hier seitens der Raucherlobby massiv gelogen bzw. die Wahrheit verdreht wird. Ein Beispiel, das in die facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ von einem „Frank Schneidereit“ eingestellt wurde. Er hält die dort gemachten Aussagen für „vernünftig“. Recherchieren ist wohl nicht unbedingt die Sache des Herrn Schneidereit.

Die

Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge (Quelle)

Gehen wir ins Detail und untersuchen die gemachten Aussagen.

Erster Textauszug:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Forscht man nach dem Ursprung des Zitats von „Dr. Victor Buhler“ erhält man im Internet kein Ergebnis. Zumindest keines, wo dies der angebliche Urheber nachweislich gesagt hat. Man findet hingegen Dutzende Raucherseiten, die dieses angebliche Zitat nachplappern. Weiterhin findet man eine Seite einer amerikanischen Lokalzeitung. Dort wird gesagt, dass Dr. Victor Buhler bereits im Oktober 1983, also vor 32 Jahren, verstorben ist (Link). Der Verdacht liegt also mehr als nahe, dass hier einem Menschen, der dies nun wirklich nicht mehr richtig stellen kann, einfach ein Zitat untergeschoben werden soll.

Gleiches gilt auch für den angeblichen „Dr. Duane Carr“, der folgendes gesagt haben soll:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr. Duane Carr hat es zwar auch gegeben, aber auch der ist bereits lange verstorben. Er erlag bereits im Jahre 1993 einer längeren Krankheit (Quelle). Die gleiche Lügenmasche wie oben also.

Ein dritter Fall aus dem obigen facebook-Auszug:

‚Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.‘

Schlägt man den Link auf, der unter der Aussage steht, findet man diese Aussage nirgendwo im Text bestätigt. Die Webseite beschreibt eine Ärztin, die sich für Krebskranke einsetzt. Es erscheint auch unvorstellbar, dass sich eine Fachperson mit solch einer hanebüchenen Aussage in die Öffentlichkeit trauen würde. Im Gegenteil. Sieht auf den am Textanfang verlinkten Seiten zum Thema „Lungenkrebs“ nach, findet sich dort ein Artikel welcher sich mit den Risikofaktoren für das Bronchialkarzinom befasst. Dort steht u. a. zu lesen:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Quelle)

Hier tritt die Zahl „80%“ zwar auf, aber in einem vollständig gegenteiligen Zusammenhang. Das obige Zitat von „Smokers Against Discrimination“ ist offenbar eine komplette Fälschung. In die Welt gesetzt nur zur gezielten Desinformation.

Wir haben hier also ein sehr sprechendes Beispiel vor uns, wie die Raucherlobby gezielt Falschinformationen in die Welt setzt und vorsätzlich lügt, um Glauben zu machen, Personen aus dem Kreis der Wissenschaft hätten das Rauchen als unbedenklich angesehen oder verträten die Auffassung, dass es keine Gesundheitsschäden verursache.

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Ronald Blumberg kreativ: Slogan gesucht für eine stinkende Sucht

Ronald Blumberg, der aggressive Kampfraucher aus Radevormwald, und seine Mitstreiter haben in ihrem verzweifelten Bemühen, den Nichtraucherschutz in NRW zurückzufahren, bis heute keinen einzigen Erfolg erreicht. Was macht man also nun? Was ist das letzte Mittel im Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein? Richtig! Man drischt Phrasen. Je dümmer, desto besser. Und alle dürfen mitdreschen:

Ronald Blumberg - Dumme Ideen gesucht!

Ronald Blumberg – Dumme Ideen gesucht! (Quelle)

Also „Ronnie“ sucht so was in der Art wie „cogito ergo sum.“? Tja, wie wäre es denn mit

„Ich rauche, also bin ich…in Kürze TOT.“?

Oder

„Er kam, sah und siegte. Wer? Na, der Lungenkrebs.“

Liebe Leser dieses Blogs! Lassen Sie uns „Ronnie“ und seinen Freunden von der Krebsfraktion etwas helfen. Ersinnen Sie einen Slogan, der ultimvativ zum Ausdruck bringt, wie dämlich das Rauchen ist. Feuer frei!

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Ronald Blumberg – Letzte Hoffnung: Die Raucherpartei

Wenn Raucher einerseits von ihrer Sucht dominiert werden und man ihnen andererseits gesetzlicherweise immer mehr Einschränkungen auferlegt, dieser Sucht unbeschränkt nachzugehen, kommen sie auf wirklich bizarre Ideen. Sie erstellen Webseiten, malen dämliche Bildchen oder erdichten ebenso dämliche Sprüchlein, gründen Vereine, veranstalten „Großdemos“ (zu denen kaum mehr als 200 Leute kommen). bepöbeln ihre Gegner in allen möglichen Internetforen usw. usw. Alles für den eigenen Tod, ausgelöst durch Lungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall.

Und wenn das alles nicht hilft, dann kommt die ultimative Letztschlagswaffe ins Spiel: Man gründet eine Partei. Eine Raucherpartei. Jawohl! Auf diese geniale Idee ist jetzt Ronald Blumberg, der militante Kampfraucher aus Radevormwald, gekommen:

Ronald Blumberg träumt von einer Raucherpartei

Ronald Blumberg träumt von einer Raucherpartei (Quelle)

Ob das hinhaut? Die Idee einer Ein-Themen-Partei mit dem Rauchen als einzigem Programmpunkt ging nämlich schon einmal schief. Das schräge Projekt nannte sich „Bund mündiger Bürger“ (BmB). Diese Kleinstpartei dümpelte zuletzt mit einer Mitgliederzahl deutlich unter hundert vor sich hin, nachdem ihr Gründer, ein gewisser Johannes Brender, im Jahre 2012 recht früh aus dem Leben schied. Ein Wahlerfolg war ihr nie bescheiden. Nicht einmal eine Zulassung zu einer Wahl wurde jemals erreicht.

Im Internet kann man die Spuren der Mannen um Brender nachzeichnen. Es waren dies insbesondere die bekannten Hardcoreraucher Michael Löb und Andreas Zimmer, die heute noch Mitglieder des sog. „Netzwerk Rauchen“ sind und die regelmäßig auf facebook den einen odern anderen Unsinn pro Lungenkrebs veröffentlichen.

Ein paar Stationen aus dem kurzen und erfolglosen Leben der Raucherpartei „BmB“:

Hier gibt es einen Bericht aus dem SWR-Fernsehen in dem der „BmB“ seine politischen Leitlinien vorstellen darf. Vom Kampf gegen das Rauchverbot bis hin zur Agitation gegen Kreisverkehre mit zu kleinem Radius. Immerhin aus dem Jahre 2008. Da lebte der „BmB“ noch. Ebenso wie sein damaliger Vorsitzender, Johannes Brender.

Auch auf Twitter ist nur tote Hose was den „BmB“ betrifft. Der letzte „Tweet“ ist aus dem Jahre 2011. Aber wenigsten wurde im Forum des „Netzwerk Rauchen“ ordentlich die Gründung des „BmB“ gefeiert“. Und zwar auch im Jahre 2008.

Der letzte große Auftritt gelang dem „Bund mündiger Bürger“ im Jahre 2011, als er sich nach Bayern, genauer gesagt nach Unterfranken, ausdehnen wollte. Die Leitfigur war damals der Kissinger Günter Groß, der seinerzeit bereits an fortgeschrittenem Lungenkrebs litt. Für einen Kettenraucher nicht ungewöhnlich. (Zeitungsartikel der Main Post). Danach kam nichts mehr von den wackeren Streitern gegen das Rauchverbot.

Also, den „BmB“ gibt’s nicht mehr. Warum sollte es der nächsten Raucherpartei nun besser ergehen? Die allermeisten Raucher sind nämlich nicht so dumm, und richten ihre Wahlentscheidungen nur an ihrer Sucht aus.

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Die Enttäuschung des Ronald Blumberg

Ronald Blumberg, der aggressive Raucheraktivist aus Radevormwald, steht vor den Trümmern seines Lebenswerkes:

Ronald Blumberg, der aggressive Raucheraktivist aus Radevormwald : Ich muss mal eins loswerden: Ich bedaure, daß ich mich mehr als 2 Jahre für die Interessen der Kleingastronomie eingesetzt habe!  Viele dieser Leute baten um Hilfe, waren aber selber nicht willens eigene Mittel, eigene Zeit, oder eigene Arbeitskraft einzubringen. Sehr viele davon sind jetzt ruiniert! Ihr habt es nicht anders verdient! Wir hier in RiD machen weiter mit dem zivilen Widerstand! Tabak ist ein legales Produkt – und braucht keine unfähigen Wirte! (Quelle)

Jetzt bekomme ich direkt etwas Mitleid mit dem Mann. Da beleidigt der ehemalige Werkzeughändler seit Jahren nach Strich und Faden die Rauchgegner, stellt Blogs ins Internet auf denen er sie verunglimpft, fährt tausende Kilometer zu „Großdemos“ für den Blauen Dunst und tut alles, damit Menschen aufgrund Tabakkonsums früher aus dem Leben scheiden und nun sowas.

Dazu gibt es erstmal… Eine Runde Mitleid für Ronald Blumberg aus Radevormwald

Aber immerhin kondolierten bis jetzt 56 Personen. Ein beispielloser Akt der solidarischen Anteilnahme am schweren Schicksal des hochaggressiven Qualmfreundes aus Nordrhein-Westfalen. Ja, das ist schon bitter. Da tingelt der Mann völlig uneigennützig jahrelang durch die Kneipen seines Heimatbundeslandes und bekommt nur die kalte Schulter präsentiert. Denn die Gastronomen sind offenbar nicht so doof wie Blumberg sie gerne hätte. Offenkundig besteht bei denen wenig Absicht, den Nichtraucherschutz zu lockern. Könnte es sein, dass das „große Kneipensterben“ doch so groß nicht war und die Gastronomen, deren Lokale weiter exisiteren, dem Nichtraucherschutz doch positive Dinge abgewinnen können? Ich würde mal so sagen: Wir erleben gerade eine weitere Perle in der sehr langen Kette von gescheiterten Aktionen der „Pro-Lungenkrebs“-Franktion. Und das gefällt mir. Und dann kommt noch mehr Wut aus dem Bauch von Blumberg:

Ronald Blumberg aus Radevormwald : DIKTATORISCHER Landtag! Kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen! Eine Regierung, die mit 30% (!!!) gewählt wurde, die kann sich nicht auf eine demokratische Mehrheit stützen! Weg mit dem Gesocks! (Quelle)

Gut, die Demokratie hat er nicht wirklich verstanden, was mich aber nicht weiter verblüfft. Und die Zukunft sieht auch zappenduster aus. Ronnie wird wohl noch ein oder zwei Jahre weiter machen und dann ebenfalls frustriert und resigniert aufgeben. Wie hunderte Raucheraggressos vor ihm. Man sehe nur mal die lange Namensliste rechts in der Leiste an. Alles Leute, die im Laufe der letzten Jahre aktiv gegen den Nichtraucheschutz gepoltert und gepöbelt haben. Die meisten sind schon lange in der Versenkung verschwunden.

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Alexander Jäger (FDP), Jürgen Vollmer und Nicolai Kosirog: Saubermänner unter sich

Ein Skandal ist geschehen. Der Vorsitzende vom „Forum rauchfrei“, Johannes Spatz, verschafft sich widerrechtlich Zugang zu einer Plakatwand, entfernt ein Plakat mit einer Tabakwerbung und macht daraus eine politische Aktion. Die Entrüstung bei den „Genussfreunden“ kennt daraufhin keine Grenzen mehr:

Allen voran der Aalener FDP-Frontmann Alexander Jäger:

Alexander Jäger: Wer lügt der stiehlt… Was die wohl für ein Geschrei anstimmen würden wenn Raucherorganisationen Verbotsschilder mopsen würden? (Quelle)

Alexander Jäger (Aalen), Nicolai Kosirog und Jürgen Vollmer entrüsten sich über dreisten Diebstahl!

Alexander Jäger (Aalen), Nicolai Kosirog und Jürgen Vollmer entrüsten sich über dreisten Diebstahl!

Alexander Jäger ist zu Recht entrüstet, ist er doch ein stets gesetzestreuer Mitbürger. Es war nun auch nicht Alexander Jäger, der zum strafbaren Mittel der Nötigung gegriffen hat, um im Mietshaus die Hundehaltung durchsetzen zu können:

Alexander Jäger, FDP, aus Aalen zeigt, wie man sein Recht durchsetzt.

Alexander Jäger, FDP, aus Aalen zeigt, wie man sein Recht durchsetzt.

Auch anderweitig hat der Aalener FDP-Mann eine saubere Weste. Es war nun bestimmt nicht Alexander Jäger aus Aalen, der Rauchgegner im Internet regelmäßig mit Schmäbegriffen belegt:

Alexander Jäger (FDP Aalen) beleidigt den Verfasser als

Alexander Jäger (FDP Aalen) beleidigt den Verfasser als „nichtrauchender Blödsack“

Manchmal freut sich der Mann aus Aalen aber auch zu früh:

Alexander Jäger "Arschloch"

Alexander Jäger „Arschloch“

Oder eine seiner neueren Herabwürdigungen:

Alexander Jäger, Aalen, FDP, schmäht Rauchgegner

Alexander Jäger, Aalen, FDP, schmäht Rauchgegner

Vielleicht sollte Herr Jäger mal kurz im Internet herumschauen, was man über ihn so weiß, bevor er den Saubermann geben will. Aber er entrüstet sich ganz herzlich, der Herr Jäger. Wenn Herr Jäger dagegen selbst im Internet angegriffen wird, greift er übrigens gerne mal zum Mittel der Strafanzeige. Denn Schuld haben immer die anderen.

Zum nächsten „Herrn Saubermann“, Jürgen Vollmer aus Marburg. Die Liste seiner gegen Rauchgegner vorgetragenen Schmähungen ist so lang, da muss einfach GOOGLE ran. Vollmer war es auch, der zur Senkung der Tabaksteuer das Mittel der Steuerverkürzung empfahl:

Jürgen Vollmer: Mit Steuerhehlerei gegen zu hohe Tabaksteuern

Jürgen Vollmer: Mit Steuerhehlerei gegen zu hohe Tabaksteuern

Aber gegen das Abnehmen eines Plakates sind diese Dinge natürlich „Peanuts“. Denn auch Jürgen Vollmer ist ein echter „Saubermann“.

Jetzt zum letzten Herrn, dieses sauberen Trios. Nicolai Kosirog hat es nicht ganz so mit dem Beleidigen wie seine Freunde, aber als Plagiator ist er ganz große Klasse. Besonders wenn er versucht, für ein erstelltes Plagiat auch noch Urheberrechtsschutz einzufordern.

Ja, wir sehen: Die drei Herren entrüsten sich zu Recht. Sie haben eine weiße Weste und da steht es ihnen moralisch einfach zu, verderbte Antiraucher ob ihres kriminellen Tuns öffentlich zu tadeln.

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„Netzwerk Rauchen“: Vom dummen Nazi- zum ultimativ blöden ISIS-Vergleich

Wenn man die Publikationen des „Netzwerk Rauchen“ liest (hinter denen mutmaßlich der Vorsitzende Michael Löb aus Worms stecken dürfte), dann fragt man sich schon gelegentlich, was der Mann eigentlich genau raucht. So erzeugt sein jüngstes Pamphlet „Befreit von der Antiraucherdiktatur“ anfangs Kopfschütteln, welches dann aber sehr schnell in unsägliche Kopfschmerzen übergeht.

Schicken wir einfach mal voraus: Wenn einem gar nichts mehr einfällt, was für das Rauchen spricht (Zur Erinnerung: Rauchen macht krank, tötet, stinkt, kostet Unsummen und vergiftet nebenbei noch die Mitmenschen), dann ist der absolut blöde Vergleich die ultima ratio des Hardcorenikotinisten. Ein Vergleich geht immer. Aber oft auch in die Hose.

Früher war dies bei den Hardcorerauchern der Nazivergleich, welcher lange Zeit als der unerreichte Gipfel der Dummheit gelten durfte. Tenor „Hitler war militanter Nichtraucher„, „Der Nazi-Arzt Fritz Lickint hat den Begriff ‚Passivrauch‘ erdacht“ (Falsch, Ihr Intelligenzhelden, Lickint war Sozialdemokrat und sicher kein Nazi!) und so weiter und so weiter. Nikotinextremisten wie Ronald Blumberg aus Radevormwald schicken schon mal ein Bildchen mit einem stilisierten KZ-Aufseher, der in Naziuniform den „freiheitsliebenden Raucher“ drangsaliert, in die Weiten des Netzes hinaus. Mehr als ein zackiges „Heil Lungenkrebs“ fällt mir in aller Regel zu diesem höchstgradigen Schwachsinn nicht ein.

Aber, man kennt das wenn Extremraucher die Öffentlichkeit mit ihrem Raucherunsinn belästigen: Es geht noch schlimmer. Oder besser gesagt: Es geht noch dümmer. Die neueste Nummer, welche die Abwegigkeit des Nazivergleiches sehr klein aussehen lässt, ist, wenn man den Nichtraucherschutz mit dem Terror des „Islamischen Staates“ zu vergleichen beginnt.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb:

Das folgende Video zeigt eine syrische Stadt, nachdem kurdische Truppen sie vom ISIS-Terror befreit haben.

Die wiedergewonnene Freiheit zeigt sich darin, dass endlich wieder geraucht werden darf. Denn Tabakwaren und Alkohol sind nicht die unwesentlichsten Produkte, deren Konsum unter der islamistischen Schreckensherrschaft erhebliche Strafen mit sich bringen kann. Zigarettenstangen und Schnapsflaschen sind schon öffentlich in Flammen aufgegangen, wie bei Bücherverbrennungen wird so der verderbliche Feind der Vernichtung zugeführt.

Oh my God. jetzt geht es durch mit dem freiberuflischen Memoirenschreiber aus Worms. OK, im Islam sind Zigaretten und Alkohol „haram“, d. h. nach der Scharia verboten. Und der „IS“ ist eine Terrororganisation. Müssen wir eigentlich nicht drüber reden. Wenn aber nun eine islamsiche Terrororganisation aus Glaubens- und anderen irrationalen Gründen den Menschen den Konsum bestimmter Dinge verbietet, weil das eben von bestimmten islamischen Gesitlichen so ausgelegt wird, kann man derlei wohl kaum mit den gesundheitlichen Gründen vergleichen, aus denen die Ablehnung von insbesondere Tabakwaren in westlichen Ländern entspringt. Hier sind nämlich am ehesten Vernuftgründe zu nennen. Und mit Vernunft tut sich der Durchschnittsdschihadist eher schwer. Wie Michael Löb übrigens auch, wenn man mal bei Vergleichen bleiben will.

Der oben angeführte Textauszug ist also eine weitere exorbitante Hirnrissigkeit in der langen Liste der dummen Verbalentgleisungen dieses lungenkrebs-affinen Kleinvereins mit Sitz in Worms.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Netzwerk Rauchen dankt allen Befreiern für ihren Einsatz und wünscht zügig weitere Erfolge im Kampf gegen die Barbarei!

Tut weh, gell?

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der aktuelle „Weltkrieg gegen den Tabak“ hat bei uns früher angefangen und wird ebenfalls mit unlauteren Mitteln geführt – wie Manipulation und Indoktrination, Lügenpropanda, Einschüchterung und Strafen.

Man muss schon ziemlich stark vom fortgeschrittenen Nikotinismus beseelt sein, um solch einen Blödsinn zu verfassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens und die Aufklärung darüber als „Indoktrination“ bezeichet und in seinen Publikationen schon mal behauptet, Rauchen sei gar nicht schädlich sondern einzig und allein, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit schlecht geredet würde sei dann die wahre Ursache vieler Raucherkrankheiten („Nocebo“-Effekt), den kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Rauchen am ‚falschen‘ Ort bedeutet zwar meist Geldbuße statt Knast, aber in Großbritannien saß schon mal ein Gastwirt wegen Missachtung des Rauchverbots wochenlang im Gefängnis.

Na, da haben wir ja Glück, dass Rauchen in der Kneipe trotz Rauchverbot nicht mit Handabhacken sondern nur mit Geldbuße bestraft wird.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der Kulturvernichtung durch die Islamisten entsprechen z.B. Werbeverbote und Einheitsverpackungen (Plain Packaging) von Zigarettenschachteln, aber auch die versuchte Ausrottung von Genusskultur überhaupt. Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Kretschmann (grün wie der Islam) hat gerade das nächtliche Alkoholverkaufsverbot ausgeweitet.

Auch eine immense geistige Leistung, teilweise Jahrtausende alte Kulturgüter mit den Verpackungen von krebserregenden Substanzen zu vergleichen, deren Gebrauch für eine Vielzahl der Konsumenten mit einem frühzeitigen Begräbnis endet. Eine weitere Hirnrissigkeit am oberen Ende der Dummheitsskala ist übrigens der Begriff „Genusskultur“ in Zusammenhang mit dem Konsum einer schwerst abhängigen machenden Droge wie Nikotin. Aber der Vergleich geht noch dümmer: Dass grün die Farbe sowohl der Ökopartei wie auch des Islam ist, auf diese schwachsinnige Assoziation muss man erst einmal kommen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Das betrifft auch weitere Bereiche: Manches, was von Islamisten als Prostitution bekämpft wird, gilt bei uns z.B. als Menschenhandel oder Sexismus.

Ganz nebenbei gibt es für Menschenhandel eine klare juristische Definiton. Und die ist an säkularen und objektivierbaren Kategorien orientiert.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Die WHO als Spinne im Netz des internationalen Anti-Tabak-Dschihad hat schon die türkische Erdogan-Regierung für ihre fundamentalistischen Tabakgesetze, die z.B. die Zensur des Rauchens im Fernsehen beinhalten, ausgezeichnet. Folgerichtig müsste sie den ISIS-Terroristen nun eine Goldmedaille umhängen.

Einfach mal wirken lassen, diesen Quatsch!

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Despotie kennt viele Gesichter. Bekämpfen wir sie, wo immer wir auf sie treffen!

Gleiches gilt für die Dummheit.

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Online Petition „Stopp Tabakwerbung“

Hier eine Möglichkeit, sich gegen die in Deutschland leider noch immer überall auf Straßen und Plätzen sichtbare Werbung für Lungenkrebs und Herzinfarkt zu positionieren. Aus dem Petitionstext:

Sehr geehrte Frau Angela Merkel,

Tabakplakate gehören ins Altpapier – nicht auf die Straße oder in Geschäfte, wo sie Kinder und Jugendliche zum Rauchen animieren. Rauchen ist nach wie vor die größte vermeidbare Todesursache in Deutschland. Bitte sorgen Sie dafür, dass Tabakwerbung endlich abgeschafft wird. Der Entwurf für ein neues Tabakgesetz, der gerade von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) erarbeitet wird, sieht einen besseren Schutz vor Tabakwerbung vor. Das Kanzleramt darf dieses Vorhaben nicht blockieren und damit den Interessen der Tabakindustrie Vorrang vor der Gesundheitspolitik einräumen.

https://weact.campact.de/petitions/stopp-tabakwerbung/

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Rauchen macht sexy (Teil IV)

Heute wieder ein Blick in die Kategorie „Rauchen macht sexy!“. Wir wissen seit der regelmäßigen Lektüre der einschlägigen Raucherforen, dass Raucher in aller Regel wesentlich attraktiver sind als Nichtraucher und über eine weit höhere erotische Anziehungskraft verfügen als diese. Heute haben wir sogar den Videobeweis für diese These:

Link zum Video bei Sat1

Ab der Minute 01:37 sieht man Adelheid Rippe, die bekannte Raucheraktivisten und Vorstandsfrau von „Krebs in NRW“, Verzeihung, muss natürlich heißen „Rauchen NRW„. Was für eine Frau!!! Tolle Haut, tolle Haare, ein Gesicht zum Verlieben! Das ist Erotik pur! Ja, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser: Rauchen macht absolut sexy. Adelheid Rippe ist der (noch) lebende Beweis! Ich fange jetzt auch an zu rauchen. Denn auch Männer können vom Rauchen profitieren, wie man(n) hier sehen kann.

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Kai Schwarzer hat ein kleines Problem mit der Außenwirkung

Kai Schwarzer ist eine feste Größe in der Riege der Qualmpöbler. Der Busfahrer aus Köln ist sowohl auf „raucherdossiers“ als auch auf diesem Blog ein gern gesehenes Thema der einen oder anderen Besprechung. Denn Kai lohnt sich. Von Gewaltphantasien gegen Rauchgegner, Pöbeleien gegen Antiraucher auf der Straße, über die er freimütig und mit stolz geschwellter Brust berichtet, Hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge bis hin zum Schwulenhass (Nein, Kai, Schwule sind nicht „abartig„, wie Du zu meinen glaubst!). Kai Schwarzer ist eine große Nummer. Jetzt hat der Mann aus der Kölner Südstadt allerdings ein Problem: Seine öffentlich im Internet vorgetragenen Pöbeleien sind ihm peinlich:

Kai Schwarzer, Köln: Sei Dir da nicht zu sicher Suzie. Gib doch einmal meinen Namen (Kai Schwarzer) in Verbindung mit dem Wort „Raucherdossiers“ auf GOOGLE als Suchbegriff ein, dann siehst Du, wozu diese Typen im Stande sind! (Quelle)

Kai, erklärst Du mal genau, „wozu diese Typen im Stande sind“? Ich fasse mal zusammen: Kai Schwarzer aus Köln beleidigt, diffamiert und hetzt im Internet gegen Rauchgegner, Ausländer, Flüchtlinge und andere Gruppen. „Internet“ bedeutet in diesem Falle „öffentlich“. Andere Leute berichten über diese öffentlichen Ausraster und verurteilen sie. Und zwar in aller gebotenen Schärfe. Kai Schwarzer findet das aber doof. Denn einerseits will er im Internet hetzen, beleidigen und diffamieren, aber andererseits soll die Öffentlichkeit davon bitte nichts mitbekommen? Hääää? Kai, geht’s noch?

Kai, komm‘, wir machen folgendes: Wenn Du der Meinung bist, dass irgendein Text dieses Blogs über Dich geltendes Recht verletzt, geh zu einem Anwalt und dann geht Ihr gegen meinen Blog vor. Frag aber mal vorher diesen Herrn, wie das endet. Denn, Kai, ich weiß nicht ob Du es wusstest, aber in Deutschland darf über alles, was in der Öffentlichkeit geäußert wird, nach Belieben berichtet werden, auch wenn es dem sich Äußernden zum Nachteil gereicht. Und wenn Du Dinge über den Sender lässt, die nicht ganz so fein sind, dann ist eben auch das Berichten darüber zulässig. Daher hast Du nun eine tolle Sammlung von Google-Einträgen. Tipp: Einfach vorher nachdenken, bevor man etwas über den Sender lässt!

Kai Schwarzer, Köln: Der Hammer ist, dass man dagegen gar nicht tun kann! Ich habe es mit Strafanzeigen versucht, ich habe versucht diese Einträge bei GOOGLE löschen zu lassen und ich habe mich bei wordpress.com in der Hauptverwaltung in San Diego beschwert. Hat alles nichts genutzt. Von wegen Recht auf Datenschutz!

Kai, Du hast, neben vielen anderen Dingen, das Thema „Datenschutz“ nicht mal in Grundzügen verstanden. Wer sich in der Öffentlichkeit so exponiert wie Kai Schwarzer aus Köln, nimmt am „öffentlichen politischen Meinungskampf“ teil. So nennt man das juristisch. Auch wenn die Teilnahme eher pöbelnder als sachlicher Natur ist. Dabei verzichtest Du, wie Juristen sagen „konkludent“, zum Teil auf bestimmte Persönlichkeitsrechte. Wer das nicht will, muss halt in der Öffentlichkeit die Klappe halten. Da ist sonst nichts mit „Datenschutz“. Man kann nicht gnadenlos im Internet herumrüpeln und dann sagen: „Aber bitte nix über mich schreiben!!!“. Geht nicht, Kai, kapito?

Kai Schwarzer, Köln: P. S.: Jetzt seht Ihr, was diese Antiraucher für ein kriminelles Pack sind!

Kai, nicht die „Antiraucher“ sind kriminell sondern Du kapierst nicht, wie das Spiel läuft. Das wundert mich jetzt aber wirklich nicht. 😉

Kai Schwarzer aus Köln hat ein Problem mit der Außenwirkung

Kai Schwarzer aus Köln hat ein Problem mit der Außenwirkung

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Wenn das Geld knapp wird…

Nein, ich schreibe nicht über Griechenland, keine Angst! 😉 Denn auch andere haben finanzielle Probleme. Z. B. die Raucher. Viele von ihnen kommen aus Sozialschichten, wo das Geld nicht ganz so locker sitzt. Und da tun die teuren Zigaretten, die man ja kaufen muss, um zeitig einen Lungenkrebs zu bekommen, schon weh. Dieses Problem hat auch Hartmut Kettmann aus dem Kanal von „Netzwerk Rauchen“:

Hartmut Kettmann: Nun schon ein luxeriöser Preis für eine Schachtel Zigaretten!!! Deutschland treibt sich in den Ruin! Es war die letzte Schachtel die ich in Deutschland kaufte!! (Quelle)

Ja, das ist schon wirklich unschön. Da möchte man sozialverträglich früh aus dem Leben scheiden und der Staat macht es einem doppelt schwer. Zum einen wird das Rauchen immer als unattraktiv, asozial, ekelhaft und widerlich dargestellt. Der „faschistoiden Antiraucherpropaganda“ sei Dank. Aber auch der heroische Selbstmordkandidat, der sich für die Gesellschaft (und die Rentenkasse!) aufzuopfern bereit ist und dafür auch manches hübsche Sümmchen investieren will, kommt heute an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Tabaksteuer ist einfach zu hoch!

Dies erzeugt Wut. Grenzenlose Wut. Michael Hennemann geht daher noch einen Schritt weiter. Er wird vermutlich irgendwann zur Waffe greifen müssen, um seinen tabakinduzierten Selbstmord noch hinzubekommen. Wohlgemerkt: Er will sich mit Tabak töten, nicht mit einer 9 Millimeter. Die ist für andere:

Michael Hennemann: Wer in der Nähe der Deutschen Grenze wohnt, hat den Vorteil bei den Nachbarn hinzufahren & dort Zigaretten zu kaufen. Mich würde es nicht wundern, wenn die Raucher bald muckt & dann zu den Waffen greifen. Und alle Schaufenterscheiben der Parteien, für den Anfang, zu Bruch gehen. Irgendwann wird das bestimmt einer machen, der längst die Nase voll hat, für die unnachvollziehbaren Preiserhöhungen der Zigaretten! Der KRIEG wird noch kommen! (ebd.)

Mal ernsthaft: Wer schon so blöd ist, sein Geld für seinen eigenen Tod auszugeben, sollte einfach die Klappe halten. Selbstmord muss man sich eben leisten können. Wie andere Luxusgüter auch. Wer das nicht kann, sollte sich vielleicht ein anderes, weniger teures, und vor allem weniger tödliches, Hobby suchen.

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Friedhelm Adolfs, der Schlaganfall und die Ferndiagnosen militanter Raucher

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf ist vermutlich der nach Helmut Schmidt bekannteste Kettenraucher der Republik. In die Medien hat er es geschafft, weil er nach Auffassung seiner Vermieterin in seiner Wohnung exzessiv gequalmt und den Tabaksgestank ins Treppenhaus entlüftet hat. Gegen seine deswegen ausgesprochene Wohnungskündigung wehrte er sich vor Gericht. Das Amts- als auch das Landgericht verwarfen seine Klage indes. Erst ein Zivilsenat des BGH erkannte Verfahrensmängel, verwies den Fall zurück und gab dem LG Düsseldorf auf, bestimmte Vorgehensweisen bei einer Neuauflage des Prozesses einzuhalten.

Diese Woche Donnerstag, den 11.06.2015 sollte der Termin sein. Aus dem wird wohl erstmal nichts werden. Friedhelm Adolfs erlitt einen Schlaganfall in dessen Folge er sich in die Hand der bei unseren „Genussfreunden“ als solche bezeichneten „Pharmamafia“ (also Ärzte, Krankenhäsuer, Arzeimittelhersteller) begeben musste (Link). Das versammelte Raucherprekariat auf „Raucher in Deutschland“ hat natürlich sofort die Ursache der Malaise des Herrn Adolfs messerscharf diagnostiziert:

Dagmar Pagalies Mich wundert es nicht das er über diese ganze Prozedur krank geworden ist Die Verantwortlichen sollen sich schämen . GUTE BESSERUNG !

Tino Bridgeman Durchs Rauchen (was hier wohl angedeutet wird)? Wohl eher unnötiger Stress durch Antiraucherbestrebungen. Gute Besserung!

Ronald Blumberg Wenn man einen alten Mann systematisch terrorisiert ( Klagen, Geldängste, Schmähbriefe, neue Vorgaben, usw.) dann beabsichtigt man doch geradezu den Zusammenbruch, oder nicht?

Jupp Hermanns Ich vermute mal das liegt daran weil die Mieter im Hause ihm das Leben schwer machen und er die ganzen Aufregungen der letzten Monate fertiggemacht haben. Gute Besserung Friedhelm und lass dich nicht kleinkriegen. Deine rauchenden Freunde stehen hinter dir

Elfi Schiefer der Schlaganfal hat nichts mit Rauch zu tun, sondern mit dem Stress dem er ausgestzt war!!!!!!! (Quelle „Raucher in Deutschland“ 1.2)

Vor so viel medizinischem Fachwissen muss man einfach den Hut ziehen. Wir fassen zusammen: Der Schlaganfall, den Herr Adolfs erlitten hat, kommt mitnichten vom exzessiven Tabakkonsum des Herrn. Nein, Schuld ist vielmehr der „Stress“, den die „Antiraucher“ (auch in Gestalt der Vermieterin) Herrn Adolfs gemacht haben. Diese bösen „Antis“ sind alleine verantwortlich dafür, dass es dem bekannten Raucherentner auf einmal so schlecht geht. Was sagt die Wissenschaft dazu?

[…] Akute Schlaganfälle, denen stressige Situationen vorausgehen, sind häufiger als solche, bei denen das nicht der Fall ist. […] Allerdings entstehen Schlaganfall oder Herzinfarkt meist auf der Grundlage einer längerfristigen Erkrankung, deren Verlauf sich in drei grobe Phasen unterteilen lässt. Ganz am Anfang entwickeln die Personen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht. Auf der Basis dieser Faktoren kommt es dann in der zweiten Phase zu einer Erkrankung der Gefäße wie Atherosklerose, umgangssprachlich auch als „Arterienverkalkung“ bezeichnet. Dabei verlieren die Gefäßwände an Elastizität und verengen sich, was den Blutfluss behindert. Verschließt sich ein Gefäß im Gehirn oder Herzen in Phase drei ganz, kommt es zum Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall.[…] Wer die Risikofaktoren im Griff hat – also nicht raucht, nicht übergewichtig ist und gesund lebt – muss sich zunächst einmal keine Sorgen machen. (Quelle)

Waaaaas? Sollte das Rauchen tatsächlich ein Risikofaktor für den Schlaganfall sein?

Wie unterscheidet sich das Schlaganfall-Risiko von Rauchern und Nicht-Rauchern? Vielen Studien zeigen, dass Raucher ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko für einen Schlaganfall haben wie Nicht-Raucher. (Quelle schlaganfall-hilfe.de) Rauchen Zigarettenrauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor für den Schlaganfall. Das Schlaganfallrisiko steigt mit der Anzahl der pro Tag gerauchten Zigaretten und der Anzahl der Jahre, in denen geraucht wurde. (Quelle Kompetenznetz Schlaganfall)

Und diesen Text würde ich mir, wenn ich Herr Adolfs wäre, mal sehr genau zu Gemüte führen:

Raucher sollten nach einem Schlaganfall dauerhaft auf Zigaretten verzichten. Wer das nicht tut, verdreifacht sein Risiko, innerhalb eines Jahres zu sterben, berichten italienische Forscher. Die Gefahr ist umso größer, je früher ein Patient nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wieder mit dem Rauchen beginnt. (Quelle)

Tja, wahrscheinlich hätte Herr Adolfs sein kleines gesundheitliches Problem nicht gehabt, wenn er den Titel „Zweitbekanntester Kettenraucher Deutschlands nach Helmut Schmidt“ nicht unbedingt angestrebt sondern beizeiten die Finger von den Sargnägeln gelassen hätte.

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„Leo Bauer“ aka Peter Brucha – You can’t teach old dogs news tricks

This is an anti smoking blog. We deal with people with absolutely strange behaviour. Mainly we report on highly aggressive smokers and their tendency to insult on others (namely people who oppose smoking), defaming and cyberbullying them.

Peter Brucha, the subject of this article, is one of them. I first encountered him some years before when he started to defame me on the internet due to the fact that I publish anti-smoking texts. Brucha reportedly is a chain smoker with about 50 cigs per day. He called me (among other things) an alcohol addict and a paedophile.

Peter Brucha is a person who in my opinion has some sort of serious mental disorder. Uncontrolled and extreme aggressiveness is one of the symptoms that are easily observable with him. When he came up on the pro-smoking websites I started to do research on him, respectively his alias, because first he anonymously was hiding his identity behind an internet service that allows domain registration without publishing the registrar’s name (GoDaddy.com). With two friends from my webforum we quickly found out who was behind that aggressive and booring internet user who called himself „ungefragt.com“. We found a person named „Peter Brucha“ from Vienna, Austria.

As I could reasearch, Brucha has never earned any professional qualification. When I got to know him in the year 2011 he was engaged in promoting some sort of internet lotteries. Subject of these lotteries were expensive homes and real estate mainly on Mallorca, high class automobiles like BMWs and other luxury merchandise.

His business model was fairly simple: People who wanted to win a finca on Mallorca for example were offered to draw a lottery ticket for let’s say 100 Euros. Tens of thousands of these tickets were sold by Brucha over a period of some months. Brucha claimed that after all tickets had been sold the drawing of the one lucky winner was going to take place as soon as possible. But, as you can imagine, there was no legal control (for example by a notary or an official institution). All was in Brucha’s hands. The internet is full of people who have suffered severe financial damage by Brucha’s activities. Mainly in Germany and Austria. BTW: In Germany Brucha’s lotteries were illegal, in Austria from where Brucha mainly operated, they were not.

Later, after his lotteries had finally crashed, Brucha seemed to have discovered a new, and above all, more expensive hobby: Historic sailing yachts.

Due to fact that he didn’t have the money to buy and maintain such an expensive old ship, he was always looking for sponsors. But what could he give? Not much. So Brucha must have made up his mind, that a modern and altruistic approach would garuantee the highest probability to get the money he urgently needed. So he declared himself the savier of the seven seas, or something like that.

In Austria he founded an association he called „786 Global Tour“ which he hoped would bring him the money  he needed for chain smoking and for the ships he loved:

Peter Brucha bettelt um Geld / Peter Brucha begging for money

Peter Brucha bettelt um Geld / Peter Brucha begging for money

On facebook and on sailor’s bulletin boards he tried to aquire sponsors and money. With obviously not much success:

786-global-income

Income was equivalent to ZERO. „786 Global“ was closed in spring 2015 due to Austrian authorities. The website still exists.

When researching on Brucha I learned that he and his society „786 Global Meeresschutz“ had a ship that was called „Amor Maris“, which Brucha tried to charter out (Link). There is a group on facebook with the same name as this ship (Link) . In this group on facebook named „AmorMaris“ you can see another sailing ship called „SY Black Swan“:

Leo Bauer und seine "Black Swan"

Leo Bauer und seine „Black Swan“ (Quelle)

This page is run and owned by a person who calls himself „Leo Bauer„. He publishes a lot of postings there. Should it really be the case that this „Leo Bauer“ is identical with Peter Brucha, the greatest of all sailormen after Sir Francis Drake?

I tried Google for finding out material about „SY Black Swan“. I found lots of entries where someone tries to charter out this vessel. But no homepage. Then I did the simpliest thing. I typed into my browser the same adress that „Leo Bauer“ uses as the suffix on facebook: „blackswan1899.com„. And, Bingo!, I had got it.

First I realized that this website also uses the same WordPress template Brucha has always been using for all his websites. Second I tried to get the contact data (Link). But, surprise, surprise, no „Mr Peter Brucha“ or „Leo Bauer“. Only some people who I’ve never heard about.

Then I checked the domain holder about a WHOIS inquiriy. The result was not surprining:

whois-blackswancom„Godaddy“ the anonymizer service sited in Scottsdale (USA) which Brucha has been using this for years for all his websites. Including his domain peterbrucha.com which is dead nowadays. You might ask if it really makes sense to anonymize a domain that holds a personal name? Maybe you should ask Mr Brucha. 😉

OK, let’s keep it short: Welcome back, Mr Brucha! Or should I say „Mr Leo Bauer“?

Speaking of „Internetdomain“… Peter Brucha has another expensive hobby. We call it „Domaingrabbing“. This means „Get some web domains, maybe you can use them later or at least sell ‚em!“. Visiting this URL you can find 78 domains, Brucha has reserved so far. Some of them are still active, most are abandoned.

Domainsammlung von Peter Brucha

Domainsammlung von Peter Brucha

One of these (odyne.at) is pretty interesting. It reveals another operational field of Mr Brucha: High price sado-masochistic events. But this page also seems dead, only two subpages remaining. Seems to have been a great and ultimatively successful business.

Other domains of the Brucha treasure like „fifa-lotto.com“, „uefa-raffle.com“ or „dfb-verlosungen.com“  might be interesting for those institutions that hold the rights on them. Like „UEFA, „FIFA“, or the German Soccer Association „DFB“ which stands for „Deutscher Fussball Bund“. Maybe Mr Brucha might face some more legal problems within the near future.

OK, Ladies and Gentlemen that’s all for now from the world of luxury sailing yachts and the people who try fundraising to keep them running. I hope I could deliver some information for those who think that sponsoring one of Brucha’s enterprises could be good idea. It is definitely not. Keep your money for better ideas!

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Peter Brucha und „Leo Bauer“: Neuer Name, alte Masche

Es gibt Neuigkeiten von unserem seit längerer Zeit abgetauchten Raucherrüpel Peter Brucha. Für jene Leser, die den Mann aus Wien nicht kennen, hier zuerst ein paar Lesetipps: (Link 1, Link 2) um den Herrn einmal kurz kennen zu lernen.

Brucha hat neben dem Ketterauchen noch ein weiteres teures Hobby: Alte Segelschiffe. Und die kosten Geld. Und davon nicht gerade wenig. Und da Brucha nicht mehr viel davon zu haben scheint, ist er auf großzügige Sponsoren angewiesen. Die versucht er damit an Bord zu ziehen (um mal bei nautischen Begriffen zu bleiben), dass er ihnen gebündeltes Bares für eine angebliche „Rettung“ der alten Schoner aus dem Kreuz leihern möchte. Nebenbei gibt er noch den Retter der Meere und bettelt immer wieder um Unterstützung:

Peter Brucha bettelt um Geld / Peter Brucha begging for money

Peter Brucha bettelt um Geld / Peter Brucha begging for money

Der Verein wurde nach mir vorliegenden Informationen (Vereinsregisterauszug) am 24.03.2015 freiwillig aufgelöst. Brucha war vertretungsberechtigt. Was Brucha mit der immer noch im Netz stehenden Webseite bezweckt, mag verstehen wer will. Sponsorengelder für sein teures Yachthobby versucht er derweil anders beizutreiben. Und das geht so:

Eines der Schiffe, die von „786 Global Meeresschutz“ besessen worden sein soll, ist die „Amor Maris“, die der Verein bzw. Brucha auch verchartern wollte (Link). Das gleiche Schiff hat auch eine facebook-Gruppe (Link) während jene fb-Seite von „786Global“ gelöscht wurde und nicht mehr abrufbar ist. Auf der fb-Gruppe „AmorMaris“ sieht man dann ein weiteres Schiff, die „SY Black Swan“:

Leo Bauer und seine "Black Swan"

Leo Bauer und seine „Black Swan“ (Quelle)

Die steht mit einem „Leo Bauer“ in Verbindung bzw diese Person ist Inhaber der Seite. Und nun brat mir doch einen Schwan…äääähhh, Storch! Sollte Herr Brucha nun unter „Leo Bauer“ firmieren und mit seinem neuesten Schiff wieder Geldgeber anlocken wollen?

Wenn man die gleiche Adresse wie unter facebook als Suffix verwendet als Webadresse eingibt und ein „.com“ anhängt, landet man auf der Seite „blackswan1899.com„.

Zuerst fällt auf, dass die Seite ebenfalls das WordPress-Template verwendet, dass Brucha bei allen mir bekannten seiner Webseiten benutzt hat. Auf der Kontaktseite findet man Brucha aber nicht (Link).

Sieht man aber nach dem Domainbetreiber (WHOIS-Abfrage), fällt einem sofort etwas auf, zumindest wenn man sich mit Bruchas Gewohnheiten etwas auskennt:

whois-blackswancom„Godaddy“ ist der Anonymisierungsdienst in Scottsdale (USA), den Brucha schon seit Jahren für alle seine Webseiten verwendet. Selbst für seine Seite nicht mehr mit Inhalten gefüllte Seite peterbrucha.com. Hier ist Anonymisierung natürlich hocheffektiv.

Also, machen wir es kurz: Welcome back, Mr Brucha! Or should I say „Mr Leo Bauer“?

Apropos „Internetdomain“: Peter Brucha hat ein weiteres kostspieliges Hobby. Man nennt es „Domaingrabbing“. Auf Deutsch: „Reiß Dir ein paar Domains unter den Nagel, eventuell kannst Du sie ja mal gebrauchen (sprich „verhökern“)“). Unter diesem URL findet man allein 78 Domains, die sich  Brucha hat reservieren lassen bzw auch noch nutzt.

Domainsammlung von Peter Brucha

Domainsammlung von Peter Brucha

Eine dieser Domains (odyne.at) ist besonders  interessant. Sie zeigt ein weiteres Geschäftsfeld des Herrn Brucha: Hochpreisige SM-Events. Allerdings scheint auch diese Seite, wie viele andere ehemals aktive Brucha-Domains, vollkommen eingeschlafen.

Für Domains hingegen wie „fifa-lotto.com“, „uefa-raffle.com“ oder „dfb-verlosungen.com“ dürften  sich vielleicht die Rechteinhaber aus der Welt des runden Leders interessieren. Mal schauen, ob Herrn Brucha nicht mal wieder etwas Ungemach drohen könnte.

So, das war unser Update aus der Welt der gehobenen Society mit ihren teuren Segelschiffen (für die aber manchmal das Geld knapp ist und man daher seine Mitmenschen anbetteln muss). Ich hoffe, Sie liebe Leserin und Leser fallen nicht auf den „Abzocker“ (Aussage des ORF-Magazins konkret über Peter Brucha) herein!

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Nicolai Kosirog: Vordenker gesucht… und gefunden!

Nicolai Kosirog aus Mülheim an der Ruhr ist ein Hardcoreraucher und wie ich bereits mehrfach aufgezeigt habe, nicht gerade zu kognitiven Spitzenleistungen prädestiniert. Gerade solche Menschen suchen sich daher oft Vordenker, die ihnen intellektuell den Weg weisen und aufzeigen, was sie zu denken haben. Kosirog vom facebook-Kanal „Netzwerk Rauchen“ ist nun auf der Suche nach intellektueller Schützenhilfe fündig geworden:

Nicolai Kosirog hat einen neuen Vordenker

Nicolai Kosirog hat einen neuen Vordenker

Das Problem beim Vor- und seinem Nachdenker ist, dass es der Nachdenker mit dem Nachdenken oft nicht so hat wie sein Vordenker. Und mit dem Lesen schon gar nicht. Oder anders gesagt: Der Nachdenker liest aus dem Text des Vordenkers genau das heraus, was ihm in den Kram passt und der Rest wird geflissentlich nicht beachtet. Was meine ich damit? Nun, Nicolai Kosirog ist ein vermutlich starker bis sehr starker Tabakraucher. Sonst würde er sich nicht öffentlich gegen den Nichtraucherschutz positionieren. Wer Tabakwaren konsumiert, ruiniert sich seine Gesundheit. Und zwar vorsätzlich. Er geht ein extrem hohes Risiko ein, an schweren rauchbedingten Krankheiten zu leiden und zu sterben. In dem ganzen Interview mit Manfred Lütz lese ich hingegen aus keinem einzigen Satz heraus, der es gutheißt, sich durch (Tabak)Drogenkonsum willentlich zu Grunde zu richten. Im Gegenteil:

Manfred Lütz: … Doch ich bin auch Arzt und finde selbstverständlich einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gesundheit wichtig. Gesundheit ist ein hohes Gut, doch nicht das höchste – nur dagegen polemisiere ich. Deswegen habe ich natürlich nichts dagegen, dass jemand ein Fitnessstudio aufsucht oder auf gesunde Ernährung achtet. Aber mal richtig lecker ungesund essen, cholesterinreich, fettreich, dazu ein himmlischer Wein, das muss doch noch erlaubt sein! Die Freiheit einer freiheitlichen Gesellschaft ist auch die Freiheit zum ungesunden Leben. (Quelle)

Da hat Kosirog also vermeintlich einen gefunden, der ihn beim tabakinduzierten Suizid eine Rechtfertigung liefert. Da kann man dann schon mal einige Kernaussagen, die in eine andere Richtung gehen, ignorieren. Denn Lütz schreibt von „…mal richtig lecker ungesund essen…“ etc. . Er schreibt nichts von „Rauchen, bis der Lungenkrebs kommt…“. Na ja, wenn man eben zur nicht gerade zur intellektuellen Elite gehört, kann man das schon mal übersehen.

Ganz abgesehen davon, dass es auch heute in der Zeit des angeblichen Gesundheitswahnes einem jeden unbenommen ist, sich durch eine suizidale Handlung (zur Not eben auch durch das Rauchen von Zigaretten) nach Belieben zu töten, redet Lütz also nicht dem hemmungslosen Tabakdrogenkonsum das Wort, wie Kosirog zu glauben scheint. Er spricht sich vielmehr gegen eine übertriebene Vergötterung von Fitness und Gesundheit aus. Und darin ist ihm schlussendlich zuzustimmen. Jede Form von Exzess ist fragwürdig. Wie z. B. eben jener Gesundheitsexzess, welcher sich u. U. darin manifestieren kann, dass man sich nur noch makrobiotisch, lactosefrei, biologisch, vollwertig ernährt oder stundenlang mit Stöckchen in den Händen durch den Wald läuft. Übrigens habe ich nicht den Eindruck, dass diese stöckchenbewaffneten Leute, die mir im Wald so entgegenkommen, den verbissenen Gesichtsausdruck haben, den Lütz wahrgenommen zu haben scheint. Aber sie sehen deutlich besser aus, als mancher Hardcoreraucher mit seiner durch jahrelanges „Extreme Couch Potaoing“ auf die Dimensionen eines Schwangerschaftsbauches im 9. Monat angewachsenen Wampe, seiner blassen und fahlen Haut und seinen tiefen Furchen im Gesicht.

Zum fragwürdigen Exzess gehört dann übrigens auch, das nur zur Erinnerung für Herrn Kosirog, das Inhalieren von Tabak in Mengen wie sie manche Hardcoreraucher aus den bekannten Foren konsumieren. Denn die können oft nicht einmal eine 1,5 km lange „Raucherdemo“ zu Fuß überstehen, ohne am nächsten Tag den Arzt aufsuchen zu müssen. Und dann laufe ich doch lieber mit Stöckchen als dass mich eine kurze Distanz per pedes schon an den Rand des Zusammenbruchs bringt. „Krankheitswahn“, also die vorsätzliche Runierung der eigenen Gesundheit, ist eben auch nicht gerade eine erstrebenswerte psychische Grundkonstitution.

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Nicolai Kosirog: Ertappt!

Vor einigen Tagen veröffentlichte ich hier auf dem Blog einen Artikel über den Mülheimer Hardcoreraucher Nicolai Kosirog. Ich wies ihm in diesem Artikel nach, dass er falsche Zahlen zum Zwecke der Desinformation verwendet bzw. es Herrn Kosirog aufgrund allfälliger kognitiver Defizite kaum möglich ist, logisch valide Schlüsse zu ziehen. Normalerweise beschäftige ich mich ja nicht mit den Reaktionen von Herrn Kosirog auf meine Artikel, aber seine Antwort ist so urkomisch, da muss einfach eine entsprechende Würdigung folgen. Unter dem hier verlinkten URL versucht Herr Kosirog so etwas wie eine Replik auf meinen Artikel zu verfertigen.

Fakeposting von Nicolai Kosirog

Fakeposting von Nicolai Kosirog

1. Problem: In meinem Beitrag habe ich Kosirog nachgewiesen, dass er entweder nicht recherchieren kann oder er absichtlich desinformiert. Wie kommt man da also wieder raus? Ganz einfach: Man postet einen angeblichen Screenshot und versucht seine doofen Leser Glauben zu machen, der Lapsus sei reine Absicht und man habe das genau so geplant. Dann präsentiert man einen angeblich mehrere Tage vor dem eigentlichen Beitrag geposteten Screenshot wo genau dies angekündigt wird. Ein Link zu dem Originalbeitrag des angeblichen Screenshot wird natürlich nicht gepostet. Wie auch? Der steht ja nirgends.

2. Problem: Als Fälscher von Screenshots ist Herr Kosirog genau so schlecht wie als Analyst von Zahlendaten. Bereits wenn man den Shot nur kurz vergrößert und mit einem Originalscreenshot eines seiner Beiträge vergleicht, werden die Diskrepanzen deutlich:

Fakeshot von Nicolai Kosirog - Details (oben der angebliche Beitrag vom 16.05.2015, unten ein Originalbeitrag vom 21.05.2015)

Fakeshot von Nicolai Kosirog – Details (oben der angebliche Beitrag vom 16.05.2015, unten ein Originalbeitrag vom 21.05.2015)

Wenn man das Bild auf voller Größe ansieht, erkennt man beim oberen Beitrag, den Kosirog angeblich schon am 16.05.2015 geschrieben haben will, dass sich um die Buchstaben herum Pixel mit veränderten Farben befinden. Hierbei handelt es sich um eine Kantenglättung („Anti-Alias“), die Grafikprogramme vornehmen, wenn Text mit dem Programm in ein Bild eingefügt wird. Bei einem Originalscreenshot, der nur von einem Grafikprogramm gespeichert wird, tritt der Effekt nicht auf (unteres Halbbild).

Weiterhin erkennt man, dass Kosirog nicht die richtige Schriftart verwendet hat. Die meisten Buchstaben des in Schwarz geschriebenen Textes sehen zwar ähnlich aus, aber bei kleinen „a“ erkennt man eine deutliche Abweichung (Bild anklicken zum Vergrößern). Ebenfalls beobachtbar ist dies bei den kleinen „e“, wo der Mittelstrich an unterschiedlicher Höhe ansetzt.

Fakeshot von Nicolai Kosirog - Details (oben der angebliche Beitrag vom 16.05.2015, unten ein Originalbeitrag vom 21.05.2015)

Fakeshot von Nicolai Kosirog – Details (oben der angebliche Beitrag vom 16.05.2015, unten ein Originalbeitrag vom 21.05.2015) Schriftartfehler

Weiterhin fällt beim Namenszug „Nicolai Kosirog“ auf, dass die Schriftart oben eine andere ist als unten. Sie ist oben im Schnitt um 1 Pixel breiter. Dadurch haben die „N“ des Vornamens eine unterschiedliche Anzahl „Trepppenstufen“. Auch der „i“-Punkt über dem Nachnamen „Kosirog“ ist unterschiedlich. Im oberen Bild ist er 1 Pixel hoch, im unteren hingegen zwei.

Edit: Außerdem hat Kosirog wohl auch Probleme mit dem genauen Hinsehen. Wie man sieht, steht das Datum im Fakebeitrag oben etwas zu weit rechts (erkennbar an der senkrechten roten Linie):

kosirog-fakeshot-2b

Was hat Kosirog also getan, um zu dem angeblichen „Beweis“ zu kommen? Er hat sein Bild aus facebook kopiert, eingefügt und den ganzen Text mit der Hand in ein Grafikprogramm geschrieben. Leider hat er dabei nicht den richtigen Font erwischt und vergessen, das „Anti-Alias“ abzuschalten. So ein Pech, aber auch! Lieber Nicolai, wie ich bereits mehrfach schrieb: Du bist (rauchertypisch) nicht die allerhellste Kerze auf der Torte. Aber so plump muss man es doch auch nicht versuchen, oder? Oder willst Du uns nun den nächsten Screenshot zum Screenshot posten? Nicht wirklich, oder?

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Ronald Blumberg: Den „Studienfälschern“ auf der Spur

Ronald Blumberg, der bekannte Kampfraucher aus Radevormwald, wagt sich in die Welt der Wissenschaft. Für einen vor Jahren insolvent gegangenen Werkzeughändler ohne Wissenschaftsausbildung, nebenbei bemerkt, ein mutiges Unterfangen. Aber endlich kann der Mann „beweisen“, dass alle wissenschaftlichen Studien zum Thema „Gefährlichkeit von Rauchen und Passivrauchen“ Fälschungen sind. Dabei bedient sich der Mann eines bei Nikotinikern beliebten Tricks, der gerade bei intellektuell weniger gut beschlagenen Zeitgenossen gerne angewandt wird und von einer mental ähnlich gestrickten Zielgruppe auch gerne geglaubt wird. Diese Methode nennt sich „Übergeneralisierung“. Ein einfaches Strukturmuster liegt dieser Denkweise zugrunde: „Bei A war es also muss es auch bei B so sein!“.

Ronald Blumberg versucht Wissenschaftskritik

Ronald Blumberg versucht Wissenschaftskritik (Quelle)

Die Story in Kurzfassung: Zwei Fernsehjournalisten entwerfen mithilfe einiger Wissenschaftler eine Pseudostudie mit der sie „beweisen“,  dass Schokoladenkonsum schlank macht. Sie führen die Untersuchung, die auf einem durchaus plausiblen Studiendesign basiert, durch und mainpulieren die Ergebnisse dahingehend, dass „erwiesen“ ist, dass Schokoladenkonsum zur Gewichtsreduktion beitragen kann. Die Resultate werden in einem freien Medizinjournal im Internet veröffentlicht.

Und damit ist nun laut Blumberg erwiesen, dass alle anderen wissenschaftlichen Untersuchungen, besonders jene zur Gefährlichkeit von Tabakrauch, Fälschungen sein müssen.

Ronald Blumberg versucht Wissenschaftskritik

Ronald Blumberg versucht Wissenschaftskritik

OK, diese überaus schlichte Denkweise ist typisch für Blumberg. Um „Ronnie“ die Antwort auf obige Frage zu geben: Ronnie die Sensationstory beweist REIN GAR NICHTS.

Eine einzige Studie, die angeblich etwas „beweisen“ soll, ist nämlich absolut wertlos. Zumindest so lange sie nicht von der Wissenschaftswelt überprüft wurde. Bei der genannten Zeitschrift findet aber nicht einmal ein Peer review, also eine Überprüfung der Ergebnisse, durch unabhängige andere Wissenschaftler statt, bevor die Publikation raus geht. Dort kann man für 100$ jeden Unsinn ungeprüft publizieren.

Die Frage, wie das Vorhaben bei renommierten Publikationen ausgangen wäre, muss man eigentlich nicht stellen. Vermutlich wäre die „Studie“ dort glatt durchgefallen. Daher haben die Journalisten wohl zielgerichtet die Plattform  „imed“ ausgesucht. Auch bei „Google scholar“ gibt es übrigens keinen Hinweis auf die Stude, geschweige denn auf eine Überprüfung oder eine Folgestudie, welche die Ergebnisse der ersten verifizieren oder falsifizieren könnte.

Beim Thema Passivrauchen sieht die Studienlage übrigens ganz anders aus (Link zu Google scholar).

Insofern muss man den beiden Journalisten vorhalten, hier gezielt bestimmte Schwachstellen des Wissenschaftsbetriebes ausgenutzt zu haben. Denn schließlich wollten sie einen „aufrüttelnden“ Beitrag produzieren, der aber so sicher nicht verallegemeinerungsfähig ist. Es sei denn man ist rauchender ehemaliger Werkzeughändler ohne Hintergrundwissen was Wissenschaftlichkeit betrifft und sucht verkrampft nach Munition, um gegen den Nichtraucherschutrz zu stänkern.

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Parallelwelten

Die bekannten Hardcoreraucher in Nordrhein-Westfalen haben bekanntermaßen ein Problem mit den GRÜNEN. Denn diese haben sich erdreistet, zusammen mit ihrem Koalitionspartner SPD, vor einigen Jahren ein konsequentes Rauchverbot in der Gastronomie zu beschließen, was die Beliebtheit dieser Partei bei den bekannten Nikotinfanatikern nicht gerade gesteigert hat. In der Folge kam es insbesondere in den einschlägigen facebook-Foren und im restlichen Internet zu regelrechten Hassattacken und Beschimpfungsorgien gegen GRÜNE Politiker, die Partei und gegen Mitglieder der rot-grünen Landesregierung (Links). Hier exemplarisch der jüngste Hassthread aus der facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“:

"Raucher in Deutschland" bei facebook - Hass auf GRÜNE

„Raucher in Deutschland“ bei facebook – Hass auf GRÜNE

Aber die Nikotinabhängigen stehen mit ihrem Hass gegen die Ökos nicht alleine. Eine ganz andere Gruppe machte unlängst in NRW gegen die Landesregierung mobil und blies medienwirksam zum „Halali“. Man ahnt es, es waren die Grünröcke, die zur eigenen Freude gerne mal im Wald umherballern und neben der Hirschkuh auch schon mal den ansonsten sehr geschätzten Mitjäger erlegen. Denn am 1. April wurde unter der rot-grünen Landesregierung, namentlich Minister Johannes Remmel, ein neues Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Und dieses Regelwerk, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Jägerei „ökologisch“ umgestalten zu wollen, ist durchaus geeignet, manchem Waidmann den Spaß an der freien Ballerei in Wald und Flur zu vergällen. Daher ist es durchaus nicht uninteressant, die Nach- und Vorbeben dieses legislativen Aktes auf facebook zu bestaunen. Liebe Leser dieses Blogs, insbesondere wenn sie ein Stammgast sind, werden sie jetzt gleich ein paar sehr nette „Deja-vu“-Erlebnisse haben. Denn nicht nur Hardcoreraucher können rüpeln.

Kommen wir also zu einer Ausarbeitung von Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten des öffentlich Auftretens der Raucher- und der Jägerlobby…

Wie man weiß, ist der Nazivergleich bei Rauchern sehr beliebt. Hitler war nämlich Antiraucher. Dieser einfache Sachverhalt führt bei vielen Freunden von Lungenkrebs und Raucherbein, besonders wenn sie kognitiv nicht besonders stark situiert sind, zu der schlichten Erkenntnis, dass jeder Rauchgegner nun zwangsläufig auch ein Nazi sein muss. Jäger scheinen ebenfalls ähnlich mental eher einfach strukturiert zu sein. Ein Dieter Siedloff fällt auf mit einem abgewandelten Nazisymbol, welches hier aus Rechtsgründen  nur verpixelt gezeigt wird:

Jäger Dieter Siedloff mit Nazisymbolik

Jäger Dieter Siedloff mit Nazisymbolik (Quelle)

Auch einen anderen Bildtyp, den Herr Siedloff gerne anwendet, kennt man aus den einschlägigen Raucherforen. Diesen Typus nenne ich das „Meine Gegner-sind-alle-Arschlöcher-denn-sie-machen-mir-das-Leben-schwer!“-Bild. Ob Herr Siedloff die Aussage aber vielleicht nicht doch auf sich selbst bezogen wissen will, kann ich indes nicht eruieren.

Dieter Siedloff - Arschlöcher

Dieter Siedloff – Arschlöcher (ebd.)

Auch die ungeteilte Begeisterung für neue gesetzliche Regelungen, die die eigene Freiheit beschränken, wird deutlich anhand massiven physischen Unwohlseins, welches schriftlich oder per Zeichnung artikuliert wird:

NRW-Jäger mit Magenproblemen

NRW-Jäger mit Magenproblemen

Kleiner Tipp, liebe Jägerschaft: Magenprobleme, die gelegentlich zu Erbrechen führen, entstehen häufig durch zu fettes Essen. Öfter mal das Wildbret durch einen Salat oder eine kleine Pizza ersetzen!

Schräge Typen findet man nicht nur bei den Anhängern von Zigarette, Zigarre und Pfeife. Auch bei den Ballermännern und -frauen gibt es einige, deren Verhalten, vornehm formuliert, nicht ganz unauffällig ist. Ich habe es z. B. nie verstanden, warum Menschen überhaupt Freude an Waffen haben können. Mir assoziiert sich da immer ein zu klein gewachsenes Gemächte, zumindest beim männlichen Waffenfan. Einen solchen Waffennarren haben wir wohl in Gestalt eines Herrn Jürgen Rolke, der seine Schießprügel lieber nicht registrieren lassen möchte:

Jürgen Rolke - Ein echter Ballermann!

Jürgen Rolke – Ein echter Ballermann!

Ja, mit platten Sprüchen wird der eigenen Befindlichkeit Luft gemacht. Übrigens: Was Waffen in den Händen von Privatleuten zu suchen haben, habe ich nie verstanden.

Ein standardisierter Argumentationsstrang gegen das Rauchverbot beinhaltet bekanntermaßen die „Eigentums- und Freiheitsrechte“ der Wirte. „Der Wirt soll  entscheiden!“, so lautet das Credo. Und natürlich soll er, das steht unausgesprochen immer im Raum, FÜR das Rauchen entscheiden.

Auch dieses Argument von Eigentum und Freiheit haben die Jäger gnadenlos kopiert. In einem Song für den NRW-Minister Remmel heißt es:

YouTube-Song gegen GRÜNEN Minister Remmel

YouTube-Song gegen GRÜNEN Minister Remmel

(Quelle)

Dass Eigentum und individuelle Freiheit nicht unbeschränkt gelten, möge der Barde doch besser nochmal reflektieren. Und dass andere Rechtsgüter dem entgegenstehen könnten vielleicht auch. Warum er von „allgemeinem Wohl“ singt und doch nur die Pfründe von 0,3% der Bevölkerung meint, muss man nicht verstehen. Nach mir bekannten Studien hat sich das ökologische Gleichgewicht in jagdfreien Gebieten nachhaltig stabilisiert und z. B. Wildverbiss und andere negative ökologischen Folgen eines angeblich zu hohen Wildbestandes wurden nicht beaobchtet. Ob die Allgemeinheit nicht eher von einer Abschaffung der Jagd profitieren könnte, erscheint daher nicht abwegig anzunehmen.

Ähnlich schräg mit dem Allgemeinwohl argumentieren übrigens Raucher, wenn sie vortragen, dass Rauchverbote zum Anstieg von Gaststättenpleiten und damit zu mehr Arbeitslosigkeit führen würden. Das Allgemeinwohl wird vorgeschoben, weil man persönlich weiter rauchen bzw. im Wald herumballern will. Egoismus, der sich als Allgemeininteresse tarnt, ist allerdings sehr leicht durchschaubar.

Man könnte nebenbei bei der Sichtung der facebook-Foren der Jäger meinen, Extremraucher und Tierkiller bedienten sich aus den gleichen Quellen. Eine davon sind die „ruhrbarone“, ein antigrüner und tabakverliebter Blog auf dem GRÜNE Politiker gerne mal angeprangert werden:

Jürgen Rolke verlinkt zu denRuhrbaronen um GRÜNEN anzuprangern

Jürgen Rolke verlinkt zu den Ruhrbaronen um GRÜNE anzuprangern

Ein weiteres gemeinsames Element von Nikotinikern und Lusttötern ist, dass ideologische Hilfestellung auf dubiosen Blogseiten gesucht wird. Was für den Raucher „sott.net“ ist, ist für den grünberockten Ballerfan ein Blog wie „LawsGunsAndFreedom

Jürgen Rolke - Link zu Waffenseite

Jürgen Rolke – Link zu Waffenseite

Dort wird dann gegen Gegner mit den gleichen Begriffen gestänkert wie bei den Rauchern:

"Laws and  Guns"-Blog - Stänkern gegen "Realitätsferne Deppen"

„LawsGunsAndFreedom“-Blog – Stänkern gegen „Realitätsferne Deppen“

(Quelle)

Apropos „Realitätsferne“. Man könnte die realitätsfernen Sichtweisen von Hardcorerauchern und waffenvernarrter Jägerschaft noch lange fortsetzen. Aber wir wollen zum Ende kommen mit einem kleinen Quiz. Beide Gruppen bejubeln die Wahlniederlage der GRÜNEN in der Bremer Senatswahl vor kurzem. Preisfrage: Welches Bild ist aus der Rauchergruppe „Netzwerk Rauchen“ und welches aus der Gruppe „gegen das Jagdgesetz NRW

Raucher und Jäger gegen GRÜN

Raucher und Jäger gegen GRÜN

Na, kommen Sie drauf?

Nachtrag: Wer kennt sie nicht mehr, die bescheuerten Slogans der Raucherdemos wie „Hopp, hopp, hopp! Rauchverbot Stopp!“ und anderer Textbrei mehr? Ähnliches gibt ea auch in der Jägerschaft. Man demonstriert und skandiert ebenfalls dümmliche Parolen:

Link zu einem YouTube-Video

Was schöner ist als bei den Raucherdemos ist jedoch das Getröte aus den Jagdhörnern. Wenn man auf derlei Lärm steht. Klanglich haben die Nikotinfreaks also noch etwas Potenzial nach oben. Die Beleidigungen haben die Jägersleut aber auch schon drauf: „Dahinten läuft er, das Sackgesicht!“ (01:07) über den NRW-Umweltmister Remmel.

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Rauchen runiert die Zähne

Auf die negativen Auswirkungen des Rauchens habe ich hier im Blog dauernd verwiesen. Krebs, Herzinfarkt, COPD, Schlaganfall, auf das alles hat der „Genießer“ die große Chance. Aber Rauchen ruiniert auch die Zähne. Unsere Partnerseite „raucherdossiers“ hat dies thematisiert (Link). Und auch hier im Blog kann man sehen, wie „erotisch“ ein Rauchergebiss wirken kann (Link).

Aber jetzt kommt etwas, das sollten sie sich nur mit einer gehörigen mentalen Vorbereitung zu Gemüte führen. Es handelt sich um den im Blog hier auch bereits ausführlich gewürdigten Raucheraktivisten Heinz „Heiner“ Pilchner aus Bielefeld, der sich gerne anderen Rauchern auf facebook mitteilt und seine Ansichten zum Nichtraucherschutz regelmäßig mit deftigen Worten unterlegt.

Klicken sie auf den Link am Ende des Textes. Ich weise aber daraufhin, dass Sie den Link auf eigene Gefahr besuchen. Ich hafte nicht für Personen- oder Sachschäden an ihrem Körper oder Ihrem Eigentum.

Hier klicken!

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„Raucherkunst“ – Schmieren, collagieren und dichten für die Sucht

Raucher stellen ihre mehr oder weniger gut ausgeprägte Fähigkeit irgendwelche „Kunstwerke“ zu produzieren oft in den Dienst ihrer Sucht. Häufig werden (Mach)Werke aus dem Bereich der bildenden Kunst produziert. Denn zum Dichten reicht es oftmals nicht einmal aufgrund mangelnder Orthographiekenntnisse. Aber Photoshop zu bedienen bekommt man in der Regel hin. So versuchen diese verhinderten Künstler sich gegen den Nichtraucherschutz zu artikulieren, der ihnen die gewohnten Möglichkeiten ihrer Drogensucht nachzugehen in vielen öffentlichen Orten einschließlich der Gastronomie immer schwieriger bzw. ganz unmöglich macht. Gerne erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an den verhinderten „Künstler“ Volkwin Michlewski, der sich mit seinen ausgemacht schlecht gemachten Collagen in den Dienst von Raucherbein und Lungenkrebs  zu stellen suchte. Auch Uwe Knuth mit seiner ausgeprägt „kreativen“ Rechtschreibung ist noch nicht vergessen.

OK, ich gebe zu, ich verstehe rein gar nichts von Kunst. Hat mich auch nie interessiert. Aber ich verstehe etwas von Realität. Und daher kann ich wohl auch erkennen, wenn ein Kunstwerk eine vollkommen verzerrte Realität darzustellen sucht. Und wenn sich hinter der „Message“ des Werkes kompletter Bullshit verbirgt. So gerade geschehen wie bei einer Collage eines österreichischen „Kunstproduzenten“ namens Hans Karl Stöckl.

Herr Stöckl postet auf facebook, also da wo heute jeder präsent sein „muss“, sein vermutlich neuestes Machwerk. Eine am PC hergestellte Collage:

Irrationale Rauchercollage von Hans Karl Stöckl

Irrationale Rauchercollage von Hans Karl Stöckl

Das Machwerk des Herrn Stöckl habe ich natürlich aus Gründen des Urheberrechts unkenntlich gemacht. Denn auch dieser visuelle Bockmist genießt (vermutlich) den Schutz des Urhebergesetzes. Das Original findet man hier.

Auf dem Bild sieht man im Hintergrund eine Reihe extrem stark rauchender Fabrikschlote wie man sie heute höchstens noch aus chinesischen Industriestädten kennt. Davor schlängelt sich ein breiter Autostau in Richtung Horizont und alles wird umrahmt von einer gigantischen Müllhalde. Etwas rechts von der Bildmitte findet sich ein in Fraktur geschriebener Text: „Der Gesundheit zuliebe – Rauchen verboten“. Darauf fehlt eigentlich nur das Hakenkreuz. Denn auch Herr Stöckl weiß: „Hitler war auch Nichtraucher.“. Davon aber später mehr.

So, und was soll der ganze Mist? Klar, Herr Stöckl, der Erschaffer dieses bildlichen Unsinns hat, man ahnt es, ein Nikotinproblem. Und zwar ein schweres. Dies kann man beispielsweise hier sehen („Der Föhrärrr war bekanntläch auch ein milätantär Nächtrauchärrr.„) oder hier („Wie gesagt, es geht längst nicht mehr ums Rauchen !!!„) bzw. hier

Als die ersten Aufdrucke auf den Packungen erschienen, mit dem Wortlaut: Rauchen kann Ihre Gesundheit gefährden!“, habe ich eine Kolumne geschrieben mit dem Titel : „Nichtrauchen kann die Demokratie gefährden !“ (Quelle)

Warum dies so ist, legt Herr Stöckl leider nicht dar. Mehr von diesem typischen Raucherunsinn findet man allerdings auf seiner facebook-Präsenz.

Gehen wir zurück zu dem Bildchen des Herrn Stöckl. Wir kennen diese Art des Vortrages ja bereits zur Genüge: „Andere Dinge sind viel schlimmer als das Rauchen!“ Hier ist es die Umwelt-, namentlich die Luftverschmutzung. Und die muss ja laut Herrn Stöckl ungeheuerlich sein. Prüfen wir doch kurz nach. Ein einfaches Beispiel direkt hier aus der Nähe:

Die Luftqua­­li­tät in Baden-Württem­­berg hat sich in den vergan­­­ge­­­nen Jahren zwar deutlich verbessert: Zwischen 1994 und 2002 sanken die Emissionen bei Feinstaub – allein aus dem Verkehr – bereits um 43 %, bei den Stick­o­­xi­­­den um 36 %. (Quelle)

Und wenn es tatsächlich so wäre wie es auf dem Bildchen des Herrn Stöckl dargestellt, was hätte das mit dem Rauchen zu tun? Und wie sollte man damit das Rauchen rechtfertigen? Wäre es nicht dann sinnvoll, wenn es bereits überall so „stinkt wie Hulle“, als erstes jene Emmissionsquellen abzustellen, die vermeidbar und damit unnötig sind? Denn immerhin machen Industrieproduktion, Energieerzeugung und Individualverkehr, im Gegensatz zur Inhalation von verbranntem Pflanzenabfall, noch einigermaßen Sinn. Abgesehen davon, dass man in den vergangenen 50 Jahren jede Menge Techniken entwickelt hat, um die Schadwirkungen zu minimieren. Wir warten allerdings noch auf den Elektrostatikfilter oder den Abgaskatalysator für Zigaretten.

Fazit: im vorliegenden Fall hat wieder nur ein unheilbarer Nikotinist versucht, seine Probleme mit den allfälligen Qualmverboten in Worte bzw. Bilder zu übersetzen und dabei seine höchst egoistische, da suchtbedingte, Motivation leicht erkennbar für alle sichtbar dargestellt.

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Kai Schwarzer aus Köln: Von „Motherfucker“ über „Baumwollflücker“ bis „Sieg Heil!“

Kai Schwarzer aus Köln, ein weiterer aggressiver Raucheraktivist, der bereits früher  durch unsägliche Aussagen aufgefallen ist, macht wieder von sich reden. Während er früher schon mal gerne kranke Gewaltphantasien ins Netz stellte, wie er Mitgliedern von „pro rauchfrei“ z. B. ein Messer in den Bauch rammen würde und dieses mehrfach herumdrehen würde, damit diese unter unsäglichen Schmerzen sterben würden, ist jetzt vollkommen am Durchdrehen. Von Rassismus bis zur Naziparole hat der schwerst verhaltensauffällige Busfahrer und „Kampfraucher“ (Selbsteinschätzung des Herrn Schwarzer) aus Köln aktuell eine Menge Injurien im Programm: Der amerikanische Präsident Obama wird bei ihm mal eben zum „dämlichen Baumwollpflücker“. Denn schließlich ist der Mann von dunkler Hautfarbe und das muss für einen rassistischen Anwurf ausreichen. Und weil es so „schön“ ist und Hitler ja bekanntermaßen auch Rauchgegner war (was intellektuell minderbegabte Raucher regelmäßig zu kranken Hitlervergleichen animiert) muss Schwarzer auch noch einen Nazigruß über den Sender lassen:

Kai Schwarzer Sieg heil, Sieg heil, Sieg heil! (Quelle)

Kai Schwarzer aus Köln ruft

Kai Schwarzer aus Köln ruft „Sieg Heil!“

Nebenbei bemerkt unterfällt diese Äußerung dem §86 StGB. Alexander Jäger aus Aalen, übernehmen SIE! Und dass 2 Personen dies goutieren verwundert bei der facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ auch nicht wirklich. Beweis für den Vortrag des Herrn Kai Schwarzer aus Köln:

Kai Schwarzer aus Köln ruft

Kai Schwarzer aus Köln ruft „Sieg Heil!“

Ronald Blumberg aus Radevormwald, ein ebenfalls verhaltensauffälliger und aggressiver Raucher, der den entsprechenden facebook-Kanal moderiert, hat offenbar keine Probleme mit dem Gesagten. Es darf daher stehen bleiben.

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Vereinsziel Lungenkrebs (Teil I): Das „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“

In Deutschland kann jeder einen Verein gründen und sich im Rahmen der Vereinsarbeit für fast jedes denkbare Ziel einsetzen. Egal ob Sport-, Kultur-, Brauchtums-, Technik-, Förder- oder sonstiger Verein. Wer nicht gerade kriminelle Ziele verfolgt kann nach dem Vereinsrecht seine Zulassung beantragen und erhält sie dann i. d. R. auch.

Auch so abstruse Vereinsziele wie der eigene Frühtod gehen durch. Statt Kaninchen- eben Karzinomzüchterverein. Von dieser zweifelhaften „Freiheit“ machen unsere „Genussfreunde“ dann auch gerne Gebrauch. Wer allerdings vereinsmäßig für das Rauchen eintritt und sich damit für Lungenkrebs, Raucherbein und das sozialverträgliche Frühableben engagiert, muss dies besser unter einem Namen tun, der eben jene Assoziationen vermeidet, die man gemeinhin mit dem Rauchen in Verbindung bringt. Dinge wie Sucht, Krankheit und Tod sind daher bei der Namensgebung absolut tabu. Positiv besetzte Begriff sind „in“. Also nennen sich die kleinen, oft nur aus wenigen Mitgliedern bestehenden Nikotinistenvereine beispielsweise „Bund mündiger Bürger“, „Verein zur Bewahrung der bayerischen Wirtshauskultur“, „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ oder „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“. Die meisten dieser Vereinchen haben nur ein sehr kurzes Leben (wie auch ihre Gründer bzw. Mitglieder, denn es ist bekannt: „Raucher sterben früher“). Auf das sehr kurze Leben eines dieser Splittergrüppchens, genannt das „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“, wollen wir heute ein kurzes Schlaglicht werfen.

Nach meinen Recherchen dürfte das hier zu besprechende „Komitee“ nur eine Handvoll Mitglieder gehabt haben. Die meisten sind aus den einschlägigen Raucherforen bei facebook bekannt: Nicolai Kosirog, Gerald „Radi“ Rademacher, Manfred Engelhardt, Dr. Monika Müller-Klar, Aykut Egeli, Uwe Steinbach, Brigitte Königsfeld-Lemper, Jürgen Harder (Vorsitzender), Bodo Seitz, der Rechtschreibexperte Uwe Knuth.

Gegründet würde das Pro-Krebs-Grüppchen „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ am 3. August 2013 in Düsseldorf als Antwort auf das dort geltende strenge Nichtraucherschutzgesetz (Link):

Manfred Engelhardt: Als Aachener Sprecher der Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW darf ich für die Aachener Delegation festhalten, dass wir dieses Treffen und die darin erzielten Ergebnisse als durchaus fruchtbringend ansehen. Wir sind dabei! Gez. Manni Engelhardt – Rauchverbot | Rolling Stones Club Aachen / Stolberg

Ein Logo, wenn auch dilettantisch gemacht, war schnell entworfen:

Logo des "Komitees zur Wahrung der Bürgerrechte"

Logo des „Komitees zur Wahrung der Bürgerrechte“ (zum unverpixelten Original)

Welche Bürgerrechte genau diese Damen und Herren bewahren wollten, wurde nie öffentlich besprochen. Es ging immer nebulös um „Freiheiten“. Und einzig und alleine das „Recht“ und die „Freiheit“ immer und überall zu rauchen, war konkretisiert worden. Aber um mehr ging es diesen Herrschaften ja auch nie. Dafür wollte man politisch eintreten.

Welche Instrumente der öffentlichen Meinungsbildung wollte „das Komitee“ nutzen, um den Bürgerrechten, pardon, den Raucherrechten, zur Geltung zu verhelfen?

Nun, zum einen war dies das Standardinstrument der politischen Artikulation, nämlich die Demonstration. Hier regelmäßig als „Großdemo“ bezeichnet. Aber leider ging dieser Versuch (wie immer) komplett in die Hose. Denn zur „Großdemo gegen das Rauchverbot“ liefen, wie üblich, nur ein paar Dutzend Leute auf. Der „Pressesprecher“ Manfred Engelhardt beliebte daher zu vermelden:

Manfred Engelhardt: ..gestern fand unsere II. Demonstration hier in Aachen gegen das GRÜN/ROTE-TOTALRAUCHVERBOT in NRW statt. Die Demo-Teilnehmer-Zahl blieb weit unter unserer Erwartungshaltung zurück. Die Zusagen, die uns die Gastwirte und Gäste im Vorfeld gemacht haben, ließen uns auf die 15-fache Teilnehmerzahl hoffen.  (Quelle)

Der Versuch, öffentlich gegen den Nichtraucherschutz eine signifikante Anzahl Personen zu mobilieren, ging also glatt in die Hose. Dies erscheint auch logisch. Denn schließlich ist für Menschen, die nicht einmal den Weg zur Kneipentür beschwerdefrei zurücklegen können um dort zu rauchen, die Bewältigung einer 2 bis 3 km langen Demostrecke absolut illusorisch. Also blieb man gepflegt zuhause und trug den Protest wie üblich auf facebook vor.

Aber auch trotz dieser Pleite ließ Engelhardt nicht locker. Er droht gnadenlos Rache an:

Manfred Engelhardt: Mit sehr vielen Aktionen, die jetzt noch folgen werden, machen wir deutlich, dass wir weder vergeben noch vergessen werden.  (ebd.)

Oh, oh, da konnte man ja wirklich Angst bekommen, was Manni und seine Mannen noch aushecken wollten. Aber ich kann sie beruhigen, liebe Leser: Es kam, wie üblich, nichts. Oder nein, doch nicht ganz! Denn nach ca. einem weiteren Jahr folgte dann die zweite Demo. Und egal ob die erste „Großdemo“ eine Pleite war oder nicht, der nächste Aufmarsch der Lungenkrebsfreunde wurde wieder als „Großdemo“ deklariert. Denn wer meint, Raucher seien lernfähig, der irrt ganz gewaltig:

Manfred Engelhardt: : …am Freitag, den 09. Mai 2014, ab 16.00 Uhr, SPD-Unterbezirksbüro, Heinrichsallee 52, Aachen, findet mit einer Auftaktkundgebung unsere II. Großdemonstration gegen das totale GRÜN/ROTE-NRW-Rauchverbot hier in Aachen statt… (Quelle)

Dann gab es allerdings fast einen Eklat, weil die Stadt Aachen freundlich draufhin wies, dass bei der Abschlussveranstaltung in einer Kneipe (so viel zumThema „Großdemo“!) selbstverständlich das gesetzliche Rauchverbot gelten würde und man ggf. auch kontrollieren würde:

Gerald „Radi“ Rademacher: “OFFENER BRIEF an die Medien:

Aachener Stadtverwaltung setzt Veranstalter von Demonstration und Rock gegen
Rauchverbot unter Druck. Laut den Aussagen des Veranstalters der Demonstration gegen das Nichtraucherschutzgesetz und der Veranstaltung „Rock gegen Rauchverbot“ sowie den beigefügten Schriftsätzen, versucht die Stadtverwaltung in Aachen eine angemeldete und bereits genehmigte Demonstration und Versammlung nach Art. 8 des Grundgesetzes zu unterdrücken. Es wurden der Veranstalter, sowie auch eine beteiligte Wirtin, mit Androhungen so unter Druck gesetzt, dass letztendlich die Veranstaltung „Rock gegen Rauchverbot“ kurzfristig abgesagt werden musste. […]
(Quelle)

Der Unterzeichner Gerald Rademacher, ein ehemaliger Gastwirt und heutiger LKW-Fahrer, ist übrigens neben dem allseits bekannten Ronald Blumberg jener Hobbyjurist, der sich die denkwürdigen „Helmut-Partys“ ausgedacht hatte. Hier wurde unter konsequenter Nichtbeachtung aller rechtlichen Sachverhalte und juristischer Grundkenntnisse tatsächlich behauptet, dass man unter Berufung auf Art. 8 GG (Versammlungsfreiheit) in Kneipen trotz Nichtraucherschutzgesetz rauchen können soll. Auf diesen rechtlichen Bockmist bin ich hier im Blog regelmäßig eingegangen (Link).

Apropos „juristischer Bockmist“. Rademacher textete weiter im Namen des „Komitees“:

Gerald „Radi“ Rademacher: Es wird hier genauso verfahren, wie mitunter bei den sogenannten Helmut Partys schon mehrfach zu beobachten war, dass Wirte und Beteiligte einer Versammlung nach Art. 8 GG so eingeschüchtert werden, dass sie im Endeffekt klein beigeben und ihre Veranstaltung auflösen oder gar absagen. Es wurden in dem Zusammenhang schon mit hohen Bußgeldern und sogar mit Konzessionsentzug gedroht. Dies ist unseres Erachtens ein Eingriff in das Grundrecht, was diesen Behörden gar nicht zusteht. In diesem Zusammenhang erwägen wir eine Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft, wegen Eingriffs in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Hierzu verweisen wir auf § 21 VersG sowie auf § 344 StGB. (ebd.)

Was aus der Anzeige gegen die Stadt Aachen geworden, das wissen wohl nur die Götter. Ganz abgesehen davon, dass der rechtliche Hinweis der Stadt Aachen doch wohl recht nett gemeint war. Man hätte auch bei der „Helmut-Party“ aufkreuzen können und der Gastronomin ein fettes Bußgeld auferlegen können, weil in ihrem Etablissement gequarzt wird, dass es kracht. Dass selbiges wohl auch geplant war, zeigt die Absage der Veranstaltung. Offenbar hatte die Dame wohl keine Lust, dass dort Leute verbotswidrigerweise rauchen und sie dann später die Zeche zahlen darf. Auf jeden Fall fand die Veranstaltung „Rock gegen Bevormundung“ nicht statt. Aber egal, Manni und seine Freunde trommelten weiter:

Manfred Engelhardt: STATEMENT DES KOMITEES ZUR WAHRUNG DER BÜRGERRECHTE: Das Komitee gründete sich im September 2013. Es verfolgt den Zweck, die Rechte des Bürgers auf Selbstbestimmung in gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen zur Geltung zu bringen. Es wendet sich gegen politische Be­strebungen der Bevormundung einzelner Bürger, einzelner Ge­sellschaftszweige sowie gegen die damit einhergehende Einschränkung verfassungsrechtlich ge­schützter Freiheitsrechte. Zu diesem Zweck strebt das Komitee eine Ver­net­zung aller Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen an, die sich für die­selben Ziele einsetzen. Vorrangiges Ziel ist zur Zeit die Relativierung des per 1.5.2013 in Kraft getretenen Rauchverbots in Gaststätten und das  Einleiten eines diesbezüglichen Volksbegehrens zur Änderung des NiSchG NRW. Seit Januar 2014 ist das Komitee ein eingetragener Verein, womit die notwendigen organisatorischen und struk­tu­rellen Grundlagen geschaffen wurden, um eine Vernetzung verschiedener Interessensgruppen zu gewährleisten. (Quelle)

Eines muss man Herrn Engelhard bescheinigen. Die Heißluftpumpe lief damals auf Hochtouren. In schwülstiger Sprache unter Verwendung eines stark gewöhnungsbedürftigen Satzbaus trommelte der Mann aus Aachen für Lungenkrebs und Herzinfarkt. Allerdings war das Ergebnis, wie bereits erläutert, regelmäßig sehr mager:

1. Das geplante Volksbegehren gegen das NRW-Rauchverbot fand nicht statt. Zum einen aus Geldmangel, zum anderen weil sich die beteiligten Gruppen massiv zu bekriegen begannen (Link1, Link2, Link3, Link4). Hier findet sich der Abgesang unterzeichnet von unserem bekannten Nikotiniker Ronald Blumberg aus Radevormwald:

Ronald Blumberg:Betr.: Volksbegehren und „NRWgeniesst“

Seit Januar 2014 liegt das Volksbegehren „Nichtrauchen-Rauchen-Wahlfreiheit“ unter Führung von NRWgeniesst „mangels Mitteln“ offiziell auf Eis, bis irgendwann „nach dem Sommer“ …

Infolge einer Studie, deren Ergebnisse im Februar im kleinen internen Kreis bekannt gegeben wurden, gab es Ende Juni 2014 ein inoffizielles und vertrauliches Treffen von hochrangigen möglichen Sponsoren und potenziellen logistischen und organisatorischen Unterstützern. Dazu eingeladen wurden Detlef Petereit (für NRWgeniesst), Fr. Dr. Monika Müller-Klar (Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte, BfT), und Ronald Blumberg (für Bergische Bürger Initiative e.V.(BBI), und „Raucher in Deutschland“)

Unter anderem wurde klargestellt, daß das Volksbegehren von NRWgeniesst mit der bestehenden Zielgabe: „Rückkehr zu den Verhältnissen vor dem 01.05.13“ nicht mehr realistisch sei, und Unterstützung nur für ein komplett neu formuliertes Volksbegehren erfolgen könne. Auch sollte festgestellt werden, ob eine Kooperation der führenden Gruppen auf gleichgestellter Basis möglich ist.

Beidem hat Petereit zugestimmt, wenn auch widerwillig. Auf dieser Basis sollte dann dieser Tage die Abstimmung der Sponsoren erfolgen. Ein professioneller Plan zur logistischen Durchführung lag bereits vor. Über die entsprechenden finanziellen Mittel in beträchtlicher Höhe sollte nun befunden werden. Im Vorfeld der Abstimmung zeichnete sich bereits eine mehrheitliche Zustimmung ab.

Und dann geschah folgendes: Im Namen von NRWgeniesst haben Christoph Lövenich und Detlef Petereit, an der offiziellen Kontaktperson vorbei, einen Brief direkt an das Gremium der Sponsoren geschrieben, der unmittelbar vor deren endgültiger Abstimmung eintraf. In diesem zweiseitigen Brief führten Lövenich und Petereit u.a. an, daß sie nicht bereit seien auf „ihr“ Volksbegehren zu verzichten. Für sie käme nur dieses und kein anderes infrage. Zudem sei klar, daß NRWgeniesst organisatorisch am besten aufgestellt, und somit prädestiniert für die führende Rolle sei, wenn sie auch darauf verzichten würden die sogenannte „Leitfigur“ zu stellen.

Dieses Schreiben führte dazu, daß das Sponsorengremium das Projekt einhellig ad acta gelegt hat, […]

Wir, die wir alle für ein VB gekämpft haben, haben diese Entscheidung 2 Personen zu verdanken: Christoph Lövenich und Detlef Petereit, die aus Egomanie, Narzissmus, Eitelkeit, Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit, und wer weiß welch anderen Gründen noch, uns allen diese historische Chance genommen haben!

Mit weitreichenden und unabsehbaren Folgen auch für andere Bundesländer!
Im Sinne der öffentlichen Transparenz fühle ich mich verpflichtet, die Verhaltensweise von NRWgeniesst bekannt zu machen, obwohl die Gespräche vertraulich waren. Denn einen derartigen Skandal darf man nicht verheimlichen! Weitere Einzelheiten werden allerdings nicht bekannt gegeben!

Ronald Blumberg
Radevormwald, den 21.07.2014 (Quelle)

Ja, so sehen echte Gewinner aus! 😉

2. Die Schreiben, die an Politiker übergeben worden sein sollen dürften mittlerweile im Altpapier liegen. Wo sie, ehrlich gesagt, auch hingehören.

3. Eine „Petition“ gegen das Rauchverbot führte ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg. Wahrscheinlich weil bis auf ein paar Hardcoreraucher >99% der Menschen in NRW mit der rauchfreien Lösung sehr zufrieden sind. Aber immerhin haben die Leute um Manni E. ca. 66.000 Unterschriften erreicht, was in etwa 0,66% der erwachsenen Einwohner von NRW entspricht. Ein beispielloser Erfolg.

Besonders erheiternd ist auch folgende Einlassung des Komitees:

[…]In Bonn besteht außerdem eine enge Verbindung zu den Karnevalsverbänden.[…](ebd.)

Na dann, „Helau“ und „Alaaf“! Aber es bietet sich hier natürlich auch eine Chance, die Außenwirkung zu verbessern:  So wäre es doch schön, wenn sich die Leute vom „Komitee“ einfach jeder eine knallrote Pappnase aufsetzen würden und dann, wenn der „Zoch kütt“, auf einem Motivwagen beim Karneval Stimmung gegen das Rauchverbot in NRW machen würden. Dort auf dem Wagen dürften sie dann auch rauchen. Um die Stimmung auf den Siedepunkt zu treiben empfehle ich das Anstimmen des Liedes „Hoch auf dem nikotingelben Wagen, sitz ich beim Lungenkrebs vorn…“ (OK, das Versmaß stimmt nicht ganz, aber darüber wollen wir mal hinwegsehen.)

Seit einigen Monaten hört man fast nichts mehr vom „Komitee“. Ich gehe davon aus, dass dieses kleine Pro-Lungenkrebs-Grüppchen mittlerweile sanft entschlafen ist. Was ich auch nicht weiter als bedauerlich empfinde.

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„Helmut-Partys“: Mehr als dumm gelaufen für Blumberg, Rademacher & Co.

Schwerstabhängige Nikotiniker haben ein Problem: Wo kann man noch in der Kneipe rauchen, wenn es einen kompromisslosen Nichtraucherschutz gibt wie z. B. in Nordrhein-Westfalen? Gastronomen und die mit ihnen mehr oder weniger am gleichen Strang ziehenden Nikotinsüchtigen haben sich in der Vergangenheit dazu manch absonderliche Lösung ausgedacht. In Bayern beispielsweise, wo nach einem Volksentscheid bereits vor Jahren das Rauchen in der Gastronomie vollständig untersagt wurde, kam ein Wirt z. B. auf die „geniale“ Idee, das Rauchen als Kunstform zu deklarieren. Dort wurde dann jeden Abend eine Art „Liveperformance“ zelebriert, bei der dann die Gäste des Lokals zu Laienschauspielern ernannt wurden, der Gastraum als Bühne deklariert und allabendlich das Theaterstück „Leben vor dem Rauchverbot“ aufgeführt wurde. OK, die Begriffe „Leben“ und „Rauchen“ passen nicht wirklich zusammen, das aber nur am Rande.

Die Begründung für diese eigenwillge Kunstform war sehr bizarr: Das bayerische Nichtraucherschutzgesetz ließ als Ausnahme zu, dass wenn Rauchen zur Darbietung einer künstlerischen Leistung erforderlich sei, dies als Ausnahmetatbestand zum strengen Nichtraucherschutzgesetz zu gelten habe und daher gestattet sei. Das Amtsgericht in Memmingen, wo der Kneipier ansässig war, erteilte dieser Art der „Volkskunst“ allerdings eine klare Absage. Begründung: Es komme bei der Veranstaltung nur auf das Rauchen an, eine besondere Kunst sei nicht erkennbar.

Ähnlich Abstruses vollzog sich in Nordrhein-Westfalen, wo die Suchtraucher unter gleichen Problemen leiden wie ihre Kollegen unter dem weiß-blauen Himmel. Zwei besonders schräge Protagonisten des fortgeschrittenen Nikotinismus kamen dabei auf eine ähnlich geniale juristische Lösung. Ihr Ansatz ging in etwa so: Weil das Versammlungsrecht (v. a. Art. 8 GG) einen besonders hohen grundrechtlichen Schutz bereitstellt, müsste man, statt dem ordinären Beisammensein in einer verrauchten Kneipe, diese Zusammenkunft nur als „politische Versammlung gem. Art. 8 GG“ deklarieren und dürfte dann dort selbstverständlich auch rauchen, denn die Versammlung sei ja besonders „polizeifest“. So die Einlassungen der beiden Erfinder dieser Idee.

Diese beiden „Voll“juristen heißen Gerald Rademacher aus Düsseldorf (ein LKW-Fahrer und ehemaliger Gastwirt) und der hier im Blog bereits ausführlich besprochenen Ronald Blumberg (Link1 Link2), ein vor Jahren insolvent gegangener Werkzeughändler aus Radevormwald. Wie das Wort „voll“ im oben genannten Terminus „Volljurist“ in dem Zusammenhang zu interpretieren ist, überlasse ich der Leserschaft. Betitelt wurde dieser vollkommene juristische Dummfug dann als „Helmut-Party“ in Anlehnung an den bekanntetesten Kettenraucher der Republik, den Altkanzler Helmut-Schmidt, der ja auch überall rauchen darf. Über die juristische Schwachsinnigkeit dieses Konstruktes habe ich hier im Blog ausführlich referiert (Link) Dort kann man auch die hanebüchenen rechtlichen Einlassungen der Herren Rademacher und Blumberg nachlesen, die als Blidschrimausdrucke dokumentiert sind. Dem rechtlichen Einwand, dass das Versammlungsrecht zwar eine politische Versammlung umfassend schütze, dass dieser Schutz sich aber nicht auf das Begehen von Ordnungswidrigkeiten innerhalb der Versammlung (wie bspw. einem Verstoß gegen den Nichtraucherschutz) erstrecke, sind die beiden Hobbyverfassungsrechtler Blumberg und Rademacher übrigens nie wirksam entgegengetreten. Wie auch?

Auf einer Webseite des Herrn Rademacher konnten sich Gastronomen dazu den ganzen Blödsinn in Form einer Anleitung herunterladen. Und so kam es, wie es kommen musste. Einige Verzweifelte taten dies tatsächlich, veranstalteten eine „Helmut-Party“ und sahen sich prompt mit Besuchen der Ordnungsämter konfrontiert welche die Verstöße gegen das Rauchverbot zur Anzeige brachten. Die Behörden erließen Bußgeldbescheide, die Gastronomen gingen in Widerspruch, der wurde zurückgewiesen und anschließend ging es daher zum Gericht. Und, leider, leider, wollten sich die Gerichte in sämtlichen Verfahren der verqueren Rechtssicht der Herren Rademacher und Blumberg nicht anschließen. Hier ein Beispiel:

Das Ende der Helmut-Partys - Artikel der WAZ

Das Ende der Helmut-Partys – Artikel der WAZ

Die Gastronomen, die auf Rademacher und Blumberg hereingefallen waren, stehen nun mit Strafzahlungen von jeweils mehreren hundert Euro bei den öffentlichen Kassen in der Kreide und müssen diese berappen. Denn sonst droht die Zwangspfändung. So stellt mancher auch mal eben die Spendendose auf, wenn es aus eigener Kraft finanziell nicht reicht.

Kneipe "Mumms" in Solingen bettelt um Spendengelder

Kneipe „Mumms“ in Solingen bettelt um Spendengelder

(Quelle) Besonders auffällig ist, dass niemand derjenigen, die auf den juristischen Bockmist der Herren Rademacher und Blumberg hereingefallen sind, sich gegen diese zwei Hobbyjuristen wendet. Auch wenn formell natürlich kein Rechtsanspruch auf z. B. Schadenersatz besteht. Ein paar deftige Worte wären vermutlich die passende Antworte auf das dumme Geschwätz der beiden Hobbyjuristen gewesen. Denn schließlich haben diese beiden immer im Internet monatelang offensiv ihre Idee als absolut sicher und juristisch einwandfrei propagiert:

Gerald Rademacher aus Düsseldorf lädt zur "Helmut-Party"

Gerald Rademacher aus Düsseldorf lädt zur „Helmut-Party“

Sogar eine angebliche Stellungnahme eines „Anwalts“ wurde als Unbedenklichkeitsbescheinigung präsentiert. Leider fehlte darauf ein ganz kleine Kleinigkeit: Der anwaltliche Briefkopf anhand dessen der Autor dieses „Rechtsgutachtens“ identifizierbar gewesen wäre. Ganz abgesehen davon ist der angebliche „Anwalt“ nicht einmal in der Lage gewesen, die Abkürzung des Nichtraucherschutzgesetzes NRW („NiSchG NRW„) korrekt zu verwenden. Stattdessen nennt er es „NiRSchG.“ Als „Anwalt“ sollte man zudem schon wissen, dass Gesetzesabkürzungen in der deutschen Gerichtssprache keinen Punkt am Ende besitzen. Von den unzähligen schweren Interpunktions- und Formulierungsfehlern in dem Text einmal ganz abgesehen. Ich gehe daher davon aus, dass die angebliche „anwaltliche Stellungnahme“ von Blumberg oder Rademacher selbst verfasst wurde.

Derlei Irreführung würde, so sie zur Erlangung eines Vermögensvorteils diente, wohl glatt als Betrug qualifiziert werden. Ich würde, wäre ich den beiden Superjuristen Blumberg und Rademacher auf den Leim gegangen, ihnen ordentlich „Zunder geben“. Aber da tut sich offenbar wenig seitens der Geprellten. Fazit: So sind sie eben die Genussfreunde: Gegen Rauchgegner wird gepöbelt, dass es kracht. Aber die wahren Schuldigen aus den eigenen Reihen lässt man in Ruhe. Auch eine Art mit dem Problem umzugehen.

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Kai Schwarzer (Köln): Aggressive Pöbelei gegen Lehrer

Kai Schwarzer ist wieder ausgerastet. Der hochaggressive Raucheraktivist hat bekanntermaßen ein Problem mit Lehrern. Besonders wenn sie gegen das Rauchen auftreten. Dann flippt der Kölner Busfahrer regelrecht aus. An einem Tag muss der Mann vor Jahresfrist wie im Rausch an einem Vormittag ein halbes Dutzend E-Mails an meine Schule geschickt haben, in denen er sich über meine privaten rauch(er)kritischen Veröffentlichungen beschwert hat. Jetzt hat er einen Lehrerkollegen erwischt:

Kai Schwarzer: Ach das wollte ich doch noch erzählen: Heute nachmittag bin ich mit meinem Schulbus zur XXXX-YYYYY-Schule in Köln-ZZZZZZZZZZZZ gefahren, um dort meine Fahrgäste ab zu holen. Da ich 30 Minuten vor der Zeit da war, habe ich mir auf dem Schulbusparkplatz eine Zigarrette angezündet. Aufeinmal kam der Schulleiter dieser Anstalt daher und brüllte in einem richtigen Kommandoton:“Auf der Stelle machen Sie Ihre Zigarrette aus sonst zeige ich Sie an! Das kostet Sie dann 2000€ Geldstrafe.“ Das war für mich der Beweis dafür, dass man um Pauker (Lehrer) zu werden wohl den absoluten Sockenschuss haben muss. Anscheinend ist das in diesem Berufsstand eine unverzichtbare Einstellungsvorraussetzung!

Aber Kai hat noch nicht fertig:

Kai Schwarzer: Ob er die Befugnis hat weiss ich nicht. Auf jedenfall bin ich mit Sicherheit volljährig, ansonsten dürfte ich nicht als Schulbusfahrer arbeiten. Aber wie gesagt, dieser Berufsstand muss durchgängig bekloppt sein! Das beweist ja auch ein versoffenes Schwein aus Rheinland-Pfalz, der wohl vielen bekannt sein dürfte und als Lehrer tätig ist.

Man ahnt es, jetzt kocht Kai regelrecht über. Denn nachdem Hans-Joachim Schanz ihm erklärt hat, dass man dem Schulleiter doch ruhig „eine einschenken“ dürfe, hat Kai sein Stichwort gefunden:

Kai Schwarzer: Eine einschänkein ist grundsätzlich eine Gute Idee, nur waren da zu viele Zeugen. Aber ich habe sein Autokennzeichen. Vielleicht gelingt es mir ja heraus zu finden, wo der Arsch wohnt und dann unterhalte ich mich einmal mit dem.

(Quelle für die durch Kai Schwarzer ausgebrachten Beleidigungen) Was mir Sorgen macht: Der Mann fährt hauptberuflich u. a. Schüler. Dies impliziert als Grundvoraussetzung ein besonders hohes Verantwortungsbewusstsein, Ruhe und Zurückhaltung. Gerade im Straßenverkehr haben aggressive Personen nichts zu suchen. Von Kai Schwarzer sind jedoch seine verbalen Ausraster und seine öffentlich vorgetragenen Gewaltphantasien u. a. in meinem Blog gut dokumentiert, z. B.in diesen Artikeln:

Personen wie Kai Schwarzer, bei denen jederzeit mit extremen Aggressionen zu rechnen ist, gehören nicht hinter das Volant eines Busses. Definitiv nicht. Die Schulleitung der von Schwarzer angefahrenen Schule vor deren Toren er seinen Ausraster hatte, habe ich jedenfalls über die von Schwarzer ausgebrachten Beleidigungen informiert. Ich hoffe, dass diese das Busunternehmen kontaktiert, für das Kai hinter dem Lenkrad sitzt und Herr Schwarzer demnächst wieder Bus fährt. Aber weiter hinten im Fahrgastraum und nicht hinter dem Lenkrad.

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Nachruf

Ein Beitrag von Destruxol

Der Bildschirm zeigt eine waagrechte Linie, begleitet von einem langgezogenen Piepton und dem betroffenen Kopfschütteln des Notarztes. Der Patient zeigt keine Herz- und Hirnaktivitäten mehr. Tot, aus, vorbei. „Wären wir eher gerufen worden, hätten wir vielleicht noch etwas machen können.“ wird der Notarzt noch sagen, bevor er seinen Koffer ins Auto lädt und abfährt. 2 Tage später steht die Todesanzeige in der Zeitung.

Wir trauern um das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e. V."

Wir trauern um das „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e. V.“ – Möge es in Frieden ruhen!

Das Leben des Komitees, es war kurz und erfüllt. Gegründet im August 2013, der Hochzeit des Raucherwiderstands, war es ein angesehenes Mitglied im Reigen der Rauchervereine.

Zentrales Organ des Komitees waren dabei die sogenannten «Pressemitteilungen». Davon hat das Komitee während seiner kurzen Schaffenszeit von 16 Monaten immerhin 9 (!) Stück auf die Homepage und auf Facebook gestellt, aber tatsächlich in der Presse abgedruckt wurden sie nie. Verantwortlich für die Schriftstücke waren die sogenannten Presseräte, die dieser Aufgabe allerdings im Juni 2014 das letzte Mal nachgekommen sind.

Dabei hat das Komitee noch viel mehr zu bieten. Im September 2014 waren es vorrangig die Mitglieder des Komitees, die in einem organisierten Mini-Shitstorm gegen das Volksbegehren von NRW-Genießt hetzten und es damit schließlich zu Fall brachten. Auch hier vergeblich. Die Medien berichteten zwar über den Niedergang des Volksbegehrens, aber würdigten die Leistung des Komitees dabei mit keiner Silbe. Für uns Nichtraucherschützer unverständlich!

Auch bei den Demonstrationen war das Komitee stets bemüht, die Ziele im Wesentlichen zu erreichen. Erinnern wir uns an den ersten Demoaufruf zur «Landesweiten Zentraldemo» am 14. September 2013 in Düsseldorf. Das Ziel von 10.000 Demonstranten wurde zwar klar verfehlt, aber wenigstens war die Demo nicht so schlecht besucht wie die beiden letzten Veranstaltungen des Komitees im Mai 2014. Wobei bei der verpatzten Wahlveranstaltung im Brückenforum Bonn immerhin das Komitee vom Bonner General-Anzeiger als Mitveranstalter erwähnt wurde!

Und so sitze ich vor dem PC und frage mich, wie wohl in Zukunft ohne Komitee sein wird? Es ist schwer vorstellbar. Aber wenn ich die Homepage besuche, dann tauche ich ein in die gute alte Zeit. Der Kalender zeigt noch immer die letzten 3 Monate des Jahres 2014, ganz so, als wäre der tragische Tod des Komitees niemals eingetreten. Ich lese die Ankündigung, dass man für das Jahr 2014 noch Konzerte in Düsseldorf und NRW plant und freue mich sogar darauf, obgleich mir auch schmerzlich bewusst ist, dass es diese Konzerte nicht geben wird.

Weniger schön dagegen der Anblick der verlassenen Facebookgruppe des Komitees. Während man hier früher feingeschliffene Pressemitteilungen und anregende Diskussionen gegen das Rauchverbot lesen konnte, wird die Gruppe nun von abgestürzten Gestalten bevölkert, denen das Ende des Komitees arg zugesetzt hat. Ein kümmerliches Individium sticht dabei besonders ins Auge.

screenshot

Bekleidete es zu Lebzeiten des Komitees noch angesehene Ämter und durfte dessen Verlautbarungen schreiben, vergeudet es nun seine mageren Schreibkünste damit, Lügengeschichten über Nichtraucherschützer zu erfinden und diese auf pseudosatirischen Facebookseiten zu teilen.

Mit dem Gefühl des Fremdschämens wende ich mich ab. Möge das Komitee im Limbus der Rauchervereine freundlich aufgenommen werden und seine Mitglieder wieder eine sinnvollere Beschäftigung finden.

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„Netzwerk Rauchen“ und der Kabarettist Wilfried Schmickler: „Hirnverbrannter Schwachsinn“ als solcher erkannt

Das „Netzwerk Rauchen“ hat sich mal wieder bis auf die Knochen blamiert: Der Kabarettist Wilfried Schmickler hat offenbar die Webseite dieses aggressiven Splittergrüppchens entdeckt und eine ziemlich böse Abhandlung darüber als Podcast gesprochen:

http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr2/audiowilfriedschmicklerrauchenevwdrkabarett100-audioplayer.html

Insbesondere ereifert sich Schmickler über Äußerungen des „Hetzwerkes“, nach welchen Raucher als „systematisch ausgegrenzte Bevölkerungsgruppe“ dargestellt werden, denen man nun auch noch die „letzten Rechte“ absprechen will. Damit ist, das weiß jeder, der die kruden Veröffentlichungen dieses aggressiven Nikotinkernetzwerkes kennt, zuvorderst das Recht auf einen frühen elenden Lungenkrebstod gemeint.

Insbesondere ereifert sich Schmickler daüber, dass die versprengte Nikotinistengruppe des Wormser Memoirenschreibers Michael Löb den Terminus „Krieg gegen Raucher“ verwendet:

Wilfried Schmickler: „Ich bin ja selbst auch Raucher, aber wenn ich so einen hirnverbrannten Schwachsinn lese, dann bleibt selbst mir die Luft weg.“

OK, das ist nicht nett. Aber wer die Veröffentlichungen von Löb und seinen Rauchgenossen kennt, weiß, dass die Aussage „hirnverbrannter Schwachsinn“ eher untertrieben ist. Löb muss nun also gegenhalten. Und, man ahnt es fast, dabei kommt noch mehr „hirnverbrannter Schwachsinn“ heraus, wenn Löb neuerlich das Fähnchen „Rauchen ist Freiheit!!!“ schwingt:

Michael Löb: Unsere klare Forderung: Es darf keine Einschränkung der persönlichen Freiheit geben. Jede Einschränkung der Freiheit ist eine Form der Gewalt.

Der Mann hat in der Tat ein schweres Problem mit dem logischen Denken. Denn es ist schon etwas eigenartig, dass er Regeln, die das Zusammenleben von Menschen in Zivigesellschaften gestalten, als „eine Form der Gewalt“ bezeichnet. Denn damit wäre jedes Gesetz, das die Freiheit des Menschen einschränkt (und das tut nolens volens jedes Gesetz) eine Form von Gewalt.

Besonders abstrus ist dabei, dass Löb von Hause aus Jurist ist, es also eigentlich besser wissen sollte. Denn dort wo Gesetze fehlen, die Freiheit der perversen Lesart des Lungenkrebsfreundes aus Worms (der Gegner auch schon mal „freiheitsliebend“ mit Strafanzeigen angreift, wenn ihm eine Karikatur seiner Person nicht gefällt) also maximiert sein müsste, greift genau die Gewalt in Form des „Rechtes des Stärkeren“ durch und macht alle zivilgesellschaftlichen Normierungen obsolet. Diese Distanzierung von rechtsstaatlichen und zivilgesellschaftlichen Sichtweisen mag erklären, warum er heute nicht den Beruf des Juristen ausübt, den er einst erlernte, sondern sich als freiberuflicher Memoirenschreiber verdingt. Wer so ein offenkundiges Problem mit Normen hat, sollte vielleicht besser nicht als Teil der Rechtspflege auftreten.

Ganz abgesehen davon, dass der Chef des Nikotinikervereins aus Worms immer noch nicht verstanden hat, dass die Freiheitsrechte des einen dort enden wo er in die Rechte anderer einzugreifen beginnt. Für den Kettenraucher Adolfs, dessen Fall nun vor dem LG Düsseldorf neu verhandelt werden muss, bedeutet dies, dass eben dieses Gericht feststellen muss, inwieweit der Gestank, den er unzweifelhaft produziert in die Rechte seiner Mitbewohner eingreift. Darüber Beweis zu erheben wird der Kerngegenstand des neuen Verfahrens von Adolfs gegen seine Vermieterin sein.

Und weiter geht der „hirnverbrannte Schwachsinn“ des Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“:

Michael Löb:Allein die einzelne Person kann über ihr Selbsteigentum bestimmen. Allein der Eigentümer einer Sache, so etwa einer Gastwirtschaft, einer Wohnung, kann darüber befinden wie mit ihr zu verfahren ist, wer sich darin aufhält, was er dort tun darf. Eine durch Vertrag überlassene Sache steht dem Eigentum gleich, der Mieter hat ein Besitzrecht.

Die perverse Sichtweise eines Verfechters des unbeschränkten nikotingesteuerten Egoismus würde ich sagen. Wenn jeder mit seiner Mietwohnung machen könnte, was er wollte, würde es wohl keinen Menschen geben, der noch irgendwie Wohnraum vermieten würde. Denn jeder Vermieter sähe sich dem Risiko ausgesetzt, dass der Mieter die Wohnung demoliert, ausräumt, die Bude abfackelt oder sonstwie unbrauchbar macht und damit das Eigentum der Vermieters beschädigt oder zerstört. Alles im Sinne der maximierten Freiheit, versteht sich.

Löb scheint nicht zu merken, was für einen, ich zitiere Herrn Schmickler, „hirnverbrannten Schwachsinn“ er da schreibt. Aber diese kranke Ideologie ist seitens des Netzwerk Rauchen gut bekannt: Hemmungsloser, ungezügelter Egoismus für das vermeintliche Recht auf den frühen Nikotintod. Rücksichtnahme auf andere? Fuck YOU! „Wir wollen rauchen bis zum Tod!“, das dürfte alles sein, was diese Raucherradikalinskis umtreibt.

Michael Löb: Wir also treten radikal ein für die Freiheit. (Zur Quelle dieses „hirnverbrannten Schwachsinns“)

Eines muss man Löb lassen: Für einen Schenkelklopfer reicht es bei ihm immer. „Freiheit“? Ein schlechter Witz. „Wir treten ein für Nikotinsucht, Schwerstabhängigkeit, Morbidität und Tod!“ Das ist, was auf dem nikotingelben Fähnlein des „Netzwerk Rauchen“ steht. „Freiheit“ ist diesen Leuten sowas von sch….egal.

Fazit: Ein Rechtfertigungsversuch, der glatt in die Hose ging. Wie alles, was Löb und seine hochaggressive Truppe jemals angepackt haben. Aber durchaus einen Lacher wert.

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