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Peter Brucha – Ein Tabakpöbler flippt aus

Zur Zeit betritt ein Raucherrüpel nach dem anderen die Bühne und übt sich darin, was man auf Neusprech „Cybermobbing“ nennt: Dem gezielten Diffamieren, Herabwürdigen und Beleidigen unliebsamer Meinungsgegner im Internet.

Nach unseren geschätzten Herren Werner Niedermeier, Alexander Jäger und Heikki Ott aus dem Forum des bekannten „Netzwerk Rauchen“, die sich bereits durch ein gutes Fundament an Mobbing-Fähigkeiten ins Gespräch gebracht haben, haben wir nun „ungefragt.com“ vorzustellen. Auch dieser Blogger ist ein Mensch, der die relative Anonymität des Internets dazu nutzt, um seine geballten Schmähungen gegen Nichtraucherschützer und Andersdenkende in die Welt hinaus  zu blasen. Hören wir ihm dabei doch ein wenig zu:

Im bekannten Qualmforum des sog. „Netzwerk Rauchen“ hat dieser bis dahin noch anonyme User „ungefragt.com“ seit einigen Tagen ein Gastspiel gestartet um sein Blog nachhaltig zu bewerben. Denn solche Leute wie „ungefragt.com“ zieht es immer wieder mit Macht auf jede erreichbare Bühne, wobei er augenfällig immer auf der Suche nach Beifallklatschern ist. Und bei den „Netzwerkern“ darf er seine Schmähtexte gerne abladen, findet er doch ein äußerst bereitwilliges Publikum. Lassen wir also sprechen und sehen, was er uns mitzuteilen hat:

brucha0

Nun, man muss schon sehr viel Nikotin inhalieren um so einen vollkommenen Blödsinn zu verzapfen. Herr „ungefragt.com“ hat damit aber offenbar keine Probleme. Das Blog, das er unter dem URL „ungefragt.com“ betreibt, bietet übrigens noch mehr dieses ungemein eloquenten und differenzierten hochgeistigen Schreibstils.

Wer ist nun dieser Herr „ungefragt.com“ genau? Nun, diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten wie es scheint. Herr „ungefragt.com“ gibt sich nämlich alle Mühe, die Urheberschaft seiner erschreckend primitiven Hasstexte zu verschleiern. Leider sind seine Kenntnisse was Informationstechnik betrifft nicht annähernd so groß wie sein Mundwerk. Deshalb ist es 2 Usern aus unserem Forum und mir relativ schnell gelungen, allerhand über Herrn „ungefragt.com“ zu ermitteln.

Fangen wir von vorne an. Wer http://ungefragt.com aufruft und auf diesem Blog nach einem Impressum sucht, tut dies vergebens. Der Betreiber hat augenscheinlich kein Interesse, seine Identität preiszugeben. Dies ist angesichts der vielen rechtswidrigen, beleidigenden und bedenklichen Inhalte auf seiner Webpräsenz auch durchaus verständlich. Da möchte man(n) lieber nicht für geradestehen, denn das kann teuer werden. Bedauerlicherweise (zumindest für ihn) macht dieser Mensch, wie alle Menschen, Fehler. Und davon eine ganze Menge.

Der erste dieser Fehler ist, dass „ungefragt.com“ auf seinem Blog ziemlich schnell klar macht, dass er Österreicher und darüber hinaus nicht gewillt ist, sich an Gesetze zu halten. So erläutert er lang und breit, was man zu tun hat, um nicht für seine netzmedialen Ausraster  zur Verantwortung gezogen zu werden. Hier ein kleiner Auszug seiner „Anleitung zur Verdunkelung der eigenen Identität“ im WWW:

Wenn Sie aber zwar (u.a. auch!) österreichischer Staatsbürger sind, aber in zB Thailand leben und auf einer *.com Domaine die auf einem Singapur-Server liegt, ein Blog betreiben wird es doch ziemlich schwer werden Sie unter österreichische Rechtshoheit zu stopfen, bloß weil Sie auf Deutsch schreiben.
http://ungefragt.com/?page_id=464

Des Weiteren verwendet der Autor typisch österreichische Vokabeln („Plastiksackerl“) und hat in der Kopfzeile seines Blogs einen Bezug auf die österreichische Tageszeitung „Die Presse“.

austria

Wir halten fest: Der Macher des „ungefragt.com“-Blogs kommt mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit aus Österreich.

Da Menschen wie dieser höchst extrovertierte Blogautor dafür bekannt sind, dass sie zwar einerseits anonym bleiben wollen andererseits aber für „ihr Werk“ Bewunderung bei anderen einheimsen wollen, bedienen sie sich in aller Regel bei den Plattformen, die sie im Web 2.0 beackern, immer des gleichen Pseudonyms. Sie leben daher mit einer Art zweiten Identität die unabhängig von ihrer Hauptidentität in den Tiefen des WWW existieren kann. Daher durchforsten wir nun die großen sozialen Netzwerke nach „ungefragt“, und werden bei „facebook“ schnell fündig. Dort postet ein User unter dem Alias „ungefragt nidor“.

ungefragt-nidor-url

Dieser betreibt erkennbar auch die Domain, über die wir hier ermitteln: „ungefragt.com“.

Ein weiterer User namens „Peter Brucha“ postet dazu in vollkommen gleicher Art, Weise und Diktion. Und das nur 3 Minuten später. Also fast die gleiche Zeit, die man benötigt, sich auszuloggen, den Router kurz abzuschalten um eine neue IP-Adresse zu erhalten und sich wieder bei facebook anzumelden. Und genau jetzt begeht er den entscheidenden Fehler, denn er führt seine beiden Identitäten auf dem gleichen Parkett zusammen und lässt sie quasi gemeinsam tanzen:

ungefragt-nidor-brucha

Auffällig ist bei beiden Schreibern auf den ersten Blick die exzessive Verwendung von Großbuchstaben, der hochagressive Ton, der Abstand zwischen „@“ und dem dem folgenden Text, der Doppelpunkt vor seiner Tirade, die fehlerhafte Zeichensetzung und die „Message“. „Fuck you!“ könnte man die wohl kurz und prägnant beschreiben.

Wir halten weiter fest: Sowohl „ungefragt nidor“ als auch „Peter Brucha“ posten im gleichen Stil die gleichen Inhalte bei „facebook“.

Wir vermuten daher aufgrund der auffälligen Übereinstimmungen, dass beide die selbe Person sind. Dieser Vermutung wollen wir anschließend weiter nachgehen und ermitteln mehr zu „Peter Brucha“. Denn nun sollte man nach dem Namen „Peter Brucha“ eine beliebige Suchmaschine anwerfen und man wird erstaunliches an Material in ungeahnter Menge zutage fördern. Wir benutzten für unsere Nachforschungen Google.

Zu diesem Herrn Brucha nur so viel: Herr Brucha ist in allerlei Aktivitäten, darunter einige in verschiedenen rechtlichen Grauzonen, verwickelt. Sein Haupttätigkeitsfeld ist erkennbar das Betreiben von in Deutschland illegalen Wettspielen im Internet. Nebenbei widmet er sich als Laiendarsteller der Schauspielkunst. Er betreibt darüber hinaus eine eigene Webseite unter dem URL „peterbrucha.com„, die als Einstieg und Verteiler in diverse von ihm betriebene Glücksspielseiten, seine eigenen privaten Seiten, seinen Versuch als Schauspieler zu brillieren etc. etc. dient. Es handelt sich um ein buntes Sammelsurium an Dingen, denen dieser Herr Brucha nachgeht, und die sehr fern voneinander liegen. Davon später mehr.

Wie bei jeder Webseite kann man auch für Bruchas Präsenz die whois-Funktion nutzen um den Seitenverantwortlichen zu ermitteln. Z. B. hier: WHOIS-Link zu peterbrucha.com.

Man erhält folgende Information:

[…]
Please note: the registrant of the domain name is specified
in the „registrant“ field. In most cases, GoDaddy.com, Inc.
is not the registrant of domain names listed in this database.Registrant:
ZeroZeroMax IBCRegistered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: PETERBRUCHA.COM
[…]

Dies bedeutet, dass Herr Brucha seine Domäne nicht unter seinem eigenen Namen registriert hat, sondern sie über einen Anonymisierungsdienst in den USA (http://www.godaddy.com) laufen lässt. Welchen Sinn das aber haben soll, wenn er durch seinen Namen in der Domain zweifelsfrei zu erkennen ist, das bleibt sein ewiges Geheimnis. Uns macht es jedenfalls die Arbeit wesentlich leichter.

Führt man dann die gleiche WHOIS-Abfrage für die Domain „http://ungefragt.com“ aus, erhält man zur allseitigen Überraschung:

[…]
Registrant:
Domains by Proxy, Inc.Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: UNGEFRAGT.COM
[…]

Bingo! Wieder kommt der gleiche Anonymisierungsdienst ins Spiel. Und hier macht er durchaus Sinn, denn der Autor von „ungefragt.com“ möchte sich ja nicht der Verantwortung für seine vorgebrachten Diffamierungen und Beleidigungen stellen.

Halten wir fest: Sowohl Bruchas Privatseite als auch der anonyme Blog „ungefragt.com“ benutzen also den selben sehr exotischen Server- und Anonymisierungsdienst außerhalb der europäischen Rechtsordnung. Wir halten weiter fest: Besonders schlau ist Herr Brucha dann wohl doch nicht.

Wir stellen fest: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit steht hinter „ungefragt.com“ die Person „Peter Brucha“.

Wenden wir uns nun dem brisanten Teil dieser Person Brucha zu, dem Anbieten von sog. „Verlosungen“ im Internet. Dies hat zwar mit unserer Beweisführung vordergründig nichts zu tun, eröffnet uns jedoch die Möglichkeit, mehr Texte von Brucha zu erhalten um diese später mit „ungefragt.com“ nach gemeinsamen Merkmalen durchforsten zu können.

Herr Brucha betreibt eine Unzahl von Domains im WWW, die aber meistens mit seiner diesbezüglichen Hauptseite in Verbindung stehen. Es ist dies die Seite http://www.quaevs.com. Die Verbindung zwischen Brucha und der Firma QUAEVS ist auch schnell gefunden:

quaevs-brucha

Die Seite von QUAEVS hat zwar keinen Inhalt sondern nur eine Startseite, diese verweist aber auf die Seite http://www.privatlotto.net . Und dort sieht man, mit was Herr Brucha sich in diesen Zusammenhang beschäftigt. Es handelt sich um Internetgewinnspiele, genauer gesagt um Glücksspiele, die nach deutschem Recht den Straftabestand des Verbotenen Glücksspiels(§284 StGB) erfüllen, da Herrn Brucha zur Veranstaltung derselben keine staatliche Genehmigung vorliegt. In Österreich, dem Herkunftsland von Brucha, stellen diese Verlosungen dagegen nach herrschender Meinung keinen Straftatbestand dar, wenn sie nicht in Betrugsabsicht durchgeführt werden. Zu Bruchas diesbezüglichen Aktivitäten gibt es einen interessanten Bericht des ORF:

Wer sich also diesen Bericht des ORF über die eigenwilligen Geschäftspraktiken des Herrn Brucha ansehen mag (tnx to „pollux“ for providing the link!): ab 7:54 geht es um einen Verloser namens „Peter B.“. Zitat des Senders: „…wir sind einem Abzocker auf die Spur gekommen…

youtube_brucha_abzocke

Gehen wir zurück zu Bruchas Webseite „privatlotto.net“. Wer möchte, kann dann auch auf dieser Seite den Menüpunkt „Über uns“ > „Was ist privatlotto.net?“ aufrufen. Dort findet er die begeisterte Zuschrift eines „K. Otis Hill“.

kotishill1

Wenn man nun anschließend Google nach diesem Herrn „K. Otis Hill“ befragt, stößt man auf Raucherhetze vom Allerfeinsten: Link  Link  Link

Und dass „K. Otis Hill“ identisch ist mit Peter Brucha, kann man hier sehen. In seinem „Schauspielforum“ postet Brucha als „K. Otis Hill“ über sein neues Hobby:

kotishill2

Zurück zu Bruchas „QUAEVS“ bzw. „privatlotto.net“: Wenn man mal wieder WHOIS für privatlotto.net bemüht, was findet man dann???? ….Wieder „Bingo“!

[…]
Registrant:Registered through: GoDaddy.com, Inc. (http://www.godaddy.com)
Domain Name: PRIVATLOTTO.NET
[…]

Willkommen (mal wieder!) bei godaddy.com, dem bei Herrn Brucha überaus beliebten Anonymisierungsdienst aus den USA!

Bruchas besonderes Steckenpferd sind, wie er oben selbst einräumt, so genannte „Hausverlosungen“. Da scheint er wirklich eine „große Nummer“ zu sein. Sein Eintrag bei YASNI.DE sagt mehr als man wissen will:

brucha1

Bei dieser eigenartigen Spielart des Glücksspiels setzen Teilnehmer Geldbeträge in zwei- bis dreistelliger Eurohöhe ein (nach unseren Ermittlungen zwischen 99,- und 175,- Euro) und beteiligen sich dabei an der Verlosung von Immobilien, die meistens in Spanien (sog. „Fincaverlosungen“) oder anderswo im Ausland liegen. Aber auch andere Dinge wie teure Autos, teure Uhren oder sogar eine amerikanische „Greencard“ nebst üppigem „Starterpackage“ kamen angeblich schon zur Verlosung. Genau nachprüfen kann das keiner, denn die Webseiten der Verloser im Internet lassen nie erkennen, wer denn nun der genaue Gewinner der Verlosung ist.

Ein weiteres Problem für den potenziellen Gewinner ist, dass es u. U. mehrere Monate bzw. Jahre dauern kann, bis alle Lose verkauft sind. Denn erst dann startet die angebliche „Ziehung“. Die Gewinnchance liegt bei diesen Aktionen (wenn die Lotterie keine Betrugsveranstaltung ist, was nach unseren Recherchen allerdings des öfteren der Fall ist) regelmäßig zwischen 1:20.000 und 1:40.000, also deutlich geringer, als einen „3er“ im Lotto zu erreichen (1:18424). Und auch die Umstände, unter denen diese „Ziehungen“ dann stattfinden sind im Falle Brucha mehr als dubios. So lauten die Geschäftsbedingungen seiner Seite lottogateway.net:

quaevs-agb

Kurz gefasst könnte man sagen: Der Spielteilnehmer ist vollkommen den Verfahren der Firma lottogateway.net (und damit Bruchas QUAEVS) unterworfen. Dass ein derartiges Konstrukt vor europäischen Gerichten kaum Bestand haben dürfte, erscheint auch dem juristischen Laien einsichtig.

Wenn sich allerdings Kunden wegen dieser doch sehr „großzügigen“ Auslegung der Rechtslage beschweren, wird Herr Peter Brucha auch mal schnell unleidlich:

brucha_wann_verlosung

Wenn Brucha allerdings richtig ausflippt, greift er ganz tief in die Mülltonne seiner Raucherseele. Dass der Herr angesichts dieses Dossiers nicht besonders gut auf den Autor der Ermittlungen zur Person „Brucha“ zu sprechen ist, liegt nahe und dafür bringen wir durchaus Verständnis auf. Es sicher nicht unproblematisch, wenn man, wie Brucha, einerseits den „Charity-Man“ geben möchte, also den altruistischen Wohltäter der Menschheit, dann andererseits lückenlos nachgewiesen bekommt, dass man im Internet Menschen in strafrechtlich relevanter Weise diffamiert und beleidigt und sich insgesamt benimmt, wie die Axt im Walde.

Dass Herr Brucha aka „ungefragt.com“ den Autor dieses Dossiers deshalb aber gleich als Konsument von Kinderpornographie und als Alkoholiker zu denunzieren sucht, zeigt, dass wir mit dieser Ausarbeitung genau ins sprichtwörtliche Schwarze (und damit meinen wir nicht die zugeteerten Lungen des Kettenrauchers Brucha) getroffen haben:

brucha_hetzblog_artikel

Des Weiteren sei dem geneigten Leser, wie vorstehend bereits angesprochen, wiederholt die Webseite http://www.peterbrucha.com zur erbaulichen Lektüre empfohlen. Zwischen seiner privaten Homepage, seinem vorgeblichen karitativen Engagement und seinen diversen Glücksspielseiten besteht nun die freie Auswahl.

Vielleicht möchten Sie ja noch an einer „Lesung“ teilnehmen (was auch immer dort dann „gelesen“ wird…) oder ihn als „One-Man-Show“ in Patrick Süsskinds „Kontrabass“ bewundern? Oder Sie lesen einfach seine Abhandlung für einen rücksichtslosen Nikotinkonsum:

„Wer glaubt hier, dass es die ganze Raucher-Diskussion wirklich gegeben hätte, die richtige Feindschaften erzeugt hat – hüben wie drüben – wenn es  nicht Pharmariesen gäbe dierein zufällig die passenden Mittelchen am Markt hätten die dem (vor Schreck erstarrten) Raucher seine Sucht zu nehmen versprechen. Was macht es da, dass diese Mittelchen die Nebenwirkung von Selbstmord bis Agressions-Anfällen haben, unkonzentriertheit und andere Kleinigkeiten noch gar nicht erwähnt.
Ist doch egal wenn sich  der Ex-Raucher selber umbringt! Hauptsache er stirbt „gesund“!
Ich weiss zwar nicht wie’s Ihnen geht, aber ich kann den ganzen Schwachsinn schon nicht mehr hören, habe bloß noch kein probates Mittel gefunden wie ich mich dem entziehen kann – ausser, in meinem kleinen eigenen beschaulichen Rahmen dergestallt dass ich mit deutlich mehr Vergnügen als in den letzten 40 Jahren weiter rauche.“http://peterbrucha.com/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=77&Itemid=28

Und zum Ende wollen wir noch einmal den Bogen schlagen zwischen Herrn „unbekannt.com“, wo wir angefangen haben, und Herrn Brucha. Wir werden dazu mehrere Textvergleiche anstellen zwischen dem Autor „Peter Brucha“ und dem Autor des Blogs  „ungefragt.com“ um unsere Theorie zweifelsfrei beweisen zu können, dass Personenidentität zwischen dem Autor „Peter Brucha“ und dem Autor des Hetzblogs „ungefragt.com“ besteht. Dazu bedient man sich üblicherweise der orthographischen Fehler bzw. sprachlichen Besonderheiten, die ein Schreiber macht. Denn diese kann er nicht steuern, weil er von ihnen keine Kenntnis hat.

Wir zeigen dies an mehreren Beispielen auf:

Zuerst haben beide Schreiber (Brucha und „ungefragt.com“) das Problem, dass sie jeweils in identischer Art und Weise „ß“ nicht von „ss“ unterscheiden können. Da beide keine Schweizer sondern Österreicher sind, ist dies ein Kriterium für die Übereinstimmung der Autorenschaft (Schweizer kennen kein „ß“, Deutsche und Österreicher schon). Und auch nach der Rechtschreibreform wird in DE und AT das „ß“ verwendet. Zuerst also die grammatikalische Grundlage, die wir näher betrachten wollen: In einem Forum wurde diskutiert, ob man in der Schweiz und Österreich den Umlaut „ß“ nicht kennt:

typgrafieinfo

Also wird auch in Österreich nach einem langen Vokal oder einem Diphtong ein „ß“ gesetzt.

Schauen wir diese Praxis jeweils in der linken Spalte bei Brucha und jeweils rechts bei „ungefragt.com“ an. Bruchas Pseudonym in seinem Verlosungsforum www.verlosungsforum.com ist übrigens „Q“ für „QUAEVS“ bzw. „GFQ“ fpr „Geschäftsführer QUAEVS“ (wir erinnern uns, QUAEVS = Brucha):

a1_bruchatext1a2_ungefragttext1

Voilà! Der identische Fehler! Entsprechende Abweichungen von der Normschreibweise treten identisch bei den jeweiligen Postings massenhaft auf. Und für einen Österreicher ist diese Schreibweise definitiv falsch (s. o.).

Nächster Fehler: Der Autor Brucha weiß nicht, wie das Wort „logischerweise“ korrekt geschrieben wird, denn es gibt nur eine korrekte Schreibweise. Und „ungefragt.com“ weiß es ebenfalls nicht.

b2_ungefragttext2 b1_bruchatext2

Wieder der identische Fehler beider Autoren. Langsam wird es eng für Herrn Brucha… Nun dann das nächste Indiz: Beide Autoren können das Wort „Café“ nicht richtig schreiben, es fehlt jeweils der Accent aigu!

c1_bruchatext3c2_ungefragttext3

Nochmals identische Fehler!

Nächste Auffälligkeit: Beide schreiben den Ausdruck „so dass“ falsch, nämlich in einem Wort zusammen: Zuerst links Brucha, dann rechts „ungefragt.com“:

a4_bruchatext4b4_ungefragttext4

Nächster Punkt: Beide verwenden statt des modernen Ausdrucks „oben genannt“ den alten österreichischen Amtssprachebegriff „obgenannt“, der im Deutschen fast überhaupt nicht mehr verwendet wird und daher äußerst ungewöhnlich ist. Zuerst wieder Brucha, dann „ungefragt.com“

bruchatext5ungefragttext5

So, dabei lassen wir es jetzt bewenden. Wir stellen demnach abschließend fest: Hinter „ungefragt.com“ steht als Betreiber zweifelsfrei die Person „Peter Brucha“.


Update November 2013

Zwei Jahre sind mittlerweile seit der Erstveröffentlichgung dieses Dossiers zu Herrn Peter Brucha aus Wien vergangen. Nachdem seine Masche mit dem Verlosungsbetrug nicht mehr lief und die Zahl der durch Brucha  Geschädigten eine recht ansehnliche Größe angenommen hatte, musste Brucha sich neue Möglichkeiten überlegen wie er, der offenbar keinen normalen Beruf erlernt hat, seinen aufwändigen Lebensstil weiter pflegen konnte. Die Frage war also, wie er fortan anderen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen konnte, ohne dafür mehr als nötig Arbeitsleistung zu investieren. Die Haus- Greencard- und Autoverlosungen waren jedenfalls tot.

Zeichnen wir also ein wenig seine jüngste Geschichte nach:

Bereits im Jahr 2010, so schreibt er, habe er „zwei Herzinfarkte“ erlitten, und sei seither nicht mehr im Vorstand von „QUAEVS“ [dem Firmenkonstrukt, das er für seine Gaunereien betrieb –  PR] tätig:

brucha_quaevs_herzinfarkt

Kleines Problem: Brucha IST bzw WAR „QUAEVS“. Wenn er sich zurückgezogen hat, wer betreibt dann die krummen Geschäfte? Egal. Nachdem seine „geniale“ Verlosungsidee sowieso gestorben war, musste dringend was Neues her. Und statt diesmal die Leute mit schnödem Mammon zu ködern („Ein Traumhaus für 99,- Euro“) hatte er sich eine neue Zielgruppe ins Visier genommen: Die Freunde der Erde….

Das Projekt „786 Global Tour“ – Brucha rettet die Meere

Bruchas Leidenschaft sind Schiffe, genauer Segler. Und deren Erwerb und Unterhalt sind teuer. Nach mir vorliegenden Aussagen eines Informanten aus dem Umfeld von Brucha leidet unser Kettenraucher jedoch unter chronischem Geldmangel. Wie ist dieses Problem mit den Kosten für eine Yacht nun zu lösen?

Ganz einfach: Man lässt andere Leute für das eigene Schiff bezahlen. Man muss es nur richtig anstellen. OK, keiner wird einem wildfremden Menschen den Spaßtörn in die Karibik bezahlen, nur damit sich dieser dort eine schöne Zeit auf dem eigenen Pott macht. Es sei denn, man verpackt das Ganze so clever, dass die Bauchschmerzen, sein eigenes Geld in ein Schiff (oder genauer in den Segelurlaub des Schiffseigners) zu stecken, möglichst klein sind oder gar nicht erst auftreten. Und das geht so:

Viele Menschen machen sich heute Sorgen um die Umwelt, Brucha indes nicht. Im Gegenteil: Er fordert lautstark das Recht ein, eben jene Umwelt rücksichtslos mit seinem Tabaksqualm verschmutzen zu dürfen. Aber weil er weiß, dass anderen Menschen die Umwelt wesentlich mehr am Herzen liegt als ihm selbst, müsste sich daraus doch ein lukratives Geschäft generieren lassen. Und wenn man noch seine Skipperambitionen damit unter einen Hut bringen könnte, wäre das doch eine geniale Idee.

Also gründet man mal eben einen gemeinnützigen Verein namens

786 Global Meeresschutz e.V.
-ein gemeinnütziger Verein-
(786 Global Protecting the Oceans Association)
( – a non profit association – )
registered with the Austrian Department of Associations
ZVR: 813123590
Felbigergasse 130/2/1
A-1140 Vienna
Austria

(Quelle)

und fertig ist die Laube. Ziel dieses Projektes ist es, mit den zwei Schiffen dieses Vereins (also Brucha alleine, denn mehr Mitglieder hat dieser dubiose „gemeinnützige“ Verein offenbar nicht) die Meere zu befahren. Allerdings liegt eines der Schiffe im Moment beschlagnahmt in einer Marina von Mallorca und Brucha bekommt den Kahn nicht frei. Die Geschichten die er darüber erzählt sind so hanebüchen, dass wir sie uns ersparen wollen. Tenor: „Ich, Peter Brucha, Retter der Meere, bin ein Opfer einer Mafia geworden!“. Und so bettelt Brucha, notorisch klamm, eben wie üblich um Geld:

For this we will be needing SPONSORS.Hopefully and preferably as well individuals as corporations/companies who do not ask first: “What’s our return?”, “What’s our profit?” – but who will simply contribute a tiny little bit from their ecconomic power to help fund this important mission.

(Quelle)

So, Mr. Brucha, let me ask: What the f… is your important mission?

Der Rest ist schnell erzählt: Mit einem Spruch, den man schon seit Jahrzehnten auf allen GREENPEACE-Aufklebern lesen kann und ein paar salbungsvollen Worten in holprigem Englisch wird auf die Tränendrüse gedrückt:

Anyone who has been sailing the 7 seas, far away from shore, close to the surface of the water only possible on a sailing boat, can tell tales of the incredible amounts of garbage drifting on our oceans.Even people living far away from any ocean, have come to realize, that the weather is changing significantly. Much longer and colder winters, unusual hot summers, noticable shifts in timing and duration of seasons….. Today we KNOW that much of this is “man-made”, we know we can slow the process down, stop it, reverse it,…. BUT: ALL OF US need to go about this TOGETHER!

(Quelle)
(Jeder, der schon einmal die sieben Weltmeere befahren hat, weit weg von jeder Küste, nahe über der Wasseroberfläche so wie es nur auf einem Segelboot möglich ist, kann Geschichten über die unbeschreiblichen Mengen an Müll erzählen, die auf unseren Ozeanen treiben.

Selbst Menschen, die weit weg vom Meer leben bemerken, dass sich das Wetter erheblich verändert. Winter, die viel länger und kälter sind, merkliche Verschiebungen der Jahreszeiten und ihre Dauer. Heute WISSEN wir, dass viel davon von Menschen gemacht ist, wir wissen, wir können diesen Prozess verlangsamen, ihn anhalten, ihn umkehren. Aber wir müssen ALLE zusammen daran arbeiten)

Derlei öffnet bekanntlich zuverlässig fast jeden Geldbeutel. Dazu gibt es auch eine facebook-Seite mit ein paar tollen aus dem Netz kopierten Bildern von Walen und anderen Meerestieren und fertig ist der neue „GREENPEACE-Nachfolger“. Jetzt fehlen nur noch die Geldgeber.

Und so wie sich Peter Brucha treu bleibt, was das Einsammeln von Geld gegen wenig Gegenwert betrifft, so bleibt er sich treu bei seinen verbalen Ausrastern:

peter-brucha-facebook-30-11-2013

Unter diesen Umständen muss man sich schon fragen, ob man überhaupt mit Brucha auf der „Amibon“ (wenn er die irgendwann mal frei bekommt) oder der „Amor Maris“ auf Törn gehen sollte. Am Ende tickt der Mann mitten auf dem Teich vollkommen aus und man findet sich mitten im Ozean wieder anstatt auf dem Schiff.

(Wird fortgesetzt)

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