Schlagwort-Archive: Denunziation

Nicolai Kosirog: Mal wieder gegen „Denunzianten“

Es gibt Tage, da sitze ich fassungslos vor dem PC und raufe mir die Haare ob der grenzenlosen Dummheit, die einem in den einschlägigen Raucherforen präsentiert wird. Und jemand, der regelmäßig in der Lage ist, seine allerletzte Dummheit nochmal intellektuell zu unterbieten, ist zweifellos Nicolai Kosirog:

Der Denunziant Nicolai- Ksirog mag keine Denunzianten

Der Denunziant Nicolai- Ksirog mag keine Denunzianten (Quelle)

Eingeleitet wird der unerträgliche Sermon durch eine nachgerade widerliche Orgie an Nazivergleichen. Dummerweise ist Herr Kosirog nicht einmal ansatzweise in der Lage, intellektuell den Unterschied zwischen einem Unrechtssystem wie dem sog. „III. Reich“ und einem demokratischen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland zu erfassen. Und dass jemand nicht zu einem „Denunzianten“ wird, nur weil er Verstöße gegen demokratisch zustandegekommene Gesetze zur Anzeige bringt, diese Erkenntnis wird Kosirog vermutlich aufgrund seiner nicht unerheblichen kognitiven Defizite auf immer und ewig verschlossen bleiben. Ganz abgesehen davon, dass das bayerische Nichtraucherschutzgesetz nicht nur parlamentarisch sondern sogar durch einen Volksentscheid legitimiert ist.

Eine Frage, die ich mir in dem Zusammenhang immer stelle, ist folgende: Würde Herr Kosirog eine Person, die einen Reifenstecher dabei beobachtet, wie er die Reifen von Herrn Kosirogs Auto plättet auch als „Denunzianten“ bezeichnen, wenn der per Handy die Polizei ruft und so hilft, den Täter zu fassen? Sicher nicht. Nur beim Rauchen, da legt der gestandene Nikotiniker eben andere Maßstäbe an.

Besonders perfide an der Einlassung des Herrn ist übrigens, dass sich Nicolai Kosirog, wie viele andere Anscheinsdemokraten auch, an gezielten Rufmordkampagnen gegen seine politischen Gegner beteiligt. Da wird er dann zwangsläufig auch zum Denunzianten, was ihn aber nicht weiter zu stören scheint. Oder er bemerkt es einfach nicht.  (Link zum Dossier) Insofern ist die Tatsache, dass bei mir das dümmliche und unreflektierte Geschwätz dieses Raucheraktivisten körperliche Übelkeit auslöst, eventuell für den einen oder anderen Leser nachvollziehbar.

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Alexander Jäger von der Aalener FDP: Ein Mann blickt durch!

Alexander Jäger von der Aalener FDP ist ein echter Intellektueller. Früher referierte er gerne mal im Stil eines Erstsemesters über philosophische Theorien und stellte seine Referate ins Netz. Und auch heute, nachdem das Thema „Hochschulabschluss“ wohl final ad acta liegt, zeigt uns der Pseudoliberale, der gerne aus Gründen „der Liberalität“ im Internet auch schon mal an Denunziationsbestrebungen gegen missliebige Meinungsgegner teilnimmt, dass er ein echter Anhänger der Freiheit (und damit natürlich auch der Meinungsfreiheit)  ist. Denn als „Liberaler“ tritt er selbstredend dafür ein, dass andere ihre Meinung stets offen sagen dürfen:

Alexander Jäger aus Aalen (FDP) denunziert gerne mal Menschen, deren Meinung ihm nicht passt

Alexander Jäger aus Aalen (FDP) denunziert gerne mal Menschen, deren Meinung ihm nicht passt.

Aber Jäger ist nicht nur „liberal“, er hat auch den vollen Durchblick. Angesichts des vom BGH gefällten Urteils zur Rechtmäßigkeit eines zeitweisen Rauchverbotes auf dem Balkon wenn sich ein Mitmieter belästigt fühlt, meint der Durchblicker von der Ostalb:

Alexander Jäger aus Aalen: Ein Mann mit Durchblick

Alexander Jäger aus Aalen: Ein Mann mit Durchblick

Alex, auch Dir als „halbwegs Intellektueller“ (Selbsteinschätzung) sollte folgender Sachverhalt einsichtig sein. Man muss ein gerichtlich durchgesetztes Rauchverbot nicht überwachen. Und schon gar nicht mit Video. Wenn der zur Unterlassung verpflichtete Raucher sich nicht an das Verbot hält und der berlästigte Mitmieter dies mitbekommt, holt er sich im Idealfall noch einen Zeugen bei, protokolliert den Vorgang und dann geht die Sache ab zum Anwalt welcher dann die im Urteil festgelegte Vertragsstrafe bei Gericht geltend macht. Muss man Dir aber auch wirklich ALLES erklären?

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Petra Olbertz: Widersprüchlichkeit hat einen Namen

Petra Olbertz ist eine aggressive Raucheraktivistin aus Düsseldorf. Wenn die Dame in Rage gerät, dann ist „volle Deckung“ befohlen. Und wie viele Nikotinkonsumenten, die man aus den entsprechenden Kanälen der militanten Raucher kennt, fällt die Dame häufig durch gewisse intellektuelle Fehlleistungen auf. Im hier gezeigten Fall haben wir wieder das übliche Phänomen, dass militante Raucher eine Sache tun, die sie andererseits strikt ablehnen. Ich nenne dies „Die Dialektik des Nikotinismus“.

Zum Sachverhalt: Petra Olbertz mag es nicht, wenn andere Nutzer auf facebook nachträglich ihre Posts bearbeiten, nachdem sie veröffentlicht wurden:

Petra Olbertz mag es nicht,w enn andere Nutzer Beiträge nachträglich verändern

Petra Olbertz mag es nicht,w enn andere Nutzer Beiträge nachträglich verändern (Quelle)

Dafür habe ich sogar Verständnis. Zur Sicherheit mache ich aus diesem Grunde immer sofort einen Screenshot, bevor ich den Kommentar zu einem Beitrag veröffentliche. Man weiß ja nie, ob der Beitrag morgen auch noch so im Netz steht. Beweissicherung ist mein täglicher Job.

Jetzt ist aber nicht so, dass Frau Olbertz diese gerade erhobene Forderung auch gegen sich selbst gelten lässt. Nein, warum auch?

Petra Olbertz bearbeitet Beitrag fünfmal..

Petra Olbertz bearbeitet Beitrag fünfmal.. (Quelle)

Ja, das ist wirkliche Kreativität. Den Beitrag mal länger gemacht, dann noch eine kleine Denunziationsidee eingebracht, die wieder gelöscht usw. usw. Aber Frau Olbertz ist ja klar gegen das Nachbearbeiten von facebook-Beiträgen. Dagegen muss „man vorgehen“. Nur vermutlich nicht gegen Frau Olbertz.

Dann noch etwas zum Inhalt der Tirade von Frau Olbertz:

Erstens untertstellt sie mir, durch meine Beiträge andere Menschen zu beleidigen. Wenn dem so wäre, verehrte Frau Olbertz, so wollen Sie mir doch bitte folgende Frage beanworten: Warum ist es bis jetzt keinem militanten Raucher gelungen auf dem Rechtsweg auch nur zumindest einen kleinen Teilsieg gegen meine Veröffentlichungen zu erreichen? Und dies bei Dutzenden von Strafanzeigen und Unterlassungsklagen?

Zweitens, verehrte Frau Olbertz, nehme ich ihren verzweifelten Versuch zum Denunziationsaufruf zumindest amüsiert zur Kenntnis:

Petra Olbertz: …können andere nichts dafür wenn DIESER Herr Rachdingsbums wie immer Beleidigungen vom Stapel lässt !!!!!Dann sollte man sich an DIESEN EHRENWERTEN Herrn selber wenden..oder endlich mal SEINE Schulleitung informieren was DIESER HERR so macht!…

Frau Olbertz, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Die Allerschnellste sind sie nicht. Was glauben Sie, wie viele Denunzianten aus dem Kreise militanter Raucher diesen Weg schon versucht haben? Und was glauben Sie, was es genutzt hat? Ich darf Sie, unter dem Siegel der Verschwiegenheit, darauf hinweisen: Es hat nichts genutzt. Denn es gibt keine Rechtsgrundlage dafür. Auch Beamten in Deutschland wird das Recht der freien Meinungsäußerung gem. Art. 5 GG  zugestanden.Das mag Sie verblüffen. Aber es ist so.

In einem meiner Kommentare zum Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) steht übrigens folgender Satz (sinngemäß zitiert): In seinem Privatleben ist der Beamte Grundrechtsträger wie jeder andere Bürger auch. Einer Einschränkung seines Rechtes auf freie Meinungsäußerung unterliegt er daher nur insoweit, als dass er keine verfassungsfeindlichen auf die Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnungordnung gerichteten Meinungsäußerungen vorbringen darf.

Jetzt müsste man eben ermitteln, ob das öffentliche Angreifen von Äußerungen militanter Raucher den Rang der Verfassungsfeindlichkeit erreicht. Ich habe da gewísse Zweifel. Und so lehne ich mich neuerlich amüsiert zurück.

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Ronald und Roland: Militante Raucher versuchen „investigativen Journalismus“

Der „Star“ unserer heutigen Titelstory ist, wieder einmal, der bekannte verhaltensauffällige Raucheraktivist Ronald Blumberg aus Radevormwald. Ja, genau, DER verhaltensauffällige Ronald Blumberg, der Rauchgegner mit Ratten vergleicht, sich regelmäßig beim Gesetzesbruch rauchend in Aachener Kneipen fotografieren lässt, der mit Dienstaufsichtsbeschwerden versucht, seine Gegner mundtot zu machen und der auf nahezu jedem Foto, das von ihm existiert, mit einer Tabakspfeife im Mund posiert. Wobei der Tabakspfeifenfetisch sicher noch eine der harmloseren Eigenschaften des Mannes ist.

Genau um den Ronald Blumberg geht es. Denn nachdem Ronald Blumberg, unter tätiger Mithilfe einiger anderer militanter Raucher, die „Raucherbewegung„, bzw. das, was davon übrig ist, erfolgreich atomisiert hatte, nimmt er sich nun einige Nichtraucheraktivisten vor und versucht sich in „investigativem Journalismus“. Er meint, den User „Nieraucher“ enttarnt zu haben:

Ronald Blumberg auf den Spuren von "Nieraucher"

Ronald Blumberg auf den Spuren von „Nieraucher“

Und wie alles, was Blumberg anpackt, geht auch das voll daneben. In seiner bekannten rüpelhaften Art teilt Blumberg erstmal gegen den von ihm gehassten Rauchgegner aus. Sein Opfer Florian Karl-David nennt er erstmal einen „Bayer“ und einen „Bauernlümmel“:

Ron Blu Halt ein typischer bayrischer Bauernlümmel.

Jetzt ist zu fragen, welche der Beleidigungen schwerer wiegt: Der „Bayer“ oder er „Bauernlümmel“. Denn wie man aus dem verlinkten Profil erkennen kann, handelt es sich bei dem User um einen Oberfranken. Der Unterschied zwischen einem Bayern und einem Franken dürfte in etwa so groß sein wie der zwischen Blumberg und einem Nobelpreisträger in Physik. Aber das muss Ronald Blumberg nicht wissen. Wissen sollte er allerdings, dass diese regionale Fehleinschätzung lebensgefährlich sein kann: „Wer einen Franken Bayer nennt, der besser um sein Leben rennt„, das dürfte zumindest in Süddeutschland bekannt sein.

Aber Ronnie, ich kann Dich beruhigen, du bist von der Enttarnung von „Nieraucher“ soweit entfernt wie von dem oben genannten Nobelpreis in Physik. Dass beide ein gemeinsames Bild teilen, bedeutet nicht viel, auch wenn Du das nicht verstehst.

An dem genannten Nichtraucheraktivisten haben sich übrigens schon andere versucht. Besonders auffallend ist, dass Roland Dittmar, Schriftführer des Bodo-Meinsen-Vereins „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, einem schlecht getarnten Tabaklobbygrüppchen, das ständig versucht von seinem Schmuddelimage loszukommen und daher verzweifelt andere Themen zu besetzen sucht, gleich mal pauschal, freundlich und über die Maßen „tolerant“ mit Denunziation bei der Dienstaufsicht drohte:

Der "tolerante" Roland Dittmar droht Nichtraucheraktivisten mit Denunziation.

Der „tolerante“ Roland Dittmar droht Nichtraucheraktivisten mit Denunziation.

Wir kennen diese Methode gut. Öffentlich bedienstete Nichtraucheraktivisten werden gerne mal pauschal bei der Dienstaufsicht diffamiert (Link). Schließlich haben die bekannten „toleranten Tabakgenießer“ kein Problem mit abweichenden Meinungen. Nein, das haben sie sicher nicht. Und keinerlei Kenntnis haben sie von der Rechtslage. Macht aber nix, das Beschwerdeschreiben ist schnell dahingesudelt, und ob Rechtsgrundlage oder nicht, da muss man doch gegen den verhassten Meinungsgegner was machen können. Schließlich ist der Raucher per se tolerant und der Rauchgegner ein „Faschist“. Und die haben im Staatsdienst nichts zu suchen. Zur Not wird halt gemeinschaftlich ein Denunziationsschreiben aufgesetzt.

Ganz nebenbei gelten die 10 Gebote auch für Protestanten (Link).

Übrigens wie damals, als der obige Screenshot gemacht wurde, liegt Dittmar was Florian Karl-David betrifft, auch heute voll daneben:

Roland Dittmar über FKD

Roland Dittmar über FKD

Lieber Roland, wo willst Du denn mit „ihm zu tun“ gehabt haben, als er Deiner Meinung nach als Trauerredner arbeitete? Vielleicht als es darum ging, den Gründer der wohl erfolglosesten Kleinpartei für Raucherinteressen unter die Erde zu bringen, als der vor 2 Jahren überraschend dem „Club 58“ beitreten musste? Das kann nicht sein. Denn Florian arbeitet nicht als Trauerredner sondern als Fachlehrer. Man höre und staune. Und, lieber Roland, hast Du nun nochmal Lust, ihn bei der Dienstaufsicht anzuschwärzen? Frag doch mal die bekannten Denunzianten aus dem „Raucherstüberl“, wie man das am besten anpackt. Die können das. Wir sind alle sehr gespannt. Vielleicht gibt es hier bald einen neuen Denunziantenthread.

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Nicolai Kosirog und die Denunziantenraucher: „Freiheitsfreunde“ unter sich

Nicolai Kosirog und die Mitschreiber seines Kanals „POUR rauchfrei“ (nach eigener Angabe eine Satireseite auf „PRO rauchfrei“) sind zur Zeit schwerst aktiv. Immer wieder wird gegen die angeblichen „Denunzianten“ von „Pro rauchfrei“ agitiert, weil ein Mitglied dieses Vereins privat Festzelte in Bayern auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz überprüft. (Bericht hier im Blog) Nach der verqueren Logik von Kosirog und seiner nikotinaffinen Mitstreiter lässt sich mit dem Verhalten des „Pro rauchfrei“-Mitgliedes ein direkter Bezug zum Nazireich schlagen. Und so gelingt Kosirog ein weiterer souveräner Griff in die Mottenkiste der Nazivergleiche mit einem Verweis auf die Strafbestimmungen zu den sog. „Rundfunkverbrechen“ des sog. „Dritten Reiches“.

Nicolai Kosirog aus Mülheim/Ruhr mit neuem Nazivergleich

Nicolai Kosirog aus Mülheim/Ruhr mit neuem Nazivergleich (Quelle)

Als „Rundfunkverbrechen“ war im Nazireich ab 1939 das Abhören von „Feindsendern“ (also vor allem Radio Moskau) unter Strafe gestellt. Die Dummheit dieser Einlassung des Herrn Kosirog verursacht mir bereits körperliche Schmerzen. Es gehört schon eine gehörige Portion Dämlichkeit dazu, den Unrechtsstaat des Naziregimes mit einer freiheitlichen Demokratie wie der unsrigen gleichzusetzen.

Das Problem: Herr Kosirog hat offenbar nicht einmal in Ansätzen begriffen, dass Gesetze nicht per se schlecht sind. Auch wenn er als notorischer Raucher ein Problem mit den Nichtraucherschutzgesetzen hat, ganz einfach weil sie ihm die Möglichkeiten zum Drogenkonsum erheblich einschränken. So fehlt es diesem Herrn ganz einfach an der Einsicht, dass man eben auch fragen muss, WIE Gesetze zu Stande gekommen sind. Ob durch den Erlass eines durchgeknallten „Führers“ und seiner Herrscherclique oder durch ein demokratisches und rechtsstaatliches Verfahren. Diese eigentlich ganz banale Einsicht scheint Herrn Kosirog und seine Qualmfreunde, die übrigens selbst gerne mal selbst andere Menschen denunzieren (davon später mehr), geistig erheblich zu überfordern.

Aber bei den Schreibern, die sich um Herrn Kosirog geschart haben, handelt es sich offenkundig auch nicht gerade um die intellektuellen Überflieger unserer Gesellschaft. Daher wird immer wieder der Versuch unternommen, Rauchgegnern eine Nähe zum rechten Gedanken(un)gut zu unterstellen.

Nehmen wir beispielsweise den bekannten rüpelfreudigen Alexander Jäger, einen FDP-Politiker von der Ostalb (Aalen in Baden-Württemberg) und ausgewiesenen Experten für die Beleidigung von Rauchgegnern (Beweis). Er versucht, mir in einer nachgerade krampfhaften Art und Weise eine Nähe zum Rechtsradikalismus zu unterstellen.

Alexander Jäger Barbara Maria, eine gewisse Nähe zum rechten Rand kann man diversen Nichtraucheraktivisten schon angesichts dieser Äußerungen nicht absprechen: […](Quelle)

Jäger hat offenbar nicht einmal in Ansätzen verstanden, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob man ein Land wie Israel wegen seiner offenkundigen Gewaltanwendung in einem politischen Konflikt kritisiert oder ob man zum einfachen und dumpfen Judenhass neigt. Der Unterschied zwischen Antisemitismus und Kritik an einer gewalttätigen Politikdurchsetzung durch den zionistischen Staat ist Herrn Jäger vermutlich nicht vermittelbar. Und dass der Begriff des Antisemitimus natürlich auch durch bestimmte Funktionäre regelrecht dafür instrumentalisiert wird, globale politische Interessen einzelner  ihnen nahestehender Staaten zu rechtfertigen, hat Jäger ebenfalls nicht erfasst. Dazu fehlt ihm offenbar eindeutig das geistige Rüstzeug. So ist es auch zu erklären, dass dem Mann aus Aalen offenbar entgeht, wie weit seine Raucherkollegen zum rechten Rand hin tendieren (Link) . Aber Blindheit auf dem rechten Auge ist ja nichts Ungewöhnliches.

Besonders auffällig ist übrigens, dass diese rechtsaffinen Personen nicht nur Raucherkollegen von Jäger sind, sondern im Falle der Eva Peter-Culik auch gemeinsam mit ihm sich an Denunziationen gegen missliebige Rauchgegner beteiligen. Nehmen wir neuerlich den Fall der Eva Peter-Culik, einer Dame aus der Raucherszene, die früher mit eindeutig ausländefeindlichen Äußerungen aufgefallen ist (Beweis).

Wie ich bereits berichtet hatte, war die Frau Peter-Culik die Verfasserin eines Denunziationsschreibens, welches sie in ausschließlicher Schädigungsabsicht wie sowas durch Juristen genannt wird, an meine vorgesetzte Dienstbehörde gesandt hat. Zuerst wird ein wenig beleidigt, dann geht es los:

Militante Raucher verabreden sich zur Denunziation (Eva Peter-Culik et. al.)

Militante Raucher verabreden sich zur Denunziation (Eva Peter-Culik et. al.)

Das Schreiben war schnell fertig gestellt, zumindest ein erster Entwurf lag vor:

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eine „Kenntnis“, die offenbar noch nicht zur Dienstaufsicht durchgedrungen ist? Was könnte das denn wohl sein? Verfassungsfeindliche Betrebungen etwa? Die böten in der Tat eine rechtliche Handhabe gegen einen Beamten nach deutschem Recht vorzugehen:

Beamtinnen und Beamte können sich politisch betätigen, sich für eine – nicht verfassungswidrige – Partei engagieren und auch ein Mandat anstreben – und sie können ihre politische Meinung äußern – aber außerhalb des Dienstes. Konsequenter weise haben sie „bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben“; so § 60 Abs. 2 BBG, § 33 Abs. 2 Beamtenstatusgesetz. Die Grenze ist immer da erreicht, wo die – auch außerhalb des Dienstes – vertretenen Positionen im Widerspruch zur verfassungsmäßigen Grundordnung stehen und damit das geforderte Eintreten für die freiheitlich demokratische Grundordnung verletzt wird. (Quelle)

Das öffentliche Anprangern von durch aggressive Raucheraktivisten vorgebrachte Aufforderungen zum Bruch geltenden Rechts, das Angreifen von rechtslastigen Äußerungen und Ausländerfeindlichkeit und das Eintreten für Gesundheitsschutz dürfte hier wohl nicht ausreichen, eine verfassungsfeindliche Gesinnung zu bescheinigen.

Ach ja, und die Dame, die gerne mal Rauchgegner beleidigt („kastrierter Bastard“, s. o.) fordert „Respekt“? Und der Rat, wenn man sich durch den Tabakrauch seiner Mitmieter belästig fühlt einfach auszuziehen zeugt von „Toleranz“ und „Verständnis“ (Link)? Die Dummheit dieses Vorbringens muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Danach folgten dann ein paar Korrekturen am Textentwurf, es muss ja schließlich alles seine Ordnung haben:

Denunzianten  optimieren ein Denunziationsschreiben

Denunzianten optimieren ein Denunziationsschreiben

Da die Damen und Herren bei ihrer Denunziation leider den Fehler begangen hatten, sich in einem leicht zugänglichen Forum bei facebook zu verabreden und nicht darüber zu wissen, dass man dort jederzeit leicht Zugriff erhalten konnte und ich nach dem ersten Schreiben der Frau Peter-Culik mich mit ihren rechtswidrigen Angriffen gegen Ausländer zu beschäftigen begann machte die Dame ein zweites Schreiben startklar. Denn es kann ja nicht sein, dass jemand wahrheitsgemäß über ihre rassistischen Ausraster berichtet. Und egal ob es eine Rechtsgrundlage gibt oder nicht, die Dienstaufsicht muss ran:

Eva Peter-Culik legt nach

Eva Peter-Culik legt nach

Besonders humoristisch ist, dass eine Frau, die z. B. einer türkischstämmigen Politikerin nahelegt, das Land zu verlassen (s. o.) oder mich als „kastrierten Bastard“ bezeichnet (s. o.), auf „höflichen Respekt“ pocht. Ich musste wirklich lachen, als ich das las. Aber wie die Frau darauf kommt, dass man auf dem Wege der Dienstaufsicht die Löschung eine missliebigen aber eben rechtskonformen Meinungsbeitrages im privaten Internetblog eines Lehrer fordern kann, auf diese Idee muss man erstmal kommen. Das ist an Unkenntnis elementarer rechtlicher Sachverhalte kaum zu unterbieten. OK, die Frau gibt auf ihrer Internetseite an, sie sei „Kosmetik-Beraterin“ (Link). Da darf man wohl nicht einmal Grundkenntnisse des Beamtenrechtes erwarten.

Gut, die Dame hätte im Internet leicht erfahren können, warum es diese Rechtsgrundlage nicht gibt. Aber die Mühe haben weder sie noch ihre denunziationsfreudigen Mitschreiber gemacht. Dass in einem Rechtsstaat alles Handeln (auch das des Staates) einer rechlichen Basis bedarf, dieses Wissen darf man von Menschen, die einerseits gerne denunzieren, wenn ihnen eine Meinung nicht passt, andererseits aber das Beanzeigen von Rechtsverstößen mit Rückgriffen auf das Nazireich quittieren, nicht erwarten. Aufmerksame Leser werden nun auch sehen, worin der Unterschied zwischen Tatbeständen wie den „Rundfunkverbrechen“, auf die der Raucheraktivist Kosirog verweist (s. o.) und den Rechtsstaatlichkeitsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland bestehen könnte.

Zum Ende dieses denkwürdigen Meinungsaustausches „liberaler Freigeister“ zur optimierten Denunziation eines unliebsamen Bloggers  und Meinungsgegners (namentlich mir) noch eine kleine Konversation zwischen dem „liberalen“ FDP-Politiker Alexander Jäger aus Aalen und der Denunziantin Eva Peter-Culik:

Denunzianten unter sich:Friede, Freude, Eierkuchen

Denunzianten unter sich:Friede, Freude, Eierkuchen

Es ist schon bezeichnend, dass sich ein Politiker wie Alexander Jäger von der FDP in Aalen an einer Aktion beteiligt, die einerseits vollkommen sittenwidrig, rechtsmissbräuchlich und gegen die freie Rede gerichtet ist. Aber da ist dem „liberalen Politiker“ die eigene Zigarette wohl näher als seine (pseudo)liberale Gesinnung. Aber Jäger ist nach dem, wie ich ihn in den letzten Jahren wahrgenommen habe, an „Liberalität“ sowieso nur dann interessiert, wenn er möglichst überall rauchen darf und ihm beim Konsum seiner bevorzugten Videospiele möglichst wenig Hürden in den Weg gelegt werden. Ansonsten interessiert den Mann nicht viel, was „Freiheit“ betrifft. „Freiheit“ ist zuvorderst seine eigene. Die der anderen interessert ihn nicht.

Zum Abschluss: Was ist herausgekommen, bei der gemeinschaftlich verabredeten Denunziation unserer „kultivierten Genussfreunde“? Vielleicht ahnen Sie es. Es ist nichts dabei herausgekommen. Denn wo es keine Rechtsgrundlage gibt, ist in einem Rechtsstaat eben nichts zu machen. Auch wenn man den Meinungsgegner noch so hasst. Und das ist dann eben der kleine aber feine Unterschied: Wenn ein Mitglied von „Pro rauchfrei“ Rechtsverstöße gegen den Nichtraucherschutz anzeigt, gibt es dafür eine rechtliche Basis. Wenn Denunzianten aus dem Milieu der Hardcoreraucher einen Meinungsgegner durch Dienstaufsichtsbeschwerden zum Schweigen bringen wollen, so fehlt diese Rechtsgrundlage eben. Warum Leute wie Nicolai Kosirog, Eva Peter-Culik, Alexander Jäger und die anderen denunziationsfreudigen Mitstreiter diese einfachen Sachverhalte nicht verstehen, vermag ich indes nicht zu sagen.

Apropos „Rechtsgrundlage“… Unsere denunziationsfreudigen Genussfreunde regen sich immer wieder darüber auf, dass Destruxol und ich aus dem angeblich abgeschlossenen „Raucherstübchen“ bei facebook zitieren. Denn dies sei ja eine geheime Gruppe gewesen. So geheim war sie offenbar dann doch nicht. Übrigens hilft ein Blick in das Schrifftum. Meine vorstehend geäußerte Rechtsauffassung wird nämlich durch die Ausführungen unter Rn. 255 Abs. 2 des Bonner Kommentars zu Artikel 5 GG (14) gestützt. Danach gehören individuell abrufbare Informationen, auch wenn sie nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sind, zu den allgemein zugänglichen Informationsquellen. Gemäß Rn. 168 dient also die (auch individuelle) Nutzung von allgemein zugänglichen Quellen der Information der Meinungsbildung i. S. des Satzes 1 der Artikel 5 Abs. 1 GG und darf daher hier zitiert werden. Das nur als Quelle im Schrifttum, falls jemand zum Anwalt laufen möchte. Die Damen und Herren der Raucheravantgarde sind ja immer schnell dabei mit dem Gerichtsweg, holen sich aber meistens eine teure Abfuhr bei ihrem Begehr.

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Nicolai Kosirog & Co.: Gute Denunzianten, böse Denunzianten und die dicke Nazikeule

Der Nazivergleich ist das Allheilmittel des geistig nicht besonders gut ausgestatteten Hardcorerauchers. Immer und überall muss der militante Nikotinfreund Bezüge zum sog. „Dritten Reich“ anbringen. Besonders gelegen kommt ihm da folgender Sachverhalt:  Adolf Hitler, das ist bekannt, war Rauchgegner. Angeblich soll er in den 20er-Jahren seine letzte Schachtel Kippen in die Donau geworfen haben und dann beschlossen haben, u. a. Polen anzugreifen. So oder so ähnlich sieht das dümmliche Weltbild von Menschen aus, deren intellektuelle Fähigkeiten an der Spitze ihrer überdies noch ständig kürzer werdenden Zigarette enden.

Eine besonders peinliches Bild liefert die Front (wenn man mal bei militaristischen Begriffen bleiben möchte) der Freunde von Lungenkrebs und Raucherbein derzeit auf der Seite von „POUR Rauchfrei“ einem angeblichen Satirekanal des militanten Rauchers Nicolai Kosirog. Dieser Mann entblödet sich tatsächlich nicht, das ganze große Nazifass aufzumachen und rekuriert dabei wieder auf einen Lieblingsbegriff der „Vereinigen Nikoinisten e. V.“: Den des „Denunzianten“.

Der Grund ist ganz einfach. Laut einem Zeitungsbericht soll ein Mitglied „Pro Rauchfrei e. V.“  in Oberbaybern auf eigene Faust Festzelte kontrollieren ob das seit 2010 geltende Rauchverbot eingehalten wird. Für „Pour Rauchfrei“, namentlich Herrn Kosirog, der hinter dem Kanal steht, ist dies ein Verhalten wie es in der Nazizeit an der Tagesordnung war:

Nicolai Kosirog:  WIR GRATULIEREN PRO RAUCHFREI ZUM GEWINN DES ERSTEN PREISES IM „DENUNZIANTENSTADEL“!!! Knapp 80 Jahre ist es her, dass es in Deutschland die Funktion eines
Blockwartes gab, mit u.a. folgenden Aufgaben  […]

Der Autor dieses Pamphletes liegt bereits dann ganz ordentlich daneben, wenn er das Beanzeigen von Gesetzesverstößen als „Denunziation“ bezeichnet. Denn laut allgemeiner Definition liegt eine Denunziation nur unter besonderen Umständen vor:

Unter Denunziation(lat. denuntiare, „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“; denuntiatio, „Ankündigung, Androhung“) versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen,[1] von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht. (Quelle)

Hier wäre zuerst die Frage zu stellen, wo denn die „niedrigen Beweggründe“ zu vorliegen sollen, wenn ein Gesetzesverstoß angezeigt wird. Der Rechtsbruch selbst wird vermutlich aus weit niedrigeren Beweggründen stattfinden als die Beanzeigung desselben. Und welche persönlichen Vorteile jemand hat, der einen Gesetzesverstoß (und um einen solchen handelt es sich bei einem Verstoß gegen das Rauchverbot in Festzelten) zur Anzeige bringt, kann der Autor wohl ebenfalls nicht beantworten. Aber der Begriff des Denunzianten passt eben gut in das verquere und stark simplifizierte Weltblid der Damen und Herren auf dem oben verlinkten Raucherkanal.

Interessant wird es, wenn man den Wikipediaartikel zum Thema „Denunziation“ weiter liest:

[…] Hier muss die sexuelle Denunziation genannt werden, die seit jeher nicht nur im Alltag, sondern auch in der politischen Auseinandersetzung eine erhebliche Rolle spielt. (Quelle)

Und was finden wir da von Herrn Kosirog?

Nicolai Kosirog - Sexuelle Anzüglichkeit

Nicolai Kosirog – Sexuelle Anzüglichkeit (Quelle Raucherstüberl, mittlerweile geschlossen)

(Lieber Nicolai, bevor Du wieder an die Decke gehst und nach dem Anwalt rufst: Den Screenshot hat ein Dritter angefertigt, der als User in der Gruppe Zugriff hatte. Man nennt sowas „Zeugenbeweis“. Frag den Anwalt, er erklärt Dir das Nähere)

Herr Kosirog ist also nicht zimperlich, wenn es darum geht, andere Leute in der Öffentlichkeit mit sexuellen Anzüglichkeiten zu diffamieren. Sein Fell ist aber sehr dünn, wenn Rauchgegner berechtigterweise Gesetzesverstöße zur Anzeige bringen. Dann kommt die Nazikeule aus dem Gepäck. Von der Fähigkeit zum kritischen Denken zeugt derlei indes nicht.

Auch bleibt die Distanz zur Denunziation bei Herrn Kosirog  sehr klein, wenn es gegen Rauchgegner geht.

Es begab sich seinerzeit, dass ein ganze Gruppe von militanten Rauchern in der vermeintlichen Abgeschiedenheit einer facebook-Gruppe eine Denunziation plante, um mich mal richtig fertig zu machen. Dass der Versuch aufgrund fehlender Rechtsgrundlage ein kompletter Schlag ins Wasser war, dürfte bekannt sein. Gestartet wurde die Aktion von Eva Peter-Culik aus Wien, die immer noch sauer auf mich war, weil ich in einem Artikel ihre rechtslastige (um es mal vorsichtig zu formulieren, nicht dass die Gute wieder ausflippt!) öffentlich dargebotene Position war (Link).

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch (aaO)

Den Rest dieses schier nicht enden wollenden Pamphletes der Wiener Wallküre erspare ich Ihnen. Es steht nichts besonderes drin. Nur ganz abgesehen davon, dass die füllige Dame ein erhebliches Problem mit abweichenden Meinungen hat und auf berechtigte Kritik (in diesem Falle an ihren ausländerfeindlichen Entgleisungen) sehr gereizt reagiert. Auf den Denunziationsbrief, den die Dame so überaus mühsam formuliert hatte entspann sich in der Folge ein ellenlanger Thread, in dem alle anwesenden Hardcoreaucher wie besoffen Beifall klatschten und „Hurra“-Rufe ausbrachten. Und wer hat mitgebrüllt als es die Denunziantin Eva Peter-Culik zu feiern galt?

Denunzianten unter sich

Denunzianten unter sich

Tja, da hat der Herr Nicolai Kosirog, der hinter „Pour Rauchfrei“ steckt (Beweis) so gar kein Problem mit dem Denunzieren. Nein, hier heißt er sie ausdrücklich gut. Denn einen Rauchgegner zu denunzieren geht vollkommen in Ordnung. Nur wenn ein Rauchgegner illegales Rauchen anzeigt, dann packt Kosirog die allerdickste Nazikeule aus.

Ach ja, und wer Hitlervergleiche auf Hardcoreniveau mag, hier das Ende des oben angesprochenen Pamphletes von „Pour Rauchfrei“/Nicolai Kosirog.

Wann hören wir denn zum ersten Mal: Mein Führer, ich verkünde Ihnen, der Gau Nordbayern ist rauchfrei?

Ja, der Herr Kosirog von „POUR Rauchfrei“: Manche Menschen sind so moralisch, die haben nicht nur eine Moral. Die haben sogar eine doppelte.

PS: So, Nicolai: Jetzt darfst Du den Anwalt anrufen!

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Die Denunzianten gehen wieder an den Start

Der selbst in Kreisen von Rauchgegnern nicht unumstrittene Verein „Pro Rauchfrei e. V.“ unter dem Vorsitz des Erlangers Sigfried Ermer hat in Ratingen (NRW) eine behördliche Aktion gegen Schwarzbauten vor Kneipen gestartet und die Bauaufsicht zum Handeln gebracht. Diese illegalen Bauten dienten als Umgehung des Nichtraucherschutzgesetzes, weil in ihnen geraucht werden durfte (Link). Vom Bauamt der Stadt wurden diese Bauten als klar rechtswidrig eingestuft und es wurden Maßnahmen dagegen angekündigt (Link).

Dagegen regt sich natürlich der Widerstand der schwerstabhängigen Suchtraucher. Denn ob geltendes Recht gebrochen wurde nicht, ist denen egal. Hauptsache sie können rauchen. Und natürlich wird auch gleich der Hass auf den Verein aus dem fränkischen Erlangen herausgestellt:

Thomas Tommy Stibbe Kann man nicht gegen den Ermer Juristisch was machen das der überall seine drecks Finger im Spiel hat und alle aufhätzt.?? (Quelle)

Also, das geht ja gar nicht. Der Herr Ermer erdreistet sich, den Bruch geltenden Rechts abstellen zu wollen und dies erregt Herrn Stibbe. Und zwar so stark, dass er „juristisch“ groß schreibt und „aufhetzen“ mit „ä“. Setzen, Herr Stibbe, das ist ungenügend! Und „Drecksfinger“ schreibt man immer noch zusammen! Das gibt noch ’n 6! Und sag‘ Deinen Eltern, sie sollen mich mal anrufen!

In der Folge entwickelt sich ein Dialog zwischen „Moni MA“ und Herrn Stibbe, wie man denn den Herrn Ermer denunzieren könnte:

Moni MA Ich kenne (dem Herrn sei dank) niemanden von diesem Pro Dingsda-Verein. Vielleicht, wenn man bei so einigen etwas tiefer gräbt, findet man ja was. Ich behaupte, jeder hat irgendwo ne Laiche im Keller.

Auch hier fällt zuerst wieder die defekte Rechtschreibung auf. „Laich“ legen Fische und Amphibien, „Leichen“ hat man im Keller. Oder auch nicht. So, und jetzt geht der Denunziantenstadl zu Werke, allerdings nur halbherzig. Wir kennen das schon besser. Ach, waren das noch Zeiten als sich Alex, das JuJu, der alternde Martin, Sexy-Eva, der Rüpel-Jürgen, die Tamara vom Anzeigenblättchen und ein paar andere zum fröhlichen Pläneschmieden trafen (Link zum Denunziantenstadl). Heute kommt das Denunziationsvorhaben wesentlich weniger energiegeladen daher:

 Thomas Tommy Stibbe: Ja ok , aber dafür sind wir zu weit Entfernt von dem. Moni.

Moni MADa hast Du bestimmt Recht. Ich weiß ja nicht mal wo der wohnt. Vielleicht kann man über FB (andere Identität) an sein Umfeld ran kommen.

Thomas Tommy StibbeWeiss nur Elmer in Erlangen .

Moni MAUm, das ist viel zu weit von uns weg

Thomas Tommy StibbeJa und die bestimmen, das ist der Hammer und haben nichts mit uns am Hut.

Moni MAVielleicht hat dieser Verein mal Gelder nicht ganz korrekt abgerechnet

Oscar DeeMit Sicherheit hat auch dieser Verein ne Leiche im Keller !!

Thomas Tommy StibbeHoffentlich Oscar .

Moni MAEs würde mich wundern wenn nicht!

Damit endet die Denunziationserörterung auch schon wieder. Alle haben etwas Dampf abgelessen und das war’s dann auch. Tja, wenn der Herr Ermer Beamter wäre, dann könnte man wenigstens eine Dienstaufsichtsbeschwerde formulieren. Aber die bleiben halt auch regelmäßig wirkungslos und die Beschwerdeschreiber werden dann im Internet genüsslich durch den Kakao gezogen. Ach, was soll man nur machen wenn man überall rauchen will, das aber nicht darf und wenn es Rauchgegner gibt, die darauf schauen, dass den Hardcorerauchern regelmäßig ihre dilettantischen Versuche, die Gesetze zu umgehen um die Ohren gehauen werden? Ja, der arme entrechtete Raucher. Machtlosigkeit muss weh tun. Tipp: Erstmal eine rauchen. Das entspannt. Und wenn der Krebs oder die COPD  mal da sind, hat man ganz andere Sorgen.

Ach ja, dann noch was in eigener Sache an die Denunzianten aus dem ehmaligen „Räucherstübchen“: Ja, Eure Aktion war ein voller Erfolg. Dieser Blog sendet weiter jeden Tag. Ich musste nicht mal eine Stellungnahme zu Euren Beschwerden abgeben, alle haben gelacht und Eure Aktion war komplett für den Ofen. Ihr seid eben echte Profis und habt es echt drauf. Besonders die wohlproportionierte Dame aus Wien. Ach ja, Eva, „Deinen“ Artikel habe ich natürlich auch nicht gelöscht. Warum auch?

 

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Kai Schwarzer aus Köln: Das Eigentor der Woche

Das Eigentor der Woche hat nicht der brasilianische Nationalspieler Marcelo im Eröffnungsspiel der WM 2014 gegen Kroatien geschossen, nein, dieser unrühmliche Preis geht an Kai Schwarzer aus Köln. Aber zur Beruhigung meiner Leserinnen und Leser ist zu sagen, dass Kai nicht schon wieder eine neue Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Schulaufsicht gegen mich in Stellung gebracht hat, sondern er einen kleinen Text über den Sender gelassen hat, über den man mal wieder herzlich lachen konnte:

Kai Schwarzer aus Köln: Antis sollen mir bloss aufhören mit den Gefahren des Passivrauchens. Dies ist nämlich eine Lüge für die es naturgemäßerweise keinerlei Beweise gibt. Beweise gibt es allerdings dafür, dass Faschissmus lebensverkürzend ist! Und diese Scheiss Antis sind nichts anderes als miese, kleine Faschissten!!! Wo zu solche Leute in der Lage sind, hat man in der Zeit von 1933 bis 1945 gesehen. Faschissmus nämlich ist nicht an eine bestimmte Ideologie gebunden, sondern es ist eine Art und Weise, wie man mit Leuten umgeht, die eine andere Weltanschauung als man selbest vetreten. Dies kann eine bestimmte Religion sein, es können andere politische Ansichten sein, es kann einen anderen Lebensstil sein etc. etc. etc.! Ich dachte, die Leute haben aus der Vergangenheit gelernt, jedoch habe ich mich anscheinend geirrt. (Quelle)

Kai, wir wissen ja, dass Du und die Rechtschreibung in diesem Leben keine guten Freunde mehr werdet. Aber würdest Du bitte aufhören, beim Wort „Faschist“ an menschliche Ausscheidungen zu denken? Auch wenn die Assoziation bei Dir mehr als zwingend ist? In „Faschist“ ist nämlich nicht der Begriff „Schiss“ enthalten. Und deshalb schreibt man „Faschist“ nur mit einem „s“! Das sollte man aber wissen, Kai!

Dann noch etwas Kai, ich versuche mal Deiner „Logik“ zu folgen, auch wenn es schwer ist:

Jemand der andere wegen ihrer politischen Ansichten drangsaliert, ist Deiner Ansicht nach also ein „Faschist“ (Schreibweise beachten!). Ich kenne da z. B. einen Kai Schwarzer aus Köln, der einen Lehrer bei seiner Dienstaufsicht anschwärzt, nur weil dem Kai Schwarzer nicht gefällt, dass sich dieser Mensch öffentlich gegen das Rauchen positioniert und weitgehende Rauchverbote fordert. Kai hat nämlich ein Problem mit abweichenden Meinungen, zumindest wenn sie gegen das Rauchen sind. Der Kai Schwarzer aus Köln schreibt dann z. B. an die Dienstaufsicht, dass er der Auffassung sei, dass dieser Lehrer keine Kinder unterrichten dürfe und anderes dummes Zeug mehr. Er versucht, den Rauchgegner auf diese Weise mundtot zu machen. Oder der Kai Schwarzer zeigt den Rauchgegner bei der Staatsanwaltschaft an, um ihm mal ordentlich „das Maul zu stopfen„. Alles allerdings ohne Erfolg.

Kai, wenn ich Deiner Definition folge, bist Du doch ganz klar ein echter „Faschist“. Aber ich habe das Wort wenigstens korrekt geschrieben.

Kai, magst Du mich jetzt wieder mal anzeigen?

Muhahahahaha!

Muhahahahaha!

 

 

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