Schlagwort-Archive: Detlef Petereit

Schlagabtausch für Lungenkrebs: „NRW genießt“ gibt „Feuer frei“ auf das „Komitee“

Die offene Meinungsschlacht der Lungenkrebsfreunde geht weiter. Jetzt ist „NRW genießt“, eine von mehreren Organisationen der Lungenkrebslobby, die in Nordrhein-Westfalen die Qualmhoheit über den ehemals verrauchten Stammtischen für sich beanspruchen, am Zuge.

Zur Vorgeschichte: Der Bloggerkollege Destruxol veröffentlichte unlängst einen Bildschirmausdruck, auf dem man sehen konnte, dass beim „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (genauer der „Raucherrechte“), einer weiteren Pro-Krebs-Gruppe aus NRW, unser bekannter Tabaklobbyist und gescheiterter Penthouse-Herausgeber Bodo Meinsen aus München die Strippen zieht. Schön, dass die Krebslobby unsere Blogs liest, da können sie manchmal etwas erfahren, das sie vorher noch nicht wussten:

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim „Komitee“

Und eben jene Krebslobby ist „pretty not amused“ über den bayerischen Strippenzieher, den man primär durch verquaste Statements zur aktuellen politischen Lage kennt, wenn Meinsen versucht, seine widerliche Lobbyarbeit für Lungenkrebs und Raucherbein mit ein paar politischen Allgemeinplätzen zu tarnen (Link). Und daher geht es auf der Webseite von „NRW genießt das Sterben“ mal wieder richtig zur Sache:

„NRW genießt“ gegen das „Komitee“, Bodo Meinsen und andere Pro-Krebs-Aktivisten (1) (Quelle)

Hier fällt auf, dass „NRW genießt“ immer noch dem Irrglauben verfallen ist, es bestünde bei großen Teilen der Bevölkerung in NRW ein Interesse, wieder in verqualmten Kneipen sitzen zu dürfen. Wenn man sich die letzten der mittlerweile völlig zum Erliegen gekommenen Pro-Lungenkrebs-Demonstrationen (z. B. in Aachen) ansah, die auf eine Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes zielten und wo jedes Mal nur max. um die hundert Demonstranten mitliefen, weiß man, wie man dieses Statement einzuschätzen hat.

Im weiteren Text versucht nun „NRW genießt“ darzustellen, man sei eine Gruppe von „Aktivisten“, die gegen die „völlig überzogene Bevormundung mündiger Bürger“ eintrete. Besonders krass ist in diesem Falle, dass sich schwerst tabakabhängige Personen als „mündige Bürger“ einschätzen. Wer am Gängelband des Nikotins hängt und gezwungen ist, sich alle halbe Stunde seine nächste Dosis Nervengift zuzuführen, hat seine Mündigkeit bereits lange vorher am Zigarettenautomaten abgegeben. Aber das sei nur am Rande bemerkt.

So, und jetzt wird es kompliziert. Denn ab jetzt geht es um Personen, Verflechtungen und Unterstellungen. Zu den beiden ersten Punkten ist kurz zu referieren, wie „NRW genießt“ die Sachlage darstellt. Es gibt:

Bodo Meinsen: Verleger aus München, der Zeitschriften herausgibt, die einen „engen Bezug“ zur Tabakwirtschaft haben. Er ist auch Boss des „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, „bft e. V.“

Detelf Petereit: Ebenfalls ein Tabaklobbyist. Er hat mit anderen in Bayern die Plattform „Bayern Dialog“ gegründet um das dortige strenge Rauchverbot auszuhebeln, was ebenfalls gescheitert ist. Nach seinem Flop in Bayern ist Petereit, der ursprünglich aus Berlin stammt, nun nach NRW weitergezogen. Dort ist er bei der Tabaklobbygruppe „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ in leitender Position engagiert.  Wer mehr über diesen Strippenzieher für den Lungenkrebs wissen will, klicke auf den Link zu unserer Partnerseite raucherdossiers.

Ronald Blumberg: Über diesen Herrn muss man nichts weiter sagen. Er neigt zu Verhaltensauffälligkeiten. „NRW genießt“ bezichtigt ihn ganz einfach der Lüge:

„NRW genießt“: Erst in jüngster Zeit wurde von dem in diesen Kreisen agierenden Ronald Blumberg immer wieder die Lüge verbreitet, Petereit hätte sich beim Volksbegehren/Volksentscheid in Bayern engagiert. Richtig ist, dass es bis auf weniger als eine handvoll Telefonate zur Information über den Sachstand seinerzeit gar keine Kontakte zu Bayern gab. (ebd.)

Die Schlammschlacht ist also (mal wieder!) eröffnet. Nachgezeichnet wird nun minutiös und langatmig die Geschichte und die vermeintlichen Verdienste von „NRW genießt“ und wie böse dagegen Bodo Meinsen und seine Untergebenen sind. Insbesondere wie ersterer versuchte, sich mit den Geldern seiner Sponsoren Einfluss zu verschaffen, was den armen aber engagierten Mitstreitern von „NRW genießt“ ja so nicht möglich sei.

„NRW genießt“: Bodo Meinsen aber schlief nicht und wollte von Bayern aus möglichst viel Einfluss an Rhein und Ruhr gewinnen. Da half natürlich, dass er mit dem Geld seiner Sponsoren Geschenke verteilen kann, was uns als Teil der wirtschaftlich unabhängigen Bewegung so nicht möglich ist. Kleine Geschenke, da könnte man an die Kofinanzierung von Aktionen denken, erhalten bekanntlich die Freundschaft und schaffen Loyalität.

Fast könnte man meinen, die notorischen Habenichtse von „NRW genießt“ seine neidisch auf die Sponsorengeler, die Meinsen bzw. seine Tarnorganisation „bft e. V.“ von der leider immer noch recht zahlungskräftigen Tabaklobby einstreicht.

Meine Meinung: Schon blöd, wenn mn seine knappe Kohle für die eigene Sucht ausgeben muss anstatt damit den öffentlichen Kampf für das „sozialvertrgäliche Frübableben“ zu finanzieren. Da ist es in der Tat besser, finanzkräftige Sponsoren eben aus dieser Todesindustrie an Land zu ziehen, denn die haben Geld und verrauchen es nicht mal. Getreu nach der Devise „‚We don’t smoke the shit, we just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid.“ („Wir rauchen die Sch….. nicht, wir verkaufen sie nur. Rauchen ist nur für Junge, Arme,  Schwarze und Dumme.“, Zitat eines Managers von RJ Reynolds auf die Frage warum er NICHT rauche).

Den weiteren Schlagabtausch zu referieren spare ich mir. Es ist nur öde zu lesen. Lustig wird es erst wieder gegen Ende des Textes, wenn der erfolglose Tabaklobbyist Bodo Meinsen ordentlich eins übergebraten bekommt:

„NRW genießt“: Dazu passt, dass Bodo Meinsen keine Erfolge in der Sache vorweisen kann, weder in Bayern noch anderswo. Und dass es der Sache enorm schadet, wie die von ihm geführten und gesteuerten Figuren in NRW die Attacken auf uns so breit in der Öffentlichkeit auswalzen, dass die Antiraucher sich die Hände reiben.

Der unbekannte Autor von „NRW genießt“ (wobei ich hinter der Diktion Christoph Lövenich vermute, ehemals Boss vom „Netzwerk Rauchen“) gönnt uns aber auch gar keinen Spaß. Mensch, Christoph! Wir hauen Euch doch so gerne in die Pfanne. Und bei den Steilvorlagen, die Ihr gerade bietet, wäre es auch sträflich es nicht zu tun. Ich muss schließlich auch meine Leserinnen und Leser unterhalten.

„NRW genießt“:Interessant auch, dass selbst die von Hause aus gegen die Raucher gerichteten Bewegungen mit mehr Sachverstand und Respekt dem angestoßenen plebiszitären demokratischen Prozess gegenüber treten als eine einzelne Person aus dem Bergischen Land, die als Lautsprecher die Gemüter anheizt – ohne dabei zu bemerken, dass sie als „Bauernopfer“ herhalten muss.

Christoph, Ihr seid alle „Bauernopfer“. Nicht nur der Ronald Blumberg, über den Du hier schreibst. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten werdet Ihr sehen, dass nicht jeder von euch Helmut Schmidt ist, der mit 93 noch quarzt wie ein Schlot und Ihr werdet Euch in den Hintern beißen, dass Ihr Euer Geld, Eure Zeit und Eure Lebensenergie für den Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein verschwendet habt. Während jene, die Euch den Dreck, den Ihr Euch in die Lungen gezogen habt und an dem Ihr krank geworden seid, verkauft haben bei bester Gesundheit auf den Seychellen ihren Ruhestand verbringen. Denkt einfach noch mal nach, wer das „Bauernopfer“ genau sein könnte.

Advertisements
Getaggt mit , , , ,

Kleinkrieg bei Rauchers

Zu Zeiten von raucherwahnsinn.de hatten wir einen netten Diskussionsfaden „Die Qualmspacken gehen sich jetzt gegenseitig an den Hals“ oder so ähnlich (Link). Dort wurde schön beschrieben, wie sich die „Raucherbewegung“ intern mit Wonne selbst zerfleischt. Man konnte sehr schön am Rand stehen und das Spektakel aus der Zuschauerperspektive genießen. Und was war, im Gegensatz zu stinkenden Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen, ein echter Genuss.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich bin entzückt, Ihnen nun die x-te Neuauflage der gegenseitigen Filetierung der „Raucherbewegung“ präsentieren zu können. Als Top-Stars haben wir heute „live on stage“:

Thema ihrer Debatte:  Warum die „Raucherbewegung“ so darnieder liegt im Allgemeinen und warum  „NRW genießt“ ein ganz doofer Verein ist im Besonderen:

Kai eröffnet gekonnt wie immer:

Kai SchwarzerSag einmal Gerald, weiss eigentlich jemand was aus NRW geniesst und deren Volksbegehren geworden ist? Im Januar haben die ja noch behauptet, es würde im Sommer los gehen, aber irgendwie sieht es nicht so aus

Kai, Du darfst Deine Hoffnungen ruhig begraben, demnächst wieder in der Kneipe qualmen zu dürfen. Das wird nichts mehr. Aber „Radi“, sonst um keine Antwort verlegen, auch wenn sie der größte Unsinn ist, muss passen:

Gerald Radi RademacherAngeblich wollen die das ja nun verstärkt weiter angehen. Aber nichts genaues weiß man nicht. Kannst ja mal selbst schauen, auf deren FB-Seite…da steht nichts besonderes (Link gelöscht)

Tja, Raucherland ist abgebrannt. Irgendwie muss der Krebs halt woanders gezüchtet werden, als in der Eckkkneipe. Und Frust und Aggression prasseln nun auf „NRW genießt“ nieder:

Kai SchwarzerJa Gerald, die Facebookseite von NRW geniesst habe ich mir auch schon angesehen, ebenso wie deren Homepage. Ich bin mir sicher, das mit NRW geniesst und dem angestrebten Volksbegehren ist nur eine riesen Verarsche!

Ne, Kai, wie kommst Du denn jetzt darauf? Bei „NRW genießt den Krebs“ sitzen die absoluten Koniferen (Absicht!) im Vorstand: Adelheid Rippe, eine begnadete Demorednerin und Christoph Lövenich, der Chefideologe des Lungenkrebs. Die beiden haben es drauf. Nur was?

Petra Olbertz blickt ebenfalls durch und sagt Kai, was Sache ist:

Petra OlbertzDas merkst Du aber früh Kai!

So, und jetzt holt Kai Schwarzer aus Köln zum Rundumschlag gegen „NRW genießt den Tod“ aus:

Kai SchwarzerAch Petra, das ist mir schon seit langem klar. Spätestens seit Januar dieses Jahres. Ich erinnere mich noch sehr gut an die markigen Worte des Herrn Petereit, der das Blaue vom Himmel versprochen hat und mit dem ich zsammen meine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages formulieren wollte. Jedenfalls wurde daraus nichts und ich habe dann die Petition im Alleingang eingereicht, da der Herr Petereit auf einmal für mich nicht mehr zu sprechen war. 

Ooooch, armer Kai, der Detlef war für Dich nicht zu sprechen? Schade. Aber ehrlich, Du hast nichts versäumt. Ich kenne Detlef noch von den Piratensitzungen im Internet, wo er auch stundenlang reden konnte ohne was zu sagen. „Martin_G“, so nannte er sich damals, war primär für eines brauchbar: als Fön, wenn man sich die Haare trocknen wollte. So viel heiße Luft kam da raus. Bloß im Gegensatz zu einem Fön konnte man Detlef nicht so einfach abstellen. Man musste sich aus der „Mumble“-Saitzung schon ausloggen, vorher war keine Ruhe. Sei froh, dass er für Dich nicht zu sprechen war. Ohrenkrebs ist keine schöne Krankheit. Nimm lieber den Lungenkrebs.

Kai SchwarzerSagen wir es einmal so, ich weiss nichts über die Vergangenheit des Herrn Petereit, aber die Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe genügen mir. Ich habe so den Eindruck, angesichts gemachter Erfahrungen, dass dessen einziges Talent darin besteht, Sprüche zu klopfen.

Mensch Kai, das dürfte das erste Mal im Leben sein, dass wir zwei einer Meinung sind. Willst Du mich heiraten?

Kai SchwarzerDamit erreicht man aber kein Ziel! Schön war auch, als er mir erklären wollte, wie man eine Petition am Besten formulieren sollte. Nur als ich mit ihm dann gemeinsam machen wollte, herrschte Schweigen im Walde. Wenn er es soviel besser weiss, dann soll er es selbst machen. Schließlich ist er ja Bundesvorsitzender von was weiss ich was und ich nur ein dummer Busfahrer.

Ach Kai, so dumm, wie Du meinst, bist Du doch gar nicht. Du weißt, wo Du Deinen Bus hinfahren musst, wo beim Bus vorne und hinten ist und wie man den Gang einlegt und losfährt. Na ja, und das mit den Strafanzeigen, das bekommst Du auch noch  hin. Magst Du mich vielleicht mal wieder anzeigen? Oder vielleicht mal wieder jemandem schreiben, wie böse ich wieder zu Dir war?

Petra OlbertzBussfahrer sind sehr schlau…die müssen ne Menge wissen…da solle er sich mal eine Scheibe von abschneiden

Siehste Kai, die Petra hat Dich auch lieb. Genau wie ich. Abgesehen davon, dass man „Bus“ mit einem „s“ schreibt. Und die Petra ist auch richtig sauer auf den Detlef. Ach, Kai, vielleicht fährst Du mit Deinem Bus mal bei der Petra vorbei und dann könnt Ihr zusammen eine rauchen und Euch gegesneitig bestätigen, wie böse doch der Detlef Petereit ist. Meinen Segen habt Ihr!

Petra OlbertzEin Grossmaul ist er ,genauso wie der Rest der da mitwirkte !!!
Oha, das ist nicht nett, liebe Petra!

Petra Olbertzaber zustande hat er nichts gebracht,wieder wie schon vor Jahren was vor die Wand gefahren!!! Geldabzocker!!!!!!

Wer solchen Leute sein Geld gibt, ist selber Schuld. Aber wer sein Geld der Tabakdrogenmafia gibt, der gibt es vielleicht auch Leuten wie von „NRW genießt“. Und das alles für die unsichere Hoffnung, irgendwann mal wieder den Lungenkrebs IN und nicht vor der Kneipe füttern zu dürfen. Ja, der Mensch braucht Ziele im Leben, und wenn es auch nur der eigene Tod ist.

Ach ja, und wer die große „Radi, Kai und Petra“-Show live erleben möchte, hier wird sie gegeben: Link.

 

Getaggt mit , , , , ,

Detlef Petereit – Ein Tabaklobbyist aus Berlin

Wie der Tabaklobbyist Detlef Petereit sich auch bei den Piraten einschlich…

Nachdem wir den Versuch der beiden Extremraucher Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier nachgezeichnet hatten, bei der Piratenpartei unter Ausnutzung basisdemokratischer Strukturen ihre absonderlichen Bestrebungen zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes umzusetzen (Link), wollen wir heute einen weiteren Teilnehmer aus dieser „AG  Nichtraucherschutz“ bei der Piratenpartei beleuchten. Es handelt sich um einen Nutzer, der bei den Audiokonferenzen („Mumble-Sitzungen“) dieser Arbeitsgemeinschaft jeweils am Mittwoch Abend unter dem Pseudonym „Martin_G“ auftrat.

„Martin_G“ fiel während der Sitzungen zuerst durch einen sehr eigenwilligen Diskussionstil auf. Dass er knallhart die Positionen der Raucherlobby vertrat und inhaltlich 100% d’accord zu den beiden Oberrauchern Vollmer und Niedermeier war, müsste man eigentlich gar nicht erwähnen, wir tun das auch nur der Vollständigkeit halber.

„Martin_G“ „beeindruckte“ während der Audiokonferenzen i. W. dadurch, dass er ellenlang reden konnte und dabei kaum Sachinformation zu transportieren in der Lage war. Er übte sich in dem, was man heute als „Rabulistik“ bezeichnet, im Englischen „filibustering“ genannt. „Martin_G“ versuchte dadurch, seine Gegner einfach mundtot zu machen. Umgangssprachlich gesagt versuchte er, sie einfach „totzureden“. Gelang ihm das nicht, bestand seine zweite „Gesprächsstrategie“ darin, zu versuchen, den Gegnern ganz einfach das Wort im Mund herumzudrehen. Gelang auch dies nicht, ging er zu persönlichen Angriffen über.

Wer war nun „Martin_G“ in Wirklichkeit?

Gerüchteweise wurde kolportiert, dass „Martin_G“ auch unter dem Nick „Berliner“ bei den Piraten mitmischen würde, was an seinem eindeutigen Berliner Akzent auch nachvollziehbar gewesen wäre. „Martin_G“ besitzt eine markante Stimme und berlinert in eindeutiger Weise. Interessanterweise findet man bei einem Internetradiosender einen Moderator, der sich ebenfalls „Berliner“ nennt. Dieser Moderator nahm eines Tages eine Sendung auf, in der es um „Pharmakritik und Tabakprohibition“ ging.

Hier der Link zur Sendung:  http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=1011-1558

Bereits hier fiel auf, dass die Stimme des Moderators genau jene von „Martin_G“  aus den Audiokonferenzen der „AG Nichtraucherschutz“ bei den Piraten war.

In einer weiteren Sendung, die mit dem vorigen Thema nichts zu tun hatte, trat wiederum der Moderator „Berliner“ auf: http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=0812-14847

Der selbe Moderator „Berliner“ nennt hier dann freundlicherweise zusätzlich seinen richtigen Namen: „Detlef Petereit“.

Und nun geht es los: Detlef Petereit ist ein ganz exponierter Raucherlobbyist. So steht er der „Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung“ vor:

Bundesversammlung für Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung
Der Bundesgeschäftsführer
c/o Detlef Petereit
Stresowstraße 3
13597 Berlin
Kontakt: Telefon: (0176) 27 17 58 69
http://bundesversammlung-gfs.de/

Detlef Petereit betrieb früher ein Lokal in Berlin, das er angeblich wegen des Rauchverbotes schließen musste:

Detlef Petereit von der „Initiative für Genuss in Berlin“ sieht das genau andersherum. Weil Touristen in seiner Gaststätte „Altberliner Stube & Küche“ in Spandau nicht mehr rauchen durften, musste er dichtmachen.

http://www.strassenfeger.org/news/158/15/Viel-Rauch-um-viel.html

Dort führt er weiter aus:

„Ich fühle mich durch ein Rauchverbot in meinen Freiheitsrechten eingeschränkt“, sagt Petereit. Das Argument mit der Gesundheit für andere lässt er nicht gelten, dass Passivrauch schädlich ist, sei noch nicht bewiesen: „Zeigen Sie mir einen Totenschein auf dem steht ‚Tod durch Passivrauch’.“

Demnach schiebt Herr Petereit sein unternehmerisches Scheitern dem Nichtraucherschutz zu. Und nun versucht er also, innerhalb der Piratenpartei die entsprechenden Gesetze zurückzuführen. Zu diesem Zweck rührt er im Internet eifrig die Werbetrommel für Raucherbein und Lungenkrebs:

Zehntausende Bürger haben sich in Form einer Petition gegen die Verschärfung des Rauchverbotsgesetzes in Nordrhein-Westfalen gewandt. Bis zum Fristablauf gestern unterzeichneten über 50.000 Menschen, davon (lt. Petent) fast 44.000 aus NRW, den Aufruf „Kein neues Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen“, der sich an Ministerpräsidentin Kraft (SPD) richtet. Die Ablehnung des geplanten totalen Rauchverbots für die Gastronomie stellt damit das meistunterstützte landespolitische Anliegen auf der Plattform openPetition dar. Auf ganz Deutschland hochgerechnet entspräche dieser Aktivierungsgrad über 200.000 wahlberechtigten Bundesbürgern.
Für Michael Löb, den Bundesvorsitzenden von Netzwerk Rauchen, bedeutet dies „ein klares Signal, dass die Menschen an Rhein und Ruhr die Bevormundung satt haben“. Er bedauert, dass Ministerpräsidentin Kraft auch nach Aufforderung bisher nicht zur Petition Stellung bezogen hat.
[…]
Bundesversammlung Genuss, Freiheit, Selbstbestimmung
Der Bundesgeschäftsführer – Detlef Petereit
c/o Detlef Petereit
Stresowstraße 3
13597 Berlin
Tel.: 030 – 577 09 309
eMail: presse@bundesversammlung-gfs.de

http://www.openpr.de/news/614937/Empoerung-ueber-Plaene-der-NRW-Regierung.html

Aber auch mit dem extrem aggressiven „Netzwerk Rauchen“ bzw. seinen exponierten Vertretern saß der Raucherlobbyist Petereit schon mal mit am Tisch:

Der Tabaklobbyist Detlef Petereit beim "Netzwer Rauchen", einer aggressiven Nikotinikerorganisation

Der Tabaklobbyist Detlef Petereit beim „Netzwerk Rauchen“, einer aggressiven Nikotinikerorganisation

Link zum „Netzwerk Rauchen“

Bei dieser Veranstaltung tritt Petereit auf als ein Vertreter der Berliner Raucherlobbygruppe „Initiative für Genuss Berlin“, die ebenfalls die Abschaffung des Nichtraucherschutzes fordert. Petereit ist also als Tabak- und Raucherlobbyist sehr viel unterwegs für mehr Lungenkrebs und Herzinfarkt.

Mit Detlef Petereit hat also ein weiterer knallharter Tabak- und Raucherlobbyist den Weg in die „Arbeitsgruppe Nichtraucherschutz“ der Piratenpartei gefunden, um dort nach Kräften gegen den Nichtraucherschutz zu arbeiten.

Getaggt mit , , , ,
Advertisements