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Die Lungenkrebsindustrie heult mal wieder

Der „Deutsche Zigarettenverband“ hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Das Sprachrohr der deutschen Produzenten und Vertreiber von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Gefäßverschluss ist, man ahnt es, mal wieder am Jammern. Sujet des Missfallens ist diesmal die Tabakproduktrichtlinie der EU (TPD), welche für die Branche, die Coolness und Lebensgefühl anpreist aber Krankheit und Tod verkauft, eher weniger wünschenswerte Regelungen enthält. So müssen demnach große bildliche Warnhinweise auf den Packungen angebracht werden, welche in drastischen Bildern die oftmals entsetzlichen Folgen des „eigenverantwortlichen Genusses“ zeigen. Zusätzlich kommt ein Verbot von Zusatzstoffen, wie z. B. Menthol.

Für die hiesige Tabakwirtschaft scheinen die schlimmsten Befürchtungen einzutreten. Die kürzlich veröffentlichten Regelungsvorschläge des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Umsetzung der von der EU beschlossenen Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht sehen erhebliche Verschärfungen für die gesamte Branche vor. Die Bundesregierung will weit über die EU-Richtlinie hinausgehen und plant entgegen dem Koalitionsvertrag keine 1:1-Umsetzung.

(Quelle)

Also, das ich das noch erleben darf! (TM). Sollte sich die Bundesregierung, die jahrzehntelang zuverlässig nach der Pfeife der Tabakindustrie getanzt hat, nun endlich vernünftig verhalten und ein Produkt, das weit über 100.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland zuverlässig umbringt, regulieren wollen? Halleluja, das wurde aber auch Zeit!

„Pretty not amused“ sind hingegen die Dealer von Krankheit, Siechtum und Tod ob der neuen Vorschriften:

Statt der von der EU vorgesehenen Produktregulierung droht eine tiefgreifende Marktregulierung. Die bisherigen Vorschläge sind daher auf harsche Kritik von Mittelstand, Industrie und Gewerkschaftsvertretern gestoßen.

Na ja, da wollen wir doch mal sachlich bleiben. Vom deutschen Mittelstand und der Industrie hat nur der kleinste Teil Bezug zum Herstellen und Dealen von Tabakdrogen. Die meisten deutschen Unternehmen verdienen ihr Geld wohl auf anständige Weise. Sehen wir mal von der Waffenindustrie ab. Aber deren Produkte töten auch nicht den Käufer, sondern diejenigen, die das Pech haben, auf der falschen Seite der Mündung zu stehen.

Eine Umstellung der Produktionsanlagen zum 20. Mai 2016 ist mittlerweile faktisch unmöglich. Die notwendigen gesetzeskonformen Umstellungen in der Produktion und im Handel geschehen nicht von heute auf morgen.

Tja, Leute, da habt Ihr wohl alle ein wenig gepennt, oder? Beziehungsweise Ihr habt Euch wie immer darauf verlassen, dass es doch nicht so schlimm kommt, weil man vielleicht doch noch hoffte, den einen anderen Politiker „überzeugen“ zu können, auf Eure krude Argumentation einzugehen. Da haben sich die Tabakstände und das großzügige Verteilen von allerlei Geschenken z. B. bei den Parteitagen doch nicht so gelohnt, oder? Dass die TPD kommt und wie sie aussieht, das ist übrigens schon ein paar Jahre bekannt. Aber wenn Ihr von der Drogenindustrie eben davon ausgegangen seid, dass Euch die Bundesregierung weiter die Gesetze „nach Gusto“ macht und das alles so weiter läuft wie bisher, so ist das doch wohl alleine Eurer Problem, oder? „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“  Wer hat’s gesagt?

Für die drucktechnische Umsetzung für Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen werden mindestens 15 Monate, für die Umstellung der Verpackungsmaschinerie für Tabak zum Selbstdrehen mindestens 20 Monate benötigt. Was für andere Branchen undenkbar wäre, ist für die heimische Tabakindustrie ein absurdes und fatales Szenario: Stillstand in den Produktionsstandorten wegen fehlender Rechtssicherheit und mangelnder Übergangsfristen.

Ihr wollt jetzt aber nicht erzählen, dass es ein ungeheuer Stress ist, die Schockbildchen mit einem Grafikprogramm in eine neue Druckvorlage einzubauen und diese auf den Druckmaschinen zu installieren? Kleiner Tipp: Jede Tageszeitung schafft es doch tatsächlich, täglich neue Vorlagen in die Maschinen zu bringen und die Zeitung pünktlich um 4:00 Uhr auszuliefern. Fragt doch mal in den Verlagen nach, wie die das hinbekommen!

Im nationalen Alleingang sollen Zigaretten mit Mentholgeschmack nicht erst ab 2020 sondern bereits ab Mai 2016 verboten werden. Während Polen sogar gegen das Mentholverbot vor dem Europäischen Gerichtshof klagt, will man in Deutschland auf die vierjährige Übergangsfrist verzichten.

Jetzt mal ernsthaft. Wer raucht heute noch Mentholzigaretten? Mit dem vor kurzer Zeit eingetretenen Tod des größten deutsche Abnehmers von Mentholzigaretten dürfte der Bedarf an diesen Produkten quasi zusammengebrochen sein.

Darüber hinaus sind zahlreiche Verbote bestimmter Inhaltsstoffe wissenschaftlich nicht nachvollziehbar und willkürlich. Innerhalb kürzester Zeit sollen Rezepturen eines Großteils der Tabakprodukte umgestellt werden. Dies wirkt der ohnehin schier unmöglichen fristgerechten Produktionsumstellung zusätzlich entgegen. Hieß es im Thesenpapier der CDU zur Europawahl noch „Vielfalt statt Einheitsbrei…“ droht dem Mittelstand nun der Verlust seiner Produktvielfalt. Tür und Tor für Einheitsprodukte sind geöffnet.

Lieber DZV, was genau ist Eurer Problem? Der Krebs, der aus Euren Pordukten entsteht, hat auch keine große Vielfalt. Da gibt es zwei große Gruppen von Lungenkrebs (kleinzellig und nicht-kleinzellig). Die nicht-kleinzellige Gruppe teilt sich nochmal in ein paar andere zelluläre Typen auf und damit hat es sich. Nimmt man noch die anderen Krebsarten hinzu, die der Raucher sonst noch gerne bekommt (Blasen-, Bauchspeicheldrüsen, Magen- oder Nierenkrebs, um nur mal die wichtigsten zu nennen) wird die Vielfalt auch nicht wesentlich größer. Am Ende stehen nämlich meistens der Tod und der ist ziemlich einheitlich.

Getrieben vom Gesundheitswahn will die Politik endgültig ein umfassendes Werbeverbot für alle Tabakprodukte.

Es ist doch regelmäßig sehr erheiternd, wenn sich ein Verband, der seine Konsumenten mit seinen Produkten krank macht und tötet, über den „Gesundheitswahn“ zu echauffieren anschickt. Die meisten der Konsumenten der Produkte des DZV, die es bereits „erwischt“ hat, denken nämlich über das Thema Gesundheit plötzlich ganz anders.

Plakat- und Kinowerbung sowie die kostenlose Abgabe von Produkten an Erwachsene als einzig noch verbliebene Werbeformen wären damit nicht mehr zulässig.

Und das ist auch verdammt gut so. Ganz abgesehen davon versucht man eben nicht den älteren erwachsenen Raucher anzufixen, der schon seit mehreren Jahren auf Droge ist, sondern man treibt sich z. B. auf Musikfestivals herum um jüngere Konsumenten zur Droge zu bringen. Von denen übrigens nur ein Teil wirklich über 18 Jahre alt ist. Die Tabakdrogenverteiler fragen da auch nicht nach dem Alter. Da werden alle jungen Leute angesprochen, Hauptsache man bringt sie ganz schnell dazu, sich die rauchbare Killerdroge regelmäßig zuzuführen. Das bringt Profit und schließlich sterben Euch, lieber DZV, jeden Tag in Deutschland 300 bis 400 Eurer Kunden weg. Schlicht und einfach deshalb, weil Eure Produkte sie umgebracht haben. Da muss Nachwuchs her, was sicher eine keine einfache Aufgabe ist. Denn bei den jungen Menschen (zumindest bei denen, die mehr im Kopf haben als nur Stroh) ist das Rauchen zunehmend „megaout“ und absolut „uncool“. Ehrlich, ich möchte kein Marketingmann sein. Schon gar nicht für Euch.

Grundregeln der sozialen Marktwirtschaft werden bewusst verletzt. Hersteller legaler Produkte könnten hierzulande nicht mehr mit ihren Kunden kommunizieren und für ein an Erwachsene frei verkäufliches Produkt werben.

Ach Gottchen, jetzt aber mal eine Runde Mitleid für den DZV! Die dürfen jetzt echt nicht mehr mit den Kunden „kommunizieren“? Wie böse! Ich hätte jetzt nur noch erwartet, dass derlei als Einschränkung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung nach Art. 5 GG deklariert wird und man ob dieses massiven Grundrechtseingriffes ohne Umschweife zum Verfassungsgericht rennt.

Sehen wir es doch mal nüchtern. Das, was der DZV als „Kommunikation“ bezeichnet, ist das doch nur das bewusste Belügen und Täuschen des Konsumenten um des reinen skrupellosen Profites willen. „Rauch die Marke X, dann bis Du cool!“, „Rauch Marke Y, dann kommst Du bei Frauen an!“, „Wer Marke Z raucht, ist lässig, locker und unkonvetionell!“. Es sei denn man ist ein „Maybe“ oder heißt „Alex“. Oder beides.

Diese Art der „Kommunikation“, die bewusst ausblendet, dass Rauchen weder cool noch lässig sondern einfach nur eklig und letztlich tödlich ist, ist keine „Kommunikation“ sondern irreführende Werbung. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum die Typen auf den Zigarettenplakaten so gar keine Ähnlichkeit haben mit den Bildern jener lebenden Leichen, die man z. B. in den einschlägigen facebook-Gruppen der Tabakabhängigen sehen kann?

Das Verbot von Plakat- und Kinowerbung sowie die versteckten zusätzlichen Kommunikationsverbote wirken auch wirtschaftsfeindlich: Der Fachverband Außenwerbung e.V. beziffert den durch ein derartiges Werbeverbot für Tabakprodukte eintretenden unmittelbaren Schaden auf ca. 250 Mio. Euro pro Jahr.

Und hier das unausgesprochene Standardargument, wenn dem Lobbyisten gar nichts mehr einfällt. Es heißt schlicht und einfach „Arbeitsplätze“.

Aus Sicht der deutschen Tabakwirtschaft sind die Pläne der Bundesregierung eine unverhältnismäßige und unnötige Belastung für Industrie, Handel und auch den Staat. Eine ganze Branche fordert daher die zwingend nötige 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie und eine Fristenverlängerung.

Tja, dumm gelaufen für Euch,lieber DZV, oder? So, und jetzt geben wir alle dem DZV noch eine Runde Mitleid mit auf den Weg und dann ist aber auch Schluss:

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Deutscher Zigarettenverband: Eltern sollen ihre Kinder im Auto weiter vollrauchen dürfen!

Gelegentlich frage ich mich, ob Personen, deren Hauptgeschäft der Lobbyismus für tödliche Tabakdrogen ist, eigentlich noch mit normalen Maßstäben zu fassen sind. OK, bei Netzwerk Rauchen & Co., also den Grüppchen der Süchtigen, die schon seit Jahren ebenso lautstark wie erfolglos gegen den Nichtraucherschutz agitieren, wundert mich gar nichts mehr. Aber dass gelegentlich ein Vertreter eines offiziellen Verbandes einen Blödsinn im Dienste der Killerdroge Tabak über die Ticker gibt, bei dem sich mir ob des dargebotenen Unsinns die Nackenhaare senkrecht stellen, das kommt schon manchmal vor. Gestern war es wieder soweit.

Der „Deutsche Zigaretten Verband“ (DZV), ansässig in Berlin, denn die Nähe zur Macht ist den Tabakdrogendealern immer wichtig, ist die Nachfolgeorganisation des „VdC“, der vor einigen Jahren aufgelöst wurde, weil sein Hauptmitglied Philipp Morris (mit der Marke „Marlboro“ aka „Mordboro“) diesen verließ. Der Geschäftsführer des DZV, Jan Mücke, hat sich zu dem von der Bundesdrogenbeauftragten Mortler geforderten Rauchverbot in PKW geäußert, welches wirksam werden soll, wenn Kinder im Wagen mitfahren. Er erklärte diesbezüglich:

Jan Mücke, DZV: Der Deutsche Zigarettenverband hat die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU), das Rauchen in privaten PKWs im Beisein Minderjähriger zu verbieten, kritisiert. Verbandsgeschäftsführer Jan Mücke erklärte heute in Berlin, ein derartiges Verbot sei überflüssig. „Frau Mortler befindet sich im Verbotsrausch. Jeden Tag wartet sie mit neuen Verbotsideen auf. Ein Alkoholverkaufsverbot nach 22 Uhr, ein totales Verbot der Tabakwerbung oder nun Rauchverbote in privaten Autos, keine Verbotsforderung ist Frau Mortler platt genug, um nicht doch damit die Öffentlichkeit zu behelligen“, sagte Mücke heute in Berlin.

Es mag ja beruhigend wirken, wenn Herrn Mücke zu der berechtigten Forderung nach einem Rauchverbot im Auto wenn Kinder mitfahren nur der übliche Unfug einfällt wie „Verbotsrausch“, und „überflüssiges Verbot“. Das Wort „Verbot“ als Schreckvokabel muss einfach sein. Es ist Standarddiktion jener, die den Tod verkaufen und dies auch weiter tun möchten. Aber ich frage mich dann schon, wofür der Mann eigentlich bezahlt wird, wenn bei ihm der intellektuelle Output auf der Stufe von „Netzwerk Rauchen“ oder „VEBWK“ stecken bleibt. Dann könnte man auch Christoph Lövenich auf den Chefposten der Tabakdrogenhändler berufen. Aber, das sei zugegeben, die Position, welche Herr Mücke berufsmäßig vertreten muss, ist schon eine ziemlich dumme.

Schauen wir uns doch mal die Realität an: Täglich sieht man im Stadtbild Eltern, die ihre Kinder rücksichtslos vollrauchen. Eben weil die Eltern a) drogensüchtig und b) äußerst einsichtsresistent sind, was ihr Verhalten und dessen Selbst- und Fremdschädlichkeit betrifft. Da wird direkt über dem offenen Kindernwagen gequalmt (meistens mehrere Muttis im Trio oder Quartett, denn RaucherInnen sind halt sehr kommunikativ), da werden in Bereichen der Außengastronomie die mit am Tisch sitzenden Kinder gandenlos eingeraucht und auch an der Ampel oder vom Geh-/ Radweg aus sieht man häufig „Genussfreunde“ die im Auto quarzen obwohl der Nachwuchs im Kindersitz auf dem Rücksitz Platz genommen hat. Sch….egal, die Fluppe muss brennen, der Drogenabhängige braucht seinen „Schuss“.

Der nächste intellektuelle Overkill gelingt Herrn Mücke dann bei diesem Satz:

Jan Mücke, DZV: Offenbar hält die CSU-Politikerin ihre Mitbürger für völlig lebensuntauglich ohne staatliche Verbote. Damit werden erwachsene Menschen weiter entmündigt.

Setzen, Herr Mücke! Nichts verstanden, sechs! Hier geht es nämliche gerade nicht um die Entmündigung von Erwachsenen, was übrigens ein Standardargument jener Grüppchen, deren Geschäftsmodell das Verteilen von Krankheit, Siechtum und Tod unter der Bevölkerung ist, sondern um den Schutz derer, die sich nicht wehren können.

Jan Mücke, DZV: Nach einer repräsentativen dimap-Umfrage im Auftrag des DZV vom Juni diesen Jahres fühlen sich 94 Prozent der Deutschen gut oder sehr gut über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens informiert.

Prima Herr Mücke, wurden da auch Kindern befragt? Die wissen übrigens meiner Erfahrung nach, zumindest ab einem gewissen Alter, sehr gut, was man sich mit dem Rauchen antut. Alleine das Problem ist, dass sie sich oft nicht gegen Erwachsene wie Eltern erwehren können, wenn diese die Bude in eine Räucherhöhle verwandeln. Eventuell, weil sie dann den Zorn der Eltern zu spüren bekommen, weil Papa oder Mama eben qualmen MUSS. Und dass das Wissen um die Tödlichkeit von Tabakkonsum kaum einen Süchtigen abhält, trotzdem zu rauchen, dürfte bekannt sein, Herr Mücke. Darauf basiert nämlich Ihr Geschäftsmodell.

Jan Mücke, DZV: DZV-Geschäftsführer MÜCKE sagte dazu heute in Berlin: „Eltern können die Gefahren des Rauchens selbst gut einschätzen und setzen deshalb ihre Kinder nicht dem Tabakrauch aus, weder in ihren Autos, noch im Kinderzimmer oder sonst im privaten Bereich.

Stimmt. Deshalb entstammen die oben gemachten Beobachtungen ja nur der Phantasie de rmilitanten Antiraucher und sind reine Hirngespinste. Ach ja, Herr Mücke, wenn wir denn schon beim Thema sind: Die Erde ist eine Scheibe, die Mondlandung fand in einem Studio statt und Elvis hat Kennedy erschossen..

Jan Mücke, DZV: Mündige Bürger können das selbst entscheiden, ohne dass es dafür eines staatlichen Verbotes bedürfte

Und genau da liegt das Problem, Herr Mücke: Wir reden bei Rauchern von Drogenabhängigen. Die haben einen Teil ihrer Mündigkeit schon vor Jahren oder Jahrzehnten am Zigarettenautomat abgegeben. Da ist nichts mit „freier, mündiger Entscheidung“. Da braucht der Tabakdrogenjunkie seinen nächsten Schuss. Und zwar i. d. R. in sehr kurzen Zeitabständen.

Jan Mücke, DZV: Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass eine signifikant hohe Zahl von Erwachsenen Kindern in privaten PKW dem Tabakrauch aussetzen.

Herr Mücke vom DZV ist nicht nur kein intellektueller Überflieger wie man an seiner äußerst schwachen Argumentation erkennen kann, er ist zudem nicht einmal in der Lage, wissenschaftliches Studienmaterial zu recherchieren. Oder er sagt bewusst die Unwahrheit. „Google“ kann übrigens helfen, Studien zum Thema „Rauchen im Auto“ zu finden. Man  muss allerdings Englisch können:

Hier die komplette Ergebnisliste einer kurzen Internetrecherche. Kein Studienmaterial? Herr Mücke, besuchen Sie doch mal einen VHS-Kurs zum Thema „Internet für Einsteiger“. Dort lernt man eine Suchmaschine zu bedienen.

Zum Schluss holt sich dann der Chefintellektuelle des DZV noch Argumentationshilfe von außen. Genauer vom ehemaligen Chef der Polizeigewerkschaft Freiberg:

Jan Mücke, DZV: Auch die Gewerkschaft der Polizei GdP hatte Forderungen nach einem Rauchverbot in privaten PKW mehrfach kritisiert. Sie hält Verbote dieser Art für schwer durchsetzbar. Für die Polizei ist es nach Auffassung des ehemaligen GdP-Chefs Freiberg schwer genug, das Handy-Verbot am Steuer durchzusetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Polizei derzeit mit ihrer Kernaufgabe, in Zeiten von Flüchtlingsströmen für innere Sicherheit zu sorgen, bereits stark ausgelastet ist. Eine flächendeckende Kontrolle eines Rauchverbotes im Auto im Beisein von Kindern könnte kaum gewährleistet werden und ist somit nicht praktikabel.

Wieder eine Argumentation, die an geistiger Schlichtheit kaum zu steigern ist. Die Einlassung: „Wir können es nicht kontrollieren, also bringt ein Verbot nichts.“ kann als Bankrotterklärung des Staates vor dem Rechtsbruch aufgefasst werden. „Wir können nachts keine Einbrüche verhindern, dazu haben wir zu wenig Leute. Deshalb ist Einbruch von 22:00 bis 6:00 morgens erlaubt. Verzichten Sie als Täter aber bitte dabei auf Verletzungs- oder Tötungshandlungen. Danke! Ihre Polizei„. Ich suche gerade eine Wand um den Kopf mal kräftig dagegen zu schlagen. Aber Herrn Mücke kommt diese kleingeistige Einlassung durchaus gelegen. Man ahnt warum.

Fazit: Ein Rauchverbot im Auto muss kommen. Zumindest wenn Kinder im Wagen sitzen, die sich oft den Widerstand gegen die Erwachsenen nicht zutrauen und daher lieber klein beigeben als einen familiären Konflikt zu riskieren. Viele erwachsene Raucher sind darüber hinaus zu stark abhängig von ihrer Droge, als dass sie besondere Rücksicht auf Kinder nehmen könnten oder wollten. Die Droge, mit deren Vertrieb der DZV sein Geld verdient, lässt ihnen da wenig Entscheidungspielraum. „Mündigkeit“ fällt aus wegen „is‘ nich'“. Darunter müssen dann die schwächeren leiden, in dem Falle Kinder. Und das muss sich dringend ändern.

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