Schlagwort-Archive: Dummheit

Der wahrscheinlich dümmste Raucher der Welt

Raucher sind nicht die Allerhellsten, das ist bekannt. Aber was dieser japanische „Genussfreund“ da fabriziert, das ist an Dummheit schon schwer zu schlagen. Während eines Onlinechats versucht er, sich eine Zigarette anzuzünden. Das Ergebnis ist aber weniger der beabsichtigte „Genuss“ sondern ein ausgewachsener Zimmerbrand. Rauchen macht entweder dämlich oder man muss dämlich sein um zu rauchen. Egal, einfach ansehen und sich nur noch wundern:

Link zum Video bei GMX

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„Netzwerk Rauchen“: Vom dummen Nazi- zum ultimativ blöden ISIS-Vergleich

Wenn man die Publikationen des „Netzwerk Rauchen“ liest (hinter denen mutmaßlich der Vorsitzende Michael Löb aus Worms stecken dürfte), dann fragt man sich schon gelegentlich, was der Mann eigentlich genau raucht. So erzeugt sein jüngstes Pamphlet „Befreit von der Antiraucherdiktatur“ anfangs Kopfschütteln, welches dann aber sehr schnell in unsägliche Kopfschmerzen übergeht.

Schicken wir einfach mal voraus: Wenn einem gar nichts mehr einfällt, was für das Rauchen spricht (Zur Erinnerung: Rauchen macht krank, tötet, stinkt, kostet Unsummen und vergiftet nebenbei noch die Mitmenschen), dann ist der absolut blöde Vergleich die ultima ratio des Hardcorenikotinisten. Ein Vergleich geht immer. Aber oft auch in die Hose.

Früher war dies bei den Hardcorerauchern der Nazivergleich, welcher lange Zeit als der unerreichte Gipfel der Dummheit gelten durfte. Tenor „Hitler war militanter Nichtraucher„, „Der Nazi-Arzt Fritz Lickint hat den Begriff ‚Passivrauch‘ erdacht“ (Falsch, Ihr Intelligenzhelden, Lickint war Sozialdemokrat und sicher kein Nazi!) und so weiter und so weiter. Nikotinextremisten wie Ronald Blumberg aus Radevormwald schicken schon mal ein Bildchen mit einem stilisierten KZ-Aufseher, der in Naziuniform den „freiheitsliebenden Raucher“ drangsaliert, in die Weiten des Netzes hinaus. Mehr als ein zackiges „Heil Lungenkrebs“ fällt mir in aller Regel zu diesem höchstgradigen Schwachsinn nicht ein.

Aber, man kennt das wenn Extremraucher die Öffentlichkeit mit ihrem Raucherunsinn belästigen: Es geht noch schlimmer. Oder besser gesagt: Es geht noch dümmer. Die neueste Nummer, welche die Abwegigkeit des Nazivergleiches sehr klein aussehen lässt, ist, wenn man den Nichtraucherschutz mit dem Terror des „Islamischen Staates“ zu vergleichen beginnt.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb:

Das folgende Video zeigt eine syrische Stadt, nachdem kurdische Truppen sie vom ISIS-Terror befreit haben.

Die wiedergewonnene Freiheit zeigt sich darin, dass endlich wieder geraucht werden darf. Denn Tabakwaren und Alkohol sind nicht die unwesentlichsten Produkte, deren Konsum unter der islamistischen Schreckensherrschaft erhebliche Strafen mit sich bringen kann. Zigarettenstangen und Schnapsflaschen sind schon öffentlich in Flammen aufgegangen, wie bei Bücherverbrennungen wird so der verderbliche Feind der Vernichtung zugeführt.

Oh my God. jetzt geht es durch mit dem freiberuflischen Memoirenschreiber aus Worms. OK, im Islam sind Zigaretten und Alkohol „haram“, d. h. nach der Scharia verboten. Und der „IS“ ist eine Terrororganisation. Müssen wir eigentlich nicht drüber reden. Wenn aber nun eine islamsiche Terrororganisation aus Glaubens- und anderen irrationalen Gründen den Menschen den Konsum bestimmter Dinge verbietet, weil das eben von bestimmten islamischen Gesitlichen so ausgelegt wird, kann man derlei wohl kaum mit den gesundheitlichen Gründen vergleichen, aus denen die Ablehnung von insbesondere Tabakwaren in westlichen Ländern entspringt. Hier sind nämlich am ehesten Vernuftgründe zu nennen. Und mit Vernunft tut sich der Durchschnittsdschihadist eher schwer. Wie Michael Löb übrigens auch, wenn man mal bei Vergleichen bleiben will.

Der oben angeführte Textauszug ist also eine weitere exorbitante Hirnrissigkeit in der langen Liste der dummen Verbalentgleisungen dieses lungenkrebs-affinen Kleinvereins mit Sitz in Worms.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Netzwerk Rauchen dankt allen Befreiern für ihren Einsatz und wünscht zügig weitere Erfolge im Kampf gegen die Barbarei!

Tut weh, gell?

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der aktuelle „Weltkrieg gegen den Tabak“ hat bei uns früher angefangen und wird ebenfalls mit unlauteren Mitteln geführt – wie Manipulation und Indoktrination, Lügenpropanda, Einschüchterung und Strafen.

Man muss schon ziemlich stark vom fortgeschrittenen Nikotinismus beseelt sein, um solch einen Blödsinn zu verfassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens und die Aufklärung darüber als „Indoktrination“ bezeichet und in seinen Publikationen schon mal behauptet, Rauchen sei gar nicht schädlich sondern einzig und allein, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit schlecht geredet würde sei dann die wahre Ursache vieler Raucherkrankheiten („Nocebo“-Effekt), den kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Rauchen am ‚falschen‘ Ort bedeutet zwar meist Geldbuße statt Knast, aber in Großbritannien saß schon mal ein Gastwirt wegen Missachtung des Rauchverbots wochenlang im Gefängnis.

Na, da haben wir ja Glück, dass Rauchen in der Kneipe trotz Rauchverbot nicht mit Handabhacken sondern nur mit Geldbuße bestraft wird.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der Kulturvernichtung durch die Islamisten entsprechen z.B. Werbeverbote und Einheitsverpackungen (Plain Packaging) von Zigarettenschachteln, aber auch die versuchte Ausrottung von Genusskultur überhaupt. Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Kretschmann (grün wie der Islam) hat gerade das nächtliche Alkoholverkaufsverbot ausgeweitet.

Auch eine immense geistige Leistung, teilweise Jahrtausende alte Kulturgüter mit den Verpackungen von krebserregenden Substanzen zu vergleichen, deren Gebrauch für eine Vielzahl der Konsumenten mit einem frühzeitigen Begräbnis endet. Eine weitere Hirnrissigkeit am oberen Ende der Dummheitsskala ist übrigens der Begriff „Genusskultur“ in Zusammenhang mit dem Konsum einer schwerst abhängigen machenden Droge wie Nikotin. Aber der Vergleich geht noch dümmer: Dass grün die Farbe sowohl der Ökopartei wie auch des Islam ist, auf diese schwachsinnige Assoziation muss man erst einmal kommen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Das betrifft auch weitere Bereiche: Manches, was von Islamisten als Prostitution bekämpft wird, gilt bei uns z.B. als Menschenhandel oder Sexismus.

Ganz nebenbei gibt es für Menschenhandel eine klare juristische Definiton. Und die ist an säkularen und objektivierbaren Kategorien orientiert.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Die WHO als Spinne im Netz des internationalen Anti-Tabak-Dschihad hat schon die türkische Erdogan-Regierung für ihre fundamentalistischen Tabakgesetze, die z.B. die Zensur des Rauchens im Fernsehen beinhalten, ausgezeichnet. Folgerichtig müsste sie den ISIS-Terroristen nun eine Goldmedaille umhängen.

Einfach mal wirken lassen, diesen Quatsch!

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Despotie kennt viele Gesichter. Bekämpfen wir sie, wo immer wir auf sie treffen!

Gleiches gilt für die Dummheit.

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„Rauchen schützt vor Chemtrailfasern“ – The Aftershow-Party

In dem im letzten Blogeintrag verlinkten Artikel wurde von unserer lieben aber leider sehr erfolglosen Raucheraktivistin Adelheid Rippe auf ein YouTube-Video verlinkt, das angeblich beweisen soll, dass Rauchen vor (den im Übrigen nicht real existierenden) „Chemtrails“ schützen soll. Und die „pfundige“ Wienerin Anschwärzerin Eva Peter-Culik kommentierte wohlwollend.

Beim Ansehen des Videos kamen dann erste Zweifel am Verstand der Protagonisten auf: Die Einstellerin des YouTube-Videos mit dem Pseudonym „canis lupus“ (für die Nichtlateiner, dies bedeutet „Wolfshund“) hielt tatsächlich ein paar Staubflusen unter eine Vergrößerungkamera, blies sie mit Tabakrauch an und wunderte sich, dass diese sich auf einmal bewegen. In krasser Missdeutung der tatsächlichen Sachlage wurde dies von der offenbar naturwissenschaftlich nicht gebildeteten „canis lupus“ dahingehend interpretiert, dass man bzw frau mit Tabakrauch nun eine ultimative Waffe gegen „Chemtrails“ in der Hand habe. Soweit, so bizarr. Esoterikquatsch in Reinform, eben. Anschließend entwickelte sich auf dieser Basis eine überaus „nette“ Konversation zwischen der Dame und mir:

Frau "Canis Lupus" (Chemtrailfan und Raucherin) pöbelt auch gerne

Frau „Canis Lupus“ (Chemtrailfan und Raucherin) pöbelt auch gerne

Einen Link zu YouTube zu setzen bringt übrigens nichts, da die Dame zu feige ist, diese Konversation freizuschalten so dass auch andere sie sehen können. Auf meinem Google+-Account ist sie allerdings sichtbar. 😉

https://plus.google.com/u/0/105467743579200389201/posts

Wir lernen: Raucher pöbeln gerne. Die „Alles eine Verschwörung dunkler Mächte“-Fraktion auch. Und wenn ein Raucher ein echter Verschwörungsfan ist, dann geht es wirklich rund. 😉

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COPD ist wirklich lustig – Teil II

Wer meinte, die Einträge anlässlich eines „Raucher=kurzatmig“-Cartoons auf „Raucher in Deutschland“ (Link zum Bericht) bei facebook seien nun wirklich das Ende der Fahnenstange der Dummheit, der kennt „RiD“ schlecht. Es geht immer noch dümmer. Und zwar wesentlich dümmer:

Ralf Eckhardt: Ziggipause in der 2,4,6 Etage

Lieber Ralf Eckhardt: Treppenhäsuer sind Gemeinschaftsräume und da ist das Qualmen im Haus verboten!

Mathias Derkum: Wohne in der 2 Etage das reicht,Höher wäre SELBSTMORD:

Verehrter Mathias Derkum, nicht das Hochlaufen einer Treppe ist Selbstmord, sondern das Rauchen selbst. Allerdings mit dem „Vorteil“, dass dieses quasi auf Raten stattfindet. Dies sichert langfristig den Profit der Tabakdrogenindustirie, die diesen nicht hätte, wenn der Raucher nach der ersten Kippe gleich ins Gras beißen würde. So hat die Tabakmafia die Möglichkeit, viele Zehn- oder gar Hundertausend Euro aus dem Tabaksüchtigen herauszuholen, bevor der dann final in die Kiste hüpft.

Ralf Brenken Oh ja, das kenne ich!

Und, Ralf Brenken, sollte man dann nicht mit dem Rauchen aufhören? Besser wird es bestimmt nicht mit der Atemnot!

Rosi Schmitt Habt alle einen schönen sonntag.ich bin nicht mehr atemlos im treppenhaus….sind von der 3.etage ins erdgeschoss gezogen…..

Ob uns Frau Rosi Schmitt  veräppelt oder ob sie es ernst meint?

Quelle: https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/471886959626001/

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COPD ist wirklich lustig

Langjährige Tabakdrogenkonsumenten schädigen ihre Lungen massiv. Neben den allfälligen Krebserkrankungen der Lungen leiden sie besonders unter einer starken chronischen Entzündung ihrer Bronchien aufgrund der Einwirkung der Giftstoffe des Tabakrauches. Das Resultat ist der schrittweise Untergang von Lungengewebe. Es kommt in der Folge zu einer oftmals extremen Kurzatmigkeit, die früher oder später die Gabe von künstlich zugeführtem Sauerstoff erforderlich macht. Ohne diese Zufuhr würden die betroffenen Patienten innerhalb kurzer Zeit den Weg in die „Ewigen Rauchergründe“ antreten müssen. Besonders dämlich wird es nun, wenn man mit dieser in der Fachsprache COPD genannten und immer tödlich endenen Krankheit auch noch dumme Witze macht und sich brüstet auch davon betroffen zu sein:

Raucher amüsieren sich über tödliche COPD

Raucher amüsieren sich über tödliche COPD (Quelle)

Wer raucht, gehört allgemein wirklich nicht zu den allerhellsten Kerze auf der Torte des Lebens. Soviel ist klar. Aber sich dann auch noch darüber zu amüsieren, dass man beim Treppensteigen kaum noch Luft bekommt und immer stehen bleiben muss damit man das obere Stockwerk erreicht, das ist schon mehr als dämlich. Und wenn man dann noch erkennt, dass man bereits eine durch das Rauchen schwer geschädigte Lunge hat, dann auch noch auf diese Erkenntnis erstmal eine zu rauchen, dazu muss jemand schon ziemlich daneben sein. Aber bei „Raucher in Deutschland“ auf facebook ist das kein Thema. Diese Leute können das. Herr, lass Hirn regnen!

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Der Dumme lernt aus seinen Fehlern … – Ein Gastbeitrag von Matthias Aichmaier

Die Protagonisten der Facebook-Gruppe “Raucher in Deutschland” schaffen es immer wieder, den unbedarften Leser mit grenzenloser Naivität zu überraschen. Man ergeht sich in kollektivem Selbstbetrug und versichert sich gegenseitig, Krankheiten und Beeinträchtigungen des tagtäglichen Lebens seien durch alles Mögliche verursacht, aber sicherlich nicht durch das Rauchen.So liest man häufig, Lungenkrebs würde auch Nichtraucher treffen (was nicht abzustreiten ist). Allerdings ist es wohl als Tatsache anzusehen, dass ca. 90% der Lungenkrebspatienten entweder Raucher oder ehemalige Raucher sind. Dieser Fakt wird geflissentlich “unter den Tisch gekehrt“.

Auch wird gern übersehen, dass es nicht nur der Krebs ist, den Raucher fürchten müssen. Ein ganzes Sammelsurium an unterschiedlichen Krankheiten steht in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten. Diese Krankheiten müssen nicht zwangsläufig auch lebensbedrohend sein, sie schränken aber auf jeden Fall die Lebensqualität des Betroffenen ein. Teilweise sogar erheblich. Trotzdem ist es für die meisten Nikotinabhängigen ein Ding der Unmöglichkeit, sich den Zusammenhang zwischen eigenem Suchtverhalten und den vielfältigen Malaisen, mit den man sich als Raucher konfrontiert sieht, einzugestehen. Als mahnendes Beispiel für ein solches Verhalten sei eine Barbara vanOosterhout zu nennen, die sich seit einiger Zeit bei “Raucher in Deutschland“ exponiert. Frau Oosterhout hat mit diversen gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter auch einer Arthrose in mindestens einem ihrer Finger:

http://fs1.directupload.net/images/150129/oeqdmtlh.jpg

Anstatt nun aber der eigenen Gesundheit zuliebe die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und der Empfehlung des Deutschen Arthrose Forums zu folgen („Durch Rauchen reduziert sich der Sauerstoffgehalt im Blut. Das ist Gift für die Knorpel! Versuchen Sie so früh wie möglich das Rauchen aufzugeben.“) macht die Nikotinabhängige eine genetische Veranlagung für ihr Unbill verantwortlich. Denn schließlich litt Ihre Großmutter unter derselben Erkrankung. Dass allerdings auch Ihre Großmutter dem Tabakkonsum nicht abgeneigt war und sich ihrerseits das Leiden hätte ersparen oder zumindest reduzieren können, diese Schlussfolgerung zieht Frau Oosterhout nicht:

http://fs1.directupload.net/images/150129/bzsgvijf.jpg

Womit wohl belegt wäre, dass es sich nicht um reine Naivität handelt, der die Tabakliebhaberin unterliegt.

All das lässt sich auch mit einem interessanten Sprichwort beschreiben:

„Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.“

Für einen gewissen Teil der Bevölkerung möchte man noch eine Ergänzung vornehmen: „Und dann gibt es noch den Raucher. Er sieht die Fehler der anderen und ist so fasziniert davon, dass er sie selbst wiederholt“.

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Leseschwierigkeiten bei Hardcorerauchern

Dass die Extremraucher, welche das bevorzugte Besprechungsthema hier im Blog darstellen, nicht zu den allerhellsten Kerzen auf der Torte gehören, ist eines meiner Dauerbrennerthemen. Ein sehr schönes und aussagekräftiges Beispiel für diese These kann man immer dann sehen, wenn Hardcoreraucher Presseartikel verlinken, die angeblich „beweisen“ sollen, dass Rauchen doch nicht so gefährlich ist, wie immer angenommen. Unser heutiger Hyperintelligenzler heißt Stephan Schön und zitiert einen Text aus dem FOCUS:

Stephan Schön über Rauchen und Krebs

Stephan Schön über Rauchen und Krebs (Quelle)

Stephan Schön: Das bedeutet aber auch, dass wer nicht raucht, auch kaum gesünder lebt, was das Krebsrisiko angeht.

Wenn Herr Schön nun den verlinkten Artikel auch gelesen UND vor allem verstanden hätte, wären ihm folgende Zeilen daraus aufgefallen:

FOCUS: […] Rauchen fördert Lungenkrebs, und zu viel Sonne kann zu Hautkrebs führen, das ist unbestritten. Das Risiko, an diesen Krebsarten zu erkranken, hat – bis zu einem gewissen Punkt – jeder selbst in der Hand. Wir können uns entscheiden, wie viel wir rauchen und trinken oder was wir essen.

[…]

Laut der Wissenschaftler aus Baltimore ist der individuelle Lebenswandel nur für neun Krebsarten entscheidend. „Das sind genau die Krebsarten, von denen man dies erwartet“, sagt Vogelstein. „Etwa Hautkrebs und Lungenkrebs.“ Wer also trotz jahrelangen Rauchens und einer Überdosis UV-Strahlung nicht an Krebs erkrankt, der hat wohl einfach Glück.

Jetzt frage ich mich in der Tat, was Herr Schön an diesen im Grunde ganz einfach geschriebenen Zeilen nicht verstanden hat.

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Neue Serie: Dämliche Nazivergleiche der militanten Raucher

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, heute eine neue Artikelserie eröffnen zu können. Wir alle wissen: Der dämliche Nazivergleich ist ein wichtiger Teil des Standardinstrumentariums des durchgeknallten Nikotinikers. Wenn die Argumente ausgehen, was bei den bekannten Hardcorerauchern aus den von mir beobachteten Krawallkanälen der Nikotinfans immer sehr früh eintritt, ist der Nazivergleich die „ultima ratio“ des Raucherwahnsinnsigen. Also steigen wir gleich mal ein:

Ein Herr „Judas Thomas Kuhl“ (nebenbei Herr Kuhl, haben Sie schon mal daran gedacht, Ihre Eltern zu verklagen? Ich meine, wegen des Vornamens) schreibt:

"Judas Thomas Kuhl" schreibt über den "Führer"

„Judas Thomas Kuhl“ schreibt über den „Führer“ (Quelle)

OK, wir wollen dem Ersteller dieses Beitrages einfach mal zugute halten, dass er jetzt wahrscheinlich nicht die allerhellste Kerze auf der Torte ist. Und bei einem IQ, der mehr oder weniger signifikant unter dem Durchschnitt liegt, war das zumindest eine in Ansätzen gelungene Einlassung. Gute Argumente zu finden, für ein „Hobby“, dass jährlich alleine in Deutschland über 100.000 Leute das Leben kostet, ist auch wirklich kein leichtes Unterfangen. Wenn sich intellektuelle Defizite und Drogensucht treffen, kommt halt öfter mal ein Nazivergleich heraus.

Ach ja, auf „raucherwahnsinn.de“ gab es auch einen schönen Sammelthread mit wirklich dämlichen Naziverlciehen. Einfach ansehen und Spaß haben!

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Ingo H. und seine Krankenakte

Als jemand, der regelmäßig auf den einschlägigen Raucherkanälen bei facebook unterwegs ist, bin ich ja einiges an Dummheiten gewohnt. LKW-Fahrer und Werkzeughändler, die sich als „freischaffende Rechtsberater“ verdingen, Menschen, die ein wenig mit Photoshop umgehen können und sich „Künstler“ nennen und andere Skurrilitäten mehr. An Dingen, die man schlicht als „bekloppt“ bezeichnen würde, herrscht bei unseren „Genussfreunden“ kein Mangel. Aber was selten vorkommt ist, dass jemand seine ganze aktuelle Krankenakte postet. Aber es passiert.

Erzählen wir also die Geschichte von Ingo H.: Der Name von Ingo H. wurde mir zuerst in Zusammenhang mit rechtswidrigen „Helmut-Partys“ bekannt. Herr H. erwartet derzeit ein Gerichtsverfahren, weil er auf die haarsträubenden juristischen Einfälle eines Herrn Rademacher und eines Herrn Blumberg hereingefallen ist und in seiner Kneipe verbotswidrigerweise rauchen ließ. Aber anstatt dass dieser Mann jetzt nun darüber dezent schweigt, macht er den gesamten Schriftverkehr öffentlich und lässt alle Welt daran teilhaben. Inklusive rechtswidriger Veröffentlichung der Behördenschreiben.

Aber Herr H. hat auch anderweitig ein stark übersteigertes Mitteilungsbedürfnis. Unlängst musste Herr nämlich in ein Krankenhaus. Zuerst einmal ist es schon verwunderlich, dass sich ein echter Raucher einem „Pharmaschergen“ anvertraut. Der Grund waren übrigens unklare sensorische und motorische Ausfälle in einem Arm (Link).

Nachfolgend kann die ganze Welt dann en détail an dern Untersuchungen im Lukaskrankenhaus teilhaben. Neurologische Tests, Blutuntersuchung, Borreliosecheck, Lumbalpunktion, EMG, MRT  etc. etc. Alles das, was normalerweise als hochsensible Daten geführt wird, postet Herr H. nun öffentlich. Klar, er darf das. Es gibt ein Recht auf Dummheit. Wer davon Gebrauch machen will, ist herzlich eingeladen. Und Herr H. macht sehr offensiv davon Gebrauch. Die „Generation Facebook“ schreckt offenbar vor gar nichts mehr zurück. Ich warte eigentlich nur noch auf das genaue Ergebnis der Urinprobe von Herrn H. Auf die Analyse der Stuhlprobe verzichten wir aber dann doch lieber.

Ach ja, Herr H. hat übrigens nach letztem Stand einen „Mini-Infarkt“ erlitten (Link). Klar, dass der nicht vom Rauchen kommt sondern vom Stress wegen des Gerichtsverfahrens aufgrund der rechtswidrigen  „Helmut-Partys“ in seiner Kneipe. Oder von den Warnhinweisen auf der Zigarettenpackung .

Ingo H. Krankenakte 1

Ingo H. Krankenakte 1

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte - Wenigstens darf man rauchen

Ingo H. Krankenakte – Wenigstens darf man rauchen

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

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Dumm, dümmer, nikotinsüchtig

Manchmal liest man auf den Kanälen der einschlägigen Hardcoreraucher Dinge, von denen hätte man nicht gedacht, dass es sie gibt. Einfach weil sie so unsagbar dumm sind. Heute mal wieder ein Beispiel aus dem facebook-Kanal „Netzwerk Rauchen“ administriert von Jürgen Vollmer aus Marburg:

Lungenbild als Verdummungswerkzeug auf "Netzwerk Rauchen"

Lungenbild als Verdummungswerkzeug auf „Netzwerk Rauchen“

Der Urheber dieses wirklich dummen Versuches, eine tödliche Lungenkrankheit zu verharmlosen, geht dabei davon aus, dass eine Raucherlunge genau so aussieht wie eine Nichtraucherlunge. Vom dubiosen „Netzwerk Rauchen“ wird derlei ja immer wieder propagiert. Das Gegenteil lässt sich leicht beweisen. In diesem Video sieht man eine Lungenkrebsoperation am geöffneten Brustkorb (ab Minute 22:15). Die Lunge, die dort zum Vorschein kommt, ist nicht hautfarben sondern schwarz und grün (von den Rußablagerungen und von den Entzündungen in dem kaputten Gewebe). Der Besitzer war jahrzehntelang Raucher. Er hat eine Restlebenszeit von nur wenigen Jahren.

Weiterhin ist die Behauptung, dass 80% der Lungenkrebspatienten Nichtraucher seien, kompletter Schwachsinn, den nur eingefleischte Extremsüchtige glauben werden. Die wissenschaftliche Erkenntnislage ist eine andere, aber bei „Netzwerk Rauchen“ & Co. will man davon nichts wissen.

Ungefähr 85-90% aller Lungenkrebsfälle werden durch Tabakrauch verursacht. Der Rauch von Zigaretten enthält mindestens 40 krebserregende Stoffe. Besonders die Dauer des Rauchens und der Zeitpunkt des Rauchbeginns beeinflussen das Lungenkrebsrisiko.

(Quelle)

Ganz abgesehen davon, dass ein Lugnentumor nicht aus schwarzem sondern aus weißem Gewebe besteht.

Na ja, es sind eben Hardcoreraucher (und das nicht nur auf „Netzwerk Rauchen“!), die so was schreiben UND glauben. Denen ist in aller Regel nicht mehr zu helfen.

Edit: Nein, sie kapieren es wirklich nicht. Ronald Blumberg aus Radevormwald, der uns unlängst durch einen „Rauchgegner=Ratten“-Vergleich unangenehm auffiel, mein dazu:

Ron Blu 80 % der Fälle von Lungenkrebs sind also Nichtraucher ! Und bis zu 25 % der Lungentransplantate stammen mittlerweile von Rauchern … (Quelle)

Ohne Worte.

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