Schlagwort-Archive: Genuss journal

Bodo Meinsen, der Multilobbyist: Rauchen, Saufen, Daddelkästen

Der werte Herr Meinsen, ein durch und durch vorbildhafter Mensch! Nicht nur, dass er sich in seiner Heimatgemeinde Kirchheim bei München (recht erfolglos) politisch als FDP-Kandidat engagiert. Auch sein Engagement im Vereinsvorstand der “Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.“ beweist seine moralische Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber. Denn wer sich so mit Nachdruck dafür einsetzt, dass die Erkrankungen an Lungenkrebs und Herzinfarkt in der Bevölkerung nicht übermäßig stark zurückgehen und der auf diese Weise nachhaltig das Überleben der Pharmalobby sichert (eine Lobby, die Meinsen eigentlich gar nicht mag!), der setzt sich mehr als andere Mitbürger selbstlos für das Wohlergehen seiner Mitmenschen ein.

Aber Meinsen kann weit mehr als das Schmuddelimage des Tabaklobbyisten zu pflegen. Bereits vor einigen Jahren wandte sich Bodo Meinsen daher einem weiteren ehrenwerten Geschäftszweig zu. Leider wurde jedoch auch dieses soziale Egagement in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Zu Schnaps und Zigaretten, die Meinsen in seinen Publikationen „Genuss Journal“ (Auszug: „Im Dunst der Spirituose„) und „Fine Tobacco“ im Internet bewirbt, gesellten sich seinerzeit bei unserem Allroundlobbyisten nämlich die sogenannten “Daddelautomaten“.

http://www.best-action-place.de/?page_id=4

Bodo Meinsen ist aber nicht nur Multilobbyist für allerlei anrüchige Konsumgüter und Dienstleistungen. Nein, Meinsen war schon immer ein Fürsprecher der Menschen, die gemeinhin eher als unterer Rand der Gesellschaft gelten und die daher durch die Werbestrategien namhafter Marketingagenturen nicht addressiert werden.  MMM (Medien-Marketing-Meinsen) stellt ihnen daher selbstlos und kostenfrei eine online abrufbare Clubzeitschrift zur Verfügung, welche sogar die Teilnahme an einem Gewinnspiel erlaubte. Als Hauptpreise winkten allerdings nicht ein Lungenkarzinom oder eine COPD, sondern wertvolle Gala-Diners und Champagner. Immerhin. Meinsen weiß, wie man eine gehobene Klientel verwöhnt.

Um aber Menschen, die vom Leben nicht so verwöhnt worden sind, das Gefühl zu geben, nicht gänzlich abgeschrieben zu sein, zielt Medienprofi Meinsens Engagement nachhaltig auf die letzten Vergnügungen der Unterschicht: Alkohol, Tabak und Daddelautomaten. Leider darf in Spielhallen per Gesetz nicht gesoffen werden. Aber wer seinem Leben keinen anderen Sinn mehr zu geben vermag, wird in diesen drei Dingen trotzdem Zeitvertreib, Lebensfreude und Selbstbestätigung finden. Vielleicht nicht immer zeitgleich. Schön ist jedenfalls, dass es auch in der heutigen Zeit noch Unternehmer gibt, die sich aufopfernd und selbstlos um die schwächsten Glieder der Gesellschaft kümmern!

Danke, Bodo Meinsen für Ihr gesellschaftliches Engagement!

Advertisements
Getaggt mit , , , , , , , ,
Advertisements