Schlagwort-Archive: Gerald „Radi“ Rademacher

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Geistiger Tiefflug par excellence

Mal wieder was aus der Welt von „Freiheit“ und „Genuss“. Also, liebe Leserinnen und Leser, ich weiß gar nicht, ob sie’s wussten, aber „Biggi“ ist unlängst verstorben. Aufmerksam auf den Trauerfall wurde ich durch einen facebook-Beitrag von Gerald „Radi“ Rademacher. Denn es kommt ja gelegentlich vor, dass die Extremraucher der bekannten facebook-Kanäle das Ableben ihrer Rauchgenossen der versammelten Gemeinde mitteilen müssen. So auch in diesem Falle:

Liebe Freunde!
Leider muß ich Euch heute mitteilen, dass unsere Freundin Biggi, gestern verstorben ist! Viele Leute kannten sie von den Raucherdemos in verschiedenen Städten, wo sie sich immer durch ihre sammelaktionen hervorgetan hat!
Man kannte sie auch durch den rosa Hut!
Hab dich wohl liebe Biggi…Du warst immer voll dabei…irgend wann sehen wir uns alle!
Ein herzliches Beileid an alle Angehörigen!
Und möge sie es dort oben besser haben als hier unten bei uns!
R.I.P. BIGGI !
(Quelle)

Wie üblich der bekannte Schwulst, wenn einer der Rauchgenossen nicht mehr unter uns weilt. Aber auch ein paar Fakten werden uns serviert. Denn was man über Biggis Engagement für das Rauchen wissen muss, lernen wir dann aus dem Nachruf von Rademacher: Sie war bei den Raucherdemos in NRW dabei (als man noch meinte etwas gegen den kompromisslosen Nichtraucherschutz ausrichten zu können), hat dabei Geld gesammelt (denn die Raucher waren immer notorisch klamm und die Strafen für das verbotene Rauchen in der Kneipe mussten ja irgendwie berappt werden) und trug gerne rosa Hüte. Soweit, so gut. Aber Nachrichten dieser Art sind ja nun nicht gerade ungewöhnlich. „Raucher sterben früher“ steht auf jeder Kippenpackung, seit kurzer Zeit auch garniert mit ein paar netten Bildchen, welche von unseren „Genussfreunden“ über die Maßen geschätzt werden. Besonders von jenen Rauchern, die nicht lesen können oder wollen.

Aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. Einer neuen ultimativen Peinlichkeit von Ronald Blumberg und Gerald Rademacher. Für alle Leser zur Erinnerung: Blumberg (ein gescheiterter Werkzeughändler aus Radevormwald) und Rademacher (Ex-Koch und LKW-Fahrer aus Düsseldorf) waren vor zwei Jahren mit der haarsträubenden Idee am Markt, unter Berufung auf das Versammlungsrecht das Nichrauchergesetz in NRW aushebeln zu können. Über den juristisch hanebüchenen Schwachsinn, der unter dem Namen „Helmut Party“ firmierte (in Erinnerung an den bekanntesten Kettenraucher der Bundesrepublik), kann man hier im Blog alles nachlesen. Und die beiden haben was den öffentlichen Vortrag von Peinlichkeit betrifft, den Kanal noch lange nicht voll:

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher - Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ronald Blumberg und Gerald Rademacher – Peinlichste Beileidsbekundung ever!

Ja, Gerald Rademacher ist fürwahr die allerhellste Kerze auf der Torte. Da wäre „Biggi“ gaaaaanz bestimmt seeeehr, seeeeeeehr stolz, könnte sie Ronald Blumberg noch erleben, wie er sich auf ihren Heimgang „eine ansteckt“.

Argggghhhhh!

 

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Ronald Blumberg – Schwerer Fall von Scriberrhoe

Ein schwerer Schub von Scriberrhoe, der lateinische Begriff für „Schreibdurchfall“, hat Ronald Blumberg ereilt. Seit gestern entlässt er im Stundentakt auf seinem facebook-Kanal „Rauchen in Deutschland“ Raucherunsinn in die Weiten des globalen Netzes. Aufrufe zur Geschlossenheit, die Ermunterung dazu, Aktionen zu machen, Vergangenheitsbewältigung, usw. usw. Aller möglicher Raucherquatsch eben:

"Morbus Blumberg" - Schreibdurchfall als behandlungbedürftige Gesundheitsstörung

„Morbus Blumberg“ – Schreibdurchfall als behandlungbedürftige Gesundheitsstörung

Bei Ronnie muss ganz schön Druck im Kessel sein. Sogar seine altbekannten und mittlerweise mausetoten „Helmut-Partys“ lässt der Nikotinist aus Radevormwald wieder auferstehen:

Ronald Blumberg: Renaissance der "Helmut-Partys"

Ronald Blumberg: Renaissance der „Helmut-Partys“

Gerade der letzte Sachverhalt lässt erheblich an der geistigen Verfassung des Herrn Blumberg zweifeln. Verschiedenste Gerichte hatten der „genialen Idee“ des vor einigen Jahren insolvent gegangenen Werkzeughändlers und Nichtjuristen, auf Basis des Art. 8 GG (Recht auf Versammlungsfreiheit) das Rauchverbot in Kneipen zu umgehen, eine klare Absage erteilt (Link 1, Link 2).

Mehrere Gastwirte, die aus Unkenntnis oder Dummheit auf den hanebüchenen rechtlichen Stuss von Blumberg und seinem Kompagnon Gerald Rademacher aus Düsseldorf hereingefallen waren, mussten Strafen in Höhe von mehreren hundert Euro berappen. Angesichts dieser Sachlage etwas von „Helmut-Partys“ und „legal“ zu schreiben, zeigt, dass der „Morbus Blumberg“ eine schwere Nebenform der Pseudologia phantastica in Kombination mit Megalomanie sein muss. Auf jeden Fall etwas, was die Hinzuziehung eines Fachmannes erfordert.

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„Helmut-Partys“: Mehr als dumm gelaufen für Blumberg, Rademacher & Co.

Schwerstabhängige Nikotiniker haben ein Problem: Wo kann man noch in der Kneipe rauchen, wenn es einen kompromisslosen Nichtraucherschutz gibt wie z. B. in Nordrhein-Westfalen? Gastronomen und die mit ihnen mehr oder weniger am gleichen Strang ziehenden Nikotinsüchtigen haben sich in der Vergangenheit dazu manch absonderliche Lösung ausgedacht. In Bayern beispielsweise, wo nach einem Volksentscheid bereits vor Jahren das Rauchen in der Gastronomie vollständig untersagt wurde, kam ein Wirt z. B. auf die „geniale“ Idee, das Rauchen als Kunstform zu deklarieren. Dort wurde dann jeden Abend eine Art „Liveperformance“ zelebriert, bei der dann die Gäste des Lokals zu Laienschauspielern ernannt wurden, der Gastraum als Bühne deklariert und allabendlich das Theaterstück „Leben vor dem Rauchverbot“ aufgeführt wurde. OK, die Begriffe „Leben“ und „Rauchen“ passen nicht wirklich zusammen, das aber nur am Rande.

Die Begründung für diese eigenwillge Kunstform war sehr bizarr: Das bayerische Nichtraucherschutzgesetz ließ als Ausnahme zu, dass wenn Rauchen zur Darbietung einer künstlerischen Leistung erforderlich sei, dies als Ausnahmetatbestand zum strengen Nichtraucherschutzgesetz zu gelten habe und daher gestattet sei. Das Amtsgericht in Memmingen, wo der Kneipier ansässig war, erteilte dieser Art der „Volkskunst“ allerdings eine klare Absage. Begründung: Es komme bei der Veranstaltung nur auf das Rauchen an, eine besondere Kunst sei nicht erkennbar.

Ähnlich Abstruses vollzog sich in Nordrhein-Westfalen, wo die Suchtraucher unter gleichen Problemen leiden wie ihre Kollegen unter dem weiß-blauen Himmel. Zwei besonders schräge Protagonisten des fortgeschrittenen Nikotinismus kamen dabei auf eine ähnlich geniale juristische Lösung. Ihr Ansatz ging in etwa so: Weil das Versammlungsrecht (v. a. Art. 8 GG) einen besonders hohen grundrechtlichen Schutz bereitstellt, müsste man, statt dem ordinären Beisammensein in einer verrauchten Kneipe, diese Zusammenkunft nur als „politische Versammlung gem. Art. 8 GG“ deklarieren und dürfte dann dort selbstverständlich auch rauchen, denn die Versammlung sei ja besonders „polizeifest“. So die Einlassungen der beiden Erfinder dieser Idee.

Diese beiden „Voll“juristen heißen Gerald Rademacher aus Düsseldorf (ein LKW-Fahrer und ehemaliger Gastwirt) und der hier im Blog bereits ausführlich besprochenen Ronald Blumberg (Link1 Link2), ein vor Jahren insolvent gegangener Werkzeughändler aus Radevormwald. Wie das Wort „voll“ im oben genannten Terminus „Volljurist“ in dem Zusammenhang zu interpretieren ist, überlasse ich der Leserschaft. Betitelt wurde dieser vollkommene juristische Dummfug dann als „Helmut-Party“ in Anlehnung an den bekanntetesten Kettenraucher der Republik, den Altkanzler Helmut-Schmidt, der ja auch überall rauchen darf. Über die juristische Schwachsinnigkeit dieses Konstruktes habe ich hier im Blog ausführlich referiert (Link) Dort kann man auch die hanebüchenen rechtlichen Einlassungen der Herren Rademacher und Blumberg nachlesen, die als Blidschrimausdrucke dokumentiert sind. Dem rechtlichen Einwand, dass das Versammlungsrecht zwar eine politische Versammlung umfassend schütze, dass dieser Schutz sich aber nicht auf das Begehen von Ordnungswidrigkeiten innerhalb der Versammlung (wie bspw. einem Verstoß gegen den Nichtraucherschutz) erstrecke, sind die beiden Hobbyverfassungsrechtler Blumberg und Rademacher übrigens nie wirksam entgegengetreten. Wie auch?

Auf einer Webseite des Herrn Rademacher konnten sich Gastronomen dazu den ganzen Blödsinn in Form einer Anleitung herunterladen. Und so kam es, wie es kommen musste. Einige Verzweifelte taten dies tatsächlich, veranstalteten eine „Helmut-Party“ und sahen sich prompt mit Besuchen der Ordnungsämter konfrontiert welche die Verstöße gegen das Rauchverbot zur Anzeige brachten. Die Behörden erließen Bußgeldbescheide, die Gastronomen gingen in Widerspruch, der wurde zurückgewiesen und anschließend ging es daher zum Gericht. Und, leider, leider, wollten sich die Gerichte in sämtlichen Verfahren der verqueren Rechtssicht der Herren Rademacher und Blumberg nicht anschließen. Hier ein Beispiel:

Das Ende der Helmut-Partys - Artikel der WAZ

Das Ende der Helmut-Partys – Artikel der WAZ

Die Gastronomen, die auf Rademacher und Blumberg hereingefallen waren, stehen nun mit Strafzahlungen von jeweils mehreren hundert Euro bei den öffentlichen Kassen in der Kreide und müssen diese berappen. Denn sonst droht die Zwangspfändung. So stellt mancher auch mal eben die Spendendose auf, wenn es aus eigener Kraft finanziell nicht reicht.

Kneipe "Mumms" in Solingen bettelt um Spendengelder

Kneipe „Mumms“ in Solingen bettelt um Spendengelder

(Quelle) Besonders auffällig ist, dass niemand derjenigen, die auf den juristischen Bockmist der Herren Rademacher und Blumberg hereingefallen sind, sich gegen diese zwei Hobbyjuristen wendet. Auch wenn formell natürlich kein Rechtsanspruch auf z. B. Schadenersatz besteht. Ein paar deftige Worte wären vermutlich die passende Antworte auf das dumme Geschwätz der beiden Hobbyjuristen gewesen. Denn schließlich haben diese beiden immer im Internet monatelang offensiv ihre Idee als absolut sicher und juristisch einwandfrei propagiert:

Gerald Rademacher aus Düsseldorf lädt zur "Helmut-Party"

Gerald Rademacher aus Düsseldorf lädt zur „Helmut-Party“

Sogar eine angebliche Stellungnahme eines „Anwalts“ wurde als Unbedenklichkeitsbescheinigung präsentiert. Leider fehlte darauf ein ganz kleine Kleinigkeit: Der anwaltliche Briefkopf anhand dessen der Autor dieses „Rechtsgutachtens“ identifizierbar gewesen wäre. Ganz abgesehen davon ist der angebliche „Anwalt“ nicht einmal in der Lage gewesen, die Abkürzung des Nichtraucherschutzgesetzes NRW („NiSchG NRW„) korrekt zu verwenden. Stattdessen nennt er es „NiRSchG.“ Als „Anwalt“ sollte man zudem schon wissen, dass Gesetzesabkürzungen in der deutschen Gerichtssprache keinen Punkt am Ende besitzen. Von den unzähligen schweren Interpunktions- und Formulierungsfehlern in dem Text einmal ganz abgesehen. Ich gehe daher davon aus, dass die angebliche „anwaltliche Stellungnahme“ von Blumberg oder Rademacher selbst verfasst wurde.

Derlei Irreführung würde, so sie zur Erlangung eines Vermögensvorteils diente, wohl glatt als Betrug qualifiziert werden. Ich würde, wäre ich den beiden Superjuristen Blumberg und Rademacher auf den Leim gegangen, ihnen ordentlich „Zunder geben“. Aber da tut sich offenbar wenig seitens der Geprellten. Fazit: So sind sie eben die Genussfreunde: Gegen Rauchgegner wird gepöbelt, dass es kracht. Aber die wahren Schuldigen aus den eigenen Reihen lässt man in Ruhe. Auch eine Art mit dem Problem umzugehen.

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Gerald „Radi“ Rademacher leicht verwirrt

Das Benefizkonzert für Friedhelm Adolfs war ein Flop. Wie üblich zerfleischt sich die Nikotinfraktion daher mal wieder selbst. Es hagelt Schuldzuweisungen, Anfeindungen und andere Anwürfe mehr. Eine Stellungnahme auf facebook jagt die nächste. Und natürlich will jetzt keiner hinterher etwas mit der Organisation zu tun haben. Am allerwenigsten Gerald „Radi“ Rademacher:

Gerald „Radi“ Rademacher:Meine persönliche Stellungnahme dazu: Das Benefiz-Konzert zugunsten von Friedhelm Adolfs wurde ausschließlich und alleine von der Band „Zookanacken“ aus Düsseldorf organisiert.  In keiner Weise waren das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte oder andere Organisationen daran beteiligt.  (Quelle)

Herr Rademacher scheint unter erheblichem Gedächtnisverlust zu leiden. So hat er noch am 25.08.2014 die Bandorganisation des Abends bekannt gegeben. „In keiner Weise beteiligt“ sieht wohl etwas anders aus. Dieses „Line up“ der Bands ist ein zentraler Punkt der Orga eines Konzertes, weil damit klar ist, wer wann „on stage“ ist. Sowas macht normalerweise der Veranstalter. Und ein dickes Lob von seinem Kumpel Ronnie ist für „Radi“ auch noch drin. Nebenbei: Warum weiß Herr Rademacher eigentlich, welche Sender und Presseorgane zugesagt haben, über den Abend zu berichten, wenn er mit der Organisation doch so gar nichts am Hut hatte?

Ronnie lobt Radi für die Bandorganisation

Ronnie lobt Radi für die Bandorganisation (Quelle)

Und einen Stimmenimitator hat Herr Rademacher auch engagiert?Also ich würde den Job auch machen. Aber nur wenn weiterhin nicht geraucht wird. Ich kann u. a. den Franz Josef Strauß, den Willy Brandt, den Helmut Kohl und den Alexander Jäger („Ich bin der Alexandr Jäääääga aus Aaaaale, komm ursbrünglich aus Schwääääbisch Gmind, läb aba scho ääääwig in Aaaale…Un‘ ich bin säääähr liberaaaaaaaal!“ 😉

Und auf dem Plakat zur Veranstaltung steht natürlich auch nicht der Name „Rademacher“:

Plakat mit (C) von Gerald Rademacher

Plakat mit (C) von Gerald Rademacher

Aber die Gedächtnislücken von Herrn Rademacher werden schlimmer. Einen Tag nach dem Konzert, am 31.08.2014, dankt er seinen „Roadies“ (das ist übrigens die korrekte Schreibweise, lieber Radi. „Rowdys“ sind was anderes), kann sich aber später nicht mehr erinnern, überhaupt etwas mit der Orga des Abends zu tun gehabt zu haben:

Gerald Rademacher dankt den "Rowdys"

Gerald Rademacher dankt den „Rowdys“

Ein „Roadie“ (oder „Stagehand“ wie man das auch nennt) wird normalerweise vom Veranstalter engagiert um die lästige Schlepperei zu erledigen. Und wenn es der Roadie einer der auftretenden Band gewesen wäre, wieso nennt Rademacher ihn dann „unseren Roadie“ und nicht „deren Roadie“?

Und auch diese Dankesorgie ist nicht gerade untypisch für den Veranstalter eines Konzerts:

Gerald Rademacher: Vielen Dank von Friedhelm und natürlich auch recht herzlichen Dank für die ganzen Band`s Unterstützer, Helfer und Helferinnen, die uns dabei wirklich unterstützt haben unserem Friedhelm Adolfs weiter zu helfen. Die nächste Aktion folgt! Weitere Bilder und Videos folgen! (Quelle)

Herr Rademacher kündigt dann schon mal die nächste Aktion an, von der er natürlich wieder NICHT der Veranstalter sein will. Weil die dann nämlich auch wieder voll schief geht. Also Radi, jetzt kannst Du mal eben Deinen Anwalt anrufen! Aber aus einem anderen Grund.

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Gerald „Radi“ Rademacher: Der Topjurist legt wieder los

Dass Gerald „Radi“ Rademacher ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft ist, wissen wir, seit der LKW-Fahrer aus Düsseldorf zusammen mit seinem Kumpel Ronald Blumberg, einem ehemaligen Werkzeugverkäufer, die Rechtsanwaltssozietät „Ronnie und Radi“ eröffnet hatte und mit haarsträubenden Auslegungen des Art. 8 GG und des Versammlungsgesetzes die „Helmut-Partys“ bewarb. Selbst juristische Laien hatten jeweils in wenigen Minuten den haarsträubenden Unsinn enttarnt, den die beiden Hobbyjuristen da täglich über den Sender schickten. Die „Helmut-PArtys“ sind Geschichte, Rademacher ist aber noch da. Die Redeschlacht um die daneben gegangene Benefizparty für Friedhelm Adolfs ist nämlich in vollem Gange. Und Rademacher lehnt sich sehr weit aus dem Fenster:

Gerald Rademacher droht mit juristischen Schritten

Gerald Rademacher droht mit juristischen Schritten

Gerald „Radi“ Rademacher: In einigen Kommentaren bei Facebook, hier auch vorwiegend in der Gruppe Raucher in Deutschland, wurden von einigen Personen beleidigende Äußerungen geschrieben, sowie sogar Beschimpfungen geäußert. Ebenso wurden im Blog °Peter Rachow“ falsche Informationen bekannt gegeben. Hier erwartet man von Seiten der Band und der Gastwirte die Entschuldigung seitens dieser Personen, Löschung der entsprechenden Kommentare oder Beiträge, sowie Richtigstellung der Falschinformationen.
Andernfalls wird von den Veranstaltern und Betreibern der Gaststätte erwogen hier weiter anwaltlich vorzugehen. (Quelle)

So, Radi, und jetzt mal Tacheles (oder „Tachilles“ wie Dein Kumpel Ronnie zu sagen pflegt): Wo wurden hier im Blog durch mich falsche Behauptungen aufgestellt? Du hast bis zum 03.09.2014 Zeit, Deine Aussage zu belegen. Falls Dir das nicht gelingt, gibt es eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Und falls Du die nicht abgibst, treffen wir uns vor Gericht.

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Friedhelm-Party: Der Schlagabtausch hat begonnen

Wie bei militanten Rauchern üblich, geht es nun im Zuge der Nachbesprechungen der Benefizparty für Friedhelm Adolfs in der Düsseldorfer Kneipe „Schlüssel am Zoo“ in die nächste Runde. Es ist, mal wieder, die Zeit der Stellungnahmen. Eine der auftretenden Bands nennt sich „Zookanacken“. Die darf man wohl nicht zu den militanten Rauchern zählen, denn die hat mit „Radi“ und Co. noch eine Rechnung offen. Und die wird gleich beglichen werden. :

„Die „Zookanacken“ – eine Integrationsband“ […] Zuletzt besonderen Dank an Gerald Radi Rademacher und seine Hardcore Raucher, die sich wie immer mit fremden Federn schmücken, sich vollkommen daneben benehmen, Leute beleidigen und bedrohen. Vielen Dank, ihr habt es nicht geschafft den Tag zu versauen! (Quelle)

Die "Zookanacken" gegen "Radi"

Die „Zookanacken“ gegen „Radi“

Oha, man höre und staune: Gerald „Radi“ Rademacher, der sonst eher als Hobbyjurist und Amateurverfassungsrechtler bekannt ist bekommt nun eine negative Kritik. Und dass, obwohl er immerhin ein paar Dutzend Hardcoreraucher der facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ zusammengebracht und in die Kneipe eingeladen hat? Ja, Undank ist der welten Lohn.

Und die „Zookanacken“ legen nochmal nach:

Die „Zookanacken“ – eine Integrationsband: Naja,dann lies mal deine Selbstbeweihräucherung und Kommentare von gestern Abend ordentlich durch.Vielen Dank für deine Unterstützung! Das meinen wir ehrlich! Wir haben niemanden von diesen Komitteeleuten als Hardcoreraucher bezeichnet, das warst Du selber in Deinem hiesigen Kommentar.Uns fiel kein anderes Wort ein um diesen Personenkreis zu beschreiben, die beleidigend,aggressiv und respektlos waren, was auch genug andere Leute gesehen,gespürt und gehört haben. Und uns persönlich bis gerade unbekannt waren!

Ich bin ja nun sehr angetan, dass endlich mal jemand meine Meinung über die Damen und Herren Hardcoreraucher teilt. Liebe Band „Zookanacken“: Ihr seid nicht allein! 😉

Und auch Ronald Blumberg ist angesichts der harschen Kritik der Band „not amused“:

Ron Blu Liebe Zookanacken: Was soll dieses Diva-Gehabe einer Band, die bei diesem Benefiz-Konzert für Deutschlands zweitbekanntesten Raucher ihren letzten Auftritt gab? Natürlich war die Mehrzahl der hierzu erschienenen Gäste Raucher, schließlich ging es ja explizit um die Solidarität mit Friedhelm – als RAUCHER! Und natürlich kommen diese Gäste dann auch mit entsprechenden Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Der letzte Absatz eures Kommentars, liebe „Zookanacken“, ist daher leider völlig daneben! Ein unpassender Abtritt! Aber Dank gebührt all den anderen fleissigen Helfern, die sich unentgeltlich für die Sache eingesetzt haben! Die nächste Aktion kommt bestimmt – aber weder am Zoo, noch mit einer Band, die sich derartig zu ihrem Klientel äußert! Ein „Da Capo“ wird es dementsprechend NICHT geben!

Also ich würde sagen, die Show, die hier von den Beteiligten geboten wird, ist mal wieder vom Allerfeinsten. Insbesondere die Freunde von „Freiheit und Genuss“ machen eine ausgezeichnete Figur. Das Ganze erinnert mich an den Schlagabtausch, dessen Zeuge wir vor einigen Wochen werden durften, als sich die verschiedenen Grüppchen der Pro-Lungenkrebs-Bewegung gegesneitig das Scheitern des Volksbegehrens für mehr Lungenkrebs und Raucherbein vorwarfen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Stay tuned, everybdoy!

 

 

 

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (IV)

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe einige Tage nichts berichtet über das gescheiterte Volksbegehren in Nordrhein-Westaflen mit dem sich einige wenige schwerstabhängige Nikotindrogennutzer die Rauchmöglichkeiten in ihren angestammten Kleinkneipen zurückerobern wollen.

Rückblende. Wir erinnern uns: Es gibt in NRW mehrere Initiativen von Nikotinabhängigen, die ein entsprechendes Volksbegehren planten. Die Hauptakteure sind eine Splittergruppe namens „NRW genießt“ (aka „NRW genießt den Krebs“) und ein noch kleiner Haufen von Personen, der sich auf Grüppchen wie eine „Bergische Bürgerinitiative“ („BBI“), ein „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (wobei hier fraglich ist, ob Lungenkrebs ein Bürgerrecht darzustellen vermag) und ein paar mehr oder weniger unorganisierte Facebook-Akteure verteilen.

Diese Grüppchen planten gemeinsames ein Volksbegehren um das strenge Nichtraucherschutzgesetz, das in NRW seit Mai 2013 gilt, zu kippen. Vorletzte Woche kam es allerdins zum Bruch zwischen „NRW genießt“ und den beiden anderen oben genannten Pro-Lungenkrebs-Vereinen. Eine Schlammschlacht mit gegenseitigen Schuldvorhaltungen begann (Link 1)(Link 2)(Link 3).

Nun nimmt die Sache, mit der die Nikotinfreaks ihr Volksbegehren vergeigt haben, nochmal eine neue Wendung. Den mittlerweile hat die offizielle Presse von dem Kleinkrieg der durchgeknallten „Genussfreunde“ Wind bekommen und macht die Causa „NRW Volksbegehren gescheitert“ zum Thema:

Ronald Blumbger und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Ronald Blumberg und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Also „Lurid Boom“, um Deine Frage zu beantworten, gleich werdet Ihr nach üblicher Manier durch den Kakao gezogen. Ist das OK?

Ein besonders von emotionaler Betroffenheit gezichneter Gerald „Radi“ Rademacher schreibt im gleichen Thread:

Gerald Radi Rademacher: Liebe Leute…es bringt gar nix, sich hier zum hundersten Mal irgend welche Sachen bezüglich des VB´s um die Ohren zu schmeißen….oder auf die Pressemitteilungen zu achten..und zu hören. es geht um die Sache allgemein. Und um allen mal den Wind aus den Segeln zu nehmen, werde ich einfach mal am Montag mein neutrales Statement dazu abgeben. Ich beobachte das schon länger und habe meine Meinung gebildet. Ich stehe zu der Sache, dass man gegen das Gesetz ankämpfen muß. Aber man muß auch in gewisser Weise die Constenanc bewahren.

Radi, wenn Du schon Begriffe benutzt, die Du nicht kennst: Das Wort heißt „Contenance“! Konstanz liegt am Bodensee.

Gerald Radi Rademacher: Ich nehme fast nie etwas persönlich…ich sage aber auch gerne meine Meinung. Und die werde ich ganz offiziell mit einem Schreiben auf meiner Web-Site auch kund tun…ab Montag abend auf meiner Seite http://www.smokers-walk.de und auch in den Gruppen auf Facebook. Und dann könnt Ihr alle mal nachdenken! Und auch Eure Meinung kundtun. Und die Sachen die dann dort stehen werden sind auch Tatsachen, nicht irgend welche Vermutungen und Anschuldigungen. Gruß aus Düsseldorf…Euer Gerald Radi Rademacher (Quelle)

Oh, Radi liebäugelt mit einer Grundsatzerklärung? Da darf man ja gespannt sein. Lesen wir dann auch was zu dem gescheiterten rechtlichen Konstrukt der „Helmut-Partys“? Oder kommt sogar ein „Appell zur Geschlossenheit“? Ich kann es kaum erwarten. Hoffentlich ist bald Montag!

 

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Gericht bestätigt: „Helmut-Partys“ sind Bruch geltenden Rechts

Helmut-Partys“ schienen eine Zeit lang, DER Ausweg aus der misslichen Lage der Schwerstnikotiniker in Nordrhein-Westfalen zu sein. Sie versprachen eine „legale“ Möglichkeit, endlich wieder in Kneipen rauchen zu können. Die Frage, die ich mir als an Rechtsdingen interessierter Mensch immer stellte, war, was Gerichte zu dem zweifelhaften juristischen Konstrukt sagen würden. Einem Konstrukt, das sich der ehemalige Werkzeughändler Ronald Blumberg aus Radevormwald und sein Kumpel, der LKW-Fahrer Gerald „Radi“ Rademacher aus Düsseldorf ausgedacht haben. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren ist nun erstinstanzlich abgeschlossen. Wie erwartet: Das Gericht verwarf die Idee der „spontanen politischen Versammlung mit Raucherlaubnis“.

Um was geht es eigentlich? Für neue Leser kurz gefasst: Die beiden Raucheraktivisten und juristischen Volllaien Blumberg und Rademacher sind auf die „geniale“ Idee gekommen, dass man unter Rückgriff auf das Versammlungsrecht gem. Art. 8 GG auch den Nichtraucherschutz aushebeln können müsste. Im Versammlungsgesetz steht nämlich, dass eine politische Versammlung einen hohen Grundrechtsschutz besitzt und daher nur unter besonders eng gefassten Kriterien verboten werden dürfte. Daraus haben die beiden Superjuristen in irriger Weise abgeleitet, dass man dann dort auch beliebige andere Rechtsverstöße (wie etwas das Rauchen trotz Rauchverbot) ungestraft begehen könne. Wie die beiden auf diese total bescheuerte Idee kamen, weiß niemand.

Wie man darüber hinaus, wie Rademacher und Blumberg es taten, erklären kann, dass eine politische Versammlung nur unter bestimmten Bedingungen zu verbieten bzw aufzulösen ist (was richtig ist) und daraus dann aber schlussfolgert, dass während der Versammlung begangene Rechtsverstöße nachträglich nicht geahndet werden dürften (was kompletter Unsinn ist) kann ebenfalls niemand erklären. Die beiden „Koryphäen“ auf dem Gebiete der Rechtswissenschaft  haben diese zentrale Frage auch nie erörtert. Warum wohl? Dieses wirre rechtliche Konstrukt nannten die beiden dann jedenfalls „Helmut-Party“. Flugs wurde eine Webseite kreiert und mit einer Kurzanleitung zum Bruch geltenden Rechts verstehen (Link zu „Smokers walk„). Nachahmer wurden gesucht und gefunden.

Es kam also, wie es kommen musste. Die Ordnungsämter hatten eine ganz andere Rechtsauffassung als die beiden Hobbyjuristen Rademacher und Blumberg und die Wirte, die auf diesen rechtlichen Schwachsinn hereingefallen sind und angezeigt wurden, bekamen entsprechende Bußgeldbescheide zugestellt. Mancher ging dagegen ins Widerspruchsverfahren.

Weil die Widerspräche vermutlich genau so dümmlich abgefasst waren wie die Idee der „Helmut-Party“ wurden die Widersprüche wohl verworfen. Daher beschäftigen sich die Gerichte nun mit der Idee der „spontanen politischen Verasmmlung nach Art. 8 GG inkl. Raucherlaubnis„, wie sie von Blumberg und Rademacher gerne genannt wurden. Und, oh Wunder, die Volljuristen beim Amtsgericht wollten der Argumentation der beiden Hobbyverfassungsrechtler Rademacher und Blumberg nicht folgen:

Klaus Lutter: An alle Raucher und freiheitsliebenden Menschen in Deutschland. Wie bereits bekannt hatte ich heute den Termin vor dem Amtsgericht in Solingen. Grund der angebliche Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz NRW, während einer Helmut Party. Das Gericht hat den Bußgeldbescheid bestätigt. (Quelle)

Klaus, pass auf. Du bist reingelegt worden. Und zwar von zwei Leuten, die Jura in einer dilettantischen Art und Weise betreiben, dass es zum Himmel stinkt. Hast Du niemals daran gedacht, warum Menschen, wenn sie Rechtsrat brauchen zu einem zugelassenen Rechtsanwalt gehen und nicht zum Metzger um die Ecke? Oder warum der Ratsuchende nicht einfach den nächstbesten LKW anhält und den Fahrer zu verfassungsrechtlichen Fragestellungen interviewt? Klaus, das könnte einen bestimmten Grund haben. Denk mal nach!

Klaus Lutter: […]Wir lassen uns auch einfach zuviel gefallen. In Bezug auf das Nichtraucherschutzgesetz NRW heißt für mich,der Widerstand und die Maßnahmen dagegen, waren nicht aggressiv und hart genug. Wir werden und wurden nicht richtig wahr genommen.

Klaus, aggressiv sind Eure Lungenkrebslautsprecher schon. Schau nur in die Gruppe bei „Raucher in Deutschland“ auf facebook. Da wird beleidigt, dass es knallt. Aber mit Aggression löst man eben keine politischen Probleme. Und schon gar keine rechtlichen. Besonders wenn man so auf verlorenem Posten steht wie Ihr Hardcoreraucher.

Klaus Lutter: […]Als Beispiel, bei der Verhandlung heute, war außer der Zeugen, nur ein Interessenvertreter der Raucher bei der Verhandlung. So lange das so ist, wird nichts bewegt werden. Aber ehrlich, ich hatte auch nichts anderes erwartet. […]

Der andere Interessenvertreter der Raucher musste zur Chemo wegen seines Lungenkrebses. Der konnte echt nicht kommen.

Um noch einmal auf den allgemeinen Sachverhalt zurückzukommen: Jetzt liegt also m. W. das erste Gerichtsurteil vor, das die hier im Blog lange geäußerte Rechtsauffasung stützt, dass die sog. „Helmut-Partys“ nicht durch die Rechtsordnung gedeckt sind und daher als Bruch geltenden Rechts zu gelten haben. Mal sehen, wie sich die Schöpfer dieser wirren Idee, die Herren Blumberg und Rademacher nun in der Folge dazu einlassen werden. Wenn überhaupt.

Die nächste Entscheidung in der Causa „Helmut-Party“ steht wohl im August an. Dann muss sich Franz Schwarz, Betreiber der Solinger Kneipe „Mumms“, vor Gericht verantworten. Ich bleibe jedenfalls am Thema dran.

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Kleinkrieg bei Rauchers

Zu Zeiten von raucherwahnsinn.de hatten wir einen netten Diskussionsfaden „Die Qualmspacken gehen sich jetzt gegenseitig an den Hals“ oder so ähnlich (Link). Dort wurde schön beschrieben, wie sich die „Raucherbewegung“ intern mit Wonne selbst zerfleischt. Man konnte sehr schön am Rand stehen und das Spektakel aus der Zuschauerperspektive genießen. Und was war, im Gegensatz zu stinkenden Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen, ein echter Genuss.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich bin entzückt, Ihnen nun die x-te Neuauflage der gegenseitigen Filetierung der „Raucherbewegung“ präsentieren zu können. Als Top-Stars haben wir heute „live on stage“:

Thema ihrer Debatte:  Warum die „Raucherbewegung“ so darnieder liegt im Allgemeinen und warum  „NRW genießt“ ein ganz doofer Verein ist im Besonderen:

Kai eröffnet gekonnt wie immer:

Kai SchwarzerSag einmal Gerald, weiss eigentlich jemand was aus NRW geniesst und deren Volksbegehren geworden ist? Im Januar haben die ja noch behauptet, es würde im Sommer los gehen, aber irgendwie sieht es nicht so aus

Kai, Du darfst Deine Hoffnungen ruhig begraben, demnächst wieder in der Kneipe qualmen zu dürfen. Das wird nichts mehr. Aber „Radi“, sonst um keine Antwort verlegen, auch wenn sie der größte Unsinn ist, muss passen:

Gerald Radi RademacherAngeblich wollen die das ja nun verstärkt weiter angehen. Aber nichts genaues weiß man nicht. Kannst ja mal selbst schauen, auf deren FB-Seite…da steht nichts besonderes (Link gelöscht)

Tja, Raucherland ist abgebrannt. Irgendwie muss der Krebs halt woanders gezüchtet werden, als in der Eckkkneipe. Und Frust und Aggression prasseln nun auf „NRW genießt“ nieder:

Kai SchwarzerJa Gerald, die Facebookseite von NRW geniesst habe ich mir auch schon angesehen, ebenso wie deren Homepage. Ich bin mir sicher, das mit NRW geniesst und dem angestrebten Volksbegehren ist nur eine riesen Verarsche!

Ne, Kai, wie kommst Du denn jetzt darauf? Bei „NRW genießt den Krebs“ sitzen die absoluten Koniferen (Absicht!) im Vorstand: Adelheid Rippe, eine begnadete Demorednerin und Christoph Lövenich, der Chefideologe des Lungenkrebs. Die beiden haben es drauf. Nur was?

Petra Olbertz blickt ebenfalls durch und sagt Kai, was Sache ist:

Petra OlbertzDas merkst Du aber früh Kai!

So, und jetzt holt Kai Schwarzer aus Köln zum Rundumschlag gegen „NRW genießt den Tod“ aus:

Kai SchwarzerAch Petra, das ist mir schon seit langem klar. Spätestens seit Januar dieses Jahres. Ich erinnere mich noch sehr gut an die markigen Worte des Herrn Petereit, der das Blaue vom Himmel versprochen hat und mit dem ich zsammen meine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages formulieren wollte. Jedenfalls wurde daraus nichts und ich habe dann die Petition im Alleingang eingereicht, da der Herr Petereit auf einmal für mich nicht mehr zu sprechen war. 

Ooooch, armer Kai, der Detlef war für Dich nicht zu sprechen? Schade. Aber ehrlich, Du hast nichts versäumt. Ich kenne Detlef noch von den Piratensitzungen im Internet, wo er auch stundenlang reden konnte ohne was zu sagen. „Martin_G“, so nannte er sich damals, war primär für eines brauchbar: als Fön, wenn man sich die Haare trocknen wollte. So viel heiße Luft kam da raus. Bloß im Gegensatz zu einem Fön konnte man Detlef nicht so einfach abstellen. Man musste sich aus der „Mumble“-Saitzung schon ausloggen, vorher war keine Ruhe. Sei froh, dass er für Dich nicht zu sprechen war. Ohrenkrebs ist keine schöne Krankheit. Nimm lieber den Lungenkrebs.

Kai SchwarzerSagen wir es einmal so, ich weiss nichts über die Vergangenheit des Herrn Petereit, aber die Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe genügen mir. Ich habe so den Eindruck, angesichts gemachter Erfahrungen, dass dessen einziges Talent darin besteht, Sprüche zu klopfen.

Mensch Kai, das dürfte das erste Mal im Leben sein, dass wir zwei einer Meinung sind. Willst Du mich heiraten?

Kai SchwarzerDamit erreicht man aber kein Ziel! Schön war auch, als er mir erklären wollte, wie man eine Petition am Besten formulieren sollte. Nur als ich mit ihm dann gemeinsam machen wollte, herrschte Schweigen im Walde. Wenn er es soviel besser weiss, dann soll er es selbst machen. Schließlich ist er ja Bundesvorsitzender von was weiss ich was und ich nur ein dummer Busfahrer.

Ach Kai, so dumm, wie Du meinst, bist Du doch gar nicht. Du weißt, wo Du Deinen Bus hinfahren musst, wo beim Bus vorne und hinten ist und wie man den Gang einlegt und losfährt. Na ja, und das mit den Strafanzeigen, das bekommst Du auch noch  hin. Magst Du mich vielleicht mal wieder anzeigen? Oder vielleicht mal wieder jemandem schreiben, wie böse ich wieder zu Dir war?

Petra OlbertzBussfahrer sind sehr schlau…die müssen ne Menge wissen…da solle er sich mal eine Scheibe von abschneiden

Siehste Kai, die Petra hat Dich auch lieb. Genau wie ich. Abgesehen davon, dass man „Bus“ mit einem „s“ schreibt. Und die Petra ist auch richtig sauer auf den Detlef. Ach, Kai, vielleicht fährst Du mit Deinem Bus mal bei der Petra vorbei und dann könnt Ihr zusammen eine rauchen und Euch gegesneitig bestätigen, wie böse doch der Detlef Petereit ist. Meinen Segen habt Ihr!

Petra OlbertzEin Grossmaul ist er ,genauso wie der Rest der da mitwirkte !!!
Oha, das ist nicht nett, liebe Petra!

Petra Olbertzaber zustande hat er nichts gebracht,wieder wie schon vor Jahren was vor die Wand gefahren!!! Geldabzocker!!!!!!

Wer solchen Leute sein Geld gibt, ist selber Schuld. Aber wer sein Geld der Tabakdrogenmafia gibt, der gibt es vielleicht auch Leuten wie von „NRW genießt“. Und das alles für die unsichere Hoffnung, irgendwann mal wieder den Lungenkrebs IN und nicht vor der Kneipe füttern zu dürfen. Ja, der Mensch braucht Ziele im Leben, und wenn es auch nur der eigene Tod ist.

Ach ja, und wer die große „Radi, Kai und Petra“-Show live erleben möchte, hier wird sie gegeben: Link.

 

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Gerald „Radi“ Rademacher – Der Rudi Dutschke der Raucherbewegung

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen ein rhetorisches Talent vorstellen, das ohne weiteres an die größten Redner der Geschichte anknüpfen kann. Ghandhi, Kennedy, Obama und selbst Raucherkollege Helmut Schmidt verblassen vor diesem Topspeaker der Lungenkrebsbewegung. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich spreche von Gerald „Radi“ Rademacher aus Düsseldorf, einem der profiliertesten Streiter für Lungenkrebs und Raucherbein nördlich der Mainlinie.

Sehen wir uns zuerst eine wirklich große Rede dieses Mannes an:

Wie er da steht auf dem Podium, gut getarnt durch eine Baseballkappe und seine Sonnenbrille, das hat auf den ersten Blick etwas Überzeugendes. Dieser Mann, so sieht man sofort, steht zu dem, was er zu sagen hat. Und gleich sein „Opener“ ist ein Knaller. Denn er versteht es, sein Publikum direkt auf der emotionalen Ebene anzusprechen. Er sei aus Aachen und habe dort die Berufsschule besucht, das erklärt er. Und die Zuhörer wissen es durchaus zu schätzen. Eilig hasten sie an dem Mann auf dem Podium vorbei um ihre samstäglichen Einkäufe zu erledigen.

Danach, nach etwas Smalltalk, der lässige Griff in die Jackentasche, wo der begnadete Demoredner Rademacher sein Manuskript vermutet, es aber nicht findet. Nach etwas weiterem Smalltalk, der lässige Griff in die andere Jackentasche, wo sich endlich ein Stapel zusammengefalteter Papiere finden lässt. Trotzdem trägt er weiter frei vor. „Radi“ ist eben ein Naturtalent.

Dieser Mann hat aber nicht nur eine politische Botschaft, nein, auch ganz konkrete Verhaltenstipps hat der ehemalige Kneiper und heutige LKW-Fahrer für seine Zuhörer parat. Zumindest wenn sie sich als Gaststättenbetreiber oder Kneipengast am Bruch geltenden Rechts versuchen wollen. So erzählt er wieder mal die übliche Geschichte seiner „Helmut-Partys“ und den üblichen Unsinn von „Versammlung, Art. 8 GG, Rauchen, geschützte Versammlung, Bla-Bla-Blubb“.

Seine überragende Intelligenz zeigt Rademacher übrigens in der Frage auf „Wo steht denn im Artikel 8 Grundgesetz, dass man auf politischen Versammlungen nicht rauchen darf?„. Dass aus der Tatsache, dass der Art. 8 GG nichts über ein eventuelles Rauchverbot sagt, abzuleiten wäre, dass man auf einer derartigen Versammlung dann durchaus auch unter Verletzung gesetzlicher Bestimmungen rauchen dürfe, ist schon eine selten hirnrissge Auslegung der normativen Setzungen zur Versammlungsfreiheit gem. Art. 8 GG. Dann wäre es dort nämlich ebenso erlaubt, z. B. Knallkörper abzubrennen, die Musik in infernalischer Lautstärke zu spielen, obszöne Handlungen oder Eigentumsdelikte zu begehen, Rauschmittel zu konsumieren usw. usw. Steht ja alles im Grundgesetz nichts darüber. Muss also, nach der „Logik“ des Herrn Rademacher, erlaubt sein.

Ach ja, ich erwähnte es bereits: Herr Rademacher ist LKW-Fahrer. Dies qualifiziert ihn natürlich in besonderer Weise zur Abgabe von Rechtsgutachten zu verfassungsrechtlichen Fragestellungen.

Im weiteren Teil seiner Rede kommt nun der fast unvermeidliche Appell zur Geschlossenheit auf die Tagesordnung. Rademacher, der vom Handwerk etwas versteht, rät, man „solle nicht nur jeder seine eigenen Brötchen backen“ sondern sich zusammenschließen gegen das Rauchverbot. Ein sehr gut gemeinter Appell angesichts einer Großdemo von knapp 80 Teilnehmern.

Am Ende liest der begnadete Redner Rademacher dann noch ein Schreiben vor, das ihm die SPD-Fraktion im Landtag von NRW zurückgeschickt hat, weil er sich dort über das ach so böse Nichtraucherschutzgesetz beschwert hat. Er muss ja schließlich zeigen, dass er aktiv etwas unternimmt gegen Rauchverbot und Kneipentod. Der Text des Schreibens lässt zwischen den Zeilen übrigens durchblicken, dass man Herrn Rademacher und seine Raucherfreunde kaum ernst nimmt. Auch eine kleine Rechtsbelehrung enthält das Schreiben was die „Helmut-Partys“ und ihre Rechtswidrigkeit betrifft. Herr Rademacher scheint dies inhatlich aber nicht verstehen zu wollen oder nicht zu können.

Und so endet die Rede dieses wirklich großen Redners im Applaus von geschätzt 10 bis 20 Zuschauern, die sich das Ganze wohl zum Teil aus Mitleid angehört haben und nun froh sind, dass es endlich vorbei ist.

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