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Bodo Meinsen, „bft e. V.“ und die fortgeschrittene Form der Selbstbeweihräucherung

Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München ist ein Erfolgsmensch.  Was er anpackt, gelingt. Er ist nicht nur Tabaklobbyist und erfolgreich insolvent gegangener Zeitschriftenmacher („Penthouse Magazin„), gescheiterter FDP-Gemeinderatskandidat und ein Trendsetter als Fernsehreporter und Dienstaufsichtsbeschwerdenschreiber. Nein! Meinsen kann mehr. Er ist nämlich auch ein politisches Alphatier. Mit seinem Verein „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ setzt er seit Jahren Maßstäbe im Kampf für Freiheit und Bürgerrechte:

Bodo Meinsen:  Fußball-Metaphern sind dieser Tage – aus gegebenem, erfreulichem Anlass – in aller Munde. So kann auch BFT in übertragenem Sinn auf eine erfolgreiche erste „Halbzeit“ des Jahres 2014 blicken: mit viel Elan, thematischer Treffsicherheit und Präsenz auf dem (politischen) Platz. Und um unsere Anhänger nicht zu enttäuschen: So soll und wird es weitergehen. (Quelle)

Zuerst einmal ist es schon verwunderlich, dass Menschen, die nicht einmal 10 Meter vor die Kneipentür treten wollen, weil diese Minimalbewegung schon zu anstregend ist, mit Sport ankommen.  Aber egal. Lassen Sie mich stattdessen einmal nachzeichnen, wie die „thematische Treffsicherheit“ nach der Diktion von Bodo Meinsen aussieht.

Wir haben zuerst wohlwollend zur Kenntnis zur nehmen, dass nun auch der Vorstand vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ in der Öffentlichkeit politisch zunehmend präsent ist. Nehmen wir mal als sprechendes Beispiel Frau Dr. med. Monika Müller-Klar, die ebenfalls in Leitungsfunktion bei den selbsternannten Freiheitsfreunden engagiert ist. Mit Kippe und Bier in der Hand macht sie knallharte politische Basisarbeit  (Link zu facebook). „Hicks! Hust!“. Super, Frau Doktor! Das ist politisches Streetworking, wie es sein muss! Weiter so. Lunge und Leber freuen sich.

Auch Roland Dittmar, der Schriftführer der „toleranten Genussfreunde“, ist immer präsent. Sein Aufagbenfeld ist das Beackern der facebook-Front. Dort verkündet er nebenbei mal eben großsprecherisch,  die Spendenwelle für Friedhelm Adolfs, den vom Rauswurf bedohten Raucher-Rentner aus Düsseldorf, sei angelaufen. Bei einem Spendenstand von einigen  hundert Euro zur Verlautbarungszeit der Meldung war das nicht nur eine „Spendenwelle“ sondern ein enormer Spendentsunami, der da loszubrechen drohte. Zumindest laut Dittmar. Auch hier wurden die Lachmuskeln durch „bft e. V.“ nachhaltig strapaziert. Danke, Rolli!

Und Bodo Meinsen weihräuchert weiter:

Bodo Meinsen: Aktuellen Herausforderungen und Chancen der Europäischen Integration widmete sich die – wieder höchst erfolgreiche – zweite Ausgabe der BFT-Bürgerzeitung. Und wer ehrlich wissen möchte, wie er es selbst mit der Freiheit eigentlich so hält, kann sich seit geraumer Zeit am interaktiven BFT-Test bei Facebook versuchen.

Wie erfolgreich die „bft-Bürgerzeitung“ und die gesamte Rezeption des „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ ist, ist kann man vielleicht am Presseecho ablesen. Link 1, Link 2. Link 3. Ergebnis von „Google News“ ist jeweils:

„Ihre Suchanfrage „„Bürger für Freiheit und Toleranz““ stimmt mit keinem Nachrichtenergebnis überein.“

OK, soviel zur Kongruenz von Wunsch und Wirklichkeit. Aber Bodo Meinsen kann es eben. Nur was???

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