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„Netzwerk Rauchen“ und der „Jahreskalender“

Schön beim „Netzwerk Rauchen“, dem wohl überflüssigsten Verein Deutschlands, ist, dass sich diese Truppe, die sich nachhaltig dem sozialverträglichen Frühableben verschrieben hat (in Gestalt von Lungenkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall als bevorzugter Todesursache) immer mal wieder sporadisch mit einer neuen Lachnummer auf der Bühne zurückmeldet. Die jüngste Idee ist der „Jahreskalender:

"Netzwerk Rauchen" sucht Ideen für einen "Jahreskalender"

„Netzwerk Rauchen“ sucht Ideen für einen „Jahreskalender“

Gut, man muss sich natürlich an dieser Stelle fragen, wie krank man sein muss, um sich so einen Kalender des „Netzwerk Rauchen“ überhaupt an die teervergilbte Wand zu nageln. Aber diese Frage wollen wir einmal zurückstellen. Entscheidend ist doch, dem „Netzwerk Rauchen“ bei der Motivauswahl zu helfen, denn wie Michael Löb, der Oberkrebsfreund (aka „Vorstand“) meint, soll sogar ein Fotowettbewerb zum Thema angedacht sein.

Warum der Mann jetzt son einen Aufwand betreibt, verstehe ich nicht. Tolle Bilder zum Tabakgenuss und Rauchen gibt es hier. Viel Spaß, Michael Löb, und „Allzeit Gut Hust“!

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„Netzwerk Rauchen“. Mit Tabakschwachsinn gegen „Ekelbilder“

Das bekannte „Netzwerk Rauchen“ hat ein Markenzeichen: Das Verbreiten von hirnrissigem Schwachsinn pro Raucherbein und Lungenkrebs im Internet. War es in der letzten Zeit doch eher etwas ruhiger um den Krebsverein, dem der Wormers Michael Löb vorsteht, haben die Nikotinisten, die sich sinngemäß „Deutschlands führende Lobby für den Rauchgenuss“ nennen, nun wieder heftig zugeschlagen. Anlass war die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie 2 („TPD2“) in deutsches Recht, welche u. a. das Anbringen von sog. „Schockfotos“ auf den Packungen zur Pflicht macht. Nachdem sich Tabakdrogenlobby jahrelang erfolgreich bei der Politik gegen die Einführung dieser bildlichen Warnhinweise gestemmt hatte, ist nun doch die finale Niederlage in der „Causa Schockbilder“ zu verzeichnen gewesen. In Deutschland müssen daher alle neu produzierten Zigarettenpackungen ab heute großflächig von der EU vorgegebene Bilder tragen, die zeigen, welche üblen Folgen der Tabakdrogensucht verursacht: Lungenkrebs, abgestorbene Beine, ein Loch im Kehlkopf als Folge eines Kehlkopfkrebses und viele andere Dinge mehr. Die Bilderreihen werden dabei turnusmäßig jedes Jahr ausgetauscht so dass der „Genussfreund“ immer mal wieder was Neues sehen kann.

Dass derlei einem kleinen Verein, der das Recht beansprucht, seine Mitmenschen immer und überall mit seinen krebserregenden tabakogenen Abgasen vollstinken zu dürfen, nicht kalt lassen kann, ist klar. Dafür hat die kleine Schar lungenkrebsverliebter Suizidfreunde sogar eine Domäne gesichert, die den Titel „ihr-uns-auch.de“ trägt und die wohl eine Art internetbasierter Stinkefinger sein soll. Gut, dass Menschen, die nun nicht gerade den höheren Bildungsschichten entstammen schon mal die Beleidigung als adäquate Form menschlicher Kommunikation ansehen, das kann man hier im Blog hundertfach nachlesen.

Auf der genannten Webseite geht es dann richtig rund. Man kann den Blödsinn, der dort verzapft wird, gar nicht zählen. Bereits auf der Startseite beginnt man sich gepflegt an den Kopf zu fassen:

Die Kampagne “Ihr uns auch, EU” von Netzwerk Rauchen e.V. ist Ausdruck unseres Protestes gegen die Tabakproduktrichtlinie TPD2, deren auffälligstes Merkmal die sogenannten Schockfotos oder Ekelbilder sind, die künftig auf unseren Produkten prangen werden. Auch der Geschmack und die Rauchqualität vieler Marken werden sich verändern, wohl nicht zum Besseren.

Jetzt müsste man mir mal erklären, wie man an verbranntem Pflanzenabfall überhaupt „Geschmack“ finden will. Vermutlich finden diese Leute auch den Rauch eines herbstlichen Laubfeuers irgendwie „geschmackvoll“. Oder ein kokelndes Baunkohlebrikett.  Spätestens an diesem Punkt erkennt man das eigentliche Problem der Nikotinsüchtigen: Rauchen ist nicht nur gesundheitsschädlich, es ist in vielen Fällen absolut tödlich. Mit den Schockbildern bekommt diesen  unter normal denkenden Menschen unstrittigen Sachverhalt der gemeine Suchtfreund drastisch gezeigt. Und zwar nicht mehr über mehr oder weniger banale Textbotschaften („Rauchen ist tödlich“, ach was?) die sich rationalisiert wegräumen lassen („Wieso ist Helmut Schmidt dann über 90 geworden?“, „Mein Opa ist 90 und Ketteraucher, bla bla bla….“) sondern mit Bildern die einen anderen, nämlich direkten, Eingangskanal in das Bewusstsein finden. Oder noch tiefer führen, nämlich in das Unbewusste, denn im Grunde wissen auch die Herren vom „Netzwerk Rauchen“: Sie betreiben ein tödliches Hobby. Da muss man sehr gut verdrängen können. Die drastischen Bilder stören dabei aber ganz erheblich.

Weiter geht es nun im Reigen der dargebotenen Dummheit vom „Netzwerk Rauchen“:

_pkt_bu Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den „Warnhinweisen“ handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

Bullshit. Wenn sich einer der Verfasser dieses unsäglichen Blödsinns einfach mal ein paar Tage in einem Krankenhaus umgesehen hätte, in dem man langjährigen Rauchern die Folgen ihrer Sucht therapieren will, wären sie wohl nicht auf die Idee gekommen, solch einen entsetzlichen Schwachsinn zu verbreiten. Alleine ein Aufenthalt auf einer onkologischen HNO-Station hätte klar gemacht, wer z. B. fast ausschließlich vom Kehlkopfkrebs betroffen ist: Langjährige Raucher mit einer Komorbidität in Sachen Alkoholismus. Im Medinzinerdeutsch „C2H5OH-Abusus“ genannt. Oder dass auf einer Lungenkrebsstation 90% der dort auf den Tod wartenden Patienten ebenfalls Raucher waren bzw. noch sind, in letzterem Falle vorausgesetzt sie schaffen es zum Rauchen vor die Krankenhaustür zu kommen. Ob mit oder ohne Rollator, Rollstuhl oder anderer Hilfsmittel.

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum, a) das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und b) um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.

Was heißt „Gehässigkeit“? Wer so blöd ist, für seinen eigenen Tod eine Menge Geld zu verbrennen und so deutlich zeigt, dass er schon lange nicht mehr alle Latten am Zaun hat, über den wird man ja wohl noch gepflegt den Kopf schütteln dürfen. Das hat übrigens mit „Gehässigkeit“ nichts zu tun, eher mit Mitleid. Und mein ganz besodneres Mitleid gilt jenen, die dafür auch noch Lobbyarbeit betreiben. „Suizid e. V.“ mit Vereinsziel Lungenkrebs, Herzinfarkt, Raucherbein oder Schlaganfall. Dümmer geht’s nimmer.

Und wenn gar nichts mehr einfällt, was man für das eigene kanzerogene Hobby noch so anführen könnte, werden „Studien“ erdichtet. Von einem Vereinchen, welches übrigens der Wissenschaft regelmäßig vorhält, „Junk science“ zu betreiben. Nämlich dann, wenn Wissenschaftler exakt und über jeden Zweifel erhaben nachweisen, wie gefährlich das Rauchen und das Passivrauchen sind:

Schon mal vom „Nocebo-Effekt“ gehört? Ist das Gegenteil vom Placebo-Effekt: Durch Einbildung und Ängste können Krankheiten entstehen. Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren schon angerichtet hat. Das sagt selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Die EU macht sich auf diese Weise schuldig an zahllosen schweren Erkrankungen, sogar an Todesfällen.

Wow, das ist ja mal eine wissenschaftlich exakte Referenzierung. Wo kann ich denn nachlesen, dass die Bilder mit einem Bronchialkarzinom, die auf Zigarettenschachteln angebracht sind, eben diesen Lungenkrebs auslösen? Wie ist die Kausalkette? Da wäre jetzt ein entsprechender Hinweis gängige wissenschaftliche Praxis: Wer etwas behauptet, muss es beweisen. Beim „Hetzwerk“ aber wie immer diesbezüglich Fehlanzeige! Und wie üblich wird einem Käse ein weiterer nachgelegt:

Noch mehr zum Thema EU und „Gesundheitsschutz“. Einer Studie zufolge kann der Anblick von Ekelbildern bei anfälligen Personen sogar Herpes auslösen.

Und Euer ins Netz gestellter Scheiss verursacht heftige Kopfschmerzen. Alles klar, Netzwerk Rauchen?

Richtig blöd wird es, wenn die Macher dieses üblen Bockmistes witzig sein wollen:

Hurra, das „Raucherbein“ ist zurück. Früher standardmäßig immer erwähnt als kleiner Bruder des Lungenkrebses, hatte es zuletzt an Prominenz eingebüßt. Vielleicht, weil es gar nicht so sehr direkt mit dem Tabakgenuss, sondern eher mit Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu tun hat? Man spricht übrigens auch von der „Schaufensterkrankheit“, insofern gehören auch Schaufenster zur Gruppe der Betroffenen.

OK, man mag das witzig finden. Wer auf Krücken oder Rollator angewiesen ist, weil er nach 30 Jahren „Rauchgenuss“ so derart verstopfte Beinarterien hatte, dass das Gewebe nekrotisch wurde und abstarb, findet es wohl nicht ganz so lustig. Die Realität ist dann eben doch nicht unbedingt erheiternd:

„Raucherbein“ oder „Schaufensterkrankheit“ heißt die periphere arterielle Verschlusskrankheit im Volksmund. Einmal, weil diese Form der Durchblutungsstörung vorwiegend Raucher betrifft, zum anderen, weil die Betroffenen regelmäßig beim Gehen durch heftige Schmerzen im Bein zum Anhalten und Stehenbleiben gezwungen werden. Die Erholungspause nutzen sie unauffällig zum Betrachten von Schaufenstern. (Regensburger Ärztenetz)

Und auch die dümmliche Geschichte von „Franz Fernidnand Raucher“ als Namensgeber der Krankheit ist nicht tot zu kriegen:

P.S.: Das Raucherbein, so hält sich hartnäckig ein Internet-Mythos, ist nach seinem Entdecker, dem Mediziner Franz Ferdinand Raucher (1864-1930) benannt.

Kleiner Tipp: Einfach mal in den „Pschyrembel“ schauen und nach „Prof. Raucher“ suchen!

Man könnte jetzt diesen kaum mehr zu steigernden Hirnriss stundenlang fortsetzen. Die Seite des „Netzwerk Rauchen“ ist voll davon. Ich habe dazu jedoch keine Lust mich weiter mit diesem intellektuellen Dünnpfiff zu beschäftigen. Schauen Sie sich den Quatsch selber an, falls noch Bedarf besteht. Hier nochmal der URL: https://www.ihr-uns-auch.de/ und dann in die „Online Galerie“ gehen. Dort wird dann erschreckend klar, was Drogen gepaart mit individueller Dummheit und Uneinsichtigkeit in Einzelfällen anrichten können.

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„Netzwerk Rauchen e. V.“: Immer noch die alte Leier!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich mal richtig langweilen wollen, das „Netzwerk Rauchen e. V.“, Deutschlands führende Organisation für Lungenkrebs und Rauchertod, hat mal wieder aufgeheult:

Tabakbekämpfung im Bundestag – Sachverständigenanhörungen im Bundestag sind ein Ritual eigener Art, bei dem die Politiker die „Experten“ und Lobbyvertreter selbst auswählen, die dann ihre eigenen Positionen untermauern sollen. Bestenfalls wird noch der vordergründige Eindruck von Ausgewogenheit erzeugt. Zu den handverlesenen Sachverständigen für das Thema deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wurden ein paar Herrschaften handverlesen und man spielte sich vergangene Woche vor dem Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss in Berlin wieder die Bälle zu.
Quelle

Ach Gottchen, nun muss man wirklich Mitleid haben mit den armen Freunden des Lungenkrebses. Wie sind sie doch gebeutelt:

Die Raucher als Leidtragende waren selbstverständlich nicht eingeladen, man fragt ja nicht die Frösche, deren Sumpf man mit aller Brutalität trockenlegen will.

Was für eine Tragik! Da sind ein paar Leute, an deren Verstand man ob der dargebotenen Textaussage wirklich zweifeln muss und die es unbedingt darauf anlegen, sich lieber heute als morgen ins Jenseits zu befördern und nun legt ihnen bei diesem heroischen Ansinnen auch noch Steine in den Weg. Zum Beispiel, indem man geschmackliche Zusatzstoffe in Zigaretten verbietet, eklige Bilder auf den Packungen anbringt, auf denen man erkennen kann, was den „Tabakgenießer“ am Ende seines sowieso schon kurzen Lebens erwartet usw. usw. Ganz entsetzlich, diese Lustfeindlichkeit! Denn auch die Lust am eigenen Tod kann eine Lust sein. Anstatt die Leute nun also sich in Ruhe umbringen zu lassen, dieser faschistoide Angriff auf Selbstbestimmtheit und Lebensfreude!

Auf den Rest des Textes einzugehen kann man sich aber sparen. Der verlautbarte Schwachsinn aus dem Hause Löb und Co., der so oder so ähnlich schon seit Jahren über den Sender geht, ist bekannt. Kurz zusammengefasst: „Alles Spießer, alles Genussfeinde, alles Faschisten! Und über allem steht die Pharmamafia!“ garniert mit ein paar Diffamierungen. Und Diffamierungen machen besonders Spaß, wenn man, das ist nämlich Pflicht bei den Nikotinfanatikern, auch noch einen Nazivergleich mit einbringen kann. Voilà, hier ist das intellektuelle Maximum der Mannen um Michael Löb, dem Bundesvorsitzenden dieses wohl überflüssigsten deutschen Vereines:

Die berüchtigte deutsche Anti-Tabak-Päpstin Martina Pötschke-Langer vom „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ in Heidelberg saß in der Runde, ebenso die Vize-Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Gabriele Bartsch. Beides wesentlich staatsfinanzierte Einrichtungen mit prohibitionistischer Mission, wobei die DHS bis zur „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ der Nazis zurückreicht.

Was schreibe ich angesichts des x-ten an Dummheit nicht mehr zu übertreffenden nazivergleichenden Schwachsinns? Klar, ein wie immer zackiges „Heil Lungenkrebs!“. Und mehr braucht man auch nicht um, diesen erneuten Ausbruchs des Raucherwahnsinns aus Worms zu kommentieren.

 

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Michael Löb: In der „Hölle des Nikotinismus“

Rauchen führt offenbar tatsächlich zu ernsten Defekten im Neocortex des Tabakkonsumenten. Anders ist der jüngste Verbalausfall des Michael Löb, Vorsitzender der Nikotinikergruppe „Netzwerk Rauchen e. V.“ nicht zu erklären. Unter seinem Pseudonym „Freiraucher“ schreibt der Mann aus Worms:

Michael Löb, Netzwerk Rauchen: Dieser Beitrag von Frank Davis verdient besondere Beachtung. Er stellt die  barbarische Gesinnung der Menschenfeinde in den weitläufigen Gefilden der Hölle der Tabakkontrolle bloß: Menschenleben sind nichts wert, die Ideologie ist alles, unser Profit noch viel mehr.

http://www.netzwerk-rauchen.de/frank-davis-auf-deutsch/785-die-vergessenen-paris… (Quelle)

Den zugehörigen Artikel des britischen Hardcorerauchers Frank Davis hatte ich bereits vor einigen Tagen besprochen (Link). Davis stellt darin die irrsinnige These auf, die Menschen, die vor den Cafés in Paris durch ein paar vollkommen durchgeknallte Islamisten erschossen worden waren, könnten noch leben, wenn sie nicht aufgrund der Nichtrauchergesetze vor den Kneipen hätten sitzen müssen, wo man sie quasi aus dem Auto heraus habe abknallen können. So drückte sich Davis frei übersetzt aus.

Löb setzt diesem unsäglichen und nachgerade widerlichen Schwachsinn nun noch die Krone auf. Denn liest man zwischen den dürren Zeilen des Vorstandes vom „Netzwerk Rauchen“, so kommt folgendes zum Ausdruck:

Die „Tabakkontrolle“ (wer auch immer das sei) wusste, dass irgendwann ein paar Irre mit Kalaschnikovs im Namen Allahs auf den Straßen von Paris ein Blutbad anzurichten gedenken. Um sich nicht selbst die Finger schmutzig machen zu müssen, verabschiedete man mal eben die Nichtrauchergesetze. Nach denen müssen die Raucher nun vor den Türen der Kneipen ihre Zigaretten rauchen. Den Rest würden dann ganz einfach die Terroristen erldigen, indem sie mal eben im Vorüberfahren das eine oder andere Magazin auf die „freiheitsliebenden“ Raucher leerballern dürfen.

Lieber Michael, geh doch endlich mal zu einem Arzt!

Dass die Reduzierung des Tabakkonsum im Gegenteil intendiert, Menschenleben zu retten, wird jemand wie Löb nie verstehen. Denn immerhin tötet das Tabakrauchen in Europa jedes Jahr mehrere hundertausend Menschen. Und auch wenn man Tote nicht gegeneinander aufrechnen kann, so sei doch folgender Gedanke vorgetragen: So viel Magazine aus Schnellfeuergewehren kann man gar nicht auf die Raucher verschießen, die vor den Kneipen ihre Zigaretten rauchen und die voraussichtlich am Rauchen sterben werden.

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: „Wenn man keine Ahnung hat…“

„…einfach mal Fresse halten!“. Dieser Satz des Kabarettisten Dieter Nuhr ist mittlerweilese zum geflügelten Wort geworden. Aber es wäre schade, wenn sich alle dran hielten. Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ ist so eine rühmliche Ausnahme. Denn trotz, dass er die Artikel, die er bei facebook verlinkt, nicht einmal in Grundzügen versteht, postet er weiter Links wie diesen:

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS!

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS! (Quelle)

Leider spart sich Herr Löb jede Anmerkung zum Artikel. Das ist eben die heutige facebook-Generation, auch wenn ihre Teilnehmer schon etwas älter sind. An der Formulierung von ganzen zusammenhängen Sätzen hapert es i. d. R. etwas. Ich interpertiere daher folgendes: Die Frage „Could Tobacco cure cancer“ interpertiert Herr Löb, dahingehend, dass das Rauchen von Tabak Krebs heilen könne.

Leider ist dem nicht so. Hätte er nämlich den Artikel gelesen, so hätte er verstehen müssen, dass mitnichten das Rauchen von Tabak z. B. Lungenkrebs heilen kann sondern dass der Tabak genetisch manipuliert wird, um eine Substanz namens Etoposid zu produzieren. Diese wird als Chemotherapeutikum u. a. gegen bestimmte Formen des Lungenkrebs verwendet.

Etoposid kommt natürlich nur in einer seltenen Pflanze vor, die sich „Himalaya-Maiapfel“ nennt, aus der Gattung der Fußblätter (Podophyllen) stammt und die eben nur im Himalaya wächst. Der Stoff ist daher sehr teuer. Kann man ihn durch eine einfache Nutzpflanze wie Tabak herstellen lassen, ließen sich die Verfügbarkeit steigern und somit der Preis senken.

Weiteres Problem: Wenn der genetisch manipulierte Tabak Etoposid anreichert und daher geraucht werden soll, wäre es zu überlegen, ob die Substanz Etoposid die Glutzone mit einer Temperatur von ca. 900°C unbeschadet verlassen kann. Zweifel sind mehr als angebracht. Und ob die Substanz prophylaktisch gegen das Bronchialkarzinom wirkt, ist ebenfalls hochgradig fraglich. Aber wie soll jemand wie Löb, der sich hauptberuflich als freier Memoirenschreiber für jedermann verdingt, derartige Zusammenhänge eruieren? Aber so sind sie eben, die Hardcoreraucher: Der Tabak wird vergöttert, egal in welchem Zusammenhang. Hauptsache, die 5 Buchstaben lauten „T“, „A“, „B“, „A“ und „K“.

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Netzwerk Rauchen: Fordern kann man viel. Auch „hirnverbrannten Schwachsinn“

Das „Netzwerk Rauchen“ ist dafür bekannt, regelmäßig, wie sich der Kabarettist Wilfried Schmickler einmal entsprechend geäußert hat, „hirnverbrannten Schwachsinn“ über die Ticker zu schicken. Aus diesem schönen Anlass will ich mit Ihnen heute den neuesten „hirnverbrannten Schwachsinn“ der aggressiven Nikotinikerorganisation, welcher der hier im Blog häufig genannte Michael Löb aus Worms vorsteht, besprechen.

Das „Netzwerk“ entblödet sich in seinem Artikel doch tatasächlich nicht, eine Abschaffung der Tabaksteuer zu fordern flankiert von einer deutlichen Senkung des Satzes der Mehrwehrtsteuer, die auf Tabakwaren zu entrichten ist. Man fasst sich an den Kopf. (Link zum Artikel auf der Webseite des „Netzwerk Rauchen“).

Die haarsträubende Begründung für diese abstruse Forderung: Raucher würden angeblich die Gesellschaft von Sozialkosten entlasten da sie früher stürben und man ihnen daher doch einen Bonus zuerkennen könnte. Das „Netzwerk Rauchen“ beruft sich dabei auf die Untersuchung zweier Karlsruher Sozialwissenschaftler, deren Ergebnisse bereits vorher von dem Lungenkrebsaktivisten Ronald Blumberg aufgenommen und begeistert beklatscht wurden (Link). Während es Blumberg aber bei einem Applaus für die Rechenergbenisse der Karlsruher Forscher belassen hat, legt Löb nun nach:

„Netzwerk Rauchen“: Netzwerk Rauchen verlangt aber ein Ende der unrichtigen Propaganda, die Raucher in völliger Verkennung der Realität  zu Sündenböcken und Parasiten abstempelt. Und eines wird auch ganz deutlich: Die Tabaksteuer gehört sofort abgeschafft! Korrekt und fair wäre im Gegenzug sogar eine weitere Entlastung, etwa durch Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Tabakwaren.(Quelle)

Standardfrage: Was hat der Mann genau geraucht? Wir halten mal fest: Da bringt sich eine Bevölkerungsgruppe langsam und schleichend um und fordert für ihren Suizid auf Raten noch einen Bonus. Ja, die Aussage „hirnverbrannter Schachsinn“ trifft die Einlassung des Herrn Löb vom „NWR“ ziemlich genau. Aber sie zeigt das verquere Denken der Organisation um den Wormser, der sein Geld als freiberuflicher  Memoirenschreiber verdient.

Da ich gerne weiter als zur nächsten Ecke denke, male ich mir gerade aus, wann die nächsten Gruppen mit potenziell tödlichen Hobbies aufheulen und begehren, doch zu Lebzeiten von allerlei Kosten ihrer Freizeitbeschäftigung entlastet zu werden.

Apropos „aufheulen“: Wie wäre es denn mit dem Motorradfahrer, der jedes Wochenende im Sommer die Schwarzwaldhochstraße mit in höchsten Tönen heulendem Motor rauf und runter heizt? Er möchte vielleicht von der KfZ-Steuer befreit werden. Begründung: Die Art wie er sein Gefährt durch die Kurven prügelt, sei durchaus dazu angetan ihn das Rentenalter nicht erleben zu lassen. Dies entlaste die Sozialkassen und das müsse man ihm doch irgendwie vergüten. Auch die Alkoholiker werden begeistert sein: Schnaps und Bier frei im Supermarkt abholen und sich die Birne zudröhnen bis der Arzt kommt. Oder der Leichenwagen.

Lieber Michael Löb, ich kenne Sie und Ihren „hirnverbrannten Schwachsinn“ zur Genüge. Aber das, was Sie da proklamieren, ist ungeheuerlich. Aber da ich weiß, dass dauernder Tabakkonsum die Denkfähigkeit eines Menschen negativ zu beeinflussen vermag, muss ich Ihnen leider bescheinigen, dass Sie ihre Gedanken nicht konsequent zu Ende gedacht haben. Man kann nämlich noch viel weiter gehen. Ich fordere daher:

  • Freizigaretten für alle Raucher bis zum Erreichen der Erstdiagnose eines Lungenkrebs.
  • Zigarettenautomaten für KOSTENLOSE Kippen an JEDER Straßenecke, damit auch Raucher, denen bereits ein Bein fehlt, diese leicht erreichen können.
  • Einführung einer Rauchpflicht für alle Personen ab 12 Jahren!
  • Wer nicht rauchen mag, wird mit 50 Jahren sanft aus dem Leben befördert.

Na, Herr Löb, das ist „hirnverbrannter Schwachsinn“ meinen Sie? Dann lesen doch nochmal IHR Pamphlet durch! Und vielleicht lesen Sie mal den Artikel aus der SZ von Hanno Charisius, der der Studie nämlich einige Schwächen bescheinigt. Wenn’s denn langt, den zu verstehen.

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„Netzwerk Rauchen“ empört: Richterin verbietet Eltern, ihr Kind vollzurauchen!

Unglaublich! Eine englische Richterin hat sich erdreistet, einem „genussfreudigen“ Elternpaar das Sorgerecht über ihr Kind zu entziehen, weil diese die Bude (Wohnung kann man es wohl nicht nennen, doch davon später) bis unter das Dach vollgequalmt haben und dieses Verhalten trotz Ermahnung durch die Behörden nicht abstellen wollten. Liest man den zugehörigen Zeitungsartikel in englischer Sprache, wird einem erschreckend klar, was der Kleine durchmachen musste.

Der Junge ist laut dem Bericht zwei Jahre alt. Er leidet an Atemproblemen. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes sagte, sie sei in 10 Berufsjahren nie in einer derart vollgeräucherten Wohnung gewesen. Sie stellte bei einem Besuch fest, dass der Raum so stark mit Rauch angefüllt gewesen sei, dass sie selbst kaum hätte atmen können. Die Wohnung machte insgesamt einen dreckigen,stinkenden und unhygienischen Eindruck. Der Vater habe zudem erhebliche Drogenprobleme. Die mit dem Fall befasste Richterin Louise Pembleton stellte fest, dass der Junge überdies einen Inhalator zur Behandlung seiner Atembeschwerden benötigt und dass er vom starken Rauch in der Wohnung massiv beeinträchtigt wird. Eine Adoptionsfreigabe sei daher der einzige Weg, den kleinen Jungen aus der seine Gesundheit gefährdenden Umgebung zu bringen, auch wenn dies eine harte Entscheidung gegen die Eltern sei.

Derlei Ungeheuerlichkeit muss natürlich die nachhaltige Empörung des „Netzwerk Rauchen“ nach sich ziehen:

„Netwzerk Rauchen“: Im englischen Fall stützte sich das Gericht auf eine Jugendamtsmitarbeiterin (Antiraucherin?), die über Rauchwolken in der Wohnung der Familie klagte und schenkte der Mutter keinen Glauben. Netzwerk Rauchen hatte schon vor Jahren die Behauptung, Rauchen in Gegenwart der Kinder sei schädlich bzw. für deren Gesundheit gefährlich, untersucht. Wir haben in unserer Publikation „Macht Passivrauchen Kinder krank?“ festgestellt, dass an dieser propagandistischen Panikmache zur Entnormalisierung des Rauchens wissenschaftlich nichts dran ist. (Quelle)

Na, da haben wir es doch. Die Dame vom Jugendamt, die bescheinigt hat, dass die Unterkunft wohl mehr einer Gaskammer ähnelt als einer Wohnung, war wahrscheinlich eine „Antiraucherin“. Wahrscheinlich sogar eine „faschistoide“. Und „Netzwerk Rauchen“ hat natürlich „wissenschaftlich“ festgestellt, und einen entsprechenden Text veröffentlicht, dass Rauchen in der Wohnung für Kinder vollkommen ungefährlich ist. Eine Auseinandersetzung mit diesem Schwachsinn habe ich hier geführt. Das pseudowissenschaftliche Pamphlet besteht i. W. nur aus Zahlenverdrehereien und anderen dümmlichen und leicht durchschaubaren Taschenspielertricks. Im Wesentlichen fußt die These, dass Passivrauchen für Kindern ungefährlich sei, darauf, dass man ein statistische Signifikanz erst ab einer relativ hohen Steigerung des Relativen Risikos annimmt. Der Faktor liegt zwischen 2 und 3. Es wird einfach postuliert, dass die epidemiolgische Forschung das so sehe. Punkt. Aus. Ende.

Die ernsthafte Forschung kommt zu ganz anderen Ergebnissen:

As part of a longitudinal study of the respiratory health effects of indoor and outdoor air pollutants, pulmonary function, respiratory illness history, and symptom history were recorded at 2 successive annual examinations of 10,106 white children living in 6 cities in the United States. Parental education, illness history, and smoking habits also were recorded, along with the fuel used for cooking in the child’s home. Maternal cigarette smoking was associated with increases of 20 to 35% In the rates of 8 respiratory illnesses and symptoms investigated, and paternal smoking was associated with smaller but still substantial increases. Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. The associations between maternal smoking status and childhood respiratory illnesses and symptoms were reduced but not eliminated by adjustment for parental illness history. Levels of forced expiratory volume in one second (FEV1) were significantly lower for children of current smokers than for children of nonsmokers at both examinations and highest for children of ex-smokers. Levels of forced vital capacity (FVC) were lower for children of nonsmokers than for children of current smokers at both examinations, but the difference was statistically significant only at the first examination. Both the increase in mean FVC and the decrease in mean FEV1 among children of current smokers were linearly related to daily cigarette consumption.
Quelle

Die Einsekundenkapazität (FEV1) bei Kindern, die Passivrauch ausgesetzt sind, war im Gegensatz zu nicht exponierten Altersgenossen signifikant schlechter. Dieser Wert misst die Luftmenge, die in einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Bei ständiger Reizung der Lungen durch Schadstoffe bilden sich Verengungen in den Bronchien, die den Luftfluss behindern. Daher sinkt der Quotient dQ/dt ab. Mehr Studien zum Thema “Kindergesundheit und Passivrauch” gibt es bei Google Scholar. Dort kann man eine große Zahl Studien (und das nicht nur zum Zusammenhang von Atemwegserkrankungen bei Kindern als Folge des Passivrauchens, sondern auch zu Mittelohrentzündung und anderen gesundheitlichen Störungen) finden, die der Auffassung des “Netzwerk Rauchen”, eine Passivrauchbelastung sei für Kinder total unkritisch, einiges entgegengehalten:

  • ETS increases both the prevalence and the severity of asthma. (Link)
  • Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. (Link)
  • Passive smoking is associated with dose-related impairment of endothelium-dependent dilatation in healthy young adults, suggesting early arterial damage. (Link)
  • Weitere
Besonders der immer wieder nachgewiesene Dosis-Wirkungs-Zusammengang indiziert klar einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Gesundheitsstörung und der Passivrauchexposition.
Ein schlimmer Fall aus der Praxis soll das traurige Schicksal von vollgequalmten Kindern verdeutlichen:

 

„Mindestens 10 Mal in 3 Jahren haben wir der Familie geraten, nicht in Gegenwart ihrer 5 und 7 Jahre alten Kindern zu rauchen. Die Kinder kamen immer wieder mit Ohrinfektionen, Husten, Bronchitis und Asthma in unsere Klinik. Zwei Monate nach einem Besuch bekam das jüngere Kind eine Lungenentzündung. Wir behandelten sie erfolgreich mit Antibiotika und Inhalationen. Den Eltern gaben wir den dringenden Rat, nicht mehr in Gegenwart ihrer Kinder zu rauchen. Die Eltern weigerten sich allerdings, diesen Rat anzunehmen.

[..]

Kurze Zeit später kam das jüngere Kindern wieder in die Notaufnahme mit einer Lungenentzündung. Sie musste mehrere Tage auf der Kinderintensivstation verbleiben, bis sich ihr Zustand besserte. Von 10 Erwachsenen,die mit ihren Kindern im Wartezimmer saßen, waren 6 starke Raucher. (Quelle)“

Fazit: Man ist ja einiges gewöhnt von den militanten Kampfrauchern des “Hetzwerkes”. Aber dass sich die pathologische Rücksichtslosigkeit dieser Leute mittlerweile nicht nur gegen erwachsene Menschen richtet, die den aerosolen Giftgasmüll der Raucher nicht einatmen wollen, sondern man nun auch wehrlose Kinder in Wohnungen nicht verschont, weil man meint, Rauchen gehören einfach “dazu”, das verusacht schon körperliche Übelkeit. Die krankhaften Egomanen der Kampfraucherfraktion schrecken nicht einmal davor zurück, aus ihrem widerlichen Egoismus heraus, ihre eigenen Interessen nach Befriedigung ihrer Drogensucht über elementare Bedürfnisse anderer Menschen zu stellen. Ganz einfach weil sie zu faul, zu träge oder schlicht zu dumm sind, zum Rauchen auf den Balkon zu gehen. Oder weil es ihnen an sozialer Intelligenz mangelt. Und damit es auch eine Rechtfertigung für dieses kranke Ansinnen gibt, werden dümmliche und pesudowissenschaftliche Texte ersonnen, wie der oben angeführte mit dem Titel “Macht Passivrauchen Kinder krank?”. Dieses Verhalten ist an Widerlichkeit kaum mehr zu steigern.

 

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Wenn man nur die Überschrift liest

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen postete  unlängst auf seinem Heimatkanal vom aggressiven „Netzwerk Rauchen“ einen interessanten Link:

Physicians testify for tobacco companies that years of heavy smoking did not cause cancer cases

Michael Löb vom "Netzwerk Rauchen" - Reingefallen?

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ – Reingefallen? (Quelle)

(Die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Ärzte bescheinigen Tabakfirmen, dass jahrelanges Rauchen keine Krebsfälle verursacht.“)

Da dachte sich doch Michael Löb, der koginitiv sicher nicht zu den Stärksten gehört: „Das posten wir doch mal ins Netz!“. Denn beim „Netzwerk Rauchen“ ist man u. a. der Auffassung, dass nicht das Rauchen krebserregend sei, sondern die Gesundheitswarnungen auf den Packungen. Diese führten bei verunsicherten Rauchern zum sog. „Nocebo“-Effekt, der dann erst den tödlichen Lungenkrebs auslöse. Ja, diesen Unsinn glauben diese Leute wirklich. Zumindest ein Teil von ihnen.

Jetzt hat Löb aber ein Problem. Auch wenn die Überschrift des angeführten Artikels oberflächlich gelesen dafür spräche, dass Ärzte nun wirklich festgestellt hätten, dass Rauchen nicht die Ursache von Lungen-, Kehkopf- und anderen typischen mit dem Rauchen assoziierten Krebsarten sei, so müsste man schon den ganzen  Artikel lesen. Denn der Tenor ist ein ganz anderer:

Despite scientific evidence to the contrary, a small group of otolaryngologists have repeatedly testified, on behalf of the tobacco industry, that heavy smoking did not cause the cancer in cases of dying patients suing for damages, according to a study by a Stanford University School of Medicine researcher.

„I was shocked by the degree to which these physicians were willing to testify, in my opinion in an unscientific way, to deny a dying plaintiff — suffering the aftermath of a lifetime of smoking — of a fair trial,“ said Robert Jackler, MD, professor and chair of otolaryngology-head and neck surgery, referring to the physicians cited in the study as a „pool of experts willing to say over and over again that smoking didn’t cause cancer.“

(Hier wieder die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Trotz dass es wissenschaftliche Beweise für das Gegenteil gibt, hat eine kleine Gruppe von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten im Namen der Tabakindustrie wiederholt bestätigt, dass starkes Rauchen keinen Krebs erzeugt. Es ging dabei um Gerichtsfälle, bei denen todkranke Patienten Schadenersatzklagen wegen der durch das Rauchen verursachten Gesundheitsschäden eingereicht hatten.

‚Ich war geschockt über das Ausmaß, in dem die Mediziner in einer meiner Meinung nach unwissenschaftlichen Art und Weise bereit waren, einem sterbenden Kläger ein faires Verfahren zu verweigern und ihm bescheinigten, dass seine Krankheit nicht durch das lebenslange Rauchen ausgelöst wurde‘, sagte Dr. Robert Jackler, Professor und Institutsleiter für Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie, der sich auf Mediziner bezog, die in einer Studie als „Expertenpool“ bezeichnet wurden und die immer wieder erklärt hatten, dass Rauchen keinen Krebs erzeugt.„) (Quelle)

In dem Artikel geht es dann um das Thema, wie Mediziner als Gerichtsgutachter von Tabakfirmen bestochen wurden um herausarbeiten, dass der Krebs einzelner langjähriger Raucher nicht vom Rauchen kommen konnte. Nach US-amerikanischem Recht sei es erforderlich, so der Artikel, dass eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 oder besser erwiesen sein muss, dass eine Krankheit durch eine bestimmte Verhaltensweise ausgelöst worden sei, um Schadenersatz zu rechtfertigen. Statt aber das die Gutachter die Kehlkopfkrebserkrankungen der Kläger mit der hochwahrscheinlichen Ursache Rauchen assoziierten, hätten sie alle möglichen anderen Gründe gefunden: Vom salzigen Fisch bis zu den verwendeten Mundspülungen:

The study reports that six board-certified otolaryngologists were paid by one or more of the tobacco companies R.J. Reynolds, Phillip Morris and Lorillard to serve as expert witnesses. These physicians gave testimony that indicated a multiplicity of environmental factors, ranging from exposure to cleaning solvents to the consumption of salted fish to the use of mouthwash, were more likely to have caused the plaintiff’s head and neck cancers than years of heavy smoking.

Insgesamt kommen die bestochenen ärztlichen Gutachter bei dem Artikel gar nicht gut weg. Ob Michael Löb nur die Überschrift gelesen hat? Oder ob er den Text überhaupt verstanden hat? Vielleicht kann er ja nur sehr schlecht Englisch. Dann sollte man sich vorher die Ausarbeitungen doch besser übersetzen lassen.

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

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„Netzwerk Rauchen“: Vom dummen Nazi- zum ultimativ blöden ISIS-Vergleich

Wenn man die Publikationen des „Netzwerk Rauchen“ liest (hinter denen mutmaßlich der Vorsitzende Michael Löb aus Worms stecken dürfte), dann fragt man sich schon gelegentlich, was der Mann eigentlich genau raucht. So erzeugt sein jüngstes Pamphlet „Befreit von der Antiraucherdiktatur“ anfangs Kopfschütteln, welches dann aber sehr schnell in unsägliche Kopfschmerzen übergeht.

Schicken wir einfach mal voraus: Wenn einem gar nichts mehr einfällt, was für das Rauchen spricht (Zur Erinnerung: Rauchen macht krank, tötet, stinkt, kostet Unsummen und vergiftet nebenbei noch die Mitmenschen), dann ist der absolut blöde Vergleich die ultima ratio des Hardcorenikotinisten. Ein Vergleich geht immer. Aber oft auch in die Hose.

Früher war dies bei den Hardcorerauchern der Nazivergleich, welcher lange Zeit als der unerreichte Gipfel der Dummheit gelten durfte. Tenor „Hitler war militanter Nichtraucher„, „Der Nazi-Arzt Fritz Lickint hat den Begriff ‚Passivrauch‘ erdacht“ (Falsch, Ihr Intelligenzhelden, Lickint war Sozialdemokrat und sicher kein Nazi!) und so weiter und so weiter. Nikotinextremisten wie Ronald Blumberg aus Radevormwald schicken schon mal ein Bildchen mit einem stilisierten KZ-Aufseher, der in Naziuniform den „freiheitsliebenden Raucher“ drangsaliert, in die Weiten des Netzes hinaus. Mehr als ein zackiges „Heil Lungenkrebs“ fällt mir in aller Regel zu diesem höchstgradigen Schwachsinn nicht ein.

Aber, man kennt das wenn Extremraucher die Öffentlichkeit mit ihrem Raucherunsinn belästigen: Es geht noch schlimmer. Oder besser gesagt: Es geht noch dümmer. Die neueste Nummer, welche die Abwegigkeit des Nazivergleiches sehr klein aussehen lässt, ist, wenn man den Nichtraucherschutz mit dem Terror des „Islamischen Staates“ zu vergleichen beginnt.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb:

Das folgende Video zeigt eine syrische Stadt, nachdem kurdische Truppen sie vom ISIS-Terror befreit haben.

Die wiedergewonnene Freiheit zeigt sich darin, dass endlich wieder geraucht werden darf. Denn Tabakwaren und Alkohol sind nicht die unwesentlichsten Produkte, deren Konsum unter der islamistischen Schreckensherrschaft erhebliche Strafen mit sich bringen kann. Zigarettenstangen und Schnapsflaschen sind schon öffentlich in Flammen aufgegangen, wie bei Bücherverbrennungen wird so der verderbliche Feind der Vernichtung zugeführt.

Oh my God. jetzt geht es durch mit dem freiberuflischen Memoirenschreiber aus Worms. OK, im Islam sind Zigaretten und Alkohol „haram“, d. h. nach der Scharia verboten. Und der „IS“ ist eine Terrororganisation. Müssen wir eigentlich nicht drüber reden. Wenn aber nun eine islamsiche Terrororganisation aus Glaubens- und anderen irrationalen Gründen den Menschen den Konsum bestimmter Dinge verbietet, weil das eben von bestimmten islamischen Gesitlichen so ausgelegt wird, kann man derlei wohl kaum mit den gesundheitlichen Gründen vergleichen, aus denen die Ablehnung von insbesondere Tabakwaren in westlichen Ländern entspringt. Hier sind nämlich am ehesten Vernuftgründe zu nennen. Und mit Vernunft tut sich der Durchschnittsdschihadist eher schwer. Wie Michael Löb übrigens auch, wenn man mal bei Vergleichen bleiben will.

Der oben angeführte Textauszug ist also eine weitere exorbitante Hirnrissigkeit in der langen Liste der dummen Verbalentgleisungen dieses lungenkrebs-affinen Kleinvereins mit Sitz in Worms.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Netzwerk Rauchen dankt allen Befreiern für ihren Einsatz und wünscht zügig weitere Erfolge im Kampf gegen die Barbarei!

Tut weh, gell?

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der aktuelle „Weltkrieg gegen den Tabak“ hat bei uns früher angefangen und wird ebenfalls mit unlauteren Mitteln geführt – wie Manipulation und Indoktrination, Lügenpropanda, Einschüchterung und Strafen.

Man muss schon ziemlich stark vom fortgeschrittenen Nikotinismus beseelt sein, um solch einen Blödsinn zu verfassen. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens und die Aufklärung darüber als „Indoktrination“ bezeichet und in seinen Publikationen schon mal behauptet, Rauchen sei gar nicht schädlich sondern einzig und allein, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit schlecht geredet würde sei dann die wahre Ursache vieler Raucherkrankheiten („Nocebo“-Effekt), den kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Rauchen am ‚falschen‘ Ort bedeutet zwar meist Geldbuße statt Knast, aber in Großbritannien saß schon mal ein Gastwirt wegen Missachtung des Rauchverbots wochenlang im Gefängnis.

Na, da haben wir ja Glück, dass Rauchen in der Kneipe trotz Rauchverbot nicht mit Handabhacken sondern nur mit Geldbuße bestraft wird.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Der Kulturvernichtung durch die Islamisten entsprechen z.B. Werbeverbote und Einheitsverpackungen (Plain Packaging) von Zigarettenschachteln, aber auch die versuchte Ausrottung von Genusskultur überhaupt. Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Kretschmann (grün wie der Islam) hat gerade das nächtliche Alkoholverkaufsverbot ausgeweitet.

Auch eine immense geistige Leistung, teilweise Jahrtausende alte Kulturgüter mit den Verpackungen von krebserregenden Substanzen zu vergleichen, deren Gebrauch für eine Vielzahl der Konsumenten mit einem frühzeitigen Begräbnis endet. Eine weitere Hirnrissigkeit am oberen Ende der Dummheitsskala ist übrigens der Begriff „Genusskultur“ in Zusammenhang mit dem Konsum einer schwerst abhängigen machenden Droge wie Nikotin. Aber der Vergleich geht noch dümmer: Dass grün die Farbe sowohl der Ökopartei wie auch des Islam ist, auf diese schwachsinnige Assoziation muss man erst einmal kommen.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Das betrifft auch weitere Bereiche: Manches, was von Islamisten als Prostitution bekämpft wird, gilt bei uns z.B. als Menschenhandel oder Sexismus.

Ganz nebenbei gibt es für Menschenhandel eine klare juristische Definiton. Und die ist an säkularen und objektivierbaren Kategorien orientiert.

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Die WHO als Spinne im Netz des internationalen Anti-Tabak-Dschihad hat schon die türkische Erdogan-Regierung für ihre fundamentalistischen Tabakgesetze, die z.B. die Zensur des Rauchens im Fernsehen beinhalten, ausgezeichnet. Folgerichtig müsste sie den ISIS-Terroristen nun eine Goldmedaille umhängen.

Einfach mal wirken lassen, diesen Quatsch!

„Netzwerk Rauchen“, Vorsitzender Michael Löb: Despotie kennt viele Gesichter. Bekämpfen wir sie, wo immer wir auf sie treffen!

Gleiches gilt für die Dummheit.

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ und der Morbus Parkinson

Wenn Michael Löb, derzeitiger Vorsitzender der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen e. V.“ mit Sitz in Worms nichts mehr einfällt, was man noch „pro Lungenkrebs und Raucherbein“ veröffentlichen könnte, dann holt der Mann eben mal eben einen 12 Jahre alten Artikel aus dem Hut:

Michale Löb vom

Michale Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Blödsinn zur Parkinsonprophylaxe (Quelle)

Man ist ja von den Mitstreitern des Suizidalvereins „Netzwerk Rauchen“ einiges an Hirnrissigkeit gewohnt. Aber das, was man hier von Löb bekommt, ist schon, um mal am Thema zu bleiben, „Starker Tobak“. Wenn es denn wirklich so wäre, dass Raucher weniger Risiko in sich tragen, an Morbus Parkinson zu erkranken als Nichtraucher, was bringt es ihnen dann? Wenn man bereits mit 50 oder 60 vom Bronchialkarzinom dahingerafft wird, mit 60 oder 65 den Herzinfarkt erleidet oder mit knapp 70 an COPD röchelnd und zyanotisch aus dem Leben scheidet, war die „Parkinsonprophylaxe“ mittels Tabakinhalation wahrscheinlich nicht die allerbeste Idee.

Aber diese schlichte Erkenntnis scheint Löb intellektuell zu überfordern. Ansonsten hätte er diesen Bockmist vermutlich nicht gepostet. Ein kleiner Hinweis noch: Es scheint tatsächlich so zu sein, dass Nikotin die Dopaminkonzantration im Gehirn (die bei Patienten mit Morbus Parkinson bis zu 90% unter denen eines Gesunden liegen kann) erhöht. Dieses Nikotin kann aber auch anders auf genommen werden. Denn es ist mitnichten eine Hochdosiszuführung an Nikotin vonnöten wie sie beim Rauchen stattfindet. Bereits ein regelmäßiger geringer Verzehr an Nachtschattengewächsen wie Paprika oder Tomate kann helfen:

So ließ sich für zwei bis vier Mahlzeiten mit Peperoni pro Woche ein um 30 Prozent reduziertes Parkinsonrisiko berechnen – unter der Voraussetzung wohlgemerkt, dass die Angaben der Teilnehmer tatsächlich auch stimmen. Die Gemüse haben einen Dosiseffekt Insgesamt zeigt sich ein Dosiseffekt: Je mehr Nachtschattengewächse jemand isst, umso geringer ist nach diesen Berechnungen das Risiko für Parkinson. (Quelle: Ärztezeitung)

Von Tomaten, Peperoni und Co. bekommt man jedenfalls keinen Krebs. Im Gegenteil. Diese Pflanzen wirken sogar protektiv. Was man von Zigaretten, Zigarren und anderem Rauchzeugs nicht behaupten kann. Außerdem stinken sie nicht so bestialisch wie Tabaksqualm..

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„Netzwerk Rauchen“ und der Kabarettist Wilfried Schmickler: „Hirnverbrannter Schwachsinn“ als solcher erkannt

Das „Netzwerk Rauchen“ hat sich mal wieder bis auf die Knochen blamiert: Der Kabarettist Wilfried Schmickler hat offenbar die Webseite dieses aggressiven Splittergrüppchens entdeckt und eine ziemlich böse Abhandlung darüber als Podcast gesprochen:

http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr2/audiowilfriedschmicklerrauchenevwdrkabarett100-audioplayer.html

Insbesondere ereifert sich Schmickler über Äußerungen des „Hetzwerkes“, nach welchen Raucher als „systematisch ausgegrenzte Bevölkerungsgruppe“ dargestellt werden, denen man nun auch noch die „letzten Rechte“ absprechen will. Damit ist, das weiß jeder, der die kruden Veröffentlichungen dieses aggressiven Nikotinkernetzwerkes kennt, zuvorderst das Recht auf einen frühen elenden Lungenkrebstod gemeint.

Insbesondere ereifert sich Schmickler daüber, dass die versprengte Nikotinistengruppe des Wormser Memoirenschreibers Michael Löb den Terminus „Krieg gegen Raucher“ verwendet:

Wilfried Schmickler: „Ich bin ja selbst auch Raucher, aber wenn ich so einen hirnverbrannten Schwachsinn lese, dann bleibt selbst mir die Luft weg.“

OK, das ist nicht nett. Aber wer die Veröffentlichungen von Löb und seinen Rauchgenossen kennt, weiß, dass die Aussage „hirnverbrannter Schwachsinn“ eher untertrieben ist. Löb muss nun also gegenhalten. Und, man ahnt es fast, dabei kommt noch mehr „hirnverbrannter Schwachsinn“ heraus, wenn Löb neuerlich das Fähnchen „Rauchen ist Freiheit!!!“ schwingt:

Michael Löb: Unsere klare Forderung: Es darf keine Einschränkung der persönlichen Freiheit geben. Jede Einschränkung der Freiheit ist eine Form der Gewalt.

Der Mann hat in der Tat ein schweres Problem mit dem logischen Denken. Denn es ist schon etwas eigenartig, dass er Regeln, die das Zusammenleben von Menschen in Zivigesellschaften gestalten, als „eine Form der Gewalt“ bezeichnet. Denn damit wäre jedes Gesetz, das die Freiheit des Menschen einschränkt (und das tut nolens volens jedes Gesetz) eine Form von Gewalt.

Besonders abstrus ist dabei, dass Löb von Hause aus Jurist ist, es also eigentlich besser wissen sollte. Denn dort wo Gesetze fehlen, die Freiheit der perversen Lesart des Lungenkrebsfreundes aus Worms (der Gegner auch schon mal „freiheitsliebend“ mit Strafanzeigen angreift, wenn ihm eine Karikatur seiner Person nicht gefällt) also maximiert sein müsste, greift genau die Gewalt in Form des „Rechtes des Stärkeren“ durch und macht alle zivilgesellschaftlichen Normierungen obsolet. Diese Distanzierung von rechtsstaatlichen und zivilgesellschaftlichen Sichtweisen mag erklären, warum er heute nicht den Beruf des Juristen ausübt, den er einst erlernte, sondern sich als freiberuflicher Memoirenschreiber verdingt. Wer so ein offenkundiges Problem mit Normen hat, sollte vielleicht besser nicht als Teil der Rechtspflege auftreten.

Ganz abgesehen davon, dass der Chef des Nikotinikervereins aus Worms immer noch nicht verstanden hat, dass die Freiheitsrechte des einen dort enden wo er in die Rechte anderer einzugreifen beginnt. Für den Kettenraucher Adolfs, dessen Fall nun vor dem LG Düsseldorf neu verhandelt werden muss, bedeutet dies, dass eben dieses Gericht feststellen muss, inwieweit der Gestank, den er unzweifelhaft produziert in die Rechte seiner Mitbewohner eingreift. Darüber Beweis zu erheben wird der Kerngegenstand des neuen Verfahrens von Adolfs gegen seine Vermieterin sein.

Und weiter geht der „hirnverbrannte Schwachsinn“ des Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“:

Michael Löb:Allein die einzelne Person kann über ihr Selbsteigentum bestimmen. Allein der Eigentümer einer Sache, so etwa einer Gastwirtschaft, einer Wohnung, kann darüber befinden wie mit ihr zu verfahren ist, wer sich darin aufhält, was er dort tun darf. Eine durch Vertrag überlassene Sache steht dem Eigentum gleich, der Mieter hat ein Besitzrecht.

Die perverse Sichtweise eines Verfechters des unbeschränkten nikotingesteuerten Egoismus würde ich sagen. Wenn jeder mit seiner Mietwohnung machen könnte, was er wollte, würde es wohl keinen Menschen geben, der noch irgendwie Wohnraum vermieten würde. Denn jeder Vermieter sähe sich dem Risiko ausgesetzt, dass der Mieter die Wohnung demoliert, ausräumt, die Bude abfackelt oder sonstwie unbrauchbar macht und damit das Eigentum der Vermieters beschädigt oder zerstört. Alles im Sinne der maximierten Freiheit, versteht sich.

Löb scheint nicht zu merken, was für einen, ich zitiere Herrn Schmickler, „hirnverbrannten Schwachsinn“ er da schreibt. Aber diese kranke Ideologie ist seitens des Netzwerk Rauchen gut bekannt: Hemmungsloser, ungezügelter Egoismus für das vermeintliche Recht auf den frühen Nikotintod. Rücksichtnahme auf andere? Fuck YOU! „Wir wollen rauchen bis zum Tod!“, das dürfte alles sein, was diese Raucherradikalinskis umtreibt.

Michael Löb: Wir also treten radikal ein für die Freiheit. (Zur Quelle dieses „hirnverbrannten Schwachsinns“)

Eines muss man Löb lassen: Für einen Schenkelklopfer reicht es bei ihm immer. „Freiheit“? Ein schlechter Witz. „Wir treten ein für Nikotinsucht, Schwerstabhängigkeit, Morbidität und Tod!“ Das ist, was auf dem nikotingelben Fähnlein des „Netzwerk Rauchen“ steht. „Freiheit“ ist diesen Leuten sowas von sch….egal.

Fazit: Ein Rechtfertigungsversuch, der glatt in die Hose ging. Wie alles, was Löb und seine hochaggressive Truppe jemals angepackt haben. Aber durchaus einen Lacher wert.

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„Netzwerk Rauchen“ – Neues aus der Bedeutungslosigkeit

Das „Netzwerk Rauchen“, eine ebenso unbedeutende wie aggressive Splittergruppe des Lungenkrebsfanatismus, hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und veröffentlicht anlässlich der „Bundesmitgliederversammlung“ ein Pamphlet, das vom Maß der Selbstbeweihräucherung kaum noch Wünsche offen lässt. Und bereits beim ersten Querlesen erkennt man: Realismus ist nicht gerade die Kernkompetenz von Nikotinfanatikern.

Netzwerk Rauchen e.V. hat am vergangenen Wochenende in Worms einen neuen Vorstand gewählt.

Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Michael Löb (Worms) ist nun der Luxemburger Aktivist Luc Hinterscheid, Vorsitzender des A.D.D.L.F.C. (Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens) (Quelle)

Luc Hinterscheid aus Luxemburg muss also fortan den zweiten Vorsitzenden dieser vollkommen überflüssigen Organisation geben. Der bekannte Nikotinaktivist findet nun im „Netzwerk Rauchen“ endlich eine angemessene Heimstatt, denn zumindet im Bezug auf das Ausbringen von Beleidigungen kann der Mann aus Luxemburg es locker mit seinen Mitstreitern aufnehmen:

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker (Quelle)

Und jetzt kommt es knüppeldicke. Ein neuer Mann betritt die Bühne, aber nicht er als Person ist der Schenkelklopfer, sondern was man mit ihm verknüpft:

Die Finanzen des Vereins betreut künftig Reinhold Weißmann aus Taunusstein, der seine Führungserfahrungen künftig dem Vereinsziel, der Verteidigung der Menschenrechte, zur Verfügung stellt.

Der sich hinter der Formulierung, Herr Weißmann würde fortan zur „Verteidigung der Menschenrechte“ einen Beitrag leisten verbergende Größenwahn hat mich dann doch etwas erstaunt. Die Herren vom „Netzwerk Rauchen“ wollen also tatsächlich die Menschenrechte verteidigen? Man glaubt es kaum, aber es scheint so zu sein. Als ob Lungenkrebs und Raucherbein ein Menschenrecht seien.

Schauen wir uns daher doch einmal an, wie „der Kampf für Menschenrechte“ nach der Lesart des Netzwerk Rauchens definiert ist. Zum einen werden Gegner des Rauchens in den 10 Jahren des Bestehens dieser Pro-Lungenkrebs-Organisation regelmäßig in den Foren dieses Vereins auf das Übelste verunglimpft, beleidigt und verleumdet. Die einschlägigen Blogs der Nikotingegner (insbesondere raucherwahnsinn.de) haben dies über Jahre minutiös dokumentiert.

So sehen also „Menschenrechte“ aus, wie sie das „Netzwerk Rauchen“ definiert. Oder halt, nein, es muss anders sein. Denn das einizge „Menschenrecht“, das diese verhaltensauffällige Truppe retten will, ist das Recht, seine Tabakdrogen immer und überall konsumieren zu dürfen. Ohne Rücksicht auf die Belange anderer. Ob es sich dabei allerdings um ein „Menschenrecht“ handelt, dürfte äußerst fraglich sein.

Rede- und Meinungsfreiheit, ein anderes Menschenrecht, gelten natürlich auch immer nur für einen selbst. Meinungsgegner werden radikal aus den Foren dieses Vereins geworfen, aber erst nachdem man sie nach Strich uznd Faden beleidigt hat. Und im Extremfalle beleidigt man sie erst und nach dem Forenrauswurf und kritischen Äußerungen auf anderen Netzplätzen verklagt man sie vor Gericht auf Unterlassung der unliebsamen Äußerungen. Was dann aber wirklich regelmäßig schief geht.

Das Team wird mit neuen Strategien die bedrohten Freiheitsrechte der Bürger verteidigen und wiederherstellen, erklärte Luc Hinterscheid: „Wir haben neue Strategien entwickelt, die bislang noch niemand angewendet hat, zumindest nicht in dieser Art und Weise. Sie werden verstehen, dass wir Einzelheiten nicht verraten wollen.“

Man darf nun wirklich gespannt sein, was diese dubisoe Organisation nun aus dem Hut zaubern will. Nach 10 Jahren vollkommener Erfolglosigkeit wäre es nun einmal an der Zeit, einen echten Erfolg im Kampf gegen den „Nichtraucherterror“ verbuchen zu können. Aber ich habe da meine Zweifel. Insbesondere die letzten Jahre sind für den krebsaffinen Kleinstverein aus Worms nicht gerade sehr erfolgreich gewesen. Man hat kein einziges Nichtraucherschutzgesetz verhindert, ein eigenes Volksbegehren gegen den Nichtraucherschutz in NRW scheiterte kläglich und man erging sich stattdessen in kleinem Hickhack und wechselseitigen Schuldzuweisungen mit anderen Organisationen des „sozialverträglichen Frühabelebens“.

Und so habe ich das Gefühl, als ob die notorischen Verlieren um den Wormser Michael Löb auch zukünftig kaum mehr zu Stande bringen werden, als sich permanent in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen und sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wenn sie es denn nicht vorziehen, sich vorher ihrem eigentlichen Lebenszweck anheim zu geben, dem „sozialverträglichen Frühableben“. Wie weiland der Vorsitzende einer bekannten Rauchersplitterpartei, der zu Lebzeiten im Forum des „Hetzwerkes“ kräftig mitbeleidigte, diese überaus schöpferische Tätigkeit aber leider kurz vor Vollendung des 60. Lebensjahres jäh einstellen musste, weil er „plötzlich und unerwartet“ (wobei bei Rauchern diesbezüglich „unerwartet“ eher weniger vorliegen dürfte) von seinem politischen Amt entbunden wurde.

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Früher Tod als eine Form von „Genuss“ und „Lebensfreude“

Manchmal liest man in den bekannten Foren der Hardcoreraucher einen Blödsinn, da stellen sich einem die Nackenhaare senkrecht. Unlängst war es wieder soweit. Der Vorsitzende des Pro-Lungenkrebs-Vereins „Netzwerk Rauchen e. V.“, Michael Löb aus Worms,  entblödete sich nicht, die Ergebnisse einer britischen Langzeitstude, nach der eine gesunde Lebensweise die Lebenserwartung um durchschnittlich 6 Jahre erhöht, zu kommentieren:

Michael Löb: So lebt ihr sechs Jahre länger: gut essen (viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch), Sport treiben, wenig Alkohol trinken, auf das Gewicht achten und nicht rauchen. Viel Spaß.
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43214/1.html

(Quelle)

„Spaß“ am Leben kann also für den Nikotinfan Löb offenbar nur dann gegeben sein, wenn das Individuum es nachhaltig darauf anlegt, seine eigene Gesundheit vorsätzlich zu ruinieren. Durch Rauchen, Saufen, Fressen und andere „Freuden“ der schieren Maßlosigkeit, Dummheit und des Unverstandes. Dass ein geistig normaler Mensch mit der von der Natur ihm gegebenen Ressource eines funktionerenden Organismus auch sinnvoll umgehen kann und dass dies mitnichten zu einer Einschränkung der Lebensfreude führen muss, scheint einem Herrn wie Löb, für den Rauchen, Saufen und Fressen offenkundig zu den Grundbedürfnissen des Menschen zu gehören scheinen, kaum einsichtig.

Andererseits kennt man ja die bekannten „lebensfrohen Genießer“, die aufgrund ihres auf Lebensfreude ausgerichteten Vorverhaltens irgendwann mit einem dramatischen Rückgang eben jener Lebensfreude zu kämpfen haben. Die keuchenden COPD-Patienten, die keine Treppe mehr hochlaufen können, ohne nach Luft schnappen zu müssen und die jeden Tag 24 Stunden am Sauerstoffschlauch hängen und die beständig röcheln und pfeifen, als ob ihr letztes Stündchen geschlagen hätte. Oder den Lungenkrebspatienten der glatzköpfig am Tropf hängt und sich seine Chemotherapie verabreichen lässt um aus seinem einstmals „lebensfrohen“ Leben noch ein paar Monate mehr herauszuholen. Von jenen, die mit knapp 50 am Herzinfarkt abgenippelt sind, weil die Arterien vollkommen verstopft waren einmal ganz zu schweigen. Da ist das Thema „LEBENSfreude“ ganz einfach deshalb erledigt, weil das Thema „LEBEN“ erledigt ist.

Besonders erheitert hat mich auch eine Äußerung von Jürgen Vollmer aus Marburg in dieser Diskussion:

Jürgen Vollmer Sechs weitere Jahre freudlos vor sich hin vegetieren? Nein Danke! – Dann schon lieber etwas weniger, dafür aber umso intensiver und leidenschaftlicher schmecken, fühlen und erLEBEN.

Herr Vollmer hatte nämlich vor ein paar Jahren folgendes Problem: Er wollte den Großglockner besteigen und stellte eines Tages fest, dass dies mit seiner durch seinen erheblichen Tabakdrogenkonsum stark eingeschränkten Lungenfunktionn ein kaum zu leistendes Unterfangen sein wird und er deshalb, zumindest zeitweilig, auf die Inhalation von Nikotingiftgas verzichtet:

Jügen Vollmer, Marburg: […]

Und zweitens, weil ich im Vorjahr bei dem ganz zwanglosen Versuch, Österreichs höchsten Berg, den knapp 3.800 Meter hohen Großglockner zu ersteigen, mangels Kondition und Akklimatisierung mit meinen 54 Lenzen bereits knapp unter 3.000 Meter Höhe an die Grenze meines bzw. des untrainierten  Leistungsvermögens meiner Lunge gestoßen war und DIESES Jahr den Gipfel nunmal definitiv erreichen wollen will.

(Quelle)

Also musste der Mann temporär auf den „Genuss“ und die „LEBENSfreude“ verzichten. Schade, eigentlich. Jürgen, was ist eigentlich aus Deinen „Gipfelziggi“ geworden? Wir warten immer noch auf das Foto.

Ein Herr, bei dem es für einen richtigen Namen nicht gereicht hat, kommentiert ebenfalls:

Ach NeKomisch, wenn Pollmer so Studien zerlegt, sterben die Askethen immer vor dem Geniesser, ich werde jedenfalls zum Jägerschnitzel weiterhin mein Bier trinken und danach keineswegs 1000 Schritte tun, sondern rauchen vor dem Ruhen

Komisch, dass ich jetzt vermisse, wo denn der Beweis dafür liegt, dass Menschen, die ihre Gesundheit nicht vorsätzlich durch Rauchen, Saufen und andere Exzesse runieren, immer vor den „Genussfreunden“ ins Gras beißen. Auch hier dürfte mal wieder der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Ich empfehle stattdesen das Studium der „British Doctors Study“ von Doll, Peto et. al.

Ein Mensch mit einem Namen in kyrillischer Schrift meinte dann noch:

Rauche seit über 50 Jahre und es geht mir sehr gut! Von wegen „Rauchen tötet“! Alles Lügen!!

Wodurch zweifelsfrei bewiesen ist, dass Rauchen gar nicht gefährlich sein kann.

Heiko Kahpunkt 6 Jahre mit Demenz im Altersheim – überforderten Pflegekräften ausgesetzt? Erstrebenswert.

Tipp: Anstatt zu rauchen würde ich hier eher zum beherzten Sprung von der Brücke raten. Der stinkt nicht und macht auch tot.

Fazit: Eine selten dümmliche Diskussion mit dem Austausch von Stellugnnahmen auf allerniedrigstem geistigen Niveau. Aber immerhin mehr als die üblichen „Guten Morgen!“- und „Gute Nacht!“-Botschaften auf dem Kanal von „Raucher in Deutschland“. Aber zumindest beeindruckt die schiere Dummheit, mit der Löb, Vollmer und ihre Qualmkollegen jenen Menschen, die einen einigermaßen vernüftigen Lebensstil pflegen, unterstellen, dass deren Leben vollkommen öde, freudlos und dröge sein müsse.

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Quatschen für den Qualm

Im Moment fühlt sich wohl jede Nikotinikerorganisation und jedes Mitglied derselben, das noch halbwegs verständlich husten kann, bemüßigt eine „Stellungnahme“ zum Ende des Rauchervolksbegehrens in NRW abgeben zu müssen. Hier mal die 2 aktuellen Veröffenrtlichungen der verschiedenen Grüppchen der Lungenkrebsfreunde:

Bla-Bla-Blubb für den Lungenkrebs 2

Bla-Bla-Blubb für den Lungenkrebs 2 (Quelle)

Bla-Bla-Blubb für den Lungenkrebs I

Bla-Bla-Blubb für den Lungenkrebs I (Quelle)

Ach ja, ich habe den Quatsch nicht gelesen, kenne aber trotzdem den Inhalt:

  • WIR sind die Guten!
  • Schuld sind DIE ANDEREN!!!
  • DIE sind böse, egoistisch, machtgeil, geldversessen und total doof!
  • Wir wollen weitermachen für das „sozialverträgliche Frühableben“! Macht bei UNS mit! Und nur bei UNS!
  • Bla-Bla-Blubb!
  • Hust, Röchel, Rotz!

Und, hatte ich Recht?

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Achim Blank und die Beschaffungskriminalität

Man wundert sich eigentlich über rein gar nichts mehr, wenn man die bekannten Raucherforen auf facebook liest. Ein immer wiederkehrendes Muster ist, dass sich dort schreibenden Damen und Herren mit kriminellen Taten brüsten, die sie für ihre Tabakdrogen begangen haben. Steuerhehlerei durch Konsum nicht versteuerter Zigaretten ist hier ein Paradebeispiel. Und es wird immer laut geklatscht, wenn sich ein Rechtsbrecher outet.

Was neu ist, dass man sich ganz offen der Beschaffungskriminalität rühmt, die man, wenn auch als Knirps, begangen hat:

Achim BlankDamals, als Zehnjährige mit nur 50 Pfennig Taschengeld pro Woche, haben wir in der Clique zusammengelegt und an einem abgelegenen Automaten die Technik übertrickst. Wenn man sich eine Packung gezogen hatte, mußte man nur die Schublade ca. 3/4 wieder zumachen, dann fiel die nächste Packung rein. Mit dem Taschenmesser aufschneiden und die Zigaretten einzeln rausfummeln, so konnten wir den ganzen Schacht leeren (Quelle)

Ach ja, und gar nicht verwundert bin ich darüber, dass einzelne militante Raucher diese Art von kriminellen Handlungen auch noch ausdrücklich begrüßen. In diesem Falle Michael Löb vom aggressiven „Netzwerk Rauchen“. Als erlernten Beruf gibt der Mann übrigens „Diplom-Jurist“ an. Ein Jurist, der die Wegnahme einer beweglichen Sache (Diebstahl gem. §242 StGB) mit „Gefällt mir“ beantwortet, ist sicherlich ein Aushängeschild für seine Zunft.

Michael Löb vom "Netzwerk Rauchen"begrüßt Beschaffungskriminalität von Tabakdrogen

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“begrüßt Beschaffungskriminalität von Tabakdrogen

Wie würde Herr Löb wohl reagieren, wenn ein Wohnungseinbrecher die Eingangstür aufstemmen würde und ihm die Bude ausräumte (vorausgesetzt, dort ist was zu holen). Klar, Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ wurde auf „Gefällt mir“ klicken.

OMG!

OMG!

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Neue Peinlichkeiten: Die „Causa Friedhelm“ und das „Netzwerk Rauchen“

Vom „Netzwerk Rauchen“, einer extrem militanten Organisation einiger weniger versprengter Pro-Nikotin-Aktivisten, ist man einiges an Raucherextremismus und verzerrter Weltsicht gewöhnt. Man darf diese Herrschaften sicher nicht mit normalen Maßstaben messen. Dies würde ihnen nicht gerecht.

So ist deren 1. Vositzender, der Wormser Michael Löb, unlängst wieder dadurch unangenehm aufgefallen, dass ihm eine tote Ratte, die ihm wohl bei einem seiner wenigen Aufenthalte an frischer Luft vor die Füße kam, zu einem Vergleich mit dem desgnierten Präsidenten der EU-Kommision Jean-Claude Juncker inspiriert hatte (Bericht auf idesem Blog). Aber strafrechtlich erhebliche Verbalschmähungen ins Internet zu stellen gehört ja bekanntermaßen zu den standardisierten Verhaltensauffälligkeiten dieser Gruppe um Löb und seine Raucherfreunde.

Dass ein Mensch wie Löb, der derartig kranke Dinge unter seinem vollen Namen in das Internet stellt, noch für wesentlich mehr Abwegigkeiten gut sein muss, erscheint einleuchtend. Und so hat der Mann aus Worms vor einigen Tagen ein neues Fass aufgemacht und der staunenden Weltöffentlichkeit, oder zumindest einem kleinen Teil davon, ein Traktat beschert, das daraufhin deutet, dass an der geistigen Gesundheit des Herrn gewisse Zweifel erlaubt sein müssen.

Aufhänger für dieses peinliche Textdokument ist immer noch die „Causa Friedhelm Adolfs„, der rauchende Renter, dem seine Wohnung gekündigt wurde, weil er diese nicht ordnungsgemäß lüftete und den Tabakgestank aus seiner Wohnung in das Treppenhaus entließ. Sehr zur „Freude“ der anderen Mieter. Dass das Landgericht Düsseldorf dieses Verhalten als rücksichtslos und inakzeptabel erkannte und entsprechend urteilte, habe ich in einer Urteilsbesprechung hier im Blog bereits diskutiert (Link).

In einem Anflug von Wahnhaftigkeit titelt Löb auf seinem Stammkanal „Netzwerk Rauchen“ dann zu dem angeblichen „Skandal-Urteil“:

"Netzwerk Rauchen" - Peinliches Rauchergeschrei

„Netzwerk Rauchen“ – Peinliches Rauchergeschrei

 (Quelle)

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen die Standardfrage, die ich in solch einer Situation zu stellen pflege: „Was raucht der Mann eigentlich genau?“. Denn es scheint für Löb im Speziellen und dem „Netzwerk Rauchen“ im Allgemeinen ein Teil des Grundrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zu sein, mit durch Tabakrauch verursachten Emissonen andere Menschen (hier die Mieter eines Wohnhauses) belästigen zu dürfen. Oder diese Leute haben einfach die Urteilsbegründung des Landgerichts Düsseldorf nicht gelesen oder nicht verstanden. Ich vermute letzteres.

In dem, zugegebenermaßen längeren, Urteilstext steht nämlich klar und deutlich zu lesen, dass der Düsseldorfer Kettenraucher Friedhelm Adolfs seine Wohnung, in welcher er erhebliche Mengen an Zigaretten zu rauchen pflegt,  nicht auf dem normalen Weg über die Außenfenster sondern über den Hausgang entlüftete. Und dass Adolfs mehrmals rechtmäßig abgemahnt worden sei, dieses Verhalten abzustellen. Dass es sich dabei um ein pflichtwidriges Verhalten handelt, das mit Rauswurf aus der Wohnung geahndet werden kann, ist die logische Konsequenz daraus. Was daran nicht zu verstehen ist, erschließt sich mir nicht. Aber ich habe diese militanten Tabakdrogennutzer und ihre abwegige Sicht der Welt nie wirklich verstanden.

Ganz nebenbei sind Grundrechte nicht schrankenlos. Insbesondere das Grundrecht nach Art. 2 Abs. 1 GG findet seine Schranken dort, wo andere Menschen Eingriffe in ihre eigenen Recht erleiden müssen.

Der letzte Passus des Pamphletes aus dem Hause „Krebs und Gestank“ wird dann auch zu einer Groteske, die ihresgleichen sucht:

Michael Löb:Die zu erwartende Entscheidung (des Revisionsgerichtes, PR) hat Bedeutung für alle rauchenden Mieter. Schon jetzt entfaltet die Causa Friedhelm Adolfs, unbemerkt von der Öffentlichkeit, fatale Wirkungen. Netzwerk Rauchen liegen Berichte vor, die schon jetzt, weit über den Tenor dieser Entscheidung hinaus, massive Übergriffe auf rauchende Mitmenschen dokumentieren;

OK, diese Berichte würde ich gerne mal lesen. Und wenn sie wahr wären, würde ich sagen, dass sie genau aus der gleichen verstrahlten Ideologie heraus verfasst wurden, aus der heraus Löb sein Traktat produziert hat. Man sieht sich wie üblich als Raucher in der Position des Entrechteten, dem die „faschisoide“ Gesellschaft aufgrund des individuellen Konusmverhaltens das  Leben schwer zu machen trachte. Der „rauchende Freiheitsfreund“ als Gegner des „nichtrauchenden Faschisten“. So einfach, aber auch so selten blöd, kann Raucherideologie wirklich sein.

[…] so wird beispielsweise ein Ehepaar, das Eigentümer eines Reihenhauses ist, von seinen Nachbarn bedroht und beleidigt, weil diese sich nach vielen Jahren aus scheinbar heiterem Himmel durch deren gelegentliches Rauchen auf deren eigener Terrasse belästigt fühlen.

Bei solchen Formulierungen werde ich immer hellhörig. „Gelegentliches Rauchen“ stellt sich dann meistens als Kettenrauchen heraus. Und beim Thema „beleidigt“ verweise ich gerne auch auf die Äußerungen von Herrn Löb, der diesbezüglich auch gerne mal andere Menschen mit toten Ratten vergleicht oder seinen ehemaligen Vizevorstand Jürgen Vollmer aus Marburg, dessen in der Vergangenheit ausgebrachte Beleidigungen ganze Netzseiten füllen können (Link).

[…] Hier geht eine seit Jahrzehnten ausgebrachte giftige Saat auf; die gezielten, meist auf Halb,- und Unwahrheiten gestützten Kampagnen gegen Tabak und deren Konsumenten, werden von öffentlichen Stellen initiiert und finanziert, um vorsätzlich zwei Bevölkerungsgruppen aufeinander zu hetzen.

Eine ebenso wunderbare wie selten dämliche Verschwörungstheorie. Die „armen Raucher“ und die „blöden Nichtraucher“ werden gegeneinander gehetzt? Gestatten, dass ich einen Lachkrampf bekomme?  Auf so einen ultimativen Blödsinn muss man erstmal kommen. Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wozu dieses Aufhetzen eingentlich gut sein sollte. Ach ja, die Antwort aus dem Lager der nikotinabhängigen Schreihälse ist auch hier immer die gleiche: „Weil dadurch das politische Versagen der Mächtigen kaschiert und der unzufriedene Bürger auf einen Nebenkriegsschauplatz umgeleitet werden soll.“ – Ja, scho recht.

Ginge es um andere „Zielgruppen“ wie beispielsweise Zigeuner, würden diese Methoden unzweifelhaft als volksverhetzend gebrandmarkt werden. Das ist Staatskriminalität, wie wir sie von diversen Unrechtsregimen kennen. Gegen kriminelle Staaten ist Widerstand nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht.

Und jetzt wird auch noch die Karte „Raucher werden diskriminiert! Buuuäääääh!“ aus dem nikotingelben Ärmel gezogen. Der obligatorische Nazivergleich, der bei Typen wie Löb und seinen Konsorten zur Standardphrase gehört darf bei solch einem verbalen Unsinn natürlich auch nicht fehlen. Und weil man gerade so schön dabei ist, wird der demokratische freiheitliche Rechtsstaat mal noch eben als kriminelle Vereinigung verunglimpft. Herr Löb, Sie sollten weniger rauchen. Dringend!

 

 

 

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Rattenvergleich, die 3. – Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ beleidigt Jean-Claude Juncker mit toter Ratte

Die militanten Raucher, die ich hier im Blog bespreche, sind eher nicht jene Menschen, denen man moralisch hohe Werte zuordnen würde. Ethisch bewegen sich die Damen und Herren von der „entspannten Genussfraktion“ oft auf ganz unterster Stufe. Schwerste Beleidigungen gegen Rauchgegner und Politker nicht genehmer Parteien gehören zur Tagesordnung. Ein weiteres ekelhaftes Beispiel:

Nachdem Ronald Blumberg und Volkwin Michlewski Rauchgegner bereits mit Ratten verglichen hatten, zeigt der Wormser Michael Löb, Vorstand vom „Netzwerk Rauchen e. V.“, einer hochaggressiven Splittergruppe militanter Raucher, dass es immer noch eine Spur derber geht. Er vergleicht eine tote Ratte mit Jean-Claude Juncker, dem Vorsitzenden der EU-Kommision:

Michael Löb vergleicht Jean-Claude Juncker mit toter Ratte

Michael Löb („Netzwerk Rauchen e. V.“) vergleicht Jean-Claude Juncker mit toter Ratte (Quelle)

Die moralisch-sittliche Verwahrlosung und Verrohung, die sich hinter solchen kranken Vergleichen verbirgt, deutet darauf hin, dass bei Herrn Löb eine schwere Soziopathie bestehen muss. Ein sittlich einigermaßen normal entwickelter Mensch würde an einen derart abscheulichen Vergleich nicht einmal denken. Michael Löb aus Worms spricht ihn dagegen auch noch aus.

Bei weitaus harmloseren Angriffen, die aber gegen ihn selbst gerichtet sind, sieht Herr Löb die Sache übrigens lange nicht so locker. Bereits vor ca. 2 Jahren erstattete der „tolerante“ Oberraucher aus Worms Strafanzeige gegen mich. Grund war, dass ein User auf meinem damaligen Forum raucherwahnsinn.de ein persiflierendes Fahndungsplakat eingestellt hat, wo Herr Löb als „Qualmterrorist“ mitabgebildet war. Leider konnte Herr Löb mit seinem Begehren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft nicht durchdringen.

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Sprengstoff durch Spendenzoff – Löb und Blumberg im verbalen Schlagabtausch

Raucher sehen sich als „entspannte“ und „tolerante“ Genussfreunde. Der Pfeifenraucher Albert Einstein muss schon mal als Protagonist für ihre vermeintliche intellektuelle Überlegenheit herhalten. Dass dieses Selbstbild blanker Unsinn ist, weiß jeder, der den Blog von Destruxol oder meine Veröffentlichungen regelmäßig liest. Bei den bekannten Hardcorerauchern aus den einschlägigen Foren (insb. „Raucher in Deutschland“ und „Netzwerk Rauchen“ bei facebook) werden regelmäßig Rauchgegner auf derbste und primitivste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt. Aber auch sich selbst sind die Anhänger des „kultivierten Genusses“ mitunter nicht grün. Da wird dann auch schon mal in bekannter Manier draufgeschlagen, dass es kracht.

Ich berichte daher heute quasi live von einem verbalen Schlagabtausch zwischen Ronald Blumberg, einem Menschen mit einem sehr erklärungsbedürftigen Verhalten, der sich in der „Bergischen Bürgerinitaitve“ für Raucherbein und Lungenkrebs engagiert und Michael Löb der die gleichen Ziele mit dem „Netzwerk Rauchen“ verfolgt. Thema ihres Streites ist, wer der einzig legitime Spendensammler für den von Zwangsräumung bedrohten Kettenraucher Friedhelm Adolfs ist.

Das ganze Verbaldebakel steigert sich langsam. Anfangs unterstellt Ronald Blumberg anderen Spendensammlern vorsichtig verklausuliert unlautere Absichten und bezichtigt dabei einen Verein namens „NRW genießt“, einer in Nordrhein-Westfalen tätigen Pro-Lungenkrebs-Gruppe, mit Spendengeldern unsauber umgehen zu wollen:

Ron Blu: Lieber Michael Löb : Die vergangene Aktion „Ein Dach für Raucher“ war eine gelungene Sache, und dafür unser aller Dank ABER: Ich habe oben ganz klar geschrieben, daß „NRW geniesst“ u.a. per E-Mail zu Spenden auf ein Anderkonto aufruft. Hier werden leider Erinnerungen wach, und nicht nur bei mir! Hätte man von Seiten „NRW geniesst“ auf das offiziell von Lauppe-Assmann benannte (und medial verbreitete) Konto verwiesen, wie das hier in RiD gemacht wird, so gäbe es weder Verwirrung, noch Zweifel! Jedenfalls sieht die Situation derzeit so aus: […] (Quelle)

Herr Blumberg lebt aber bekanntermaßen auch nach dem Motto „Quod licet jovi non licet bovi.“ Er lancierte nämlich  mit seiner „Bergischen Bürgerinitaive“ (BBI), also der bereits genannten Pro-Lungenkrebs-Gruppe, eine kurze Zeit lang auch einen Spendenaufruf am „offiziellen“ Spendenkonto vorbei, welches beim Anwalt von Adolfs, dem Herrn Lauppe-Assmann aus Düsseldorf, angelegt ist:

Ron Blu: Danke, Kai, das ist sehr großzügig von Dir Tatsächlich hatte die BBI direkt im Anschluß an den Prozeß Hilfe in Form eines Spendenaufrufs und dazugehörigem Konto angeboten, ist aber zugunsten des offiziellen Kontos von Martin Lauppe-Assmann zurück getreten. Deshalb möchte ich Dich bitten, das Geld an das oben genannte „ofizielle Konto“ zu überweisen. Auch die BBI wird ihr Scherflein direkt an dieses Konto entrichten!

Und nun steigen die beiden Chefs ihrer jeweiligen Pro-Lungenkrebsorganisationen voll in den Clinch ein:

Michael Löb: Ron Blu: Danke, aber: „NRW geniesst!“ hat bislang keinerlei Mails mit Spendenaufrufen verschickt. Dank deiner Anregung wird es dies aber nachholen und die über 700 Lokalpaten anschreiben mit der Bitte sich an der Aktion „Ein Dach für Raucher“ durch Spenden und Verbreitung der Aktion zu beteiligen. Und hier wiederhole ich mich: „NRW geniesst!“ führt kein Spendenkonto für den Fall Adolfs und hat auch niemals dazu aufgerufen an „NRW geniesst!“ zu diesem Zweck zu spenden. Das ist immer noch falsch und wird durch Wiederholung der Behauptung nicht richtig

Es folgenden mehrere Versuchen von Löb, dem entweder widerstrebenden oder schwerst begriffsstutzigen Herrn Blumberg zu erklären, dass der Pro-Lungenkrebsverein „NRW genießt“ momentan keine Spenden für den vom Wohnungsrauswurf bedohten Raucher-Rentern Adolfs sammelt, sein eigener Pro-Lungenkrebsverein „Netzwerk Rauchen“ hingegen schon. Blumberg hat offenbar aber schwerste Probleme, diese ganzen Pro-Krebs-Grüppchen intellektuell sauber zu trennen. Was zugegebenermaßen wirklich nicht ganz einfach ist.

Michael Löb: Ron Blu: Ich sage das jetzt zum letzten Mal: „NRW geniesst“! SAMMELT KEINE SPENDEN FÜR ADOLFS. Unterlasse diese Falschbehauptung. Netzwerk Rauchen sammelt Spenden für seine Aktionen selbstvertändlich über sein eigenes Konto, so wie absolut jede Orga dies ebenfalls tut. Im Augenblick bist du es, der Adolfs eine Bärendienst erweist.

Also platzt Ronnie Blumberg irgendwann einfach der Kragen:

Ron Blu: Und ich sage es jetzt auch zum letzten Mal: „NRW geniesst“ hat dazu aufgerufen, auf ein „Anderkonto“ zu spenden, und damit ein heilloses Chaos verursacht! Wie üblich, bei dem Sauladen!

Und nun kommt Blumberg auch mit Tacheles ‚rüber und bezichtigt „NRW genießt“ ganz unverhohlen der Unterschlagung von Spendengeldern:

Ron Blu: Ich sage es jetzt in abschliessender, absoluter Deutlichkeit, da Du, Michael Löb, es anscheinend sonst nicht verstehst, oder verstehen willst:

Angesichts vielerseits geäußerter Zweifel über Einsatz und Verbleib von Geldern, die im Zusammenhang mit früheren Spendenaufrufen von „NRW geniesst“ flossen, war es das Schlimmste überhaupt, daß die sich nun mit einem Spendenaufruf an dieser Aktion beteiligt haben! Obendrein noch mit einem „anderen Konto“, als dem offiziell vom RA benannten.

Wozu das? Ein trauriger Versuch, sich wieder in´s Gespräch zu bringen? Darunter zu leiden hat jetzt unser Friedhelm, und da kann niemand drüber lachen, sondern das macht stinkesauer!!! War das nun klar genug für Dich?

Worauf Löb, der irgendwie mit „NRW genießt“ verbandelt sein will, wie üblich mit dem Anwalt droht. Als Diplomjurist sollte Löb aber eigentlich wissen, dass der §187  StGB ein Antragsdelikt ist und nur der Verletzte den Strafantrag stellen kann. Das wäre in dem Falle „NRW genießt“. Und deren Boss ist, soweit mir bekannt, eine Dame namens Adelheid Rippe.

Michael Löb: Verleumdung nennt man das glauben ich: du behauptest wider besseres Wissen NRW geniesst würde Spenden sammeln obwohl sie nichts weiter getan haben als unsere Meldung zu verbreiten. Solltest du das nunmehr fortsetzten diese Unterstellung zu verbreiten wird das für dich juristische Folgen haben. Ich habe das nun oft genug und ausführlich genug erklärt. War das klar genug für dich? Wir haben nicht die geringsten Skurpel gegen einen Anti vorzugehen, glaube es.

Aber Löb scheint sich selbst auch nicht die maximierte juristische Kompetenz zuzugestehen. Denn vor einigen Jahren hatte er mich wegen eines satirischen „Fahndungsplakates“ angezeigt und sich dabei zur Abfassung bereits einer einfachen Strafanzeige anwaltlicher Hilfe bedient. Dass das Verfahren eingestellt wurde, dürfte bekannt sein. Und dass Löb dann Ronald Blumberg dann aus lauter Verzweiflung auch noch einen „Anti“ schimpft (die wohl schlimmste Herabwürdigung in Kreisen militanter Raucher) deutet auf einen länger andauernden Grabenkrieg hin. Und Blumberg, solcherart als „Anti“ heftigst geschmäht, legt sogar nochmal nach:

Ron Blu: @ Michael Löb: Nach meinem Verständnis sind „Antis“ die, die der Sache schaden! Nun frage ich mich, wer hier Schaden verursacht? Und in der Vergangenheit verursacht hat? Als „Dipl.-Jur.“ solltest Du den Sachverhalt erkennen können! Wo das Triumvirat DP-CL-AR mitgemischt hat, ist die Karre vor die Wand gefahren! Und die Hoffnung von sehr, sehr vielen Menschen mit ihr! Laßt uns vermeiden, daß nun im vermeintlich kleinen, persönlichen Maßstab, nämlich „nur“ auf Friedhelm Adolfs bezogen, die Karre auch wieder vor die Wand knallt. Denn letztlich geht es hier um sehr viel mehr, nämlich die nunmehr in der Öffentlichkeit propagierte Meinung, man könne Rauchern jetzt kündigen, nur wegen „Geruchsbelästigung“.

(Die Initialen stehen übrigens für Detelf Petereit, Tabaklobbyist aus Berlin, Christoph Lövenich, ex Vorsitzender vom „Netzwerk Rauchen“ und heute bei „NRW genießt“ und Adelheid Rippe, derzeitige Vorsitzende von „NRW genießt“)

Der Streit der beiden Raucherrecken endet unversöhnlich, selbst Kai Schwarzer aus Köln kann in seiner neuen Rolle als Streitschlichter nichts für die beiden „kultivierten“ und „entspannten“ „Genussfreunde“ tun:

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Damit nicht noch mehr Porzellan zerschlagen wird und die beiden streitbaren Gladiatoren des Bronchialkarzinoms sich nicht noch mehr der Lächerlichkeit preisgeben können, wird der Thread einfach gesperrt. Schade. Es war gerade wirklich lustig.

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Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger

Sebastian Frankenberger dürfte in Kreisen von Nikotinsüchtigen eine der am meisten gehassten Personen in Deutschland sein. Kein Wunder, denn der ÖDP-Politiker aus dem niederbayerischen Passau war der Frontmann eines breiten Bündnisses aus Parteien, Gruppierungen, Ärzteverbänden etc., welches vor ca. 4 Jahren das erste konsequente Nichtraucherschutzgesetz in Deutschland, namentlich in Bayern, durchgesetzt hat.

Die Beschimpfungen und Anfeindungen, denen sich Frankenberger seither ausgesetzt sieht, sind Legion. Von persönlichen Bedrohungen, Beleidigungen übelster Art, anonymen Anrufen, Terror vor seiner Wohnung und anderen perfiden Aktionen war alles vorhanden, was der entfesselte Rauchermob aufzubieten hat. Und der Hass besteht immer noch. Auf dem Kanal des „Netzwerkes Rauchen“, eienr hochaggressiv auftretenden Organisation von Tabakabhägingen, wurde ein älteres Video mit Frankenberger gepostet, wo er in einer Talkshow auftritt. Daraufhin kann der Hass des entfesselten Rauchermobs nun daran kondensieren und darf sich endlich wieder mal entladen:

In Vorlage tritt Alexander Jäger von der FDP Aalen, der Frankenberger „Einfalt“ bescheinigt:

Alexander JägerEin sehr einfältiger Zeitgenosse. Daß er es geschafft hat, zum Aushängeschild der angeblich gebildeten Schicht zu werden, verblüfft immer wieder.

Herr Jäger, der es bis heute nicht vermocht hat, ein akademisches Studium abzuschließen (was m. W. auch auf Frankenberger zutrifft, das nur nebenbei), bescheinigt ihm also „Einfalt“. Aber Jäger, der bisher nur durch erfolglose politische Kandidaturen aufgefallen ist (neben einer größeren Menge von ihm ausgebrachten Beleidigungen und Anwürfen gegen Rauchgegner, Link) tritt auch nicht durch besondere intellektuelle Leistungen hervor. Aber wir wissen ja: „Quod licet iovi, non licet bovi“.

Michael Löb, Vorsitzender des sog. „Netzwerk Rauchen“ und ein Mensch, der gerne mal Stranafnzeigen gegen Rauchgegner stellt, die ebenso wie jene seines Kollegen Jäger erfolglos bleiben, nennt Frankenberger dann einen „Hofnarren“:

Michael Löb@Alexander: wohl eher der Hofnarr der „gebildeten Schicht“, so nach dem Motto: wir können auch lustig sein.

Wer sich, wie Löb, gelegentlich vor eine Fernsehkamera stellt und dort ebenso lustige wie absurde Thesen zum Rauchen und Passivrauchen vertritt („Passivrauchen ist vollkommen unschädlich!“) sollte vielleicht in einer ruhigen Minute mal darüber nachdenken, wer denn noch alles Hofnarrallüren haben könnte.

Und beim Posting von Joachim Hellweg wäre ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen:

Joachim HellwigDer ist so Dumm,der merkt noch nicht einmal das er Verarscht wird.

Das Thema „dumm“ wird hier besonders deutlich, weil der Mann es tatsächlich schafft, in einem kurzen Satz 3 orthographische und einen Interpunktionsfehler einzubauen. Auch hier würde ich das Thema „dumm“ nochmal aus der eigenen Perspektive heraus reflektieren.

Ein Herr Paul Mooser darf dann auch mal gegen Frankenberger Dampf ablassen:

Paul MooserEinfach nur ein Dummschwätzer, der vermutlich sogar überzeugt davon ist, dass die göttliche Eingebung ihn leitet.

Ja, Nettigkeiten dieser Art sind bei schwer nikotinabhängigen Hardcorerauchern durchaus an der Tagesordnung. besonders wenn man endlich mal wieder auf eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Nichtraucherbewegeung „Feuer frei!“ geben darf. Denn der angestaute Frust muss ja auch mal raus!

Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger

Hasstiraden gegen Sebastian Frankenberger (Quelle)

 

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Keine Wahlempfehlung für Nikotinsüchtige von „Netzwerk Rauchen“

Im facebook-Kanal vom „Netzwerk Rauchen“ der bekannt-berüchtigten aggressiven Pro-Lungenkrebs-Organisation mit Vereinssitz in Worms wurde unlängst die Frage gestellt, ob dieser Kleinverein denn eine Wahlempfehlung für das nikotinsüchtige Wahlvolk zur Europawahl abgeben wolle:

Stefan Kurz: Gibt es, oder wird es, eine Wahlempfehlung des Netzwerk Rauchen zur anstehenden Europawahl geben? Denn ich lese immer nur, dass man die SPD und die Grünen nicht wählen sollte, aber was ist denn die Alternative? Die CDU kommt für mich als konservative Partei nicht in Frage, die FDP ist gescheitert und die AfD meiner Meinung nach von Rechtsextremen und ewig gestrigen (Religionsfanatikern) unterwandert

Zuerst muss man sagen, dass es tief blicken lässt, dass man in einer Gruppe, in der Menschen, die offenkundig an einer schweren Nikotinsucht leiden, eine Wahlempfehlugn erbittet. Hier käme doch eigentlich nur die „Deutsche Raucherpartei“ in Betracht. Aber die gibt es meines Wissens nach nicht. Und so muss man sich mit anderen Gruppierungen behelfen. Auch wenn sie besonders schräg daher kommen. Dieses Art des Auftretens passt dann wenigstens zu den bekannten Nikotinfreunden.

Jürgen Vollmer aus Marburg, der mittlerweile (möglicherweise auch aus einem gewissen Kostendruck heraus) endlich zu einem halbwegs sachlichen Diskussionsstil gekommen ist, erläutert:

Jürgen VollmerBisher ist mir noch keine solche Wahlempfehlung seitens NWR bekannt. ICH für meinen Teil bin noch nicht abschließend entschieden, welche der wenigen, wählbaren EU-kritischen Kräfte ich letztlich unterstützen werde. Vielleicht entscheide ich mich ja für Die PARTEI: *Smile*

Charakteristisch und eine eindeutige Zurodnung erlaubend ist hier die Schreibweise „Die PARTEI“. Jürgen Vollmer aus Marburg, hält also „Die PARTEI“ für eine Alternative zur Europawahl. Wer ist eigentlich „Die PARTEI“?

Wikipedia weiß dazu:

Die PARTEI ist eine deutsche Filmsatire aus dem Jahr 2009 von Andreas Coerper und Martin Sonneborn, dem ehemaligen Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, über die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Kurzbezeichnung Die PARTEI). Der Film wurde von Smacfilm produziert.

(Quelle)

Herr Vollmer möchte also allen Ernstes zur Wahl einer Satirepartei aufrufen. Also nicht, dass ich ein Problem mit Satire hätte. Dieser Blog wäre sonst nicht existent. Aber ob das für eine Wahlalternative für die Europawahl taugt? Na ja, das muss Jürgen Vollmer wissen. Er ist militanter Raucher. Da sehen die Dinge anders aus als bei anderen Menschen.

Auch Michael Löb, der derzeitige Vorsitzenden dieses Nikotinistenclubs, ist etwas ratlos:

Michael LöbWir haben in der Tat noch keine abschließende Empfehlung, die Diskussion läuft noch – und DIE PARTEI ist da noch lange nicht die schlechteste Wahl, so man denn diesen Zirkus mit seiner Stimme legitimieren will – die immer wieder neue alte Frage: wählen oder nicht wählen.

(Quelle)

Diese Ratlosigkeit ist besonders pikant vor dem Hintergrund, dass Herr Löb selbst einmal Mitstreiter in einer Partei war, die sich den unbeschränkten Nikotinabusus auf die Fahnen geschrieben hatte. Treue Leser wissen, von was ich spreche: Der vermutlich erfolglosesten Parteigründung in der Geschichte der Bundesrepublik. Dem „Bund mündiger Bürger“, abgekürzt „BmB“.

Die Geschichte des „BmB“ ist schnell nachgezeichnet: Gegründet wurde diese Partei, die man ebenfalls in die Kategorie „Satire“ einreihen könnte (sie aber korrekt unter der Gruppe „Realsatire“ subsumieren müsste), von Johannes Brender, dem Besitzer eines Computerhandels aus Schwetzingen. Leider verstarb Herr Brender im Jahre 2012 plötzlich, was so nicht erkläbar ist. Rauchen ist schließlich gesund.

Nach dem plötzlichen Tod des Parteigründers dümpelten die Partei fast ein ganzes Jahr vor sich hin, was besonders an ihrer damaligen Webseite http://my-bmb.de  (mittlerweile abgeschaltet) erkennbar war. Die zeigte fast ein Jahr nach seinem plötzlichen Ableben immer noch den „Großen Vorsitzenden“ Johannes Brender als Parteileiter. Ursache für dieses posthume Parteiamt war meiner Erinnerung nach, dass Herr Brender auch die Zugangsdaten zur Webseite mit ins Grab genommen hatte. Der „BmB“ hatte meinen Recherchen nach in seinen besten Zeiten eine Mitgliederzahl von knapp 100. Also fast eine „Volkspartei“. 😉

Einigermaßen zeitgleich würde dann ein Landesverband „BmB Württemberg“ geründet. Chefin war die bekannte „Schriftstellerin“ Muna Sat-Ananda aus Ludwigsburg bei Stuttgart, die seit einer erfolglosen Strafanzeige und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich ebenfalls spurlos verschwunden ist. Man hat von der Dame seither nichts mehr gehört. Die Webseite dieses „Landesverbandes“ ist allerdings noch online:

http://bmb-wuerttemberg.de/bmb-wuerttemberg-index.html

Ob Michael Löb, Bundesvorsitzender von „Netzwerk Rauchen“ immer noch im „BmB“ aktiv ist. ist mir nicht bekannt. Der „BmB“ scheint jedenfalls noch zu existieren, eine „neue Webseite“ ist „im Aufbau“:

http://www.bund-muendiger-buerger.de/

Und wer die Granden dieser Verliererpartei in Farbe und bunt besichtigen will, hier ist ein seltenes Videodokument hinterlegt, denn immerhin hatte sich der SWR dieser Komikertruppe vor ein paar Jahren mal angenommen. Tipp: Chips und Bier bereithalten!

Abschließend: Der „BmB“ hat NIE die Zulassung zu einer Wahl erreicht. Die Begriffe „BmB“ und „Losertruppe“ kann man also synonym verwenden.

Der „BmB“ ist also tot. Wen denn nun wählen, wenn man an der Nikotinnadel hängt? Ich werde weiter für Sie, liebe Leserinnen und Leser, am Thema dran bleiben.

 

 

 

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„Netzwerk Rauchen“ – Nikotinabhängige wollen selbst auf Spielplätzen rauchen (von Peter Rachow)

Vom sog. „Netzwerk Rauchen“, einem Verein einiger weniger hochgradig Nikotinabhängiger, sind wir einiges an bis dato publiziertem Unsinn gewohnt. Jetzt legt diese Splittergruppe, deren Lautstärke umgekehrt proportional zu ihrer Mitgliederzahl ist, mal wieder nach: Link zu einem Pamphlet des „Netzwerk Rauchen“ .  Und zwar in einer Causa, in der uns deren Vereinsvorsitzender, Michael Löb aus Worms, allerdings unfreiwillig, eindringlich eine der Folgen des Rauchens anhand seines schlechten Zahnstatus demonstriert hat (Link zum Filmbereicht des SWR zum Thema „Rauchverbot auf Spielplätzen“). Wir fassen kurz zusammen: Herr Löb möchte gerne auf Spielplätzen weiter rauchen.  Alle, die das nicht wollen, sind doof, und „Genussfeinde“ und sowieso.  Reflexartig versucht sein kaum ernstzunehmender Kleinstverein für diese abwegigen Thesen die Trommel zu rühren. Aber immerhin: Der Versuch, sich mal wieder lächerlich zu machen, gelingt.

Beim Vortrag des Herrn Löb und seines „Netzwerks“ handelt es sich summa summarum um eine, wie ich finde, ziemlich blödsinnige Einlassung. Denn erstens sollte man den auf einem Spielplatz  spielenden Kindern nicht den Drogenkonsum in Gestalt des überaus peinlichen Verhaltens des Tabakrauchens direkt vor der Nase demonstrieren.

Zweitens ist es bedauerlich, dass manche Menschen nicht einmal die kurze Zeit, in der ihre Kinder auf dem Spielplatz zubringen, aushalten können, ohne sich den nächsten „Schuss“ mit Nikotin zu setzen. Denn für die nikotinabhängigen Protagonisten von Lungenkrebs und Raucherbein aus dem Hause „Netzwerk Rauchen e. V.“ dürfte dieser kurze Drogenverzicht bereits eine erhebliche Anstrengung darstellen. Und so muss die Gruppe um Michael Löb eben ein paar „Argumente“ suchen, um zu erklären, dass man eben auf Spielplätzen dringend rauchen dürfen muss.

Eines davon ist die gerade angesprochene Vorbildfunktion, jedoch in einer weitgehend sinnfreien Neuinterpretation:

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Es ist jedermann unbenommen Kindern, auch fremden, Vorbild zu sein so man dafür ein Bedürfnis verspürt, die Frage ist nur: wofür? Es mag vorbildlich sein Kindern nahe zu bringen, dass man bestimmte Dinge besser bleiben lässt, wenn man das Erwachsenenalter jemals erreichen will, zum Beispiel Putzmittel zu verköstigen. Lebt man Kindern dagegen Konformismus vor ist die Lage eine andere, dann könnte Nachahmung böse enden.

Es ist kaum verwunderlich, dass solch ein hemmungloser Egoist wie ein Kampfraucher aus dem oben genannten Rauchernetzwerk kaum einen Sinn darin sehen dürfte, Kindern ein Vorbild zu sein. Denn der Egoismus dieser Extremabhängigen ist beständig nur darauf gerichtet, ihre eigene Sucht zu befriedigen. Warum soll man da Kindern in Form eines Vorbildes zeigen, dass Sucht aber kein erstrebenswertes Verhalten ist und nur in die Dummheit und die Unmündigkeit führt? Von finanziellem Schaden, Krankheit,  Siechtum und Tod mal abgesehen. Und dass Rauchen sowieso nur etwas für Schwächlinge und Verlierer ist?

Der Nonkonformismus, dessen sich der Autor in drastischer Verkennung der Tatsachen rühmt, ist darüberhinaus wohl kaum damit zu erreichen, dass man zu einer Gruppe von mehr als 20 Millionen zigarettensüchtigen Menschen in Deutschland gehört. Und den in Ansätzen vorgetragegen Bezug zum Nazireich („wohin das führt, wissen wir…“), der von diesen Hardcorerauchern in ihrer schier unbeschreiblichen Einfalt gerne mal getätigt wird, den ignorieren wir einfach mal. Diese Art von ausufernder Dummheit ist mir schon seit Jahren bekannt. Ich lache immer wieder gene darüber.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Davon abgesehen, dass man in kurzer Zeit den Respekt jedes Kindes verlieren wird, sobald es begriffen hat, dass das Vorbild in Wahrheit ein Scheinriese ist; einer, der dem Kind etwas vorspielt, sich aber ansonsten ganz anders verhält.

Hier schließt der Autor vermutlich von sich auf andere. Der normale Mensch wird einem Kind dagegen konsequent vorleben, dass er so klug ist, sein Geld nicht zu verbrennen indem er es anzündet und die entstehenden Abgase einatmet. Er wird auch zeigen,  dass er seine Gesundheit nicht vorsätzlich runiert und dass er seine Mitmenschen nicht dadurch belästigt und gefährdet, dass er raucht und ihre Umwelt belastet.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: So erzieht man Anpasser, schwache Menschen, die stets einen Anführer brauchen der ihnen sagt was sie tun sollen, Menschen, die sich selbst nicht kennen, weil sie nie die Gelegenheit hatten sich selbst kennen zu lernen, die sich als minderwertig erleben, weil sie das Ideal der Außenwelt nicht erreichen können. Ideale Kandidaten für langjährige Psychotherapien, ideale Befehlsempfänger.

Wenn der Autor von „schwachen Menschen“ spricht, wen meint er damit eigentlich genau? Ich kenne „schwache Menschen“ eher als jene, die nicht oder nur extrem schwer von der Nikotinsucht loskommen oder die sogar noch weiter rauchen müssen,  nachdem ihnen ein Arzt gesagt hat, dass sie nur noch wenige Monate zu leben haben. Ganz einfach weil sie an einer tödlichen und nur durch das Rauchen entstandenen Krankheit leiden. Es sind meiner Ansicht nach jene, die sich als Jugendliche als minderwertig erlebten und dadurch zum Raucher wurden. Sie wollten ein „Genussmensch“ sein, der ja so unendlich „cool“ und „überlegen“ ist und der „meilenweit“ für seine Kippen geht und für den das Leben ein Abenteuer in „Marlboro Country“ ist.  So wollte also auch der picklige Jüngling sein, und schluckte halt der Einfachheit halber den Köder der Tabakindustrie.

Diese Sichtweise auf die Droge Tabak, die den jungen, pubertierenden und von Selbstzweifeln angenagten Jungkonsumenten von Seiten einer profitgeilen und skrupellosen Tabakdrogenindustrie eingehämmert wurde (ein Märchen, das primär die intellektuell weniger gut ausgestatteten Teens und Twens glaubten und die diesen „Lebensentwurf“ dann in den Konsum von Tabakwaren umsetzten) führte so der Killerdroge Tabak immer neue Konsumenten zu. Und genau diese Leute muss der Autor des „Netzwerk Rauchen“ auf dem Schirm gehabt haben, als er seine Aussage von den „schwachen Menschen“ tätigte. Rauchen ist Schwäche. Wer stark ist, lebt ohne Drogen.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Kinder müssen Menschen erleben, keine Konformisten. Menschen die Ecken und Kanten haben, die die unterschiedlichsten Dinge tun, die sich unterscheiden und die dazu stehen, ohne wenn und aber und ohne schlechtes Gewissen.

Ach ja? Und diese Menschen sind Raucher? Man muss fast lachen über die unverhohlene Dummheit, die der Autor hier offenbart: Die Individualisten, die Kreativen, die Aufrechten, die Unangepassten, ja das sind seiner Meinung nach die Raucher. Was für eine schwachsinnige Einlassung! In der Realität sind dies jedoch oft Menschen, die ihr letztes Geld in die Droge stecken und die so „unangepasst“ sind, dass sie wirklich idiotische Dinge tun. Nämlich sich und ihre Umwelt zu vergiften und später einmal an ihrer vermeintlichen „Indivualität“ wesentlich früher zu sterben als Nichtraucher. „Ecken und Kanten“ scheinen für den Autor dieses selten blödsinnigen Textes jene zu sein, die sich freiwillig vergiften. Was für eine abgrundtiefe Dummheit aus diesen Worten spricht!

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Wie viele Kinder sind also bislang an verschluckten Zigarettenkippen zu Tode gekommen: keines. In einem bestimmten Alter nehmen Kinder schlicht alles in den Mund um den Gegenstand des Interesses zu prüfen, und manchmal wird auch einer verschluckt. Das kommt bei Kippen etwa 1.500mal pro Jahr vor. In fast allen Fällen kümmert sich der Körper des Kindes selbst erfolgreich um das Problem und scheidet den unerwünschten Gegenstand schlicht wieder aus.

Auch hier erkennt man wieder die übliche Taktik dieses „Netzwerk Rauchen“, sich auf ein eher am Rande liegendes Problem zu fokussieren. Es sind aber nicht die Kippen, die Kinder verschlucken könnte, es ist der widerliche Abfall des Tabakkonsums der überall herumliegt. Asoziale Raucher haben die Angewohnheit, ihre Zigarettenreste überall hinzuwerfen, wo sie gerade stehen. Dies sieht nicht nur ekelhaft aus, es stinkt ekelerregend und die Beseitigung des Mülls kostet viel Geld. Und dieser Dreck hat auf einem Kinderspielplatz rein gar nichts zu suchen. Und seine Beseitigung fällt obendrein der Allgemeinheit zur Last.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Eine naheliegende greifbare Lösung für dieses Problem das keines ist für geradeaus denkende Menschen wäre übrigens: einfach ein paar Aschenbecher aufstellen. Preiswert und effektiv. Diese geniale Erfindung reduziert weggeworfene Kippen um einen dramatisch hohen Prozentsatz.

Wir sind es gewohnt, dass die Brachialraucher aus dem „Netzwerk Rauchen“ an einer schweren Form des „Pippi-Langstrumpf“-Syndroms leiden: „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt!„. Man sehe auf einem Bahnhof mal ins Gleis und vergegenwärtige sich, wie viele hundert Kippenreste da auf einem Meter Bahnsteiglänge zusammenkommen. Und dies trotz aufgestellter Aschenbecher. Raucher wie Michael Löb, der gegen den Nichtrauchschutz in Kneipen kämpft u. a. deshalb, weil er es nicht vermag, zum Konsum seiner Drogen ein paar Meter vor die Tür zu gehen ist diesbezüglich kein Einzelfall. Und der erwartet dann allen Ernstes, dass Raucher vor diesem Hintergrund nach dem vollzogenen Konsum zum Aschenbecher watscheln und dort die abgebrannten Reste ihrer Zigaretten entsorgen? Man darf nun getrost neuerlich laut auflachen.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Apropos Überwachung: Ein Gesetz, das nicht durchgesetzt werden kann ist natürlich überflüssig wie ein Kropf. Der Städtetag ist noch eine Erklärung schuldig, wie die allzeit klammen Kommunen ein weiteres kontrollaufwändiges Verbot denn durchsetzen wollten. Wir sind gespannt auf die Antwort.

Dass die Brutalraucher vom „Netzwerk Rauchen“ es mit der Gesetzestreue nicht so genau nehmen, ist hinlänglich bekannt. Aus deren Reihen wird bekanntermaßen immer wieder zum Rechtsbruch aufgefordert. Jürgen Vollmer aus Marburg, ehemaliger Vizevorstand des Vereins, ist dabei besonders hervorgetreten (Link 1 | Link 2). Auch Michael Löb, derzeitiger Vorsitzender des Vereines, hat mit dem Bruch geltender Gesetze kein Problem:

Boykott von Rauchverbots-Gastronomie in NRW
Netzwerk Rauchen: Geschlossene Gesellschaften nutzen

Raucher boykottieren ab dem 1. Mai alle Gastätten in Nordrhein-Westfalen, in denen nicht mehr geraucht werden darf, rät Netzwerk Rauchen e.V.. Die deutsche Interessenvertretung rauchender Menschen fordert stattdessen dazu auf solche Wirte zu unterstützen, die ungeachtet des Verbots weiterrauchen lassen…

(Quelle)

Und daher dürfte auch der Autor des hier besprochenen Beitrages (bei dem es sich wahrscheinlich um eben diesen Michael Löb, Vorstand von „Netzwerk Rauchen e. V. „, handeln dürfte), genau jenes im Sinn haben. Ich gehe davon aus, dass Löb mit internalisierten Normen wohl wenig im Sinn hat. Folglich dürfte es ihm kaum einsichtig sein, dass Normen eine stabilisierende Funktion im Zusammenleben der Menschen haben. Also ist davon auszugehen, dass der einzige Antrieb, der ihn zur Einhaltung eines bestehenden Gesetzes zu bringen in der Lage ist, die Drohung mit einer Sanktion ist. Denn durch seine Äußerung tut er kund, dass er eben nicht vorhat, wenn schon nicht kontrolliert wird, diese Regelung (Rauchverbot auf Spielplätzen) auch einzuhalten.

Zum Ende des Textes kommt dann wieder ein weiteres typisches Stilmittel dieses verqueren Rauchernetzwerkes und seiner Ausarbeitungen auf den Plan: Die Ablenkung vom eigentlichen Thema und der Verweis auf eine vermeintlich größere Gefahr. In diesem Falle sind es herumliegende Injektionsspritzen.

„Netzwerk Rauchen“ schreibt: Übrigens lauert da auf so manchem Spielplatz eine echte Gefahr, weggeworfene Spritzen beispielsweise. Da helfen aber weder ein Rauchverbot und ein Spritzenverbot vermutlich auch nicht. Ob das Problem ganz woanders zu suchen ist? Wir fragen mal den Städtetag, falls er Zeit hat dieser Frage nachzugehen.

Dies hat zwar mit dem Rauchen gar nichts zu tun, aber immerhin lenkt es vom Thema ab. Aber nur jenen, der so doof ist, sich auf diesen bei Hardcorerauchern üblichen Vergleich von Äpfeln und Birnen einzulassen.

Bleibt nur zu hoffen, dass andere Städte in Baden-Württemberg, wie hier in Karlsruhe, ein Rauchverbot auf Spielplätzen verhängen. Und dies dann auch unbedingt konsequent überwachen. Damit Leute wie Michael Löb gar nicht auf den dummen Gedanken kommen, den Kindern auf dem Spielplatz die „Ich-bin-süchtig-und-muss-überall-rauchen“-Show geben.

Nachsatz: Im Forum des Nikotinistenvereines „Netzwerk Rauchen“ schreibt Löb als „freiraucher“ folgenden Stuss:

Was ich noch gar nicht erwähnt hatte war diese geradzu symbolische Koninzidenz von Drehtermin und einem tragischen Unglück: während wir gedreht haben war auf der anderen Neckarseite die Feuerwehr im Großeinsatz. Der Grund war, wie ich später erfahren habe, der Brand in einem heruntergekommen Asylwohnheim in den Quadraten, bei dem zwei Kinder einer Asylfamilie ums Leben kamen. Die Elektrik in dem Haus war in einem mangelhaften Zustand und sie hatten wohl versucht mit einem Verlängerungskabel Strom in ihre Wohnung zu bekommen; das ging dann gründlich schief. So sehen Gefahren für Kinder aus die man mit Leichtigkeit abstellen könnte so man sich drum kümmerte anstatt sich derweil mit so einem Mumpitz wie Rauchverboten auf Kinderspielplätzen zu befassen. (Quelle)

Auch hier wieder die selten dumme Strategie, Risiken zu vermengen, die rein gar nichts miteinander zu tun haben. Vielleicht soltle man dem Mann mal klar machen, dass Vergleiche immer problematisch sind. Besonders wenn sie hinken.

(C) 2014 Peter Rachow

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Netzwerk Rauchen – Nikotiniker mit Rechenschwäche

Interessant ist die Unbedarftheit dieses dubiosen Rauchernetzwerkes namens „Netzwerk Rauchen“ und insbesondere seiner Forumsschreiber in einfachsten Fragen der Mathematik. Nehmen wir ein Beispiel: In diesem Forum des Netzwerk Rauchen wird immer wieder behauptet, die Passivrauchstudie des DKFZ sei schon alleine deshalb unseriös, weil die meisten Passivrauchopfer (namentlich 2/3) ja bereits über 85 Jahre alt gewesen seien. Eine Stellungnahme aus dem o. g. Forum:

Netzwerk Rauchen mit eklatanter Rechenschwäche

Netzwerk Rauchen mit eklatanter Rechenschwäche

Nun, Dyskalkulie kommt in der Bevölkerung relativ häufig vor, außerdem weisen die entsprechenden Schreiber des Forum in einigen Fällen wohl kaum einen entsprechenden Bildungsabschluss auf, um die Zahlen des DKFZ nachprüfen zu können. Wir wollen das an ihrer Stelle hier nachholen.

Die Tabelle summiert für alle genannten Todesarten die durch Passivrauchen verusacht wurden (mit Ausnahme des frühen Kindstodes, SIDS, diese 60 Fälle wurden zur Schlussrechnung zugefügt) die Opfer auf und differenziert nach Alter. Dabei kann man sehr gut erkennen, dass die Behauptung 2/3 der Opfer seien über 85 Jahre alt gewesen, schlichter Blödsinn ist. Das „Netzwerk Rauchen“ erzählt den Lesern seiner Webseite netzwerk-rauchen.de glatten Unsinn.

Schwachsinn des Netzwerk Rauchen richtiggestellt

Schwachsinn des Netzwerk Rauchen richtiggestellt

Und so wird wieder mal deutlich, dass das verquere „Netzwerk Rauchen“, eine Vereinigung von Tabakdrogenabhängigen, entweder bewusst die Unwahrheit verbreitet oder aus mangelnder Fachkompetenz heraus dummes Zeug erzählt. Und das Schlimmste dürfte sein: Die Mitglieder und insbesondere die Vorstand dieses „Netzwerk Rauchen“ glauben den Stuss selbst.

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Rauchen ruiniert die Zähne

Daß das Rauchen eine der größten Dummheiten ist, die man sich antun kann (in etwa vergleichbar mit Bungee-Springen ohne Seil) weiß jeder, der noch halbwegs bei Verstand ist. Neben Lungenkrebs und anderen Tumoren an allen möglichen Stellen des Körpers leiden Herz, Blutgefäße usw. usw. Daß Rauchen auch ein Zahnkiller ist, weiß man ebenfalls. Als Beispiel dafür nennen wir Michael Löb, Bundesvorsitzender des „Netzwerk Rauchen“. Unter dem URL unten findet man einen Bericht des SWR zum Thema „Rauchen auf Spielplätzen“. Im Interview sieht man eben den genannten Herrn. Man sehe einmal in den Mund des Herrn Löb, wenn er diesen auftut. SWR-Bericht mit Michael Löb Ein derart ruiniertes Gebiß mit gelben Zähnen ist sicher auch auf das Rauchen zurückzuführen. Der Mann raucht laut Bericht immerhin eine Schachtel am Tag.Und das sieht man. Haaaach!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen - Mit aller Kraft für den Krebs!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen – Mit aller Kraft für den Krebs!

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