Schlagwort-Archive: Nikotinsucht

„Raucher in Deutschland“: Heiße Tipps für Nikotinjunkies

Wenn dem normalen Nikotinjunkie sein Schuss nicht mehr ausreicht was die Dosierung betrifft, so kann er u. a. bei „Raucher in Deutschland“ tolle Tipps bekommen, wie man sich eine stärkere Dosis des Nervengiftes in die Birne reinhauen kann:

"Raucher in Deutschland" auf facebook: Hier bekommt der Nikotinsüchtige die besten Tipps

„Raucher in Deutschland“ auf facebook: Hier bekommt der Nikotinsüchtige die besten Tipps (Quelle)

Und hier noch ein ganz heißer Tipp wie es noch wesentlich besser birnt: Das Liquid einfach in einer 10er Spritze aufziehen, den Arm freimachen und rein damit in die Vene. Das knallt gut. Aber vermutlich nur einmal.

PS: Schon interessant, mit welchen überaus interessanten Gedanken so manch ein Nikotinsüchtiger sich den lieben langen Tag über beschäftigt. Schon mal daran gedacht, etwas Sinnvolles mit der eigenen Zeit anzufangen?

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Ronald Blumberg und sein Suchtproblem

Besonders erheiternd ist es immer, wenn „bekennenden Genießern“ zwischen den Zeilen rausrutscht, dass ihr Tabakkonsum weniger einem Genussverhalten folgt, sondern schlicht und einfach der Nikotinabhängigkeit geschuldet ist. Dieser Lapsus passierte unlängst wieder Ronald Blumberg, einem absoluten Superstar hier im Blog:

Ronald Blumberg hat ein Suchtproblem

Ronald Blumberg hat ein Suchtproblem (Quelle)

Herr Blumberg hatte also sein bevorzugtes Rauchgerät nicht dabei und musste daher „notgedrungen“ eine Packung Zigaretten erwerben, um seinen Nikotinspiegel auf die erforderliche Höhe zu restaurieren. Ein peinliches Eingeständnis der eigenen Drogenabhängigkeit.

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Ronald Blumberg: Rauchen sogar im Krankenhaus

Manchmal kommen die wirklich interessante Dinge über unsere „Genussraucher“ zwischen den Zeilen durch. Dies sind die schönen Momente, wo sich militante Raucher selbst entlarven. Und zwar ohne es zu merken. Egal ob das Thema ihre exorbitante Rücksichtslosigkeit gegenüber Nichtrauchern ist, wenn sie sogar unter den Zimmern von Krankenhauspatienten rauchen wollen (Link) oder ob sich der „entspannte Genießer“ als Tabakdrogensüchtiger „outet“, der nicht einmal ein paar Stunden oder gar Tage ohne seine Dosis Nervengift auskommt. Wie Ronald Blumberg, ein freundlicher Dienstaufsichtsbeschwerdenschreiber aus Radevormwald. Er raucht nicht nur vor dem Krankenhaus. Nein, er muss sogar im Krankenhaus rauchen. Und zwar direkt nach der OP:

Ronald Blumberg - Tabaküchtig und stolz darauf

Ronald Blumberg – Tabaküchtig und stolz darauf (Quelle)

Ronald Blumberg litt in dieser Situation (frisch operiert und noch ans Bett gefesselt) so stark unter seiner Tabaksucht, dass er das Krankenhauspersonal nötigen musste, ihn zur Drogenaufnahme an das Fenster zu schieben, so dass er sich dort „den Schuss“ setzen konnte. Ein peinliches Dokument der schonungslosen Selbstoffenbarung. Und der Mann findet dies in seiner mentalen Abwegigkeit offenbar sogar noch amüsant, wie er durch den angehängten Smilie kenntlich macht. Als normal denkender Mensch hätte ich mich spätestens in der Situation gefragt, ob in meinem Leben nicht gravierend etwas schief läuft. Aber auf diesen Gedanken kam Blumberg offenkundig nicht. Und ehrlich gesagt, es hätte mich auch gewundert.

Und natürlich wundert sich Blumberg auch nicht darüber, dass er sich aufregt, wenn ihm ein „Grünen-Fuzzi“ etwas vorschreiben will, es jedoch ohne Weiteres akzeptiert, wenn ihm seine Nikotinsucht vorschreibt, wann er sich seine Droge zu injizieren hat.

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Keine Wahlempfehlung für Nikotinsüchtige von „Netzwerk Rauchen“

Im facebook-Kanal vom „Netzwerk Rauchen“ der bekannt-berüchtigten aggressiven Pro-Lungenkrebs-Organisation mit Vereinssitz in Worms wurde unlängst die Frage gestellt, ob dieser Kleinverein denn eine Wahlempfehlung für das nikotinsüchtige Wahlvolk zur Europawahl abgeben wolle:

Stefan Kurz: Gibt es, oder wird es, eine Wahlempfehlung des Netzwerk Rauchen zur anstehenden Europawahl geben? Denn ich lese immer nur, dass man die SPD und die Grünen nicht wählen sollte, aber was ist denn die Alternative? Die CDU kommt für mich als konservative Partei nicht in Frage, die FDP ist gescheitert und die AfD meiner Meinung nach von Rechtsextremen und ewig gestrigen (Religionsfanatikern) unterwandert

Zuerst muss man sagen, dass es tief blicken lässt, dass man in einer Gruppe, in der Menschen, die offenkundig an einer schweren Nikotinsucht leiden, eine Wahlempfehlugn erbittet. Hier käme doch eigentlich nur die „Deutsche Raucherpartei“ in Betracht. Aber die gibt es meines Wissens nach nicht. Und so muss man sich mit anderen Gruppierungen behelfen. Auch wenn sie besonders schräg daher kommen. Dieses Art des Auftretens passt dann wenigstens zu den bekannten Nikotinfreunden.

Jürgen Vollmer aus Marburg, der mittlerweile (möglicherweise auch aus einem gewissen Kostendruck heraus) endlich zu einem halbwegs sachlichen Diskussionsstil gekommen ist, erläutert:

Jürgen VollmerBisher ist mir noch keine solche Wahlempfehlung seitens NWR bekannt. ICH für meinen Teil bin noch nicht abschließend entschieden, welche der wenigen, wählbaren EU-kritischen Kräfte ich letztlich unterstützen werde. Vielleicht entscheide ich mich ja für Die PARTEI: *Smile*

Charakteristisch und eine eindeutige Zurodnung erlaubend ist hier die Schreibweise „Die PARTEI“. Jürgen Vollmer aus Marburg, hält also „Die PARTEI“ für eine Alternative zur Europawahl. Wer ist eigentlich „Die PARTEI“?

Wikipedia weiß dazu:

Die PARTEI ist eine deutsche Filmsatire aus dem Jahr 2009 von Andreas Coerper und Martin Sonneborn, dem ehemaligen Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, über die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Kurzbezeichnung Die PARTEI). Der Film wurde von Smacfilm produziert.

(Quelle)

Herr Vollmer möchte also allen Ernstes zur Wahl einer Satirepartei aufrufen. Also nicht, dass ich ein Problem mit Satire hätte. Dieser Blog wäre sonst nicht existent. Aber ob das für eine Wahlalternative für die Europawahl taugt? Na ja, das muss Jürgen Vollmer wissen. Er ist militanter Raucher. Da sehen die Dinge anders aus als bei anderen Menschen.

Auch Michael Löb, der derzeitige Vorsitzenden dieses Nikotinistenclubs, ist etwas ratlos:

Michael LöbWir haben in der Tat noch keine abschließende Empfehlung, die Diskussion läuft noch – und DIE PARTEI ist da noch lange nicht die schlechteste Wahl, so man denn diesen Zirkus mit seiner Stimme legitimieren will – die immer wieder neue alte Frage: wählen oder nicht wählen.

(Quelle)

Diese Ratlosigkeit ist besonders pikant vor dem Hintergrund, dass Herr Löb selbst einmal Mitstreiter in einer Partei war, die sich den unbeschränkten Nikotinabusus auf die Fahnen geschrieben hatte. Treue Leser wissen, von was ich spreche: Der vermutlich erfolglosesten Parteigründung in der Geschichte der Bundesrepublik. Dem „Bund mündiger Bürger“, abgekürzt „BmB“.

Die Geschichte des „BmB“ ist schnell nachgezeichnet: Gegründet wurde diese Partei, die man ebenfalls in die Kategorie „Satire“ einreihen könnte (sie aber korrekt unter der Gruppe „Realsatire“ subsumieren müsste), von Johannes Brender, dem Besitzer eines Computerhandels aus Schwetzingen. Leider verstarb Herr Brender im Jahre 2012 plötzlich, was so nicht erkläbar ist. Rauchen ist schließlich gesund.

Nach dem plötzlichen Tod des Parteigründers dümpelten die Partei fast ein ganzes Jahr vor sich hin, was besonders an ihrer damaligen Webseite http://my-bmb.de  (mittlerweile abgeschaltet) erkennbar war. Die zeigte fast ein Jahr nach seinem plötzlichen Ableben immer noch den „Großen Vorsitzenden“ Johannes Brender als Parteileiter. Ursache für dieses posthume Parteiamt war meiner Erinnerung nach, dass Herr Brender auch die Zugangsdaten zur Webseite mit ins Grab genommen hatte. Der „BmB“ hatte meinen Recherchen nach in seinen besten Zeiten eine Mitgliederzahl von knapp 100. Also fast eine „Volkspartei“. 😉

Einigermaßen zeitgleich würde dann ein Landesverband „BmB Württemberg“ geründet. Chefin war die bekannte „Schriftstellerin“ Muna Sat-Ananda aus Ludwigsburg bei Stuttgart, die seit einer erfolglosen Strafanzeige und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich ebenfalls spurlos verschwunden ist. Man hat von der Dame seither nichts mehr gehört. Die Webseite dieses „Landesverbandes“ ist allerdings noch online:

http://bmb-wuerttemberg.de/bmb-wuerttemberg-index.html

Ob Michael Löb, Bundesvorsitzender von „Netzwerk Rauchen“ immer noch im „BmB“ aktiv ist. ist mir nicht bekannt. Der „BmB“ scheint jedenfalls noch zu existieren, eine „neue Webseite“ ist „im Aufbau“:

http://www.bund-muendiger-buerger.de/

Und wer die Granden dieser Verliererpartei in Farbe und bunt besichtigen will, hier ist ein seltenes Videodokument hinterlegt, denn immerhin hatte sich der SWR dieser Komikertruppe vor ein paar Jahren mal angenommen. Tipp: Chips und Bier bereithalten!

Abschließend: Der „BmB“ hat NIE die Zulassung zu einer Wahl erreicht. Die Begriffe „BmB“ und „Losertruppe“ kann man also synonym verwenden.

Der „BmB“ ist also tot. Wen denn nun wählen, wenn man an der Nikotinnadel hängt? Ich werde weiter für Sie, liebe Leserinnen und Leser, am Thema dran bleiben.

 

 

 

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