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Christoph Lövenich: „NoArgumente“ gegen Tabakwerbeverbot

Einen Hardcoreraucher wie dem Bonner Christoph Lövenich, der schon seit Jahren die Werbetrommel für das sozialverträgliche Frühableben aufgrund Tabakkonsums rührt, muss das angedachte vollständige Werbeverbot für seine geliebten Stinkstängel sehr sauer aufstoßen. Auf seinem Hauskanal „NovoArgumente“ (bei Insidern auch genannt: „NoArgumente“) versucht er dagegen wenigstens ein paar Argumente zu finden. Allerdings mit sehr bescheidenem Erfolg.

Die „Argumente“, die Lövenich vorträgt sind, ganz nebenbei bemerkt, seit Jahren aus den Publikationen der Zigarettenhersteller bekannt. Eines davon ist: „Wir werben nur, um dem Mitbewerber Kunden abzujagen.“ Wer’s glaubt, wird selig. Aber Lövenich glaubt es offenbar und stößt ins gleiche Horn:

Christoph Lövenich, Bonn: Produktwerbung soll nämlich primär den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern anheizen, man will sich gegenseitig Marktanteile abjagen. Sowie ein Taschentuchhersteller durch Werbespots nicht die Zahl der Erkältungen oder der Allergiker in die Höhe treiben wird, und Reklame für Babywindeln die Geburtenrate womöglich kaum ankurbelt, so richtet sich Tabakwerbung keineswegs an Menschen, die gar nicht rauchen wollen. (Quelle)

Diese Einlassung mit „absoluter Blödsinn“ zu betiteln ist eher untertrieben. Man hätte das Gegenteil herausfinden können, wenn man sich mit ein paar Insidern der Tabakbranche auseinandergsetzt hätte. Beispielsweise mit Dave Goerlitz. Goerlitz war viele Jahre das Aushängeschild der Marke „Winston“. Seinen früheren Job als „Winston-Man“ beschrieb er so:

Dave Goerlitz: „I was the live version of GI Joe,“ said Goerlitz. „My job was to make tobacco look good and to entice young boys into smoking.“(Quelle)

Im Film „Komm ins Land der Leichen“ sieht man eine Filmsequenz, in der Goerlitz folgende Sätze sagt:

Dave Goerlitz: My job was to lure young people…[.]

(Quelle https://www.youtube.com/watch?v=SQ7L_fET9c0 ab 24:14) (engl. to lure=ködern)

Auch Jeffrey Wigand kann als Kronzeuge gegen die Tabakindustrie was ihre Werbestrategie für junge Konsumenten betrifft, dienen. Der Mann, der jahrelang als Forschungsleiter in einem Labor von Brown and Williamson Tobacco Co., einer Tochter von British American Tobacco (BAT), arbeitete und nach seinem Ausstieg bei dem Konzern auspackte, weiß, auf wen die Werbung der Zigarettenlobby zielt:

Dr. Wigand has set up speaking tours and a foundation called Smoke-free Kids to educate children about „how the industry uses the media, the entertainment industry, sports events, music, and deceptive advertising to introduce children to tobacco. „How they try to ‚hook them young, hook them for life ‚“. (Quelle) (engl. to hook=jm. an den Haken bekommen)

Da kommt es wohl nicht ganz hin, was Lövenich als Entschuldigung im Dienste der Todesindustrie Tabaklobby sagt. Also, gestatten, dass wir lachen, Herr Lövenich, angesichts solcher Sätze:

Christoph Lövenich, Bonn: Sowie ein Taschentuchhersteller durch Werbespots nicht die Zahl der Erkältungen oder der Allergiker in die Höhe treiben wird, und Reklame für Babywindeln die Geburtenrate womöglich kaum ankurbelt, so richtet sich Tabakwerbung keineswegs an Menschen, die gar nicht rauchen wollen.

Wieder mal der übliche dumme Vergleich von Äpfeln und Birnen, der mittlerweile Allgemeingut bei der „Genussfraktion“ geworden ist. Warum ist der Vergleich so über alle Maßen dumm? Ein Taschentuchhersteller würde durch höhere Krankenzahlen profitieren. Er unternimmt aber nichts, um die Krankenzahlen zu steigern. Er könnte es auch gar nicht, da der Taschentuchhersteller nur mit den Folgen der Krankheit sein Geschäft macht, sein Produkt aber nicht die Ursache ist. Niemand wird allergisch, nur weil es Taschentücher gibt.

Für den Tabakproduzenten hingegen ist die krankhafte Abhängigkeit der Konsumenten die alleinige Ursache für seinen Profit. Der Altraucher MUSS rauchen, der Neuraucher WILL rauchen. Letzterem verspricht die Tabakdrogenindustrie einen Zuwachs an Lebensgefühl, Attraktivität und Ausstrahlung. Denn irgendwie muss das ätzende Inhalieren von verbranntem Pflanzenabfall ja „Vorteile“ bringen. Wenn es denn schon so eklig schmeckt und riecht.

Diese krankhafte Abhängigkeit des Rauchers ist im Gegensatz zum Bedarf an Taschentüchern steuerbar. Und die Tabakindustrie unternimmt daher sehr viel dafür, dass mehr Abhängigkeit entsteht. Durch Werbung (um Neukunden zu ködern), aber auch durch beigemischte Zusatzstoffe, die das Inhalieren für den „Stammkunden“ erleichtern und dafür sorgen, dass der Konsument schneller und nachhaltiger süchtig wird. Der Tabakhersteller setzt also an der Ursache an (Suchterzeugung), der Taschentuchhersteller an der Wirkung (allergische Reaktion auf ein körperfremdes Agens).

Lövenich gehen wie bekannt immer sehr frühzeitig die Argumente aus, was beim Thema „pro Tabakwerbung“ fast unvermeidlich ist. Also flüchtet sich der Bonner Raucherlobbyist frühzeitig in Aussagen, die vor Absurdität nur so strotzen:

Christoph Lövenich, Bonn: Werbeverbote unterminieren also marktwirtschaftliche Konkurrenz. Wenn Unternehmen die Reklamemöglichkeiten in Deutschland nun fast ganz genommen werden sollen, schränkt dies nicht nur ihre Kommunikationsmöglichkeiten über Gebühr ein, auch den Verbrauchern werden Informationskanäle blockiert. Von der kulturellen und ästhetischen Bereicherung durch gut gemachte Werbemotive und -spots nicht zu schweigen: Originelle Plakate für Lucky Strike und das HB-Männchen sind längst Kult, die Marlboro-Männer erwärmen durch Brokeback-Mountain-Romantik manch schwules Herz.

Das verursacht bereits körperliche Schmerzen. Wenn man nicht mehr für tödliche Produkte werben dürfe, wäre das ein Angriff auf die Marktwirtschaft? So kann nur ein libertärer Raucherlobbyist seine Weltsicht definieren. Rein auf das Nutzenprinzip, also „pro Rauchen“, abonniert, dafür ohne jede Ethik.

Man müsste dann nämlich nach Lesart Lövenichs auch beispielsweise für Waffen werben dürfen, für Glücksspiel oder Aufputschpillen, oder gleich für alle Arten von Drogen, für Abhörwanzen, Sprengstoff und anderes Zeug mehr. Die Anwendung dieser Güter ist zwar gesetzlich beschränkt bzw. komplett untersagt (und das aus gutem Grund) aber die „Kommunikationsmöglichkeiten“ werden ja „über Gebühr“ eingeschränkt, wenn z. B. Heckler & Koch ihre Maschinenpistolen nicht mehr in Zeitschriften, auf Plakatwänden oder im Internet bewerben dürfen.

Und in seiner letzten Verzweiflung muss Lövenich noch den Marlboro-Mann heranziehen, der ja heute angeblich Kult geworden sei. Ganz abgesehen davon, dass der Cowboy im Dienste von Philipp Morris bereits mit 52 Jahren einem durch das Rauchen ausgelösten Lungenkrebsleiden erlegen ist, was kaum „kultig“ gewesen sein dürfte. Die Hirnrissigkeit des Vortrags von Herrn Lövenich folgt dabei aber der vom „Netzwerk Rauchen“, dem er jahrelang vorgestanden ist.

Und weiter geht der Bonner Tabakfanatiker in die Vollen:

Christoph Lövenich, Bonn: …Einer rührigen Antirauchergruppe aus Bergisch Gladbach bei Köln war es gelungen, ein Verbot von Tabakwerbung auf Plakaten im städtischen Raum politisch durchzusetzen, es dauerte aber Jahre, bis sich überhaupt eine wirtschaftliche Option dafür fand. Bushäuschen werden (nicht nur) dort nämlich von Werbeunternehmern aufgestellt und müssen sich durch Reklameeinnahmen rechnen. Der neue Vertrag bringt, weil er Tabak- und Schnapswerbung untersagt, der Stadt Bergisch Gladbach weniger Geld ein. Ohne Tabakwerbung steht also ein solches Finanzierungsmodell für Wartehäuschen auf dem Spiel. So könnten sich bald selbst die abstinentesten Nichtraucher ungeschützt im Regen vorfinden.

Ach nee, und durch was wird nun beweisen, dass die Werbung für andere, weniger tödliche Produkte weniger lukrativ ist? Hier in Karlsruhe werden die Wartehäuschen übrigens von den Nahverkehrsunternehmen KVV und AVG betreiben und stehen immer noch. Auch ohne Tabakwerbung.

So, und nun meine sehr verehrtern Leserinnen und Leser, auf was für einen argumentativen Geniestreich des Herrn Lövenich warten wir nun noch? Richtig! Der Nazivergleich! Das allerdümmlichste Standardargument eines jeden Hardcorenikotinikers kurz vor dem vollständigen Abbrand der letzten Raketenstufe. Und hier ist er:

Christoph Lövenich, Bonn: Ganz neu wäre ein weitreichendes Plakatwerbeverbot für Tabakwaren in Deutschland zugegebenermaßen nicht, unter den für ihre Antirauchermaßnahmen berüchtigten Nazis bestand es mehrere Jahre.

YES, HE CAN! Kein Raucherblödsinn ist richtig rund ohne mindestens einen Nazivergleich. Darauf erst einmal ein zackiges „HEIL LUNGENKREBS!“ (Nur für Dich, Alexander Jäger aus Aalen! Weil Du es doch so gerne magst.)

Christoph Lövenich, Bonn: Damit sind wir wieder bei der Gretchenfrage angelangt, welches Bild ein Staat von seinen Bürgern haben muss, der ihnen derartige Regulierung aufoktroyiert. Der mündige Bürger, der selbstverständlich damit umgehen kann, dass er von aller Art Werbung für alle möglichen Produkte traktiert wird, hat nach dem Verständnis der Bundesregierung jedenfalls ausgedient. Zurück bleibt ein ‚Konsumtrottel‘, der sich dankbar die Augen vor allen bösen Einflüssen zuhalten lässt, und eine Politikergarde, die sich auf die Brust klopft, wenn sie – siehe oben – vieles verboten hat, was bisher möglich war.

Wen könnte Lövenich wohl meinen, wenn er den Begriff „Konsumtrottel“ einflicht? Am Ende etwa einen Konsumenten einer tödlichen Droge, der glaubt, hier „Freiheit, Selbstbestimmung und Genuss“ zu inhalieren? Das wäre nämlich meine Interpretation.

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Schon wieder eine „Stellungnahme“ – Diesmal im verquasten „bft“-Deutsch

Und es geht weiter. Gott sei Dank sind gerade Ferien und ich habe genug Zeit zum Bloggen. Die brauche ich auch, denn die Splittergrüppchen, die sich für Lungenkrebs und Raucherbein engagieren, hauen jetzt die Stellungnahmen im Stundentakt raus. Nachdem das längere Pamphlet von „NRW genießt“ heute morgen dran war (siehe voriger Beitrag),  kommt abends Bodo Meinsens verzweifeltes Tabaklobbygrüppchen dran. Vor 5 Stunden (ja, liebe Leserinnen und Leser, ich konnte nicht schneller reagieren, denn ich habe auch mal einen Nachmittag frei und musste mal eben ein Stündchen unter Wasser) wurde das hier online gestellt:

BFT Stellungnahme zu einer überflüssigen und schädlichen Diskussion :
BFT e.V. widerspricht den in großen Teilen falschen Aussagen über BFT und dessen Vorstände, die in einer Verlautbarung des Aktionsbündnisses „NRW genießt“ getätigt wurden. (Quelle)

Nein, Bodo, das ist nicht Dein Ernst, oder? Das hätte ich nun so gar nicht vermutet. BTW: Hast Du vielleicht die Adresse des Arbeitgebers von einem der „NRW genießt“-Vorstände die sowas Böses gesagt haben? Das Zabuerwort heißt nämlich „Dienstaufsichtsbeschwerde“.

BFT e. V. : Spekulationen und persönliche Angriffe seitens „NRW genießt“ und dessen kooptierten Abteilungen wirken befremdend, da alle konstruktiven Versuche, dem Aktionsbündnis zu helfen, an dessen Alleinanspruch scheiterten.

Stimmt, Bodo, persönliche Angriffe hat „bft e. V.“ nämlich niemals nicht lanciert. Ihr seid die Guten. Habe ich Recht? Und Ihr habt auch ganz nette Leute in Euren Reihen. Nehmen wir mal den Roland Dittmar. Der ist auch ganz lieb. Nur nicht zu „Antis“.

Roland Dittmar von

Roland Dittmar von „bft e. V.“mag keine „bescheuerten Antis“

BFT e. V. : So bleibt auch das Fragezeichen im Raum stehen, welche Ziele „NRW genießt“ seit Anbeginn wirklich verfolgte und nun, nach dem wohl offensichtlichen Scheitern aller Verhandlungen von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken versucht.

Mensch Bodo, die Ziele von „NRW genießt“ sind doch die gleichen wie von „bft e. V.“: Mehr Lungenkrebs, mehr Herzinfarkt, mehr Rauchertod. Eigentlich müsstet Ihr Euch doch super verstehen! Einself!

BFT e. V. :Die Verantwortlichen mögen sich fragen, aufgrund welcher Vorgänge diese schädliche Eskalation und zum Leidwesen vieler Engagierter in NRW entstehen konnte.

Ursächliche Vorgänge kann ich Dir nennen, warum Euer Spielchen so blöd läuft. Genauer gesagt kann ich Dir Ursachen nennen. Ihr seid zu egoistisch, zu machtversessen, zu pöstchengeil und zu sozial inkompetent, um ein Ziel anzupielen und konstruktiv darauf hinzuarbeiten.  Aber was erwarte ich eigentlich von einer Personengruppe, die aus hemmungslosem Egoismus heraus das Recht einfordert, immer und überall rauchen zu dürfen und die Rücksichtslosigkeit „Freiheit“ und das brutale Durchdrücken der eigenen Ansprüche „Toleranz“ nennt? Da erwarte ich doch gar nicht, dass die für ihr gemeinsames Ziel auf einmal eine komplette Kehrtwendung hinlegen könnt was Eurer Sozialverhalten betrifft.

BFT e. V. : Es ist somit ausgeschlossen, hier weiter Zeit, Geld und guten Willen zu investieren.

Mensch Bodo, das ist jetzt aber echt ’ne harte Drohung. Du willst echt den Geldhahn zudrehen?

BFT e. V. : Sollten aber weitere Falschbehauptungen und/oder Unterstellungen durch die Verantwortlichen von „NRW genießt“ gegenüber BFT e.V. und/oder dessen Vorstände verbreitet werden, so wird sich BFT juristische Schritte vorbehalten.

Na endlich, Bodo, ich habe heute noch mit einem anderen Rauchgegner geschrieben und wir haben uns gefragt, wann der erste die juristische Keule androht. Wurde aber auch Zeit. Ich wollte Dich aber nur informieren, dass im öffentlichen politischen Meinungskampf die Hürden für Unterlassungs und Beseitigung recht hoch liegen. Frag mal den Jürgen, der weiß das.

BFT e. V. : Die vorliegenden Informationen und Verhandlungsdetails lassen keine Fehlinterpretation zu und würden im Falle einer Auseinandersetzung zu einer lückenlosen Dokumentation über das tatsächliche Wirken von „NRW genießt“ führen.Diese Erklärung erfolgt unabhängig von der Möglichkeit eines separaten Antrages auf Unterlassung bzw. Löschung des verursachenden Beitrages auf der Homepage von „NRW genießt“.

Bodo, Bodo, wann wirst Du endlich mal lernen, Sätze zu formulieren, die man auch beim ersten Lesen versteht? Merke: Nicht alles was in gestelzter Sprache daherkommt wirkt besonders gebildet. Und schon gar nicht, das Textmaterial, das Du so produzierst.

Aber Bodo, danke für die tolle Show, die Ihr uns hier bietet. Und ich hatte echt Angst vor dem Sommerloch. Apropos „Sommer“: Willst Du nicht mal wieder bei Tabak-Sommer vorbeischauen? Hast Du das schicke Retro-Mikrofon noch?

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Schlagabtausch für Lungenkrebs: „NRW genießt“ gibt „Feuer frei“ auf das „Komitee“

Die offene Meinungsschlacht der Lungenkrebsfreunde geht weiter. Jetzt ist „NRW genießt“, eine von mehreren Organisationen der Lungenkrebslobby, die in Nordrhein-Westfalen die Qualmhoheit über den ehemals verrauchten Stammtischen für sich beanspruchen, am Zuge.

Zur Vorgeschichte: Der Bloggerkollege Destruxol veröffentlichte unlängst einen Bildschirmausdruck, auf dem man sehen konnte, dass beim „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (genauer der „Raucherrechte“), einer weiteren Pro-Krebs-Gruppe aus NRW, unser bekannter Tabaklobbyist und gescheiterter Penthouse-Herausgeber Bodo Meinsen aus München die Strippen zieht. Schön, dass die Krebslobby unsere Blogs liest, da können sie manchmal etwas erfahren, das sie vorher noch nicht wussten:

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim

Bodo Meinsen zieht die Fäden beim „Komitee“

Und eben jene Krebslobby ist „pretty not amused“ über den bayerischen Strippenzieher, den man primär durch verquaste Statements zur aktuellen politischen Lage kennt, wenn Meinsen versucht, seine widerliche Lobbyarbeit für Lungenkrebs und Raucherbein mit ein paar politischen Allgemeinplätzen zu tarnen (Link). Und daher geht es auf der Webseite von „NRW genießt das Sterben“ mal wieder richtig zur Sache:

„NRW genießt“ gegen das „Komitee“, Bodo Meinsen und andere Pro-Krebs-Aktivisten (1) (Quelle)

Hier fällt auf, dass „NRW genießt“ immer noch dem Irrglauben verfallen ist, es bestünde bei großen Teilen der Bevölkerung in NRW ein Interesse, wieder in verqualmten Kneipen sitzen zu dürfen. Wenn man sich die letzten der mittlerweile völlig zum Erliegen gekommenen Pro-Lungenkrebs-Demonstrationen (z. B. in Aachen) ansah, die auf eine Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes zielten und wo jedes Mal nur max. um die hundert Demonstranten mitliefen, weiß man, wie man dieses Statement einzuschätzen hat.

Im weiteren Text versucht nun „NRW genießt“ darzustellen, man sei eine Gruppe von „Aktivisten“, die gegen die „völlig überzogene Bevormundung mündiger Bürger“ eintrete. Besonders krass ist in diesem Falle, dass sich schwerst tabakabhängige Personen als „mündige Bürger“ einschätzen. Wer am Gängelband des Nikotins hängt und gezwungen ist, sich alle halbe Stunde seine nächste Dosis Nervengift zuzuführen, hat seine Mündigkeit bereits lange vorher am Zigarettenautomaten abgegeben. Aber das sei nur am Rande bemerkt.

So, und jetzt wird es kompliziert. Denn ab jetzt geht es um Personen, Verflechtungen und Unterstellungen. Zu den beiden ersten Punkten ist kurz zu referieren, wie „NRW genießt“ die Sachlage darstellt. Es gibt:

Bodo Meinsen: Verleger aus München, der Zeitschriften herausgibt, die einen „engen Bezug“ zur Tabakwirtschaft haben. Er ist auch Boss des „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, „bft e. V.“

Detelf Petereit: Ebenfalls ein Tabaklobbyist. Er hat mit anderen in Bayern die Plattform „Bayern Dialog“ gegründet um das dortige strenge Rauchverbot auszuhebeln, was ebenfalls gescheitert ist. Nach seinem Flop in Bayern ist Petereit, der ursprünglich aus Berlin stammt, nun nach NRW weitergezogen. Dort ist er bei der Tabaklobbygruppe „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ in leitender Position engagiert.  Wer mehr über diesen Strippenzieher für den Lungenkrebs wissen will, klicke auf den Link zu unserer Partnerseite raucherdossiers.

Ronald Blumberg: Über diesen Herrn muss man nichts weiter sagen. Er neigt zu Verhaltensauffälligkeiten. „NRW genießt“ bezichtigt ihn ganz einfach der Lüge:

„NRW genießt“: Erst in jüngster Zeit wurde von dem in diesen Kreisen agierenden Ronald Blumberg immer wieder die Lüge verbreitet, Petereit hätte sich beim Volksbegehren/Volksentscheid in Bayern engagiert. Richtig ist, dass es bis auf weniger als eine handvoll Telefonate zur Information über den Sachstand seinerzeit gar keine Kontakte zu Bayern gab. (ebd.)

Die Schlammschlacht ist also (mal wieder!) eröffnet. Nachgezeichnet wird nun minutiös und langatmig die Geschichte und die vermeintlichen Verdienste von „NRW genießt“ und wie böse dagegen Bodo Meinsen und seine Untergebenen sind. Insbesondere wie ersterer versuchte, sich mit den Geldern seiner Sponsoren Einfluss zu verschaffen, was den armen aber engagierten Mitstreitern von „NRW genießt“ ja so nicht möglich sei.

„NRW genießt“: Bodo Meinsen aber schlief nicht und wollte von Bayern aus möglichst viel Einfluss an Rhein und Ruhr gewinnen. Da half natürlich, dass er mit dem Geld seiner Sponsoren Geschenke verteilen kann, was uns als Teil der wirtschaftlich unabhängigen Bewegung so nicht möglich ist. Kleine Geschenke, da könnte man an die Kofinanzierung von Aktionen denken, erhalten bekanntlich die Freundschaft und schaffen Loyalität.

Fast könnte man meinen, die notorischen Habenichtse von „NRW genießt“ seine neidisch auf die Sponsorengeler, die Meinsen bzw. seine Tarnorganisation „bft e. V.“ von der leider immer noch recht zahlungskräftigen Tabaklobby einstreicht.

Meine Meinung: Schon blöd, wenn mn seine knappe Kohle für die eigene Sucht ausgeben muss anstatt damit den öffentlichen Kampf für das „sozialvertrgäliche Frübableben“ zu finanzieren. Da ist es in der Tat besser, finanzkräftige Sponsoren eben aus dieser Todesindustrie an Land zu ziehen, denn die haben Geld und verrauchen es nicht mal. Getreu nach der Devise „‚We don’t smoke the shit, we just sell it. We reserve the right to smoke for the young, the poor, the black and the stupid.“ („Wir rauchen die Sch….. nicht, wir verkaufen sie nur. Rauchen ist nur für Junge, Arme,  Schwarze und Dumme.“, Zitat eines Managers von RJ Reynolds auf die Frage warum er NICHT rauche).

Den weiteren Schlagabtausch zu referieren spare ich mir. Es ist nur öde zu lesen. Lustig wird es erst wieder gegen Ende des Textes, wenn der erfolglose Tabaklobbyist Bodo Meinsen ordentlich eins übergebraten bekommt:

„NRW genießt“: Dazu passt, dass Bodo Meinsen keine Erfolge in der Sache vorweisen kann, weder in Bayern noch anderswo. Und dass es der Sache enorm schadet, wie die von ihm geführten und gesteuerten Figuren in NRW die Attacken auf uns so breit in der Öffentlichkeit auswalzen, dass die Antiraucher sich die Hände reiben.

Der unbekannte Autor von „NRW genießt“ (wobei ich hinter der Diktion Christoph Lövenich vermute, ehemals Boss vom „Netzwerk Rauchen“) gönnt uns aber auch gar keinen Spaß. Mensch, Christoph! Wir hauen Euch doch so gerne in die Pfanne. Und bei den Steilvorlagen, die Ihr gerade bietet, wäre es auch sträflich es nicht zu tun. Ich muss schließlich auch meine Leserinnen und Leser unterhalten.

„NRW genießt“:Interessant auch, dass selbst die von Hause aus gegen die Raucher gerichteten Bewegungen mit mehr Sachverstand und Respekt dem angestoßenen plebiszitären demokratischen Prozess gegenüber treten als eine einzelne Person aus dem Bergischen Land, die als Lautsprecher die Gemüter anheizt – ohne dabei zu bemerken, dass sie als „Bauernopfer“ herhalten muss.

Christoph, Ihr seid alle „Bauernopfer“. Nicht nur der Ronald Blumberg, über den Du hier schreibst. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten werdet Ihr sehen, dass nicht jeder von euch Helmut Schmidt ist, der mit 93 noch quarzt wie ein Schlot und Ihr werdet Euch in den Hintern beißen, dass Ihr Euer Geld, Eure Zeit und Eure Lebensenergie für den Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein verschwendet habt. Während jene, die Euch den Dreck, den Ihr Euch in die Lungen gezogen habt und an dem Ihr krank geworden seid, verkauft haben bei bester Gesundheit auf den Seychellen ihren Ruhestand verbringen. Denkt einfach noch mal nach, wer das „Bauernopfer“ genau sein könnte.

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Lungenkrebspromotor – Ein echt cooler und gut bezahlter Job

Langsam wird es spannend was das gescheiterte Volksbegehren „Für mehr Lungenkrebs und Raucherbein in NRW“ betrifft. Denn jetzt kommen erstmals Interna an die Öffentlichkeit. So belegt ein Arbeitspapier, welche Geldbeträge für welche Posten innerhalb des angestrebten Volksbegehrens vorgesehen waren. Dabei fallen ganz erhebliche Beträge ins Auge:

  • Koordinator Bruttohonorar: 35.000,-€
  • Adminstrator/in o. Agentur Korrespondenzen: 22.000,-€
  • Vertrauensperson Verdienstausfall: 6.000,-€
  • stellvertretende Vertrauensperson Verdienstausfall: 3.000,-€

35.000,-€ alleine für den „Koordinator“? Nicht schlecht. Und wer hätte denn diesen nicht ganz unansehnlichen Betrag erhalten? Ein Blick in die Lokalpresse erhellt den Sachverhalt:

"Volksbegehren NRW für Lungenkrebs und Raucherbein" - Internes Papier enthüllt, wer sich die Taschen füllt.

„Volksbegehren NRW für Lungenkrebs und Raucherbein“ – Internes Papier enthüllt, wer sich die Taschen füllt. (Quelle)

Ach, der Herr Petereit dürfte sich jetzt wirklich ärgern. Immrhin geht ihm durch das Scheitern des Volksbegehrens ein ansehnlicher Betrag durch die Lappen. Wie konnte ich nur darauf kommen, dass Herr Petereit seine todbringende Lobbyarbeit im Dienste der Tabakindustrie „für lau“ anbieten würde? Nein, wenn ordentlich gebündeltes Bares winkt, sagt man doch nicht NEIN, oder?

Und wer wären die anderen Begünstigten gewesen?

Aykut Egeli:  Die Wahl von Frau Rippe in den Vorstand, die Mitgliedschaft von Herrn Petereit und Lövenich sowie die Anwesenheit auf den genannten Sitzungen kann selbstverständlich aufgrund der Protokolle und Anwesenheitslisten belegt werden.

Auf der Sitzung des Komitees am 5.10.2013 in Bonn waren auch alle drei vorgenannten Personen anwesend. NRW genießt war gebeten worden, ihren Finanzplan zur Durchführung des Volksbegehrens vorzulegen, was auch geschah. Dies ist der Plan, der dem Komitee vorgelegt wurde:

Wie leicht zu erkennen ist, betragen hier die Kosten für Herrn Petereit (Koordinator) 35.000,–, für Herrn Lövenich (Vertrauensperson) 6.000,– und für Frau Rippe (stellv. Vertrauensperson) 3.000,–. Dazu kommen Spesen für diese Herrschaften in Höhe von 4.500,–! (Quelle)

Sehr ordentlich. Die üblichen Verdächtigen. War klar, oder? Da hätten sich die Damen und Herren doch ganz nett die Taschen füllen können. Irgendwie erinnert mich das Ganze an das, was in Bayern vor ein paar Jahren stattfand. Einige dubiose Pro-Lungenkrebs-Vereine boten aggressiv kostenpflichtige Lösungen an, wie man das dortige Rauchverbot angeblich umgehen hätte können. Das „Rundum-Sorglos-Paket“ für den lauffaulen Nikotiniker, dem der Weg zur Tür zu weit ist. Von „Starterpackages Geschlossene Gesellschaft“ bis hin zu einer bayernweiten kostenpflichtigen Clubkarte. Was daraus geworden ist? Schauen Sie mal auf der Müllhalde der Geschichte der „Raucherbewegung“ nach!

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (IV)

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe einige Tage nichts berichtet über das gescheiterte Volksbegehren in Nordrhein-Westaflen mit dem sich einige wenige schwerstabhängige Nikotindrogennutzer die Rauchmöglichkeiten in ihren angestammten Kleinkneipen zurückerobern wollen.

Rückblende. Wir erinnern uns: Es gibt in NRW mehrere Initiativen von Nikotinabhängigen, die ein entsprechendes Volksbegehren planten. Die Hauptakteure sind eine Splittergruppe namens „NRW genießt“ (aka „NRW genießt den Krebs“) und ein noch kleiner Haufen von Personen, der sich auf Grüppchen wie eine „Bergische Bürgerinitiative“ („BBI“), ein „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ (wobei hier fraglich ist, ob Lungenkrebs ein Bürgerrecht darzustellen vermag) und ein paar mehr oder weniger unorganisierte Facebook-Akteure verteilen.

Diese Grüppchen planten gemeinsames ein Volksbegehren um das strenge Nichtraucherschutzgesetz, das in NRW seit Mai 2013 gilt, zu kippen. Vorletzte Woche kam es allerdins zum Bruch zwischen „NRW genießt“ und den beiden anderen oben genannten Pro-Lungenkrebs-Vereinen. Eine Schlammschlacht mit gegenseitigen Schuldvorhaltungen begann (Link 1)(Link 2)(Link 3).

Nun nimmt die Sache, mit der die Nikotinfreaks ihr Volksbegehren vergeigt haben, nochmal eine neue Wendung. Den mittlerweile hat die offizielle Presse von dem Kleinkrieg der durchgeknallten „Genussfreunde“ Wind bekommen und macht die Causa „NRW Volksbegehren gescheitert“ zum Thema:

Ronald Blumbger und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Ronald Blumberg und das Presseecho zum gescheiterten Volksbegeheren für mehr Lungenkrebs in NRW

Also „Lurid Boom“, um Deine Frage zu beantworten, gleich werdet Ihr nach üblicher Manier durch den Kakao gezogen. Ist das OK?

Ein besonders von emotionaler Betroffenheit gezichneter Gerald „Radi“ Rademacher schreibt im gleichen Thread:

Gerald Radi Rademacher: Liebe Leute…es bringt gar nix, sich hier zum hundersten Mal irgend welche Sachen bezüglich des VB´s um die Ohren zu schmeißen….oder auf die Pressemitteilungen zu achten..und zu hören. es geht um die Sache allgemein. Und um allen mal den Wind aus den Segeln zu nehmen, werde ich einfach mal am Montag mein neutrales Statement dazu abgeben. Ich beobachte das schon länger und habe meine Meinung gebildet. Ich stehe zu der Sache, dass man gegen das Gesetz ankämpfen muß. Aber man muß auch in gewisser Weise die Constenanc bewahren.

Radi, wenn Du schon Begriffe benutzt, die Du nicht kennst: Das Wort heißt „Contenance“! Konstanz liegt am Bodensee.

Gerald Radi Rademacher: Ich nehme fast nie etwas persönlich…ich sage aber auch gerne meine Meinung. Und die werde ich ganz offiziell mit einem Schreiben auf meiner Web-Site auch kund tun…ab Montag abend auf meiner Seite http://www.smokers-walk.de und auch in den Gruppen auf Facebook. Und dann könnt Ihr alle mal nachdenken! Und auch Eure Meinung kundtun. Und die Sachen die dann dort stehen werden sind auch Tatsachen, nicht irgend welche Vermutungen und Anschuldigungen. Gruß aus Düsseldorf…Euer Gerald Radi Rademacher (Quelle)

Oh, Radi liebäugelt mit einer Grundsatzerklärung? Da darf man ja gespannt sein. Lesen wir dann auch was zu dem gescheiterten rechtlichen Konstrukt der „Helmut-Partys“? Oder kommt sogar ein „Appell zur Geschlossenheit“? Ich kann es kaum erwarten. Hoffentlich ist bald Montag!

 

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (III)

Und weiter geht’s mit der lustigen Selbstzerfleischung der „Raucherbewegung“. Wir sind immer noch beim Thema „Warum ‚NRW genießt‚ so böse ist.“ Jetzt kommt endlich auch der bekannte und beliebte Kai Schwarzer aus Köln zum Zuge und lässt es mal ordentlich krachen. Kai, das wissen treue Leser dieses Blogs, ist eine Koryphäe in Rechtswissenschaft. Zumindest seine Dienstaufsichtbeschwerden und Strafanzeigen (Link1 Link2 Link3) haben es in sich. Wie alles andere, was er und seine Nikotinkollegen anpacken, geht aber auch das Unterfangen, mir „das Maul stopfen“ zu wollen (Link) glatt in die volle Hose.

Aber Kai, der rauchende Busfahrer aus Köln,  lässt sich nicht beirren und ist wieder am Start. Leider sind Kai heute neben einigen anderen Dingen auch die Umlaute ausgegangen. Kai, kannst Du deinen Internetprovider nicht mehr voll bezahlen, so dass er Dir zumindest teilweise den Stecker rauszieht?

Kai Schwarzer Ich frage mich nur, ob man ggf. auf dem Rechtsweg seine Spenden zur ck fordern kann. Ein entsprechendes Verfahren ein zu leiten kostet ein Verm gen und w re nur ratsam, wenn man eine gute Rechtsschutzversicherung hat! Allerdings frage ich mich auch, wieviel dieser Spendengelder in den privaten Geldbeutel von D. Petereit Co. geflossen sind. Ich wette n mlich, diese Herrschafte haben ihre Arbeit -oder sollte ich lieber sagen diesen Murks- nicht umsonst gemacht. Dies aber aufzukl ren d rfte unm glich sein. Das einzige wie man denen noch in die Suppe spucken k nnte w re, wenn man all das fl chendeckend der ffentlichkeit zug nglich macht, sollten diese Herrschaften in Zukunft noch einmal die Absicht haben, wieder so ein Scheiss zu produzieren. Sei es hier in NRW oder in anderen Bundesl ndern. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass D. Petereit Co. kr ftig in die eingene Tasche gewirtschaftet haben!

Gesendet: Mittwoch, 23. Juli 2014 um 12:48 Uhr (Quelle)

Kai, Du sprichst mit Ronald Blumberg. Der Mann ist Profi für Verfassungsrecht. Bei so einer juristischen Konifere (Absicht!) müsste sich auch im Bereich des einfachen Schuldrechtes was machen lassen. Frag ihn mal, er kennt sich aus. Und bei Strafanzeigen bis Du selbst ja auch ein echter Superexperte. Ich gebe Dir jetzt mal einen Tipp: Die Paragraphen, die hier in Frage kommen könnten, haben die Nummern 263 und 266 und stehen im StGB. So, Kai und jetzt schreib doch mal wieder einem Staatsanwalt. Vielleicht wird ja diesmal was draus. Aber starte vor dem Absenden die Rechtschreibprüfung!

PS: Kai, Du hast mich schon lange nicht mehr angezeigt. Haste nicht mal wieder Lust? Oder wenigstens eine kleine Nachricht an die entsprechende Stelle. Oooooooch komm, Kai! Mach mal wieder was! Es war sooo lustig mit Dir. Muhahahaha!

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Nicolai Kosirog: Komisch wider Willen

Auch auf der von Nicolai Kosirog betriebenen facebook-Präsenz „POUR rauchfrei“ kann man sich mal wieder herzlich über Hardcoreraucher amüsieren. Vom Wesen her soll die Seite eine Satire sein. Dies gelingt auch. Allerdings in der nicht so häufig präsenten Disziplin der Eigensatire. Motto: „Wenn uns keiner auf den Arm nehmen mag, tun wir das eben selber!“

Es geht los. Was mir zuerst auffiel war die Tatsache, dass Kosirog ordentlich gegen Rauchgegner pöbelt:

Nicolai Kosirog: An Senf-Peterles Klonpöbler – Ihr könnt noch soviele neue Seiten aufmachen und hier reinposten, ihr werdet sofort für diese Seite gesperrt, eure Beiträge kommentarlos gelöscht. Sofern eure „Leistung“ weiterhin nur darin besteht Beiträge dieser Seite abzukupfern, ist euch unser tiefes Mitgefühl ob eurer Unfähigkeit selbst kreativ zu werden gewiss. (Quelle)

Besonders auffällig ist, dass Herrn Kosirog nicht klar zu sein scheint, dass weder Destruxol noch ich bei ihm und anderen Seiten militanter Raucher abkupfern. Im Gegenteil: Wir zitieren korrekt unter Quellenangabe und machen uns dann anschließend u. a. über Herrn Kosirog und seine verunglückten Netzauftritte lustig. Darüberhinaus ist es auch überhaupt nicht nötig, bei seiner Gruppe „reinzuposten“. Wir haben Blogs, die eine sehr gute Reichweite haben. Da stimmt dann auch der Google-Score und der netzweite Behaltwert für unsere „Genussfreunde“. Einfach mal probieren!

Dann nimmt sich Kosirog endlich das alte Thema „Spaltung der Raucherbewegung durch NRW genießt“ (Link1 Link2) vor. Ebenfalls zur allseitigen Erheiterung:

Nicolai Kosirog: Die Landesregierung muss keine Furcht mehr haben. (Quelle)

Hahahaha, der Witz war wirklich gut. Ich glaube, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte noch nie auch nur annäherungsweise Angst, dass dieses kleine versprengte Häuflein von Schwerstabhängigen irgend etwas zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes gelingen würde. Aber Hybris ist eben eine konstante Größe in der Selbstdarstellung dieser Splittergrüppchen.

Nicolai Kosirog: Das Volksbegehren gegen das totale Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen wird zu Grabe getragen. (ebd.)

Nein, wirklich? Dort trifft es sich aber dann mit dem einen oder anderen unlängst verschiedenen Genussfreund. Und genau wie beim Ableben des Genussfreundes liegt der plötzliche Tod des Rauchervolksbegehrens in NRW an fehlender mentaler Stärke. Genauer an jener von genau 3 Personen:

Nicolai Kosirog:  Durch das unprofessionelle Verhalten dieser Organisation, in Person von Detlef Petereit, Christoph Lövenich und Adelheid Rippe, ist dieser Weg versperrt. (ebd.)

In der Folge lamentiert Kosirog ellenlang über die schwierige Zusammenarbeit mit der Lövenich-Truppe. Er erklärt, dass Geld immer das große Problem war. Mal ehrlich, wer hätte ernstlich erwartet, dass die notorisch klammen Raucherfreunde mehrere 100.000 Euro zusammenbekommen würden?

Und sodann ist der Hauptschuldige an dem Debakel schnell ausgemacht:

Nicolai Kosirog:  Allen beteiligten Personen war bewusst, dass es ohne gut betuchte Sponsoren nicht gehen würde. Die wollten aber nun gar nicht mit Herrn Petereit und Co. sprechen, was wohl auch seine Gründe haben wird, denn Herr Petereit ist in diesen Kreisen einschlägig bekannt.

Aber Kosirog ist nicht nur gut in scharfer Analyse, er kann auch gekonnt den Märchenonkel geben:

Nicolai Kosirog:  Und als schon fast alle Hoffnungen aufgegeben wurde, geschah etwas sehr Wunderbares. Einige potentielle Sponsoren sprachen das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte an. Man wolle doch noch einmal das gemeinsame Ziel des Volksbegehrens ins Auge fassen. Hier wurde die Sache professionell angegangen, eine spezialisierte Marketing-Gesellschaft hatte bereits ein Grundkonzept erarbeitet.

Ach wie schön. Die weißen Ritter mit der teerschwarzen Lungen kommen angeritten, um das Volksbegehren für Lungenkrebs und Raucherbein zu retten. Liebe Leserinnen und Leser, mir kommen gerade die Tränen. Man reiche mir ein Taschentuch! Schniiiiiiieeeef!

Nicolai Kosirog:  Hier waren Planer am Werk, die wussten, wie man ein „Produkt“ erfolgreich vermarktet, hier war organisatorische, marktstrategische und finanzielle Unterstützung zu erwarten. Voraussetzung für weitere Verhandlungen war, dass es  nicht die Fassung des Volksbegehren von NRWgenießt, sondern eine modifizierte Version unter Einbeziehung des  Jugendschutzes sein sollte. Also, eine neue Formulierung, neue Unterstützerunterschriften und andere Personen an der Spitze.

Das ist ja wirklich beeindruckend. Darf man auch fragen, wie diese gut betuchten Profis hießen? Tick, Trick und Track? Oder waren es die 3 Weisen aus dem Morgenland? Oder gar Außerirdische?

Nicolai Kosirog:  Das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte war zu dieser Besprechung geladen, um die Seite der Basis zu vertreten. Es sollte sicherstellen, dass dort draußen im großen NRW genug Menschen sind, die bereit und in der Lage sind das Volksbegehren vor Ort zu vertreten und Unterschriften zu sammeln, und trotz aller vergangenen Unstimmigkeiten friedlich, teamfähig und kooperativ zusammenzuarbeiten. Als ein Vertreter der Basis wurde natürlich Herr Petereit bzw.  NRW genießt genannt. Immerhin waren sie mit ihrem Ansinnen schon am weitesten gekommen. Die folgenden Gespräche des Komitees mit Herrn Petereit gestalteten sich jedoch von Anfang an schwierig. Sein persönliches Geltungsbedürfnis, seine verletzte Eitelkeit, seine Egozentrik konnten es wohl nicht ertragen, dass nicht ER angesprochen worden war.

Ach Nicolai, so böse ist der Detlef doch auch nicht. Der kann wenigstens stundenlang reden ohne auch nur einen substantiierten Satz zu sagen. Und husten muss er dabei auch nur selten. OK, er findet sich super und toll und oberaffengeil. Aber er hat’s auch wirklich drauf. Also das gnadenlose Zutexten von anderen Menschen meine ich. Der hätte Euch eins an die Backe gelabert, da wäre Ohrenkrebs die logische Folge gewesen. Schade, dass er nicht mehr mit dabei ist. Ihr habt was verpasst. Ehrlich!

Nicolai Kosirog: Kurz vor einer sich positiv abzeichnenden Entscheidung begingen die Herren Petereit und Lövenich DEN entscheidenden Fehler. Unter Umgehung der offiziellen Kontaktperson schrieben sie einen direkten Brief an die verantwortlichen Sponsoren. In diesem führten sie aus, dass NRW genießt nicht bereit sei, ein neues VB zu unterstützen, sondern darauf beharre,dass ihr eigenes so und nicht anders zu übernehmen sei.

Wobei das nach meinem Dafürhalten vollkommen egal ist, welches Volksbegehren an den Start geht. Warum? Nun, ganz einfach: In ganz NRW gibt es vielleicht ein paar hundert militante Nikotiniker, die mit dem Nichtraucherschutz nicht leben wollen. Bei einer Zahl vaon ca. 11.000.000 Erwachsenen Einwohnern. Und täglich werden es weniger radikale Nikotinfreaks, aus biologischen Gründen, you know?

BTW: Schau doch mal nach Bayern. Da probiert ein Verzweifleter namens Vaclav Wenzel Cerveny schon seit Monaten Unterstützerunterschriften für ein Gegenbegehren zum Nichtraucherschutzgesetz zu bekommen. Der fährt Kilometer um Kilometer durch das Land und bekommt täglich zwischen einem und zwei Dutzend Unterstützer. Meinst Du in NRW wäre das gravierend anders? Ihr seid auf verlorenem Posten. Ende. Aus. Rauchen ist out. Vergiss es einfach!

Nicolai Kosirog: Dieser Brief sorgte dann bei den Geldgebern für Entsetzen.

Bei wem? Bei Tick, Trick und Track?

Nicolai Kosirog: Damit stand die Entscheidung der Sponsoren fest. Keine Unterstützung des Volksbegehrens.

Gut, so dumm sind diese Leute dann offenbar doch nicht.

Nicolai Kosirog: Es wird keine weitere Möglichkeit geben, dieses unsägliche Gesetz in NRW zu verändern.

Und jetzt mal ehrlich, Nicolai, das ist doch auch gut so, oder? Weniger Gestank, weniger Augenbrennen und weniger stinkende Kleidung für Gäste und Mitarbeiter in der Gastronomie.

Nicolai Kosirog:  Sollten Petereit und Co. doch noch auf die Idee kommen, ihr VB „scharf zu machen“, wird dies in einem Desaster und in der Lächerlichkeit enden, die nicht nur unsere Gegner noch mehr freuen wird,…

Ist gar nicht nötig. Wir lachen uns auch so schon halbtot, über die Show, die Ihr bietet.

Nicolai Kosirog: …sondern eine fatale Signalwirkung für das gesamte Land NRW und auch für andere Bundesländer haben wird. In einer zukünftigen Retrospektive wird NRW genießt deshalb als Totengräber des Volksbegehrens angesehen werden.

Totengräber des Volksbegehrens? Ja, sicher. Aber nur für jenes, das sich für Raucherkrebs und Herzinfarkt einsetzt. Und das ist auch gut so (TM).

Nicolai Kosirog: Eine Frage stellt sich allerdings noch. Was geschieht jetzt mit den gespendeten Geldern?! Wenn wir an NRW genießt gespendet hätten, würden wir unser Geld zurückfordern. Mal schauen, ob es noch da ist.

Ich vermute mal, die Kohle seht Ihr nie wieder. Also war’s wie immer bei Euren Aktionen: Eine Pleite vom Anfang bis zum Ende. Gut Hust, weiterhin!

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (I)

Der Brandbrief, den der auch in Pro-Krebs-Kreisen hochumstrittene  Raucheraktivist Ronald Blumberg aus Radevormwald gestern auf facebook veröffentlichte (Bericht auf diesem Blog), hat eingeschlagen wie eine (Rauch-)Bombe. Auf allen Kanälen der Krebsfreunde überschlagen sich die Stimmen. Besonders gut läuft die Party auf dem Kanal des bekannten „Netzwerk Rauchen“, ist doch der von Blumberg angegriffene Christoph Lövenich der ehemalige Chefqualmer dieser radikal-kanzerogenen Splittergruppe.

Wir haben heute alles im Programm. Fangen wir vielleicht mal mit einer kleinen verschwörungsthoerie an:

Trude Pozo Vento könnte es vielleicht sein, dass es einen „Auftrag“ gab, der in Wirklichkeit das Ziel hatte, den Widerstand gegen das NiRSchG zu unterlaufen um mögliche Initiativen, wie z.B. das Volksbegehren, auf alle Fälle zu verhindern???? Das ist ja inzwischen eine gängige und leider erfolgreiche Methode, alles, was nicht systemkonform ist, auszuschalten und im Keim zu ersticken… (Quelle)

OK, das ist nicht schlecht. Durchgeknallte Qualmfanatiker glauben immer gerne an solche Dinge. Meistens tragen sie aber dicker auf, dann ist gleich die ganze „New World Order“ Schuld am Dilemma oder „Antiraucher“ sind ganz einfach „Reptos“. Aber die Äußerung von der Trude war ein netter Einsteig.

Michael Löb, vom „Netzwerk Rauchen“ selbst, der bereits vor ein paar Tagen heftig mit Blumberg aneinandergerasselt war, fühlt sich ebenfalls bemüßigt, etwas zum Thema beizutragen:

Michael Löb Zu diesen üblichen spalterischen Aktivitäten unter Verwendung von Falschinformationen erübrigt sich aus Sicht des Aktionsbündnisses »NRW genießt!« eine Kommentierung.
Trotz wiederholter derartiger Versuche, das Volksbegehren zu hintertreiben, beschreiten wir kontinuierlich den Weg zum angestrebten Ziel.
(Quelle)

Man gewinnt den Eindruck, dass wie im Kultfilm „Das Leben des Brian„, hier die „Judäische Volksfront“ und die „Volksfront von Judäa“ aufeinander eindreschen. Auch im Film fiel übrigens das Wort „Spalter!“ in einer Szene. Damit war aber die „Populäre Front“ gemeint. Und dann wäre noch zu fragen, was das „angestrebte Ziel“ ist, über das Michael Löb schreibt. Lungenkrebs, Herzinfarkt oder Raucherbein? Oder gleich alles drei?

Kai-Michael Pietza So ein Schreiben verunsichert und verprellt viele innerhalb unserer Bewegung!

Ach Kai, Eure „Bewegung“ ist doch tot. Hast Du das denn noch nicht gemerkt? Und von „Bewegung“ zu sprechen, bei Leuten, die sogar schon Probleme haben, 10 Meter zur Kneipentür zu laufen, ist wenig intelligent. Findest Du nicht?

Simon Riek Was für ein Futter für die Antis

Korrekt, Simon. Wir lachen uns schon schlapp. Mal schauen, was Destruxol zu Eurem Debakel schreibt. Der geht auch immer gut zur Sache ran! Muhahaha!

Simon Riek Welch Unsinn, Uh Ha. Diese Veröffentlichungen sind absoluter Schwachsinn und schwächen nur die Bewegung der Raucheraktivisten.

„Bwegung der Raucheraktivisten“? Welche Bewegung? Gestatten, dass ich lache?Im Moment ist doch eher Auflösung befohlen.

— SCHNITT! —

Nachdem Ronald Blumberg nun die endgültige Spaltung der „Raucherbewegung“ eingeleitet hat, folgt der zweite Teil der „Operation divide et impera“. Blumberg versucht Anhänger um sich herum zu scharen und sie von „NRW genießt“ loszueisen. Jede kaputte Lunge zählt. Jeder, der noch halbwegs husten kann: Ab zu Ronald in das Splittergrüppchen vom Splittergrüppchen!

Anhänger und Unterstützer verzeifelt gesucht! By Ronald Blumberg

Anhänger und Unterstützer verzeifelt gesucht! By Ronald Blumberg. (Quelle)

Na dann, Ronnie, let’s go! OK, nach 1 Std. waren zwar noch nicht viele Verzweifelte an Deiner Seite, aber das kann ja noch werden!

Edit: Eine Frage stelle ich mir gerade: Was treibt Blumberg eigentlich an? Ist es schierer Größenwahn? Oder will er auch „mal jemand sein“ in der „Bewegung für das sozialverträgliche Frühableben“? Oder hat er irgendwas geraucht, was ihm noch weniger gut tut als normaler Tabak?

(Wird fortgesetzt)

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Sprengstoff durch Spendenzoff – Löb und Blumberg im verbalen Schlagabtausch

Raucher sehen sich als „entspannte“ und „tolerante“ Genussfreunde. Der Pfeifenraucher Albert Einstein muss schon mal als Protagonist für ihre vermeintliche intellektuelle Überlegenheit herhalten. Dass dieses Selbstbild blanker Unsinn ist, weiß jeder, der den Blog von Destruxol oder meine Veröffentlichungen regelmäßig liest. Bei den bekannten Hardcorerauchern aus den einschlägigen Foren (insb. „Raucher in Deutschland“ und „Netzwerk Rauchen“ bei facebook) werden regelmäßig Rauchgegner auf derbste und primitivste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt. Aber auch sich selbst sind die Anhänger des „kultivierten Genusses“ mitunter nicht grün. Da wird dann auch schon mal in bekannter Manier draufgeschlagen, dass es kracht.

Ich berichte daher heute quasi live von einem verbalen Schlagabtausch zwischen Ronald Blumberg, einem Menschen mit einem sehr erklärungsbedürftigen Verhalten, der sich in der „Bergischen Bürgerinitaitve“ für Raucherbein und Lungenkrebs engagiert und Michael Löb der die gleichen Ziele mit dem „Netzwerk Rauchen“ verfolgt. Thema ihres Streites ist, wer der einzig legitime Spendensammler für den von Zwangsräumung bedrohten Kettenraucher Friedhelm Adolfs ist.

Das ganze Verbaldebakel steigert sich langsam. Anfangs unterstellt Ronald Blumberg anderen Spendensammlern vorsichtig verklausuliert unlautere Absichten und bezichtigt dabei einen Verein namens „NRW genießt“, einer in Nordrhein-Westfalen tätigen Pro-Lungenkrebs-Gruppe, mit Spendengeldern unsauber umgehen zu wollen:

Ron Blu: Lieber Michael Löb : Die vergangene Aktion „Ein Dach für Raucher“ war eine gelungene Sache, und dafür unser aller Dank ABER: Ich habe oben ganz klar geschrieben, daß „NRW geniesst“ u.a. per E-Mail zu Spenden auf ein Anderkonto aufruft. Hier werden leider Erinnerungen wach, und nicht nur bei mir! Hätte man von Seiten „NRW geniesst“ auf das offiziell von Lauppe-Assmann benannte (und medial verbreitete) Konto verwiesen, wie das hier in RiD gemacht wird, so gäbe es weder Verwirrung, noch Zweifel! Jedenfalls sieht die Situation derzeit so aus: […] (Quelle)

Herr Blumberg lebt aber bekanntermaßen auch nach dem Motto „Quod licet jovi non licet bovi.“ Er lancierte nämlich  mit seiner „Bergischen Bürgerinitaive“ (BBI), also der bereits genannten Pro-Lungenkrebs-Gruppe, eine kurze Zeit lang auch einen Spendenaufruf am „offiziellen“ Spendenkonto vorbei, welches beim Anwalt von Adolfs, dem Herrn Lauppe-Assmann aus Düsseldorf, angelegt ist:

Ron Blu: Danke, Kai, das ist sehr großzügig von Dir Tatsächlich hatte die BBI direkt im Anschluß an den Prozeß Hilfe in Form eines Spendenaufrufs und dazugehörigem Konto angeboten, ist aber zugunsten des offiziellen Kontos von Martin Lauppe-Assmann zurück getreten. Deshalb möchte ich Dich bitten, das Geld an das oben genannte „ofizielle Konto“ zu überweisen. Auch die BBI wird ihr Scherflein direkt an dieses Konto entrichten!

Und nun steigen die beiden Chefs ihrer jeweiligen Pro-Lungenkrebsorganisationen voll in den Clinch ein:

Michael Löb: Ron Blu: Danke, aber: „NRW geniesst!“ hat bislang keinerlei Mails mit Spendenaufrufen verschickt. Dank deiner Anregung wird es dies aber nachholen und die über 700 Lokalpaten anschreiben mit der Bitte sich an der Aktion „Ein Dach für Raucher“ durch Spenden und Verbreitung der Aktion zu beteiligen. Und hier wiederhole ich mich: „NRW geniesst!“ führt kein Spendenkonto für den Fall Adolfs und hat auch niemals dazu aufgerufen an „NRW geniesst!“ zu diesem Zweck zu spenden. Das ist immer noch falsch und wird durch Wiederholung der Behauptung nicht richtig

Es folgenden mehrere Versuchen von Löb, dem entweder widerstrebenden oder schwerst begriffsstutzigen Herrn Blumberg zu erklären, dass der Pro-Lungenkrebsverein „NRW genießt“ momentan keine Spenden für den vom Wohnungsrauswurf bedohten Raucher-Rentern Adolfs sammelt, sein eigener Pro-Lungenkrebsverein „Netzwerk Rauchen“ hingegen schon. Blumberg hat offenbar aber schwerste Probleme, diese ganzen Pro-Krebs-Grüppchen intellektuell sauber zu trennen. Was zugegebenermaßen wirklich nicht ganz einfach ist.

Michael Löb: Ron Blu: Ich sage das jetzt zum letzten Mal: „NRW geniesst“! SAMMELT KEINE SPENDEN FÜR ADOLFS. Unterlasse diese Falschbehauptung. Netzwerk Rauchen sammelt Spenden für seine Aktionen selbstvertändlich über sein eigenes Konto, so wie absolut jede Orga dies ebenfalls tut. Im Augenblick bist du es, der Adolfs eine Bärendienst erweist.

Also platzt Ronnie Blumberg irgendwann einfach der Kragen:

Ron Blu: Und ich sage es jetzt auch zum letzten Mal: „NRW geniesst“ hat dazu aufgerufen, auf ein „Anderkonto“ zu spenden, und damit ein heilloses Chaos verursacht! Wie üblich, bei dem Sauladen!

Und nun kommt Blumberg auch mit Tacheles ‚rüber und bezichtigt „NRW genießt“ ganz unverhohlen der Unterschlagung von Spendengeldern:

Ron Blu: Ich sage es jetzt in abschliessender, absoluter Deutlichkeit, da Du, Michael Löb, es anscheinend sonst nicht verstehst, oder verstehen willst:

Angesichts vielerseits geäußerter Zweifel über Einsatz und Verbleib von Geldern, die im Zusammenhang mit früheren Spendenaufrufen von „NRW geniesst“ flossen, war es das Schlimmste überhaupt, daß die sich nun mit einem Spendenaufruf an dieser Aktion beteiligt haben! Obendrein noch mit einem „anderen Konto“, als dem offiziell vom RA benannten.

Wozu das? Ein trauriger Versuch, sich wieder in´s Gespräch zu bringen? Darunter zu leiden hat jetzt unser Friedhelm, und da kann niemand drüber lachen, sondern das macht stinkesauer!!! War das nun klar genug für Dich?

Worauf Löb, der irgendwie mit „NRW genießt“ verbandelt sein will, wie üblich mit dem Anwalt droht. Als Diplomjurist sollte Löb aber eigentlich wissen, dass der §187  StGB ein Antragsdelikt ist und nur der Verletzte den Strafantrag stellen kann. Das wäre in dem Falle „NRW genießt“. Und deren Boss ist, soweit mir bekannt, eine Dame namens Adelheid Rippe.

Michael Löb: Verleumdung nennt man das glauben ich: du behauptest wider besseres Wissen NRW geniesst würde Spenden sammeln obwohl sie nichts weiter getan haben als unsere Meldung zu verbreiten. Solltest du das nunmehr fortsetzten diese Unterstellung zu verbreiten wird das für dich juristische Folgen haben. Ich habe das nun oft genug und ausführlich genug erklärt. War das klar genug für dich? Wir haben nicht die geringsten Skurpel gegen einen Anti vorzugehen, glaube es.

Aber Löb scheint sich selbst auch nicht die maximierte juristische Kompetenz zuzugestehen. Denn vor einigen Jahren hatte er mich wegen eines satirischen „Fahndungsplakates“ angezeigt und sich dabei zur Abfassung bereits einer einfachen Strafanzeige anwaltlicher Hilfe bedient. Dass das Verfahren eingestellt wurde, dürfte bekannt sein. Und dass Löb dann Ronald Blumberg dann aus lauter Verzweiflung auch noch einen „Anti“ schimpft (die wohl schlimmste Herabwürdigung in Kreisen militanter Raucher) deutet auf einen länger andauernden Grabenkrieg hin. Und Blumberg, solcherart als „Anti“ heftigst geschmäht, legt sogar nochmal nach:

Ron Blu: @ Michael Löb: Nach meinem Verständnis sind „Antis“ die, die der Sache schaden! Nun frage ich mich, wer hier Schaden verursacht? Und in der Vergangenheit verursacht hat? Als „Dipl.-Jur.“ solltest Du den Sachverhalt erkennen können! Wo das Triumvirat DP-CL-AR mitgemischt hat, ist die Karre vor die Wand gefahren! Und die Hoffnung von sehr, sehr vielen Menschen mit ihr! Laßt uns vermeiden, daß nun im vermeintlich kleinen, persönlichen Maßstab, nämlich „nur“ auf Friedhelm Adolfs bezogen, die Karre auch wieder vor die Wand knallt. Denn letztlich geht es hier um sehr viel mehr, nämlich die nunmehr in der Öffentlichkeit propagierte Meinung, man könne Rauchern jetzt kündigen, nur wegen „Geruchsbelästigung“.

(Die Initialen stehen übrigens für Detelf Petereit, Tabaklobbyist aus Berlin, Christoph Lövenich, ex Vorsitzender vom „Netzwerk Rauchen“ und heute bei „NRW genießt“ und Adelheid Rippe, derzeitige Vorsitzende von „NRW genießt“)

Der Streit der beiden Raucherrecken endet unversöhnlich, selbst Kai Schwarzer aus Köln kann in seiner neuen Rolle als Streitschlichter nichts für die beiden „kultivierten“ und „entspannten“ „Genussfreunde“ tun:

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Damit nicht noch mehr Porzellan zerschlagen wird und die beiden streitbaren Gladiatoren des Bronchialkarzinoms sich nicht noch mehr der Lächerlichkeit preisgeben können, wird der Thread einfach gesperrt. Schade. Es war gerade wirklich lustig.

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Kleinkrieg bei Rauchers

Zu Zeiten von raucherwahnsinn.de hatten wir einen netten Diskussionsfaden „Die Qualmspacken gehen sich jetzt gegenseitig an den Hals“ oder so ähnlich (Link). Dort wurde schön beschrieben, wie sich die „Raucherbewegung“ intern mit Wonne selbst zerfleischt. Man konnte sehr schön am Rand stehen und das Spektakel aus der Zuschauerperspektive genießen. Und was war, im Gegensatz zu stinkenden Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen, ein echter Genuss.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich bin entzückt, Ihnen nun die x-te Neuauflage der gegenseitigen Filetierung der „Raucherbewegung“ präsentieren zu können. Als Top-Stars haben wir heute „live on stage“:

Thema ihrer Debatte:  Warum die „Raucherbewegung“ so darnieder liegt im Allgemeinen und warum  „NRW genießt“ ein ganz doofer Verein ist im Besonderen:

Kai eröffnet gekonnt wie immer:

Kai SchwarzerSag einmal Gerald, weiss eigentlich jemand was aus NRW geniesst und deren Volksbegehren geworden ist? Im Januar haben die ja noch behauptet, es würde im Sommer los gehen, aber irgendwie sieht es nicht so aus

Kai, Du darfst Deine Hoffnungen ruhig begraben, demnächst wieder in der Kneipe qualmen zu dürfen. Das wird nichts mehr. Aber „Radi“, sonst um keine Antwort verlegen, auch wenn sie der größte Unsinn ist, muss passen:

Gerald Radi RademacherAngeblich wollen die das ja nun verstärkt weiter angehen. Aber nichts genaues weiß man nicht. Kannst ja mal selbst schauen, auf deren FB-Seite…da steht nichts besonderes (Link gelöscht)

Tja, Raucherland ist abgebrannt. Irgendwie muss der Krebs halt woanders gezüchtet werden, als in der Eckkkneipe. Und Frust und Aggression prasseln nun auf „NRW genießt“ nieder:

Kai SchwarzerJa Gerald, die Facebookseite von NRW geniesst habe ich mir auch schon angesehen, ebenso wie deren Homepage. Ich bin mir sicher, das mit NRW geniesst und dem angestrebten Volksbegehren ist nur eine riesen Verarsche!

Ne, Kai, wie kommst Du denn jetzt darauf? Bei „NRW genießt den Krebs“ sitzen die absoluten Koniferen (Absicht!) im Vorstand: Adelheid Rippe, eine begnadete Demorednerin und Christoph Lövenich, der Chefideologe des Lungenkrebs. Die beiden haben es drauf. Nur was?

Petra Olbertz blickt ebenfalls durch und sagt Kai, was Sache ist:

Petra OlbertzDas merkst Du aber früh Kai!

So, und jetzt holt Kai Schwarzer aus Köln zum Rundumschlag gegen „NRW genießt den Tod“ aus:

Kai SchwarzerAch Petra, das ist mir schon seit langem klar. Spätestens seit Januar dieses Jahres. Ich erinnere mich noch sehr gut an die markigen Worte des Herrn Petereit, der das Blaue vom Himmel versprochen hat und mit dem ich zsammen meine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages formulieren wollte. Jedenfalls wurde daraus nichts und ich habe dann die Petition im Alleingang eingereicht, da der Herr Petereit auf einmal für mich nicht mehr zu sprechen war. 

Ooooch, armer Kai, der Detlef war für Dich nicht zu sprechen? Schade. Aber ehrlich, Du hast nichts versäumt. Ich kenne Detlef noch von den Piratensitzungen im Internet, wo er auch stundenlang reden konnte ohne was zu sagen. „Martin_G“, so nannte er sich damals, war primär für eines brauchbar: als Fön, wenn man sich die Haare trocknen wollte. So viel heiße Luft kam da raus. Bloß im Gegensatz zu einem Fön konnte man Detlef nicht so einfach abstellen. Man musste sich aus der „Mumble“-Saitzung schon ausloggen, vorher war keine Ruhe. Sei froh, dass er für Dich nicht zu sprechen war. Ohrenkrebs ist keine schöne Krankheit. Nimm lieber den Lungenkrebs.

Kai SchwarzerSagen wir es einmal so, ich weiss nichts über die Vergangenheit des Herrn Petereit, aber die Erfahrungen die ich mit ihm gemacht habe genügen mir. Ich habe so den Eindruck, angesichts gemachter Erfahrungen, dass dessen einziges Talent darin besteht, Sprüche zu klopfen.

Mensch Kai, das dürfte das erste Mal im Leben sein, dass wir zwei einer Meinung sind. Willst Du mich heiraten?

Kai SchwarzerDamit erreicht man aber kein Ziel! Schön war auch, als er mir erklären wollte, wie man eine Petition am Besten formulieren sollte. Nur als ich mit ihm dann gemeinsam machen wollte, herrschte Schweigen im Walde. Wenn er es soviel besser weiss, dann soll er es selbst machen. Schließlich ist er ja Bundesvorsitzender von was weiss ich was und ich nur ein dummer Busfahrer.

Ach Kai, so dumm, wie Du meinst, bist Du doch gar nicht. Du weißt, wo Du Deinen Bus hinfahren musst, wo beim Bus vorne und hinten ist und wie man den Gang einlegt und losfährt. Na ja, und das mit den Strafanzeigen, das bekommst Du auch noch  hin. Magst Du mich vielleicht mal wieder anzeigen? Oder vielleicht mal wieder jemandem schreiben, wie böse ich wieder zu Dir war?

Petra OlbertzBussfahrer sind sehr schlau…die müssen ne Menge wissen…da solle er sich mal eine Scheibe von abschneiden

Siehste Kai, die Petra hat Dich auch lieb. Genau wie ich. Abgesehen davon, dass man „Bus“ mit einem „s“ schreibt. Und die Petra ist auch richtig sauer auf den Detlef. Ach, Kai, vielleicht fährst Du mit Deinem Bus mal bei der Petra vorbei und dann könnt Ihr zusammen eine rauchen und Euch gegesneitig bestätigen, wie böse doch der Detlef Petereit ist. Meinen Segen habt Ihr!

Petra OlbertzEin Grossmaul ist er ,genauso wie der Rest der da mitwirkte !!!
Oha, das ist nicht nett, liebe Petra!

Petra Olbertzaber zustande hat er nichts gebracht,wieder wie schon vor Jahren was vor die Wand gefahren!!! Geldabzocker!!!!!!

Wer solchen Leute sein Geld gibt, ist selber Schuld. Aber wer sein Geld der Tabakdrogenmafia gibt, der gibt es vielleicht auch Leuten wie von „NRW genießt“. Und das alles für die unsichere Hoffnung, irgendwann mal wieder den Lungenkrebs IN und nicht vor der Kneipe füttern zu dürfen. Ja, der Mensch braucht Ziele im Leben, und wenn es auch nur der eigene Tod ist.

Ach ja, und wer die große „Radi, Kai und Petra“-Show live erleben möchte, hier wird sie gegeben: Link.

 

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Raucher mögen Martenstein

Hardcoreraucher, meistens nicht unbedingt gesegnet mit großen geistigen Gaben, brauchen ihre Vordenker. Manche erheben sie dabei nachgerade zu Göttern und drucken jeden Text von ihnen ab, egal wie banal und dumm er auch sei. So ist es auch mit einem Text von Harald Martenstein, Kolumnist beim Tagesspiegel und, man fürchtet es, Raucher.

Adelheid Rippe, Anführerin des Rauchergrüppchens „NRW genießt“ (aka „NRW genießt den Krebs“), verehrt Herrn Martenstein. Dies erscheint nicht verwunderlich, denn Frau Rippe ist mir immer dadurch aufgefallen, dass sie keine besonderen geisitigen Leistungen vollbracht hat, außer mal an einem regnerischen Tag auf einer Pro-Krebs-Demo eine flammende und geistig anspruchsvolle Rede zu halten: Link zu einer genialen Rede von Adelheid Rippe.

Sie verweist ihre Leser nun auf den Text von Herrn Martenstein mit folgenden Worten:

Adelheid Rippe Zigarren- und Zigarillogenießer – Gegen ein absolutes Rauchverbot:

Liebe Freunde des Zigarren- und Zigarillogenusses,

wir möchten euch einen lesenswerten Beitrag von Harald Martenstein im aktuellen Zeitmagazin empfehlen. Er schreibt über deutsche Aggressionen im Alltag und die Leichtigkeit des Seins in den Vereinigten Staaten.

(Link)

Also wenn Rippchen den gut findet, MUSS ich ihn lesen. Hier ist dann also Herr Martenstein nebst einer Besprechung seines Artikels:

Harald Martenstein: Ich war in Amerika, in der Stadt Key West. Ernest Hemingway, eines meiner Rollenmodelle, hat dort auch gelebt. Das Erste, was einem als Deutschem auffällt, ist die Höflichkeit. Das Zweite ist die Freundlichkeit. Das Dritte die augenscheinliche Abwesenheit von Aggressionen jeglicher Art.

Sicher hat Herr Martenstein noch nicht die „No go areas“ besucht, wo man, wenn man zufälligerweise die „falsche Hautfarbe“ hat oder der „falschen Gang“ angehört, sehr gerne die Bekanntschaft mit einer ordentlichen Menge fliegenden Bleis der Größe Parabellum 9mm machen kann. Oder er hat noch nicht versucht, durch ein Gartentor zu gehen um in einem Haus den Besitzer zu sprechen nur um zu sehen, dass der ihm eine Pump-Gun unter die Nase hält und gegebenenfalls gleich mal abdrückt. Nennt sich „StandYourGround-Law“ und ist dort völlig legal. Zudem verliert  Herr Martenstein völlig aus den Augen, wie aggressiv und verroht eine Gesellschaft ist, die jährlich hunderte von Menschen mit der Giftspritze vom Leben zum Tode befördert und dies dann perfiderweise „Gerechtigkeit“ nennt.

Herr Martenstein pflegt lieber seine Voruteile und nennt das vermutlich „objektives Denken“.

Harald Martenstein: Ich hatte eine Fahrradpanne. Nach zwanzig Sekunden eilte ein tätowierter Muskeltyp herbei und reparierte mein Fahrrad. Seine Finger waren danach voller Schmieröl.

Ist mir auch schon passiert, Herr Martenstein. Und zwar nicht in Key West sondern hier in Karlsruhe, Germany. Und, was sagen Sie nun?

Harald Martenstein: Die Rauchverbote waren zuerst in den USA da. Inzwischen ist die Toleranz für Raucher in den USA größer als bei uns.

Wieso kann ein Raucher nicht mal einen Arikel schreiben, ohne das Thema „Rauchverbot“ zu streifen? Ist die Sucht so stark?

Harald Martenstein: Bei allen staatlichen oder offiziellen Sachen ist Deutschland extrem freundlich, friedlich, unaggressiv und verständnisvoll. Sämtliche Aggressions- und Unfreundlichkeitspotentiale kommen im persönlichen Miteinander zum Einsatz.

Man sehe insbesondere mal in Raucherforen und erfreue sich an den dort ausgbrachten Schmähungen gegen die geschätzte Gegnerschaft.

[…]

Im Treppenhaus begrüßt er seine Nachbarin mit den Worten „Sie alte Schlampe! Wenn Sie noch mal ihren Müll neben die Tonne stellen, verklage ich Sie!“

Das ist der Vorteil von Deutschland. Wir regeln die Sache vor Gericht. Sowohl die „alte Schlampe“ als auch das Müllproblem. Wobei der Herr, dem die Mülltrennung seiner Nachbarin nicht gefällt, bei beiden Sachlagen schlechte Chancen hätte. Nicht korrekt durchgeführte Mültrennung ist nur mit hohem Aufwand justiziabel, bei der „alten Schlampe“ hilft der Dame der Rechtsanwalt und der Herr wird ziemlich viel Geld los werden. Aber er wird es überleben.

In den USA wird die Sache dagegen schon mal mit großkalibrigen Feuerwaffen entschieden. Sehr beliebt sind insbesondere Highway-Shootings im Berufsverkehr, wenn die Nerven nach 4 Stunden Dauerstau schon mal blank liegen und dann aus Frust und Wut gerne mal das Nachbarauto unter Feuer  genommen wird. Ballermänner bekommt man in den USA ja an jeder Ecke. Aber das muss den Raucher Martenstein ja nicht anfechten.

Dass Raucher dieses überaus belanglose Geschwätz des Herrn Martenstein goutieren, verwundert mich ehrlich gesagt auch nicht weiter: Grob vereinfachende Darstellungen sind immer sehr beliebt bei Menschen deren kognitives Niveau jetzt nicht unbedigt für einen Beitritt in den Mensa-Club reicht. Und dabei lassen wir es dann auch.

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