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Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

Heute mal ein paar Neuigkeiten von unserem Qualmfreund aus Karlsfeld bei München. Werner Niedermeier ist nicht nur ein bekannter Raucherfreund, der zu verbalen Tiefschlägen neigt (Link) oder der nicht gerade als Kopie von George Clooney in schlecht gemachten Videostreifchen durchgeht. Nein, Werner Niedermeier gibt uns gerne mal den Intellektuellen. Leider bleibt es beim Versuch. Mit einem „Jürgen Hoffmann“ versucht Niedermeier mal wieder, seine Haltung pro Nikotinkonsum zu rechtfertigen. Diesmal am Beispiel des Konsums der Droge „Crystal Meth“:

Werner Niedermeier: Wir haben nun mal einen Sozialstaat. Und wenn man jeden, der aus eigenem Verschulden dem Staat auf der Tasche liegt nichts mehr geben würde, bräuchte man fast keinem was zu geben.

Wir müssten Skifahren verbieten, Tauchen, ja so gut wie jeden Sport und auch den Haushalt, wo am meisten passiert, also alles wo irgendwas passieren könnte um deiner Argumentation zu folgen. Danke, in so einer Welt möchte ich nicht leben. Aber genau da gehen wir hin wenns so weiter geht. Aber die „Volksgesundheit“, die ja auch Frankenberger ansprach, war schon mal Staatsziel einer Zeit in Deutschland.

Was die Bilder betrifft: Ich bin mir immer sicherer dass das aufgeblasene Einzelfälle sind. Aber ich bin weiter am recherchieren.

Eine sehr eigenartige Auffassung, die man vom dem Qualmfreund aus Bayern aber seit Jahren gewohnt ist. Vielleicht kann Herr Niedermeier ja mal anhand von Daten belegen, wie viele Menschen jedes Jahr durch das Ausüben bestimmter Sportarten zu dauerhaften Kostgängern des Sozialstaates werden. Bei den Tauchunfällen weiß ich es zufällig. In Deutschland gibt es unter einem halben Dutzend schwere Tauchunfälle pro Jahr. Von  denen allerdings führt meines Wissen keiner zu einer dauerhaften Behinderung. Der Rollstuhl aufgrund DCS II ist eine seltene Ausnahme. Auch dank früh einsetzender hyperbarer Sauerstofftherapie.

Bei dem von Herrn Niedermeier so gerne gepflegten Zigarettenkonsum sieht es hingegen anders aus. Ein Beispiel: Die mit dem Tabakrauchen häufig einhergehende Krankheit COPD führt in aller Regel zu einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit.

Auch bei der angedrohten „Recherche“ des Herrn Niedermeier scheint nicht allzuviel herausgekommen sein. Wen wundert das? Werner reagiert jedenfalls gereizt:

Werner Niedermeier: Wenn du mir unterstellst, ich würde nicht vernünftig recherchieren, dann hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn. Persönliche Beleidigungen statt sachliche Diskussionen kenne ich nur von Fanatikern und Antis. Für beide ist mir meine Zeit einfach zu schade

Persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind übrigens eine Kernkompetenz des Herrn Niedermeier. Mich hat er vor Jahren einmal als Alkoholiker bezeichnet. Wahrscheinlich weil er geistig mal wieder am Ende der Fahnenstange hing:

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

OK, so sieht dann vermutlich die von Niedermeier angemahnte „sachliche Diskussion“ aus. Oder vielleicht so?

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Quelle 1, Quelle 2

Sachlichkeit hat einen Namen. Aber der ist nicht Werner Niedermeier.

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: „Wenn man keine Ahnung hat…“

„…einfach mal Fresse halten!“. Dieser Satz des Kabarettisten Dieter Nuhr ist mittlerweilese zum geflügelten Wort geworden. Aber es wäre schade, wenn sich alle dran hielten. Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ ist so eine rühmliche Ausnahme. Denn trotz, dass er die Artikel, die er bei facebook verlinkt, nicht einmal in Grundzügen versteht, postet er weiter Links wie diesen:

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS!

Michael Löb: Nix verstanden, setzen! SECHS! (Quelle)

Leider spart sich Herr Löb jede Anmerkung zum Artikel. Das ist eben die heutige facebook-Generation, auch wenn ihre Teilnehmer schon etwas älter sind. An der Formulierung von ganzen zusammenhängen Sätzen hapert es i. d. R. etwas. Ich interpertiere daher folgendes: Die Frage „Could Tobacco cure cancer“ interpertiert Herr Löb, dahingehend, dass das Rauchen von Tabak Krebs heilen könne.

Leider ist dem nicht so. Hätte er nämlich den Artikel gelesen, so hätte er verstehen müssen, dass mitnichten das Rauchen von Tabak z. B. Lungenkrebs heilen kann sondern dass der Tabak genetisch manipuliert wird, um eine Substanz namens Etoposid zu produzieren. Diese wird als Chemotherapeutikum u. a. gegen bestimmte Formen des Lungenkrebs verwendet.

Etoposid kommt natürlich nur in einer seltenen Pflanze vor, die sich „Himalaya-Maiapfel“ nennt, aus der Gattung der Fußblätter (Podophyllen) stammt und die eben nur im Himalaya wächst. Der Stoff ist daher sehr teuer. Kann man ihn durch eine einfache Nutzpflanze wie Tabak herstellen lassen, ließen sich die Verfügbarkeit steigern und somit der Preis senken.

Weiteres Problem: Wenn der genetisch manipulierte Tabak Etoposid anreichert und daher geraucht werden soll, wäre es zu überlegen, ob die Substanz Etoposid die Glutzone mit einer Temperatur von ca. 900°C unbeschadet verlassen kann. Zweifel sind mehr als angebracht. Und ob die Substanz prophylaktisch gegen das Bronchialkarzinom wirkt, ist ebenfalls hochgradig fraglich. Aber wie soll jemand wie Löb, der sich hauptberuflich als freier Memoirenschreiber für jedermann verdingt, derartige Zusammenhänge eruieren? Aber so sind sie eben, die Hardcoreraucher: Der Tabak wird vergöttert, egal in welchem Zusammenhang. Hauptsache, die 5 Buchstaben lauten „T“, „A“, „B“, „A“ und „K“.

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„Goldi“ is back!

Zu den guten alten Zeiten vom „Forum Raucherwahnsinn“ hatte jeder von uns einen oder zwei Lieblingsnikotinisten. Einer meiner „all stars“ war Manfred Goldmann. Mandfred postete stets so einen Megaunsinn in den Foren der Süchtigen, dass ich oft den Eindruck hatte, er sei „einer von uns“ der den Laden einfach nur mal richtig aufmischen wolle. Dann verschwand „Goldi“  irgendwann mal. Und nun ist er wieder aufgetaucht. Wie Phoenix aus der Zigarettenasche. Und er hat es nicht verlernt. Wenn der Beitrag von Eva Peter-Culik zum  Thema „Tabak kann Krebs heilen“ schon hart an der Grenze zu Debilität war, Manfred Goldmann überschreitet diese Grenze ganz locker. In dem gleichen Thread schreibt er:

Manfred Goldmann: Ein guter Tag für uns Raucher! 🙂

 

Das mag sein, „Goldi“! Aber für ca. 320 Raucher alleine Deutschland war dies kein besonders guter Tag. Denn so viele „Genussfreunde“ sind alleine an diesem Tag den Folgen ihres Tabakkonsums erlegen. Davon ungefähr 120 an Lungenkrebs.

Und wer es nicht glauben mag, dass man so einen Unsinn wie Manfred Goldmann es tut, verbreiten kann, hier der Beweis:

Manfred Goldmann schlägt dem Fass den Boden aus!

Manfred Goldmann schlägt dem Fass den Boden aus!

OK, aber „Goldi“ ist bestimmt ein Fake. Ganz bestimmt.

 

 

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Eva Peter-Culik: Geistige Schlichtheit, die beeindruckt

Über Eva Peter-Culik aus Wien hatte ich schon öfter berichtet. Die Dame mit dem unvergleichlichen Sex-Appeal beeindruckt neben ihrer Körperfülle immer wieder durch eine nachgerade herausragende geistige Schlichtheit. Nicht nur, dass sie gerne mal auf Ausländer verbal eindrischt (Link) oder versucht, mich einzuschüchtern, indem sie sich bei meiner Schulleitung über meine bösen Artikel beschwert (und damit aber leider keinen Erfolg hat, denn in Deutschland darf man laut Grundgesetz Art. 5 und Rechtsprechung des BVerfG bewiesene Tatsachen jederzeit berichten) . NEIN, die Frau trägt immer gerne mal wieder ihre abwegige Sichtweise vor. Meistens im Kanal „Netzwerk Rauchen“ bei facebook.

Jüngstes Beispiel:  Das Thema „Tabak kann Krebs heilen“. Über Detlef Petereit und seine „Bundesversammlung Gestank, Krebs und Tod“ (oder so ähnlich) und seinen entsprechenden Beitrag  hatte ich vor einigen Tagen berichtet. Jetzt wurde der Inhalt von Michael „Mein Zahnstatus ist top, dank Rauchen!“ Löb, dem Bundesvorsitzenden der aggressiven Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“, nochmal gepostet. Tenor: „Big Pharma geht es jetzt an den Kragen, weil wir ihre Mittelchen nicht mehr brauchen, denn nun rauchen wir unseren  Lungenkrebs einfach weg! Tabak kann nämlich Krebs heilen.

Löb leitet locker ein mit:

Michael LöbDa wird Big-Pharma nicht ruhen, bis sie den Tabak exklusiv unter Kontrolle hat.

(Quelle)

Schon ziemlich dämlich, dieser Satz. Aber Eva Peter-Culik kann noch mal erhöhen:

Eva Peter-Culiklmao … DAS wär aber ein echter tiefschlag, wenn tabak sogar gegen krebs heilt ..hahha .. hau mi ooooo

(Hinweis für unsere nicht so fremdsprachenstarken Mitleser: „lmao“ ist Österreichisch und heißt „Leck mich am A…..“ und soll wohl grenzenloses Erstaunen symbolisieren)

OMG, wie dumm ist das denn? Dass man dann den Tabak aber nicht rauchen darf sondern in einem aufwändigen Verfahren bestimmte Inhaltsstoffe daraus extrahieren und in einer komplizierten Schrittfolge aufbereiten muss, das scheint der Dame, die sich auch gerne mal als Amateurschauspielerin verdingt und als Beruf „Sekretärin und Kosmetikberatiern“ angibt (Link), nicht bewusst zu sein. Woher auch? 

Und wer nimmt die Extraktion dieser Stoffe und die Herstellung des Heilmittels dann vor? Natürlich, mit etwas Nachdenken hätte man darauf kommen: Firmen, deren Kernkompetenz (neumodisches Wort, aber hier passt es)  die Herstellung von Arzneimitteln ist. Mit anderen Worten: Die bei unseren Schwerstabhängigen so verhasste Pharmaindustrie.

Aber nein, nicht dass sie es mit diesem in Worte gegossenen Unsinn bewenden ließe, Eva legt noch eins drauf. Nach ca. 1 Stunde intensiver Befassung mit dem Thema kommt folgender hochgeistiger Ausfluss an Genialität zu Tage:

Eva Peter-Culikgar ned mal so abwegig achim….. sie probieren einfach ALLES , um an die gelder zu kommen. dummerweise gehts so wies jetzt läuft, an der pharma vorbei….

OK, jetzt bin ich wirklich sprachlos. Keine weiteren Fragen mehr.

Liebe Eva Peter-Culik! Ich weiß, der Verriss hier ist nicht nett. Schreib also wieder meinem Arbeitgeber, wenn’s Dir dadurch besser geht.Vielleicht klappt es ja diesmal!

So, und hier noch der Beweis für die überragende intellektuelle Kompetenz der Dame aus Wien:

Eva Peter-Culik aus Wien - geistige Schlichtheit, die beeindruckt!

Eva Peter-Culik aus Wien – geistige Schlichtheit, die beeindruckt!

 

 

 

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Detlef Petereit und seine „Bundesversammlung GFS“ erzählen Dummheiten aus Raucherland

Die bekannten Schwerstabhängigen aus den üblichen facebook-Foren versuchen gerade mal wieder, die Schädlichkeit des Tabakkonsums zu widerlegen. Und wie man sich denken kann, geht der Versuch glatt in die Hose.

Der Reihe nach. Eines der unzähligen dubiosen Pro-Lungenkrebs-Grüppchen hat gerade mal wieder einen Artikel ausgegraben, dessen Botschaft nicht gerade neu ist. Das Thema geisterte bereits vor einigen Jahren durch die Raucherkanäle. Aber viele von denen, die diese These besprochen hatten sind wohl heute tot, so dass man mal an einen „Repost“ denken kann. Gesagt, getan. Die Nikotinistengruppe „Bundesversammlung Genuss Freiheit Selbstbestimmung“  (auch gerne genannt „Bundesverdummung Gestank Unfreiheit Selbstaufgabe„) legt also vor:

Bundesversammlung Genuss Freiheit Selbstbestimmung - Tabak kann Krebs zellen abtöten

Bundesversammlung Genuss Freiheit Selbstbestimmung – Tabak kann Krebszellen abtöten

(Quelle)

Und wenn man den Beitrag dieses Nikotinsüchtigengrüppchens liest, weiß man, dass man wirklich geballte wissenschaftliche Kompetenz vor sich hat:

Ein Satz belegt sehr deutlich die uns immer wieder in den Medien präsentierten Lügen zur Gefährlichkeit eines Aspekts des Rauchens.

OK, wer das geschrieben hat, dürfte mit Ach und Krach die Volksschule abgeschlossen haben. Denn in dem Artikel, der hinter dem Betriag verlinkt ist, steht lediglich, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Tabaks Bakterien und Pilze abtöten können und dass man auch davon ausgeht, dass sie bestimmte Krebszellen anzugreifen in der Lage sind. Welche Zelltypen dies sind wird übrigens nicht gesagt. Es gibt aber für den Menschen mehrere hundert verschiedene Krebszelltypen. Und davon, dass der Tabak geraucht werden muss, um die kurative Wirkung zu erzielen, steht rein gar nichts in dem Artikel. Wahrscheinlich ist der Autor von der „Bundesverdummung“ kaum in der Lage zu erkennen, dass es einen gewichtigen Unterschied macht, ob man eine bestimmte Substanz aus dem Tabak extrahiert oder ob man den Tabak anzündet und die beim Verbrennen des Tabaks entstehenden Schadstoffe einatmet. Denn der Pyrolyseprozess in der Zigarettenglut ist der eigentliche chemische Reaktionsraum in dem die meisten der ca. 100 Kanzerogene des Tabakrauchs bei Temperaturen zwischen 500 und 900 °C entstehen.

Der Beitrag schließt mit: „Aktuell sind rund 25 Prozent aller Krebstodesfälle durch Tabakrauch bedingt“. Demnach treten also Krebstodesfälle durch Tabakrauchen nur annähernd so häufig auf, wie es prozentual erwachsene Raucher in der Bevölkerung gibt. Aha…

Was uns diese wissenschaftliche Koryphäe damit sagen will, habe ich auch nach dem 10. Lesen nicht verstanden.

Und noch etwas wird deutlich: Könnte es sein, dass die Verteufelung des Tabak durch die WHO und ihre „Kollaborationszentren für Tabakkontrolle“ z.B. in Deutschland sich sogar negativ auf eine unabhängige Forschung durch die Wissenschaftler auswirkt? Wie anders ist zu erklären, dass dem Tabak schon seit langem und mit vielen ernst zu nehmenden Stimmen eine heilende Wirkung zugesprochen wird, eine evidenzbasierte Forschung dem jedoch nicht nachging?

Oha, der Autor kennt ein Fremdwort („evidenzbasiert“). Das war es dann aber auch. Dass es, was die gesundheitlichen Folgen betrifft, schon entscheidend ist, ob ich einen Salat esse oder ob ich ihn anzünde und die entstehenden Brandgase inhaliere, hat der Autor immer noch nicht verstanden. Und er wird es wohl auch nie…

Apropos „Autor“. Wer mag wohl hinter dem obigen Text stecken?

Die „Bundesversammlung Genuss Freiheit Selbstbestimmung“ hat lauf Google eine eigene Webseite, dort findet sich aber rechtswidrigerweise kein Impressum. Verantwortet wird die Domain von einem Detlef Petereit in der Stresowstr. 7 in Berlin. Detlef Petereit ist, man wunderst sich kaum noch, ein bekannter Tabaklobbyist. Herr Petereit ist mir u. a. dadurch aufgefallen, dass er und einige andere Raucherlobbyisten vor einigen Jahren versucht haben, die Piratenpartei für ihre Ziele zu missbrauchen (Link zu einem von mir verfassten Dossier). Ich gehe daher davon aus, dass Petereit der Vorstand der „Bundesversammlung GFS“ ist und den obigen Text verfasst hat. Passen würde es zu dem Mann. Ich kenne ihn von einigen „Mumble“-Konferenzen der Piratenpartei bzw. der dort angesiedelten „AG Nichtraucherschutz“. Dort fiel Petereit mir auf, dass er stundenlang reden konnte ohne auch nur einen substantiierten Satz von sich zu geben. Insofern passt sein damaliger Vortragsstil inhaltlich zu dem Beitrag auf facebook.

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