Schlagwort-Archive: Tabakdrogen

„Bürger für Freiheit und Toleranz“: Papier ist geduldig, Webseiten auch.

Es gibt Neuigkeiten von den Tabaklobbyisten des Vereins „Bürger für Freiheit und Toleranz“, einem Splittergrüppchen, das vor Jahren aus der erfolglosen Kampagne „Bayern sagt NEIN!“ gegen das kompromisslose Rauchverbot in Bayern hervorgegangen ist. Auf den Webseiten der Truppe um den Erfolgsverleger Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der vor einigen Jahren den deutschen Penthouse-Verlag erfolgreich in die Insolvenz geführt hatte, ist ein Pamphlet erschienen, das beim Leser ein wohliges Gruseln zu erzeugen in der Lage ist. Unter dem Titel „Maas(ist)voll: Schöner Leben = Hässliches löschen!“ schwurbelt ein Matthias Heitmann, der als „freier Publizist und Redakteur der BFT Bürgerzeitung“ vorgestellt wird und der auch im Vorstand der Tabaklobbyisten um Meinsen tätig ist, in einer grausigen Kindersprache einen Text herunter, der sich dem Leser erst beim zweiten oder dritten Lesen vollständig erschließt. Ich zitiere mal die Kernsätze (wenn man in dem heillosen Geschwätz des Herrn Heitmann überhaupt einen Kern zu erkennen vermag):

Matthias Heitmann („bft e. v.“): „Ach so, so etwas Ähnliches plant Ihr in Berlin gerade? Is ja en Ding, das habe ich gar nicht gewusst! Der Bundesjustizminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief dazu aufgefordert, böse Nachrichten schneller zu löschen, am besten, bevor man sie liest?

[…]

Ach so, die Fotos ertrunkener Flüchtlinge sollen im Facebook drinnen bleiben, nur die Demonstrantenfotos sollen raus? Also, das finde ich aber nicht so konsequent!“

[…]

Manchmal, ich gebe es zu, stört mich sogar die Nase meines Nachbarn, und ich wünschte, ich könnte da einfach auf so einen Knopf drücken, und weg wäre sie. Andererseits wäre ich aber natürlich dagegen, ihm auch so einen Knopf zu geben. Der hat einfach gar keinen Geschmack! Am besten, Sie, Frau Merkel und Herr Maas, behalten diese Knöpfe alle für sich und rücken sie nicht heraus. Den Leuten ist ja nicht zu trauen. Was damit für ein Schindluder angestellt werden könnte, so mit Zensur und so.

Also fassen wir das Geschwurbel des Herrn Heitmann, der auf den Vorstandseiten des „bft e. V.“ klassisch in Denkerpose abgelichtet ist (Link), mal zusammen: Herr Heitmann wendet sich gegen eine mögliche Zensur von Netzinhalten. Punkt. Dabei reicht es aber nicht einmal ansatzweise für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Forderungen von Justizminster Maas. Jener fordert eben nicht, wie Heitmann behauptet, eine Löschung „böser Dinge“ sondern Maas hat sich dafür ausgesprochen, fremdenfeindliche, rassistische und volksverhetzende Kommentare insbesondere auf der Plattform facebook schneller durch den Betreiber löschen zu lassen. Eine durchaus legitime Forderung, wenn auch im Detail abgewogen werden müsste zwischen zulässiger Meinungsäußerung und strafrechtlich relevanten Inhalten. Insofern kommt das, was Heitmann da verzapft, einem intellektuellen Offenbarungseid gleich. Ein dummes Geschwätz auf niedrigstem Niveau, denn es reicht nicht einmal zu einer ansatzweisen Reflexion der Forderungen von Maas.OK, lasen wir das dumme Teletubbieniveau des Herrn Heitmann mal beiseite. Ich hätte von einem bft-Mitglied aber auch nicht erwartet, dass hier mehr kommt als das übliche „Zensur ist doof!“.

Apropos „Zensur“: Denn nun, liebe Leserinnen und Leser, ahnen Sie was jetzt kommt. Meine wie immer saudämliche Nachfrage à la „wie hält es eigentlich ‚Bürger für Freiheit und Toleranz‘ mit der Meinungsfreiheit?“, um mal das Wort Zensur zu vermeiden.

OK, dass der Vorsitzenden dieses selbsternannten Toleranzgrüppchens, also der Herr Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München, der nebenbei auch der notorisch toleranten und leider auch notorisch erfolglosen FDP angehört, bereits vor Jahren versucht hatte, mich meinungsmäßig auf Linie zu bringen, indem er eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich bei meinem Dienstherrn einreichte, ist mittlerweile eine olle Kamelle. Sie soll daher nur am Rande erwähnt werden. Und dass auf der facebook-Präsenz der „Bürger für Freiheit und Toleranz“ zum „Schutz der Leser“ unliebsame Personen gesperrt werden (so der Schriftführer des „Toleranzvereins“ Roland Dittmar)

Roland Dittmar vom Verein

Roland Dittmar vom Verein „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“ ist für Zensur

ist nun auch nicht ungewöhnlich. Man muss schließlich, wie bereits erwähnt, die unmündigen User schützen und serviert ihnen daher den Meinungsbrei, den „bft e. V.“ gerne hat. Denn die Doofies, die bei „bft e. V.“ auf facebook reinschauen, brauchen offenbar geistige Führung. Kann man ja verstehen. Ist ja alles sehr „tolerant“ dort.

Also habe ich mir mal gedacht, mache ich doch einfach mal den Toleranztest mit dem Vereinchen „Bürger für Freiheit und Toleranz“ und habe einen kleinen Leserbrief unter den Artikel des Herrn Heitmann geschrieben. Das war vor einigen Tagen.

Peter Rachow: „Na endlich, bei bft gibt es mal wieder etwas zu lesen. Und zwar zielgruppenrecht gleich in einer entsetzlichen Stakkatosprache abgefasst.

Beim Durchlesen des belanglosen Gewäschs des Herrn Heitmann hatte ich wirkliche Probleme, überhaupt mal darauf zu kommen, was der denn eigentlich sagen will. Die hier verwendete Teletubbiediktion überfordert mich dann doch etwas.

Ach so, Herr Heitmann ist gegen Zensur. Verstehe. Dies auf einer Plattform zu schreiben, deren „freie und tolerante“ Macher gegen unliebsame Meinungen z. B. auf ihrem facebook-Kanal regelmäßig mit Sperrung des betreffenden Autors vorgehen oder die schon mal bei der Schulaufsichtsbehörde des Autoren eine Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem Ziel der behördlichen Maßregeleung des unliebsamen Schreibers abladen, kommt derlei besonders gut.

„bft“ – Ein Tabaklobbygrüppchen das auf „Freiheit und Toleranz“ macht. Eine Groteske wie sie nur Herr Meinsen und seine kleine Schar von Nikotinfreunden einfallen kann.“

Ich gebe zu, der Text ist nicht nett. Aber er enthält nur erweislich wahre Tatsachenbehauptungen und rechtlich zulässige Meinungsäußerungen. Eigentlich hätte man den ja veröffentlichen müssen. Besonders, wenn man so „gegen Zensur“ ist wie „Bürger für Freiheit und Toleranz e. V.“. Aber da hat der „tolerante“ Verein „Bürger für Freiheit und Tolerant e. VB.“ wohl ein kleines Problemchen:

„bft e. V.“ – Keine Toleranz gegenüber lästigen Meinungen!

Aha, wir lernen: „Toleranz“ ist dann gut, wenn es für das Rauchen, für Tabakdrogenkonsum und gegen Rauchverbote ist. Beim Rauchen ist man nämlich sehr „tolerant“ Bei unliebsamen Meinungsäußerungen hat die Meinsentruppe dagegen aber immer noch Schwierigkeiten, hier ihren Toleranzanspruch zu erfüllen. Aber ehrlich gesagt, wundert mich das überhaupt nicht. Ich kenne den Verein nämlich schon länger.

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Ronald Blumberg und seine Drogenration

Ich könnte den Blog hier langsam in „Ronniewatch“ oder so ähnlich umbenennen. Blumberg avanciert hier zum Alleinthema und zum unangefochtenen Dauerbrenner. Denn dem Mann ist aber auch rein gar nichts zu peinlich, was er in der Öffentlichkeit präsentieren könnte. Also weiter geht’s mit der „großen bunten Ronnie-Show“.

Blumberg konsumiert gerne Drogen, genauer gesagt Tabakdrogen, das hatten wir ja bereits ausgiebig behandelt. Und so muss er sich gelegentlich seinen Stoff beschaffen. Wenn die Lieferung dann bei ihm eintrifft, ist er so hin und weg, dass er die Ware gleich mal fotografieren und ins Internet posten muss bevor er sich das Zeug reinzieht:

Ronald Blumbergs Drogenlieferung

Ronald Blumbergs Drogenlieferung

Wer sich das Bild im Original ansehen mag, hier geht’s weiter. Was mir bei dem Foto von Blumberg übrigens gleich in den Sinn kam, waren Bilder wie dieses in dem hier verlinkten Zeitungsartikel.

Die Verehrung ihrer Drogen treibt manchen Nikotinisten schon zu äußerst seltsamen Verhaltensweisen. Man stelle ich mal einen Heroinjunkie vor, der seine letzte Lieferung Stoff mal eben fotografiert und bei facebook einstellt bevor er sich das Zeug in die Vene drückt. Na ja, Raucher vom Schlage eines Ronald Blumberg darf man vielleicht einfach nicht mit normalen Maßstäben messen.

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Bodo Meinsen und „bft e. V.“ – Vom Tabaklobbyismus zur Friedensbewegung

Bodo Meinsen und seiner tabaklobbyistischen Splittergruppe „bft e. V.“ ist nichts peinlich. Um vom Schmuddelimage des Tabak-, Alkohol- und Spielautomatenlobbyisten (Link) wegzukommen, ist Meinsen jedes, aber auch wirklich JEDES,  Thema recht. Jetzt hat der Mann aus Kirchheim bei München nach dem angeblichen und kürzlich auf seiner Webseite thematisierten  „Neuen Judenhass“ ein weiteres und ganz großes Fass aufgemacht. Meinsen, dessen Grüppchen „bft e. V.“ ursprünglich aus der Kampagne „Bayern sagt NEIN (zum Nichtraucherschutz)“ hervorgangen ist, wird nun Teil der Friedensbewegung. Man fasst es nicht:

BFT – Bürger für Freiheit und Toleranz e.V. Vielleicht wurde mit unserem Aufruf (Thread vom 8.8.2014) ein kleiner Anfang gemacht? BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz versucht, dieses Netzwerk zu einer Friedenskampagne per Shitstorm gegen die alarmierenden Kriegszustände zu animieren. Klingt vielleicht naiv, aber eventuell doch machbar? Wehrt Euch gegen die initiierten Kriege! Auch wenn es noch so aussichtslos erscheint, macht Euch zu einer Macht. Nicht schweigen ist das Rezept! (Quelle)

Es ist wirklich unglaublich, mit welch gespielter Naivität ein Tabaklobbyist wie Meinsen vorgeht, um sein Publikum nach allen Regeln der Kunst, man verzeihe mir den Ausdruck, gnadenlos zu verarschen. Da fängt eine kleine Splittergruppe von Tabaklobbyisten an, plötzlich einen auf „friedensbewegt“ zu machen, nur um ein weiteres Thema zu besetzen und sich vom Image des Unterstützers der Tabakdrogenlobby zu befreien.

Einer Tabakdrogenlobby, die übrigens bei „bft e. V.“ sehr präsent ist. Von den 8 Organisationen, die „bft e. V.“ nach eigener Angabe als „Partner“ unterstützen, sind nämlich alleine 6 den Händlern und Promotern von tabakbedingter Krankheit und Rauchertod zuzuordnen: „VEBWK“,  „Bayern Dialog“, „BDTA“ „Ermuri Genuss Company“, „MUT“, „Britsh American Tobacco“. (Link).

Und wenn Herr Meinsen schon etwas für eine gerechtere Welt tun will, warum kehrt er dann nicht vor der eigenen Haustür? Der Tabakanbau, der heute fast ausschließlich in der sog. Dritten Welt stattfindet, führt dort nämlich zu massiven Umweltschäden und sozialen Verwerfungen u. a. durch Ausbeutung der Landbevölkerung:

  • Bodenverschlechterung durch massiven Einsatz von Düngern und Pestiziden bei Tabakmonokulturen,
  • hochgradig gesundheitsgefährdende Arbeitsbedigungen für die Tabakarbeiter durch massiven Einsatz von Pestiziden und durch Kontakt mit der Tabakpflanze und (Inkorporation des Nervengifts Nikotin besonders bei Kindern, die auf den Feldern mitarbeiten),
  • Rodung von Waldgebieten um neue Anbauflächen zu erschließen und Brennstoff für die Tabaktrocknung zu gewinnen,
  • Knebelverträge für Tabakbauern durch Saatgutmonopolisten und Tabakonzerne,
  • usw. usw.

Da wäre doch ein weites Feld für das weltpolitische Engagement von Meinsen und seiner Splittertruppe gefunden. PEACE, Bodo!

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