Detlef Petereit – Ein Tabaklobbyist aus Berlin

Wie der Tabaklobbyist Detlef Petereit sich auch bei den Piraten einschlich…

Nachdem wir den Versuch der beiden Extremraucher Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier nachgezeichnet hatten, bei der Piratenpartei unter Ausnutzung basisdemokratischer Strukturen ihre absonderlichen Bestrebungen zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes umzusetzen (Link), wollen wir heute einen weiteren Teilnehmer aus dieser „AG  Nichtraucherschutz“ bei der Piratenpartei beleuchten. Es handelt sich um einen Nutzer, der bei den Audiokonferenzen („Mumble-Sitzungen“) dieser Arbeitsgemeinschaft jeweils am Mittwoch Abend unter dem Pseudonym „Martin_G“ auftrat.

„Martin_G“ fiel während der Sitzungen zuerst durch einen sehr eigenwilligen Diskussionstil auf. Dass er knallhart die Positionen der Raucherlobby vertrat und inhaltlich 100% d’accord zu den beiden Oberrauchern Vollmer und Niedermeier war, müsste man eigentlich gar nicht erwähnen, wir tun das auch nur der Vollständigkeit halber.

„Martin_G“ „beeindruckte“ während der Audiokonferenzen i. W. dadurch, dass er ellenlang reden konnte und dabei kaum Sachinformation zu transportieren in der Lage war. Er übte sich in dem, was man heute als „Rabulistik“ bezeichnet, im Englischen „filibustering“ genannt. „Martin_G“ versuchte dadurch, seine Gegner einfach mundtot zu machen. Umgangssprachlich gesagt versuchte er, sie einfach „totzureden“. Gelang ihm das nicht, bestand seine zweite „Gesprächsstrategie“ darin, zu versuchen, den Gegnern ganz einfach das Wort im Mund herumzudrehen. Gelang auch dies nicht, ging er zu persönlichen Angriffen über.

Wer war nun „Martin_G“ in Wirklichkeit?

Gerüchteweise wurde kolportiert, dass „Martin_G“ auch unter dem Nick „Berliner“ bei den Piraten mitmischen würde, was an seinem eindeutigen Berliner Akzent auch nachvollziehbar gewesen wäre. „Martin_G“ besitzt eine markante Stimme und berlinert in eindeutiger Weise. Interessanterweise findet man bei einem Internetradiosender einen Moderator, der sich ebenfalls „Berliner“ nennt. Dieser Moderator nahm eines Tages eine Sendung auf, in der es um „Pharmakritik und Tabakprohibition“ ging.

Hier der Link zur Sendung:  http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=1011-1558

Bereits hier fiel auf, dass die Stimme des Moderators genau jene von „Martin_G“  aus den Audiokonferenzen der „AG Nichtraucherschutz“ bei den Piraten war.

In einer weiteren Sendung, die mit dem vorigen Thema nichts zu tun hatte, trat wiederum der Moderator „Berliner“ auf: http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=0812-14847

Der selbe Moderator „Berliner“ nennt hier dann freundlicherweise zusätzlich seinen richtigen Namen: „Detlef Petereit“.

Und nun geht es los: Detlef Petereit ist ein ganz exponierter Raucherlobbyist. So steht er der „Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung“ vor:

Bundesversammlung für Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung
Der Bundesgeschäftsführer
c/o Detlef Petereit
Stresowstraße 3
13597 Berlin
Kontakt: Telefon: (0176) 27 17 58 69
http://bundesversammlung-gfs.de/

Detlef Petereit betrieb früher ein Lokal in Berlin, das er angeblich wegen des Rauchverbotes schließen musste:

Detlef Petereit von der „Initiative für Genuss in Berlin“ sieht das genau andersherum. Weil Touristen in seiner Gaststätte „Altberliner Stube & Küche“ in Spandau nicht mehr rauchen durften, musste er dichtmachen.

http://www.strassenfeger.org/news/158/15/Viel-Rauch-um-viel.html

Dort führt er weiter aus:

„Ich fühle mich durch ein Rauchverbot in meinen Freiheitsrechten eingeschränkt“, sagt Petereit. Das Argument mit der Gesundheit für andere lässt er nicht gelten, dass Passivrauch schädlich ist, sei noch nicht bewiesen: „Zeigen Sie mir einen Totenschein auf dem steht ‚Tod durch Passivrauch’.“

Demnach schiebt Herr Petereit sein unternehmerisches Scheitern dem Nichtraucherschutz zu. Und nun versucht er also, innerhalb der Piratenpartei die entsprechenden Gesetze zurückzuführen. Zu diesem Zweck rührt er im Internet eifrig die Werbetrommel für Raucherbein und Lungenkrebs:

Zehntausende Bürger haben sich in Form einer Petition gegen die Verschärfung des Rauchverbotsgesetzes in Nordrhein-Westfalen gewandt. Bis zum Fristablauf gestern unterzeichneten über 50.000 Menschen, davon (lt. Petent) fast 44.000 aus NRW, den Aufruf „Kein neues Nichtraucherschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen“, der sich an Ministerpräsidentin Kraft (SPD) richtet. Die Ablehnung des geplanten totalen Rauchverbots für die Gastronomie stellt damit das meistunterstützte landespolitische Anliegen auf der Plattform openPetition dar. Auf ganz Deutschland hochgerechnet entspräche dieser Aktivierungsgrad über 200.000 wahlberechtigten Bundesbürgern.
Für Michael Löb, den Bundesvorsitzenden von Netzwerk Rauchen, bedeutet dies „ein klares Signal, dass die Menschen an Rhein und Ruhr die Bevormundung satt haben“. Er bedauert, dass Ministerpräsidentin Kraft auch nach Aufforderung bisher nicht zur Petition Stellung bezogen hat.
[…]
Bundesversammlung Genuss, Freiheit, Selbstbestimmung
Der Bundesgeschäftsführer – Detlef Petereit
c/o Detlef Petereit
Stresowstraße 3
13597 Berlin
Tel.: 030 – 577 09 309
eMail: presse@bundesversammlung-gfs.de

http://www.openpr.de/news/614937/Empoerung-ueber-Plaene-der-NRW-Regierung.html

Aber auch mit dem extrem aggressiven „Netzwerk Rauchen“ bzw. seinen exponierten Vertretern saß der Raucherlobbyist Petereit schon mal mit am Tisch:

Der Tabaklobbyist Detlef Petereit beim "Netzwer Rauchen", einer aggressiven Nikotinikerorganisation

Der Tabaklobbyist Detlef Petereit beim „Netzwerk Rauchen“, einer aggressiven Nikotinikerorganisation

Link zum „Netzwerk Rauchen“

Bei dieser Veranstaltung tritt Petereit auf als ein Vertreter der Berliner Raucherlobbygruppe „Initiative für Genuss Berlin“, die ebenfalls die Abschaffung des Nichtraucherschutzes fordert. Petereit ist also als Tabak- und Raucherlobbyist sehr viel unterwegs für mehr Lungenkrebs und Herzinfarkt.

Mit Detlef Petereit hat also ein weiterer knallharter Tabak- und Raucherlobbyist den Weg in die „Arbeitsgruppe Nichtraucherschutz“ der Piratenpartei gefunden, um dort nach Kräften gegen den Nichtraucherschutz zu arbeiten.

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3 Gedanken zu „Detlef Petereit – Ein Tabaklobbyist aus Berlin

  1. […] vor einigen Jahren versucht haben, die Piratenpartei für ihre Ziele zu missbrauchen (Link zu einem von mir verfassten Dossier). Ich gehe daher davon aus, dass Petereit der Vorstand der “Bundesversammlung GFS” ist […]

  2. […] Detelf Petereit: Ebenfalls ein Tabaklobbyist. Er hat mit anderen in Bayern die Plattform “Bayern Dialog” gegründet um das dortige strenge Rauchverbot auszuheleben, was ebenfalls gescheitert ist. Nach seinem Flop in Bayern ist Petereit, der ursprünglich aus Berlin stammt, nun nach NRW weitergezogen. Dort ist er bei der Tabaklobbygruppe “Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte” in leitender Position engagiert.  Wer mehr über diesen Strippenzieher für den Lungenkrebs wissen will, klicke auf den Link zu unserer Partnerseite raucherdossiers. […]

  3. […] der Piratenpartei einige Zeit lang Politik für mehr Lungenkrebs und Herzinfarkt zu machen (Link) und beteiligte sich an verschiedenen Splittergrüppchen, die ebenso das Ziel verfolgten, Menschen […]

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